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Theorien über die Assoziation von Ideen

Wie können die Forschungsergebnisse auf das heutige Neuromarketing bezogen werden?

Titel: Theorien über die Assoziation von Ideen

Hausarbeit , 2021 , 24 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Medienpsychologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Bereits Hunderte Jahre vor Christus wurde sich mit Assoziationen beschäftigt und der Grundstein für die Assoziationslehre wurde gelegt. Über die Jahre entwickelten sich verschiedenste Theorien, die in dieser Hausarbeit ausgearbeitet werden. Im Anschluss wird die Frage beantwortet, inwiefern die Erfolge dieser Entwicklung und die damit verbundenen Forschungsergebnisse auf das heutige Marketing bezogen werden können. Dabei wird konkret Bezug auf das Neuromarketing genommen, das einen besonderen Wert für Marken und deren Kommunikation begründet. Des Weiteren werden Anwendungsmöglichkeiten des Neuromarketing dargestellt. Abgeschlossen wird diese Arbeit mit einem Ausblick, inwiefern das Neuromarketing sich zukunftsbedingt etablieren kann und mit welchen ethnischen Faktoren diese Entwicklung zusammenhängt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Vorstellung des Themas und Aufbau der Arbeit

1.2 Begriffsdefinitionen

1.2.1 Definition Idee

1.2.2 Definition Assoziation

1.3 Neurobiologische Grundlagen und die Fähigkeit des Lernens

2 Theoretische Grundlagen und Forschungsstand

2.1 Aristoteles

2.2 Britische Empiristen

2.3 Brown

2.4 Ebbinghaus

2.5 Heutiger Forschungsstand

3 Der Bezug der Forschungsergebnisse zum Marketing

3.1 Der Ablauf einer Kaufentscheidung

3.2 Neuromarketing

3.2.1 Erläuterung und Charakteristik

3.2.2 Neuromarketing am Beispiel Amazon

3.3 Die Bedeutung des Neuromarketing für die Markenführung

3.3.1 Starke Marken

3.3.2 Markenassoziationen

3.3.3 Brand Codes

3.4 Neurobiologische Effekte zur Anwendung im Neuromarketing

3.4.1 Multisensorik

3.4.2 Priming

4 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische und neurobiologische Entwicklung der Assoziationslehre und analysiert, wie diese Erkenntnisse gezielt im modernen Neuromarketing eingesetzt werden können, um Markenführung zu optimieren und Kaufentscheidungen zu beeinflussen.

  • Historische Entwicklung der Assoziationstheorien (von Aristoteles bis Ebbinghaus)
  • Neurobiologische Grundlagen des Lernens und Gedächtnisses
  • Prozess der menschlichen Kaufentscheidung im impliziten System
  • Anwendungsfelder des Neuromarketings (Multisensorik und Priming)
  • Strategische Bedeutung von Markenassoziationen und Brand Codes

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Neuromarketing am Beispiel Amazon

Peyrolón (2020) nennt speziell einen Vorreiter der Anwendung des Neuromarketing, den Onlinehändler Amazon. Die Strategie Amazons orientiert sich an biologischen Grundinstinkten. Ein Beispiel ist der konkrete Reiz zum Gefühl der Knappheit. Evolutionsbedingt möchte der Mensch Knappheit umgehen und die Motivation zur Vermeidung dessen setzt ein. Amazon spielt gezielt darauf an, indem man beispielsweise eine Benachrichtigung bekommt, dass nur noch wenige Produkte verfügbar sind. Auch das Gefühl, dass man Bedauern vermeiden möchte, wenn das Produkt nicht mehr verfügbar ist, nimmt Einfluss und treibt die Kaufmotivation an. Eine Knappheit der Zeit ist zu erkennen, durch den Hinweis „Innerhalb von X Stunden und Y Minuten bestellen, dann“. Der Zeitraum, nachdem die Belohnung nicht mehr verfügbar zu sein scheint, setzt unter Druck. Zusätzlich intensiviert das One-Click-Buying den Rausch der Belohnung. Ein weites Beispiel ist weiter unten unter einer Produktdarstellung zu finden: Der Vergleich was andere Kunden gekauft haben. Das menschliche Gehirn ist ein soziales Konstrukt und orientiert sich am sozialen Umfeld. Haben andere Kunden dieses Produkt angeschaut, verleitet das dazu, diese Produkte ebenfalls anzuschauen. Der eigentliche Nutzen des Produkts für den Betrachter ist nicht mehr relevant. Das sind nur einige Beispiele, wie Amazon bereits aktiv im Neuromarketing beteiligt ist. Jegliche Taktik führt jedoch zu gleichem Ergebnis: Die Kaufentscheidung wird beeinflusst und beschleunigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Bedeutung von Assoziationen als Grundlage für Denken und Lernen sowie Vorstellung des Aufbaus der Arbeit.

