Was ist "normal"? Eine empirische Untersuchung von Heteronormativität in Deutschland


Bachelorarbeit, 2021

127 Seiten, Note: 1,7


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I Inhaltsverzeichnis

II Abbildungsverzeichnis

III Tabellenverzeichnis

IV Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Geschlecht – Historische Entwicklung der Geschlechtskategorien
2.2 Sexualität
2.2.1 Historie und verschiedene Bedeutungen von Sexualität
2.2.2 Sexualität im Zusammenhang mit Kultur und Religion
2.3 Queer Theorie
2.3.1 Herkunft und Bedeutung von Queer Theorie
2.3.2 Geschlecht und Queer Theorie
2.3.3 Sexualität und Queer Theorie
2.4 Heteronormativität
2.4.1 Herkunft und Bedeutung von Heteronormativität
2.4.2 Konzeptionelles Modell zur Heteronormativität
2.4.3 Konsequenzen von Heteronormativität in der Gesellschaft
2.4.4 Bisheriger Forschungsstand zur quantitativen Untersuchung von Heteronormativität
2.5 Herleitung von Fragestellung und Hypothesen

3 Methodik
3.1 Fragestellung und Hypothesen
3.2 Stichprobe und Grundgesamtheit
3.3 Fragebogenaufbau und verwendete Erhebungsinstrumente
3.4 Gütekriterien
3.5 Durchführung der Erhebung
4 Ergebnisse
4.1 Datensatz und Kriterien für angewandte, statistische Verfahren
4.2 Berechnungen für Fragestellung und Hypothesen
4.3 Itemanalyse und Explorative Faktorenanalyse

5 Diskussion
5.1 Diskussion des Studiendesigns
5.2 Diskussion der Ergebnisse
5.3 Zentrale Ergebnisse im Zusammenhang zur bisherigen Forschung
5.4 Limitationen und Forschungsausblick

6 Fazit

V Literaturverzeichnis

VI Anhangsverzeichnis

Anhang A: Fragebogen

Anhang B: Ausschnitte von der SPSS-Ausgabe sowie die Itemanalyse der MCSF

Anhang C: TN-Definitionen vom biologischen und sozialen Geschlecht aus dem SPSS-Datensatz

Anhang D: Eidesstaatliche Erklärung

Zusammenfassung

In dieser Forschungsarbeit wird die Ausprägung von Heteronormativität bei volljährigen Deutschen untersucht. Konkret wird überprüft, inwiefern sich folgende Fragestellung bestätigen lässt: Ist Heteronormativität bei heterosexuellen Deutschen signifikant höher ausgeprägt als bei Deutschen, die einer sexuellen Minorität angehören? Über einen Online-Fragebogen wurden die Ausprägung der Heteronormativität sowie die soziale Erwünschtheit und die soziodemografischen Daten empirisch erhoben. Für den Vergleich der Ausprägungen von Heterosexuellen und sexuellen Minoritäten wurden alle Sexualitäten in zwei Gruppen eingeteilt. Die statistische Auswertung der Daten von den Teilnehmenden der Studie hat ergeben, dass die Forschungsfrage als bestätigt angesehen werden kann (t (684.32) = 10.46, p <.001). Ebenso wurde die Vermutung empirisch validiert, dass es einen signifikanten Zusammenhang zwischen Heteronormativität und sozialer Erwünschtheit gibt (r = .144; p < .01). Zusätzlich konnte anhand der Berechnungen die Hypothese bestätigt werden, dass es signifikante Unterschiede bei den Werten auf der Heteronormativität-Skala je nach biologischem Geschlecht gibt. Diese Ergebnisse sind konsistent mit dem bisherigen Kenntnisstand. Die folgende Studie gibt einen Einblick darüber, wie unterschiedlich stark verschiedene Personengruppen je nach Identität von der hierarchischen Machtstruktur „Heteronormativität“ beeinflusst werden.

Schlagwörter: Heteronormativität, Sexualität, Geschlecht, Geschlechtsidentität, Sexualwissenschaft, Geschlechterstudien, Geschlechterforschung

Abstract

This research paper investigates the expression of heteronormativity among adult Germans. It is examined to what extent the following question can be confirmed: Is heteronormativity significantly more pronounced among heterosexual Germans than among Germans belonging to a sexual minority? An online questionnaire was used to empirically assess the degree of heteronormativity as well as social desirability and sociodemographic data. For the comparison of the expressions of heterosexuals and sexual minorities, all sexualities were divided into two groups. The statistical analysis of the data from the participants of the study showed that the research question can be considered confirmed (t (684.32) = 10.46, p <.001). Likewise, the hypothesis about a significant relationship between heteronormativity and social desirability was empirically validated (r = .144; p < .01). Additionally, the data supported the hypothesis about significant differences in scores on the heteronormativity scale according to biological sex. These results are consistent with previous findings. The following study provides insight into how differently various groups of people are affected by the hierarchical power structure "heteronormativity" depending on their identity.

Keywords: Heteronormativity, Sexuality, Gender, Sex, Sexology, Gender Studies, Gender Research

II Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Modell für das Verständnis zum Widerstand und der Unterbringung von Heteronormativität (Eigene Darstellung in Anlehnung an Bengston et al., 2005, S. 147)

Abbildung 2: Boxplot der HABS

Abbildung 3: Kreisdiagramm zu der Verteilung der biologischen Geschlechter

Abbildung 4: Kreisdiagramm zu der Verteilung der sozialen Geschlechter

Abbildung 5: Kreisdiagramm zu der Verteilung der sexuellen Orientierungen

III Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Pearson-Korrelationen für die erste und zweite Hypothese

Tabelle 2: Itemanalyse der HABS

IV Abkürzungsverzeichnis

Abb. = Abbildung

HABS = Heteronormative Attitudes and Beliefs Scale

H = Hypothese

LGBTQ+ = Lesbian Gay Bi Trans Queer Community

LGBT = Lesbian Gay Bi Trans Community (Als Abkürzung der LGBTQ+ verwendet)

KMO = Kaiser-Meyer-Olkin

MCSF = Marlowe-Crowne short form

M = Mittelwert

n = Stichprobengröße

Pi = Itemschwierigkeit

r = Korrelationskoeffizient

SD = Standardabweichung

S2 = Varianz

Tab. = Tabelle

TN = Teilnehmer:innen bzw. Teilnehmende

trans = Menschen, die sich als Transgender identifizieren

1 Einleitung

“If we wish to ensure everyone’s peace and happiness we need to cultivate a healthy respect for the diversity of our peoples and cultures, founded on an understanding of this fundamental sameness of all human beings” (Dalai Lama). Diese Vorstellung entspricht jedoch nicht der Wirklichkeit von vielen Menschen. Weltweit kommt es vielfach zu Diskriminierungen sowie Gewalttaten gegenüber Minoritäten. Der Jahresbericht von dem Jahr 2020 der „Antidiskriminierungsstelle des Bundes“ (2021) hat erwiesen, dass Personen vor allem aufgrund von Behinderungen mit Diskriminierungen konfrontiert werden, gefolgt von ihrer ethnischen Herkunft, ihrem Geschlecht, ihrem Alter, ihrer Religion, ihrer sexuellen Identität sowie ihrer Weltanschauung. Eine Untersuchung des „Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat“ (2020) zu der Hasskriminalität gegenüber der sexuellen Orientierung ergab, dass die Delikte in Deutschland von dem Jahr 2001 bis in das Jahr 2019 tendenziell zunahmen.

Als einer der Faktoren, die bei der Abneigung gegenüber Andersartigkeit mitwirken, wird Heteronormativiät benannt (Reimers, 2020; Ott, 2000). Heteronormativität bezeichnet laut Wagenknecht (2007) eine Hierarchiestruktur, bei der Heterosexualität und die Geschlechtskategorien „Mann“ und „Frau“ als Norm an der Spitze stehen. „Zugleich reguliert Heteronormativität die Wissensproduktion, strukturiert Diskurse, leitet politisches Handeln, bestimmt über die Verteilung von Ressourcen und fungiert als Zuweisungsmodus in der Arbeitsteilung. Heteronormativität ist sämtlichen gesellschaftlichen Verhältnissen eingeschrieben…“ (Wagenknecht, 2007, S. 17).

Diese Forschung soll aufdecken, welche weiteren Auswirkungen Heteronormativität auf die Gesellschaft hat und welche Menschen und Institutionen dabei unterstützend mitwirken. Laut Butler (2002) wird die heteronormative Machtstruktur aufgehoben, indem die aufrechterhaltenden Faktoren bekannt werden, da sie sonst fortwährend selbstverstärkend wirken und somit eine Durchbrechung verhindern.

Dafür ist jedoch die Erforschung dieses Konstrukts unabdingbar. Die Anzahl an bisherigen Studien zu dieser Thematik verbleibt aber noch überschaubar. Bis heute wurde Heteronormativität erstmalig in Amerika von Habarth quantitativ mit einer Skala untersucht (Habarth, 2015). In dieser Forschungsarbeit wird mit einem erweiterten, eigenen Fragebogen versucht, die Ergebnisse der Autorin zu replizieren, die Gültigkeit der Skala zu überprüfen sowie zu erwägen, in welchem Zusammenhang Heteronormativität sowie Alter und soziale Erwünschtheit stehen.

Als Untersuchungsmethode wurde der Fragebogen ausgewählt, weil dadurch schneller eine größere Anzahl Menschen erreicht werden kann (Couper & Miller, 2009). Dies führt zu einer größeren und vielfältigeren Stichprobe und somit zu einer höheren Repräsentativität der Ergebnisse.

Das Ziel dieser Arbeit ist die Beantwortung der folgenden Forschungsfrage: Ist Heteronormativität bei heterosexuellen Deutschen signifikant höher ausgeprägt als bei Deutschen, die einer sexuellen Minorität angehören?

Die vorliegenden Hypothesen untersuchen, inwiefern es bei den verschiedenen Gruppen der Variablen „biologisches Geschlecht“, „soziales Geschlecht“, „Sexualität“, „Religion“ sowie „kultureller Hintergrund“ deutliche Unterschiede bezüglich der Ausprägung von heteronormativen Ansichten gibt. Anders als bei anderen Studien werden bei dieser Forschung neben den klassischen Kategorien „Mann“ und „Frau“ auch Intergeschlechtliche, trans und non-binäre Menschen sowie Asexuelle und Personen anderer Sexualitäten sowie Geschlechtsidentitäten miteinbezogen. Durch den Vergleich von Personen verschiedener Identitäten wird dargestellt, inwiefern Betroffene heterosexuelle Normen verinnerlicht haben und nun selbst anwenden.

Die wissenschaftliche Fragestellung dieser Arbeit wird anhand von sechs Kapiteln behandelt. In der Theorie werden politische und gesellschaftliche Entwicklungen ermittelt, die Heteronormativität unterstützt haben und es wird mit der Queer Theorie ein Gegensatz zu den heterosexuellen Normen dargestellt. In einem Modell von Bengston, Acock, Allen, Dilworth-Anderson und Klein (2005) werden diese beiden Seiten schematisch dargestellt und verglichen.

Im Anschluss an den theoretischen Hintergrund wird mithilfe der Methodik versucht, eine Replizierung dieser vorliegenden Forschung zu vereinfachen. Darauffolgend werden die Ergebnisse der Untersuchung dargestellt und im Anschluss zusammen mit dem Studiendesign kritisch diskutiert, bevor die wichtigsten Informationen und Erkenntnisse dieser Arbeit in einem Fazit zusammengefasst werden.

Mithilfe dieser Forschung sollen die Toleranz und die Akzeptanz von Andersartigkeit gefördert sowie die Inklusion bei empirischen Studien verbessert werden, damit es weniger politisch-gesellschaftliche Konflikte und in Folge dessen, eine Reduktion psychischer Probleme bei LGBTQ+ gibt.

2 Theoretischer Hintergrund

Für das bessere Verständnis der Entstehung des Hauptuntersuchungsgegenstands „Heteronormativität“ werden zu Beginn dieses Kapitels die beiden Konstrukte „Geschlecht“ und „Sexualität“ historisch, kulturell und politisch dargestellt. Ein weiteres Unterkapitel greift die Queer Theorie auf, um einen Kontrast zu den Ansichten der Heteronormativität zu bilden. Im Anschluss wird Heteronormativität ausführlich mit dessen vielfältigen Konsequenzen auf die Gesellschaft theoretisch erörtert. Schlussendlich werden die Hypothesen und die Fragestellung hergeleitet.

2.1 Geschlecht – Historische Entwicklung der Geschlechtskategorien

Laqueur (2003) gibt wieder, wie die sozial konstruierten Geschlechtskategorien „Mann“ und „Frau“ für die Zuordnung zu einem klaren biologischen Geschlecht geformt wurden und sich in der Gesellschaft etabliert haben. Laut ihm ist im 18. Jahrhundert eine Definition des biologischen Geschlechts entwickelt worden, mit der eine Basis dafür geschaffen wurde, dass Männer und Frauen als unvereinbar unterschiedlich angesehen wurden. Bis zu diesem Zeitpunkt dienten die Geschlechtsorgane, um Hierarchie anzuzeigen. Das Konzept dieser Hierarchie, welches über mehrere Jahrtausende angenommen wurde und deren Vertreter Personen wie Aristoteles und Galen waren, basierte auf der Annahme, dass Frauen aufgrund ihrer Geschlechtsorgane weniger als Männer wert seien (Laqueur, 2003).

Männer wurden als Maß der Vollkommenheit angesehen und die weiblichen Geschlechtsorgane wurden fälschlicherweise als geringere, bzw. nach innen gekehrter Ausprägung der männlichen Geschlechtsorgane verstanden (Laqueur, 2003; Irigaray, 1985). Gemäß diesen Vorstellungen wurde laut Laqueur (2003) damals vorausgesetzt, dass der menschliche Körper männlich wäre und so auch alleinig in wissenschaftlichen Dokumenten porträtiert. Der weibliche Körper wurde nur dargestellt, um die Unterschiede zum Mann zu betonen.

Das Ein-Geschlecht-Konzept bestand jahrelang, da es die soziale Hierarchie und somit die soziale Ordnung bestärkte. Im Zuge dieser sozialen Ordnung konnte die menschliche Fortpflanzung sichergestellt werden (Laqueur, 2003).

Mithilfe der neuen Erkenntnisse des Modells des „radikalen Dimorphismus“ über das biologische Geschlecht von Männern und Frauen wurden sie im 18. Jahrhunderts nun anatomisch und physiologisch sprachlich voneinander unterschieden, anstatt einen Sammelbegriff der Organe von Mann und Frau zu nutzen (Laqueur, 2003).

Die Entwicklung dieser Geschlechtsdifferenzierung kann durch einen politischen und einen erkenntnistheoretischen Ansatz erklärt werden. Erkenntnistheoretisch kann das Modell von zwei exklusiven biologischen Geschlechtern dadurch begründet werden, dass Fakten nun klarer von Fiktion getrennt wurden und somit den Möglichkeiten des Körpers klare Grenzen gesetzt wurden. Geschichten über beispielsweise ein Geschlechtswandel, bedingt durch die reine Vorstellungskraft wurden nun skeptisch beurteilt, anstatt sie direkt als wahr zu akzeptieren. Durch diese Skepsis konnte die Grenze des biologischen Geschlechts und des sozialen Geschlechts deutlich verschärft werden. Politisch ist der Wandel zu der Differenzierung dadurch zu erklären, dass die Bedeutung von Beziehungen zwischen Mann und Frau sowie deren soziale Stellung in der Gesellschaft durch das Zweigeschlechtermodell eine neue Perspektive gewann. Es wurde nun möglich, den sozialen Rang von Mann und Frau nicht mehr allein anhand der sozialen Rollenbilder festzulegen, sondern diese kategorische Unterscheidung ging nun vom sozialen Geschlecht über zu dem Biologischen. Seit es das Zweigeschlechtermodell gab, konnte die soziale Stellung der Frau im Vergleich zu der des Mannes biologisch und naturwissenschaftlich fundiert als unterschiedlich gerechtfertigt werden. Jede weitere Forschung, die diese Unterschiede vermeintlich wissenschaftlich weiter untersuchen sollte, war aber dennoch weiterhin von der Politik der sozialen Geschlechter geprägt, wodurch die zwei Geschlechtskategorien „Mann“ und „Frau“ genauso zum Produkt der Gesellschaft wurden, wie die alleinige Kategorie „Mann“ zuvor (Laqueur, 2003).

Laqueur argumentiert, dass obwohl weder das biologische, noch das soziale Geschlecht als Ursprung für die Geschlechtskategorien gesehen wurden, die Kategorien trotzdem als natürliche Gegebenheit verstanden wurden. Seiner Annahme nach ist das biologische Geschlecht keine solide Basis für die kulturellen Geschlechtskategorien, sondern droht eher die Kategorien aufzulösen. (Laqueur, 2003).

Des Weiteren hebt Laqueur hervor, dass das biologische Geschlecht die Basis für das soziale Geschlecht ist und genauso mit der Gesellschaft und der Kultur zusammenhängt. Als Beispiel dafür beruft Laqueur sich auf das männliche Geschlechtsorgan, dass nicht aufgrund der Biologie des Menschen dem der Frau überlegen wäre, sondern alleinig gesellschaftlich als Merkmal für besondere Privilegien galt. Laut Laqueur ist die Aufgabe des biologischen Geschlechts, die Menschen in klare Geschlechtskategorien und den damit verbundenen, erwarteten Rollen in der Gesellschaft einzuordnen (Laqueur, 2003).

Die Kategorien „Mann“ und „Frau“ basieren auf den unterschiedlichen Attributen des sozialen Geschlechts. Während Männer als aktiv, variabel und passioniert betrachtet wurden, wurden Frauen gegenteilig als passiv, stabil und konservativ angesehen. Grundlage für die Entstehung der unterschiedlichen Attribute, die den biologischen Geschlechtern zugeordnet wurden, ist Darwins Theorie der „natürlichen Selektion“ und den darin enthaltenen Vorstellungen zu der sexuellen Selektion (Laqueur, 2003). Laut Darwin (1946) werden im Tierreich bestimmte Charaktereigenschaften bei Männchen und Weibchen selektiert zur Fortpflanzung ausgewählt, wohingegen die Tiere mit weniger stark oder anders ausgeprägten Eigenschaften nicht ihre Gene weitervererben.

Femininität bzw. Weiblichkeit und Maskulinität bzw. Männlichkeit sind jedoch nicht klar zu fassen. Hermaphroditen wurden bei der Einordnung in die Geschlechtskategorien nicht nach der Ausprägung ihrer Geschlechtsorgane beurteilt, sondern danach, wie ihr Körper am ehesten in eine der beiden sozialen Geschlechtsrollen hineinpasste. Sie wurden also entweder der Kategorie „Mann“ oder „Frau“ zugeordnet (Laqueur, 2003).

Als Hermaphroditen werden nach der griechischen Mythologie des Hermaphróditos Personen bezeichnet, die mit beiden biologischen Geschlechtsmerkmalen geboren werden (Bibliographisches Institut GmbH. , o. J.a). Als Synonym wird in der Gesellschaft für diese Personengruppe auch „Intergeschlechtliche“ oder „Intersexuelle“ verwendet (Bibliographisches Institut GmbH., o. J.b).

Laqueur (2003) ist der Meinung, dass die langanhaltende Angst irrational ist, wegen einer Transgression der Geschlechtskategorien, durch ein für das jeweilige soziale Geschlecht unangemessenes bzw. unpassendes Verhalten, eine Geschlechtsumwandlung zu durchlaufen. Um diesen irrtümlichen Gedanken zu bekräftigen, gab es in der Geschichte mehrere Fallbeispiele, mit denen betont werden sollte, dass Frauen keine männlichen und Männer keine weiblichen Aktivitäten durchführen sollten. Vorsichtig sollten vor allem Männer sein, da sich sonst, wie bei Frauen auch, ihr Geschlecht ändern könnte und sie somit ihren Status als Mann verlieren würden. Genauso wurden im späten 16. Jahrhundert Frauen, die beim Geschlechtsverkehr mit anderen Frauen die aktive Rolle des Mannes eingenommen haben, als Schänder des Gesetzes betrachtet und schwer bestraft, da sie eine andere Geschlechtsrolle eingenommen haben, als ihnen zugewiesen wurde.

Konträr zu diesen Kategorien formte sich laut Laqueur die Annahme von Descartes, dass das Selbst das denkende Subjekt sei, welches körperlos ist und somit kein Geschlecht besitzt und auch zukünftig nicht besitzen wird. Aus dieser Theorie resultiert, dass das soziale Geschlecht seinen Ursprung in der Biologie haben muss, wenn es überhaupt einen Ursprung gibt. Auf der Basis dieser Annahmen hebt Laqueur kritisch hervor, dass die Ansichten der Menschen seiner Zeit falsch sein könnten (de la Barre, 1673, zitiert nach Laqueur, 2003). Laqueur argumentiert, dass die vom Menschen konstruierten Geschlechtskategorien eine empirische Thematik sind, welche wie jede andere Thematik mit der Zeit auch widerlegt werden könnte, ungeachtet wie tief verankert die damit einhergehenden Annahmen auch sein mögen (Laqueur, 2003).

Ungefähr drei Jahrhunderte lang hat es gedauert, bis das Zweigeschlechtermodell als Erklärungsmodell für Geschlechtskategorien unzureichend war und überarbeitet wurde.

Am 22.12.2018 wurden die beiden Geschlechtskategorien, die Menschen bei der Geburt zugeordnet bekommen können, um eine dritte erweitert. Die dritte Kategorie „Divers“ wurde für intergeschlechtliche Menschen eingeführt (Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, 2018).

2.2 Sexualität

In diesem Unterkapitel wird das Konstrukt „Sexualität“ in seiner historisch-gesellschaftlichen Entwicklung untersucht. Betrachtet wird dies in Bezug zu den verschiedenen Kulturen und Religionen. Dieses Unterkapitel dient als Überleitung für das nächste Kapitel, bei dem die Bedeutung dargestellt wird, auf die sich in dieser Forschungsarbeit bezogen wird.

2.2.1 Historie und verschiedene Bedeutungen von Sexualität

Das Konstrukt „Sexualität“ ist laut Wrede (2000) heutzutage ein Thema, welches in vielen verschiedenen Lebensbereichen eine zentrale Rolle spielt. Exemplarisch für die Vielzahl an Bedeutungen, bezieht sie sich auf drei zentrale Definitionen von Sexualität.

Eine der Definitionen beschreibt Sexualität als einen durch die Natur gegebenen Urtrieb. Der Zweck dieses Urtriebs nach sexuellem Vergnügen ist die Arterhaltung. Dieses Triebmodell reduziert die Sexualität auf den heterosexuellen Geschlechtsakt, wodurch alle anderen Arten sexueller Befriedigung von dieser Definition ausgeschlossen werden. Eine solche Exklusivität der Sexualität führt dazu, dass beispielsweise Homosexualität oder Masturbation als wider die Natur und dadurch als Tabuthema einer gehobenen Gesellschaft deklariert werden. Gemäß der ersten Bedeutung wird Sexualität zu etwas, dass klar im Genitalbereich des Körpers zu lokalisieren ist und mit Attributen verbunden ist, welche Frauen als passiv und Männer als aktiv einordnen (Wrede, 2000).

Dieses Modell der „natürlichen Sexualität“ wird bei Betrachtung des Konstrukts „Geschlecht“ bereits aufgegriffen. Nach einer solchen Interpretation von Sexualität, unterliegt dieser „Urtrieb“ dem alten Verständnis einer sozialen Hierarchie und knüpft somit an das Zweigeschlechtermodell an.

Gemäß der zweiten Definition von Wrede (2000) besitzt der Mensch einen angeborenen Sexualtrieb. Ausgereifte Sexualität ist nach diesem Modell etwas, was erst im Erwachsenenalter erreicht werden kann, wenn eine Person zahlreiche Festigungs- und Umformungsprozesse bezüglich des Sexualtriebs durch die Gesellschaft durchlaufen hat. Bei der letzten Bedeutung von Sexualität geht Wrede auf den engen „(…) Zusammenhang mit den Werten und Normen der Gesellschaft und ihren sozioökonomischen Verhältnissen“ ein (Wrede, 2000, S.32).

Ausgehend von der Definition von Sexualität als kontextabhängig, ist es möglich den Bezug zum Geschlecht herzustellen. Laqueur (2003) ist der Meinung, dass auch das biologische Geschlecht nicht von seinem sozialen Milieu trennbar ist, sondern von seinem historisch-kulturellen Kontext abhängt.

Wrede (2000) ist der Meinung, dass je nachdem wie sich das Bild der Gesellschaft zu Sexualität über die verschiedenen Epochen historisch entwickelt hat, auch das Ausleben von Sexualität verändert hat. Laut van Ussel (1977) begonnen die Tabuisierungen zur Verminderung und Hemmung bestimmter Verhaltensweisen ab der zweiten Hälfe des 16. Jahrhunderts und resultierten im 18. bis 20. Jahrhundert in einer Verdrängung der Sexualität sowie simultan einer Sexualisierung von der Umgebung, wie Gegenständen oder Tätigkeiten. Wrede (2000) argumentiert, dass Sexualität zu etwas Intimem, Schambehafteten wurde, dass aus der Öffentlichkeit in das Privatleben der Menschen gedrängt wurde. Zunehmend formte sich laut van Ussel (1977) ein „ Menschen- und Weltbild (…), in dem das Sexuelle als integrierter Kulturfaktor fehlte “ (van Ussel, 1977, S.46). Im Zuge des aktualisierten Menschen- und Weltbildes wird die Gesellschaft immer zweckorientierter, wohingegen das Ausüben der Sexualität wider der Leistung steht und somit nichts nütze. Genauso wurde Sexualität ohne Fortpflanzung, wie Homosexualität und Selbstbefriedigung, im 20. Jahrhundert als problematisch dargestellt. Einer der Faktoren, der zu der antisexuellen Gesellschaft beitrug war die christliche Kirche, da sie diese Ansicht unterstützt hat (van Ussel, 1977).

Im Gegensatz zu diesen Einstellungen war die Lebensweise im Mittelalter bis hinein in die Anfänge des 16. Jahrhunderts prosexuell, freizügig und Sexuelles wurde als essentiell für die Gesundheit angesehen. Körper und deren Funktionen sowie Organe wurden nicht sexualisiert, Nacktsein in der Öffentlichkeit galt normal, Sexualität wurde nicht als Trieb charakterisiert und es gab keine Aufteilung von dem Natur- und dem Sittengesetz (van Ussel, 1977).

In Folge der drei Bedeutungen plädiert Wrede (2000) unter anderem dafür, dass Sexualität ein Ergebnis von Körperlichkeit und Sozialität ist und, dass es eine vom Menschen geschaffene gesellschaftliche Kategorie ist. Sie beschreibt Sexualität als „(…)grundsätzlich offen und formbar (…) in dem Sinne, daß durch Auseinandersetzung, Erfahrung und Wissen immer dazugelernt werden kann“ (Wrede, 2000, S. 40).

2.2.2 Sexualität im Zusammenhang mit Kultur und Religion

Wie bereits in dem Kapitel zu den Geschlechtskategorien (2.1.1) erwähnt, war die Zweigeschlechterordnung lange Zeit ein Teil der Gesellschaft und prägte Bereiche, wie unter anderem die Religion und Kultur.

Nach Benthaus-Apel, Gärtner und Sammet (2017) haben sich die Zweigeschlechtlichkeit und die damit verbundenen sozialen Geschlechtsrollen historisch in vielen Religionsformen so geäußert, dass Abweichungen von diesem Konzept, wie Homosexualität oder Ehelosigkeit, kritisiert, verboten und negativ konnotiert wurden.

Global besteht diese Ungleichheit zwischen der Behandlung und dem Ansehen von Menschen, die sich als heterosexuell identifizieren und Menschen, die anderen Sexualitäten angehören noch in vielen Bereichen. Die Menschen, die zu der Gruppe der sexuellen Minderheiten gehören, werden in ihrem Leben mit Diskriminierung und Gewalt konfrontiert.

In der LGBT-Befragung der „Agentur der Europäischen Union für Grundrechte“ (FRA), die in 28 Ländern Europas durchgeführt wurde, berichtete beinahe die Hälfte der Personen von Belästigungs- oder Diskriminierungserfahrungen im vergangen Jahr (FRA, 2014).

Der weltweite Kampf der sexuellen Minderheiten für die Anerkennung und Gleichheit in der Gesellschaft wurde jedoch in den vergangenen Jahren vermehrt in Gerichten gefochten, um einen besseren gesetzlichen Schutz von LGBTQ+-Partnerschaften durchzusetzen. Als Folge davon wurden LGBTQ+-Menschen zunehmend Rechte zugesprochen, die bisweilen nur heterosexuellen Paaren vorbehalten waren, wie die Eheschließung, Adoption und Erbschaft (Burchardt, 2017).

Dennoch sind diese Erfolge nur ein Teil eines noch langen Weges zu der Gleichberechtigung. Die Tatsache, dass die weltweite Akzeptanz gegenüber sexuellen Minderheiten noch viel Arbeit bedarf, unterstreichen mehrere Studien zu der Akzeptanz von Homosexuellen.

Laut einer Studie des „Pew Research Center“ (PRC) aus dem Jahr 2019 unterscheiden sich die Werte zu der Akzeptanz gegenüber Homosexualität je nach Region. Die Regionen mit den höchsten Akzeptanz-Werten sind Westeuropa und Nordamerika, gefolgt von Zentral- und Osteuropa, wo knapp über die Hälfte der Menschen Homosexualität akzeptiert und abschließend Asien-Pazifik, wobei in Australien über drei Viertel der Bevölkerung für die Akzeptanz von Homosexualität stimmen, auf den Philippinen knapp unter drei Viertel der Menschen und in Indonesien knapp unter einem Zehntel der Menschen. Deutschland liegt mit einem Akzeptanz-Wert von 86% genau im mittleren Bereich von Westeuropa und Nordamerika (Poushter & Kent, 2020).

