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Iranisch-israelische Beziehungen nach der islamischen Revolution. Konflikte und Kooperation

Título: Iranisch-israelische Beziehungen nach der islamischen Revolution. Konflikte und Kooperation

Tesis (Bachelor) , 2018 , 49 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Leyla Hamurcu (Autor)

Orientalismo / Sinología - Estudios islámicos
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Der Kern dieser Arbeit liegt in der Herausstellung der iranisch-israelischen Beziehungen nach der islamischen Revolution. Für das Verständnis der Beziehung ist es unerlässlich, die der Gründung des israelischen Staates vorausgegangene Entwicklung in ihren wesentlichen Grundzügen zu kennen. Dazu soll ein grober Überblick über die Nahostpolitik der Großmächte seit dem 19. Jahrhundert gegeben werden, aus dem deutlich wird, welche zentrale geostrategische Bedeutung dem Nahen Osten im wirtschafts- und machtpolitischen Wettstreit der Großmächte bereits damals zukam.

Ausgehend vom Ende des zweiten Weltkrieges und der Errichtung Israels, wird auf die Außenpolitik zu Schah-Zeiten eingegangen, um einen Vergleich der Beziehung von vor und nach der Islamischen Revolution zu haben. Dann werden die Grundzüge der iranischen Außenpolitik nach 1979 unter dem Gesichtspunkt der einzelnen Ministerpräsidenten und ihrer Politik dargestellt. Beginnend mit der Revolution unter Chomeini, fortfahrend mit der Phase der Modernisierung und Liberalisierung ab 1989 unter Rafsandschani und Chatami und abschließend mit der Phase der Restauration und Radikalisierung unter Ahmadinedschad nach 2005, wird der Wandel der demografischen, soziokulturellen und ökonomischen Struktur, die politische Entwicklung des Landes und die außenpolitische Konstellation deutlich.

Der darauffolgende Abschnitt beschäftigt sich mit Israel und der Regierung unter Benjamin Netanjahu. Dabei werden die bis heute anhaltenden Friedensverhandlungen und das iranische Atomprogramm thematisiert und die Konfliktpunkte beider Staaten erläutert. Um den Bezug zur Gegenwart herzustellen, werden der Streit über den Atomdeal zwischen Hassan Rohani und Donald Trump und die Annäherung des saudischen Kronprinzen Mohammad bin Salman an Israel kurz beleuchtet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Vorgeschichte

3 Die arabische Welt, der Westen, der Schah und Israel

4 Grundzüge der iranischen Außenpolitik nach 1979 und die Entwicklung des Atomprogrammes: ideologisch-strategische Konfrontation

5 Die Beziehung zu Israel unter den einzelnen Regenten

5.1 Chomeini und Israel: Rhetorischer Feind, strategischer Freund

5.2 Israel und der Iran ab 1998: Eine Konstante oder doch eher schwankende Israelpolitik?

6 Fatah, Hamas, PLO, Hisbollah und Netanjahu im Schatten des Friedensprozesses

7 Rohani, Netanyahu, Trump: Wie sie ihren Konflikt im Syrienkrieg austragen

8 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Bachelorarbeit untersucht die komplexe und dynamische Beziehung zwischen dem Iran und Israel nach der Islamischen Revolution 1979. Dabei liegt der Fokus darauf, wie sich die offiziell feindselige Rhetorik des Iran mit der inoffiziellen strategischen Realpolitik und den geostrategischen Interessen beider Akteure im Nahen Osten verwebt.

  • Historische Entwicklung der iranisch-israelischen Beziehungen seit der Schah-Ära.
  • Einfluss der Islamischen Ideologie auf die Außenpolitik der Islamischen Republik.
  • Die Rolle des iranischen Atomprogramms als zentraler Konfliktpunkt.
  • Die Dynamik des Stellvertreterkrieges und die regionale Machtpolitik (z.B. Syrien, Hisbollah).
  • Die wechselhafte Beziehung im Kontext der US-amerikanischen Außenpolitik.

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Iran und Israel sind für die Allgemeinheit die größten Feinde überhaupt und stellen den Schauplatz eines Machtspiels einerseits von den USA und andererseits von Russland dar, im Rahmen dessen die EU ihren eigenen Interessen entsprechend einen Balanceakt vollzieht. Diese miteinander in Konflikt stehenden Machtinteressen im Nahen und Mittleren Osten bilden auf den ersten Blick das Hauptproblem für die Unruhen. Die Beziehung der beiden Länder zueinander unterliegt dementsprechend einem enormen Druck und wird von einer Unmenge von Komponenten beeinflusst. Die ständige Verschiebung von Machtverhältnissen, Kompromisse und Bündnisse, die nicht nur auf der Grundlage von ideologischen Gemeinsamkeiten, sondern auch von gemeinsamen Feinden geschlossen werden, machen die Problematik zusätzlich kompliziert. Wer Freund und wer Feind ist, ist abhängig von den jeweils eigenen oder gemeinsamen Interessen. Für die Beurteilung der iranisch-israelischen Verhältnisse muss die historische Entwicklung der Beziehungen auf der internationalen Ebene beachtet und analysiert werden, denn die „Feindschaft“ war in der Vergangenheit doch eher eine „Freundschaft“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet das komplexe Spannungsfeld zwischen Iran und Israel, welches trotz offizieller Feindschaft von historischen Verbindungen und pragmatischer Realpolitik geprägt ist.

