Martin Heideggers Wahrheitsverständnis. Seine Wissenschaftskritik in seinem Vortrag "Was ist Metaphysik?"


Hausarbeit, 2020

18 Seiten, Note: 1.0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Gliederung und Inhalt

2. Heranführung an Heideggers Denken

3. Wahrheitskonzeption
3.1. Wahrheit als Unverborgenheit und das Dasein als Ort der Wahrheit
3.2. Schwundstufen von Wahrheit: Seinsvergessenheit in der Geschichte der Metaphysik

4. Wissenschaftsverständnis in „Was ist Metaphysik“
4.1. Perspektivische Beschränkung auf das Seiende selbst
4.2. Das Nichts

5. Fazit

6. Quellen- und Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Unser Dasein - in der Gemeinschaft von Forschern, Lehrern und Studierenden - ist durch die Wissenschaft bestimmt. Was geschieht Wesentliches mit uns im Grunde des Daseins, sofern die Wissenschaft unsere Leidenschaft geworden ist? 1 Unter anderem mit diesen Worten hinterfragt der deutsche Philosoph Martin Heidegger (1889-1976) dasjenige, was für uns heute noch mehr als zu seinen Lebzeiten als selbstverständlich galt: Die Verherrlichung der Wissenschaften als die einzig wahrheitsgenerierenden- und bestimmenden Disziplinen und die damit einhergehenden Auswirkungen auf die menschliche Existenz.

Wie Wahrheit und Wirklichkeit zu denken seien, ist seit Jahrtausenden Streitfrage in der Philosophie. Von der Antike bis zur heutigen Zeit hat sich dabei die Perspektive und Definition von Wahrheit verändert. Im Wesentlichen zeichnet sich der heutige Zeitgeist dadurch aus, die Welt mit ihren Bestandteilen und Zusammenhängen in modern-naturwissenschaftlicher Methode zu definieren und dadurch festzulegen, was wahr und wirklich sei.

Dieses durch Wissenschaften geprägte Wahrheits- und damit Wirklichkeitsverständnis spiegele sich ebenfalls in einer gegenwärtigen Umfrage wider, in welche rund 72 Prozent der Menschen weltweit angebe der Wissenschaften zu vertrauen sowie lediglich 18 Prozent angebe ein geringes Vertrauen in sie zu besitzen.2 Doch sollte eine uns solche selbstverständliche Haltung unhinterfragt bleiben?

Martin Heidegger und lädt uns dazu ein unsere gängige Perspektive im wahrsten Sinne des Wortes von Grund auf zu überdenken. Diese Arbeit widmet sich ebendieser Darlegungen bezüglich des Zusammenhangs von Wissenschaft und Wahrheit im Rahmen des im Seminar thematisierten Vortrags „Was ist Metaphysik“ (1929).

1.1 Gliederung und Inhalt

Damit der Aufbau, Fortgang und die genaueren Ziele der vorliegenden Arbeit ersichtlich werden, soll zunächst der Verlauf dieser in ihrer Strukturiertheit dargelegt werden. Beginnend mit einerHeranführung an das Denken Martin Heideggerssoll eine Vertrautheit für die in dem Rahmen dieser Arbeit notwendigen Begrifflichkeiten und der spezifischen Denkart geschaffen werden. Dieser Nachvollzug ist zur Herausbildung eines Grundverständnisses notwendig, aus welchem heraus die Weise, in welcher Heidegger Wahrheit und Wissenschaft betrachtet, zu verstehen ist. Dabei fungiert dieses Kapitel umreißend und hinleitend auf die Schwerpunkte der Arbeit, als dass es sämtlichen Darlegungen Heideggers diesbezüglich gerecht werden soll.

