Barrierefreiheit von Webseiten


Hausarbeit, 2021

17 Seiten, Note: 1,3

Nikolas Rittmeier (Autor:in)


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Vorgehensweise

2 Accessibility
2.1 Definition
2.2 Richtlinien
2.3 Grenzen der Barrierefreiheit

3 Evaluierungsmöglichkeiten von Accessibility

4 Verbreitung von barrierefreien Webseiten

5 Fazit

6 Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

ACM = Association for Computing Machinery

BITV = Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung

CHI = Conference on Human Factors in Computing Systems

W3C = World Wide Web Consortium

WAI = Web Accessibility Initiative

WCAG = Web Content Accessibility Guidelines

WCAG-EM = Website Accessibility Conformance Evaluation Methodology

WebAIM = Web Accessibility In Mind

1 Einleitung

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema der Barrierefreiheit von Webseiten. In diesem Kapitel wird auf die Motivation sowie Problemstellung eingegangen. Anschließend wird der Aufbau der Arbeit dargestellt. Einige in diesem Kapitel erwähnten Inhalte werden erst in den folgenden Kapiteln näher betrachtet.

1.1 Problemstellung

Viele Dinge werden heutzutage im Internet erledigt. Online-Banking, die Buchung der nächsten Urlaubsreise, eine Terminvereinbarung beim Einwohnermeldeamt, die Suche eines neuen Stromanbieters, der Online-Einkauf oder einfach nur der Austausch mit Freunden - all dies und noch vieles mehr läuft heute über das Internet (vgl. Calvo et al., 2016, S. 77). Es ist daher zu einem unverzichtbaren Bestandteil des täglichen Lebens der Menschen geworden (vgl. Calvo et al., 2016, S. 77). Vor allem durch die Corona-Pandemie seit 2020, die durch mehrere Lockdowns und damit verbundenen Schließungen zahlreicher Geschäfte verbunden war, gewann das Internet noch mehr an Bedeutung (vgl. Beisch & Schäfer, 2020, S. 463). Denn über Wochen hatten zum Beispiel alle Textil- und Möbelgeschäfte geschlossen. Daher war ein Einkauf von Kleidung und Möbeln nur online möglich und dies wurde demzufolge auch verstärkt von den Konsumenten genutzt (vgl. Statista, 2020). In 2020 stieg zudem der Anteil der online bestellten Lebensmittel stärker an als in den Jahren davor (vgl. Handelsverband Deutschland e.V. (HDE), 2021). Dies kann mit der Angst der Menschen vor einer Ansteckung mit dem Virus zu tun haben, sodass diese sich die Lebensmittel lieber nach Hause liefern lassen, um somit auf den persönlichen Einkauf vor Ort verzichten zu können. Die Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2020 zeigen auch, dass die Digitalisierung der Gesellschaft im Jahr 2020 weiter vorangeschritten ist (vgl. Beisch & Schäfer, 2020, S. 462). So nutzen inzwischen 94 % der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren zumindest gelegentlich das Internet (vgl. Beisch & Schäfer, 2020, S. 462). Dazu gehören auch viele Menschen mit Behinderungen. Nach dem statistischen Bundesamt leben in Deutschland 7,9 Millionen Menschen mit einer Behinderung, dies entspricht einer Schwerbehindertenquote von 9,5 % (vgl. Statistisches Bundesamt (Destatis), 2020). So nutzen Menschen mit Behinderung häufiger das Internet als Menschen ohne Einschränkungen (vgl. Schmitz, 2002). Der Zugang zum Internet soll allen Menschen gleichberechtigt ermöglicht werden (vgl. Calvo et al., 2016, S. 77). Es ist daher elementar wichtig bestehende Barrieren abzubauen (vgl. Krüger-Brand, 2002, S. 24).

Um dies zu erreichen, bestehen bereits seit längerer Zeit von verschiedenen Institutionen Bestrebungen, die vorhandenen Hindernisse zu beseitigen (vgl. RICHTLINIE (EU) 2016/2102 über den barrierefreien Zugang zu den Websites und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen, 2016; vgl. W3C (Hrsg.), 2009). Teilweise gibt es in einigen Ländern zudem Gesetze, die dies vorschreiben. So existiert auch in Deutschland das Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (Behindertengleichstellungsgesetz - BGG, 2002).

