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Geldschöpfung aus dem Nichts

Title: Geldschöpfung aus dem Nichts

Research Paper (undergraduate) , 2020 , 22 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Stefan Klöckl (Author)

Economics - Micro-economics
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Summary Excerpt Details

In erster Linie stellen wir uns die Frage, welche Auswirkungen eine mögliche Bargeldabschaffung für uns Bürger hätte, aber ebenso sollten wir uns die Frage stellen, welche Auswirkungen eine Welt ohne Bargeld auf unsere Banken hätte. Dies analysieren und diskutieren Ökonomen schon seit Jahren, da die Geldschöpfung der Banken ein davon stark betroffener Aspekt ist.

Die nachstehende Arbeit beschäftigt sich mit dem Zusammenhang der Geldschöpfung aus dem Nichts und der möglichen Abschaffung von Bargeld. Ziel ist es die Auswirkung und Folgen der Bargeldabschaffung und der Geldschöpfung zu analysieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0 Übersicht

0.1 Motivation

0.2 Zielsetzung

0.3 Kapitelübersicht

1 Bedeutung „Geldschöpfung aus dem Nichts“

1.1 Fallbeispiel zur Geldschöpfung

2 Wie kommt das Geld in die Welt

2.1 Wie wirtschaftet eine Bank

2.1.1 Fallbeispiel

2.2 Unterschied von Bargeld und Girageld für Banken

3 Ausblick auf die Abschaffung von Bargeld

3.1 Geschichtlicher Rückblick zur Entstehung von Bargeld

3.2 Ländervergleich mit Bargeldeinschränkungen

3.3 Mögliche Motivation zur Abschaffung von Bargeld

3.4 Maßnahmen zur Umsetzung der Bargeldabschaffung

3.5 Folgen eines Bargeldverbotes für unsere Gesellschaft

3.6 Alternativen zu Bargeld

3.7 Kritikpunkte der Bargeldabschaffung

3.7.1 Bargeldverbot und die Inflation

3.7.2 Bargeldverbot und Negativzinsen

4 Ergebnisse

4.1 Bargeldabschaffung und die Geldschöpfung aus dem Nichts

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Prozess der „Geldschöpfung aus dem Nichts“ durch Geschäftsbanken und den Bestrebungen zur Abschaffung von Bargeld, um die ökonomischen Auswirkungen und gesellschaftlichen Folgen dieses Wandels zu analysieren.

  • Funktionsweise der Geldschöpfung durch Kreditvergabe
  • Die Rolle der Zentralbanken und Mindestreserven
  • Motive für die Abschaffung von Bargeld (z.B. Negativzinsen, Bekämpfung von Kriminalität)
  • Kritik an der bargeldlosen Gesellschaft (Überwachung, Verlust der Privatsphäre)
  • Konsequenzen für die Stabilität des Finanzsystems

Auszug aus dem Buch

1 Bedeutung „Geldschöpfung aus dem Nichts“

Das physische Geld als solches kommt ausschließlich aus der Zentralbank, welche in unserem Land die Österreichische Nationalbank ist, dort im neunten Wiener Gemeindebezirk werden sämtliche Geldscheine gedruckt und Münzen geprägt. Somit stammen alle in Österreich erzeugten Bargelder von eben dieser Nationalbank, da jeder anderen Bank das Drucken von Bargeld untersagt ist

Mit jeder Geldschöpfung wird die vorhandene Geldmenge in unserer Volkswirtschaft erhöht. Beim Großteil dieser Geldmenge handelt es sich um Giralgeld, welches sich wie der Name schon verrät in erster Linie auf unseren Girokonten befindet. Auf eben diesen Konten existiert die Geldmenge vorerst nur in elektronischer Form, erst nach einer Geldbehebung wird dieses zu Bargeld. Sämtliche Onlinezahlungsformen, sowie Bankomatzahlungen kommen bekanntlich ohne Bargeld aus, da es sich hierbei um elektronische Zahlungsformen handelt, für die es weder Scheine noch Münzen in physischer Form benötigt.

