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Marketingstrategie, Maßnahmen auf der Website und die Marktmacht von Booking.com

Eine kritische Analyse

Titel: Marketingstrategie, Maßnahmen auf der Website und die Marktmacht von Booking.com

Seminararbeit , 2019 , 15 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Tourismus - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie Booking.com auf kurze Zeit so groß wurde, welche Marketingstrategie das Unternehmen angewendet hat und was hinter den vermeintlichen Angeboten auf der Website steckt. Zunächst wird das Unternehmen Booking.com vorgestellt. Verschiedene Komponenten der Marketingstrategie werden aufgezeigt und analysiert. Dabei konzentriert sich diese Arbeit nur auf die wichtigsten Inhalte. Die Werbemaßnahmen auf der Website von Booking.com werden genauer betrachtet, erläutert und deren Absichten untersucht. Außerdem wird die Marktmacht der Onlineplattform in Deutschland diskutiert und kritisch bewertet. Abschließend wird durch die gewonnenen Erkenntnisse ein Fazit gezogen, welches sich sowohl auf die Sicht des Unternehmens, als auch des Gastes bezieht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Themafrage und Vorgehensweise

3. Das Unternehmen

4. Marketingstrategie

4.1. Maßnahmen auf der Website

4.2. E-Mail-Werbung

4.3. Onlineanzeigen

4.4. Google AdWords

4.5. Videoclips

5. Beurteilung der Marktmacht

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den rasanten Aufstieg des Online-Buchungsportals Booking.com sowie die spezifischen Marketingstrategien und psychologischen Mechanismen, die auf der Website zur Kundenbindung und Verkaufsförderung eingesetzt werden. Zudem wird die zunehmende Marktmacht des Unternehmens und deren Einfluss auf die Hotellerie kritisch hinterfragt.

  • Analyse der Marketingstrategien und Online-Werbemaßnahmen
  • Einsatz psychologischer Phänomene wie "Social Proof"
  • Strategien zur Kundenbindung über E-Mail-Marketing und Suchmaschinenoptimierung
  • Untersuchung der Provisionsstruktur und Marktabhängigkeit
  • Bewertung der Wettbewerbssituation im Online-Reisemarkt

Auszug aus dem Buch

Maßnahmen auf der Website

Auf der Website nutzt Booking.com einige Maßnahmen, um potentielle Gäste zum Buchen zu bewegen. Wird ein Reiseziel gesucht, erscheinen alle auf Booking.com gelisteten Unterkünfte. An oberster Stelle findet sich der sogenannte „Bestseller“. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird damit etwas besonders Gutes und Empfehlenswertes von hoher Qualität in Verbindung gebracht. Das Prädikat bedeutet im Zusammenhang auf der Booking.com-Website, dass dieses Angebot innerhalb der letzten 24 Stunden am häufigsten verkauft wurde. Es bezieht sich also lediglich auf die erhobenen Daten des Buchungsportals und berücksichtigt keine weiteren Faktoren des betroffenen Hotels. Dass eine Unterkunft, im Gegensatz zu anderen, öfter verkauft wird, bedeutet nicht automatisch, dass sie mehr Qualität bietet. Es kann beispielsweise einfach daran liegen, dass die Unterkunft mehr Zimmerkontingente an Booking.com verkauft hat, als andere. Somit stehen die Chancen automatisch höher, mehr über die Website zu verkaufen, als andere Unterkünfte es tun.

Auffällig in roter Schrift gestaltet, sticht dem potentiellen Gast bei Booking.com das „Sehr gefragt“-Symbol ins Auge. Es soll den Interessenten dazu bewegen noch schnell zu buchen, bevor das Hotel ausverkauft ist. Hierbei wird der Herdentrieb des Menschen, der sogenannte „Social Proof“ angesprochen. Dabei handelt es sich um ein psychologisches Phänomen, bei dem Menschen die Handlungen anderer unter der Annahme übernehmen, dass diese ein der Situation angemessenes Verhalten widerspiegeln. Die Kaufentscheidung wird dadurch also vor allem durch Fremdorientierung gelenkt. Eine Unterkunft gilt allerdings bereits als sehr gefragt, wenn das Inserat mehrmals aufgerufen wird. Eine tatsächliche Buchung des Objekts ist dafür nicht notwendig. Hier wird der potentielle Gast bewusst manipuliert. Ein neutraler Vergleich mit anderen, gleichwertigen Angeboten ist durch diese Marketingmaßnahme kaum möglich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt den Aufstieg von Booking.com zum weltweit führenden Online-Reisebüro und thematisiert dessen enorme Marktmacht im europäischen Tourismussektor.