Aus diesen Überlegungen sowie nach intensiver Literaturrecherche hat sich die folgende Forschungsfrage ergeben: „Welche Evaluierungsmöglichkeiten gibt es zur Ermittlung von barrierefreien Webseiten und ist die Accessibility bereits als Standard etabliert?“.

1.2 Vorgehensweise

Um die Forschungsfrage zu untersuchen, wird in dieser Arbeit das Thema Barrierefreiheit von Webseiten näher betrachtet. Zu Beginn wird im zweiten Kapitel definiert was darunter zu verstehen ist und ein Überblick zu dem Thema gegeben. Anschließend werden ausgewählte existierende Richtlinien und Standards vorgestellt sowie auf deren Inhalte eingegangen. Im darauffolgenden dritten Kapitel folgt eine Schilderung der Evaluierungsmöglichkeiten bezüglich der Zugänglichkeit von Webseiten inklusive deren Vergleich. Im vierten Kapitel wird auf die Verbreitung von barrierefreien Webseiten eingegangen. Zum Abschluss dieser Arbeit erfolgt ein Fazit und Ausblick.

2 Accessibility

In diesem Kapitel wird auf den Begriff Accessibility und dessen Verständnis eingegangen. Etablierte Richtlinien werden vorgestellt und der Inhalt dieser beschrieben. Anschließend werden zudem Grenzen sowie Kritikpunkte an den Richtlinien aufgezeigt.

2.1 Definition

Der Begriff Accessibility wird übersetzt mit Zugänglichkeit. In der deutschen Übersetzung der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) wird dafür der Begriff barrierefrei verwendet (vgl. W3C (Hrsg.), 2009). In dieser Arbeit werden die drei Begriffe synonym benutzt.

Es gibt keine feste allgemeingültige Definition von Barrierefreiheit im Internet (vgl. Petrie et al., 2015, S. 1). So existieren mehrere Begriffsbestimmungen, die sich im Detail unterscheiden (vgl. Yesilada et al., 2012, S. 1). In einer Umfrage unter 300 Experten zu diesem Thema gaben 45 % an, dass die Definition des World Wide Web Consortium (W3C) die führende sei (vgl. Yesilada et al., 2012, S. 3). Diese lautet: „ Barrierefreiheit bedeutet das Webseiten, Tools und Technologie so entwickelt und konzipiert sind, dass Menschen mit Behinderungen sie nutzen können. Genauer gesagt das Web wahrnehmen, verstehen, navigieren, mit ihm interagieren und einen Beitrag dazu leisten können“ (WAI, 2005).

Barrierefreiheit im Internet beschreibt den uneingeschränkten sowie gleichberechtigten Zugang und Umgang auf Homepages für alle Menschen (vgl. Calvo et al., 2016, S. 77; vgl. Krüger-Brand, 2002, S. 24). Das bedeutet, dass auch Ältere sowie Personen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen, die zum Beispiel von visuellem, körperlichem oder kognitivem Ausmaß sind, ohne Schwierigkeiten Webseiten bedienen und nutzen können (vgl. Calvo et al., 2016, S. 77; vgl. Krüger-Brand, 2002, S. 24).

Somit ist erkennbar, dass mit dem Begriff Accessibility nicht nur Menschen mit Behinderungen gemeint sind (vgl. WAI, 2005). Auch temporär eingeschränkte Personen sollen keine Hindernisse haben (vgl. WAI, 2005). Solche Einschränkungen können zum Beispiel ein gebrochener Arm, die verlorene Brille aber auch eine laute Umgebung sein (vgl. WAI, 2005).

Es gibt verschiedene Richtlinien, die beschreiben und Empfehlungen geben wie die Zugänglichkeit ohne Hindernisse gestaltet werden sollte.