Um der Seins- undWahrheitskonzeptionHeideggers gerecht zu werden, müsse man unter anderem auf die sich im Laufe der Zeit verschieden herausgebildeten expliziten und impliziten Begriffe für Wahrheit thematisieren, sämtliche damit zusammenhängende Terminologien erläutern und zwischen Darlegungen vor und nach der sogenannte „Kehre“ (um 1929)3 unterscheiden.4 Da sich diese Arbeit auf die im Jahre 1929 stattgefundene Vorlesung „Was ist Metaphysik“, fokussiert, wird sich weitestgehend auf das von Heidegger zu diesem Zeitpunkt entwickelte Wahrheitsverständnis mit direkten Darlegungen aus der Vorlesung bezogen und nur auf die in diesem Rahmen notwendigen Zusammenhänge beschränkt, wobei gewisse Ausführungen mithilfe der Vorlesung externer Bezüge untermauert oder erläutert werden.

Der Schwerpunkt der Arbeit besteht somit in zwei wesentlichen Aspekten: Zunächst aus den eben erwähnten Darlegung zu HeideggersWahrheitskonzeptionsowie, darauf aufbauend, die Herausarbeitung der Standpunkte seinesWissenschaftsverständnisseswesentlich innerhalb„Was ist Metaphysik“, fortlaufend als „WM“ bezeichnet. Dabei ist die Beschäftigung mit der Wahrheitskonzeption zweiteilig angelegt: Zunächst wird im Unterkapitel „Wahrheit als Unverborgenheit und das Dasein als Ort der Wahrheit“ in Anlehnung und bezugnehmend auf die Frage nach dem Sein das spezifische Verständnis der Wahrheit als Unverborgenheit dargelegt und darauffolgend mit der Rolle des Menschen als Daseins in Verbindung gebracht. Schließlich nennt das Unterkapitel „Schwundstufen von Wahrheit: Seinsvergessenheit in der Geschichte der Metaphysik“ knapp einzelne Beispiele, anhand dessen Heidegger die perspektivische Verengung von Wahrheit in der Geschichte der Metaphysik festmacht. Im Anschluss folgt der zweite Hauptteil dieser Arbeit, welcher sich nah an der Vorlesung WM mit den Darlegungen zur Wissenschaft beschäftigt, was ebenfalls in zwei Unterkapitel gegliedert ist und im engen Zusammenhang mit den in der Heranführung gewonnenen Erkenntnissen zusammenhängt. Von einer allgemeinen Definition von Wissenschaften wird dabei abgesehen, da bei Heidegger selbst kein Definitionsversuch geschieht, sondern vielmehr nah der wahren Fundierung der Wissenschaften gefragt wird, wodurch ein generelles Verständnis in diesem Rahmen ausreichend ist.

Letztlich fasst das Fazit die sämtlich herausgearbeiteten Erkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick darüber, wie die bisherigen Ergebnisse weitergeführt werden könnten.

2. Heranführung an das Denken Martin Heideggers: Die Frage nach dem Sein

Als bedeutendster und zugleich umstrittenster Vertreter der Existenzphilosophie habe Martin Heidegger nachhaltig die Entwicklung der Philosophie beeinflusst wie kaum jemand anders.5 Schon sein Lehrer Edmund Husserl (1859-1938) habe Anfang des 20. Jahrhunderts mit dem Leitspruch „Zu den Sachen Selbst“ wesentlich die aufkommende philosophische Strömung der Phänomenologie geprägt , 6 der auch Heidegger angehörte.

„Eine Hinwendung zu den Sachen, wie sie in Wahrheit sind, d.h. nicht aus der Perspektive bestimmter Theorien, Konstruktionen und Vorurteilen“7 ist Kern und Aussage dieses Leitsatzes. Die phänomenologische Betrachtungsweise verstehte sich dabei als philosophische Methode,8 die sich den Sachen widmet, wie sie sich unmittelbar zeigen und erscheinen.9 Sich somit nicht als „weltanschaulich orientierte Standpunkts- oder Richtungsphilosophie“10 verstehend, sei es folglich ausdrücklich nicht ihr Ziel diese Ebene des Phänomenalen zu überschreiten, um daraufhin aufzudecken, was die Gegenstände in Wahrheit seien.11 Dies impliziere nämlich genau gegenteilig die Annahme, dass sich hinter den Erscheinungen noch idealisierbare und in ein System zu bringende Wahrheiten verbergen, wie es oft in Modellen traditioneller Ontologien12 auf verschiedenen Weisen zu tragen kam.13