2. Themafrage und Vorgehensweise: Definiert das Ziel der Arbeit, die Marketingstrategien und die Website-Maßnahmen von Booking.com zu analysieren sowie die Auswirkungen auf den deutschen Markt zu bewerten.

3. Das Unternehmen: Bietet einen Überblick über die Gründung und Entwicklung von Booking.com, die Einbindung in die Booking Holdings Inc. sowie das Geschäftsmodell.

4. Marketingstrategie: Erläutert den Fokus auf den Online-Markt und die stetige Optimierung der Homepage hinsichtlich Nutzerfreundlichkeit und datenbasierter Verkaufsförderung.

4.1. Maßnahmen auf der Website: Analysiert psychologische Verkaufsinstrumente wie "Bestseller"-Markierungen, Social-Proof-Elemente und Dringlichkeitssignale zur Manipulation des Buchungsverhaltens.

4.2. E-Mail-Werbung: Beschreibt die Nutzung von personalisierten E-Mails, um Gäste langfristig an die Plattform zu binden und durch Rabattversprechen zu erneuten Buchungen zu bewegen.

4.3. Onlineanzeigen: Beleuchtet die aggressive Präsenz durch Cost-per-Click-Werbung auf anderen Webseiten und bei Wettbewerbern.

4.4. Google AdWords: Zeigt die Strategie auf, durch hohe Investitionen in Suchmaschinenwerbung bei Millionen von Suchbegriffen an erster Stelle zu erscheinen.

4.5. Videoclips: Untersucht den Einsatz von emotionalen Werbekampagnen wie "Booking.yeah", um beim Zuschauer das Bedürfnis nach Urlaub zu wecken und die Marke Booking.com zu festigen.

5. Beurteilung der Marktmacht: Diskutiert die hohe Abhängigkeit der Hoteliers von Booking.com, die Provisionsbelastung und die Einschränkung eines fairen Wettbewerbs durch die Marktmacht der Plattform.

6. Fazit: Fasst zusammen, dass Booking.com durch eine sehr effektive, aber manipulative Strategie dominiert, wovon letztlich weder Anbieter noch Gäste langfristig profitieren.

Schlüsselwörter

Booking.com, Online-Reisebüro, Marketingstrategie, Marktmacht, Social Proof, Hotellerie, Provisionsmodell, Kundenbindung, Online-Buchungsportal, Tourismusmanagement, Google AdWords, Website-Optimierung, Wettbewerb, Reisevertrieb, Verkaufsmanipulation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert kritisch die Marketingstrategien und die Marktmacht des Online-Buchungsportals Booking.com sowie die Methoden, mit denen das Unternehmen Kunden bindet und Hotelbetreiber beeinflusst.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen die Website-Gestaltung, psychologische Verkaufstricks wie Social Proof, diverse Werbeformen wie E-Mail-Marketing und Google AdWords sowie die ökonomischen Auswirkungen der Provisionsabhängigkeit für Hoteliers.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzudecken, wie Booking.com durch gezielte Marketingmaßnahmen eine dominante Stellung auf dem Reisemarkt erreicht hat und inwieweit diese Praxis das Verhalten von Gast und Anbieter manipuliert.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine analytische Untersuchung, die auf Basis aktueller Studien und Branchendaten die Strategien eines Online-Unternehmens kritisch hinterfragt und bewertet.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden detailliert die verschiedenen Werbewege von Booking.com – von der Homepage-Gestaltung über E-Mail-Kampagnen bis hin zu TV-Spots – untersucht und deren Absichten hinterfragt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Online-Marktplatz, Provisionsabhängigkeit, Social Proof, Marktdominanz und Marketing-Psychologie.

Wie wirkt sich die Website-Gestaltung auf das Buchungsverhalten aus?

Booking.com nutzt psychologische Anker wie "nur noch 1 Zimmer verfügbar" oder "Bestseller"-Labels, um bei Nutzern Dringlichkeit zu erzeugen und eine schnelle Buchung ohne weiteren Preisvergleich zu forcieren.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der Hotelpreise?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Provisionsstruktur von Booking.com langfristig zu höheren Endpreisen für Gäste führt, da Hoteliers die Zusatzkosten einpreisen müssen.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Marketingstrategie, Maßnahmen auf der Website und die Marktmacht von Booking.com
Untertitel
Eine kritische Analyse
Hochschule
Hochschule Deggendorf
Veranstaltung
Hospitalitymanagement
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
15
Katalognummer
V1142333
ISBN (eBook)
9783346519221
ISBN (Buch)
9783346519238
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Booking Hotel Tourismus Hotelmarketing Tourismusmarketing Onlinemarketing Hotelmanagement Hospitality
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Marketingstrategie, Maßnahmen auf der Website und die Marktmacht von Booking.com, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1142333
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Leseprobe aus  15  Seiten
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