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Die Auswirkungen von Städtepartnerschaften auf den Tourismus

Titel: Die Auswirkungen von Städtepartnerschaften auf den Tourismus

Hausarbeit , 2018 , 23 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Tourismus - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit untersucht die Möglichkeiten von Städtepartnerschaften. Die Idee der Städtepartnerschaft blickt auf eine lange Vergangenheit zurück. Bereits seit Langem versuchen Städte sich miteinander zu verbinden und zusammenzuarbeiten. In Deutschland war der Zweite Weltkrieg ausschlaggebend für die Gründung vieler neuer Städtepartnerschaften. Zur damaligen Zeit begrenzte sich das Ziel einer solchen Partnerschaft vorwiegend auf eine Vergangenheitsbewältigung im Sinne der Wiederherstellung des Friedens. Die Motive einer Städtepartnerschaft, wie sie heute existiert, sind jedoch durchaus vielfältiger. Neben internationaler Kommunikation, Zusammenarbeit und dem Austausch von Wissen, kann eine Städtepartnerschaft auch auf die Förderung des Tourismus abzielen. Freyer definiert den Tourismus als vorübergehenden Aufenthalt (Orts-) Fremder an einem bestimmten Reiseziel. Bei den meisten Städtepartnerschaften finden regelmäßige Besuche untereinander statt. Dadurch entsteht ein reger Austausch an Touristen zwischen den Städten, welchen es ohne eine Partnerschaft nicht geben würde und der sich auch auf die ansässige Tourismusindustrie positiv auswirken könnte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Hinführung zum Thema

2. Vorgehensweise und Methodik

3. Die Städtepartnerschaft

3.1 Definition

3.2 Gründung

3.3 Best Practices

4. Chancen einer Städtepartnerschaft für den Tourismus

4.1 Zusammenarbeit aufgrund geografischer Unterschiede

4.2 Förderung von internationalem Austausch

4.3 Entwicklungsförderung durch Kooperationen

4.4 Zusammenschlüsse aufgrund geschichtlicher Gemeinsamkeiten

5. Herausforderungen einer Städtepartnerschaft

5.1 Fehlendes Engagement

5.2 Kostenaufwand

5.3 Konkurrenz im Tourismus

5.4 Politischer Einfluss

6. Analyse der Tauglichkeit im Tourismus

7. Zusammenfassung

8. Fazit

9. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Forschungsfrage, ob eine Städtepartnerschaft ein taugliches Instrument für den Tourismus darstellt und unter welchen Bedingungen eine solche Kooperation erfolgreich im touristischen Kontext umgesetzt werden kann.

  • Definition und historische Entwicklung von Städtepartnerschaften
  • Analyse touristischer Chancen durch geografische, kulturelle und wirtschaftliche Kooperationen
  • Identifikation zentraler Herausforderungen wie Kostenaufwand und politischer Einfluss
  • Bewertung der touristischen Tauglichkeit und strategische Optimierungsmöglichkeiten

Auszug aus dem Buch

4.1 Zusammenarbeit aufgrund geografischer Unterschiede

Eine Zusammenarbeit unter Städtepartnern bezüglich unterschiedlicher geografischer Gegebenheiten wäre für den Tourismus reizvoll. Sowohl der Freizeittourismus, als auch der Medizintourismus kann davon profitieren. Im Freizeittourismus ist das Ziel, einen Gegenalltag bzw. eine Gegenwelt zu erleben und so eine Regeneration herbeizuführen.11 Eine exemplarische Städtepartnerschaft könnte aufgrund dessen zwischen Danzig, eine nördliche Hafenstadt an der Ostseeküste Polens und Hintertux in den österreichischen Alpen, einer Destination für Wandern und Wintersport, gegründet werden. Die unterschiedlichen geografischen Gegebenheiten stellen für die Partnerstädte jeweils ein attraktives Tourismusangebot dar, da diese in der jeweiligen Heimatregion nicht existieren. Ein beiderseitiger Austausch von Touristen kann dadurch angekurbelt werden. Für Österreicher ergibt sich eine Möglichkeit in die polnische Partnerstadt zu reisen, um das Meer und die Küste zu genießen, wohingegen die polnischen Städtepartner die Berge erkunden können. Angebote, speziell zugeschnitten für die Städtepartnerschaft, wären denkbar. Eine Kooperation der Tourismusbetriebe mit der Stadt könnte zu billigeren Preisen und besseren Konditionen führen.