Laut „The International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association“ (2020) stehen homosexuelle Menschen weltweit in nur elf Ländern unter dem Verfassungsschutz vor Diskriminierung aufgrund der Sexualität.

Neben der Region wirkt sich auch die Religion auf die Akzeptanz der Menschen gegenüber Homosexualität aus. Bei 25 der 34 Länder, die bei der Studie mituntersucht wurden, haben Menschen, denen Religion in ihrem Leben eher wenig oder gar nicht wichtig ist (gemeint sind hier u. a. Agnostiker und Atheisten) eher angegeben, dass Homosexualität akzeptiert werden sollte, als Personen, bei denen Religion ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens darstellt. Es sollte zwar auch beachtet werden, dass sich die Ansichten unter den Menschen ohne Religionszugehörigkeit auch stark unterscheiden, dennoch kann im Allgemeinen festgehalten werden, dass Homosexualität in Ländern mit unreligiösen Menschen mehr akzeptiert wird als in Ländern mit religiösen Menschen (Poushter & Kent, 2020).

Bei der Einstellung gegenüber Menschen verschiedener Sexualitäten oder politischer Richtungen liegen verschiedene Werte und Normen zugrunde, die beeinflussen, inwieweit sich tolerant oder fremdenfeindlich gezeigt wird. Grob (2009) ist der Ansicht, dass das politische Lernen und die politische Positionierung einer Person vor allem von Lernprozessen beeinflusst wird, die nicht durch andere angeleitet werden.

Neben mehreren Faktoren bei der intergenerationalen Weitergabe von Wertvorstellungen und Einstellungen nehmen die Eltern einen zentralen Platz ein (Schönpflug, 2001; White & Matawie, 2004; Stein, 2013). Kohn, Slomczynski und Schoenbach haben einen Kausalzusammenhang zwischen den Werten von den Eltern und ihren Kindern festgestellt, wobei die elterlichen Werte die ihrer Kinder beeinflussen (Kohn et al., 1986).

Stein argumentiert, dass die intergenerationale Werteübertragung zusätzlich dadurch unterstützt wird, dass die Eltern und später deren Kinder zu einer Partnerwahl tendieren, bei der sich die Partner:innen gegenseitig mit ähnlichen Werten in ihren Einstellungen und Vorstellungen validieren (Stein, 2013).

Caplan betont jedoch, dass das was Menschen sich wünschen und wie sie handeln von der Gesellschaft bedingt ist, in der sie sich befinden. Die Gesellschaft gibt durch bestimmte Werte und Normen vor, was sozial akzeptiert ist. Nach dieser Annahme steht auch die sexuelle Orientierung eines Menschen mit ihrer kulturellen Umgebung im Zusammenhang (Caplan, 2000). Je nach Kultur verändert sich somit die Akzeptanz gegenüber bestimmten Sexualitäten.

2.3 Queer Theorie

In diesem Unterkapitel geht es um den Begriff „Queer Theorie“ und dessen Bedeutung. Im Anschluss an die Queer Theorie werden moderne Definitionen zu Sexualität und Geschlecht aufgestellt, die ausschlaggebend für die Befragung und konträr zu den Definitionen sind, die im Zusammenhang mit Heteronormativität stehen.

2.3.1 Herkunft und Bedeutung von Queer Theorie

Teresa de Lauretis gilt als eine der Begründer:innen der Queer Theory und hat den Begriff „Queer Theory“ das erste Mal verwendet. Durch die Entstehung dieses neuen Begriffs wurde das negativ konnotierte queer erstmalig in Verbindung mit der positiv konnotierten theory gebracht. Mit ihrem Text hat de Lauretis (1991) dem Wort „queer“ erstmalig eine positive Bedeutung verliehen. Die neue Bedeutung von „queer“ wurde von einer damaligen Beleidigung zu einer heutigen Bezeichnung für alle Menschen, die sich nicht den exklusiven Geschlechtskategorien und Sexualität- Labels zuordnen wollen, die von heterosexuellen Normen geprägt sind. Queer-Sein sollte das Verständnis von Geschlecht und Sexualität grundlegend verändern und so die starren Grenzen öffnen. (de Lauretis, 1991, zitiert nach Scholz, 2018) Für diese gesellschaftliche Entwicklung mussten sexuelle Minderheiten wie Bisexuelle, Transgender oder Homosexuelle jedoch eine lange Zeit kämpfen.

Mitte bis Ende des 20. Jahrhunderts wurden Homosexualität und andere Abweichungen von der heterosexuellen Identität als etwas Negatives angesehen und verfolgt (van Ussel, 1977; Scholz, 2018). Laut Scholz (2018) befanden sich jedoch zu dieser Zeit feministische Frauen- und Homo-Befreiungsbewegungen auf dem politischen Vormarsch und gewannen zunehmend an Größe und Einfluss. Frauen kämpften im Sinne der Emanzipation gegen die Unterdrückung durch die Männer und forderten, ebenfalls wie die Homo-Befreiungsbewegungen, gleiche Rechte für alle. „Mit der selbstbewussten Selbstbezeichnung als Lesbe oder Schwuler bahnten diese sich einen Weg aus der Scham, nicht normal zu sein. Als Strategie gegenüber den alten Klassifizierungen als krank, sündhaft oder kriminell, bauten sich Homosexuelle im Sinne von gay pride ein positives Selbstwertgefühl auf. Lesbe und Schwuler wurden für viele zu positiven Identitäten“ (Scholz, 2018, S. 19). Mit dieser Art der Umwandlung negativer Bedeutungen von Sexualität- und Geschlecht- Labels hin zum Positiven wird eine solche abwertende Bezeichnung entkräftet (Scholz, 2018).

Nichtsdestotrotz kam es innerhalb der immer größer werdenden Freiheitsbewegungen vermehrt zu Konflikten: „Viele fühlten sich entweder vom Vorgehen der neuen Massenbewegungen nicht repräsentiert oder bezweifelten gänzlich den Sinn einer identitären Festschreibung auf diese Weise. Sie begriffen die Kategorie homosexuell als künstlich und wollten dessen Ausformung nicht unterstützen“ (Scholz, 2018, S.19). Dies resultierte in einer Art der Segregation zwischen Menschen, die den Normen dieser Bewegung entsprachen und solchen, die dies nicht oder eher weniger taten, wie SM-Praktizierende, Bisexuelle oder Personen, die mit ihrer Intergeschlechtlichkeit oder Identität als Transgender nicht in das Zweigeschlechtersystem, dem sogenannten „binary“, hineinpassen (Scholz, 2018).

Scholz appelliert an die Forschung und das Vorgehen der Psychologie, die queertheoretischen Anforderungen besser umzusetzen, um damit Menschen mehr einbinden und die Unterdrückung verringern zu können, welche durch die Kategorisierung von Geschlecht, Sexualität und verschiedenen Ethnien verursacht wurde. Mithilfe des Queeraktivismus könnten Veränderungen in der Art angeregt werden, dass der Geschlechtsdifferenz keine Bedeutung mehr zugeschrieben sowie die Differenzierung nicht mehr vorgenommen wird. Durch diesen Wandel könnten bestehende Kategorien hinterfragt und durch bessere ersetzt oder abgeschafft werden. Unterschiede der Geschlechter könnten auf ursprünglich zugrunde liegende Machtstrukturen zurückgeführt werden, anstatt es auf die erwähnten Kategorien zu beziehen (Scholz, 2018).

In der Psychologie kam es zur starken queeren Kritik aufgrund der lange andauernden negativen Attribuierung von Homosexuellen und trans Menschen und deren Klassifizierung als „gestört“ (Tosh, 2017). Scholz betont, dass in der überwiegenden Forschung, beispielsweise in der Experimentalpsychologie, das Geschlecht als dichotom dargestellt wird. Sie kritisiert, dass dadurch das dichotome System reproduziert und aufrechterhalten wird (Scholz, 2018). In der American Psychiatric Association (APA), einer der weltweit bekanntesten psychiatrischen Organisationen, haben die von Scholz (2018) geforderten Veränderungen bereits zu einem gewissen Grad stattgefunden. Aktuell unterteilt die APA (2021) in Gender, biologisches Geschlecht und sexuelle Orientierung. Dabei wird Gender in Identität und Ausdruck differenziert und es werden nicht nur die klassischen Kategorien erwähnt, sondern Gender-Identitäten wie „genderqueer“ oder „andere sexuelle Orientierungen“ aufgegriffen. Döring (2013) nimmt an, dass in Studien bei der Geschlechtsabfrage durch mehr Auswahlmöglichkeiten als es durch die zwei Geschlechtskategorien vorgesehen ist, die Teilnehmer:innen durch diese Konfrontation zum Nachdenken über ihr eigenes Konzept bezüglich des Geschlechts angeregt werden oder ihnen die Vielfalt und Komplexität des Geschlechts bewusst wird.

2.3.2 Geschlecht und Queer Theorie

Die Definition vom biologischen und sozialen Geschlecht in dieser Forschungsarbeit resultiert aus den Ansätzen von Queer Theorie.

Butler, eine der prägenden Personen der Queer Theorie, legt dar, dass das soziale Geschlecht als Teil der Identität einer Person ein wandelndes Phänomen ist, welches im Verhältnis zur Geschichte und Gesellschaft steht. Sie argumentiert, dass Geschlecht und Sexualität nicht in irgendeiner Art determiniert sind, sondern gesellschaftlich konstruiert wurden. Butler kritisiert, dass die gesellschaftlichen, heterosexuellen Normen die Sexualität und das biologische sowie soziale Geschlecht in ihrer Vielfalt limitieren. Denn solange das Modell einer biologischen und sozialen Zweigeschlechtlichkeit vorherrscht, können bestimmte Sexual- und Geschlechtsidentitäten nicht existieren. Sie beschreibt zudem die Problematik, dass heterosexuelles Begehren nur funktionieren kann, solange sich der Ausdruck von Männern und Frauen klar in feminine und maskuline Ausprägungen einordnen lässt (Butler, 2002).

Butler hebt hervor, dass das was die Gesellschaft als „Identität“ versteht, durch stabile Konzepte zu dem biologischen und dem sozialen Geschlecht sowie der sexuellen Orientierung aufrechterhalten wird. Dieses Konzept der Kohärenz und Kontinuität von Personen wird von den Menschen in Frage gestellt, die von den sozialen Geschlechtsnormen der Gesellschaft abweichen (Butler, 2002).

Butler vertritt die Ansicht, dass die soziale Geschlechtsidentität performativ durch die sozialen Geschlechtsausdrücke bestimmt wird. Folglich ist von der Annahme abzusehen, dass Identität in irgendeiner Weise fixiert oder festgelegt ist (Butler, 2002).

Mithilfe diverser sozialer Geschlechtsidentitäten können die eindeutigen Geschlechtsattribuierungen und somit die dahinterstehende Hierarchie durchbrochen werden (Butler, 2002). Neben Intergeschlechtlichen können beispielsweise auch Transgender, genderfluide/ genderqueere bzw. nonbinäre oder queere Menschen sowie Menschen anderer Geschlechtsidentitäten nicht immer klar auf dem binären System eingeordnet werden.

2.3.3 Sexualität und Queer Theorie

MacKinnon hebt kritisch hervor, dass Sexualität und auch Gender eine Form der Macht sind. Durch die gesellschaftlichen Anforderungen der Heterosexualität werden Männer und Frauen, gemäß ihren biologischen Geschlechtern, in sexuell dominante und sexuell unterwürfige Rollen gesteckt. Männer gewinnen durch diese Geschlechtsattribuierungen an Macht über ihre weiblichen Partnerinnen - Sexualität führt demnach zu der Geschlechtsungleichheit (MacKinnon, 1982).

Solche Personen, die andere sexuelle Orientierungen als „heterosexuell“ haben, widersprechen der heterosexuellen Norm und werden deswegen durch die Gesellschaft zu etwas kulturell Unverständlichem gemacht. Butler ist der Meinung, dass die Identität der Menschen nicht determiniert oder festgelegt ist (Butler, 2002). Nach dieser Vorstellung wird die Sexualität neben dem Geschlecht ebenfalls zu etwas, dass nicht fixiert, sondern fluid ist, da es ebenfalls ein Teil der Identität ist.

2.4 Heteronormativität

In diesem Unterkapitel wird das Konstrukt „Heteronormativität“, der Hauptuntersuchungsgegenstand dieser Studie, definiert. Außerdem wird es von ähnlichen Begrifflichkeiten abgegrenzt und anhand eines Modells dargestellt. Es werden zentrale Normen der Heteronormativität benannt und dieses Konstrukt wird in das Verhältnis zu unterschiedlichen Kulturen gesetzt. Abschließend werden die weitreichenden gesellschaftlichen Konsequenzen des Konstrukts erläutert.

2.4.1 Herkunft und Bedeutung von Heteronormativität

Laut Hartmann und Klesse (2007) wird die Konstruktion des Begriffs „Heteronormativität“ auf die 1970er Jahre zurückgeführt, in der die LGBTQ+-Bewegungen die Heterosexualität als Norm in politischen Diskursen kritisiert haben.

Der Begriff wird jedoch oftmals auch als ein Resultat der Queer Theorie verstanden (Scholz, 2018; Hartmann & Klesse, 2007).

Es gibt viele verschiedene Bedeutungen, jedoch stimmen diese weitgehend darin überein, dass Heteronormativität mit Machstrukturen der Gesellschaft in Verbindung steht und damit Hierarchiestellungen unterstützt, die unter anderem Rassismus sowie Klassenverhältnisse begünstigen (Wagenknecht, 2007).

Laut Scholz (2018) halten drei Grundannahmen das heteronormative Konzept aufrecht:

1 Ein dichotomes biologisches Geschlechtskonzept mit den Kategorien „Mann“ und „Frau“ sowie der dritten Kategorie, wobei alle von den beiden anderen Kategorien abweichenden Personen pathologisiert werden, wie z.B. Intergeschlechtliche.
2 Gemäß der Norm entwickeln Personen je nach ihrem biologischen Geschlecht das entsprechende soziale Geschlecht, folglich identifizieren sich biologisch weibliche Menschen auch als weiblich. Abweichungen sind pathologisch und unnatürlich.
3 Die Norm gibt eine sexuelle Anziehung zwischen gegensätzlichen biologischen Geschlechtern und den dazugehörigen sozialen Geschlechtern vor, d.h. zwischen einem maskulinen Mann und einer femininen Frau.

Wagenknecht (2007) betont, bis zu welchem Ausmaß sich die Pathologisierung abweichender Geschlechtsidentitäten und Sexualitäten in der Gesellschaft äußert. Personen, die nicht normkonform handeln oder leben, werden „…diskriminiert, verfolgt oder ausgelöscht (so in der medizinischen Vernichtung der Intersexualität) – oder den Verhältnissen in ästhetisch-symbolischer Verschiebung dienstbar gemacht“ (Wagenknecht, 2007, S. 17).

Mit dem Eingriff in die Identität der Menschen wird schließlich auch in die Vorstellungen einer normalen Partnerschaft eingegriffen. Durch die vorgegebenen Identitäten werden nur heterosexuelle Partnerschaften möglich (Caplan, 2000; Barker, 2014; Habarth, 2015). Somit wird politisch und gesellschaftlich in das Privatleben der Menschen eingegriffen.

Für die Auflösung der heteronormativen Machtstrukturen stellt Butler (2002) die Aufgabe an die Gesellschaft, dass alle Normen aufgedeckt und benannt werden, damit sie sich nicht mehr selbst verstärken und selbstreproduktiv wirken. Unter anderem sollte laut ihr das biologische oder soziale Geschlecht als Teil der Identität eines Menschen keine Rolle in der Politik spielen. Butler ist der Meinung, dass sobald dies geschehen würde, die Unnatürlichkeit des binären Systems als Teil der Kategorisierungen offengelegt wird, um von diesem Standpunkt aus Alternativen konstruieren zu können (Butler, 2002).

Sobald die tief verankerte Definition des biologischen Geschlechts auf die Probe gestellt werden würde, könnte ersichtlich werden, dass diese Kategorie ebenso von den kultur-historischen Einflüssen der Gesellschaft beeinflusst ist wie das soziale Geschlecht, wodurch eine Unterscheidung zwischen biologischem und sozialem Geschlecht hinfällig wird (Butler, 2002; Laqueur, 2003).

Scholz (2018) hebt hervor, dass durch die Analyse der Heteronormativität das heterosexuelle Ideal mit all seinen aufrechterhaltenden Wirkfaktoren aufgedeckt wird.

„Intersektionalität“ verdeutlicht, inwiefern es Zusammenhänge zwischen Identitäten gibt und wie sie Einfluss aufeinander ausüben. Mithilfe der Intersektionalitätsforschung wird untersucht, welche Überschneidungen an welcher Stelle vorliegen. Wichtig ist diese Forschung, da sich in der Gesellschaft die Tendenz zeigt, beispielsweise von der Geschlechtsidentität Rückschlüsse in Bezug auf die sexuelle Zuneigung einer Person ziehen zu wollen. Exemplarisch dafür ist die Vorstellung, dass trans Menschen immer heterosexuell sein würden. Durch die Rücksicht auf die Intersektionalität könnte erreicht werden, dass zum Beispiel queere People of Colour als Mitglieder einer Gruppe nicht das Gefühl verspüren, aufgrund einer ihrer Identitäten ausgeschlossen zu werden (Scholz, 2018).

2.4.2 Konzeptionelles Modell zur Heteronormativität

Die Intention hinter dem „Conceptual Model for Understanding How Heteronormativity Is Resisted and Accommodated“ von Bengston et al. (2005) ist die Darstellung der Heteronormativität als Machtsystem, welches bestimmten Teilen der Gesellschaft Privilegien auf Kosten der anderen Gesellschaftsteile gewährleistet. Es soll zusätzlich verdeutlichen, mit welchen Herausforderungen die Personen konfrontiert werden, sobald sie versuchen, dieses Machtgefüge herauszufordern oder zu durchbrechen (siehe Abb. 1).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Modell für das Verständnis zum Widerstand und der Unterbringung von Heteronormativität (Eigene Darstellung in Anlehnung an Bengston et al., 2005, S. 147)

Laut Bengston et al. (2005) setzt sich das Modell aus drei zentralen Strukturen zusammen, die von der Heteronormativität betroffen sind: Das (Soziale) Geschlecht, die Sexualität und die Familie (siehe Abb. 1). Die zentralen Normen der Heteronormativität von Scholz (2018) in dem vorherigen Unterkapitel (2.4.1) veranschaulichen, inwiefern sich die Vorstellungen bezüglich des Geschlechts und der Sexualität auf das Leben der Menschen auswirken. Wie bereits zuvor von Wagenknecht (2007) erwähnt, kommt es zu einer Pathologisierung der Personen, die nicht gesellschaftskonform leben. Diese Vorstellung erstreckt sich laut Habarth (2015) und Barker (2014) sogar bis in die Partnerschaftskonstellationen der Menschen, da nach der Norm nur Beziehungen zwischen Mann und Frau vorliegen sollen.

Um den Eingriff der Heteronormativität in Partnerschaften wie auch Familien zu veranschaulichen, wurde die Struktur „Familie“ um den Begriff „Partnerschaft“ ergänzt (siehe Abb. 1).

Bengston et al. (2005) gehen in dem Heteronormativitätsmodell auf historisch entwickelte heteronormative Prozesse ein, die zu einer Unterteilung der Menschen in natürliche und unnatürliche Ausprägungen führen und im Gegensatz zu den entwickelten Prozessen des „Queerings“ stehen. Durch diese gegensätzlichen Theorieansätze ergeben sich jeweils Spannungspunkte (siehe Abb. 1).

In der Queer Theorie hat sich im Sinne des „Queerings“ ein Verständnis über Geschlecht, Sexualität und Familie entwickelt, was diese Strukturen als komplex und multidimensional sieht (Adam, 2002, zitiert nach Bengston et al., 2005).

Laut Bengston et al. (2005) entwickeln sich komplexe (soziale) Geschlechter aus der Ablehnung der Geschlechtsstereotype und komplexe Sexualitäten aus der Gleichstellung der Heterosexualität mit allen anderen Sexualitäten sowie der Loslösung davon, sich einer Sexualität zuordnen zu müssen. Komplexe Familien beinhalten alle möglichen Gefüge aus Personen, die rechtlich als Familien, aber auch nach individueller Definition als Familien gesehen und gelebt werden.

Diese Definition zu der Familie könnte auf die Bestimmung komplexer Partnerschaften angewendet werden.

2.4.3 Konsequenzen von Heteronormativität in der Gesellschaft

Die gesellschaftlichen Konsequenzen von Heteronormativität sind vielfältig. Laut Habarth (2015) wirkt Heteronormativität auf institutioneller, interpersonaler und intrapsychischer (beispielsweise in Form von internalisierter Homonegativität) Ebene.

Durch Heteronormativität kommt es zu der Spaltung der Gesellschaft in Menschen, die den Normen und Vorstellungen entsprechen und den „Anderen“. Es kommt dadurch zu der Ausgrenzung und der Diskriminierung bis zu der Gewalt gegenüber den Andersartigen in Bezug auf beispielsweise die Religion, den kulturellen Hintergrund, die Fähigkeiten, das Alter, das Geschlecht oder die Sexualität (Reimers, 2020).

Anzani, Lindley, Tognasso, Galupo und Prunas (2021) haben mit ihrer Forschung festgestellt, dass durch die mit der heterosexuellen Norm verknüpften Label in der Gesellschaft bezüglich sexuellen und Geschlechtsidentitäten bei einem Anteil an heterosexuellen Cisgender Männern, aber auch Menschen anderer Identitäten ein Druck entsteht, ihre eigentliche Anziehung zu verleugnen oder nicht auszuleben. Deshalb suchen sie, trotz eventueller Anziehung von dem gleichen Geschlecht, nach Möglichkeiten, wie sie ihre sexuellen Gelüste ausleben können, ohne dass sie ihren Status als „Heterosexuelle“ verlieren und somit von der Norm abweichen. Diesem gesellschaftlichen Druck fallen vor allem trans und non-binäre Menschen zum Opfer. Sie werden wegen ihrem Äußeren, dass nicht immer mit ihrer Identität übereinstimmt, zu einer sexuellen Fantasie, einem Fetisch und im Zuge dessen zu einem Objekt degradiert. Die Objektifizierung dieser Personengruppen geschieht im alltäglichen Leben sowie online über Social Media oder Datingapps. Betroffene geben an, dass sie deshalb Situationen und Orte vermeiden, wo sie die beschriebenen Reaktionen erwarten und selbstbezogene Ekelgefühle verspüren. Zudem verursacht dies Selbstwertschäden bei ihnen, da ihre Identität anhaltend invalidiert wird. Bei manchen Betroffenen bewirkt dies sogar eine Internalisierung dieser Objektifizierung.

Neben den bereits erwähnten Folgen von Heteronormativität kommt es laut Ray und Parkhill (2021) unter anderem zu der Bewertung von Homosexualität als etwas Negatives, Abstoßendes und Ekelerregendes, da diese und viele andere Personengruppen mit ihrer Identität die Hierarchie und die Ideologie hinter den heterosexuellen Normen verletzen und somit gefährden. Tybur, Lieberman und Griskevicius (2009) differenzieren zwischen pathogenem bzw. krankheitserregendem, moralischem und sexuellem Ekel, der in einer Abwehrreaktion resultiert. Pathogener Ekel bezieht sich laut ihnen auf alles, dass die Gesundheit mit Krankheitserregern gefährdet. Sexueller Ekel umfasst alle sexuellen Aktivitäten oder Kontakte, die den Reproduktionserfolg schmählern könnten. Moralischer Ekel schließt alle sozialen Normüberschreitungen oder Normverletzungen ein. Die Studienergebnisse von Ray und Parkhill (2021) belegen einen Zusammenhang zwischen Schwulenfeindlichkeit und den drei Ekelformen sowie einen besonders großen Effekt zwischen Schwulenfeindlichkeit und Heteronormativität.

Laut Habarth (2015) ist „Heterosexismus“ ein der Heteronormativität sehr ähnliches Konzept. Es ist sowohl kulturell, als auch einstellungsbezogen und bezieht sich speziell auf alle Personen, die nicht heterosexuell sind. Heterosexismus äußert sich laut Davis und Nadal (2014) in Form von Gewalt und Vorurteilen gegenüber Personen, die nicht heterosexuell sind. Heterosexismus wird nach Habarth (2015) durch Heteronormativität begünstigt, da die heterosexuellen Normen gesellschaftlich vorgeben, welche Geschlechtsidentitäten sowie sexuelle Orientierungen normal und akzeptabel sind und welche es nicht sind und folglich nicht in die Gesellschaft passen.

Peel (2001) betont, dass anhand von Heterosexismus verdeutlicht wird, dass nicht nur die individuellen Einstellungen mancher Menschen, sondern auch gesellschaftliche Bräuche sowie Institutionen zu dem Problem beitragen. Reimers (2020) hebt hervor, dass es im beruflichen Kontext durch Heteronormativität und Heterosexismus bei LGBTQ+-Lehrer:innen zu Konflikten aufgrund ihrer Identitäten kommt. Eine Studie von Simonsson (2020) zeigt, dass Heteronormativität durch den Sprachgebrauch der Schüler:innen reproduziert wird, wenn sie mithilfe von Referenzen zu heterosexuellen Partnerschaften oder über die Darbietung ihrer Maskulinität, Femininität oder Heterosexualität versuchen, Gespräche leichtgängiger werden zu lassen. Reimers (2020) verdeutlicht, dass in vielen Bildungsbereichen bei Lehrer:innen so lange Heterosexualität als sexuelle Orientierung erwartet wird, bis es klare Anzeichen dagegen gibt. Sie kritisiert, dass LGBTQ+-Lehrer:innen wegen dieser Assoziierung besonders vor ihren Kolleg:innen sowie Schüler:innen auffallen und sich somit angreifbar für Anfeindungen machen. Barker (2014) berichtet, dass in dem US-amerikanischen Militär in allen bildlichen Darstellungen ausschließlich heterosexuelle Personen repräsentiert werden, was den Ausgangszustand der Heterosexualität weiter bestärkt. Wegen der Normalisierung von Heterosexualität müssen sich alle Personen, die davon abweichen, für ihre Sexualität rechtfertigen.

Aus der Angst vor Ablehnung oder Schlimmerem entsteht laut Reimers (2020) ein ständiger Druck bei LGBTQ+-Personen, da sie jede ihrer Handlungen und Verhaltensweisen gedanklich insoweit überprüfen müssen, dass ihre normabweichende Geschlechtsidentität oder sexuelle Orientierung nicht von anderen entdeckt wird. Cole, Kemeny, Taylor und Visscher (1996) erklären den Stress durch die Verheimlichung der Identität mithilfe der psychologischen Inhibition. Dies bezeichnet nach Ihrer Definition das Scheitern, private, subjektiv wichtige Erfahrungen öffentlich äußern zu können. Neben diesem benannten Druck sind LGBTQ+-Menschen laut Meyer (2007) noch vielen anderen Stressoren ausgesetzt, wie zum Beispiel einer erhöhten Aufmerksamkeit in der Interaktion mit Mitmenschen wegen Zurückweisungserwartungen oder internalisierten Stigmata, die sie auf sich selbst anwenden.

Durch die Diskriminierungen von LGBTQ+ kommt es zu zahlreichen negativen Auswirkungen für diese Personengruppe. Die Studie von Dyar, Feinstein, Eaton und London (2018) hat ergeben, dass Diskriminierungen mit erhöhten Depressions- und Angststörungssymptomen zusammenhängen. Habarth (2008) hat mit ihrer Studie ermitteln können, dass bei lesbischen und schwulen Teilnehmenden eine im Durchschnitt größere Offenlegung ihrer Sexualität vor wichtigen Personen ihres Lebens, wie Familienmitglieder oder Freund:innen, weniger depressive Symptome und eine höhere Lebenszufriedenheit prognostiziert hat.

In dem „Morbidity and Mortality Weekly Report“ über die US-amerikanische Untersuchung von Schüler:innen in dem Jahr 2015 bis in das Jahr 2017 wurde festgestellt, dass weniger heterosexuelle Jugendliche als Jugendliche sexueller Minoritäten Gewalterfahrungen, Substanzkonsum und Suizidrisiko gemeldet haben (Johns et al. 2018). Durch das „The Trevor Project“ (2021) wurde festgestellt, dass nur ein Drittel der LGBTQ+-Jugendlichen angegeben hat, dass ihre Familie sie in ihrer Identität unterstützen. Außerdem zeigte sich, dass non-binäre und trans Jugendliche im Vergleich zu Cisgender-Jugendlichen deutlich öfter einen Suizid in Erwägung ziehen oder den Versuch starten. Trotz dieser Ergebnisse, die erhöhte psychische Störungen der LGBTQ+-Jugendlichen erwiesen haben, gab fast die Hälfte der trans und non-binäre Jugendlichen an, dass sie keine psychische Gesundheitsfürsorge erhalten haben, obwohl dies von ihnen gewünscht war.

Giami (2015) und Downing (2015) vertreten die Annahme, dass institutionell auch die Klassifikationssysteme „Internationalen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme“ (ICD) der World Health Organization (WHO) und „Diagnostisch-statistische Manual psychischer Störungen“ (DSM) der APA die Heteronormativität begünstigen. Daraus resultiert ihre Forderung, dass die Kategorie “Paraphilien” in den beiden Klassifikationssystemen entfernt werden soll, da die Entscheidung, was unter diesen Störungsbegriff gefasst werden soll, nicht wissenschaftlich belegt ist.