Die Wahrheit sei jedoch nach Martin Heidegger, welcher als Schüler Husserls ebenfalls „den Sachen selbst“ zugewandt gewesen sei, gerade nicht derartig zu denken.14 Wie er in Sein und Zeit (1927) darlegt, solle „[...] man das Phänomen als die Erscheinungsweise des Gegenstandes selbst verstehen. Das Phänomen ist das, was von sich selbst her scheint - das, was sich manifestiert, was sich offenbart.“15 Aus diesen Betrachtungsweisen folgere er seine entscheidenden Einsichten über die Wahrheit,16 die philosophiegeschichtlich herausragend kontrastiert den traditionellen Wahrheitsbegriffen gegenüberstehen.17 All seine Ausführungen zur Wahrheit und Wissenschaft sind demnach ein Bemühen im Sinne des phänomenologischen Verständnisses.18

Da er in ebendiesen traditionellen Abhandlungen der Metaphysik das innerste Problem der abendländischen Philosophie gesehen habe, habe Heidegger mit seiner phänomenologischen Fundamentalontologie das Bestreben gehabt auf eine ursprünglichste Weise die Frage nach dem Sein neu zu stellen.19 Die Seinsfrage als die fundamentalste Frage allen Philosophierens20 ist dabei in dem Sinne fundamental, dass sie das Fundament der Metaphysik und damit auch des gesamten Philosophierens und den daraus entspringenden Wissenschaften darstellt. Hervorgehoben und verdeutlicht wird dies bereits zu Beginn von WM, worin er eine von Descartes stammende Baum-Metapher anführt und woraus bereits eine strukturelle Zuweisung der Disziplinen hervorgeht:21 „So ist alle Philosophie wie ein Baum, dessen Wurzeln die Metaphysik sind, der Stamm ist die Physik und die Zweige, die aus dem Baum kommen, sind alle anderen Wissenschaften.“22

Da sich die Frage nach dem Sein phänomenologisch nicht durch die Analyse des Begriffs „Sein“ beantworten ließe und damit eine genauere Definition unmöglich mache,23 sei es Heideggers Bestreben gewesen diejenigen Zusammenhänge sichtbar zu machen, in denen Phänomene stehen, die gewöhnlich nicht betrachtet werden:24 Das, was sich zunächst und zumeist nicht zeige, aber zugleich wesenhaft sei sowie den Grund und den Sinn ausmache zu dem, was sich zeige . 25

Es benötige deshalb eine neue Art des Denkens, das die Metaphysik überwinde,26 da das Denken an die Wahrheit des Seins immer die Metaphysik verlasse.27 Unter anderem aufgrund dieser Aspekte folgert Heidegger, dass sämtliche traditionelle Auffassungen der abendländischen Philosophie nur auf der Ebene des Seienden blieben, ohne zu merken, dass sie die ursprünglicheren Phänomene, die den Seienden wesenhaft sind, gar nicht erst im Blick haben:

Allein, die Metaphysik antwortet nirgends auf die Frage nach der Wahrheit des Seins, weil sie diese Frage nie fragt. Sie fragt nicht, weil sie das Sein nur denkt, indem sie das Seiende als Seiende vorstellt. Sie meint das Seiende im Ganzen und spricht vom Sein. Sie nennt das Sein und meint das Seiende als das Seiende. Die Aussagen der Metaphysik bewegt sich von ihrem Beginn bis in ihre Vollendung auf eine seltsame Weise in einer durchgängigen Verwechslung von Seiendem und Sein.28

In seiner Terminologie besteht dabei ein wesentlicher Unterschied in den Begriffen „Sein“ und „Seiendem“ und wird in Heideggers Philosophie als „ontologische Differenz“ bezeichnet.29 Diese Differenz sowie die Bemühung um ein noch ursprünglicheres Fragen zeige sich insbesondere in Heideggers wichtigster und grundlegendster Frage der Metaphysik, in welcher die Gegenüberstellung von Seiendem und Nichts geschieht, welches mit dem Sein selbst zusammengefasst wird:

Die «Grundfrage der Metaphysik» lautet: «Warum ist überhaupt Seiendes und nicht vielmehr Nichts?» [...].