Wird einem Girokontobesitzer nun ein Kredit genehmigt, wird der Geldbetrag in Höhe des Kreditumfanges nun auf dessen Girokonto überwiesen, der Kontoinhaber hat nun mehr Geld zur Verfügung als vor der Kreditvergabe. Dieses Geld musste die Bank aber vorher nicht drucken, es wurde ausschließlich elektronisch in Form einer Überweisung erzeugt. Da Banken das Privileg besitzen, mit dieser Art der Kreditvergabe per Mausklick legal Geld erzeugen zu können, muss dieses auch nicht in Form von Bargeld in der selbigen vorhanden sein. Dieser Prozess der Geldschöpfung per Kreditvergabe ist, wie man sieht, nicht besonders schwer zu verstehen.

Zusammenfassung der Kapitel

0 Übersicht: Einführung in die Motivation und Zielsetzung der Arbeit sowie eine kurze methodische Vorschau auf die Kapitel.

1 Bedeutung „Geldschöpfung aus dem Nichts“: Erläuterung des Prozesses, bei dem Banken durch Kreditvergabe elektronisches Giralgeld erzeugen, ohne physische Geldbestände als Basis zu benötigen.

2 Wie kommt das Geld in die Welt: Detaillierte Darstellung der wirtschaftlichen Rolle der Geschäftsbanken, der Rolle der Zentralbank als Regisseur und der Unterscheidung zwischen Bargeld und Giralgeld.

3 Ausblick auf die Abschaffung von Bargeld: Analyse der Beweggründe, Maßnahmen, Kritikpunkte und möglichen gesellschaftlichen Folgen einer bargeldlosen Wirtschaft.

4 Ergebnisse: Synthese der Erkenntnisse zur Bargeldabschaffung und deren Einfluss auf die Geldschöpfungsmechanismen sowie auf die Machtverhältnisse zwischen Banken, Staat und Bürgern.

Schlüsselwörter

Geldschöpfung, Giralgeld, Zentralbank, Bargeldabschaffung, Mindestreserve, Kreditvergabe, Negativzinsen, Inflation, Finanzsystem, Privatsphäre, Überwachungsstaat, Bankenkrise, Bargeld, Buchgeld, Wirtschaftswachstum

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Phänomen der Geldschöpfung durch Geschäftsbanken ("aus dem Nichts") und setzt dieses in den Kontext der aktuellen Debatte über die Abschaffung von Bargeld.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Entstehung von Buchgeld, die Rolle der Zentralbanken bei der Steuerung der Geldmenge sowie die sozialen und wirtschaftlichen Implikationen eines Bargeldverbotes.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Auswirkungen einer möglichen Bargeldabschaffung auf die Geldschöpfungspraxis der Banken zu analysieren und kritisch zu hinterfragen, wer von einer solchen Entwicklung profitiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung ökonomischer Konzepte, der Analyse von Geldschöpfungsprozessen anhand von Fallbeispielen und einer Diskussion aktueller finanzpolitischer Trends und Kritiken.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erklärung der Geldschöpfung, die wirtschaftliche Arbeitsweise von Banken sowie die detaillierte Ausarbeitung von Argumenten für und gegen die Bargeldabschaffung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Geldschöpfung, Giralgeld, Bargeldabschaffung, Zentralbank, Negativzinsen und Finanzsystemstabilität sind die prägenden Begriffe.

Warum ist das Bargeld für die Zentralbankpolitik in Krisenzeiten ein Hindernis?

Bargeld verhindert, dass Banken und Verbraucher bei negativen Zinsen ihr Geld einfach abheben und horten können; ein Bargeldverbot würde Bürger dazu zwingen, ihr Kapital im System zu belassen und bei Negativzinsen den Konsum anzukurbeln.

Wie beeinflusst ein Bargeldverbot die Unabhängigkeit der Bürger?

Ein Wegfall des Bargeldes bedeutet eine totale Transparenz der Transaktionen, was zu einer leichten Überwachbarkeit der Bürger führt und die Möglichkeiten einschränkt, sich dem Zugriff des Staates oder den Auswirkungen von Negativzinsen zu entziehen.

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Details

Title
Geldschöpfung aus dem Nichts
College
University of Applied Sciences Mittweida
Course
Grundlagen der VWL Mikroökonomie
Grade
2,3
Author
Stefan Klöckl (Author)
Publication Year
2020
Pages
22
Catalog Number
V1141807
ISBN (eBook)
9783346518934
Language
German
Tags
geldschöpfung nichts
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Klöckl (Author), 2020, Geldschöpfung aus dem Nichts, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1141807
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