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Migrantenkinder im Kindergarten. Migration, Diskriminierung, Partizipation und Integration

Titel: Migrantenkinder im Kindergarten. Migration, Diskriminierung, Partizipation und Integration

Hausarbeit , 2015 , 14 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Meryem Akcay (Autor:in)

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit wird sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Migrantenkindern in Kindergarten beschäftigen. Hierzu werden die wichtigen Begriffe wie Migration, Diskriminierung, Integration und Partizipation erläutert. Des Weiteren wird das Fallbeispiel von Zeynep, des Migrantenkindes, geschildert. Anschließend wird der Fall analysiert, indem die Probleme aufgezeigt und dazu passende Lösungen sowie Fördermaßnahmen vorgeschlagen werden. Mit einer abschließenden Reflektion ziehe ich wichtige Schlüsse für die Arbeit mit Migrantenfamilien.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Migration

2.1. Verschiedene Migrantengruppen in Deutschland

2.2. Migrantenkinder

3. Diskriminierung

4. Partizipation

5. Integration

6. Fallbeispiel

6.1. Fall von Zeynep

6.2. Fördermaßnahmen

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht die Herausforderungen von Kindern mit Migrationshintergrund in Kindertageseinrichtungen. Ziel ist es, die zentralen Begriffe der Migrationspädagogik zu klären und anhand eines Fallbeispiels konkrete pädagogische Handlungsoptionen und Förderstrategien für die Praxis abzuleiten.

  • Migration und ihre Auswirkungen auf die frühkindliche Bildung
  • Diskriminierungserfahrungen und der Umgang mit Vorurteilen
  • Die Rolle der Partizipation in der Kita
  • Förderung der Sprachkompetenz bei Migrantenkindern
  • Zusammenarbeit mit Migrantenfamilien und interkulturelle Kompetenz

Auszug aus dem Buch

6.1. Fall von Zeynep

Zeynep (Name wurde geändert) ist vier Jahre alt und besucht derzeit einen evangelischen Kindergarten in Stuttgart. Die Eltern von Zeynep sind muslimisch und aus der Türkei (Trabzon) vor zwei Jahren nach Deutschland eingereist. Der Vater arbeitet in einer Bauunternehmungsfirma als Arbeiter und die Mutter ist Hausfrau und geht zwei Mal die Woche Putzen. Zeynep hat noch einen Bruder, der ein kleines Baby (7.Monate alt) ist. Beide Elternteile können sehr gebrochen deutsch sprechen und leben in einer 3-Zimmer Wohnung in der Nähe des Kindergartens.

Zeynep wurde mit 3,5 Jahren im Kindergarten angemeldet und ist seit einigen Wochen in diesem Kindergarten zur Betreuung. Zeynep wird von ihrer Mutter jeden Morgen in den Kindergarten gebracht. Als sie in den Kindergarten kam, konnte sie nur Ja und Nein sagen. Nach Auskunft der Mutter wird Zuhause fast nur Türkisch gesprochen. Da die Eltern nur gebrochenes Deutsch sprechen, haben sie Angst, ihre Tochter könnte Deutsch falsch lernen.

Ich konnte beobachten, dass Zeynep ein sehr verunsichertes und leises Kind war. Sie traute sich nicht auf die anderen Kinder zuzugehen und setzte sich oft in eine Ecke des Spielzimmers und schaute von dort den anderen spielenden Kindern zu. Als ich mich immer wieder zu ihr gesellte, sagte sie mir auf Türkisch, dass sie sich langweile, nachhause gehen möchte und dass die Kinder hier alle eine andere Sprache sprechen als Türkisch. Sie war gegenüber den Erzieherinnen sehr zurückhaltend und wollte sich nicht in den Kindergarten Alltag integrieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen von Kindern mit Migrationshintergrund beim Übergang in den Kindergarten und definiert den Fokus der Arbeit auf Migration, Diskriminierung, Partizipation und Integration.

2. Migration: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Migration, gibt einen Überblick über verschiedene Migrantengruppen in Deutschland und geht auf die spezifische Situation von Migrantenkindern ein.