Eine Paraphilie bezeichnet nach der zehnten Version des ICD eine „Störung der Sexualpräferenz“ (F65), die zu der Gruppe der „Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen“ (F6) gehört (Dilling & Freyberger, 2019).

Giami (2015) betont, dass die medizinischen und psychiatrischen Kategorien der Paraphilien neben psychologischen und medizinischen Aspekten auch Moralische enthalten. Des Weiteren argumentiert Downing (2015), dass mit der Diagnose eines sexuellen Störungsbilds die reproduktiven Sexualpraktiken und somit die heterosexuellen Normen begünstigt werden.

Dass von der Norm abweichende Identitäten auch aktuell noch pathologisiert werden, wird dadurch bewiesen, dass in dem Taschenführer der zehnten Version des ICD, Transgender noch als Geschlechtsidentitätsstörung (F64) aufgeführt ist (Dilling & Freyberger, 2019). Diese Einordnung von Transgender, die seit dem 1990 im ICD-10 vorliegt, wird in der elften Version des ICD als Geschlechtsinkongruenz diagnostiziert (Deutsche Aidshilfe e. V., 2018).

2.4.4 Bisheriger Forschungsstand zur quantitativen Untersuchung von Heteronormativität

Trotz des großen Einflusses von Heteronormativität auf die Gesellschaftsprozesse wurde sich damit bisher nur wenig auseinandergesetzt (Hartmann & Klesse, 2007; Habarth, 2015). Laut Hartmann und Klesse (2007) ist vor allem kritisch zu betrachten, dass Heteronormativität im deutschsprachigen Raum kaum empirisch untersucht wurde und bei Analysen dieses Konstrukts einzelne betroffene Personengruppen oft nur wenig oder gar nicht miteinbezogen wurden, wie People of Colour, trans Menschen oder behinderte Menschen. Habarth (2015) legt dar, dass bevor sie ihre Skala zu der Untersuchung von Heteronormativität aufgestellt hat, heteronormative Einstellungen zuvor quantitativ nur von Tolley und Ranzjin sowie Massey untersucht wurden. Tolley und Ranzjin (2006) haben Heteronormativität mit ihrer Skala in Senioreneinrichtungen erforscht. Sie haben mit ihrer selbst konstruierten Heteronormativitäts-Skala signifikant positive Zusammenhänge zwischen Heteronormativität und Heterosexismus sowie Heteronormativität und mangelndem Wissen bezüglich des Lebens und den Problemen von LGBTQ+ festgestellt. Der Wissensmangel erwies sich als direkt wirkender Einfluss bei der Heteronormativitäts-Ausprägung von Befragten. Zudem konnte mit dieser Studie nachgewiesen werden, dass ein zunehmender Kontakt mit LGBTQ+ zu weniger Wissenslücken und abnehmendem Heterosexismus führte.

Bei einer späteren Untersuchung von Massey (2009) bildet der Widerstand von heteronormativen Einstellungen eine der Subskalen zu der Messung von sexuellen Vorurteilen. Aus den Ergebnissen ging hervor, dass sich die Teilnehmenden am negativsten gegenüber Schwulen und Lesben in ihrem starren Festhalten an den heteronormativen Rollenerwartungen äußerten. Zudem konnte erneut der signifikante Zusammenhang von Heterosexismus und Heteronormativität nachgewiesen werden. Heterosexismus korrelierte negativ mit dem Widerstand heteronormativer Einstellungen. Ebenfalls konnte der Effekt von dem Kontakt mit LGBTQ+ auf Heteronormativität bestätigt werden. Der Kontakt mit LGBTQ+ führte zu gesteigertem Widerstand gegenüber heterosexuellen Normen sowie weniger Abneigung gegenüber dieser Personengruppe und geringerem Heterosexismus.

Habarth (2008) hat Heteronormativität mehrfach mit ihrer Heteronormativitäts-Skala gemessen. Aus den Untersuchungen des Konstrukts „Heteronormativität“ mit anderen Konstrukten, resultierten positive Zusammenhänge mit „Right-Wing Authoritarianism“ (RWA) „sozialem Konservativismus“. Ebenfalls erwies sich bei „sexueller Fluidität“ bei der Subskala zu normativem Verhalten, ausschließlich bei Schwulen, ein positiver Zusammenhang mit Heteronormativität. Zudem ergaben sich negative Zusammenhänge von Heteronormativität mit „sexueller Fluidität“, „der Anzahl an schwulen/lesbischen Freunden“, „Openness to Experience“ (OE) – ausgenommen von bisexuellen Personen; „Tolerance of Ambiguity“ (ToA) – mit Ausnahme von Bisexuellen sowie mit „Lebenszufriedenheit“ – ausschließlich bei sexuellen Minoritäten.

Die Ergebnisse bezüglich der Skalen RWA, OE und ToA konnten von Habarth (2015) repliziert werden. Zusätzlich wurde ein positiver Zusammenhang von Heteronormativität mit „Umwelteinstellungen“ sowie ein negativer Zusammenhang mit „Attitudes Towards Lesbians and Gay Men“ (ATLG) ermittelt.

2.5 Herleitung von Fragestellung und Hypothesen

Ausgehend von der Annahme, dass heterosexuelle Personen sich nicht so viel mit ihrer sexuellen Orientierung auseinandergesetzt haben wie LGBTQ+, bzw. sexuelle Minoritäten, weil sie nicht von den Normen der Gesellschaft abweichen, ergibt sich folgende Fragestellung: Ist Heteronormativität bei heterosexuellen Deutschen signifikant höher ausgeprägt als bei Deutschen, die einer sexuellen Minorität angehören?

Mit dieser Fragestellung wird überprüft, ob die Studienergebnisse zu der quantitativen Untersuchung von Heteronormativität replizierbar sind, die signifikante Unterschiede zwischen Heterosexuellen und Personen anderer Sexualitäten erwiesen haben (Habarth, 2008; Habarth, 2015).

Aus der Fragestellung, die der Untersuchung der Heteronormativität von Deutschen gewidmet ist, lassen sich folgende sechs Hypothesen ableiten:

Die erste Hypothese besagt, dass es einen positiven Zusammenhang zwischen der HABS und der MCSF gibt (H1). Sie ergibt sich aus der vorherigen Untersuchung der Entwicklerin von der „Heteronormative Attitudes and Beliefs Scale“ (HABS). Habarth hat bei ihrer Studie in Amerika einen positiven Zusammenhang zwischen ihrer Skala, der HABS, und der „Marlowe-Crowne short form“ (MCSF) feststellen können (Habarth, 2015). Es wird untersucht, ob jenes Ergebnis in dieser Studie bei Deutschen repliziert werden kann. Die Vermutung eines Zusammenhangs ergibt sich aus den Ergebnissen von Paulhus (1984), die besagen, dass die Teilnehmer:innen ein starkes Anerkennungsbedürfnis bezüglich ihrer Antworten bei den Heteronormativitätsitems verspüren. Laut ihm wollen sie sich gut selbstdarstellen sowie sie machen sich vor, positiver zu denken, als es tatsächlich der Fall ist.

Ein positiver Zusammenhang von Alter und Heteronormativität (H2) wird aufgrund der Ergebnisse des „Pew Research Center“ (PRC) zu den Einstellungen gegenüber Homosexualität vermutet, da bei dem Großteil der untersuchten Länder jüngere Menschen deutlich öfter gesagt haben, dass Homosexualität gesellschaftlich akzeptiert werden soll (Poushter & Kent, 2020). Der Bezug von Homosexualität auf Heteronormativität besteht, weil Homosexualität in einem Konflikt mit den heterosexuellen Normen steht – es wird dadurch als etwas Negatives angesehen (Wagenknecht, 2007).

In der Studie von Habarth (2015) konnte festgestellt werden, dass es einen signifikanten Geschlechtsunterschied bei der Heteronormativität gibt, folglich wird in dieser Studie versucht, dieses Ergebnis trotz einer Modifizierung der Geschlechtskategorien zu replizieren (H3). Die Ergebnisse von Duncan, Aguilar, Jensen und Magnusson (2019) unterstützen die dritte Hypothese, da sie bei heterosexuellen Männern die höchsten HABS-Werte festgestellt haben.

Die vierte Hypothese besagt, dass sich bei der Religiosität in Bezug auf die Heteronormativität signifikante Unterschiede ergeben (H4). Sie ist davon abzuleiten, dass viele Religionen mit ihren Ansichten die Zweigeschlechtlichkeit und folglich die Heteronormativität unterstützen (Benthaus-Apel, Gärtner & Sammet, 2017).

Signifikante Unterschiede auf der HABS, je nach kulturellem Hintergrund (H5), lassen sich durch mehrere Ergebnisse herleiten. Habarth (2015) hat eine negative Korrelation zwischen der „Offenheit für neue Erfahrungen“ und der HABS feststellen können. Wird ein Bezug dieser Offenheit zu Homosexualität hergestellt, kann ebenfalls ein Bezug der Ergebnisse des „Pew Research Center“ (PRC) zu den Unterschieden in der Heteronormativität erzeugt werden. Die Ergebnisse des PRC besagen, dass Deutschland zu den Ländern gehört, die bei 34 untersuchten Ländern am meisten Akzeptanz gegenüber Homosexuellen gezeigt haben (Poushter & Kent, 2020).

Unter anderem könnte bei der Ausprägung von Heteronormativität neben dem kulturellen Hintergrund der Teilnehmer:innen auch der kulturelle Hintergrund ihrer Eltern einen Einfluss nehmen. Mehrere Studien konnten nachweisen, dass die Eltern einen wichtigen Faktor bei den Wertevorstellungen ihrer Kinder spielen (Kohn et al., 1986; Schönpflug, 2001; White & Matawie, 2004; Stein, 2013).

Es wird vermutet, dass Personen, die sich als „Heterosexuell“ und „Cisgender“ identifizieren höhere Werte auf der HABS zeigen, als Menschen mit anderen Identitäten (H6). Diese Annahme lässt sich dadurch erklären, dass diese Personengruppe weder mit ihrem sozialen Geschlecht, noch ihrer Sexualität außerhalb der Norm liegen und somit nicht selbst negativ betroffen sind (Wagenknecht, 2007). Zusätzlich wird diese Hypothese durch die Ergebnisse von Habarth (2015) unterstützt. Es zeigt sich laut ihr eine signifikant heteronormativere Einstellung bei heterosexuelle Menschen.

3 Methodik

In diesem Kapitel wird das methodische Vorgehen bei der Konzeption und der Vorbereitung der Studie, der Durchführung der Erhebung und Auswertung der Ergebnisse erläutert. Unter anderem werden die Fragestellung und die Hypothesen dargestellt sowie begutachtet. Hierzu zählt, wie die Stichprobe zustande kam, wie der Fragebogen aufgebaut wurde und wie die Gütekriterien sichergestellt wurden. Beim Aufbau des Fragebogens stehen vor allem die verwendeten Erhebungsinstrumente und deren Zusammenhang untereinander im Fokus.

3.1 Fragestellung und Hypothesen

Fragestellung: Ist Heteronormativität bei heterosexuellen Deutschen signifikant höher ausgeprägt als bei Deutschen, die einer sexuellen Minorität angehören?

Erste Hypothese: Je höher die Werte auf der MCSF, umso höher auch die Werte auf der HABS (H1).

Zweite Hypothese: Je älter eine Person, umso heteronormativer ist sie eingestellt (H2).

Dritte Hypothese: Personen, die als biologisches Geschlecht „Mann“ gewählt haben denken signifikant heteronormativer als Personen, die sich nicht diesem Geschlecht zugeordnet haben (H3).

Vierte Hypothese: Religiöse Menschen denken signifikant heteronormativer als Menschen, die nicht religiös sind (H4).

Fünfte Hypothese: Menschen, die einen anderen kulturellen Hintergrund als deutsch haben, denken heteronormativer (H5).

Sechste Hypothese: Menschen, die sich als „Cisgender“ und „Heterosexuell“ identifizieren, denken signifikant heteronormativer als Personen, die ein anderes soziales Geschlecht und eine andere Sexualität angegeben haben (H6).

3.2 Stichprobe und Grundgesamtheit

Im Rahmen dieser Studie wurde eine standardisierte quantitative, anonyme Online-Umfrage über die Software „Questback“ durchgeführt. Aufgrund von den vorliegenden Covid-19-Richtlinien, die u.a. Kontaktbeschränkungen vorschreiben, wurde eine Teilerhebung als Erhebungsdesign ausgewählt. Das bedeutet, dass die Stichprobe auf Teilnehmende beschränkt wurde, die ein internetfähiges Gerät besitzen, um damit einen Zugang zu der Studie über die Plattformen „Unipark“ oder „SONA“ oder den anderen sozialen Netzwerken herstellen zu können. Zwei weitere Voraussetzungen für die Teilnahme an der Studie waren die Volljährigkeit und die deutsche Staatsangehörigkeit der Teilnehmenden. Durch die Volljährigkeit sollte sichergestellt werden, dass alle Daten mit vollstem Einverständnis der Teilnehmenden angegeben werden. Die deutsche Staatsangehörigkeit war ein Ausschlusskriterium für die Teilnahme, da bei dieser Forschungsarbeit die Heteronormativität der Deutschen im Fokus steht. Die Grundgesamtheit dieser Forschung erstreckt sich demnach auf alle volljährigen Deutschen mit einem Internetzugang.

Die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden auf diese Studie sollte über soziale Medien sowie ausgeteilte QR-Codes in Kliniken und Praxen erregt werden. Das Ziel war über diese verschiedenen Wege, die Studie in einen größeren Umlauf zu bringen, um damit möglichst viele Personen diverser Geschlechter und sexueller Orientierungen erreichen zu können.

Der Erhebungszeitraum belief sich auf zwei Wochen (28.05.-11.06.2021 einschließlich) mit dem Ziel eine Stichprobengröße von mindestens 500 Personen zu erreichen, damit die Ergebnisse dieser Studie trotz einer veränderten Zielgruppe und zusätzlichen Items möglichst vergleichbar mit denen der Studie von Habarth sind. Habarth hat in ihren drei Studien zu der Untersuchung der HABS eine Stichprobengröße mit auswertbaren Daten von 84, 166 und 484 Personen erreicht (Habarth, 2015).

3.3 Fragebogenaufbau und verwendete Erhebungsinstrumente

Die Thematik der Studie, die den Teilnehmenden zu Beginn der Studie genannt wurde, ist an den von Habarth verwendeten Titel „social and political opinions, beliefs and experiences“ angelehnt (Habarth, 2015, S. 11). Der Titel dieser Umfrage lautete „Soziale Überzeugungen, Glaubenssätze und Erfahrungen“, da keine Daten zu den politischen Einstellungen der befragten Personen miterhoben wurden.

Der für die Online-Umfrage konzipierte Fragebogen ist wie folgt aufgebaut: Beim Öffnen des Umfragelinks werden die Teilnehmenden über die Teilnahmebedingungen informiert. Dies beinhaltet neben den Voraussetzungen für die Teilnahme (siehe Kapitel 3.2) andere wichtige Hinweise, wie die Anonymität der Daten und die Freiwilligkeit an der Umfrage teilzunehmen sowie die geschätzte Befragungsdauer von zehn Minuten. Zudem wurden die Teilnehmenden vor Beginn der Studie instruiert, bei der Durchführung der Umfrage die Items wahrheitsgemäß und ohne Einfluss und Anwesenheit Dritter zu beantworten sowie eine ruhige, möglichst neutrale Umgebung herzustellen. Im Anschluss wurden die Teilnehmenden über die DSGVO aufgeklärt und im Falle einer Ablehnung durch einen Filter von der Studie ausgeschlossen. Nachfolgend wurden die Heteronormativität, die soziale Erwünschtheit und die Soziodemographie der befragten Personen mit insgesamt 45 Items erhoben. Schließlich wurden die Teilnehmenden über den Zweck dieser Forschung aufgeklärt und die Kontaktdaten des Versuchsleiters mitgeteilt, um so bei Interesse mehr über die Ergebnisse der Studie erfahren zu können. Die Unversehrtheit der Probanden und der Ausschluss möglicherweise entstandener, negativer Langzeitfolgen konnten mit den angegebenen Kontaktdaten der Telefonseelensorge auf der Anfangs- und Endseite der Studie unterstützt werden (siehe Anhang A).

Die Ausprägung der Heteronormativität der Teilnehmenden wurde mit der „Heteronormative Attitudes and Beliefs Scale“ (HABS) von Habarth (2015) untersucht. Diese Skala ist die erste, die die individuellen heteronormativen Einstellungen und Überzeugungen allgemein und quantitativ misst. Für das bessere Verständnis der Items wurde die Skala in die deutsche Sprache übersetzt. Durch die Übersetzung der Items mithilfe eines Muttersprachlers wurde sichergestellt, dass die deutschen Items sinngemäß dasselbe abfragen, wie die Items der englischen Original-Version. Die HABS umfasst zwei Subskalen, die „Essential Sex and Gender Subscale“ (ESGS) und die „Normative Behaviour Subscale“ (NBS). Die Subskalen der HABS bestehen aus je acht Items. Drei der Items der HABS sind von Tee und Hagarty adaptiert. Das erste Item der ESGS ist ihrer „Trans Persons Beliefs Scale“ nachempfunden und Item zwei und drei ihrer „Beliefs about Gender Scale“ (Habarth, 2015).

Ein auf deutsch übersetztes Beispielitem für die ESGS von Habarth (2015) ist „Alle Menschen sind entweder Mann oder Frau“. Ein auf deutsch übersetztes Beispielitem für die NBS von Habarth (2015) ist „In intimen Beziehungen sollten Personen nur so handeln, wie es traditionell für ihre sozialen Geschlechter erwartet wird“ (siehe Anhang A).

Entnommen aus dem Forschungsausblick von Habarth (2015) wurde die HABS in der ESGS um vier weitere Items ergänzt, welche Item 1, 4, 6 und 8 in ihrer Bedeutung spiegeln sollen (auf deutsch übersetztes Beispielitem: „Die sozialen Rollen und Identitäten, die Menschen als Mann und Frau annehmen sind das Gleiche wie das biologische Geschlecht“). Diese Items wurden von Habarth konzipiert, um dem Problem entgegenzuwirken, dass bei den Teilnehmenden Schwierigkeiten mit der Differenzierung von dem biologischen und sozialen Geschlecht aufkamen und somit die Konstruktvalidität beeinträchtigt haben.

Durch diese Änderung der ESGS umfasst die HABS nun 20 Items zu der Abfrage von Heteronormativität.

Alle in der ursprünglichen und der erweiterten Version der HABS enthaltenen Items wurden mit einer 7-stufigen Likert-Skala von „stimme überhaupt nicht zu“ bis „stimme voll und ganz zu“ mit einer mittleren Antwortoption „weder noch/neutral“ abgefragt (Habarth, 2008).

Zusätzlich zu der HABS wurde in dieser Forschung, wie bei Habarths Studie, ebenfalls die soziale Erwünschtheit mit der „Marlowe-Crowne short form“ (MCSF) von Reynolds (1982) abgefragt. Diese Skala wurde erneut mit der HABS erhoben, um zu überprüfen, ob sich die von ihr festgestellten Ergebnisse als replizierbar erweisen (Habarth, 2015).

Die MCSF besteht aus 13 Items und untersucht die soziale Erwünschtheit der befragten Personen. Das Antwortformat lässt sich von der „Marlowe-Crowne Social desireability Scale (M-C SDS) ableiten (Reynolds, 1982). Die M-C SDS wurde mit geschlossenem, dichotomem Antwortformat abgefragt. Die Antwortmöglichkeiten waren entweder „wahr“ oder „falsch“ (Crowne & Marlowe, 1960).

Im Anschluss an die beiden Skalen wurden auf zwei Seiten des Online-Fragebogens noch soziodemographische Daten über die Teilnehmenden gesammelt. Auf der ersten Seite wurde das Alter der Teilnehmenden mit einer offenen Texteingabe, deren Beruf/ Tätigkeit mit einer Mehrfachauswahl und ihr höchster Bildungsabschluss, ihre Religionszugehörigkeit, die Wichtigkeit ihrer Religion in ihrem Leben, der kulturelle Hintergrund ihrer erziehenden Personen/ Elternteile und der eigene kulturelle Hintergrund, bzw. die Staatsangehörigkeit der Teilnehmenden mit einer Einfachauswahl ermittelt (siehe Anhang A).

Die Antwortoptionen des Items „Ausprägung der Religiosität/ Spiritualität“ mit „unwichtig (nicht religiös/ spirituell)“, „eher unwichtig (wenig religiös/ spirituell)“, „eher wichtig (mittel religiös/ spirituell)“ und „wichtig (hoch religiös/ hoch spirituell)“ sind an der Skala „Zentralität der Religiosität“ von Huber angelehnt (Huber, 2008).

Bevor die Proband:innen darauffolgend mit Einfachauswahlen zu dem biologischen und sozialen Geschlecht sowie der Sexualität befragt wurden, erhielten sie zur Hilfestellung auf der nächsten Seite Definitionen verschiedener sexueller Orientierungen sowie biologischer und sozialer Geschlechter. Dadurch konnte ausgeschlossen werden, dass es Verständnisprobleme aufgrund unterschiedlicher Wissensstände geben könnte und somit die Ergebnisse verfälscht würden. Erläutert wurden den befragten Personen folgende Begriffe: Intergeschlechtlichkeit, Non-binär, Queer, Cis- und Transgender, Pansexuell, Bisexuell und Asexuell. Abschließend zu dem Themenbereich „soziodemografische Daten“ wurden die Proband:innen gebeten, in einem freien Textfeld ihre eigenen Definitionen von dem sozialen und dem biologischen Geschlecht zu formulieren (siehe Anhang A).

Dass die Teilnehmenden selbst Definitionen zu dem sozialen und biologischen Geschlecht verfassen sollten, wurde den Hinweisen aus dem Forschungsausblick von Habarth entnommen. Sie ist der Meinung, dass somit die Ergebnisse der beiden Subskalen von der HABS besser zu interpretieren sind. (Habarth, 2015) Die soziodemografischen Items ergänzen die 20 Items der HABS und die 13 Items der MCSF auf insgesamt 45 Items. Die soziodemografischen Daten wurden erst am Ende abgefragt, da die Teilnehmenden dadurch schon bei Beginn der Studie mit der Skala konfrontiert werden, die von Hauptinteresse für diese Forschungsarbeit ist. Zudem verhindert dies, dass die befragten Personen durch die vorgegebenen Definitionen, die als Hilfestellung für die verschiedenen Sexualitäten, biologischen und sozialen Geschlechter fungieren, einen Hinweis darauf bekommen, was eventuell erforscht werden könnte und welche Antworten aus Sicht der Proband:innen sozial erwünscht sein könnte.

3.4 Gütekriterien

Die Objektivität der Ergebnisse wurde über die Auswahl eines anonymen Umfragedesigns sichergestellt. Die Standardisierung der Befragung wurde unter anderem darüber gewährleistet, dass jede befragte Person den gleichen Fragebogen mit identischen Items und Texten erhielt.

Um eine hohe Qualität in dem Antwortverhalten und somit in den Daten der befragten Personen zu erreichen, müssen diese sorgfältig die Fragebedeutungen interpretieren, ihr Gedächtnis umfassend auf alle relevanten Informationen durchsuchen, die gesammelten Informationen sorgfältig in zusammenfassende Urteile integrieren und in einer Weise antworten, die die Bedeutung solcher Urteile so präzise und klar wie möglich zum Ausdruck bringen. Satisficing beschreibt die Tendenz von Umfrageteilnehmenden einen oder mehrere Schritte nicht sorgfältig zu durchlaufen, Fragen oberflächlich zu betrachten und sie ohne große Überlegung zu beantworten (Krosnick, Nayaran & Smith, 1996).

Bogner und Landrock sind der Meinung, dass Teilnehmende mithilfe von Satisficing einer Auseinandersetzung mit den Items aus dem Weg gehen, da dies einen größeren kognitiven und zeitlichen Aufwand für sie bedeuten würde. Als Folge von Satisficing kann es bei Probanden zu Effekten in dem Antwortverhalten, wie beispielsweise die Tendenz der Mitte, kommen (Bogner & Landrock, 2015).

Der richtige Titel dieser Forschungsarbeit wurde in der Einleitung verschleiert, um eventuelle Verzerrungen bei dem Antwortverhalten der befragten Personen vorbeugen zu können, die beispielsweise durch eine vermutete Erwartung des Versuchsleitenden entstehen könnten. Zudem sollte damit gewährleistet werden, dass das methodische Vorgehen von Habarth so weit wie möglich repliziert wurde. Die Randomisierung der Items der HABS und der MCSF und die Instruktion an die Teilnehmenden sich während der Umfrage nicht in Anwesenheit Dritter zu befinden dient dem Zweck, mögliche Reihenfolgen- oder Anwesenheitseffekte zu verhindern.

Um die durch die Akquieszenz hervorgerufenen Verzerrungen bei der Datenerhebung zu vermeiden, wurde bei der HABS ungefähr die Hälfte der Items negativ formuliert (d.h. höhere Zustimmung = niedrigere Werte bei der Heteronormativität) (Habarth, 2015).

Eine Anzeige des Befragungsfortschritts in Prozenten sollte vorbeugen, dass die Teilnehmenden während der Befragung nicht, bzw. nicht so schnell ihre Motivation verlieren.

3.5 Durchführung der Erhebung

Die Berechnungen mit den erhobenen Daten der Teilnehmer:innen wurden über die 27. Version des Programms IBM SPSS Statistics durchgeführt.

Für die Berechnung von Mean-Gesamtskalen zur weiteren statistischen Auswertung wurden die invers-kodierten Items der MCSF und HABS umkodiert und neue Werte-Labels gegeben.

Bei der HABS waren zehn Items (in dieser Studie nach der Randomisierung: 1, 2, 3, 5, 8, 9, 12, 14, 16, 19) invers kodiert. Die Scores der Teilnehmenden auf der HABS bewegen sich zwischen 1 und 7, bei denen höhere Werte eine höhere Ausprägung der Heteronormativität bedeuten (Habarth, 2015).

Bei der MCSF waren fünf Items (Item 5, 7, 9, 10, 13) negativ formuliert. Der Score der MC SDS liegt je Frage für die Antwortoption „wahr“ bei 1 Punkt und bei der Option „falsch“ bei 0 Punkten, mit 33 möglichen Punkten als Gesamtscore, bzw. Summenwert für die Skala (Crowne & Marlowe, 1960). Wegen dem gleichen Aufbau bei der MCSF und der MC SDS sind somit maximal 13 Punkte erreichbar.

Für die Arbeit mit parametrischen Tests zur Datenauswertung müssen laut Bortz, Lienert und Boehnke (2000) das Messniveau, die Erfüllung der Voraussetzungen von verwendeten Verfahren und die Robustheit der Verfahren berücksichtigt werden. Alle der drei zu untersuchenden Konstrukte weisen ein metrisches bzw. kardinales Skalenniveau auf, wodurch dieses Kriterium für die parametrischen Tests erfüllt ist. Die weiteren Voraussetzungen müssen je nach Verfahren getestet werden.

Um zu überprüfen, ob sich die Zwei-Faktor-Struktur der HABS durch die Item-Erweiterung deutlich verändert hat, wurden eine Itemanalyse und eine explorative Faktorenanalyse (EFA) durchgeführt. Dabei wird mitunter beachtet, ob der Datensatz nach dem KMO- und dem Bartlett-Test überhaupt geeignet für die Explorative Faktorenanalyse ist und ein ausreichender Zusammenhang zwischen den Items besteht. Bei der Itemanalyse wurden Itemschwierigkeit und -trennschärfe sowie die Cronbachs Alpha Reliabilität der Skalen ermittelt.

Vor der Berechnung der Hypothesen wurden die verschiedenen Konstrukte mithilfe von Boxplots auf Ausreißer untersucht. Die Linearität von der HABS und der MCSF sowie der HABS und dem Alter wurde mit Streudiagrammen getestet.

Für die ersten beiden Hypothesen wurden Korrelationen nach Pearson durchgeführt, um mögliche Zusammenhänge zwischen der HABS und anderen Konstrukten zu erfassen.

Für die dritte bis einschließlich die sechste Hypothese wurden ungepaarte t-Tests durchgeführt, um eventuelle Unterschiede je nach Personengruppe zu untersuchen. Im Zuge der t-Tests wurde über den Levene-Test zusätzlich die Varianzhomogenität der jeweiligen Variablen ermittelt.

Um die statistischen Berechnungen für die dritte, vierte und sechste Hypothese sowie die Fragestellung durchführen zu können, wurden mehrere Ausprägungen zu einer zusammengefasst. Bei der dritten Hypothese wurde bei dem biologischen Geschlecht die Option „Mann“ beibehalten und alle anderen wurden in eine Gruppe eingeordnet. Bei der Berechnung des t-Tests für die vierte Hypothese wurden die Religionszugehörigkeiten in zwei Gruppen aufgeteilt, „religiös“ und „nicht religiös“. Für die Fragestellung sowie die sechste Hypothese wurde die Sexualität in „Heterosexuell“ und „Sexuelle Minorität“ aufgespaltet. Für die sechste Hypothese wurde zusätzlich das soziale Geschlecht in „Cisgender“ und „Gender-Minorität“ unterteilt.

