Bei dieser Arbeit wurde mit einer fiktiven Person ein Trainingsplan erstellt. Nach eingehender Anamnese wurde ein individueller Trainingsplan exakt auf die Person zusammengestellt. Am Ende wurden zwei Fallstudien im Bereich "Effekt des Krafttrainings bei Osteoporose" analysiert und zusammengefasst.
Inhaltsverzeichnis
1 LÖSUNG AUFGABE 1
2 LÖSUNG AUFGABE 2
3 LÖSUNG AUFGABE 3
4 LÖSUNG AUFGABE 4
5 LÖSUNG AUFGABE 5
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines individuellen Trainingsplans für eine Kundin zur Verbesserung ihrer körperlichen Fitness und zur gezielten Linderung von Rückenschmerzen, die durch eine vorwiegend sitzende Tätigkeit entstehen. Darüber hinaus wird der wissenschaftliche Hintergrund der Effekte von Krafttraining auf das Krankheitsbild Osteoporose analysiert.
- Anamnese und biometrische Datenerhebung
- Leistungsdiagnostik mittels ILB-Methode
- Erstellung einer langfristigen Makrozyklusplanung
- Konzeption einer gezielten Übungsauswahl zur Rumpfstabilisation
- Wissenschaftliche Betrachtung des Krafttrainings bei Osteoporose
Auszug aus dem Buch
Die Übungsauswahl
Die Übungsauswahl bezieht sich in erster Linie auf die Schmerzlinderung im Rücken der Kundin. Hinzu kommt, dass gerade bei einer Person, die das erste Mal Krafttraining betreibt, auf die richtigen Bewegungsabläufe und die richtige Atmung geachtet wird. Die Übungen müssen so ausgewählt werden, dass die Kundin mit komplexen Übungen anfängt und sich zu den einfacheren hinarbeitet. Die Übungsreihenfolge ist insgesamt antagonistisch aufgebaut, sodass zum Kraftausgleich und zur Stabilisation immer ein Gegenmuskel mit trainiert wird. Den Fokus haben wir hierbei gezielt auf die Rumpfmuskulatur gerichtet, um die angegebenen Ziele zu verwirklichen und im Nachgang präventiv weiteren Schmerzen vorzubeugen. Hinzukommt, dass wir Übungen ausgewählt haben, an denen die Kundin so wenig wie möglich sitzen muss. Durch ihre Arbeit als Büroangestellte muss Sie schon den ganzen Tag sitzen, da versuchen wir es so gut es geht zu vermeiden, dass Sie während des Trainings wieder sitzen muss.
Das Training startet mit freien Kniebeugen an der Langhantel, da diese die perfekte Übung zum Training der gesamten Beinmuskulatur ist. Zudem wird hierbei die Koordinationsfähigkeit, die Rumpfmuskulatur und insbesondere die Stabilisation des Körpers geschult. Des Weiteren beziehen wir den Beinbeuger und die Abduktoren Maschine ins Training mit ein, da sie die rückwertige Kette als auch die Po-Muskulatur trainieren, auf der sie den ganzen Tag sitzt. Wie schon bei den Kniebeugen, versuchen wir beim Rudern mit der Langhantel mehr Stabilität in den Rumpf, mehr Kraft und Muskulatur in den Rücken zu bekommen, dass wir das Problem der Rückenschmerzen besser in den Griff bekommen. Unterstützend und abwechslungsreich dazu, nahmen wir den Latzug, Butterfly Reverse und die Hyperextensions mit in den Plan. Als letzte Übung absolviert meine Kundin die Crunches, um einen Gegenspieler der vielen Rückenübungen zu haben.
Zusammenfassung der Kapitel
1 LÖSUNG AUFGABE 1: Erhebung der persönlichen und biometrischen Daten sowie Durchführung eines Krafttests nach der ILB-Methode zur Bestimmung des aktuellen Leistungsstandes.
2 LÖSUNG AUFGABE 2: Festlegung konkreter Trainingsziele wie der Schmerzfreiheit im Rücken, der Verbesserung der körperlichen Fitness und der Reduktion des Körperfettanteils.
3 LÖSUNG AUFGABE 3: Erstellung einer strukturierten Makrozyklusplanung, die vier verschiedene Mesozyklen mit unterschiedlichen Schwerpunkten wie Kraftausdauer, Hypertrophie und Regeneration umfasst.
4 LÖSUNG AUFGABE 4: Detaillierte Planung des ersten Mesozyklus inklusive der spezifischen Übungsauswahl, um eine solide muskuläre Basis zur Linderung von Rückenschmerzen zu schaffen.
5 LÖSUNG AUFGABE 5: Analyse wissenschaftlicher Studien zu den Auswirkungen von Krafttraining auf Patienten mit Osteoporose und deren Relevanz für präventive Trainingsansätze.
Schlüsselwörter
Trainingslehre, Gesundheitsmanagement, Krafttraining, ILB-Methode, Rückenschmerzen, Prävention, Osteoporose, Makrozyklus, Hypertrophie, Rumpfmuskulatur, Leistungsdiagnostik, Trainingsplanung, Ganzkörpertraining, Rehabilitation, Knochendichte.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert die Erstellung eines individuellen Trainingskonzepts für eine Kundin mit sitzender Tätigkeit, um Rückenbeschwerden zu lindern und die allgemeine Fitness zu verbessern.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Felder sind die Trainingsplanung, die Belastungssteuerung nach der ILB-Methode, die gezielte Übungsauswahl zur Rumpfkräftigung sowie sportwissenschaftliche Grundlagen zu Osteoporose.
Was ist das primäre Ziel der Kundin?
Das Hauptziel ist die Linderung von Rückenschmerzen, ergänzt durch eine allgemeine Verbesserung der Fitness und eine Reduktion des Körperfettanteils.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Trainingsplanung verwendet?
Zur Bestimmung der individuellen Belastungsintensitäten wird die ILB-Methode (Individuelle Leistungs-Bildung) eingesetzt.
Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?
Der Hauptteil gliedert sich in die Anamnese, die Leistungsdiagnostik, die langfristige Zyklusplanung, die konkrete Trainingsgestaltung und eine Literaturrecherche zu den Effekten von Krafttraining bei Osteoporose.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Trainingslehre, ILB-Methode, Rückenschmerzprävention, Hypertrophie und Osteoporoseprävention.
Warum spielt die Sitzposition bei der Übungsauswahl eine so große Rolle?
Da die Kundin aufgrund ihres Berufs als Büroangestellte bereits den Großteil des Tages sitzend verbringt, wurde bei der Auswahl der Übungen darauf geachtet, möglichst stehende oder liegende Übungsvarianten zu wählen, um den Rücken zu entlasten.
Welches Fazit ziehen die zitierten Studien zur Osteoporose?
Die Studien belegen, dass Krafttraining eine effektive Methode zur Erhaltung der Knochendichte darstellt und das Wohlbefinden sowie die Funktionskapazität der Patienten signifikant steigern kann.
- Arbeit zitieren
- Jerome Denzin (Autor:in), 2021, Erstellung eines Trainingsplans. Diagnose, Makro- und Mesozyklusplanung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1141233