2.2 Richtlinien

Um Webseitenentwicklern und -designern zu helfen, besser zugängliche Webseiten zu erstellen, hat die Web Accessibility Initiative (WAI) des W3C mit Unterstützung der EU einige technische Zugänglichkeitsrichtlinien erarbeitet (vgl. Krüger-Brand, 2002, S. 24; vgl. Palos Sánchez & Correia, 2016, S. 363; vgl. Richards et al., 2012, S. 79).

Diese Leitlinien beinhalten Regeln und Empfehlungen für ein behindertengerechtes Design von Internetseiten (vgl. Krüger-Brand, 2002, S. 24). Die WAI-Richtlinien gelten seit einigen Jahren als internationaler Standard für die Zugänglichkeit von Webseiten (vgl. Abou-Zahra et al., 2013, S. 3, vgl. 2018, S. 2; Palos Sánchez & Correia, 2016). Die erste Version der WCAG 1.0 wurde bereits 1999 veröffentlicht (vgl. Calvo et al., 2016, S. 77). Die WCAG 1.0 bestehen aus 14 Richtlinien, wobei jede Richtlinie ein grundlegendes Thema der Barrierefreiheit im Internet abdeckt und mit einem oder mehreren Prüfpunkten (insgesamt 65 Prüfpunkte) verbunden ist, die beschreiben, wie diese Richtlinie auf ein bestimmtes Merkmal einer Webseite anzuwenden ist (vgl. Calvo et al., 2016, S. 77; vgl. Palos Sánchez & Correia, 2016, S. 363). Jedem Prüfpunkt ist eine Prioritätsstufe zugeordnet, die sich nach seiner Wichtigkeit richtet (vgl. Calvo et al., 2016, S. 77). Insgesamt gibt es drei Prioritätsstufen, die sich in Priorität 1, 2 und 3 untergliedern (vgl. Calvo et al., 2016, S. 77). Dabei ist anzumerken, dass die mit der Priorität 1 versehenen Prüfpunkte als die wichtigsten gelten (vgl. Calvo et al., 2016, S. 77). Somit ist die Nichteinhaltung von Prüfpunkten der Priorität 1 am kritischsten, da dies bedeuten würde, dass einige Gruppen von behinderten Nutzern diesen Teil der Webseite überhaupt nicht nutzen können(vgl. Richards et al., 2012, S. 79).

Da sich das Internet ständig weiterentwickelt, erkannte das W3C, dass die WCAG 1.0 veraltet sind und veröffentlichte daher 2008 eine zweite Version der WCAG (WCAG 2.0) (vgl. Calvo et al., 2016, S. 77; vgl. Cooper, 2016, S. 1). Ein Hauptaugenmerk wurde darauf gelegt, dass die Richtlinie unabhängig von der aktuellen Technologie war (vgl. Cooper, 2016, S. 1). Damit sollte eine längerfristige Stabilität der Vorgaben erreicht werden und nicht bei jeder technologischen Änderung eine Überarbeitung nötig sein (vgl. Cooper, 2016, S. 1). Mit dem zweiten Ziel der Überarbeitung sollte erreicht werden, dass die Erfolgskriterien auf ihre Einhaltung hin überprüft werden können (vgl. Richards et al., 2012, S. 80). Die zugrundeliegenden Überlegungen zu den Prüfpunkten der Prioritäten 1, 2 und 3 wurden überdacht, da alle Kriterien (auch die in den Prüfpunkten der Priorität 3) für einige behinderte Nutzer entscheidend sein können (vgl. Richards et al., 2012, S. 79). Die WCAG 2.0 enthält 12 Richtlinien, die folgende vier Kernprinzipien beinhalten: Die Inhalte im Internet sollten mit verschiedenen Sinnen wahrnehmbar, mit unterschiedlichen Benutzerinteraktionen bedienbar, für ein möglichst breites Publikum verständlich sowie für die Verwendung mit verschiedenen Tools robust sein (vgl. Abou-Zahra et al., 2013, S. 3; vgl. Calvo et al., 2016, S. 77; vgl. Palos Sánchez & Correia, 2016, S. 363). So lautet die erste Leitlinie für die Wahrnehmbarkeit zum Beispiel: „Stellen Sie Textalternativen für alle Nicht-Text-Inhalte bereit, damit sie in andere Formen umgewandelt werden können, die die Menschen benötigen, wie Großdruck, Braille, Sprache, Symbole oder einfachere Sprache.“ (W3C, 2019). Für jede Leitlinie gibt die WCAG 2.0 prüfbare Erfolgskriterien vor, mit denen die Zugänglichkeit von Webseiten bewertet werden kann (vgl. Calvo et al., 2016, S. 77; vgl. Palos Sánchez & Correia, 2016, S. 363). Die WCAG 2.0 entfernte sich ein wenig von dem Begriff der Priorität und konzentrierte sich stattdessen auf die allgemeinen Konformitätsstufen (vgl. Richards et al., 2012, S. 79). Die insgesamt 61 Erfolgskriterien sind in die Konformitätsstufen A, AA und AAA eingeteilt (vgl. Palos Sánchez & Correia, 2016, S. 363). Stufe A ist immer erforderlich, damit eine Webseite für alle zugänglich ist, während die Stufen AA und AAA höhere (strengere) Kriterien darstellen (vgl. Richards et al., 2012, S. 80). Im Jahr 2018 wurden die Richtlinien um neue Erfolgskriterien ergänzt und somit erschien die W3C-Empfehlung WCAG 2.1 (vgl. W3C, 2019). Auch die aktuell in Abstimmung befindliche Version 2.2 der WCAG erweitert die Erfolgskriterien um acht neue Vorgaben (W3C, 2021).