4 Ergebnisse

In diesem Kapitel wird wiedergegeben, ob bei den Hypothesen oder bei der Fragestellung die Nullhypothese abgelehnt oder angenommen wird. Die Resultate der Berechnungen werden dabei in schriftlicher, grafischer oder tabellarischer Form dargestellt. Die Form soll den Inhalt möglichst prägnant und präzise darstellen.

4.1 Datensatz und Kriterien für angewandte, statistische Verfahren

Mithilfe eines Pretests von n = 10 wurden Anmerkungen und Unklarheiten gesammelt, die zu der Verbesserung der Studie beitragen sollten, bevor die eigentliche Erhebung gestartet ist. Innerhalb der zwei Wochen, in der die Hauptuntersuchung durchgeführt wurde, haben 2373 Personen die Studie aufgerufen, wovon 688 Personen die Umfrage vollständig und ohne „Missings“ abgeschlossen haben. Missings bei der Erhebung konnten durch die Einstellung vorgebeugt werden, dass jedes Item, außer der selbst verfassten Definitionen der Teilnehmenden von dem sozialen und dem biologischen Geschlecht verpflichtend beantwortet werden musste.

Es konnten 356 Definitionen der Teilnehmer:innen von dem biologischen und 336 Definitionen von dem sozialen Geschlecht gesammelt werden, wovon bei manchen Personen bei einer der Kategorien vereinzelt Missings vorgekommen sind und ihre Definitionen abgeschnitten wurde, wenn die maximale Anzahl von 255 Wörtern überschritten worden ist (siehe Anhang C).

Bei der Auswertung der verschiedenen Definitionen der Teilnehmenden von dem biologischen und dem sozialen Geschlecht wird ersichtlich, dass es sehr unterschiedliche, stark voneinander abweichende und uneindeutige Interpretationen sowie Assoziationen zu den beiden Begriffen gibt (siehe Anhang C).

Die Größe der Stichprobe wurde durch das Teilen und Weiterleiten des Links zu der Online-Umfrage in den sozialen Medien, wie WhatsApp, Facebook, Instagram und Snapchat erreicht. Zusätzlich dazu konnten mit dem Weiterleiten dieser Umfrage über Mitarbeitende des Checkpoints der Aidshilfe Düsseldorf vor allem Menschen mit unterschiedlichen sozialen und biologischen Geschlechtern sowie verschiedenen Sexualitäten rekrutiert werden. Mithilfe verschiedener Facebook-Gruppen konnten besonders Personen akquiriert werden, die durch ihre Sexualität oder Geschlechtsidentität im Verhältnis zu der Grundgesamtheit der volljährigen Deutschen einen eher kleinen Anteil einnehmen.

Laut Döring und Bortz (2016) ist eine Stichprobengröße von über 30 Personen nach dem zentralen Grenzwertsatz ein Kriterium dafür, dass trotz vorliegenden Abweichungen oder Verzerrungen bei der grafischen Darstellung oder der statistischen Testung, dennoch die Normalverteilung anzunehmen ist. Folglich können bei diesem Datensatz Abweichungen bei der Normalverteilung aufgrund der Anzahl an Teilnehmer:innen von n = 688 vernachlässigt werden und parametrische Tests können trotz nicht erfüllter Voraussetzungen genutzt werden (siehe Anhang B).

4.2 Berechnungen für Fragestellung und Hypothesen

Für die Berechnung der Korrelationen der ersten beiden Hypothesen wurde der extreme Ausreißer ausgeschlossen, der sich bei dem Boxplot der HABS gezeigt hat (siehe Abb. 2). Durch die Entfernung des Ausreißers haben sich die Signifikanzen zwischen der Skala „Alter“ im Zusammenhang mit den anderen beiden Konstrukten jedoch kaum verändert (siehe Anhang B).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Boxplot der HABS

Bei H1 wurden die Variablen „Heteronormativität“ und „Soziale Erwünschtheit“ miteinander korreliert. Die Pearson-Korrelation der HABS und der MCSF erwies sich als signifikant positiv, weshalb die Nullhypothese verworfen werden kann (siehe Tab. 1).

Bei H2 wurden „Heteronormativität“ und „Alter“ korreliert. Es konnte kein signifikanter Zusammenhang zwischen diesen beiden Konstrukten festgestellt werden. Es zeigte sich nur eine leicht negative Korrelation, weshalb die Nullhypothese beibehalten wird (siehe Tab. 1).

Tabelle 1: Pearson-Korrelationen für die erste und zweite Hypothese

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der t-Test zwischen den Variablen „biologisches Geschlecht“ und „Heteronormativität“ (H3) zeigte, dass es einen signifikanten Unterschied (t (377.44) = 2.67, p = .008) zwischen den Personen, die „Mann“ als Geschlecht ausgewählt haben (M = 2.37; SD = .89) und den Personen, die ein anderes biologisches Geschlecht ausgewählt haben (M = 2.19; SD = .78), weshalb die Nullhypothese abzulehnen ist. Da bei dem Levene-Test keine Signifikanz (p = .035) festgestellt werden konnte, ist davon auszugehen, dass die Varianzen der Variablen nicht homogen sind. Bei der Hypothesenüberprüfung wurden 217 Männer mit 470 Personen verglichen, die eine andere Geschlechtszuordnung ausgewählt haben (siehe Abb. 3).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Kreisdiagramm zu der Verteilung der biologischen Geschlechter

Bei der vierten Hypothese wurden die Daten vor der Berechnung des t-Tests der Variablen „Religionszugehörigkeit“ und „Heteronormativität“ nach der Variable „Ausprägung der Religiosität/ Spiritualität“ aufgeteilt. Da die Stichproben der anderen zwei Gruppen der Religiositäts-/ Spiritualitätsausprägung unter 30 Personen lagen, wurden nur die Gruppen „unwichtig (nicht religiös/ spirituell)“ und „eher unwichtig (wenig religiös/ spirituell)“ bei der Überprüfung der Hypothese miteinbezogen. Die Berechnung des t-Tests hat bei der Gruppe „unwichtig (nicht religiös/ spirituell)“ signifikante Unterschiede zwischen den religiösen (M = 2.6; SD = 1.01) sowie unreligiösen (M = 2.03; SD = .73) Menschen in Bezug auf Heteronormativität erwiesen (t (306) = 4.11, p < .001). Bei dem Levene-Test konnte eine Signifikanz (p = .007) ermittelt werden, was bedeutet, dass die Varianzen der religiösen und unreligiösen Menschen bei der Gruppe „unwichtig (nicht religiös/ spirituell)“ gleich sind. Bei der Gruppe „eher unwichtig (wenig religiös/ spirituell)“ konnten weder bei religiösen (M = 2.35; SD = .74), noch bei unreligiösen Personen (M = 2.16; SD = .61) signifikante Unterschiede bezüglich der Heteronormativität festgestellt werden (t (208) = 1.45, p = .147). Der Levene-Test war signifikant (p = .06), deshalb ist eine Varianzgleichheit bei religiösen und nicht religiösen anzunehmen.

Für H5 wurde ein t-Test mit den Variablen „Kultureller Hintergrund/ Staatsangehörigkeit der TN“ mit der Datenaufteilung nach der Variable „Kultureller Hintergrund der Eltern/ Erziehenden“ berechnet, welche ergeben hat, dass es zu wenig Proband:innen für die Aufteilung gibt (siehe Anhang B). Folglich wurde der t-Test ohne Aufteilung für die Überprüfung auf signifikante Gruppenunterschiede bezüglich der Heteronormativität von Personen, die nur die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen (M = 2.23; SD = .82) und Personen, die neben der deutschen noch andere Staatsangehörigkeiten besitzen (M = 2.41; SD = .84) genutzt. Dabei ergaben sich jedoch keine signifikanten Unterschiede (t (686) = -1.34, p = .182), weswegen die Nullhypothese beizubehalten ist. Der Levene-Test war signifikant (p = 754), somit liegt eine Varianzhomogenität vor.

Ein t-Test mit den Variablen „Sexualität“ und „Heteronormativität“ (H6) hat bei der Gruppe „Cisgender“ zwischen den Sexualitäten „Heterosexuell“ (M = 2.49; SD = .78) und „Sexuelle Minorität“ (M = 1.88; SD = .66) einen signifikanten Unterschied (t (429) = 7.98, p < .001) ermittelt können. Bei der Gruppe „Gender-Minorität“ zeigte sich bei Heterosexuellen (M = 2.7; SD = .91) und sexuellen Minderheiten (M = 1.99; SD = .72) ebenfalls ein signifikanter Unterschied (t (255) = 6.92, p < .001). Da der Levene-Test beider Gruppen signifikant war, konnte von einer Varianzhomogenität der Variablen auszugegangen werden. Diese Ergebnisse sind jedoch nicht auf das soziale Geschlecht zurückzuführen, da die Berechnung eines t-Tests der sozialen Geschlechter „Cisgender“ (M = 2.28; SD = .8) und „Gender-Minorität“ (M = 2.18; SD = .85) in Bezug auf die Heteronormativität keine signifikanten Unterschiede (t (686) = 1.67, p.095) ergeben hat. Der Levene-Test hat bei diesem beiden Gruppen eine Signifikanz (p = .368) ergeben und somit gleiche Varianzen nachgewiesen. Bei der Überprüfung der Unterschiede der sozialen Geschlechter wurden 431 Cisgender mit 257 Gender-Minoritäten verglichen (siehe Abb. 4).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Kreisdiagramm zu der Verteilung der sozialen Geschlechter

Die Fragestellung dieser Forschungsarbeit sollte überprüfen, ob es bei den Deutschen signifikante Unterschiede bei der sexuellen Orientierung in Bezug auf Heteronormativität gibt. Die Differenzen von Heterosexuellen (M = 2.53; SD = .82) und sexuellen Minoritäten (M = 1.92; SD = .69) erwiesen sich als signifikant (t (684.32) = 10.46, p <.001). Der Levene-Test war nicht signifikant (p = .001), dementsprechend sind die Varianzen nicht homogen. Bei diesem Test wurden 363 heterosexuelle Personen mit 325 Personen verglichen, deren Sexualitäten zu einer sexuellen Minorität zusammengefasst wurden (siehe Abb. 5).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Kreisdiagramm zu der Verteilung der sexuellen Orientierungen

4.3 Itemanalyse und Explorative Faktorenanalyse

Die Chronbachs Alpha Reliabilität der beiden verwendeten Fragebögen war bei der MCSF akzeptabel ( = .654) und bei der HABS in einem guten Bereich ( = .892). Die Itemanalyse der HABS hat zudem gezeigt, dass die Items dieser Skala generell eher eine hohe Itemschwierigkeit sowie gemischte Trennschärfen aufweisen (siehe Tab. 2).

Tabelle 2: Itemanalyse der HABS

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der KMO-Test (KMO-Wert = .904) und der Bartlett-Test (p < .001) erwiesen sich als signifikant. Die Anti-Image-Korrelation der explorativen Faktorenanalyse hat gezeigt, dass kein Item bei der Berechnung ausgeschlossen werden sollte.

Die EFA legt eine Extraktion von fünf Faktoren bei der HABS nahe, da diese Faktorenanzahl mehr als 52% der Gesamtvarianz erklären kann und diese fünf Faktoren bei dem Screeplot einen Eigenwert > 1 haben. Bei dem Screeplot kann der deutliche Knick bei dem zweiten Faktor auch darauf hindeuten, dass nur ein Faktor extrahiert werden sollte.

Alleinig mit zwei Faktoren konnten mehr als 38% der Gesamtvarianz erklärt werden Das Ergebnis der Faktorenmatrix mit Varimax-Rotierung unter Ausschluss aller Faktorladungen von < .3 ergab, dass acht der 20 Items (6, 7, 9, 10, 14, 16, 19, 20) besser über andere Faktoren laden, als von Habarth (2015) angenommen wurde. (siehe Anhang B).

5 Diskussion

Dieses Kapitel ist unterteilt in vier Unterkapitel. In den ersten beiden Unterkapiteln wird die kritische Begutachtung des Studiendesigns und die daraus resultierenden Ergebnisse dieser Forschungsarbeit behandelt. Im Anschluss werden die Erkenntnisse dieser Untersuchung mit der bisherigen Forschung im Hinblick auf Limitationen und weiteren Forschungsausblicken in Bezug gesetzt. Schließlich sorgt das letzte Unterkapitel für eine Überleitung zum Fazit.

5.1 Diskussion des Studiendesigns

Bei dieser Forschungsarbeit wurde als Form der quantitativen Vorgehensweise ein Online-Fragebogen ausgewählt. Dies bringt Vor- und Nachteile mit sich.

Laut Couper und Miller (2009) haben Online-Umfragen, im Gegensatz zu anderen Verfahren, den Vorteil, dass diese Methode kostengünstig ist und eine schnellere Datenerfassung in kürzerer Zeit möglich macht.

Die Schnelligkeit der Datenerfassung zeigt sich dadurch, dass innerhalb von zwei Wochen bereits das Stichprobenziel erreicht werden konnte.

Treiblmaier (2011) kritisiert, dass Versuchsleiter:innen im Gegensatz zu Offline-Designs bei Online-Fragebögen nicht die Situation kontrollieren können, während die Teilnehmenden an der Umfrage teilnehmen.

Um diesen externen Effekt auf die Daten möglichst gering zu halten, wurden zu Beginn der Studie ausführliche Instruktionen gegeben, wie die Umgebung der Teilnehmenden während der Umfragedurchführung aussehen sollte (siehe Anhang A).

Treiblmaier (2011) greift zudem auf, dass die Ergebnisse bei Online-Studien mit sensiblen Thematiken durch bewusst oder unbewusst falsche Angaben der Teilnehmer:innen anfälliger für Verzerrungen sind. Als Beispiel greift er den Effekt „soziale Erwünschtheit“ auf. Swain, Weathers und Niedrich (2008) halten fest, dass Proband:innen bei der Teilnahme aufgrund der Komplexität des Fragebogens zu misresponse verleitet werden. Dieses Phänomen findet dann statt, wenn invers-kodierte Items in Likert-Skalen enthalten sind und die Teilnehmenden wegen bisherigen Antworten auf einer Seite der neutralen Mitte bei dieser Seite bleiben, weil sie es zuvor auch so getan haben. Laut der Studie von Swain et al. ist dieser Fehler im Antwortverhalten der Teilnehmer:innen nicht auf Akquieszenz oder Unaufmerksamkeit, sondern auf den kognitiven Anspruch der Umfrage zurückzuführen.

Akquieszenz wird mit der Invers-Kodierung der Items vermieden, jedoch ist nicht auszuschließen, inwiefern hier der Effekt des „misresponse“ wirkt.

Im Gegensatz dazu sind bei „…der Konstruktvalidität (…) durch den Einsatz des Internets vorwiegend positive Effekte zu erwarten. Durch den geringeren Einfluss der Studienleiter und die höhere Anonymität steigt beispielsweise die Objektivität der Antworten…“ (Bryant et al. 2004, zitiert nach Treiblmaier, 2011, S.11) Durch die Anonymität der Daten, kann in dieser Studie von eher geringeren Antwortverzerrungen ausgegangen werden.

Treiblmaier (2011) äußert weitere Bedenken bezüglich Online-Verfahren. Er bemängelt, dass es nicht möglich ist, eine zufällige Stichprobe zu generieren und nicht die gesamte Variabilität in der Bevölkerung mit der Stichprobe erreichbar ist, sondern nur bestimmte Personengruppen. Dadurch ist laut ihm die Repräsentativität der Stichprobe nicht gewährleistet.

Bei dieser Forschung wird die Repräsentativität der Ergebnisse durch die Stichprobengröße (n = 688) und durch die Rekrutierung über diverse Anlaufstellen sowohl im Internet, als auch über das Austeilen des QR-Codes zu der Studie gewährleistet.

Mit einer auf volljährige Deutsche beschränkte Zielgruppe wird die benötigte Grundgesamtheit für eine Repräsentativität der Ergebnisse ebenfalls reduziert.

Aufgrund der Beschränkung, dass die Erhebung ausschließlich webbasiert stattgefunden hat, liegt in diesem Fall eine Teilerhebung vor. Durch diese Teilerhebung könnte es sein, dass manche Personen nicht erfasst worden sind.

5.2 Diskussion der Ergebnisse

Zu Beginn sollte bei der Betrachtung der Ergebnisse berücksichtigt werden, dass bei den Berechnungen parametrische Verfahren genutzt wurden, obwohl nicht alle der Voraussetzungen dafür erfüllt waren. Die Entscheidung für diese Methoden erfolgte, da davon auszugehen ist, dass die große Stichprobengröße die Verzerrungen ausgleicht, die sonst zu der Auswahl von nicht-parametrischen Verfahren geführt hätten. Treiblmaier (2011) argumentiert, dass die Power eines Verfahrens von der Größe der Stichprobe abhängig ist. Je mehr Teilnehmende bei einer Untersuchung, umso geringer wird der Standardfehler.

Zur weiteren Unterstützung der Ergebnisse von den Korrelationen wurde der ermittelte Ausreißer bei der HABS von den Berechnungen exkludiert. Es könnte jedoch sein, dass trotz dieser Maßnahme sowie des hohen Stichprobenumfangs die anderen nicht erfüllten Kriterien dennoch einen zentralen Einfluss auf die Ergebnisse genommen haben könnten, dies ist aber im Zuge der statistischen Auswertung nicht deutlich geworden.

H1 konnte bestätigt werden, da es einen signifikant positiven Zusammenhang zwischen den beiden Skalen MCSF und HABS gibt. Das bedeutet, dass Personen, die besonders von den heterosexuellen Normen betroffen sind, ihre Angaben eher daran orientieren, wie es von der Gesellschaft akzeptiert oder von den Versuchsleiter:innen als erwünscht vermutet wird.

Es hat sich kein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Alter einer Person und deren heteronormativer Einstellung ergeben, weshalb H2 abgelehnt werden muss. Stattdessen erwies der t-Test wider der Erwartung einen leicht negativen Zusammenhang zwischen diesen beiden Konstrukten. Daraus lässt sich schließen, dass die Herleitung von H2 keinen ausreichenden Erklärungsansatz für den Zusammenhang von Heteronormativität und Alter darstellt. Heteronormative Einstellungen können daher nicht von den Einstellungen von Personen zu der Akzeptanz von Homosexualität abgeleitet werden. Dementsprechend sollte nach alternativen Herleitungen dieses Zusammenhangs gesucht werden. Es sollte ebenfalls berücksichtigt werden, dass es bei dieser Untersuchung die Beschränkung gab, dass nur Personen ab 18 Jahren teilnehmen durften.

H3 konnte angenommen werden, da Männer signifikant heteronormativer als Personen mit anderen biologischen Geschlechtszuordnungen gedacht haben. Es ist fraglich, ob sich das Ergebnis verändert hätte, wenn das Antwortformat des biologischen Geschlechts ein anderes gewesen wäre, beispielsweise ein offenes Format. Die Angaben der Personen hätten sich eventuell auch durch zusätzliche oder andere Antwortoptionen verändern können, was eventuell zu einem anderen Ergebnis geführt hätte.

Bezüglich H4 konnte nur bei einer Gruppe ein signifikanter Unterschied bei der Heteronormativität je nach Religiosität der Teilnehmer:innen nachgewiesen werden. Aus diesem Grund ist davon auszugehen, dass H4 entweder nur bedingt annehmbar ist oder verworfen werden sollte. Dieses Ergebnis zeigt ebenfalls, dass die Herleitung der Hypothese über die Akzeptanz von Homosexualität nicht plausibel zu sein scheint. Eventuell könnte der Befund daher resultieren, dass die Gruppen der Religionszugehörigkeit und der Wichtigkeit der Religiosität/ Spiritualität nicht gleichmäßig verteilt sind. Wenn die Teilnahme bezüglich dieser Variablen diverser wäre, wäre das Ergebnis vielleicht eindeutiger und es könnte klar festgestellt werden, welche Unterschiede sich je nach Religion bei Heteronormativität zeigen.

Des Weiteren zeigte sich innerhalb der Untersuchung, dass der kulturelle Hintergrund bezüglich heteronormativen Einstellungen nicht in signifikanten Unterschieden resultiert, folglich ist H5 abzulehnen. Wichtig zu berücksichtigen ist, wie bei der vorherigen Hypothese, dass es ebenfalls keine gleich große Beteiligung von Personen mit nur der deutschen Staatsangehörigkeit und Personen mit mehreren Staatsangehörigkeiten gibt. Zudem konnte aufgrund der ungleichen Verteilung von Personen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen ihrer Elternteile, dieser Unterschied nicht mit in die Berechnungen einfließen.

Die Vermutung, dass Personen, die mit einem bestimmten sozialen Geschlecht und bestimmter sexuellen Orientierung besser in die heterosexuelle Norm passen und deshalb heteronormativer denken als andere (H6), konnte nicht bestätigt werden. Die statistischen Berechnungen haben erwiesen, dass diese Hypothese nicht bestätigt werden konnte, weil es bei der Heteronormativität keine signifikanten Unterschiede je nach dem sozialen Geschlecht gab. Es muss jedoch berücksichtigt werden, dass unterschiedliche Optionen bei der Auswahl des sozialen Geschlechts oder ein generell offenes Antwortformat zu anderen Ergebnissen hätte führen können.

Die Fragestellung konnte bestätigt werden, da heterosexuelle Menschen, wie erwartet, höhere Werte bei der Heteronormativität erreicht haben. Durch die Bestätigung der Fragestellung wird das Ablehnen der sechsten Hypothese nochmal unterstützt, da sich bei der HABS ein signifikanter Unterschied je nach Sexualität gezeigt hat und bei sozialen Geschlechtern nicht.

Die Itemanalyse der beiden Skalen hat ergeben, dass trotz der Modifizierung der HABS und der häufigeren Verwendung der MCSF, die Item-Kennwerte der HABS, also die Reliabilität der Gesamtskala sowie die Itemschwierigkeiten und -trennschärfen, deutlich besser sind.

Die Befunde der explorativen Faktorenanalyse sprechen mehrfach gegen die von Habarth (2015) vorgeschlagene Struktur der HABS. Die Zuordnung der Items von der Autorin kann nicht durch die EFA bestätigt werden. Bei den Items erwiesen 8 von 20 höhere Faktorladungen bei der Zuordnung zu anderen Faktoren. Wichtig hervorzuheben ist, dass bei dieser Abweichung von der Struktur alle Items betroffen sind, die als Spiegelung der Items von der zweiten Subskala fungieren sollten. Die zwei-Faktor-Struktur könnte ausschließlich über den Wert der erklärten Gesamtvarianz begründet werden. Denn bei den zwei Faktoren wird im Vergleich zu den von SPSS fünf extrahierten Faktoren im Mengenverhältnis mehr Gesamtvarianz erklärt. Wohingegen die Struktur mit mehr oder weniger als zwei Faktoren sowohl grafisch über den Screeplot, als auch über das höhere Ergebnis bei der Gesamtvarianz unterstützt wird.

5.3 Zentrale Ergebnisse im Zusammenhang zur bisherigen Forschung

Anders als bei der Studie von Habarth (2008), in der nur bei der Subskala „gender-as-binary“ ein signifikanter Zusammenhang ermittelt werden konnte, war bei der vorliegenden Untersuchung zwischen der MCSF und der Gesamtskala der HABS eine signifikante Korrelation feststellbar. Dieses Ergebnis unterstützt die Erkenntnisse von Habarth (2015) und verdeutlicht, dass die Befundlage uneindeutig ist.

Diese Forschungsarbeit knüpft an den bisherigen Untersuchungen an, die einen Unterschied bei dem „biologischen Geschlecht“ hinsichtlich der Ausprägung von Heteronormativität festgestellt haben (Habarth, 2015; Duncan et al., 2019).

Auch die Ergebnisse zu dem Unterschied zwischen Heterosexuellen und sexuellen Minoritäten bezüglich heteronormativen Einstellungen sind eindeutig. Heterosexuelle Menschen denken signifikant heteronormativer (Habarth, 2008; Habarth, 2015).

Aufgrund der Item-Kennwerte von der MCSF sollte bei künftigen Untersuchungen möglicherweise über eine Modifizierung der Skala oder die Wahl einer anderen Skala für die Messung von sozialer Erwünschtheit nachgedacht werden (siehe Anhang B).

Die Ergebnisse der EFA dieser Studie widersprechen der Zwei-Faktor-Struktur (Habarth, 2008; Habarth, 2015). Demnach sollte überlegt werden, die Spiegelitems zu verändern oder nicht mitzuerheben oder alternativ die Faktorenstruktur um weitere Faktoren zu ergänzen, damit alle Items der Skalen von der HABS auf einen Faktor laden.

Ausgehend von dem Vorschlag von Habarth (2015) wurden die Teilnehmer:innen instruiert, freiwillig eigene Definitionen zu dem biologischen sowie dem sozialen Geschlecht zu formulieren.

Die Definitionen der Teilnehmenden von dem biologischen Geschlecht weisen sehr verschiedene Verständnisse bezüglich dieses Begriffs auf. Viele sind der Ansicht, dass das biologische Geschlecht bei der Geburt mitunter anhand der Geschlechtsmerkmale zugewiesen wird. Es zeigt sich jedoch keine Einigkeit, ob es zwei, drei oder mehr Geschlechtsausprägungen gibt (siehe Anhang C). Dies zeigt, dass obwohl es die dritte Geschlechtskategorie „divers“ gibt, viele dennoch an der binären Ordnung festhalten. Es sollte in weiteren Studien zu dem Geschlecht und den gesellschaftlichen Machtverhältnissen untersucht werden, wie genau Heteronormativität bei der Aufrechterhaltung dieser alten Ansichten mitwirkt.

Ein Anteil an Personen gibt bei den Definitionen an, sich nicht mit dem ihnen zugeordneten biologischen Geschlecht identifizieren zu können. „...Frau auszuwählen fühlt sich nicht richtig an. Mein Körper ist für mich MEIN Körper und nicht ein weiblicher Körper“ (siehe Anhang C, 9. Zitat, S.78). Kritisch betrachtet wird die Zuordnung besonders von denjenigen, die aufgrund ihrer Identität von der Norm abweichen, wie Transgender oder Intergeschlechtliche. Manche der Teilnehmer:innen lehnen daher die Kategorisierung des Menschen über diesen Begriff gänzlich ab, da es aus ihrer Sicht eine Reduktion des Menschen auf körperliche Merkmale darstellt. Der Begriff „biologisches Geschlecht“ wird von ihnen als Versuch erachtet, Personen in eindeutige Schubladen einzuordnen (siehe Anhang C).

Laut den Definitionen der Teilnehmenden ist unklar, ob das soziale Geschlecht entweder anerzogen ist, gesellschaftlich bzw. aus der Umwelt erlernt ist, abhängig vom biologischen Geschlecht ist oder von mehreren dieser Faktoren bestimmt wird. Das soziale Geschlecht wird mit Stereotypen und (Rollen-)Erwartungen bezüglich dem Aussehen, den Verhaltensweisen oder dem Auftreten assoziiert und daher ebenfalls von manchen Personen abgelehnt. Andere hingegen sehen diesen Geschlechtsbegriff als Spektrum, durch das sich genderfluide, queere oder Menschen mit anderen Identitäten selbst bezeichnen und ausdrücken können (Anhang C).

Aus den Ausführungen zu diesen Definitionen wird ersichtlich, dass die Teilnehmer:innen bei der Beantwortung der Fragen fähig waren, zwischen den beiden Geschlechtsbegriffen zu differenzieren und die Ergebnisse folglich nicht durch Verständnisprobleme verzerrt wurden.

5.4 Limitationen und Forschungsausblick

Bei der vorliegenden Studie und den bereits existierenden Forschungen bezüglich dem Geschlecht und deren Kategorien ist zu beachten, dass neben Laqueur kaum Personen aus der Literaturrecherche hervorgegangen sind, die sich kritisch mit den fundierten Geschlechtskategorien auseinandergesetzt haben.

Nach dem Modell von Bengston et al. (2005) sowie den Forschungen von Habarth (2015) und Barker (2014) wird ersichtlich, dass die heteronormativen Vorstellungen in die Beziehungskonstellationen der Menschen eingreifen und folglich einen direkten Einfluss auf die möglichen Familiengefüge nehmen, da somit nur Familien mit Elternteilen mit binären Geschlechtsidentitäten sowie heterosexueller Orientierung möglich werden. Diese Ergebnisse bezüglich dem Zusammenhang von Heteronormativität mit dem Beziehungs- und Familiengefüge sollten jedoch noch weiter mit anderen Studien erforscht und kritisch überprüft werden.

Bezüglich der Vergleichbarkeit der Ergebnisse von den bisherigen Studien der HABS und dieser Umfrage ist zu beachten, dass sich diese Forschung an Deutsche anstelle von amerikanischen Personen richtet. Dadurch wirken andere gesellschaftliche Normen und Werte des Landes auf die Teilnehmenden. Heteronormativität besitzt möglicherweise einen anderen Stellenwert in Deutschland als in Amerika. Dieser Kulturunterschied sollte genauer in künftiger Forschung überprüft werden.

Die Stichprobe ist größer als bei den bisherigen Untersuchungen mit der HABS (Habarth, 2008; Habarth, 2015; Duncan et al., 2019). Gäbe es nicht die Beschränkung dieser Studie auf volljährige deutsche Personen, könnte dies ebenfalls einen Einfluss auf die Ergebnisse nehmen, zum Beispiel bei der Korrelation von Alter und HABS (H2) oder dem t-Test von kulturellem Hintergrund und HABS (H5).

