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Cybermobbing und Digitalisierung. Einfluss auf das soziale Leben aus der Opferperspektive

Titel: Cybermobbing und Digitalisierung. Einfluss auf das soziale Leben aus der Opferperspektive

Hausarbeit , 2021 , 10 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Rebecca Rabe (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Nutzen digitaler Medien ist heutzutage in unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Auch das sog. "Cybermobbing" spielt im Rahmen der Digitalisierung eine entscheidende Rolle. Mobbing findet heutzutage nicht mehr rein physisch nur in der Schule oder am Arbeitsplatz statt, sondern auch im Internet. Während der Nutzung von sozialen Netzwerken wie Instagram, Facebook, Twitter und Co. kommt es immer wieder zu Beschimpfungen, Schikanen, Bloßstellen, Bedrohungen u. v. m. mit teilweise gravierenden Folgen für Täter und Opfer. Darauf weisen auch "Zivile Helden" mit ihrem Instagram-Post vom 03.08.2021 hin. Dazu erklären sie auch noch, welche Präventionsmaßnahmen angewendet werden können, um sich vor solchen Attacken zu schützen.

In dieser Hausarbeit wird nun erläutert, wie Digitalisierung und Cybermobbing definiert werden, welche Unterschiede vorhanden sind außerhalb der Cyberwelt sowie der Einfluss auf das soziale/gesellschaftliche Leben aus der Opferperspektive. Des Weiteren wird eine kritische Selbstreflexion zum Thema "Leben im digitalen Zeitalter" dargelegt. Abschließend wird eine kurze Anschauungsweise der dargestellten Themenstellung wiedergegeben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Digitalisierung

3. Cybermobbing

4. Gegebenheiten außerhalb der Cyberwelt

5. Einfluss auf das soziale/gesellschaftliche Leben

6. Kritische Selbstreflexion

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Phänomen Cybermobbing im Kontext der zunehmenden Digitalisierung, beleuchtet die Folgen für die Betroffenen aus der Opferperspektive und reflektiert kritisch die Wechselwirkungen zwischen dem digitalen Zeitalter und gesellschaftlichen Realitäten.

  • Definition und Ausprägung der Digitalisierung
  • Mechanismen und Auswirkungen von Cybermobbing
  • Abgrenzung von traditionellem Mobbing in der physischen Welt
  • Psychosoziale Folgen für Opfer
  • Präventionsmöglichkeiten und Rolle der Sozialen Arbeit

Auszug aus dem Buch

3. „Cybermobbing“

Unter Cybermobbing (engl. Cyberbullying) versteht man allgemein die absichtliche, wiederholte, aggressive Handlung unter Zuhilfenahme von neuen Technologien, wie z. B. Computern oder Smartphone (Marx 2017, S. 24). Des Weiteren erklärt Tokunaga (2010) dazu, dass Cybermobbing sei jedes Verhalten, dass von Individuen oder Gruppen mittels elektronischer oder digitaler Medien ausgeführt wird und wiederholt feindselige oder aggressive Botschaften vermittelt, die die Absicht verfolgen, anderen Schaden oder Unbehagen zu bereiten. Innerhalb von Sekunden können Filmsequenzen mit einem Smartphone aufgenommen werden und im Internet verbreitet werden wie z. B. die Vergewaltigung eines Mädchens in der Schulsporthalle, das Verprügeln eines Jungen auf dem Schulhof oder einen Mitschüler auf dem Schulhof (vgl. Katzer 2013, S. 1). Ebenso können auch Nacktfotos von Minderjährigen sowie kinderpornografisches Material über soziale Netzwerke oder Videoplattformen über hunderttausenden Usern zugänglich gemacht werden (ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz digitaler Medien und die Problematik von Cybermobbing ein und erläutert den Aufbau der Hausarbeit.

2. Digitalisierung: Dieses Kapitel definiert Digitalisierung als Umwandlung von Informationen in elektronisch bearbeitbare Zahlenwerte und diskutiert deren Einfluss auf das Realitätsbild durch Massenmedien.