2 Theoretische Grundlagen und Forschungsstand: Überblick über die historische Entwicklung der Assoziationslehre, angefangen bei Aristoteles bis hin zu modernen Erkenntnissen der Gedächtnisforschung.

3 Der Bezug der Forschungsergebnisse zum Marketing: Anwendung der neurobiologischen Erkenntnisse auf Kaufentscheidungsprozesse und die praktische Umsetzung im Neuromarketing.

4 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Relevanz der Assoziationslehre für die Markenführung und kritische Betrachtung ethischer Aspekte des Neuromarketings.

Schlüsselwörter

Assoziation, Ideenlehre, Gedächtnisforschung, Neuromarketing, Kaufentscheidung, Markenführung, Consumer Neuroscience, implizites System, Multisensorik, Priming, Brand Codes, Markenassoziation, Gedächtnis, Emotionen, Wahrnehmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Verbindung zwischen klassischen Assoziationstheorien und modernen Erkenntnissen der Neurowissenschaften im Kontext des Marketings.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Historie der Assoziationsgesetze, der Neurobiologie des Lernens, dem Prozess der Kaufentscheidung und der praktischen Anwendung durch Instrumente wie Multisensorik und Priming.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Marketer das implizite System der Kunden nutzen können, um Kaufentscheidungen durch gezielte Reize zu stimulieren und Markenbotschaften dauerhaft im Gedächtnis zu verankern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender psychologischer und neurowissenschaftlicher Theorien sowie deren Transfer in die Marketingpraxis.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Assoziationslehre und die konkrete Anwendung im Marketing, insbesondere unter Berücksichtigung des Neuromarketings und der Markenführung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Assoziation, Neuromarketing, implizites System, Markenassoziationen, Multisensorik und Priming.

Wie beeinflusst das "Google-Prinzip" die Kaufentscheidung?

Das Google-Prinzip beschreibt, wie Wahrnehmungen im Gehirn blitzschnell mit gespeicherten Erfahrungen assoziiert werden, um einer Information Bedeutung zu verleihen und daraus Schlüsse zu ziehen.

Inwiefern spielt die Multisensorik eine Rolle im Marketing?

Durch die gleichzeitige Ansprache mehrerer Sinne wird das Markenerlebnis verstärkt, was die Aufmerksamkeit erhöht und die Speicherung der Marke im Langzeitgedächtnis verbessert.

Welche ethischen Bedenken werden am Ende diskutiert?

Da Neuromarketing oft unterhalb der bewussten Wahrnehmung arbeitet, wird die Frage aufgeworfen, ab wann eine zielgerichtete Beeinflussung der Kaufentscheidung als unzulässige Manipulation zu werten ist.

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Details

Titel
Theorien über die Assoziation von Ideen
Untertitel
Wie können die Forschungsergebnisse auf das heutige Neuromarketing bezogen werden?
Hochschule
Hochschule Ludwigshafen am Rhein  (Marketing)
Veranstaltung
Modul Kommunikation
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
24
Katalognummer
V1140807
ISBN (eBook)
9783346517494
ISBN (Buch)
9783346517500
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rohleder
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Theorien über die Assoziation von Ideen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1140807
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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