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Präoperative Angst. Pflegerische Interventionen zur Reduzierung der Angst vor einer Herz-OP

Title: Präoperative Angst. Pflegerische Interventionen zur Reduzierung der Angst vor einer Herz-OP

Academic Paper , 2020 , 23 Pages , Grade: C

Autor:in: Maurice Troller (Author)

Nursing Science - Acute care
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche pflegerischen Interventionen die Angst vor einer Herzoperation bei erwachsenen Patienten und Patientinnen mit Herzerkrankungen reduzieren, damit diese nicht in so großer Anspannung operiert werden müssen.

Erwachsene Patienten und Patientinnen mit Herzerkrankungen haben oft Angst vor Herzoperationen. Dies zeigt sich durch Unruhe, Nervosität, Weinen, Schlaflosigkeit und Hypertonie. Die Patienten und Patientinnen wirken sehr gestresst und äußern dies auch. Um sich in der Nacht ausruhen zu können sind sie auf schlaffördernde, sedierende oder angstlösende Medikamente angewiesen, die wenig Wirkung zeigen.

Vor der Operation wirken sie sehr angespannt oder sind weinerlich. Sie haben keinen Einfluss auf die Situation und fühlen sich machtlos oder ausgeliefert. Als Folge ihrer emotionalen Verfassung gehen sie aufgewühlt in die Operation.

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Inhaltsverzeichnis

1 Situationsbeschreibung

1.1 Ausgewähltes Phänomen

1.2 Paradigmatischer Fall

1.3 Begründung der Wahl

1.4 Problemstellung des paradigmatischen Falles

1.5 Fragestellung zum beschriebenen Phänomen

1.6 Zielsetzungen in Bezug zum paradigmatischen Fall

2 Bearbeitung der Fragestellung

2.1 Angst

2.1.1 Definition

2.1.1.1 Sorge, Vorsorge, Unsicherheiten

2.1.1.2 Angst

2.1.1.3 Panik

2.1.2 Merkmale

2.1.3 Ursachen präoperativer Angst

2.1.4 Folgen präoperativer Angst

2.2 Was tun gegen die Angst?

2.2.1 Mit eigener Angst umgehen

2.2.2 Angstmessung

2.2.2.1 State-trait-Anxiety Inventory (STAI)

2.2.2.2 Visual Analogue Scale (VAS: Visuelle Analogskala)

2.2.2.3 Beck Anxiety Inventory (BAI)

2.2.3 Ansprechen

2.2.4 Beruhigen

2.2.5 Präoperative Pflegevisite

2.2.6 Entspannungstechniken

2.2.6.1 Atemstimulierende Einreibung (ASE)

2.3 Machtlosigkeit

2.3.1 Definition

2.3.2 Bestimmende Merkmale

2.3.3 Einflussfaktoren

2.3.4 Machtressourcen & Kontrolle

2.3.4.1 Kognitive Kontrolle

2.3.4.2 Entscheidungskontrolle

2.3.4.3 Verhaltenskontrolle

2.3.5 Massnahmen

2.3.5.1 Modifikation der Pflegeumgebung

2.3.5.2 Unterstützung beim Treffen von Entscheidungen

2.3.5.3 Förderung des Verbalisierens von Gefühlen

2.3.5.4 Anwendung von Techniken der Verhaltensmodifikation

2.3.5.5 Erhöhung der Sensibilität

2.3.5.6 Anleitung und Vermittlung von Kenntnissen

2.3.5.7 Vermittlung von Techniken zur besseren Selbstbehauptung/ Interessenvertretung

2.3.5.8 Aufrechterhaltung des wiedererlangten Kontrollgefühls

2.4 Coping

2.4.1 Definition

2.4.2 Formen

2.4.3 Wirksamkeit

3 Begründung der verwendeten Literatur

4 Lösungsansätze in Bezug auf den paradigmatischen Fall

4.1 Pflege

4.1.1 Ansprechen, beruhigen, informieren

4.1.2 Assessments

4.1.3 ASE

4.1.4 Weiteres

4.2 Patientin

5 Reflexion

5.1 Reflexion des Lernprozesses

5.1.1 Ausgangslage

5.1.2 Zielsetzung

5.1.3 Vorgehensweise

5.1.4 Ergebnis

5.1.5 Persönliches Erleben

5.1.6 Bewertung des Vorgehens

5.1.7 Folgerungen für künftige Lernprozesse

5.2 Schlussfolgerungen für den zukünftigen Pflegealltag und die Rolle als diplomierte Pflegefachperson HF

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, welche pflegerischen Interventionen dazu beitragen können, die präoperative Angst bei erwachsenen Patienten mit Herzerkrankungen zu reduzieren und das subjektive Gefühl der Machtlosigkeit im klinischen Setting zu verringern.