Mit den Vorgaben dieser Forschungsarbeit bezüglich der Staatsangehörigkeit und dem Alter unterscheidet sich die Zielgruppe von denen bisheriger Studien. Bei der Untersuchung von Habarth (2008) nahmen nur über 30-jährige Personen in Amerika teil, bei der Studie von Habarth (2015) ausschließlich amerikanische Studierende mit einem Alter von 18-22 sowie 18-24 Jahren und bei Duncan et al. (2019) ebenfalls nur amerikanische Studierende mit einer Altersspanne von 18-24 Jahren.

Eine Limitation bezüglich der Repräsentativität der Ergebnisse ist die Verteilung des biologischen und sozialen Geschlechts sowie der sexuellen Orientierung. Im Verhältnis zu der Grundgesamtheit haben überproportional Personen teilgenommen, die sich dem biologischen „Frau“ zuordnen und bei den Gruppen „Intergeschlechtlich“ sowie „keine Angabe/kein Label“ lag die Anzahl bei unter 30 Personen, weshalb diese Menschen nicht in einem repräsentativen Maße erfasst werden konnten. Ebenso war die Anzahl bei den Gruppen „Queer“ und „keine Angabe/kein Label“ mit unter 30 Personen nicht repräsentativ.

Im weiteren Austausch über die vorliegende Forschungsarbeit mit Angehörigen von Gruppen für Intergeschlechtliche, Asexuelle sowie trans und non-binäre Menschen wurden die zur Verfügung stehenden Auswahloptionen für das biologische und soziale Geschlecht und die sexuelle Orientierung sowie manche der dazu einleitenden Definitionen kritisiert. Es wurde bemängelt, dass die Antwortmöglichkeiten kein offenes Format hatten und somit die Auswahl einer Kategorie vorausgesetzt hat, anstatt den Zugang dieser Konstrukte als ein Spektrum zu ermöglichen. Nach der Meinung mehrerer intergeschlechtlicher Personen war die verwendete Definition zu eng gefasst, da sie sich nur auf die Geschlechtsausprägungen bezieht und nicht die Komplexität erfassen würde. Ebenso wurde von trans und asexuellen Menschen moniert, dass die für Transgender genutzte Definition ebenfalls Crossdressing umfasst hat und die Definition der Asexualtität die Formulierung „kein Bedürfnis nach Sex“ beinhaltet, wobei „keine sexuelle Anziehung“ eine besser zutreffende Formulierung wäre (siehe Anhang A).

Crossdressing bzw. Cross-Dressing bezeichnet die private sowie öffentliche Verkörperung einer Person von ihrer selbstgewählten Rolle. Dies wird unter anderem durch Tragen von Kleidungsstücken ausgedrückt, die nach der gesellschaftlichen Norm nicht dem eigenen Geschlecht entsprechen (Penkwitt & Pusse, 1999). Somit gehört dies nicht zu der Identität „Transgender“.

Zusätzlich wurde die Unterscheidung in das biologische und soziale Geschlecht kritisiert, da es wie auch in den Definitionen geäußert, Personen ausschließt und bei manchen mit negativen Erfahrungen verknüpft ist (siehe Anhang C). Es ist möglich, dass vereinzelt Personen aufgrund der Kritikpunkte die Teilnahme abgebrochen haben könnten. Daraus ergibt sich der Anspruch, bei weiteren Forschungen die Definitionen und Antwortformate zu überarbeiten und von Expert:innen validieren zu lassen, um inklusiv zu forschen.

Bei den Definitionen der Geschlechter vertrat eine der teilnehmenden Personen die Ansicht, dass das biologische Geschlecht und die Kriterien für die Unterteilung in die Kategorien anteilig sozial konstruiert sind (siehe Anhang C). Laqueur (2003) war ebenfalls der Meinung, dass das biologische Geschlecht nicht klar von gesellschaftlichen Einflüssen trennbar ist.

Durch die Problematik, dass manche Personengruppen sich mit ihren Identitäten nicht den Geschlechtskategorien als Norm zuordnen können oder wollen, kommt es zu einer erneuten Aufspaltung in die normkonforme und normabweichende Menschen, wodurch weiterhin die Heteronormativität begünstigt wird. Ein möglicher Forschungsauftrag wäre zu untersuchen, in welchen Bereichen das biologische und soziale Geschlecht überhaupt relevant sind, um sie aus den übrigen Bereichen entfernen zu können und somit entgegen der gesellschaftlichen Norm zu wirken.

Im Zuge dieser Forschungsarbeit konnte festgestellt werden, dass es bei den soziodemografischen Daten: Alter, kultureller Hintergrund/ Staatsangehörigkeit und keine signifikanten Unterschiede bezüglich Heteronormativität gibt. Bei Religiosität konnte jedoch bei einer der Gruppen eine Signifikanz ermittelt werden. Durch weitere Forschung wäre zu überprüfen, ob sich die Studienergebnisse aus Amerika und Deutschland in anderen Ländern sowie einer noch breiteren Altersspanne replizieren lassen oder diese Veränderungen bei der Stichprobe entscheidende Einflüsse darstellen würden.

In der Literatur geht internalisierte Negativität bei Minoritäten unter anderem durch die Vielzahl an Stressoren hervor, denen sie ausgesetzt sind (Meyer, 2007). Es sollte begutachtet werden, wie groß der Einfluss von heterosexuellen Normen bei der Verinnerlichung der Stigmata ist und inwiefern er sich auf alle Minoritäten bezieht.

Heteronormativität erwies sich als negativer Einfluss bezüglich der psychischen Gesundheit von Betroffenen (Habarth, 2015). Wie groß der Effekt tatsächlich ist, sollte dringend erforscht werden, um somit zu verhindern, dass in Zukunft weitere psychische Störungen durch heterosexuelle Normen ausgelöst werden oder entstehen.

Ein mögliches Verfahren, um weitere aufrechterhaltende Faktoren der Heteronormativität aufdecken zu können, wären personalisierte Umfragedesigns, bei denen Personen mit besonders niedrigen und besonders hohen Werte auf der HABS ermittelt werden könnten. Im Anschluss könnten diese Personengruppen mittels Experteninterviews besser miteinander vergleichen werden und es könnte erörtert werden, was mögliche Gründe für die jeweilige Einstellung der Personen sind.

6 Fazit

Im Rahmen dieser Forschung wurde eine quantitative Studie durchgeführt. Der Hauptuntersuchungsgegenstand ist das Konstrukt „Heteronormativität“. Dazu wird es in der Forschungsarbeit theoretisch eingebettet, bevor es empirisch erhoben wurde. Anhand der historischen Entwicklung der Geschlechtskategorien wird deutlich, dass das Geschlecht und die Sexualität mit der gesellschaftlichen Hierarchie zusammenhängen. Mit der ausführlichen Darstellung des Wandels bezüglich der Kategorienanzahl von einer zu mehreren und dem Wandel von einer prosexuellen zu einer tabuisierten, pathologisierten Sexualität wird das System der gesellschaftlichen Kategorisierung hinterfragt. Kategorien sollen nicht mehr als natürliche Gegebenheit, sondern als gesellschaftliches Konstrukt angesehen werden. Außerdem wird verdeutlicht, wie unterschiedlich und vielseitig die Bedeutungen der Sexualität sind und in welchem Hinblick die Kultur und die Religion auf die sexuelle Orientierung der Menschen wirken. Durch die Queer Theorie wird eine Perspektive aufgezeigt, die der des heteronormativen Denkens gegenübersteht. Bei den Bewegungen hinter der Queer Theorie ist jedoch zu beachten, dass es auch dort zu der Ausformung einer Hierarchie kam, bei der gewisse Merkmale höher gewertet wurden als andere. Obwohl sie also eigentlich ein Zeichen für Toleranz, Akzeptanz, Vielfalt und Inklusion setzen sollten, ist diese Bewegung dennoch auch zum Teil ein Spiegelbild für die normierte Gesellschaft.

Mithilfe all dieser Kapitel soll dazu angeregt werden, Gegebenheiten zu hinterfragen, die durch Heteronormativität vorliegen. Im Anschluss wird mit dem Kapitel zu der Heteronormativität deutlich gemacht, wie sehr zahlreiche Personengruppen in verschiedenster Art und Weise von heteronormativen Einstellungen betroffen sind und welches negative Ausmaß es für sie bedeutet. Die Statistiken des „The Trevor Project“ (2021) heben hervor, dass die gesundheitliche Versorgung und die generelle Unterstützung von LGBTQ+ weiter ausgebaut werden muss, da sie nicht dieselbe Hilfe bekommen, wie Personen, die gesellschaftskonforme Identitäten aufweisen. Bezüglich Gleichberechtigung müsste schärfer überprüft werden, dass jedem Menschen, ungeachtet seiner Identität, dieselbe gesundheitliche Versorgung zuteilwird.

Mit der ausführlichen Beschreibung der Methodik wird das Ziel verfolgt, dass diese Studie und deren Ergebnisse bei weiterer Forschung zu diesem Thema möglichst einfach repliziert werden können. Dabei erklärt die Methodik, wie es zu dem Aufbau des Fragebogens gekommen ist, welche Vermutungen dieser wissenschaftlichen Arbeit zugrunde liegen und mit welchen Berechnungen, über das Programm „SPSS“, die Ergebnisse ermittelt werden konnten.

Für die empirische Untersuchung wurde ein Fragebogen verwendet, der zu Teilen aus der HABS, der MCSF und soziodemografischen Daten besteht.

Mithilfe der Online-Umfrage gilt bei einer Stichprobengröße von 688 Personen die folgende Fragestellung als bestätigt: Ist Heteronormativität bei heterosexuellen Deutschen signifikant höher ausgeprägt als bei Deutschen, die einer sexuellen Minorität angehören?

Somit stimmt das Ergebnis dieser Forschung mit die bisherigen Untersuchungen im Zusammenhang mit der HABS überein (Habarth, 2008; Habarth, 2015). Die Grundgesamtheit dieser Erhebung besteht aus Personen, welche die deutsche sowie ggf. weitere Staatsangehörigkeiten besitzen, über 18 Jahre alt sind und über einen Zugang zum Internet verfügen.

Zur Berechnung der Hypothesen wurden je nachdem, ob ein Zusammenhang oder ein Unterschied geprüft werden sollte, entweder Pearson-Korrelationen oder ungepaarte t-Tests berechnet. Von den sechs aufgestellten Hypothesen sind zwei vollständig und eine bedingt bestätigt. Es liegen signifikante Unterschiede bei der HABS je nach biologischem Geschlecht vor und es besteht ein signifikant positiver Zusammenhang zwischen der HABS und der MCSF.

Allerdings liegt weder ein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Alter und der HABS vor, noch existieren signifikante Unterschiede bei der Ausprägung der HABS je nach sozialem Geschlecht oder Kultur, mit Ausnahme von der Religion. Bei der Gruppe „unwichtig (nicht religiös/ spirituell)“ konnten signifikante Unterschiede zwischen religiösen und unreligiösen Menschen festgestellt werden.

In zukünftiger Forschung sollte aufgrund der geäußerten Kritik vereinzelter Proband:innen zu den Definitionen und den Auswahloptionen von Sexualität sowie dem biologischen und dem sozialen Geschlecht Änderungen an dem hier vorliegenden Fragebogen vorgenommen werden.

Die gesamte Forschungsarbeit soll in Frage stellen, was es eigentlich bedeutet normal, also der Norm entsprechend, zu sein.

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VI Anhangsverzeichnis

Anhang A: Fragebogen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Anhang B: Ausschnitte von der SPSS-Ausgabe sowie die Itemanalyse der MCSF

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Anhang C: TN-Definitionen vom biologischen und sozialen Geschlecht aus dem SPSS-Datensatz

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

In diesem Teil des Anhangs sind alle von den Proband:innen dieser Studie formulierten Definitionen. Insgesamt wurde von 356 Personen zu mindestens einem der beiden Konstrukte eine Definition verfasst. Die Nummerierung der Definitionen dient der Zuordnung zueinander, d.h. die erste Definition beim biologischen Geschlecht ist von derselben Person, die auch die erste Definition des sozialen Geschlechts verfasst hat.

Definitionen der Teilnehmenden zu dem „biologischen Geschlecht“:

1. Biologisches Geschlecht: das Geschlecht, das in meinen Chromosomen verankert ist (xx, xy oder inter)
2. Von der Geburt festgelegte Geschlecht durch die Geschlechtsorgane
3. Das Geschlecht, was aus den körperlichen Merkmalen (wie primäre und sekundäre Geschlechtsmerkmale)herausgelesen wird.
4. biologische und hormonelle Merkmale (Penis, Vagina, Gebärmutter, Hoden usw.) dazugehörige Hormone (Östrogen und Testosteron)
5. Wie man Geboren wurde. Mit welchem Geschlecht
6. Erkennbare Geschlechtsorgane und der Chromosomensatz
7. Geschlechtsorgane, Hormone (Zyklen, Pubertät, uvm) geschlechtsspezifische Krankheiten
8. Chromosomen (XX oder XY), Primäre Geschlechtsorgane.
9. Den Körper. Ich möchte zwar keine Hormontherapie oder operative Maßnahmen außer einer Gebärmutterentfernung, aber Frau auszuwählen fühlt sich nicht richtig an. Mein Körper ist für mich MEIN Körper und nicht ein weiblicher Körper.
10. Bezieht sich auf die Geschlechtsorgane, und wie sie klassisch kategorisiert werden.
11. Äußere Geschlechtsmerkmale und genetischer Fingerabdruck
12. Durch Geschlechtsteile bei der Geburt identifiziertes Cluster.
13. Biologisches Geschlecht ist dies was man körperlich bei der Geburt zugesprochen bekommt.
14. Das von der Natur geschaffene Geschlecht, welches man nicht beeinflussen kann. Wird durch Geschlechtsorgane, äußeres Erscheinungsbild und Verhaltensweisen deutlich.
15. Wie sich die Körperteilen im Mutterleib entwickeln
16. Ist für mich von den Genen bei Geburt vorbestimmt aber kann sich mit dem älter werden ggf ändern. Hier spielen für mich Umfeld und Umgang eine Rolle.
17. Das Geschlecht was nach nach d. Geburt ersichtlich ist.
18. Den Klassiker aus dem Grundschullehrbuch: Mann hat die und die Geschlechtsmerkmale, Frau die und die und Intersex die und die.
19. Welche Geschlechtsorgane an/in meinem Körper ausgebildet sind
20. Wie man nach den äußeren Geschlechtsorganen nach als Mann oder Frau auf die Welt gekommen ist.
21. Biologisches Geschlecht wird durch die Geschlechtsmerkmale die eine Person bei der Geburt aufweist zugewiesen. Da es jedoch bei der Entwicklungen der Geschlechtsmerkmale zu Abweichungen der Norm kommen kann, ist es möglich hier ggf. nicht nur zwei biolo
22. Mann oder Frau
23. Penis oder Vulvaträger*innen
24. Das biologische Geschlecht bedeutet für mich Mann oder Frau sein.. klar ist, dass es nicht genau abgegrenzt werden kann und das es noch viele Möglichkeiten dazwischen gibt.
25. Der menschliche Organismus besitzt zwei Arten von Geschlechts-Chromosomen: Das X-Chromosom und das Y-Chromosom.
26. Geschlecht durch Chromosomen bzw. Hormone, damit auch Geschlechtsteile
27. Biologisches Geschlecht definiert sich meiner Meinung nach aus den geschlechtsspezifischen körperlichen Merkmalen und dem x oder y Chromosom.
28. Unter biologischem Geschlecht verstehe ich das Geschlecht, welches einem Menschen bei der Geburt zugewiesen wurde. Biologisches Geschlecht = Cisgender Ich als Transmann kann/bin daher kein biologischer Mann/ Cis Mann.
29. Das biologische Geschlecht ist für mich das Geschlecht, dass durch die menschlichen Geschlechtsorgane zu erkennen ist. Das biologische Geschlecht kann demnach männlich und weiblich gleichzeitig sein, wenn beide Geschlechtsorgane (Beispielsweise Gebärm
30. Unter biologischem Geschlecht verstehe ich das anatomische Geschlecht, also die primären und sekundären Geschlechtsorgane.
31. Unter biologisches geschlecht verstehe ich eine bestimmung des geschlecht aufgrund primärer und sekundärer geschlechtsteile sowie chromosomen.
32. Biologisches Geschlecht bedeutet für mich das Geschlecht mit dem man geboren worden ist. Sprich männlich/weiblich.
33. Unter dem biologischen Geschlecht verstehe ich die verschiedenen Geschlechtsmerkmale, die den Mann von der Frau unterscheidet, sowohl bezogen auf die Geschlechtsorgane (Uterus, Penis, Hoden,...) wie auch auf die verschiedenen Ausstattungen an Hormonen un
34. Das Biologische Geschlecht ist für mich das Geschlecht was rein körperlich bei der Geburt festgestellt wird. Das wäre für mich männlich/weiblich jedoch ist aber auch die Ausprägung von beiden Geschlechtsmerkmalen möglich.
35. Unter dem Biologischen Geschlecht verstehe ich das Geschlecht das bei Menschen durch die Körperlichen Gegebenheiten angeboren ist. Männlich(penis) , weiblich(vagina, Brüste), zwidder (beides ) bzw es gibt auch Menschen ohne alles ?
36. Das biologische Geschlecht bezieht sich, meiner Meinung nach, rein auf die körperlichen Geschlechtsmerkmale.
37. Biologisches Geschlecht bedeutet für mich das Geschlecht welches man bei seiner Geburt hatte
38. Unter dem Begriff „Biologisches Geschlecht“ verstehe ich dasjenige Geschlecht, mit welchem die Person rein äußerlich geboren wird. Also männliche oder weibliche Geschlechtsorgane.
39. Mann und Frau
40. Die Einteilung von Personen in eine Geschlechtskategorie nach biologischen oder genetischen Kriterien (also z. B. Geschlechtsorgane oder XX vs XY Chromosomen). Allerdings sind diese Kriterien ja auch bis zu einem gewissen Grad sozial konstruiert und sehr
41. Geschlechtsmerkmale, mit denen ich geboren wurde (männlich/weiblich)
42. Definiert sich durch das Geschlecht mit dem die Person geboren wurde.
43. Biologisches Geschlecht bezieht sich auf die Geschlechtsorgane.
44. Körperliche Merkmale
45. Biologisches Geschlecht wird oft auf die Genitalien bezogen für mich gehört zur Biologie aber auch das Gehirn und Empfinden eines Menschen.
46. Biologisches Geschlecht würde ich als das bezeichnen, welches auf einen zurückgeführt wird, basierend auf den Genitalien (inklusive intersex)
47. Das biologische Geschlecht ist das, bei der Geburt zugewiesene Geschlecht.
48. Biologisches Geschlecht ist die Subsummierung der verschiedensten Einflüsse, von Genetik, Hormonen, phänotypischer Ausprägung nebst Plastizität bzw. externe Einflüsse. Biologisches Geschlecht bedeutet nicht die Simplifizierug auf prim. Geschlechtsme
49. Das biologische geschlecht ist für mich das, wie unser Körper mit den sexualorganen ausgestattet ist, dh. Männlich, weiblich, aber aber menschen, die z.b. mit teilen beider geschlechter geboren sind. Meiner meinung nach sagt das biologische geschlecht
50. Ehrlich gesagt verstehe ich darunter nicht so viel. Denke es sind damit Chromosomen und Genitalien gemeint und ob man entweder mit Sperma zeugen kann oder ob man Eizellen hat, die sich befruchten lassen. Nur sehr wenige intersexuelle Menschen können bei
51. biologisches Geschlecht meint meiner Meinung nach alle körperlichen Merkmale, die auf ein Geschlecht hinweisen wie Genitalien, Chromosomen, Fortpflanzungsorgane etc.
52. Das biologische Geschlecht,ist das mir von Geburt an,zugewiesene.
53. Das biologische Geschlecht ist für mich mit welchen Geschlechtsmerkmalen ich geboren wurde. Penis Mann und Vagina Frau beides dann divers
54. Biologisches Geschlecht ist für mich das Geschlecht, welchem man bei der Geburt zugewiesen wird (hinzukommt DNS etc.)
55. Biologisches Geschlecht ist für mich, welche Chromosom-Konstellation (XX, XY) vorliegt bzw. mit welchen Geschlechtsorgangen man geboren wird.
56. Als biologisches Geschlecht verstehe ich die Zuordnung nach körperlichen Geschlechtsmerkmalen und/oder Genen.
57. Biologisches Geschlecht setzt sich für mich zusammen aus hormonhaushalt und primären/sekundären geschlechtsmerkmalen.
58. Biologisches Geschlecht verstehe ich als das Geschlecht, was durch die Chromosomen gebildet wird. Also XX weiblich, XY männlich und eventuelle andere Sonderformen
59. Für mich ist das biologische Geschlecht, das was durch die Chromosomen bestimmt wird also mit einem Y = Mann, ohne Y = Frau
60. Biologisches Geschlecht ist für mich eine Bezeichnung dafür wie der Mensch in seinen körperlichen Äußerlichkeiten den Typen (männlich / weiblich) zugeordnet ist.
61. Biologisches Geschlecht ist das Geschlecht, welches durch die Ausprägung der Chromosomen und Hormone bei der Geburt festgelegt ist, wobei es mehr als zwei (binäre) Geschlechter gibt
62. Biologisches Geschlecht beinhaltet körperliche Merkmale des weiblichen und/oder männlichen Geschlechts, anhand deren Personen zu den Männern oder den Frauen (oder vielleicht beiden biologischen Geschlechtern, wenn Merkmale beider erkennbar sind) zugeo
63. Biologisches Geschlecht ist die Zuweisung in Mann / Frau anhand der primären Geschlechtsmerkmale bei der Geburt durch den behandelnden Arzt.
64. Biologisches Geschlecht ergibt sich für mich aus dem Vorhandensein der entsprechenden primären Geschlechtsorgane (vor angleichender Operation).
65. Das Geschlecht was man im Ultraschall sieht. Hinterher veränderbar
66. Unter dem biologischem Geschlecht verstehe ich an sich einfach nur, wie sich der Körper entwickelt hat und ggf. entwickeln wird.
67. Biologisches Geschlecht bedeutet für mich das Geschlecht mit dem ich körperlich geboren wurde.
68. Biologisches Geschlechte bedeutet für mich das Geschlechte mit dem man geboren worden ist
69. Biologisches Geschlecht meint häufig das bei der Geburt zugewiesene Geschlecht. Im Englischen sex- was einfacher ist. Gender ist das konstruierte Geschlecht. Abgesehen von dieser regemäßig angewendeten Bezeichnung, finde ich biologisches Geschlecht
70. Biologisches Geschlecht umfasst verschiedene Merkmale wie Gonaden, äußere Genitalien, Chromosomen, Hormone und sekundäre Geschlechtsmerkmale (z. B. Behaarung)
71. Rein körperliches Geschlecht Hat keinen Einfluss auf Persönlichkeit, sexuelle Orientierung etc
72. Biologisches Geschlecht = Verteilung der geschlechts Chromosomen, männlich = XY, weiblich = XX. Menschen mit polyploiden Chromosomensätzen (zb XYY, XXX) sind trotzdem je nach Vorhandensein des Y Chromosoms in die biologischen Geschlechter einteilbar (Y
73. Die Frage habe ich nach der Erläuterung beantwortet, jedoch ist für mich das Biologische Geschlecht über die Gesamtheit aller biologischen Marker zu determinieren. (Hormone im Körper, Chromosomen, Primäre und sekundäre Geschlechtsmerkmale...) (im e
74. Biologisches Geschlecht = das Geschlecht was wir Menschen selbst in uns sehen.
75. medizinisch definiert, äußerlich erkennbar, Penis oder Vagina (Zwitter)
76. Anzahl von X & Y Chromosomen, hormonelle Zusammensetzung des Körpers ( Anzahl von Oxytocin & Testosteron etc.) -> deshalb auch nicht nur 2 biologische Geschlechter (XYY, XXY)
77. Das biologische Geschlecht lässt sich aufgrund primärer und sekundärer Geschlechtsmerkmale auf 2 Geschlechter begrenzen.
78. -99 (siehe soziale Geschlechtsdefinition)
79. Biologisch = Anatomisch / Was der Körper mitbringt für Geschlechtsanzeichen & Hormonhaushalt
80. Der Körper mit Hormonen und Genen, die Frauen/Männer und Interpersonen (in allen ihrer Variationen)
81. biologisches Geschlecht - von Geburt an mit bekommen vs. Gefühltes/soziales Geschlecht (das für sich selbst definierte Geschlecht)
82. Genetisch vorgegeben, Hormone und Geschlechtsmerkmale betreffend, wobei hier auch genetische Varianten auftreten können, die nicht so einfach zuordenbar sind, aber sehr selten vorkommen.
83. Biologische Geschlechtsmerkmale (daher reichen mir o.g. Antwortmöglichkeiten nicht aus) Bezogen auf das biolog. Geschlecht würde ich mich als Transmann dennoch als weiblich bezeichnen. Das soziale Geschlecht hingegen als männlich, also weder als tran
84. Genetische und körperliche Eigenschaften wie Gebärmutter / Samenleiter, Geschlechtsteile und weiteres. Ohne äußere Einflüsse auch Hormone etc.
85. Jenes Geschlecht, mit dem man auf die Welt gekommen ist, also männlich oder weiblich.
86. Gestalt
87. Papalapap
88. Das physische, aber eigentlich wird die Psyche doch auch durch physische Kleinteile bedingt
89. Als biologisches Geschlecht verstehe ich das anatomische Geschlecht, also die selbst gewachsenen Geschlechtsteile.
90. Das biologische Geschlecht misst sich an Faktoren wie Chromosomen (m: xy, w: xx), Hormonen (m: Testosteron, w: Östrogen) und Geschlechtsorganen (m: Penis, w: Vulva).
91. Mann oder Frau
92. Das durch DNA zugeteilte Geschlecht (also rein faktisch betrachtet das Vorhandensein von XX oder XY Chromosomen). Dazu zählt dann natürlich auch der Phänotyp, also ob biologische Geschlechtsmerkmale vorhanden sind. Das kann bei bestimmten Erkrankungen
93. physiologisches Geschlecht – Aussehen
94. Ich definiere mein biologisches Geschlecht über meine physisch vorhandenen Geschlechtsorgane bzw Genitalien
95. Männlich, weiblich
96. Schluss auf Geschlecht durch Betrachtung von Organen.
97. Körperlich zuordbare Merkmale
98. Genetisch eindeutig bestimmbares Geschlecht
99. Das biologische Geschlecht ist durch die Chromosomenpaare XX oder XY definiert. Es gibt besondere Ausnahmen neben weiblich und männlich, jedoch kommen so genannte Zwitter eigentlich nicht in der Rasse Homo Sapiens Sapiens vor und werden normalerweise Ps
100. Kann ich nicht beantworten.
101. Die zwei Geschlechter, Mann und Frau, in denen wir geboren werden. Alle anderen Geschlechter sind durchaus legitim, aber eher was eigen Erschaffenes zur besseren Identifizierung.
102. Biologisches Geschlecht bezieht sich für mich auf die körperlichen Merkmale, quasi die Hardware. Das gefühlte und gelebte Geschlecht ist für mich nicht das biologische Geschlecht.
103. Das biologische Geschlecht ist das was einerseits Genetisch wie auch körperlich angelegt ist. Wobei Mutter Natur auch Fehler unterlaufen können. Was natürlich kein Fehler ist.
104. Ist das mir bei der Geburt zugeordnete Geschlecht anhand biologischer Merkmale meines Körpers
105. Ist das Geschlecht, mit welchem man geboren wurde.
106. In den meisten Fällen durch die Chromosomen relativ eindeutig klassifizierbarer Phänotyp, mittelbar durch Hormone etc. beeinflusst und messbar. In den übrigen Fällen schwer zu definieren, wenn diese Merkmale nicht stimmig sind.
107. Das biologische Geschlecht gibt es nicht für mich. Es ist ein Name, den Menschen in Diskussionen über Queere und non-binäre Personen äußern. (Wenn Sie dagegen sind)
108. Das beobachtbare Geschlecht bei der Geburt, in erster Linie, ob ein Penis oder eine Vulva vorhanden sind. Außerdem Faktoren wie Gonaden, sekundäre Geschlechtsmerkmale, Chromosomen, Körperbehaarung, Sexualhormone etc. All diese Komponenten existieren a
109. Die Gesamtheit physischer Geschlechtsmerkmale. Ich habe xy Chromosome, ein männliches Skelett, brüste und eine neovagina. Was für ein Geschlecht das ergibt liegt im Auge des Betrachters.
110. Penis und Vagina sagen mir etwas über das biologische Geschlecht.
111. Das biologische Geschlecht ist für mich das was man von Geburt an hat. Also entweder bist du ein Junge oder ein Mädchen.
112. Das biologische Geschlecht sind aus meiner Sicht die sekundären und primären Geschlechtsmerkmale
113. Das biologische Geschlecht ist für mich das Geschlecht, welchem ich bei meiner Geburt zugeordnet wurde.
114. Die Gesamtheit aller geschlechtsbestimmenden Faktoren, insbesondere unter Einbeziehung des Gehirngeschlechts.
115. Der Begriff bezeichnet Gruppen Anatomischer und medizinisch relevanter Merkmale.
116. Biologisches Geschlecht fasst die rein biologischen Faktoren zusammen, die einen Phänotyp ausbilden, also Chromosomen, Gene und deren Defekte, Hormonspiegel...
117. Geschlechtsspezifische Chromosome XX oder XY oder XXY
118. Geschlechtszuordnung, die aufgrund von äußeren Faktoren (Chromosomen, Hormone, Geschlechtsteile bei Geburt) erfolgt
119. Bei der Geburt zugewiesenes Geschlecht
120. -99 (siehe soziale Geschlechtsdefinition)
121. Biologisches Geschlecht ist tatsächlich nur das Geschlecht, was einem bei Geburt zugeordnet wird.
122. Genetische Ausstattung, Geschlechtsorgane, spezifische Hormonkonstellation
123. Geschlecht, mit dem man auf die Welt kam. Einfach das Aussehen des Körperteils
124. Geschlecht mit dem man geboren wurde
125. Geschlecht, dessen Merkmale mein Körper eher vorweist
126. Geschlecht, das ich aufgrund von Hormonen und Genen seit Geburt habe
127. Das angeborene Geschlecht
128. Geschlecht das einem durch die DNA „zugeteilt“ wurde
129. Geschlecht nach Körperlichkeit
130. Das Geschlecht, dass sich aus körperlichen Aspekten ergibt. Geschlechtsorgane etc
131. Geschlecht welches durch Hormone und Gliedmaßen (Penis, Vagina) gegeben wird
132. Wer Kinder bekommen kann = Frau Wer Kinder zeugen kann, aber nicht selbst bekommen = Mann
133. Angeborene Geschlechtsmerkmale, die dann auf das Geschlecht zurück geführt werden .
134. Anatomisches Geschlecht
135. Geschlechtszugehörigkeit anatomisch nach den vorhandenen Geschlechtsorganen
136. Penis oder vagina
137. Endergebis des Zusammenspiels mehrfacher biologischer Faktoren wie (Anzahl & Zusammensetzung der) Chromosome und die Ausprägung der primären & sekundären Geschlechtsmerkmale. I.e. faktisch wesentlich mehr Kombinationen als zwei.
138. Wir haben spätestens durch Corona gelernt, Wissenschaft ist ein Prozess. Ich empfehle mailab zum Thema bei Wissenschaft geht es nicht um 'Fakten, Fakten, Fakten' (Sondern um 'Kontext, Kontext, Kontext') . Biologie ist ne Wissenschaft. Im Prinzip
139. Für mich ist das biologische die klare Kategorisierung der Geschlechter von Mann & Frau, wobei anders als beim sozialen Geschlecht, weitere Gesichtspunkte nicht berücksichtigt werden.
140. Das Biologisches Geschlecht beschreibt, welches Geschlecht ein Mensch hat. Das Geschlecht des Menschens gibt Aussage darüber, ob dieser eine Frau oder ein Mann ist.
141. Für mich bedeutet das biologische Geschlecht, die Zugehörigkeit zu einem Geschlecht nach biologischen/physiologischen Geschlechtsmerkmalen.
142. Biologisch wird man entweder mit dem einen Geschlechtsorgan oder dem anderen geboren.
143. Das biologische Geschlecht, ist das, welches wir von Geburt an tragen
144. Das äußerlich erkennbare Genital definiert das biologische Geschlecht
145. Zuschreibung eines Geschlechts auf einer Skala mit den Extremen Mann und Frau primär anhand der Ausprägung der Geschlechtsorgane.
146. Das Geschlecht mit dem man körperlich geboren wurde.
147. ich hätte eigentlich weiblich angegeben, durch den Zusatz, dass es um ein Zugehörigkeitsgefühl geht und Menschen in Transition ihr Zielgeschlecht angeben sollen, habe ich die Frage dann aber als Geschlechtsidentität verstanden, was für mich eigentli
148. Geschlecht mit dem jemand geboren wurde
149. Die Definition nach primären Geschlchtsorganen.
150. Rein körperliches Geschlecht, also Genitalien, Gonaden, Gene etc.
151. qua Geburt
152. Ich lehne den Begriff ab weil er nicht eindeutig zu definieren ist.
153. Ob Mensch mit weiblichen oder mannlichen sexualorganen geboren wurde
154. Das biologische Geschlecht ist, dass mir von meinem Genmaterial bei der Geburt zugewiesende Geschlecht.
155. Die biologischen Merkmale für weiblich/männlich sind gegeben, ich kann Kinder prinzipiell entweder gebären oder zeugen
156. körperliche Merkmale und testeronlevel
157. Die Ausprägung der körperlichen Merkmale. Wobei ich das nicht zweigeteilt sehe, sondern eher als Linie zwischen zwei Polen. Hormone, Möglichkeit Kinder zu gebären, Menstruationszyklus... All das beeinflusst uns auch im Leben und unterscheidet sich be
158. -99 (siehe soziale Geschlechtsdefinition)
159. Bei der Geburt vergebenes Geschlecht.
160. Das Geschlecht welches anhand der äußeren Geschlechtsmerkmale zugewiesen wird.
161. Die genotypischen Ausprägungen in erster Instanz und der Phänotyp ob durch Gene oder Hormontherapie in zweiter
162. Wie man geboren wird
163. durch die Genetik (Samen/Ei) festgelegt
164. Das gleiche wie Geschlechtsidentität. Der Körper bestimmt nicht das Geschlecht. Jeder Körper kann verschiedene Eigenschaften haben.
165. Anhand der DNA ermitteltes Geschlecht
166. Biologisches Geschlecht ist ein irreführender Begriff, der fälschlich verwendet wird, um eine forciert vereinheitlichte Kombination von Chromosomen, Hormonstatus, primären und sekundären Geachlechtsmerkmalen zusammenzufassen, obwohl diese sich sehr v
167. Ich orte mich als dem biologischen Geschlecht Frau zu, da ich über Uterus, Vulva und Brüste verfüge und bisher mir nicht bekannt ist, dass ich nicht über zwei xx Chromosome verfüge.
168. Dass Geschlecht laut Chromosomen bei der Geburt. Dadurch werden bestimmte Merkmale für die Person frei geschaltet oder verwehrt. Bezieht sich nur auf den Körper. Bestimmte Funktionen bekommt man durch die jeweiligen Hormone dazu.
169. Das Geschlecht mit dem man geboren wird. Bezogen auf die Geschlechtsmerkmale (Vagina/Penis)
170. Das Geschlecht,dessen biolog.Merkmale ein Mensch bei der Geburt hat.
171. Körperliches Geschlecht, das durch das 23. Chromosomenpaar festgelegt wird (XX oder XY), welches die Entwicklung der Person steuert.
172. Wie meine Hormone und generell das alles mit einen Beitrag dazu leistet, mit welchem Geschlecht ich mich identifiziere.
173. Das biologische Geschlecht wird durch die Gene / Geschlechtmerkmale bei der Geburt bestimmt.
174. Ein zusammenwirken von Hormonen, Chromosomen, Genen, körperlichen Gegebenheiten. Meines Erachtens liegt das biologische Geschlecht auf einer Sphäre zwischen Mann und Frau.
175. Das Geschlechtsteil, Chromosomen und Hormone
176. Zum Biologischen Gechlecht gehört für mich neben den primären körperlichen Geschlechtsmerkmalen auch die neurobiologische Vernetzung von Gehirn und Genitalbereich - stimmt dies nicht Überein nutze ich den Begriff Transsexualität (Neuro-Genitales-S
177. Der Begriff „biologisches Geschlecht“ wird oft verwendet, wenn jemand ausdrücken möchte, dass es um das bei Geburt zugewiesene Geschlecht geht, das anhand von körperlichen Merkmalen wie Genitalien festgelegt wird. Der Begriff ist aber falsch
178. Die allgemeine Interpretation ist, dass das biologische Geschlecht das ist, was die körperlichen Merkmale aussagen. Meiner Definition nach reduziert es sich auf eben diese körperlichen Merkmale, die im Grunde wie andere sind, also Arme, Beine usw. Ob
179. Anatomisch-hormonelles Geschlecht (medizinisch gesehen)
180. Das Geschlecht mit dessen Geschlechtsmerkmalen ein Mensch geboren wurde.
181. Geschlechtsorgan der Geburt
182. Das Geschlechtsorgan mit dem die Person geboren wurde
183. Physische Merkmale mit denen eine Person geboren wird
184. Chromosomen-Wert bei Geburt
185. Das Geschlecht, das mir per Geburt zugeordnet werden kann.
186. Das bei der Geburt biologisch zugeordnete Geschlecht (männlich oder weiblich)
187. Das vom Körper ausgebildete Geschlecht erkennbar an Geschlechtsteilen
188. Das bei der Geburt vorhandene Geschlecht.
189. Das Geschlecht, welches durch biologische/organische Gegebenheiten bei/vor der Geburt festgestellt wird
190. Die Summe aus hormonellen, chromosomalen und zellulärem Geschlecht.
191. Das biologische Geschlecht (Chromosome), ist das Geschlecht mit welchem ein Mensch geboren wird. Dies sagt aber nichts über diese Person aus oder sagt vorher ob diese Person z.B. später männlich/weiblich ist, zu welchem sozialen Geschlecht sich die Pe
192. Das biologische Geschlecht wird beschrieben anhand der inneren und äußeren Geschlechtsorgane mit denen ein Mensch geboren wird.
193. Ist das Geschlecht womit man geboren wird.
194. Ich würde es als solches definieren, dass das biologische Geschlecht die äußeren Merkmale, sowie Funktionen des Körpers eingrenzt. Sprich: Eine biologische Frau hat eine Gebärmutter, eine Vagina, etc. womit sie in der Lage ist eigene Kinder zu gebä
195. Das biologische Geschlecht kann durch medizinische Belege festgestellt werden.
196. Das biologische Geschlecht ist für mich eine Kathegorie, die sich an den primären Geschlechtsorganen orientiert
197. Das biologische Geschlecht wird durch körperliche Merkmale wie Geschlechtsorgane definiert
198. Das biologische Geschlecht ist das physische Geschlecht. Demnach bestimmen Körpermerkmale wie Penis, Vagina , breite Hüften etc. ,ob es sich um einen biologischen Mann, Frau oder wenn vermischte Merkmale auftauchen Androgyn sind. Auch der Hormonhaus
199. Unter dem biologischen Geschlecht verstehe ich das biologisch angelegte Geschlecht. Dabei beziehe ich in diese Definition nicht nur die Phänotypischen Merkmale ein sondern auch die Gefühle einer Person und als was Sie sich selbst identifiziert. Ich per
200. Biologisch selbst meint keine monolithische Veranlagung. Die Epigenetik ist dadurch gekennzeichnet, dass sie sich stets durch äußere Umstände und Erfahrungen verändert. Das biologische Geschlecht hat zur Grundlage die Reproduktion. Fällt diese Weg,
201. Das biologische Geschlecht ist meiner Meinung nach komplex & auch die Naturwissenschaften haben noch nicht 100%e Antworten auf alle unsere Fragen geben können. Ich vermute, wir Menschen möchten gerne in Eindeutigkeiten denken, in Schubladen, nicht um a
202. Das biologische geschlecht ist definiert über die Verteilung der Geschlechtschromosomen. XX weiblich, XY männlich. Chromosomenaberrationen wie XXY oder XXXXY oder XYY etc. enthalten alle Y chromosomenanteile -> männlich da auch männlicher äußerer p
203. Das biologische Geschlecht ist vorgegeben durch die angeborenen Sexualorgane.
204. Das biologische Geschlecht wird bei der Geburt eines Menschen von einer/x/m Ärzt*in zugeteilt. Es wird über Chromosomensätze, Hormone und Körpermerkmale meißt binär definiert.a
205. Das Biologische Geschlecht richtet sich nach Faktoren wie Chromosomen, geschlechtorganen Hormonen etc.
206. das biologische geschlecht ist jenes, was bei der geburt anhand der geschlechtsorgane zugewiesen wird. ist muss nicht das später eigen empfundene geschlecht sein
207. Das biologische Geschlecht definiert sich für mich über die Fortpflanzungsorgane mit dem ein Mensch geboren wurde; neben männlich und weiblich gibt es noch Zwitter.
208. Männlich und weiblich sind die Einzigen mir bekannten biologischen geschlechter.
209. Als biologisches Geschlecht verstehe ich das Geschlecht, welches den Personen aufgrund äußerlicher Merkmale bei der Geburt zugeordnet wurde. Hinzu kommt noch die Intersexualität, welche in einigen Fällen erst nach der Geburt wahrgenommen werden kann.
210. Unter biologisches Geschlecht verstehe ich das körperliche Geschlecht mit denen Menschen auf die Welt gekommen sind. Allerdings können Menschen nicht nur als Mann oder Frau auf die Welt kommen, sondern auch mit beiden Geschlechtsteilen geboren werden.
211. Das biologische Geschlecht bezeichnet das angeborene Körpergeschlecht dem man als Baby zugeordnet wird. Das biologische Geschlecht lässt sich m.M.n. nicht verändern durch bspw. geschlechtsangleichende Operationen o.ä..
212. Das biologische Geschlecht wird durch primäre und sekundäre Geschlechtsorgane definiert
213. Biologisches Geschlecht ist die Zuordnung von bestimmten Fortpflanzungsorganen zu entweder Männern oder Frauen, zum Beispiel Uterus und Co wird in unserer Gesellschaft zu Frauen zugeordnet.
214. Das biologische Geschlecht ist das Geschlecht, mit dem ein Mensch auf die Welt kommt. Also das, was als genetische Informationen auf den Chromosomen gespeichert ist.
215. Das biologische Geschlecht ist für mich dsa durch Gene, Hormone und Körpermerkmalen gekennzeichnete Geschlecht (Mann, Frau, Inter).
216. Das biologische Geschlecht ist jenes, welches einem Menschen bei seiner Geburt zugeordnet wird. Es wird anhand der ausgeprägten Geschlechtsmerkmale und Genzusammensetzung definiert. Die Natur kennt meiner Meinung nach 3 Geschlechter: männlich, weiblich
217. Als biologisches geschlecht sehe ich als das geschlecht an mit dem man geboren worden ist. Dies ist rein genetisch bedingt ob man nun XX oder XY chromosone hat. Anhand von geschlechtsorganen kann man das biologische geschlecht auch zuweisen. Es ist eine
218. Das biologische Geschlecht ist für mich das eindeutige Geschlechtsteil eines Menschen. Mann: Penis Frau: Vagina
219. Biologisches Geschlecht ist für für, dass was auf dem ersten Blick erkennbar ist, Also entweder Mann oder Frau.
220. Für mich ist das biologische Geschlecht das, was uns Menschen ausmacht.
221. Das biologische Geschlecht ist für mich das Geschlecht, mit dem die jeweilige Person körperlich geboren wurde.
222. Biologisches Geschlecht: das Geschlecht das biologisch nachweisbar ist. Allerdings struggle ich selbst etwas zwischen dem Spagat, was für die Gesellschaft als biologisch nachweisbar gilt (Mann, Frau, Inter*) und dass ich selbst glaube, dass mit dem Fort
223. Biologisches Geschlecht ist für mich das Geschlecht, das uns bei der Geburt anhand unserer Gonaden und primären Geschlechtsorganen zugeordnet wird. Es gibt für mich die biologischen Geschlechter männlich, weiblich, intersexuell
224. Das biologische Geschlecht ist für mich zunächst das Geschlecht, das man anhand der Geschlechtsorgane bei der Geburt feststellen kann. Dieses kann sich ( beim Menschen) aber noch später als wechselnd entpuppen, wenn sich der Mensch in seinem Körper
225. Für mich ist das biologische Geschlecht das Geschlecht, welchen man bei der Geburt unterliegt. Meiner Meinung nach ist dies äußerlich beziehungsweise physisch erkennbar.
226. Biologisches Geschlecht ist von den Hormonen abhängig und daher ein Spektrum. Frauen haben z.b in Durchschnitt weniger Testosteron als Männer aber das ist nur der Durchschnitt, keine Repräsentation des ganzen Spektrums.
227. Tiere (dazu gehören auch Menschen) besitzen Geschlechtsorgane. Manche Tiere haben kein Geschlecht (asexuell) wie es Schnecken in der See von Neuseeland unter anderem tun, was aber lediglich zu einer Kopie der Schnecke führt. Andere Tiere haben Geschlec
228. Das biologische Geschlecht ist das, was in unserem Erbgut definiert welche Geschlechtsmerkmale sich ausbilden.
229. Das biologische Geschlecht wird meiner Meinung nach darüber definiert, welche Gameten ein Mensch produzieren kann/könnte. Je nachdem ob es Spermien oder Eizellen sind, wird das biologische Geschlecht zugeordnet.
230. Das biologische Geschlecht ist das, welches über den Genotyp definiert ist. XX = Frau XY = Mann
231. Das biologische Geschlecht wird meiner Definition nach durch körperliche Geschlechtsmerkmale definiert, die primären und sekundären Geschlechtsorgane und zB. Hormone
232. Das biologische Geschlecht ist durch die primären und sekundären Geschlechtsmerkmale definiert.
233. Für mich ist das biologische Geschlecht das Geschlecht, das sich bei Geburt anhand von primären oder sekundären Geschlechtsmerkmalen erkennen lässt.
234. Das Biologische Geschlecht ist für mich das Geschlecht, welches bei der Geburt rein körperlich festgestellt wurde.
235. Biologisches Geschlecht = das Geschlecht das bei Geburt zugeordnet wird
236. Das Biologische Geschlecht ist das Geschlecht das durch unsere Genetik bestimmt wird und auf einer Zweigeschlechtlichen Species beruht. Die wenigen Personen, die Genetisch etwas zwischen beiden Geschlechtern sind, also sowohl Männliche als auch weiblic
237. Genetisch u. von Geburt an mitgegebenes Geschlecht. Ich wurde als Frau geboren und bin in meinem Körper zu Hause. Cisgender und Heterosexualität zahlen in das Biologische Geschlecht meiner Meinung nach nicht ein.
238. Die Geschlechtsorgane mit denen eine Person geboren wird machen das biologische Geschlecht aus. Hierbei gibt es mehr als zwei Möglichkeiten und das biologische Geschlecht ist nicht relevant für die soziale Identität dieser Person.
239. Das biologische Geschlecht ist das durch Chromosomen (XX, XY,XXX, XYY u.v.m.) vor der Geburt festgelegte Geschlecht. Dies kann durch die Anordnung der Chromosomen sehr unterschiedlich sein.
240. Das biologische Geschlecht ist (meist) das bei der Geburt zugeordnete Geschlecht, abhängig von Genitalien und Chromosomen.
241. Das biologische Geschlecht beschriebt die biologischen, physiologischen Unterschiede zwischen verschiedenen Menschen, die auf das spezifische Geschlecht zugeordnet werden, z.B. penis, Prostata usw.
242. Das biologische Geschlecht sind die körperlichen und genetischen Merkmale, also Genitalien, Gonaden und Chromosome.
243. Biologisches Geschlecht, ist das Geschlecht mit dem man geboren wird und biologisches Geschlecht lässt sich durch wissenschaftlich-biologische Verfahren eingrenzen und definieren. Daher ist meiner Meinunf nach auch die Anzahl festgelegt. Nämlich drei.
244. Das biologische Geschlecht ist da Geschlecht, welches von Geburt an durch die Gene zugewiesen wurde.
245. Mein biologisches Geschlecht ist das Geschlecht, dass durch meine Gene definiert ist. Ich habe XY Gene, auch wenn ich eine Frau bin, eigentlich bin ich irgendwo zwischen den Geschlechtern, aber mehr weiblich als männlich, Enby irgendwo.
246. Der Begrif biologisches Geschlecht hatte mE vor Beantwortung des Fragebogens geklärt sein sollen. Ich persönlich verstehe darunter alles Materielle an der betreffenden Person, im chemischen/biochemischen Sinn. Das umfasst die Klassiker Chromosomen,
247. Das biologische Geschlecht ist für mich das Geschlecht mit dessen offensichtlichen Geschlechtsmerkmalen ein Mensch geboren wird. Da Mutter Natur auch Menschen mit verschiedenen Geschlechtsorganen zur Welt bringt, fühle ich mich in der Annahme bestätig
248. Das biologische Geschlecht ist das Geschlecht, mit dem wir geboren werden. Entweder ist man männlich oder weiblich. Ein drittes Geschlecht gibt es nicht.
249. Das biologische Geschlecht ist das Geschlecht, das bei der Geburt aufgrund der vorhandenen Geschlechtsorgane festgestellt wird.
250. Das Biologische Geschlecht ist das bei der Geburt, aufgrund der primären Geschlechtsmerkmale, zugeordnete Geschlecht: m/w/d
251. Das biologische Geschlecht ( sex ) ist das Geschlecht, welches einer Person bei Geburt aufgrund seiner Gene zugeordnet wird. Es kann von dem sozialen Geschlecht ( gender ) der Person abweichen.
252. Das biologische Geschlecht bezieht sich lediglich auf die Geschlechtsteile dir ein Mensch besitzt und hat keinen Einfluss auf das soziale Geschlecht einer Person.
253. Das biologische Geschlecht bezieht sich auf die primären und sekundären Geschlechtsmerkmale.
254. Persönlich verstehe ich unter biologischem Geschlecht das, wonach man sich richtet, wenn man medizinische Hilfe benötigt. Jedes Geschlecht benötigt andere Medikationen. Es ist bereits allgemein bekannt, dass die meisten Medikamente auf Cis-Männer aus
255. Das biologische Geschlecht bezeichnet mit welchen Geschlechtsorganen man geboren wurde
256. Das biologische Geschlecht ist das sich aus den primären Geschlechtsorganen und dem Genom ergebende Geschlecht. XX=Frau XY=Mann.
257. Das biologische Geschlecht ist das Geschlecht, das einer Person aufgrund äußerlicher Merkmale zugeschrieben wird.
258. In einem bilogisch-chemischen Prozess entwickelt ein Embryo bereits im Mutterleib Geschlechtsteile, welche theoretisch der späteren Fortpflanzung dienen. Es gibt zwei biologische Geschlechtsteile: Peins inklusive Hoden und Vagina inklusive Eierstöcke.
259. Das biologische Geschlecht beschreibt, welches Geschlecht der Körper hat (meist definiert durch die Chromosomen und/oder Geschlechtsmerkmale)
260. Das biologische Geschlecht ist durch genetische (chromosomale), aber auch hormonelle und weitere Faktoren in der Embryonalenrwicklung festgelegt. Es wird nicht selbst nach den eigenen Vorlieben festgelegt und kann auf medizinisch-diagnostischem Weg besti
261. Das Biologische Geschlecht beschreibt die Dimensionen von Geschlecht, die körperlich festgelegt sind, also Chromosomen, Hormone, Genitalien und das grundsätzliche körperliche Aussehen.
262. Das biologisches Geschlecht ist das durch Genetik zugewiesene Geschlecht: entweder Mann oder Frau.
263. Das biologische Geschlecht basiert für mich auf empirisch belegbaren Faktoren wie die Chromosomen und Geschlechtsteile, durch welche wärend der Schwangerschaft und nach der Geburt das Kind biologisch einem Geschlecht zugeordnet werden kann
264. Das biologische Geschlecht wird für mich durch den Hormonspiegel, die Geschlechtsorgane definiert. Und gibt oft an, wie die Person von anderen Menschen gelesen wird.
265. Die DNA und Grundbasis, die ich durch meine Eltern bekomme wie z. B. Blutgruppe.
266. Das durch Geburt und vorhandene körperliche Merkmale Geschlecht.
267. Das durch Gene und äußerliche primäre Geschlechtsmerkmale festgelegte Geschlecht.
268. Das Konzept biologisches Geschlecht ist viel zu komplex, um es hier in eigenen Worten zu beschreiben.
269. Fur mich ist das ein Begriff, der hauptsächlich verwendet wird um die Konstruktion des sozialen Geschlechts als wissenschaftlichen Fakt darzustellen. Obwohl es biologisch gesehen ebenfalls eine festgelegte Konstitution ist (wenn auch eine für Forschung
270. Das biologische Geschlecht enthält zwei Geschlechter Mann und Frau laut Chromosomen eigentlich aber drei Inter* ist in diesem sinne ja weder Mann noch Frau
271. das dem äußeren Anschein nach bei der Geburt zugeordnete Geschlecht
272. Das körperliche Geschlecht anhand von Geschlechtsmerkmalen (Genitalien, Hormonen..), das der Mensch bei der Geburt bekommt, sich aber ändern lässt.
273. Das Geschlecht, gemessen an den primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen, bei der Geburt.
274. Die Konfiguration der Geschlechtschromosomen (XX oder XY)
275. Zuordnung des Geschlechts nach körperlichen Merkmalen wie Genitalien, Hormone, Gene
276. Das Geschlecht, was einem genetisch zugeordnet ist. Es gab schon Fälle, da hatte eine Frau allerdings sowohl Eierstöcke als auch einen Penis.
277. Das Geschlecht, was man von Geburt an hat
278. Chromosensatz Geschlechtsorgane Gehirn
279. Das biologische Geschlecht ist, dass Geschlecht mit dem wir geboren wurden. Sprich das Gescglecht welches durch die Gene, Hormone, etc. Entwickelt.
280. Das biologische Geschlecht ist das Geschlecht, dessen Merkmale man hat.
281. Das Geschechtsorgan mit welchem eine Person geboren wird.
282. -99 (siehe soziale Geschlechtsdefinition)
283. Wenn ein Kind auf die Welt kommt, hat es vorgegebenes Geschlecht. Männliche, weibliche oder im Fall der Intersexualität (teilweise) beide Geschlechtsorgane.
284. Äußerliche geschlechtsmerkmale
285. Unter dem biologischen Geschlecht verstehe ich die Zusammensetzung der Gonosomen in XX und XY. Also alles komplett auf genetischer Ebene.
286. körperliche Geschlechtsmerkmale, Hormonhaushalt
287. Das Geschlecht, mit dem man Geboren wird.
288. Das Geschlecht, mit dem man geboren wird.
289. Das biologische Geschlecht bedeutet für mich, das mit dem jeweils spezifischen Geschlechtsteil geboren ist. Dass biologisch gesehen ein Mann anhand eines Penis und des Testosterons biologisch männlich ist und umgekehrt die Frau mit einer Vagina auf die
290. Das Geschlecht, als das man geboren wurde.
291. Das Geschlecht, welches ein Kind bei der Geburt hat
292. xx- oder xy-Chromosome
293. Das Geschlecht, mit dem man geboren wurde.
294. Das Geschlecht mit dem man geboren wird
295. Wenn die Geschlechtsmerkmale eindeutig auf ein Geschlecht ( Mann/Frau) hinweisen. Das meint natürlich nicht unbedingt, dass man sich auch mit diesem Geschlecht identifiziert
296. Das Geschlecht, mit dem man Geboren wird.
297. Das Geschlecht, mit dem man geboren wurde.
298. Geschlecht mit dem man geboren wird
299. Genetisch determiniert bzw. das, was phänotypisch erkennbar ist
300. Das von der Natur gegebene Geschlecht.
301. Körperliche Aspekte, die einem Geschlecht zugeordnet werden, wie Hormonhaushalt, Aussehen, Genitalien, Chromosomen. Schwierig einzuordnen, wenn die Aspekte nicht alle einem Geschlecht zugeordnet werden.
302. Das Geschlecht mit dem eine Person geboren wurde.
303. das Geschlecht mit dem man geboren ist
304. Das biologische Geschlecht kann aus der Zuordnung primärer Geschlechtsmerkmale abgeleitet werden.
305. Das körperliche Geschlecht womit man auf die Welt gekommen ist!
306. Das Geschlecht womit ich auf diese Welt geboren wurde.
307. Das Geschlecht welche stârker körperliche Ausprägungen ich habe
308. Das Geschlecht, das einem Baby nach der Geburt aufgrund der primären Geschlechtsorgane zugeordnet wird
309. Das Geschlecht mit dem man geboren ist
310. Das Geschlecht mit dem ich geboren wurde, unabhängig von meiner Identität.
311. Das Geschlecht in dem man geboren wurde
312. Das Geschlecht wie man geboren wurde
313. Das Geschlecht mit dem man geboren wurde
314. Das Geschlecht dem wir bei der Geburt durch die Geschlechtsorgane zugeordnet werden.
315. Das Geschlecht basierend auf den körperlichen Geschlechtsmerkmalen, Hormonen, etc.
316. Das Geschlecht anhand von sicht- und messbaren Faktoren wie z.B. Chromosomen, Hormonen und Geschlechtsorganen.
317. Mit welchen primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen man geboren wird
318. Das Geschlecht, was dem Geschlechtsteil Zugehörig ist, aber nicht Zwangsläufig mit der Genderidentität zutreffend ist.
319. Die primären Geschlechtsorgane mit denen man geboren wird betreffend
320. Das biologische Geschlecht ist meiner Meinung nach die körperliche und hormonelle Grundgegebenheit eines Menschen, die aber nicht alleine für das Verhalten und eine Zugehörigkeit zuständig ist
321. Biologisches Geschlecht bezeichnet das Geschlecht das bei der Geburt festgestellt wird. Es ist entweder weiblich oder männlich. Am besten ist es zu vergleichen mit dem englischen Begriff „sex“.
322. darunter verstehe ich die primären und sekundären Geschlechtsmerkmale, wie sie bei der Geburt vorhanden oder eben nicht vorhanden sind
323. Das Geschlecht bei Geburt
324. Ich verstehen darunter das das biologische Geschlecht Mann und Frau ist.
325. Das körperliche Geschlecht, das von Geburt an vorhanden ist. Also körperliche Merkmale, die von der Gesellschaft in männlich/weiblich einsortiert werden, allerdings auch der psychischen Selbstidentifikation widersprechen können. Also ein Mensch, der
326. -99 (siehe soziale Geschlechtsdefinition)
327. Das biologische Geschlecht zeigt Merkmale am Körper die dem Geschlecht Frau oder Mann zugeordnet werden können.
328. Biologisches Geschlecht ist sehr unglücklich ausgedrückt, wir sind alle biologisch. Aber in dem Fall wäre es wohl das bei der Geburt zugewiesene Geschlecht.
329. Körperliche Veranlagung bezüglich der Geschleschlechtsorgane
330. Als biologisches Geschlecht würde ich das bei der Geburt zugeordnete Geschlecht sehen.
331. Als biologisches Geschlecht wird das Geschlecht definiert, mit dem man zur Welt gekommen ist. Jedoch hinted auch intersexuelle Personen, wo das „klassische“ biologische Geschlecht nicht auf Anhieb bestimmt werden kann.
332. Das biologische Geschlecht definiert sich für mich über die äußeren Merkmale. Im Umkehrschluss heißt es für mich auch, dass eine Transperson grundsätzlich nach meinen Begrifflichkeiten nicht eine Transperson ist, sondern eben das Geschlecht, dem s
333. Das biologische Geschlecht ist m.E. das durch Gene und Genitalien bestimmte Geschlecht.
334. Für mich ist das biologische Geschlecht das mit dem jemand geboren wurde.
335. Ein Bündel von biologischen Markern, die zusammen als ein bestimmtes Geschlecht interpretiert werden (z.B. primäre und sekundäre Geschlechtsmerkmale, Reproduktionsorgane, Hormonlevel, Chromomen).
336. Generell finde ich diesen Begriff nicht sehr sinnvoll, da er oft dazu verwendet wird, Menschen mit einer Geschlechtsidentität die nicht cisgender ist (z.B. transgender, queer) zu diskriminieren und sie zu einem falschen Geschlecht zuzuordnen. Z.b. wird
337. Zugewiesenes Geschlecht bei der Geburt.
338. Wird am Geschlechtsorgan das bei der Geburt vorhanden ist festgemacht
339. Typische am Körper erkennbare geschlechtsmerkmale
340. Physische Geschlechtsmerkmale, mehr nicht
341. Ob „xx“ oder „xy“ Chromosomen
342. Mit dem ich geboren wurde...
343. körperlichen Merkmale
344. Generell finde ich dass Geschlecht nicht klar als rein biologisch oder sozial bezeichnet werden kann. Genitalien, anhand derer das biologische Geschlecht zugeordnet werden, sind nicht die ausreichend geeignet, um eine Einteilung vorzunehmen. Außerdem
345. Die Zuordnung zu einer Gruppe (Mann, Frau, divers) aufgrund biologischer äußerer und innerer Geschlechtsmerkmale
346. Das, was den Leuten aufgrund ihrer Körperteile bei der Geburt zugeordnet wurde.
347. Das tatsächliche körperliche Geschlecht bei der Geburt
348. Das Geschlecht wird an körperlichen Anzeichen bestimmt, d.h. welche Geschlechts-Organe ein Mensch hat. Das biologische Geschlecht ist also das Geschlecht, das der Körper eines Menschen zeigt.
349. Das Geschlecht was einem bei der Geburt zugeteilt wird.
350. Das Geschlecht mit dessen körperlichen Geschlechtsmerkmalen ich geboren bin
351. Das Geschlecht bei der Geburtstag.
352. Das biologische Geschlecht ist genetisch definiert und manifestiert sich in den primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen.
353. Das Biologische Geschlecht ist das, womit Menschen geboren werden.
354. Das biologische Geschlecht ist das Geschlecht, welches einem bei der Geburt aufgrund der biologischen Merkmale zugeordnet wird/wurde. Das soziale Geschlecht muss nicht immer mit dem biologischen Geschlecht übereinstimmen.
355. Biologisches Geschlecht ist für mich die Kombination aus äußeren & inneren Genitalien, primären & sekundären Geschlechtsmerkmalen, Hormonhaushalt, Chromosomen, Epigenetik
356. Biologisches Geschlecht bedeutet für mich die Ausprägung der Geschlechtsorgane, die jedoch nicht in zwei Geschlechter zu trennen sind, sondern mit allen „Abstufungen“
357. Bezeichnet das bei der Geburt zugewiesene Geschlecht, auf Grund anatomischer Merkmale
358. Aus BIOLOGISCHER Sicht gibt es für mich nur zwei Geschlechter: das männliche und das weibliche Geschlecht! Dies ist an alle Lebewesen zu erkennen, nicht nur an uns Menschen.
359. Als biologisches Geschlecht verstehe ich das von der Natur vorgegebene Geschlecht bei der Geburt
360. Allein die Geschlechtsorgane eines Menschen, die ausschließlich für Fortpflanzung relevant sein sollten.
361. Biologisch das ausgebildete körperliche Geschlecht allerding gibt es auch hier mehr als nur Mann und Frau.