Die WAI des W3C und verschiedene staatliche Vorschriften stützen die Bedeutung der Barrierefreiheit im Internet (vgl. Richards et al., 2012, S. 79). Die WCAG 2.0 hat zu einer weltweiten Vereinheitlichung der Ansätze zur Barrierefreiheit im Internet beigetragen und ist nun die Grundlage für viele Richtlinien von Behörden und Organisationen (vgl. Cooper, 2016, S. 1). Ihre Auswirkungen auf die Zugänglichkeit des Internets waren für Menschen mit Behinderungen sowie für ältere Nutzer von großer Bedeutung (vgl. Cooper, 2016, S. 1).

Durch die Einführung der EU-Richtlinie 2016/2102 sind öffentliche Einrichtungen ab September 2019 in Deutschland gesetzlich verpflichtet ihre Webseiten behindertengerecht zu gestalten und somit für jeden zugänglich zu machen (vgl. RICHTLINIE (EU) 2016/2102 über den barrierefreien Zugang zu den Websites und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen, 2016). Die Empfehlungen der WCAG-Richtlinien wurden in Deutschland durch die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV) in nationales Recht umgesetzt (vgl. Burkard et al., 2021, S. 2). Inhaltlich entspricht die BITV weitestgehend den WCAG, Sie enthält aber noch einige zusätzliche Anforderungen (vgl. Burkard et al., 2021, S. 2). Weiterhin sind dort nur die beiden Abstufungen Priorität 1, sie umfasst alle Muss- und Soll- Kriterien der WCAG und ihre vollständige Einhaltung entspricht dort einer AA-Einstufung, und Priorität 2, die nicht erfüllt werden muss, aber zur Barrierefreiheit beiträgt und deren zusätzliche Erfüllung einer AAA-Konformität nach WCAG entspricht, enthalten (vgl. Burkard et al., 2021, S. 2).

Sofern die Vorgaben der Richtlinien umgesetzt werden, hilft dies vielen Menschen. Es profitieren auch Menschen ohne Einschränkungen von den Richtlinien, da zum Beispiel Aufgaben schneller erledigt werden können (vgl. Schmutz et al., 2016, S. 623, 627).

2.3 Grenzen der Barrierefreiheit

Auch wenn die WCAG allgemein als Standard etabliert sind, gibt es auch Kritik an der Richtlinie (vgl. Rømen & Svanæs, 2012, S. 375).