Eine Städtepartnerschaft stellt außerdem ein Instrument für den Cross Border Health Care Tourismus dar, wenn ein Austausch von Patienten erfolgt. Dabei entscheidet sich ein Patient, über eine internationale Grenze zu reisen, um eine medizinische Leistung zu empfangen.12 Ein Beispiel könnte sein, dass ein am Meer liegender Luftkurort eine Partnerschaft mit einer innerländlichen Großstadt mit schlechter Luftqualität, wie Peking, schließt. Die Gemeinde Wangerland, welche im äußersten Nordosten der ostfriesischen Halbinsel liegt, bietet optimale Voraussetzungen für Allergiker und Asthmatiker, die von der allergenarmen, salzhaltigen Meeresluft profitieren. Salzige Luft löst tiefsitzenden Schleim und befreit die Atemwege.13 Die Stadt eignet sich daher für eine natürliche Behandlung, um die Beschwerden zu verringern oder gar zur Heilung beitragen. Durch eine Partnerschaft können Aufenthalte im Rahmen des Medizintourismus in der jeweiligen Partnerstadt organisiert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hinführung zum Thema: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung von Städtepartnerschaften vom Instrument der Friedenssicherung hin zu einer modernen Kooperationsform mit touristischem Potenzial.

2. Vorgehensweise und Methodik: Hier wird der Aufbau der Arbeit dargelegt, wobei der Fokus auf der Analyse von Chancen und Problemen sowie einer kritischen Bewertung der Tauglichkeit für den Tourismus liegt.

3. Die Städtepartnerschaft: Dieses Kapitel definiert den Begriff, erläutert die Gründungsmodalitäten und zeigt anhand von Best Practices, wie aktiver Austausch in der Praxis funktionieren kann.

4. Chancen einer Städtepartnerschaft für den Tourismus: Es werden verschiedene Ansätze wie geografische Komplementarität, Wissensaustausch, Wirtschafts- und Geschichtskooperationen als touristische Impulse untersucht.

5. Herausforderungen einer Städtepartnerschaft: Hier werden kritische Faktoren wie mangelndes bürgerschaftliches Engagement, hohe Kosten und der wachsende Konkurrenzdruck im Tourismussektor analysiert.

6. Analyse der Tauglichkeit im Tourismus: Dieses Kapitel bewertet die Notwendigkeit einer professionellen Vermarktung und strategischen Planung, um Städtepartnerschaften touristisch rentabel zu gestalten.

7. Zusammenfassung: Die Arbeit rekapituliert die erkannten Möglichkeiten und Hürden für den Tourismus durch Städtepartnerschaften.

8. Fazit: Das Fazit stellt fest, dass Städtepartnerschaften ein vielversprechendes Instrument darstellen, sofern sie intensiv und zielgerichtet umgesetzt werden.

9. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen.

Schlüsselwörter

Städtepartnerschaft, Tourismus, Destinationsmanagement, Cross-Border Health Tourism, Kooperation, Kulturaustausch, Stadtmarketing, Freizeittourismus, Wirtschaftsbeziehungen, Bürgerschaftliches Engagement, Tourismusförderung, Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit, Städtenetzwerk, Regionalentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, ob und wie Städtepartnerschaften als Instrument zur Tourismusförderung genutzt werden können.

Welche thematischen Schwerpunkte werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den Chancen durch Kooperationen, den Herausforderungen bei der Umsetzung und der strategischen Analyse der touristischen Tauglichkeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das touristische Potenzial von Städtepartnerschaften zu evaluieren und Empfehlungen für eine erfolgreichere, zielgruppengerechte Umsetzung zu geben.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse sowie die Auswertung von Best-Practice-Beispielen und hypothetischen Szenarien zur Herleitung von touristischen Potenzialen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine inhaltliche Einordnung der Städtepartnerschaft, die Identifikation von Chancen durch Austausch und Kooperationen sowie die kritische Gegenüberstellung von Herausforderungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Städtepartnerschaft, Tourismus, Kooperation, Standortmarketing und Zielgebietsmanagement.

Welche Rolle spielt das bürgerschaftliche Engagement für den touristischen Erfolg?

Laut Arbeit ist die aktive Beteiligung der Bürger eine unverzichtbare Voraussetzung, da fehlendes Engagement oder Überalterung das gesamte Konzept einer Partnerschaft gefährden können.

Wie kann eine geografische Komplementarität touristisch genutzt werden?

Durch die Verbindung von Regionen mit gegensätzlichen geografischen Reizen, beispielsweise einer Küstenstadt mit einem alpinen Zielort, entstehen attraktive Anreize für einen beiderseitigen Touristenaustausch.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Auswirkungen von Städtepartnerschaften auf den Tourismus
Hochschule
Hochschule Deggendorf
Veranstaltung
Destinationsmanagement
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
23
Katalognummer
V1142332
ISBN (eBook)
9783346521002
ISBN (Buch)
9783346521019
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Tourismus Städtepartnerschaft Tourismusmarketing Stadtmarketing Destinationsmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Die Auswirkungen von Städtepartnerschaften auf den Tourismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1142332
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Leseprobe aus  23  Seiten
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