2 Vorgeschichte: Dieses Kapitel erläutert die geopolitischen Grundlagen des Nahen Ostens im 20. Jahrhundert, insbesondere die Rolle der Kolonialmächte und die Entstehung des Israel-Palästina-Konflikts.

3 Die arabische Welt, der Westen, der Schah und Israel: Hier wird die strategische Allianz zwischen dem Schah-Regime und Israel als Bollwerk gegen den arabischen Nationalismus und kommunistischen Einfluss analysiert.

4 Grundzüge der iranischen Außenpolitik nach 1979 und die Entwicklung des Atomprogrammes: ideologisch-strategische Konfrontation: Dieses Kapitel analysiert, wie das iranische Regime nach 1979 versucht, ideologische Verfassungsziele mit den strategischen Notwendigkeiten der Machtpolitik zu vereinbaren.

5 Die Beziehung zu Israel unter den einzelnen Regenten: Es wird untersucht, wie unterschiedliche iranische Regierungen unter Chomeini, Rafsandschani und Chatami mit der Israel-Problematik umgegangen sind.

6 Fatah, Hamas, PLO, Hisbollah und Netanjahu im Schatten des Friedensprozesses: Das Kapitel betrachtet die Rolle verschiedener Akteure im Friedensprozess und die Auswirkungen der israelischen Siedlungspolitik sowie der Libanonkriege.

7 Rohani, Netanyahu, Trump: Wie sie ihren Konflikt im Syrienkrieg austragen: Es wird die aktuelle Konflikteskalation im Syrienkrieg und die Rolle des Atomabkommens im Lichte der Regierungen von Rohani, Netanyahu und Trump beleuchtet.

8 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont den ständigen Widerspruch zwischen ideologischer Staatsdoktrin und pragmatischer Strategie in der iranischen Außenpolitik.

Schlüsselwörter

Iran, Israel, Nahostkonflikt, Islamische Revolution, Außenpolitik, Atomprogramm, Stellvertreterkrieg, Geopolitik, Regimesicherheit, Syrienkrieg, Hisbollah, Antiimperialismus, Antizionismus, Schah, Islamische Republik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die paradoxe Beziehung zwischen Iran und Israel von der Schah-Ära bis in die Gegenwart, wobei der Fokus auf der Diskrepanz zwischen öffentlicher Rhetorik und strategischer Realpolitik liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der Außenpolitik des Iran, dem Einfluss der Religion auf staatliches Handeln, dem Konflikt um das Atomprogramm und der Rolle regionaler Stellvertreterkonflikte.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die "Feindschaft" zwischen den beiden Staaten historisch einzuordnen und aufzuzeigen, wie geopolitische Interessen und das Bedürfnis nach Regimesicherheit das Handeln des Iran bestimmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine systematische Analyse historischer und politischer Quellen, um die Entwicklung der bilateralen Beziehungen und deren Abhängigkeit von globalen Machtkonstellationen nachzuvollziehen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse der Schah-Ära, die Darstellung der Außenpolitik unter verschiedenen Regenten seit 1979 sowie eine Untersuchung aktueller Konfliktlinien, wie dem Syrienkrieg.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Islamische Ideologie, strategische Allianz, Realpolitik, regionale Hegemonie und internationale Sanktionen charakterisieren.

Wie beeinflusste der Syrienkrieg das Verhältnis?

Der Syrienkrieg verschärfte die Spannungen massiv, da Israel die wachsende militärische Präsenz des Irans in Syrien als direkte existenzielle Bedrohung wahrnimmt.

Welche Rolle spielt die Ideologie in der iranischen Außenpolitik?

Ideologie dient oft als Legitimationsgrundlage für das Regime, wird jedoch in der Praxis häufig der strategischen Notwendigkeit untergeordnet, um das Überleben des Staates zu sichern.

Wie veränderte sich die Beziehung nach dem Ende des Kalten Krieges?

Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion entfielen gemeinsame Bedrohungen, wodurch die bipolare Struktur im Nahen Osten neu geordnet werden musste, was zu einem aggressiveren Wettbewerb zwischen Iran und Israel führte.

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Detalles

Título
Iranisch-israelische Beziehungen nach der islamischen Revolution. Konflikte und Kooperation
Universidad
Ruhr-University of Bochum
Calificación
1,3
Autor
Leyla Hamurcu (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
49
No. de catálogo
V1141892
ISBN (Ebook)
9783346524263
Idioma
Alemán
Etiqueta
Nahostkonflikt Iran Israel Westen und Islam Kolonialmächte in der arabischen Welt
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Leyla Hamurcu (Autor), 2018, Iranisch-israelische Beziehungen nach der islamischen Revolution. Konflikte und Kooperation, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1141892
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