3. Diskriminierung: Hier wird der rechtliche Rahmen gegen Diskriminierung aufgezeigt und die Bedeutung von Offenheit und Toleranz im Umgang mit dem Fremden thematisiert.

4. Partizipation: Das Kapitel definiert den Begriff der Partizipation und beschreibt, wie Kinder als eigenständige Rechtsträger in Kindertageseinrichtungen aktiv beteiligt werden können.

5. Integration: Es wird die Ambivalenz des Begriffs Integration untersucht und die unterschiedlichen Wege der Einwanderer in die Mehrheitsgesellschaft beschrieben.

6. Fallbeispiel: Der Praxisteil schildert den Fall der kleinen Zeynep, die Schwierigkeiten beim Einleben in den Kindergarten hat, und leitet daraus gezielte Fördermaßnahmen ab.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von Investitionen in Sprachförderung sowie interkulturelle Kompetenz des pädagogischen Personals.

Schlüsselwörter

Migration, Migrationshintergrund, Kindertageseinrichtung, Diskriminierung, Partizipation, Integration, Sprachförderung, Interkulturelle Kompetenz, Sprachdefizit, Elternarbeit, Brennpunktkindergarten, frühkindliche Erziehung, Sozialisation, Migrantenkinder, Pädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Situation von Migrantenkindern in deutschen Kindertageseinrichtungen und den damit verbundenen Herausforderungen hinsichtlich Sprache und Integration.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind Migration, Diskriminierung, Partizipation und die praktische Integration von Kindern mit Migrationshintergrund in den Kindergartenalltag.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch die Analyse der theoretischen Begriffe und eines konkreten Fallbeispiels pädagogische Lösungsansätze für die Arbeit mit Migrantenfamilien und deren Kindern zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Es handelt sich um eine fachliche Ausarbeitung, die durch eine Literaturanalyse und eine fallorientierte Beobachtung aus der eigenen Praktikumspraxis untermauert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Definitionen der Begriffe sowie in eine Fallstudie zu einem Mädchen namens Zeynep, inklusive einer detaillierten Analyse und der Vorstellung von Fördermaßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Integration, Sprachförderung, Interkulturelle Kompetenz und Elternarbeit im Kontext der frühkindlichen Bildung.

Welche Rolle spielt die Sprache im Fall von Zeynep?

Zeyneps Sprachdefizit ist die primäre Barriere, die sie daran hindert, sich in die Gruppe zu integrieren und soziale Kontakte zu knüpfen, da sie im Kindergarten kaum Deutsch versteht oder spricht.

Warum ist laut Autorin interkulturelle Kompetenz bei Erzieherinnen wichtig?

Sie ist notwendig, um Migrantenfamilien wertschätzend zu begegnen, Bedürfnisse besser zu verstehen und aktiv Vertrauen zum Kindergarten aufzubauen.

Was ist das "Rucksack-Projekt" und warum wird es erwähnt?

Es ist ein Förderprojekt, das die Muttersprache als Basis für den Zweitspracherwerb stärkt und Mütter aktiv in den Bildungsprozess ihrer Kinder einbindet.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Ressourcen?

Sie betont, dass Maßnahmen wie Sprachkurse in Brennpunktkindergärten nicht nur Kosten verursachen, sondern als notwendige Investition in die Zukunft der Gesellschaft betrachtet werden müssen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Migrantenkinder im Kindergarten. Migration, Diskriminierung, Partizipation und Integration
Hochschule
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg  (Frühpädagogik)
Veranstaltung
Sozialraum- und Gemeinwesenorientierung in der Einwanderungsgesellschaft
Note
1,7
Autor
Meryem Akcay (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
14
Katalognummer
V1141847
ISBN (eBook)
9783346517333
ISBN (Buch)
9783346517340
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Migration Diskriminierung Partizipation Integration
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Meryem Akcay (Autor:in), 2015, Migrantenkinder im Kindergarten. Migration, Diskriminierung, Partizipation und Integration, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1141847
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Leseprobe aus  14  Seiten
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