Bei der Erstellung wurde versucht sich mit den häufigsten Zugänglichkeitshindernissen auseinander zu setzen (vgl. Cooper, 2016, S. 1). Dies impliziert, dass nicht auf alle einzelnen Einschränkungen oder Kombinationen dieser inklusive der Lösungen, wie die Barriere abgebaut werden kann, eingegangen wurde (vgl. Vigo & Harper, 2013, S. 4). Aufgrund der unzähligen individuellen Gegebenheiten scheint eine Richtlinie, die jede Möglichkeit abdeckt, ziemlich unmöglich (vgl. Vigo & Harper, 2013, S. 4).

Kritisiert wird, dass bei der Entwicklung der Fokus zu sehr auf blinden Menschen lag und dabei die Bedürfnisse von gehörlosen Personen nicht ausreichend berücksichtigt wurden (vgl. Ribera et al., 2009, S. 404). Dies gilt auch für die Herausforderungen im Zusammenhang mit Legasthenie (vgl. De Santana et al., 2012, S. 1). Nach einer Studie der Internationalen Legasthenie Gesellschaft haben 15 % bis 20 % der Weltbevölkerung Symptome dieser und stellen daher keine Randerscheinung dar (vgl. De Santana et al., 2012, S. 1f). Auch bei den Beiträgen in den Konferenzen von Association for Computing Machinery Conference on Human Factors in Computing Systems (ACM CHI) sowie ASSETS, die sich mit Zugänglichkeitsbeschränkungen beschäftigen, gab es für den Zeitraum von 2010 bis 2019 nach einer Analyse einen überproportional hohen Anteil von 43,5 %, der sich mit visuellen Einschränkungen auseinandersetzte (vgl. Mack & McDonnell, 2021, S. 6). Mit einigem Abstand folgten andere Schwerpunkte wie motorische und körperliche mit einem Anteil von 14,2 % sowie auditive Einschränkungen mit 11,3 % (vgl. Mack & McDonnell, 2021, S. 6).

Ein weiterer Vorwurf ist, dass die Richtlinie nicht nach empirischen Daten erstellt wurden und die Empfehlungen nicht auf Grundlage von Erfahrungen und Experimenten mit Nutzern beruhen (vgl. Ribera et al., 2009, S. 404; vgl. Rømen & Svanæs, 2012, S. 375f). Damit ist offen, inwiefern die Richtlinie an den tatsächlichen Problemen von Menschen mit Einschränkungen ausgerichtet ist (vgl. Rømen & Svanæs, 2012, S. 376).

Aus Sicht der Entwickler wären mehr Beispiele wünschenswert (vgl. Ribera et al., 2009, S. 404). Dies und eine einfachere Formulierung würden bei den Erstellern für ein besseres Verständnis der Hintergründe hinsichtlich der Empfehlungen sorgen (vgl. Ribera et al., 2009, S. 404). Es kann der Eindruck entstehen, dass sofern die Vorgaben der untersten Stufe A erfüllt werden, dies ausreicht um eine vollkommende Zugänglichkeit zur Webseite zu erreichen (vgl. Ribera et al., 2009, S. 404). Somit wird der Fokus mehr auf das alleinige Bestehen von Tests gelegt als wirklich zu prüfen, ob Barrieren existieren (vgl. Ribera et al., 2009, S. 404).

Eine weitere Problematik die nicht nur diese Richtlinie betrifft ist, dass mögliche Erleichterungen oder Unterstützungen dem Benutzer nicht bekannt sind. Und diese somit gar nicht genutzt werden können (vgl. Wu et al., 2021, S. 1). Dies betrifft vor allem durch Browser bereitgestellte Funktionen wie zum Beispiel die Zoomfunktion, um den Inhalt zu vergrößern (vgl. Wu et al., 2021, S. 1).

[...]

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Barrierefreiheit von Webseiten
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie und Management gemeinnützige GmbH, Hochschulstudienzentrum Hamburg
Note
1,3
Autor
Jahr
2021
Seiten
17
Katalognummer
V1140830
ISBN (eBook)
9783346517388
ISBN (Buch)
9783346517395
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Webtechnologie, Barrierefreiheit, Webseiten, Accessibility, WCAG, BITV
Arbeit zitieren
Nikolas Rittmeier (Autor:in), 2021, Barrierefreiheit von Webseiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1140830

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