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Das deskriptive Modell des Machthandelns, das Risikowahlmodell nach Atkinson und Motivation

Titel: Das deskriptive Modell des Machthandelns, das Risikowahlmodell nach Atkinson und Motivation

Einsendeaufgabe , 2021 , 20 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Jonas Poré (Autor:in)

Psychologie - Allgemeines
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Aufgabe 1: Das deskriptive Modell des Machthandelns.
Macht kann je nach Disziplin unterschiedlich definiert werden. Im Wesentlichen geht es darum, dass eine Person oder Organisation in der Lage ist, jemanden zu einer Handlung zu bewegen, die man sonst nicht ausführen würde.

Aufgabe 2: Das Risikowahlmodell nach Atkinson.
Das Risikowahlmodell von Atkinson (1957) versucht systematisch bei einer Wahlentscheidung unter Unsicherheit zu helfen. Das Modell will die Frage beantworten, welche Aufgabe eine Person wählen sollte, wenn verschiedene Aufgaben mit unterschiedlichen Schwierigkeiten zur Auswahl stehen.

Aufgabe 3: Motivation.
"Motivation", aus dem Lateinischen stammend, bedeutet sich oder etwas bewegen. Doch woher kommt die Motivation, sich selbst oder andere zu Handlungen zu bewegen? Dafür gibt es zwei Möglichkeiten, die unter den Begriffen intrinsische und extrinsische Motiva-tion bekannt sind. Im Text soll intrinsische und extrinsische Motivation vorgestellt und voneinander unterschieden werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Aufgabe 1

1.1 Das deskriptive Modell des Machthandelns

1.2 Ausgeprägtes Machtmotiv bei Führungskräften

1.3 Auswirkung auf die Führungskräfteentwicklung

1.4 Auswirkung auf Mitarbeitende

2. Aufgabe 2

2.1 Das Risikowahlmodell nach Atkinson

2.2 Das Valenz-Instrumentalitäts-Erwartungsmodell nach Vroom

2.3 Abgrenzung zwischen dem Risiko-Wahl-Modell und dem VIE-Modell

2.4 Anwendung des Risiko-Wahl-Modells am Beispiel der Einsendeaufgabe

3. Aufgabe 3

3.1 Intrinsische Motivation

3.2 Extrinsische Motivation

3.3 Organismische Integration

3.4 Verdrängungs- und Preiseffekt

3.5 Sinnhaftigkeit variabler Vergütungssysteme

3.6 Fehlende intrinsische Motivation bei Mitarbeitende

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit zentralen psychologischen Motivationstheorien auseinander, um deren Anwendung im beruflichen Kontext, insbesondere für Führungskräfte und bei der Gestaltung von Vergütungssystemen, zu beleuchten. Dabei wird untersucht, wie Machtmotive, Erfolgserwartungen und die Unterscheidung zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation das Handeln von Personen in Organisationen steuern.

  • Deskriptive Modelle des Machthandelns und ihre Auswirkungen auf Führung und Belegschaft.
  • Analyse der Prozesstheorien: Risikowahlmodell nach Atkinson und das VIE-Modell nach Vroom.
  • Unterscheidung zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation sowie deren Wechselwirkung.
  • Die Theorie der organismischen Integration zur Förderung der Selbstbestimmung am Arbeitsplatz.
  • Evaluation variabler Vergütungssysteme und deren Einfluss auf Motivation und Arbeitsleistung.

Auszug aus dem Buch

1.1 Das deskriptive Modell des Machthandelns

Macht kann je nach Disziplin unterschiedlich definiert werden. Im Wesentlichen geht es darum, dass eine Person oder Organisation in der Lage ist, jemanden zu einer Handlung zu bewegen, die man sonst nicht ausführen würde. In der Literatur gibt es viele verschiedene Definitionen von Macht. Gemäß für diese Aufgabe gewählte Definition ist Macht „[…] eine bereichsspezifische, asymmetrische, dyadische Beziehung, die durch eine Gefällestruktur auf den Dimensionen soziale Kompetenz, Zugang zu Ressourcen und Statusposition charakterisiert ist und sich in einer einseitig verlaufenden Verhaltenskontrolle manifestiert“ (Schmalt und Heckhausen, 2010, S. 213). Diese Asymmetrie, die zwischen dem Beeinflusser (im Folgenden A genannt) und der zu beeinflussenden Person (im Folgenden B genannt) herrscht, muss durch Machtquellen gegeben sein. Die Machtquellen, beziehungsweise Ressourcen, bilden dabei die Basis für die Machtausübung, um eine Verhaltenskontrolle zu erreichen (Schmalt und Heckhausen, 2010, S. 214).