  • Präoperative Angst bei Herzoperationen
  • Machtlosigkeit und Kontrollverlust im Krankenhaus
  • Pflegerische Interventionsmöglichkeiten
  • Methoden der Angstmessung (STAI, VAS, BAI)
  • Rolle der Angehörigen und professionelle Kommunikation

Auszug aus dem Buch

1.1 Ausgewähltes Phänomen

Erwachsene Patienten und Patientinnen mit Herzerkrankungen haben oft Angst vor Herzoperationen. Dies zeigt sich durch Unruhe, Nervosität, Weinen, Schlaflosigkeit und Hypertonie. Die Patienten und Patientinnen wirken sehr gestresst und äussern dies auch. Um sich in der Nacht ausruhen zu können sind sie auf schlaffördernde, sedierende oder angstlösende Medikamente angewiesen, die wenig Wirkung zeigen. Vor der Operation wirken sie sehr angespannt oder sind weinerlich. Sie haben keinen Einfluss auf die Situation und fühlen sich machtlos oder ausgeliefert. Als Folge ihrer emotionalen Verfassung gehen sie aufgewühlt in die Operation.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Situationsbeschreibung: Einleitung in das Thema präoperative Angst anhand eines paradigmatischen Falls einer Patientin vor einer Bypass-Operation sowie Darlegung der Problemstellung und Zielsetzungen.

2 Bearbeitung der Fragestellung: Fundierte theoretische Auseinandersetzung mit den Begriffen Angst, Machtlosigkeit und Coping sowie Analyse relevanter Messinstrumente und Interventionsstrategien.

3 Begründung der verwendeten Literatur: Reflexion über die Auswahl und Qualität der herangezogenen Fachquellen, Bücher und Internetressourcen.

4 Lösungsansätze in Bezug auf den paradigmatischen Fall: Praktische Anwendung der theoretischen Erkenntnisse durch konkrete Empfehlungen für die professionelle Pflege und die Unterstützung der Patientin.

5 Reflexion: Kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Lernprozess, der Methodik der Arbeit sowie Schlussfolgerungen für den zukünftigen professionellen Pflegealltag.

Schlüsselwörter

Präoperative Angst, Herzoperation, Pflegeintervention, Machtlosigkeit, Kontrollverlust, Angstmessung, Basale Stimulation, Coping, Patientenberatung, Pflegefachperson, Anamnese, Psychosoziale Unterstützung, Stressbewältigung, Kommunikation, Patientenvisite.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der präoperativen Angst bei erwachsenen Patienten vor Herzoperationen und analysiert, wie Pflegefachpersonen diese Patienten wirksam unterstützen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind das Phänomen der präoperativen Angst, das Gefühl der Machtlosigkeit in klinischen Settings sowie verschiedene Coping-Strategien zur Bewältigung dieser Belastungssituationen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, effektive pflegerische Interventionen zu identifizieren und zu beschreiben, die Ängste in der Zeit zwischen Spitalaufenthalt und Eingriff reduzieren können, um den Patienten einen entspannteren Operationszugang zu ermöglichen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der Analyse eines paradigmatischen Fallbeispiels, um die theoretischen Konzepte mit dem praktischen Pflegealltag zu verknüpfen.

Welche Inhalte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung von Angst und Machtlosigkeit, die Vorstellung von Assessments zur Angstmessung sowie die Erläuterung konkreter Maßnahmen wie Atemstimulierende Einreibungen (ASE) und Kommunikationsstrategien.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlüsselwörter umfassen präoperative Angst, Machtlosigkeit, Pflegeinterventionen, Coping, Kontrollverlust und professionelle Pflegekommunikation.

Warum spielt das Thema „Machtlosigkeit“ eine so große Rolle in der Untersuchung?

Machtlosigkeit ist eng mit der präoperativen Angst verknüpft; Patienten fühlen sich in der Krankenhausumgebung oft ausgeliefert, weshalb die Förderung von Kontrolle und Mitbestimmung essenziell für die Angstlinderung ist.

Welche Bedeutung hat die „Atemstimulierende Einreibung“ (ASE) im Kontext dieser Arbeit?

Die ASE wird als pflegerische Maßnahme der basalen Stimulation hervorgehoben, die bei unruhigen Patienten erfolgreich eingesetzt werden kann, um körperliche Anspannung zu reduzieren und einen ruhigeren Atemrhythmus zu fördern.

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Details

Title
Präoperative Angst. Pflegerische Interventionen zur Reduzierung der Angst vor einer Herz-OP
Grade
C
Author
Maurice Troller (Author)
Publication Year
2020
Pages
23
Catalog Number
V1141577
ISBN (eBook)
9783346518163
ISBN (Book)
9783346518170
Language
German
Tags
Präoperative Angst
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maurice Troller (Author), 2020, Präoperative Angst. Pflegerische Interventionen zur Reduzierung der Angst vor einer Herz-OP, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1141577
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