Das ist die Frage: «Woher kommt es, daß überall Seiendes den Vorrang hat und jegliches <ist> für sich beansprucht, während das, was nicht ein Seiendes ist, das so verstandene Nichts als das Sein selbst, vergessen bleibt?»30

Durch diese Art des Fragens und des sprachlichen Wortspiels solle das Walten dieses Seins aufgezeigt werden,31 dem alles Seiende zugrunde liege oder wodurch es erst Seiendes sei, also ein Fragen nach den Bedingungen des Seienden. Folglich sei es nicht Heideggers Anliegen gewesen einzelne Arten von Seienden darzustellen, sondern das Sein des Seienden zu erfassen.32 Wichtig ist jedoch zu betonen, dass es gerade nicht Heideggers Intention gewesen sei, mit dem Denken über das Sein eine „ursprüngliche Wurzel“ mit einer noch ursprünglichen zu ersetzen.33 Die Rolle des „Nichts“ wird im Fortlaufen noch ihre Thematisierung erfahren.

3. Wahrheitskonzeption

3.1. Wahrheit als Unverborgenheit und das Dasein als Ort der Wahrheit

Die wissenschaftsmetaphysischen Irrtümer, die sich zu Zeiten Heideggers und insbesondere darüber hinaus im Denken manifestieren werden, haben ihre Wurzeln in einem langen Verlauf der Geschichte der Metaphysik.34 Da er bei seinen Analysen dieser bezüglich der Wirklichkeits­wahrnehmung maßgeblich eine im Verlauf wachsende perspektivische Verengung des Wahrheitsbegriffs vernommen habe,35 sei es ihm ein dringliches Anliegen gewesen diese zentrale Rolle des Themas der Wahrheit zu unterstreichen.36 Heideggers Beschäftigung mit der Wahrheit durchwanderte dabei verschiedene abendländische Denker.

Zu den frühsten Anfängen der Philosophie im antiken Griechenland, sei das Sein mit Wahrheit in Einem insofern zusammen gedacht gewesen, dass Wahrheit im Sinne vom griechischen „aAqÖEia“ gleichbedeutend mit „Sache“ und dem „Sichselbstzeigenden“ gewesen sei. Dieser Tradition schloss sich Heidegger an und nahm dies als Ausgangspunkt seiner Entwicklung eines Wahrheitsverständnis der Wahrheit als Unverborgenheit .37

Dass uns Seiendes auf bestimmte Weise erscheint, sei somit einem verborgenerem Phänomen zu verdanken. Heidegger stellt es in WM metaphorisch als „Licht des Seins“ dar, welches das Seiende für uns erst „lichtet“,38 d.h erst „er-scheinbar“ mache. Somit habe das Sein ein entbergendes wie auch ein verbergendes Wesen, darin bestehe die Wahrheit des Seins . 39 Doch dieses entbergende Wesen als Wahrheit und Licht des Seins würde allgemeinen metaphysischen Denken nicht berücksichtigt und nicht erfassbar sein,40 dazu sei das metaphysische Denken, wie bereits erwähnt, vom ihrem Wesen nicht fähig. Die verschiedenen metaphysischen Auffassungen hätten zwar mit ihrer Betrachtung von Seienden das Sein „gelichtet“, womit Sein in seiner Unverborgenheit angekommen sei.41 Doch seien sie nicht fähig zu fassen, wie und ob das Sein solche Unverborgenheit mit sich bringt und gar auf eine selbstständige Weise „sich in der Metaphysik und als diese anbringt.“42 Damit scheine die Wahrheit des Seins als Unverborgenheit eine Vorstellung von selbst waltender, autonomer Wahrheit zu sein.43