Definitionen der Teilnehmenden zu dem „sozialen Geschlecht“:

1. Zum einen, wie ich mich selbst (im sozialen Umfeld) definiere, empfinde und verhalte, zum anderen, wie mich mein Umfeld behandelt (als eher nach maskulin tendierende Transperson kann ich klar sagen, dass zwischen dem Umgang von Frauen und Männern noch i
2. Zugeschrieben oder erlernte Geschlecht durch stereotypische Verhaltens- und Erlebensweisen
3. Wie wir unsere Geschlechtsidentität im Kontext mit anderen und unserer Gesellschaft leben, also letztlich Performance und auch Zugehörigkeitsgefühle
4. Wie sich jemand fühlt und handelt, abgesehen von den biologischen Merkmalen. Eine Frau beispielsweise die sich gerne als Mann kleidet und auch so verhält.
5. Wie man sich in der Gesellschaft einordnet
6. Wie man sich fühlt, wahrgenommen wird oder wahrgenommen werden möchte.
7. Wie man sich fühlt unabhängig von biologischen Faktoren wie Vulva oder Penis
8. Wie man in Bezug auf andere Menschen sein Geschlecht sieht. Es ist die Relation zu anderen Geschlechteridentitäten und Rollen.
9. Wie ich von anderen wahrgenommen werde. Ob sie mich als Frau, Mann oder androgyn ansehen und wie sie mich dementsprechend behandeln.
10. Wie ich mich selbst sehe.
11. Wie ich mich als Mensch tatsächlich fühle
12. Wie ich in der Gesellschaft auftrete. Ich lasse mich eben nicht in Cluster pressen (siehe biologisches Geschlecht)
13. Wie fremde einen sehen.
14. Wie es sich für mich persönlich richtig anfühlt zu sein. Mich nicht an typische Merkmale meines biologischen Geschlechts orientieren.
15. Wie einen das Umfeld prägt, bzw wie man erzogen wurde
16. Wie die Gesellschaft eine Person sieht. Meist der Optik geschuldet bzw den offensichtlichen äußerlichen Merkmalen
17. Wie der Person sich sich selbst definiert.
18. Welchem Geschlecht man sich unabhängig des Körpers zugehörig fühlt: männlich, weiblich, beides, keines, mal dies und mal das,...
19. Welches Rollenverhalten ich verinnerlicht habe. Zu welchem Grad spiegel ich das in meiner Gesellschaft dominante dem biologischen Geschlecht zugeordnete Verhalten und Wertesystem?
20. Welchem Geschlecht man sich eher zugehörig fühlt. Nicht an äußere Geschlechtsorgane gebunden.
21. Welche Geschlechter-Rolle man sich selbst oder andere einem geben.
22. Was die Gesellschaft einem Mann oder Frau zuorxnet
23. Von der Umwelt als Mann oder Frau wahrgenommen
24. Von der Gesellschaft vorgegebene Rollen.
25. Von der Gesellschaft erschaffen
26. Verhaltensweisen bzw Regeln, die eine Gesellschaft vorgibt. Sie beschreiben wie ein Mann oder eine Frau sich zu verhalten hat. Wie er oder sie auszusehen, zu denken, zu fühlen hat
27. Unterscheidet sich ganz klar vom biologischen Geschlecht, da sich jede Person selbst definieren kann, welchem Geschlecht sich diese Person auch zuordnet oder gar nicht zuordnet.
28. Unter sozialem Geschlecht verstehe ich das Geschlecht, welches eine Person nach außen hin verkörpert. Unabhängig davon was das biologische Geschlecht ist. Wenn die Person sagt, sie ist ein Mann, dann ist sie ein Mann. Wenn die Person sagt, sie ist ein
29. Unter sozialem Geschlecht verstehe ich das Geschlecht, als das ich mich fühle. Ich kann also von den Geschlechtsorganen her männlich sein, mich dennoch aber als Frau fühlen. Das soziale Geschlecht umfasst meiner Meinung nach auch die Geschlechterrolle
30. Unter sozialem Geschlecht verstehe ich das Auftreten sowohl in der Öffentlichkeit, als auch im engen Freundeskreis sowie in der Familie und romantischen Beziehungen. In welchem Geschlecht möchte man von seiner Außenwelt wahrgenommen werden.
31. Unter sozialem geschlecht verstehe ich das 'gefühlte' geschlecht. Das steht im bezug zu gewissen rollen, die wir im leben annehmen und verhaltensweisen, die uns von klein auf beigebracht werden.
32. Unter dem sozialen Geschlecht verstehe ich zu welchem Geschlecht sich eine Person Zugehörig fühlt. Abweichend vom biologischen Geschlecht gibt es hier zB Queer, asexuell etc.
33. Unter dem sozialen Geschlecht verstehe ich die Eigenschaften die einen Menschen mehr in die Richtung biologisch Weiblich oder Männlich kategorisieren lassen, wie es die sozialen Werte und Normen vorsehen. So verstehe ich Merkmale wie mental gefestigt,
34. Unter dem Sozialen Geschlecht verstehe ich das Geschlecht mit dem ich mich identifizieren kann. Dieses Geschlecht nehme ich bewusst an, jedoch kann es sich ändern. Ob durch einen intrinsischen Antrieb oder auch durch extrinsische Einflüsse.
35. Unter dem sozialen Geschlecht verstehe ich das Geschlecht das durch die Umwelt oder einen Selbst geprägt ist. Sie muss nicht mit dem Biologischen übereinstimmen
36. Unter dem sozialen Geschlecht / Geschlechtsidentität verstehe ich das Geschlecht mit dem sich eine Person identifiziert, unabhängig von den körperlichen Geschlechtsmerkmalen.
37. Unter dem Begriff kann ich mir ehrlicherweise nicht wirklich was vorstellen, da ich die Definition nicht wirklich kenne
38. Unter dem Begriff „Soziales Geschlecht“ verstehe ich das Geschlecht, dem eine Person sich aufgrund ihres Charakters und ihres Selbstverständnisses zugehörig fühlt.
39. Unsinn
40. Uff... ähnlich schwer. Also mir ist klar dass die Unterscheidung zwischen sex und Gender ursprünglich darauf abegezielt hat, biologisches Geschlecht von Rollenverhalten und sozial erlernten Mustern zu trennen. Aber damit verschiebt man den Biologismus
41. Typische Rollenverteilung/-verhalten v. Mann und Frau
42. Subjektive Wahrnehmung der eigenen Sexualität und Preferenzen die nicht den Normen der sozialen Rollen von Mann und Frau entsprechen.
43. Stereotypen und soziale Erwünschtheit, die man in Laufe des Lebens wahrnimmt
44. Sozialisation, Rollen, Narrative
45. Soziales Geschlecht verstehe ich als eine Rolle die ich in Beziehungen und in der Gesellschaft einnehme.
46. Soziales Geschlecht verstehe ich als das Geschlecht, als welches man sich empfindet, basierend auf den eigenen Emotionen
47. Soziales Geschlecht soll den Stereo-Typen von Mann und Frau entsprechen ( das ist die Auffassung der Gesellschaft, mit der ich nicht konform bin )
48. Soziales Geschlecht sind Rollenerwartungen und Angebote an eine Person. Diese können teils oder gesamt angenommen oder auch angelehnt werden. Das biologische Geschlecht lässt uns zu einem sozialen Geschlecht tendieren, schreibt es jedoch nicht vor.
49. Soziales geschlecht sehe ich als angeschlossen an das biologische geschlecht mit den verknüpften Stereotypen. Dh sozial gesehen sind frauen schwächer, sexualisiert, sollen kinder bekommen, schminken sich, usw. Männer sind nach dem sozialen geschlecht
50. Soziales Geschlecht oder Gender bezeichnet für mich nicht Geschlechtsidentitäten, sondern soziale Rollen. Dazu zählen dann auch die jeweiligen Normen und Stereotypen. Es kann sein, dass einige Menschen als mann leben, also das ihre soziale Rolle ist
51. Soziales Geschlecht meint meiner Meinung nach was Mensch im Lauf seines Lebens von Kultur und Gesellschaft lernt, wie er/sie sich gemäß seines/ihres biologischen Geschlechts verhalten soll bzw. wie er/sie aktuell nach außen auftritt
52. Soziales Geschlecht ist jenes,welches von der Gesellschaft von mir erwartet wird
53. Soziales Geschlecht ist für mich unabhängig vom biologischen Geschlecht. Ich kann männliche Geschlechtsorgane haben, aber mich verhalten wie eine Frau bzw. fühlen.
54. Soziales Geschlecht ist für mich ein gesellschaftliches Konstrukt. Es wird durch Sozialisierung und Rollenbilder geprägt und vermittelt. Es grenzt sich von dem biologischen Geschlecht ab.
55. Soziales Geschlecht ist für mich die Außenwirkung wie mich andere Personen sehen und die Rolle die jemand in der Gesellschaft einnimmt.
56. Soziales Geschlecht ist für mich das, was man als eigenes Geschlecht empfindet unabhängig vom biologischen Geschlecht
57. Soziales Geschlecht ist für mich das Geschlecht, das individuell zu der Persönlichkeit/der lebensrealität des Menschen passt, unabhängig vom biologischen Geschlecht.
58. Soziales Geschlecht ist für mich das Geschlecht mit dem man sich identifiziert bzw. die Stelle auf dem geschlechtlichen Spektrum, der man sich zuordnen würde
59. Soziales Geschlecht ist für mich das Geschlecht dem man sich selbst angehörig fühlt, unabhängig vom biologischen Geschlecht
60. Soziales Geschlecht ist ein Konstrukt von Menschen für Menschen um diese besser in Kategorien einzubinden ohne Berücksichtigung der vielfältigen Aspekte von Geschlechtlichkeit.
61. Soziales Geschlecht ist durch erlerntes Verhalten, in der Regel aufgrund des zugeordneten biologischen Geschlechts, bestimmt und erwartet Verhalten nach Stereotypen
62. Soziales Geschlecht ist dasjenige, dem sich eine Person zugehörig fühlt. Dies kann von dem biologischen Geschlecht abweichen und ist deutlich vielfältiger als das (fast) binäre System des biologischen Geschlechts. Ein soziales Geschlecht für sich se
63. Soziales Geschlecht ist das, was eine Person eigenbestimmt fühlt, was ihr richtiges Geschlecht, ihr echter Körper ist.
64. Soziales Geschlecht ergibt sich aus der sozialen Rolle (insbesondere Vater/ Mutter).
65. Soziales Geschlecht das was im Alter sich entwickelt bzw wozu man sich eher fühlt
66. Soziales Geschlecht beschreibt für mich das Geschlecht, dass einem von der Gesellschaft eingetrichtert wird, inklusive Verhaltensnormen und - werten etc.
67. Soziales Geschlecht bedeutet für mich zum einen das Geschlecht dem ich mich zugehörig fühle und das Geschlecht was ich nach außen trage (vom Verhalten her meine ich
68. Soziales Geschlecht bedeutet für mich das Geschlecht welches wir uns durch die Gesellschaft zugeordnet fühlen
69. Soziales Geschlecht bedeutet für mich alles, was die Umwelt dem Kind schon vor der Geburt an Vorstellungen, Regeln, Verhaltensweisen andichtet und interpretiert, ohne das Kind überhaupt kennen gelernt zu haben. Es ist die Einteilung in 2 der vielen ver
70. Soziales Geschlecht als Geschlechtsidentiät, geprägt von sozialen Erwartungen an Geschlechtlichkeit
71. Soziales Geschlecht als Begriff kannte ich vor der Umfrage nicht, interpretiere ich jetzt als „Selbstbestimmung“. Wie man sich selber identifizieren möchte und nicht wie die Gesellschaft einen identifiziert. Oder es ist das Geschlecht was die Ge
72. Soziales Geschlecht = soziales Bild (zb geschlechterrollen) eines Geschlechts in der Gesellschaft. Mit Vorurteilen und Rollen verbunden.
73. Soziales Geschlecht = Geschlecht dem sich eine Person zugehörig fühlt (Basis bilden Gefühle und Emotionen der Person) (Im englischen als gender bezeichnet)
74. Soziales Geschlecht = das was unsere Umgebung sehen will. Also Mann, Frau und nichts weiteres.
75. Soziale Rollen, Stereotypen, Erwartungen der Gesellschaft an spezifisches Geschlecht
76. Soziale Geschlechterrollen/Stereotype & Identifikation mit denen
77. Soziale Geschlechter sind vielschichtig und nicht in 2 Geschlechter zu unterteilen
78. Soziale Geschlechter sind Quatsch!
79. Sozial = Gefühle // Wie fühle ich mich, welchem Geschlecht fühle ich mich zugehörig, darum gehts hier!
80. So wie das Hirn tickt, wie man sich fühlt.
81. Siehe oben ???? (siehe biologische Geschlechtsdefinition)
82. Schwer zu definieren, aber kann auf jeden Fall unabhängig vom biologischen Geschlecht gesehen werden. Ist eher Gefühlssache . Schwierigkeit: Klassischen Geschlechterrollen wird zu viel Bedeutung zugemessen, da meiner nur ein Konstrukt, daher kann (a
83. S.o. (siehe biologische Geschlechtsdefinition)
84. Rollenbild des Geschlechts das ein Ergebnis aus Traditionen und kulturellen Überlieferungen, der Prozesse der Sozialisation, den Medien und der Gesellschaft (etc.) sowie aus eigenen Erfahrungen und Meinungen, ist
85. Rolle, die man hinsichtlich des Geschlechts in der Gesellschaft einnimmt/einnehmen möchte, abgesehen vom biologischen Geschlecht.
86. Rolle
87. Papalapap
88. Ob sich die Person eher männlich oder weiblich fühlt uns sich evtl. stereotyp verhält
89. Mit dem Begriff gebe ich mich schwer, weil es sich anhört, weil es für mich die Mitmenschen mit einschließt, was dann in Richtung Passing geht.
90. Mir ist noch keine einleuchende und klare Definition des sozialen Geschlechts begegnet, deswegen weiß ich auch nicht genau was damit gemeint sein soll...
91. Menschen die sich sexuell und/oder emotional nicht dem eigenen biologischem Geschlecht zugehörig fühlen.
92. Meiner Meinung nach ist das soziale Geschlecht sehr stark vom jeweiligen Kulturkreis geprägt. Stereotype von Geschlechtern und deren sozialen Rollen sind sehr unterschiedlich in verschiedenen Ländern, also nicht universell. Ich glaube, dass es sehr sch
93. mein Verhalten in der Gesellschaft und Beziehungen
94. Mein soziales Geschlecht ist entstanden durch die Art und Weise, wie ich mein biologisches Geschlecht durch mein Umfeld erklärt bekommen und kennen gelernt habe. Dabei wurde sicherlich an vielen Stellen vorselektiert (Spielzeuge, Hobbies als kleines Kin
95. Lebensposition geprägt von Charakter, Beliebtheit, Job (Bildungsabschluss) Finanzen etc. Verhaltenen ggü. anderen Menschen (z.B. dominant, schüchtern/unsicher, arrogant)
96. Kulturelles Konstrukt, dass als Grundlage für die biologische Einteilung dient.
97. Klischees, die von klein auf anerzogen sind durch Vorbilder wie Werbung, Eltern,..
98. Keine Ahnung
99. Kein Plan was das sein soll. Ich nehme an, dass die Definition irgendwas mit einer geschlechtsspezifischen sozialen Rolle zu tun hat. Auch hier gibt es natürlich Normalfälle. Diese bestehen um das Denken zu erleichtern und eine kognitive Ökonomie zu g
100. Kann ich nicht beantworten.
101. Jenes Geschlecht, mit denen wir uns identifizieren können. Es sorgt für eine bessere Einsicht und Verständnis über sich selbst.
102. Ist für mich das, was die Mehrheit von dem jeweiligen Geschlecht erwartet...z.B. : Männer sind stark und nicht multitaskinfähig und Frauen erziehen die Kinder und können nicht einparken. Das das Quatsch ist und nicht der Wahrheit entspricht, ist MIR
103. Ist das welches uns von der Familie und Gesellschaft uns vorgelebt und anerzogegen wird.
104. Ist das von der Gesellschaft meinem Verhalten und Optik zugeordnete Geschlecht
105. Ist das Geschlecht, wie man sich fühlt und auch eingeordnet werden möchte.
106. Irgendeine soziale Rolle, die bei den meisten Menschen genauso klassifiziert wie das biologische Geschlecht. Davon abgesehen wird diese Rolle von jedem höchst unterschiedlich charakterisiert und prototypisiert.
107. In meiner Familie, bin ich mit zwei Geschlechterrollen aufgewachsen, Frau und Mann. Meine Familie hat mir als Frau aufgezwungen kochen zu lernen, Wäschen zu waschen, sauber zu machen und zu bügeln. Während die Männer arbeiten gegangen sind. Meine Mut
108. In erster Linie, wie eine Person selber sich definiert, Geschlechtsidentität. Die Art wie sie sich präsentiert und verhält kann davon unabhängig sein. Soziales Geschlecht ist nicht mit Sicherheit von außen erkennbar. Manchmal wird der Begriff auch
109. Ich trete sozial als Frau auf. Das bedeutet sich hinreichend innerhalb des Bildes zu bewegen um als Frau gelesen zu werden. Ich tue das 1. Weil Frau mir besser entspricht und 2. Die Reaktionen der Umwelt mir angenehmer sind.
110. Ich stelle mir vor, dass Menschen sich innerhalb einer Gesellschaft den Erwartungen dieser anpassen und sich gezwungen fühlen diesen dann gerecht zu werden.
111. Ich musste tatsächlich erstmal googeln, weil ich von der Formulierung noch nie etwas gehört habe. Meine 'Recherche' hat ergeben, dass das wohl alle 72 Geschlechter umfasst, die es aktuell gibt. Ich dachte erst, dass es sich um die Arbeiter Klassen h
112. Ich finde ein soziales Geschlecht gibt es nicht. Natürlich hat man Rollenbilder. Ich finde aber jeder sollte so leben wie er will unabhängig von Optik, Rollenbilder oder ähnlichem.
113. Ich finde den Begriff Soziales Geschlecht verwirrend, würde ihn aber am ehesten mit Geschlechtsidentität bzw gefühltem Geschlecht in Verbindung bringen.
114. Ich bin unsicher. Ich denke, hier geht es um das von der Gesellschaft gelesene, erwartete Geschlecht. Aber ich habe keine Ahnung, ob das stimmt.
115. Gruppen von mit dem jeweiligen Geschlecht assoziierten Attributen. Zusammen gesetzt aus Präsentation (e.g. Kleidung, Anatomie, Stimme) Rollen, und im Idealfall vom eigenen Geschlechtserleben gestützt.
116. Gesellschaftliche Vorstellungen, wie die Varianz einer Geschlechtsidentität aussieht, sich verhält, welche Rolle sie erfüllt.
117. Gesellschaftliche und individuelle Phänomene, etwa Handlungen oder der Habitus, der als rollentypisch weiblich bzw. männlich angesehen wird
118. Geschlechtszuordnung aufgrund von inneren Faktoren, das gefühlte Geschlecht
119. Geschlechterrolle bzw das Geschlecht, als welches ein Mensch gerne von anderen gesehen wollen würde.
120. Geschlechter, in denen wir von der Gesellschaft gedrängt oder hinein gearbeitet werden.
121. Geschlecht, welchem durch soziale Normen, Socialization etc. bestimmte Merkmale und Eigenschaft zugesagt werden.
122. Geschlecht, nach dem man von anderen identifiziert werden möchte und zu dem man sich zugehörig fühlt
123. Geschlecht, nach dem man sich fühlt, unabhängig vom Körperteil
124. Geschlecht, dem man sich zugehörig fühlt
125. Geschlecht, dem ich mich zugehörig fühle/mit dem ich mich identifiziere
126. Geschlecht, dem ich mich in der Gesellschaft/meinem Umfeld zugehörig fühle
127. Geschlecht, das ich in der Gesellschaft lebe, in Beziehung zu anderen.
128. Geschlecht wozu sich die Person zugehörig fühlt
129. Geschlecht nach Identität
130. Geschlecht dass sich aus Rollenbildern, gesellschaftlichen Aspekten, kulturellen Hintergründen etc. ergibt
131. Geschlecht als welches man sich fühlt und welches man lieber sein möchte
132. Gemäß welcher gesellschaftlichen Rolle man sich verhält
133. Gelernte soziale Verhaltensweisen, die einem Geschlecht ht zugeordnet werden
134. Gefühltes Geschlecht
135. Gefühlte und ggf gelebte Geschlechtszugehörigkeit, die sich von der biologischen unterscheiden kann.
136. Gefühle
137. Gefühl der Identität in der Gesellschaft. Kann mit dem biologischen Geschlecht übereinstimmen, oder auch nicht. Kann durch Gender Expression ausgedrückt werden (Kleidung, Make Up etc) oder auch nicht.
138. Ganz ehrlich, das Thema verwirrt mich. Ich bin cis, aber sicher nicht typisch mein Geschlecht. Ich überlasse die Definition Menschen, die sich mit dem Thema auseinander gesetzt haben.
139. Für mich ist das soziale Geschlecht etwas, dass sich nicht so „einfach“ kategorisieren lässt wie das biologische Geschlecht. Hierbei werden gesellschaftliche und soziale Aspekte berücksichtigt, die manchmal mehr oder manchmal weniger vom biologisc
140. Für mich beschreibt das soziale Geschlecht die zahlreichen Formen des Geschlechts oder Orientierungen, welches die Gesellschaft nach und nach aufbaut.
141. Für mich bedeutet das Soziale Geschlecht das Geschlecht das man nach außen hin, also innerhalb der Gesellschaft zeigt.
142. Es kann sich jeder aussuchen wen und was er lieben möchte und mit wem/ob er intim zutun haben möchte. Sein Soziales Geschlecht erfährt man durch Erfahrungen
143. Es ist das Geschlecht, in welches uns die Gesellschaft drücken möchte
144. es bezeichnet die Rolle, die wir in der Gesellschaft einnehmen,
145. Erlernte Rolle/Status/Verhaltensmuster v.a. im binären m/w-Gerüst.
146. Eine von der Gesellschaft kreietierte Vorgabe, wie das biologische Geschlecht sich benehmen sollte.
147. eine schwer entwirrbare Mischung aus Geschlechtsidentität (wie nehme ich mich selbst wahr) und von der Gesellschaft / Umgebung herangetragenen und erlernten Erwartungen
148. eine Rolle die man übernimmt und die von der Gesellschaft geprägt wurde und sich ändern kann
149. Ein ggf. selbstgewähltes Modell, das von der Zuordnung zu den primären Geschlechtsorganen abweichen kann.
150. Eigene Zugehörigkeit zu einem Geschlecht. Getrennt von biologischem Geschlecht. Kann auch soziale Rollen und Normen umfassen bzw. davon geprägt sein.
151. Durch die Gesellschaft geprägt
152. Dto.
153. Diws ist un winiges komplizierter als das biologische Geschlecht und kann nicht sehr einfach definiert werden
154. Dieses Geschlecht wird von der Gesellschaft geformt aber auch maßgeblich von jedem Menschen selbst. Es ist an Werte und Vorstellungen geknüpft mit denen ein Mensch sich identifiziert und wohlfühlt.
155. Die soziale Rolle und dementsprechende Verhaltensweisen, Aufgabenbereiche, Verantwortlichkeiten und Äußerlichkeit (von der Gesellschaft definiert und bewertet, erlernt!)
156. die soziale rolle die eine Person einnehmen möchte und dazugehörige Verhaltensweisen und Bedürfnissen
157. Die Schublade in die ich aufgrund von Äußerlichkeiten oder auch eigener Inszenierung gesteckt werde. Wie ich gesellschaftlich gelesen werde oder mich auch darstelle. Und dementsprechend auch meistens identifiziere. Wenn das nicht übereinstimmt kann es
158. Die Rollen die die Gesellschaft den Geschlechtern zu ortnet
159. Die Rolle, die man aufgrund von Erfahrungen und Erziehung einnimmt.
160. Die Rolle die man per Geschlechter Definition der Gesellschaft einzunehmen hat. Nach Zuweisung des biologischen Geschlechts bei der Geburt.
161. Die Rolle die einem bestimmten Geno oder Phänotypen von der Gesellschaft zugeordnet wird
162. Die Rolle die das Geschlecht in der Gesellschaft spielt und von der Gesellschaft gegeben wird
163. die Prägung, Einflüsse, persönlichen Erfahrungen, die man im Laufe des Lebens mitbekommt. soziales Geschlecht ist wandelbar/änderbar.
164. Die mit dem Geschlecht zusammenhängenden Regeln/Möglichkeiten/Ausdrucksweisen, die man von der Gesellschaft lernt. Selbstverständlich kann man sie selber interpretieren und ausweiten
165. Die klassischen Geschlechterrollen, die von der Gesellschaft zum großen Teil vorgegeben werden
166. Die Identifikation mit lokal und kulturell geprägten Geschlechtsnormen und -eigenschaften, die sich in einem Zusammengehörigkeitsgefühl zu dieser geschlechtlichen Gruppe ausdrücken.
167. Die Gesellschaft liest mich als Frau und behandelt mich als Frau. Das sagt noch lange nichts über meine Geschlechtsidentität aus. Dazu habe ich kein Gefühl bzw. Kann das wenig nachvollziehen, wenn Personen sich mit einem bestimmten Geschlecht identifi
168. Die Geschlechtsidentitäten, die ich durch die Gesellschaft gelernt habe und deren Gruppen ich für andere Menschen dazugehören muss. Das Geschlecht, welches sich in meinem Verhalten widerspiegelt.
169. Die Geschlechtsidentität. Das Geschlecht, dem man sich zugehörig fühlt.
170. Die geschlechtl.Rolle,die ein Mensch im Laufe seiner Sozialisation erlernt.
171. Die Geschlechterrolle, die im sozialen Umfeld ausgelebt wird und sich aus Erziehung, persönlichen Neigungen und kulturellen bzw. sozialgemeinschaftlichen Regeln ergibt.
172. Die Geschlechterrolle, die ich in der Gesellschaft habe.
173. Die Bestimmung des sozialen Geschlechts wird überbewertet. In einer freien Gesellschaft sollte dies keine Rolle mehr spielen. Es wird durch typisch m/w. Verhalten, Aufgaben und Einschränkungen definiert.
174. Der Einfluss auf die Werte und Normen einer Gesellschaft auf die Selbstbilder einer Person in einer Gesellschaft. Fremdzuschreibungen, die großen Einfluss auf das soziale Geschlecht haben. Das soziale Geschlecht von vielen Faktoren geprägt, die in der
175. Der Charakter, das Verhalten
176. Der Bereich des Sozialen Geschlechtes bezieht sich auf die soziale Interaktion im Bezug zum eigenen Geschlecht, hierzu zählen neben den vermeintlich stereotypischen Rollenbildern in ihrer Präsentation auch eigene Definitionen und auch entgegengesetzt
177. Der Begriff „Soziales Geschlecht“ meint oft die Geschlechtsidentität, also wie sich jemand unabhängig von körperlichen Merkmalen identifiziert. Ich halte ihn für redundant; Geschlecht alleine würde vollkommen ausreichen.
178. Der allgemeinen Definition nach ist soziales Geschlecht das, als was man sich selbst definiert, als was man sich fühlt . Dies geht aber meiner Meinung nach zu sehr auf die (rückständigen) Sexualwissenschaften zurück, die versuchen, Transsexualitä
179. den Geschlechtern zugeschriebene Verhaltensweisen, Aussehen, Jobs ausfüllen
180. Dem Geschlecht/ der Geschlechtsindentität dem/r man sich zugehörig fühlt und sich sozial auslebt
181. dem Geschlecht, dem man sich zugehörig fühlt, ist völlig unabhängig vom biologischen Geschlecht
182. Das/Die Geschlecht(-er) zu dem die Person so sich zugehörig fühlt