3. Cybermobbing: Hier werden Definitionen und Formen des Cybermobbings analysiert sowie die Motive der Täter und die verschiedenen Online-Plattformen, auf denen es stattfindet, beleuchtet.

4. Gegebenheiten außerhalb der Cyberwelt: Der Abschnitt grenzt das „traditionelle Mobbing“ in physischen sozialen Netzwerken von der virtuellen Form ab und betrachtet die Rolle des Öffentlichkeitsgrades.

5. Einfluss auf das soziale/gesellschaftliche Leben: Dieses Kapitel erörtert die psychischen und psychosomatischen Folgen von Cybermobbing für die Betroffenen sowie deren Tendenz zur sozialen Isolation.

6. Kritische Selbstreflexion: Die Autorin reflektiert persönlich über die Ambivalenz digitaler Medien, insbesondere im Kontext von Hass und Hetze gegen Einsatzkräfte.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz der Präventionsarbeit zusammen und betont die notwendige Verantwortung der Sozialen Arbeit im Umgang mit Cybermobbing.

Schlüsselwörter

Cybermobbing, Digitalisierung, soziale Netzwerke, Opferperspektive, Prävention, psychische Folgen, Soziale Arbeit, Medienkompetenz, Hasskultur, Internet, virtuelle Welt, traditionelles Mobbing, Polizei, soziale Isolation, Datenleck.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit dem Phänomen Cybermobbing als eine der Schattenseiten der modernen Digitalisierung und den Auswirkungen dieses Verhaltens auf Betroffene und die Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition der Digitalisierung, die verschiedenen Facetten von Cybermobbing, den Vergleich zum klassischen Mobbing sowie die Auswirkungen auf das psychische Wohlbefinden der Opfer.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Cybermobbing als aktuelles gesellschaftliches Problem zu identifizieren, die Folgen aus der Opferperspektive darzulegen und präventive Ansätze, insbesondere für die Soziale Arbeit, aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis bestehender theoretischer Ansätze und aktueller Studien (wie z. B. der Cyber-Life Studie) eine wissenschaftliche Einordnung des Themas vornimmt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Digitalisierung und Cybermobbing, eine Abgrenzung zum analogen Raum, eine Analyse der Folgen für Opfer und eine persönliche kritische Reflexion der Autorin.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Cybermobbing, Digitalisierung, Prävention, Soziale Arbeit, Opferperspektive und soziale Netzwerke.

Warum wird Cybermobbing oft als „opportunistic offense“ bezeichnet?

Der Begriff wird verwendet, da Täter ohne direkte physische Interaktion und mit geringer Planung Schaden zufügen können, während das Risiko der Entdeckung meist gering bleibt.

Welche Rolle spielt die „Soziale Arbeit“ laut Fazit?

Sozialarbeiter sind präventiv gefordert, die Empathiefähigkeit bei tatorientierten Klienten zu fördern und beim Ausstieg aus mobbenden Peer-Groups unterstützend zu wirken.

Wie reflektiert die Autorin ihre eigene berufliche Erfahrung?

Die Autorin reflektiert kritisch über Hass und Hetze gegen Einsatzkräfte, die sie in ihrem beruflichen Kontext in Justiz, Polizei und Bundeswehr beobachtet hat.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Cybermobbing und Digitalisierung. Einfluss auf das soziale Leben aus der Opferperspektive
Hochschule
Fachhochschule Dortmund
Note
2,0
Autor
Rebecca Rabe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
10
Katalognummer
V1141227
ISBN (eBook)
9783346520326
Sprache
Deutsch
Schlagworte
cybermobbing digitalisierung einfluss leben opferperspektive
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Rebecca Rabe (Autor:in), 2021, Cybermobbing und Digitalisierung. Einfluss auf das soziale Leben aus der Opferperspektive, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1141227
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