Einer der Ausgangspunkte Heideggers, in welchem er nach der Kehre44 das Problem des Verständnisses der Wahrheit sah, bestand in der gängige These, Wahrheit sei die Übereinstimmung einer Aussage mit einer Sache:45 Die traditionellen Ontologien begriffen überwiegend Wahrheit als Übereinstimmung von einem Ding (res) mit dem Verstand/Vernunft (intellectus) oder Wahrheit als Eigenschaft von bestimmten Urteilen.46 Wer nach einem ursprünglicherem Wesen der Wahrheit suche, sollte sich damit nicht zufrieden geben: Denn Aussage und Sache seien für sich schon zwei einzelne und grundverschiedene Phänomene.47 Die phänomenologische Betrachtungsweise Heideggers führte ihn zu der Ablehnung, dass zum einen Wahrheit ihren Ort in der Aussage habe und dass die ursprüngliche Idealform der Wahrheit die Wahrheit des theoretischen Erkennens und/oder des Satzes sei.48 Um der Frage nach der Wahrheit des Seins nachgehen zu können, sei vielmehr eine Zuwendung zum Wesens des Menschen notwendig.49

Hierin finde sich nach Heidegger ein weiterer grundlegender Aspekt, in welchem sich die ausschließliche Betrachtungsweise auf der Ebene von „Seiendem“ in der traditionellen, abendländischen Metaphysik widerspiegele. Die traditionellen Auffassungen bestimmen Pflanzen, Tiere, Dinge sowie auch den Menschen auf die selbe Seinsart als „Seiende“. Doch bei Heidegger komme dem Wesen des Menschen eine eigene Seinskategorie (sui generis) zuteil und sei von Grund aus anders zu denken: Mit dem Begriff „Dasein“ wolle er diese spezifische Seinskategorie des Menschens betonen.50

Gezielt verwendet er in seiner Philosophie nicht den Ausdruck „Mensch“, da dieser ihm die „[...] unerwünschte Vorstellung evozier[e], [dass] hier [...] ontisch-wissenschaftlich über einen Gegenstand wie über andere ontisch-wissenschaftliche Gegenstände geredet [werde].“51 Auch sei nicht gemeint, dass Dasein subjektivistisch52 im Sinne von „Bewusstsein“ verstanden werde, sondern als „Stelle“ bzw. „Ortschaft“, in welcher die Wahrheit des Seins erfahren und gedacht werden könne.53

[...]


1 Heidegger, Martin: Was ist Metaphysik? Vittorio Klostermann Verlag, Sechzehnte Auflage 2007, Frankfurt am Main 2007, S. 26.

2 Vgl. Forschung und Lehre (2019): Drei von vier Menschen vertrauen der Wissenschaft. Unter: https://www.forschung-und-lehre.de/forschung/drei-von-vier-menschen-vertrauen-der-wissenschaft-1884/ (Zugriff: 02.05.2020).

3 Vgl. Schulz, Walter: Die Kehre von Heidegger (o.D.), Unter:

http://www.tydecks.info/online/themen_heidegger_kehre.html#:~:text=Walter%20Schulz%20(1912%2D2000),zum %20Nationalsozialismus%20zu%20tun%20hat. (Zugriff: 05.08.2020).

4 Vgl. Enders, Markus / Szaif, Jan (Hrsg.): Die Geschichte des philosophischen Begriffs der Wahrheit. Walter de Gruyter Verlag, Berlin 2006, S. 345.

5 Vgl. Röd, Wolfgang: Der Weg der Philosophie. Band II: 17. bis 20. Jahrhundert. 2. durchges. Auflage, Verlag C.H. Beck, München 2009, S. 451.

6 Vgl. Enders, Szaif, 2006. S. 338f.

7 Ebd. S. 339.

8 Vgl. ebd. S.338.

9 Vgl. Zahavi, Dan: Phänomenologie für Einsteiger. UTB,Paderborn 2007, S.13.

10 Enders, Szaif 2006. S.350.

11 Vgl. Zahavi, 2007. S. 13.

12 Ontologie: Die Lehre vom Sein bzw. Seienden - oftmals deckungsgleich verwendet mit dem Begriff „Metaphysik“

- beschäftigt sich als eine Disziplin der theoretischen Philosophie mit den grundsätzlichsten Wesensbestimmungen des Seins und somit mit den Grundstrukturen der Wirklichkeit.

