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Portfolio Lernsituationen gestalten. Forschendes Lernen

Titel: Portfolio Lernsituationen gestalten. Forschendes Lernen

Hausarbeit , 2016 , 18 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Meryem Akcay (Autor:in)

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das vorliegende Portfolio gliedert sich folgendermaßen auf. Zunächst soll auf den Kontext der Lernsituation eingegangen werden, sodass klar wird, welche Kinder an der Lernsituation beteiligt sind und wie sich mein Vorgehen im Hinblick auf die Lernsituation gliedert. Die aufgenommene Lernsituation und somit die Videoszene werden in Sequenzen vorgestellt. Daraufhin wird die Lernsituation analysiert. Anschließend folgen die Reflexion der Lernsituation sowie ein abschließendes Fazit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kontext der Situation

3. Beschreibung des Verlaufs in Sequenzen

4. Analyse der Videosequenzen

5. Reflexion

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Portfolio dokumentiert und analysiert eine pädagogische Lernsituation in einer Krippengruppe, in der zwei Kinder durch den explorativen Umgang mit Knetmasse ihre motorischen, kognitiven und sozialen Kompetenzen erweitern. Der Fokus liegt dabei auf der videobasierten Reflexion kindlicher Bildungsprozesse, um Interaktionsmuster und Lernschritte in einer anregenden Umgebung sichtbar zu machen.

  • Pädagogische Gestaltung von Lernsituationen in der Krippe
  • Exploratives Lernen mit plastischen Materialien
  • Entwicklung von Feinmotorik und Hand-Auge-Koordination
  • Förderung der Sprachkompetenz durch Begleitung
  • Bedeutung der videobasierten Reflexion für das pädagogische Handeln

Auszug aus dem Buch

3. Beschreibung des Verlaufs in Sequenzen

Nachdem die Kinder Sarah und Linda ihr Frühstück beendet hatten, erhalten sie den Vorschlag/ Angebot, mit mir gemeinsam zu kneten. Ich frage die beiden, ob sie kneten möchten. Beide stimmen zu, indem sie mit ihrem Kopf nicken und setzen sich an den Maltisch. Nachdem die Aufmerksamkeit auf die grüne Knetmasse auf dem Maltisch gerichtet ist, wirft Sarah die Frage auf, was auf dem Tisch liegt bzw. um was es sich handelt. Die Frage nach dem Was und der Blick der beiden Kinder auf die Knetmasse, welche in der Mitte des Maltisches – sich im Blickfeld befindet, weckt somit das Interesse der beiden Kinder. Nachdem ich erklärt habe, was auf dem Tisch liegt, möchten beide Kinder, zunächst Linda und dann auch Sarah, diese Knetmasse mit den Händen berühren. Beide strecken ihre Hände aus. Das Interesse für etwas ist somit entstanden.

Linda betrachtet die Knete zunächst eine Weile, während Sarah sich schon herantraut und die Knetmasse mit ihren Händen platt drückt. Sarah erkundet die Knetmasse zunächst mithilfe ihrer Handinnenflächen, indem sie diese platt zerdrückt. Linda dagegen hält zunächst die Knetmasse in ihrer Hand und beugt ihren Kopf in Richtung dieser, damit sie die Masse aus der Nähe betrachten kann. Anschließend riecht sie an der Knete und erkundet somit das neue Material.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Lernbegriff in der Frühpädagogik und erläutert die Bedeutung der Videographie als Methode, um Interaktionsprozesse in pädagogischen Lernsituationen genauer zu analysieren.

2. Kontext der Situation: Dieses Kapitel stellt die Rahmenbedingungen der Lernsituation vor, einschließlich der Auswahl der beiden teilnehmenden Kinder sowie der Intention, durch die Einführung von Knetmasse neue Anreize in der Krippengruppe zu schaffen.

3. Beschreibung des Verlaufs in Sequenzen: Der Prozess wird in chronologische Abschnitte gegliedert, angefangen beim ersten Interesse wecken, über die haptische Erkundung und das Kneten bis hin zur Verwendung von Ausstechformen und der Präsentation der Ergebnisse.

4. Analyse der Videosequenzen: Hier werden die beobachteten Sequenzen fachwissenschaftlich eingeordnet, wobei insbesondere auf Begriffe wie Materialexploration, taktile Wahrnehmung, Imitationslernen und die Rolle der Erzieherin eingegangen wird.

5. Reflexion: Die Autorin reflektiert ihr eigenes pädagogisches Handeln, insbesondere ihre Zurückhaltung zu Beginn sowie die Bedeutung von gezielter Interaktion und der Reduzierung von Reizen zur Förderung konzentrierter Lernprozesse.

6. Fazit: Das Fazit unterstreicht die Rolle der Kindheit als intensive Lernphase und betont die Notwendigkeit einer anregungsreichen Umgebung, um Kinder beim Weltbegreifen und bei individuellen Bildungsprozessen zu unterstützen.

Schlüsselwörter

Krippenkinder, Kneten, exploratives Lernen, Lernsituation, Videografie, frühkindliche Bildung, Feinmotorik, taktile Wahrnehmung, Spracherwerb, pädagogische Fachkraft, Interaktionsgestaltung, Materialexploration, Sinneserfahrungen, Bildungsprozesse, Reflexion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Portfolio?

Es geht um die Gestaltung und videobasierte Analyse einer Lernsituation in einer Krippengruppe, in der zwei Kinder neue Erfahrungen mit dem Material Knete machen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die Themen exploratives Lernen, motorische Entwicklung, Sprachförderung im Kontext des Spiels sowie die methodische Bedeutung der Videografie für die pädagogische Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, durch die Videodokumentation von Interaktionen zwischen Kindern und Erzieherin kindliche Lernwege sichtbar zu machen und das eigene pädagogische Handeln kritisch zu reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die Methode der videobasierten Beobachtung und Sequenzanalyse, ergänzt durch den Bezug auf fachwissenschaftliche Theorien zur frühkindlichen Entwicklung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die konkrete Beschreibung der Interaktionsphasen mit der Knete und deren anschließende fachliche Analyse unter Einbeziehung relevanter pädagogischer Konzepte.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Materialexploration, taktile Wahrnehmung, Imitationslernen und die Förderung der Feinmotorik im Krippenalter.

Welche Rolle spielt das Material Knete in dieser Arbeit?

Knete dient als zentrales, pädagogisch wertvolles Medium, das aufgrund seiner Vielfältigkeit eine intensive Auseinandersetzung und individuelle Gestaltungsfreiheit ermöglicht.

Warum wird im Verlauf der Lernsituation eine Kiste mit Ausstechformen eingeführt?

Die Einführung dient als neuer Impuls, um die Explorationsphase zu erweitern und gezielt die Hand-Auge-Koordination sowie die sprachliche Benennung von Formen zu fördern.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Portfolio Lernsituationen gestalten. Forschendes Lernen
Hochschule
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg  (Frühpädagogik - Forschendes Lernen)
Note
2,0
Autor
Meryem Akcay (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
18
Katalognummer
V1141854
ISBN (eBook)
9783346518736
Sprache
Deutsch
Schlagworte
portfolio lernsituationen forschendes lernen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Meryem Akcay (Autor:in), 2016, Portfolio Lernsituationen gestalten. Forschendes Lernen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1141854
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Leseprobe aus  18  Seiten
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