French und Raven (1959, S. 155-165) beschreiben fünf Quellen der Macht, die im Folgenden kurz vorgestellt werden: Die Belohnungsmacht (rewarded power) hängt von der Erwartung von B ab, inwieweit A in der Lage ist, die Motive von B zu befriedigen und inwieweit A die gewährte Befriedigung von einem gewünschten Verhalten von B abhängig macht. Die Zwangs- oder Bestrafungsmacht (coercive power) hängt von der Einschätzung von B ab, inwieweit A fähig ist, B für unerwünschte Handlungen durch Strafandrohung in dessen Handlungsspielraum einzuschränken. Bei der legitimierten Macht (legitimate power) handelt es sich um internalisierte Normen von B, die ihm sagen, dass A berechtigt ist, das Einhalten von gewissen Verhalten zu überwachen und durchzusetzen. Die Vorbildmacht (referent power) basiert auf dem Wunsch von B, so zu sein wie A und inwieweit sich B mit A identifizieren kann. Die Expertenmacht (expert power) hängt von dem Ausmaß ab, inwieweit A Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse besitzt, die für B relevant sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Aufgabe 1: Dieses Kapitel erläutert das deskriptive Modell des Machthandelns, analysiert Machtquellen und diskutiert die Auswirkungen von Machtmotiven auf Führungskräfte sowie deren Interaktion mit Mitarbeitenden.

2. Aufgabe 2: Hier werden das Risikowahlmodell von Atkinson und das VIE-Modell von Vroom vorgestellt, voneinander abgegrenzt und anhand konkreter Beispiele auf die eigene Entscheidungssituation angewendet.

3. Aufgabe 3: Dieses Kapitel widmet sich der Unterscheidung zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation, der Theorie der organismischen Integration und bewertet die Sinnhaftigkeit leistungsvariabler Vergütungssysteme.

Schlüsselwörter

Machtmotivation, Führung, Risikowahlmodell, VIE-Modell, Intrinsische Motivation, Extrinsische Motivation, Organismische Integration, Selbstbestimmungstheorie, Variable Vergütung, Verdrängungseffekt, Preiseffekt, Kompetenzerleben, Autonomie, Arbeitsleistung, Führungskräfteentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den psychologischen Mechanismen der menschlichen Motivation im Arbeitskontext und deren praktischer Anwendung für Führung und Leistungsanreize.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören Machtmotivation bei Führungskräften, die Auswahl von Aufgaben unter Unsicherheit, die Theorie der Selbstbestimmung sowie die Auswirkungen extrinsischer Anreize.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, theoretische Motivationskonzepte kritisch auf ihre Praxistauglichkeit in Unternehmen zu prüfen und Handlungsempfehlungen für ein motivierendes Arbeitsumfeld abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit der Fachliteratur, ergänzt durch Fallbeispiele und die praktische Anwendung von Modellen auf konkrete Entscheidungsprozesse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Modelle wie das Machthandeln, das Risikowahlmodell, das VIE-Modell sowie die organismische Integration detailliert analysiert und diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Machtmotivation, Selbstbestimmung, intrinsische/extrinsische Motivation, variable Vergütung und Führungskräfteentwicklung sind die prägenden Begriffe.

Warum ist eine variable Vergütung bei Wissensarbeitern oft kontraproduktiv?

Da variable Vergütung bei interessanten, intrinsisch motivierten Tätigkeiten den sogenannten Verdrängungseffekt auslösen kann, sinkt die Gesamtmotivation, anstatt sie durch äußere Anreize zu steigern.

Wie sollten Führungskräfte bei mangelnder intrinsischer Motivation reagieren?

Anstatt auf Zwang zu setzen, wird empfohlen, Freiräume für Autonomie zu schaffen, Kompetenzerleben zu fördern und Aufgaben stärker an den persönlichen Werten der Mitarbeitenden auszurichten.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das deskriptive Modell des Machthandelns, das Risikowahlmodell nach Atkinson und Motivation
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
1,3
Autor
Jonas Poré (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
20
Katalognummer
V1140922
ISBN (eBook)
9783346519498
ISBN (Buch)
9783346519504
Sprache
Deutsch
Schlagworte
modell machthandelns risikowahlmodell atkinson motivation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jonas Poré (Autor:in), 2021, Das deskriptive Modell des Machthandelns, das Risikowahlmodell nach Atkinson und Motivation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1140922
Blick ins Buch
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