13 Vgl. Philolex (o.D.): Ontologie. Unter: http://www.philolex.de/ontologi.htm (Zugriff: 28.11.2019).

14 Vgl. Röd, 2009. S. 452f.

15 Zahavi, 2007. S. 13.

16 Vgl. Enders, Szaif, 2006. S.351.

17 Vgl. ebd. S.346.

18 Vgl. ebd. S. 350.

19 Vgl. Batovanja, Vesna (2007): Heidegger und die Wissenschaft. Unter: https://hrcak.srce.hr/file/58494 (Zugriff: 28.11.2019), S. 409f.

20 Vgl. Totzke, Rainer: Buchstaben-Folgen. Schriftlichkeit, Wissenschaft und Heideggers Kritik an der Wisenschaftsideologie. Velbrück Wissenschaft Verlag, erste Auflage 2004, Weilerswist 2004, S. 174.

21 Vgl. Heidegger, 1943. S. 7.

22 Ebd. S. 7.

23 Vgl. Röd, 2009. S. 453.

24 Vgl. ebd.

25 Vgl. ebd. S. 453.

26 Vgl. Appelhans, Jörg: Martin Heideggers ungeschriebene Poetologie. Band 163,Max Niemeyer Verlag, Tübingen 2002, S. 21.

27 Vgl. Heidegger, 1943. S. 10.

28 Heidegger, 1943. S. 12.

29 Vgl. Peter Probst (1972): Differenz, ontologische. In: J. Ritter (Hg.): Historisches Wörterbuch der Philosophie, Basel: Schwabe Verlag. DOI: 10.24894/HWPh.695.

30 Heidegger, Martin: Was ist Metaphysik. Zit. in: Peter Probst (1972): Differenz, ontologische. In: J. Ritter (Hg.): Historisches Wörterbuch der Philosophie, Basel: Schwabe Verlag. DOI: 10.24894/HWPh.695.

31 Vgl. Happel, Markus (Hrsg.): Heidegger, neu gelesen. Königshausen & Neumann Verlag, Würzburg 1997, S. 71.

32 Vgl. Röd, 2009. S. 453.

33 Vgl. Heidegger, 1943. S. 9.

34 Vgl. Totzke, 2004. S. 252.

35 Vgl. ebd.

36 Vgl. Barash, Jefferey Andrew: Heidegger und der Historismus: Sinn der Geschichte und der Geschichtlichkeit des Sinns. Königshausen und Neumann Verlag, Würzburg 1999, S. 201.

37 Vgl. Enders, Szaif, 2006. S. 350f.

38 Vgl. Heidegger, 1943. S. 7.

39 Vgl. ebd. S. 8.

40 Vgl. ebd. S. 7f.

41 Vgl. Heidegger, 1943. S. 7.

42 Ebd. S. 8.

43 Vgl. Appelhans, 2002. S. 343.

44 Vgl. Enders, Szaif, 2006. S. 351.

45 Vgl. Appelhans, 2002. S. 341.

46 Vgl. Enders, Szaif, 2006. S. 346.

47 Vgl. ebd. S. 354.

48 Vgl. ebd. S. 351.

49 Vgl. Heidegger, 1943. S. 14.

50 Vgl. Totzke, 2004. S. 175.

51 Vgl. ebd. S. 175.

52 Vgl. Heidegger, 1943. S. 14.

53 Vgl. Heidegger, 1943. S. 15.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Martin Heideggers Wahrheitsverständnis. Seine Wissenschaftskritik in seinem Vortrag "Was ist Metaphysik?"
Hochschule
Universität Kassel
Note
1.0
Autor
Jahr
2020
Seiten
18
Katalognummer
V1141657
ISBN (eBook)
9783346523129
ISBN (Buch)
9783346523136
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Martin Heidegger, Philosophie, Existenzialismus, Wahrheit, Phänomenologie, Wissenschaftskritik, Wissenschaftsphilosophie, Sein und Zeit, Was ist Metaphysik, Metaphysik, Technik, Technikkritik, Dasein, Wissenschaftsideologie, Wissenschaftsideologiekritik, Heidegger
Arbeit zitieren
Diana Roth (Autor:in), 2020, Martin Heideggers Wahrheitsverständnis. Seine Wissenschaftskritik in seinem Vortrag "Was ist Metaphysik?", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1141657

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