183. Das was Personen lernen was von ihrem Geschlecht erwartet wird in der Gesellschaft und die Norm
184. Das was ich bin
185. Das von der Gesellschaft/ sozialem Umfeld geprägte Geschlecht.
186. Das von der Gesellschaft vorgegebene Geschlecht / vorgelebte Rolle
187. Das von der Gesellschaft oder einem selbst zugeordnete Geschlecht
188. Das von der Gesellschaft erwartete/aufgedrückte Geschlecht und wie die Person sich dann zu verhalten hat.
189. Das soziale Konstrukt, welches innerhalb einer Gesellschaft das dem „für ein Geschlecht typisches Verhalten“ vorgibt
190. Das soziale he's hle ht ist die Identität, welche wir in der Gesellschaft haben.
191. Das soziale Geschlecht, ist das Geschlecht, mit dem man sich identifiziert bzw. „Als was man sich fühlt“ und als welches man wahrgenommen (von anderen) werden möchte.
192. Das soziale Geschlecht, ist das Geschlecht mit dem sich Menschen im Laufe ihres Lebens identifizieren, unabhängig vom biologischen Geschlecht
193. Das soziale Geschlecht, entwickelt sich im Laufe der Jahre, dort spielen viele verschieden Faktoren eine Rolle.
194. Das soziale Geschlecht würde ich als solches deuten, dass sich die Personen einem Geschlecht bzw. einer Geschlechter rolle zugehörig fühlen. Sich z.B. besonders weiblich oder männlich fühlen, sich mit einem Geschlecht besonders identifizieren.
195. Das soziale Geschlecht wird vom sozialen Umfeld geprägt und geformt. Die Gesellschaft hat eine Erwartungshaltung und legt Normen fest.
196. Das soziale Geschlecht wird sozialisatorisch erworben
197. Das soziale Geschlecht wird durch unser Handeln und Verhaltensweisen definiert, z.B. Kleidung, Hobbies und öffentliches Auftreten
198. Das soziale Geschlecht wird durch die Selbstwarhnehmung und Selbstreflexion der eigenen Person bestimmt. Dabei ist es völlig unabhängig vom biologischen Geschlecht und kann von dieser abweichen. Das soziale Umfeld bzw. die Erwartungshaltung der Ges
199. Das soziale Geschlecht verstehe ich eher als die Rollenzuweisung der Gesellschaft auf eine Einzelperson, also der äußere Druck der auf einen Menschen unbewusst oder bewusst ausgeübt wird. Dieser Druck kann von einzelnen Individuen aber auch von einer
200. Das soziale Geschlecht verstehe ich als eine Ansammlung von Normen und Erwartungsvorstellungen, die vom entsprechenden biologischen Geschlecht beansprucht werden. Im Laufe der Geschichte hat sich hierbei einiges geändert, so kam die traditionelle Haus
201. Das soziale Geschlecht umfasst die meisten Dinge, die wir in unserer heteronormativen Gesellschaft üblicherweise als Geschlecht interpretieren würden: Aussehen, Kleidung und Sozialverhalten. Das soziale Geschlecht ist ein Konstrukt, was nicht bedeutet,
202. Das soziale Geschlecht steht für sprachliche und soziale Differenzierung der Geschlechter. Hauptsächlich Fust diese einordnung auf den biologischen merkmalen einer Person. Das soziale geschlecht kann durch unser handeln beeinflusst und auch neu und and
203. Das soziale Geschlecht spiegelt die Identität der Person wieder (Gefühl, Platz in der Gesellschaft)
204. Das soziale Geschlecht sind meißt normative Erwartungshaltungen in Bezug auf Performanz (Optik, Verhalten, Emotionen) die an das biologische Geschlecht gerichtet werden.
205. Das soziale Geschlecht richtet sich nach zum Beispiel kulturellen o.ä Faktoren die sich auf das ,durchaus vom biologischen Geschlecht unterscheidenen, Geschlecht einwirken.
206. das soziale geschlecht orientiert sich häufig nach dem biologischen geschlecht. non binäre menschen wie ich werden oft trotz ihres geschlechts nach ihrem geburtsgeschlecht gelesen.
207. Das soziale Geschlecht lässt sich herleiten aus den eher männlich oder eher weiblich geprägten Verhaltensweisen (veranlagung und gelernt) und der individuellen Selbstwahrnehmung einer Person.
208. Das soziale Geschlecht kann von dem biologischen Geschlecht abweichen so dass z.B ein Mann sich eher wie eine Frau fuehlt und umgekehrt. Hab mir da nicht wirklich Gedanken zu gemacht da meiner Meinung jeder doch so Leben soll wie Er / Sie es fuer Ric
209. Das soziale Geschlecht kann vom biologischen Geschlecht abweichen, da das Spektrum hierfür viel größer ist. Außerdem umfasst es auch nicht-binäre und Transpersonen, welche beim biologischen Geschlecht untergehen. Auch kann man sich überhaupt gar ke
210. Das soziale Geschlecht ist, wie man sich selbst fühlt. Während das biologische Geschlecht also eher körperlich ist, ist das soziale Geschlecht eher mental.
211. Das soziale Geschlecht ist weitaus komplexer als das biologische Geschlecht, denn es gibt keine festgelegten Merkmale und das soziale Geschlecht kann sich im Laufe des Lebens verändern.
212. Das soziale Geschlecht ist vielmehr selbstdefiniert und orientiert sich an dem inneren Befinden einer Person.
213. Das soziale Geschlecht ist sehr komplex. Es beschreibt die eigene Identität, entweder mit bezug zu den klassischen Geschlechtern Mann und Frau (z.B. eines der beiden, dazwischen, beides, gar keins) oder mit Abstrakten Konzepten, was dann so genannte Xen
214. Das soziale Geschlecht ist rein durch die Gesellschaft geprägt. Bspw. wie ein Mensch durch die Gesellschaft wahrgenommen werden möchte.
215. Das soziale Geschlecht ist meine persönliche soziale Identität (Mann, Frau, Inter, *). Das soziale Geschlecht ist für mich von der sexuellen Orientierung (einem Teil meiner Identität) zu unterscheiden.
216. Das soziale Geschlecht ist losgelöst von körperlichen/genetischen Ausprägungen/Merkmalen. Es findet auf psychischer und emotionaler Ebene statt und muss nicht dem biologischen Geschlecht entsprechen. Ich kann beispielsweise biologisch gesehen eine Frau
217. Das soziale geschlecht ist in erster linie ein konstrukt von der gesellschaft wo vieles typischerweise in männlich oder weibliche eingeteilt wird. Hier geht es primär um dinge wie verhalten, eigenschaften, aussehen (im sinne von wie sich jemand anderen
218. Das soziale Geschlecht ist für mich, die Geschlechterrolle, die ich in meinem sozialen Umfeld und der Öffentlichkeit einnehme. Quasi wie ich „gebe“ und wie ich angenommen werden möchte.
219. Das soziale Geschlecht ist für mich das, welche ich fühle unabhängig vom tatsächlichen bzw. biologischem Geschlecht.
220. Das soziale Geschlecht ist für mich das gleiche wie das biologische Geschlecht. Mir ist bewusst, dass es da viele verschiedene Typen gibt wie oben beschrieben. Jedoch finde ich das etwas zu übertrieben und zu einem Hype geworden. Jeder will was anderes
221. Das soziale Geschlecht ist für mich das Geschlecht/die Geschlechter, welche/s eine Person innerlich erlebt.
222. Das soziale Geschlecht ist für mich das Geschlecht, mit dem eins wahrgenommen oder angesprochen werden möchte, also sobald andere Menschen mit dazu zählen. Also z. B. ich definiere mich als genderfluide Person (biolog.) aber bevorzuge als queerer Man
223. Das soziale Geschlecht ist für mich das Geschlecht, dem sich ein Mensch zugehörig fühlt. Für mich gibt es die sozialen Geschlechter männlich, weiblich, nicht-binär, queer
224. Das soziale Geschlecht ist für mich das Geschlecht, dass man außen hin zeigt bzw. nach dessen Merkmalen man sich verhält.
225. Das soziale Geschlecht ist für mich das Geschlecht, dass das eigene Gewissen das Herz und vielleicht auch die Seele zugehörig fühlen.
226. Das soziale Geschlecht ist eine kulturelle Einstellung darüber wie man sich entsprechend seines biologischen Geschlechts verhalten sollte. Es ist nicht natürlich, selbst wenn man mit Argumenten wie dass Frauen im Durchschnitt schwächer sind als Männe
227. Das Soziale Geschlecht ist eine Einteilung nach bekannten Verhaltensmuster, die durch die Geschichte, aber auch durch die Erhaltung in der Gesellschaft (lateinisch auch societas) geprägt wurden. Als Beispiel: Typisch Mann und Typisch Frau teilen uns
228. Das soziale Geschlecht ist ein gesellschaftliches Konstrukt, welches Menschen in Rollen zuordnet um den zwischenmenschlichen Umgang zu erleichtern. Es hat allerdings nichts mit dem biologischen Geschlecht oder dem tatsächlichem Verhalten der Person zu t
229. Das soziale Geschlecht ist ein anerzogenes Verhaltensmuster, dass sich je nachdem ob man Mann oder Frau ist, unterscheidet. Es schreibt vor, dass es verschiedene Sets an Verhalten/Kleidung/Ausdrucksweisen gibt, die dann von der Gesellschaft einer Person
230. Das soziale Geschlecht ist die Rolle oder das Bild, mit dem sich eine Person identifiziert oder die sie in der Gesellschaft einnehmen möchte. Hierbei existieren mehr Formen als nur Mann und Frau
231. Das soziale Geschlecht ist die Rolle in der Gesellschaft, die uns aufgrund des biologischen Geschlechts zugeordnet wird. Muss aber nicht damit übereinstimmen.
232. Das soziale Geschlecht ist die Identifikation auf psychologischer Ebene, unabhängig des biologischen Geschlechts.
233. Das soziale Geschlecht ist die eigene Zuordnung, wie ich geschlechtlich gelesen werden möchte.
234. Das soziale Geschlecht ist der durch gesellschaftliche Normen geprägte Stereotyp von Mann und Frau. Es bezieht sich eher auf das Verhalten, als auf die körperlichen Merkmale.
235. Das soziale Geschlecht ist dass was ich lebe
236. Das Soziale Geschlecht ist das, was uns aufgrund unserer Menschlichen Sozialisierung geprägt hat und somit die Soziale Geschlechterrolle in der Gesellschaft angibt. Das Soziale Geschlecht kann sich vom Genetischen Geschlecht unterscheiden.
237. Das Soziale Geschlecht ist das gesellschaftliche nicht-intime , nach Meinung anderer definierte Geschlecht, mit dem man sich intim nicht identifizieren muss oder möchte.
238. Das soziale Geschlecht ist das Geschlecht, zu dem sich eine Person zugehörig fühlt, ganz gleich welchem biologischen Geschlecht diese Person bei der Geburt zugeordnet wurde. Auch hierbei gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, womit sich eine Person
239. Das soziale Geschlecht ist das Geschlecht, welches während des gesamten Lebens anerzogen wird. Outet sich jemand als trans, so kann sich dieses soziale Geschlecht wandeln und verändern. Das soziale Geschlecht ist zudem einem ständigen Wandel unterzoge
240. Das soziale Geschlecht ist das Geschlecht, welchem sich eine Person zugehörig fühlt und mit welchem die Person sich identifizieren kann. Es stimmt bei einem Großteil der Menschen mit dem biologischen Geschlecht überein.
241. Das soziale Geschlecht ist das Geschlecht, mit dem Menschen sich identifizieren. Es kann sich von biologischem Geschlecht unterscheiden
242. Das soziale Geschlecht ist das Geschlecht, als welches ich mich identifiziere oder mich andere wahrnehmen.
243. Das soziale Geschlecht ist das Geschlecht zu dem eine Person sich zugehörig fühlt. Hier gibt es 1000de Möglichkeiten und Abstufungen. Das soziale Geschlecht wird zwar von Erfahrungen/Erziehung und Umfeld NICHT verändert, aber der Umgang mit dem eigen
244. Das soziale Geschlecht ist das Geschlecht welches durch die Gesellschaft geprägt wurde
245. Das soziale Geschlecht ist das Geschlecht in dem ich lebe und mit dem ich mit meiner Umwelt interagiere. Mein soziales Geschlecht stimmt in großen Teilen mit meinem Geschlecht überein, es gibt aber auch Unterschiede die ich weitgehend unterdrücke um n
246. Das soziale Geschlecht isg mriner Meinung nach eigrntlich ein Geschlechterrollenverhalten hinsichtlich extern drfinierter Rollenerwartungen und Maßstäbe. Dazu gehört in erster Linie eine Performance, Kleidung, Aussehen, Verhalten, Einnehmen von Rollen
247. Das Soziale Geschlecht identifiziert jeder Mensch für sich selbst im Laufe des Lebens. Nur weil ich bspw. mit den Geschlechtsorganen einer Frau geboren wurde, heißt es nicht, dass ich mich als solche identifizieren kann/muss. Ich würde es nicht mit de
248. Das soziale Geschlecht hängt, wie der Name sagt, vom sozialen Umfeld ab. Vom Elternhaus, vom Freundeskreis, aber auch davon, was man im Laufe seines Lebens von diesem Umfeld gelernt hat (Schule, Uni, etc.)
249. Das soziale Geschlecht entsteht durch Erziehung.
250. Das soziale Geschlecht definiert jede Person für sich selbst, je nachdem wohin er/sie/es sich hinverortet oder nicht.
251. Das soziale Geschlecht bildet sich durch Erfahrungen, die Persönlichkeit einer Person aber auch durch soziale Rollen oder Erwartungen. Es beschreibt, als was für ein Geschlecht sich die Person identifiziert und kann vom biologischen Geschlecht abweiche
252. Das soziale Geschlecht bezieht sich darauf wie ein Mensch sich präsentiert, es hat nichts mit dem biologische Geschlecht zu tun. Das soziale Geschlecht ist ein Konstrukt dessen Aufrechterhaltung uns oftmals schon im Kindesalter beigebracht wird.
253. Das soziale Geschlecht bezieht sich auf erlernte oder anerzogene Verhaltensweisen, die als normativ für das jeweilige Geschlecht gelten.
254. Das soziale Geschlecht bezieht sich auf die Rollenkonstrukte, die die Gesellschaft seit ihrer Existenz entwickelt hat.
255. Das soziale Geschlecht bezeichnet wozu jemand sich zugehörig fühlt. Dies ist unabhängig vom biologischen Geschlecht
256. Das soziale Geschlecht bezeichnet die Erwartungen und Rollenverständnisse, die die Gesellschaft einem biologischen Geschlecht aufprägt.
257. Das soziale Geschlecht bezeichnet das Verhalten, das von Personen nach der Zuschreibung eines biologischen Geschlechts erwartet wird.
258. Das soziale Geschlecht betrifft das Verhalten eines Menschen auf Grund seiner biologischen Geschlechtsteile und den dadurch im Körper vorherschenden Sexualhormonen. Manche Menschen oder ganze Kulturen gehen davon aus, dass das Verhalten eines Menschen a
259. Das soziale Geschlecht beschriebt, welches Geschlecht ein Mensch sich selbst zuordnet unabhängig vom biologischen Geschlecht.
260. Das soziale Geschlecht beschreibt, mit welcher Rolle sich eine Person selbst identifiziert. Das soziale Geschlecht kann vom biologischen unabhängig sein und selbstfestgelegt werden.
261. Das soziale Geschlecht beschreibt für mich sowohl die Geschlechtsidentität eines Menschen als auch die Präsentation dieses Geschlechts, zum Beispiel Geschlechterrollen, Kleidung etc.
262. Das soziale Geschlecht beschreibt den Zustand, wie ich mich in Abgrenzung zu meiner Umwelt bezogen auf mein Geschlecht fühle.
263. Das soziale Geschlecht basiert auf soziodemografischen Variablen und wie das soziale Umfeld, die Bildung und aus den daraus entstehenden Weltansichten.
264. Das soziale Gecshlecht gibt in meinen Augen an, wo sich die Person am ehesten in dem Genderspektrum zuordnen würde und wie sie gerne von anderen gelesen werden möchte oder gelesen wird.
265. Das soziale Geschlecht baut auf meinem biologischen Geschlecht auf und definiert mich und meine Person wie zb. Sexuell Orientierung.
266. Das selbst wahrgenommene, ausgelebte, auch durch soziale Normen erworbene Geschlecht.
267. Das nach außen hin präsentierte Geschlecht definiert durch soziale Normen (Aussehen, Verhaltensweisen), unabhängig von biologischen Geschlechtsmerkmalen
268. Das Konzept soziales Geschlecht ist nicht weiter genug gefasst.
269. Das ist das Geschlecht, das eine Person hat.
270. Das ist das angezogene Geschlecht
271. das in der Gesellschaft angestrebte oder empfundene Geschlecht
272. Das gesellschaftliche Geschlecht; das genderspezifische Verhalten, das in der Ausübung des biologischen Geschlechts entsteht. Korrektur: das Geschlecht, das sich aus dem Verhalten eines Menschen ableiten lässt, aber nicht mit dem biologischen Gesc
273. Das gesellschaftlich geformte Geschlecht, durch Erwartungen und Ansprüche des Umfelds geprägt. Kann sich vom biologischen Geschlecht unterscheiden.
274. Das Geschlecht/Bild, mit dem sich eine Person identifiziert
275. Das Geschlecht/ Gender, dem eins sich zugehörig fühlt, unabhängig von körperlichen Merkmalen . Zum Beispiel ( trans-) männlich mit Vulva, (trans-) weiblich mit Penis, non- binär mit Penis oder Vulva. Oft wird das soziale Geschlecht mit bestimmten
276. Das Geschlecht, zu welchem man sich gesellschaftlich zugeordnet fühlt.
277. Das Geschlecht, zu dem man sich zugehörig fühlt
278. Das Geschlecht, zu dem die größte empfundene Affinität, Parallelität besteht
279. Das Geschlecht, welches jeder für sich selbst definiert. Aber auch das Geschlecht das durch unser soziales Umfeld geprägt ist. (Meiner Meinung nach findet auch bei dem Thema die Habitus Theorie anklang)
280. Das Geschlecht, welches einem von der Gesellschaft vorgeschrieben wird.
281. Das Geschlecht, welches die Person sich zugehörig fühlt und wie sie in der Gesellschaft wahrgenommen werden möchte.
282. Das Geschlecht, welches die Gesellschaft einem zuschreibt
283. Das Geschlecht, was ich in der Gesellschaft „vertrete“. Also unabhängig von meinem biologischen Geschlecht.
284. Das Geschlecht, nach dem sich der Mensch fühlt, um den es geht
285. Das Geschlecht, mit welchem sich eine Person am meisten identifizieren kann.
286. Das Geschlecht, mit dem man sozilisiert wurde. Das vermittelte Rollenbild, Handlungen und Werte.
287. Das Geschlecht, mit dem man sich sozial oder gesellschaftlich identifiziert.
288. Das Geschlecht, mit dem man sich selbst identifiziert und sich in der Gesellschaft zeigt.
289. Das Geschlecht, mit dem man sich am ehesten identifizieren kann. Dass auch, wenn man biologisch das weibliche Geschlecht hat, sich dennoch dem neutralen Geschlecht zugehörig fühlen kann.
290. Das Geschlecht, in dem man sich selbst wohl fühlt.
291. Das Geschlecht, dem sich eine Person zugehörig fühlt
292. das Geschlecht, dem man sich zugehörig fühlt, unabhängig von den Genen
293. Das Geschlecht, dem man sich zugehörig fühlt (nicht biologisch). Aber ich finde man sollte sich entscheiden, ob man ein Mann oder eine Frau sein möchte.
294. Das Geschlecht, dem man sich zugehörig fühlt
295. Das Geschlecht, dem man sich unabhängig von den Geschlechtsmerkmalen zugehörig fühlt
296. Das Geschlecht, dem man sich selbst als zugehörig ansieht bzw. über das man sich selbst definiert.
297. Das Geschlecht, dass nach außen getragen wird (sichtbar ist) und von der Gesellschaft definiert wird.
298. Das Geschlecht, dass mir „anerzogen“ wird
299. Das Geschlecht, das die Person an den Tag legt, ihre soziale Rolle sozusagen
300. das Geschlecht, das aus gesellschaftlicher Sicht und von außen , eine Person haben soll.
301. Das Geschlecht, als das man sich in der Öffentlichkeit bezeichnet.
302. Das Geschlecht zu dem sich eine Person zugehörig fühlt
303. das Geschlecht zu dem man sich zugehörig fühlt, unabhängig von äußeren Merkmalen
304. Das Geschlecht wie sich ein Individuum fühlt bzw. wahrgenommen werden möchte
305. Das Geschlecht wie man sich fühlt oder sein will oder auch gehen wird.
306. Das Geschlecht welches mir die Gesellschaft anhand meines biologischen Geschlechts zuschreibt.
307. Das Geschlecht welches ich repräsentieren möchte.
308. Das Geschlecht mit dem sich ein Mensch im Laufe seines Lebens identifiziert
309. Das Geschlecht mit dem man sich identifiziert
310. Das Geschlecht mit dem ich mich identifizieren kann.
311. Das Geschlecht indem man sich ausdrücken und verwirklichen/ verdeutlichen will. In dem man sich beheimatet fühlt
312. Das Geschlecht in dem man sich wohler fühlt oder sich mit Identifizieren kann
313. Das Geschlecht für das man sich selbst hält, nur weil eine Frau maskulin wirkt muss sie nicht lesbisch sein.
314. Das Geschlecht demnan sich persönlich zugehörig fühlt.
315. Das Geschlecht basierend auf geschlechtstypischen Verhaltensweisen der Gesellschaft
316. Das Geschlecht anhand von Einstellungen und Verhaltensweisen.
317. Das Geschlecht als was man sich unabhängig vom körperlichen Faktor fühlt
318. Das Geschlecht als das man sich identifiziert, wobei das biologische Geschlecht völlig irrelevant ist.
319. Das gefühlte Geschlecht
320. Das durch die Gesellschaft anerzogene verhalten welches sich für eine Person eines geschlechtes „gehört“, Kleidung, Rollenverteilung etc
321. Das biologische Geschlecht ist vom sozialen Geschlecht insofern zu unterscheiden, dass letzteres im Laufe des Lebens Änderungen unterlaufen kann, aufgrund des Gefühls einer anderen Zugehörigkeit. Die binäre Unterscheidung zwischen männlich und weibl
322. Das ist, wie ich mich der Gesellschaft präsentiere. Z. B. äußerlich wie eine Frau aussehen, aber Penis und Testicel haben.
323. Das gefühlte und von der Gesellschaft und den Eltern anerzogene Geschlecht
324. Darunter verstehe ich das man jedes Geschlecht haben kann wenn man will.
325. Darunter verstehe ich das gesellschaftlich konstruierte oder geprägte Geschlecht im Sinne von Stereotypen, typisch männlichen/weiblichen Merkmalen und Eigenschaften, die von außen zugeschrieben werden. Jedoch würde ich auch hier sagen, dass jeder das
326. Bsp.: Biologisch als Frau geboren, fühlt sich aber als Mann und umgekehrt. Oder ohne eindeutige Geschlechtsmerkmale und dann entweder von außen oder selbst gewählte geschlechtliche Rolle
327. Beim sozialen Geschlecht zeigt sich das Geschlecht durch empfinden und nicht durch das was man sieht.
328. Auch hier: Geschlecht ist Geschlecht. Ich kann mit dem Begriff „soziales Geschlecht“ nicht viel anfangen, was soll das sein? Rolle? Identität?
329. Aspekte, die psychischen Einfluss auf die Identität der Person haben kann, was auch durch diverse psychische Vorgänge beschrieben werden kann
330. Als Soziales Geschlecht würde ich das Geschlecht verstehen, in dem die Person tatsächlich lebt.
331. Als soziales Geschlecht wird das Geschlecht angesehen, dem man sich zugehörig fühlt, als Person. Das kann sich vom biologischen Geschlecht unterscheiden.
332. Als soziales Geschlecht definiere ich das Verhalten, das Auftreten und Dinge wie z.B. den Kleidungsstil. Das ist in meinen Augen vollkommen unabhängig vom biologischen Geschlecht.
333. Als soziales Geschlecht bezeichne ich das gefühlte Geschlecht.
334. Als das was man fühlt
335. Alle Verhaltensweisen und Eigenschaften, die Personen zugeschrieben werden und die entweder 'männlich' oder 'weiblich' zugeordnet werden, da das soziale Geschlecht meist binär gedacht wird.
336. Ähnlich wie den Begriff Biologisches Geschlecht sehe ich auch den Begriff Soziales Geschlecht teilweise kritisch, da auch dieser Begriff verwendet werden kann, um Menschen mit einer Geschlechtsidentität die nicht cisgender ist, zu diskriminieren. I
337. was wir im sozialen gedanke ans Geschlecht definiert haben, da dies aber ein Konzept einer Gesellschaft (inkl. kulturellem Hintergrund) darstellt sollte dies keine schwarzweiß definiton sein.

Anhang D: Eidesstaatliche Erklärung

Hiermit versichere ich, dass ich die vorliegende Bachelorarbeit mit dem Titel (Was ist „normal“? Eine empirische Untersuchung von Heteronormativität in Deutschland) selbstständig und ohne fremde Hilfe verfasst habe und keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel verwendet wurden.

Die Stellen der Bachelorarbeit, einschließlich der Tabellen und Abbildungen, die anderen Werken dem Wortlaut oder dem Sinn nach entnommen sind, habe ich in jedem einzelnen Fall kenntlich gemacht und die Herkunft nachgewiesen.

Die Bachelorarbeit hat in gleicher oder ähnlicher Form noch keiner anderen Prüfungsbehörde vorgelegen und wurde auch noch nicht veröffentlicht.

Die im Rahmen der Bachelorarbeit ausgewerteten Daten wurden weder erfunden noch gefälscht. Sie wurden wie dokumentiert eigenständig erhoben bzw. mir aus zuverlässiger und nachvollziehbar kenntlich gemachter Quelle für diese Neu- oder Reanalyse zur Verfügung gestellt. Wir verpflichten uns, die Originaldaten dem Erstgutachter auf Rückfrage für einen Zeitraum von fünf Jahren ab Abgabedatum zugänglich zu halten.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Düsseldorf, 25.07.2021 Unterschrift

[...]

127 von 127 Seiten

Details

Titel
Was ist "normal"? Eine empirische Untersuchung von Heteronormativität in Deutschland
Hochschule
Hochschule Fresenius Düsseldorf
Note
1,7
Autor
Jahr
2021
Seiten
127
Katalognummer
V1140052
ISBN (eBook)
9783346516503
ISBN (Buch)
9783346516510
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Heteronormativität, Sexualität, Geschlecht, Geschlechtsidentität, Sexualwissenschaft, Geschlechterstudien, Geschlechterforschung, Lgbtq, Queer
Arbeit zitieren
Philip Löhr-Godenschweig (Autor:in), 2021, Was ist "normal"? Eine empirische Untersuchung von Heteronormativität in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1140052

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