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Die historischen und aktuellen Trends der Erwachsenenbildung. Eine Analyse

Titel: Die historischen und aktuellen Trends der Erwachsenenbildung. Eine Analyse

Hausarbeit , 2021 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Lisa Fetter (Autor:in)

Pädagogik - Erwachsenenbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit bezieht sich auf den Aufbau und die Ausgangslage der Erwachsenenbildung, unter Betrachtung ihrer Geschichte mit allen Veränderungen, innerhalb der Zeitspanne von der Nachkriegszeit bis heute. Zur besseren Verständlichkeit und Förderung der Nachvollziehbarkeit wird zunächst die Entstehung und Begrifflichkeit der Erwachsenenbildung näher definiert. Basierend auf den vorangestellten Themen wird die Entwicklung der Erwachsenenbildung, beginnend bei der Nachkriegszeit näher thematisiert. Zeitgleich werden die fundamentalen Grundbausteine, sprich die unterschiedlichen Paradigmen und Herangehensweisen der Erwachsenenbildung, unter Betrachtung der unterschiedlichen Epochen, beschrieben. Hierfür wird zunächst der geschichtliche Status quo, im Hinblick auf Wirtschaft und Politik, analysiert. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt besonders auf der realistischen Wende, da die Erwachsenenbildung, meiner Meinung nach, hier bedeutende Veränderungen durchlebte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition und Rückblick der Erwachsenenbildung

3. Die geschichtlichen Entwicklungen

3.1. die Nachkriegszeit und Wiederaufbau

3.1.1. Status Quo

3.1.2. Erwachsenenbildung

3.2. das Wirtschaftswunder

3.2.1. Status Quo

3.2.2. Erwachsenenbildung

3.3. die realisitische Wende

3.3.1. Status Quo

3.3.2. Erwachsenenbildung

3.4. die reflexive Wende

3.4.1. Stauts Quo

3.4.2. Erwachsenenbildung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die historische Entwicklung der Erwachsenenbildung in Deutschland im Zeitraum von 1945 bis heute. Ziel ist es, die strukturellen Veränderungen, bildungstheoretischen Paradigmen und den Einfluss wirtschaftlicher sowie politischer Rahmenbedingungen auf die Erwachsenenbildung kritisch zu untersuchen und dabei insbesondere die Spannungsfelder zwischen ökonomischen Anforderungen und individueller Emanzipation aufzuzeigen.

  • Historische Einordnung der Erwachsenenbildung von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart
  • Analyse der Paradigmenwechsel: Vom Aufbau über die realistische zur reflexiven Wende
  • Die Rolle der Humankapitaltheorie und Bildungsökonomie im Bildungssystem
  • Wechselverhältnis zwischen gesellschaftlichem Wandel, Arbeitsmarkt und Bildungsauftrag
  • Bedeutung der wissenschaftlichen Weiterbildung und lebenslangen Lernens

Auszug aus dem Buch

3.1.1. Status Quo

Die Folgen des Zweiten Weltkrieges nach 1945 und das Ende des diktatorischen Nationalsozialismus, versetzten die Bürgerinnen und Bürger Deutschlands in einen existenziellen Notstand. Nicht nur die Eigenheime und Heimatorte der Menschen waren zu Beginn der Nachkriegszeit nahezu vollständig zerstört, sondern auch Grundnahrungs- und Lebensmittel wurden zu einer besonders kargen Ressource. Da der Zweite Weltkrieg zahlreiche Arbeitsplätze vernichtete und vermehrt schwerwiegende gesundheitliche Zustände der Menschen vorlagen, wurde das Leben ein Kampf zum täglichen Überleben. Die Bevölkerung hatte die Wiedereingliederung und Resozialisierung in einen geordneten (Arbeits-)Alltag zur Lehre. Der Wiederaufbau erachtete sich als äußerst mühsam, da sich die Besatzungszonen in die Siegermächte England, Frankreich, Sowjetunion und USA aufteilten und dementsprechend wichtige Entscheidungen von den Alliierten geprägt wurden. (vgl. Siebert 1999, S.54ff)

Die differenzierten Zielvorstellungen von Sowjetunion und USA führten zu Unstimmigkeiten, welche die Spaltung des deutschen Reichs zur Folge hatte. Deutschland wurde demnach 1949 in DDR (Deutsche Demokratische Republik) und BRD (Bundesrepublik Deutschland) geteilt. (vgl. ebd.)

Die Sowjektunion verfolgte Zielvorstellungen, welche „auf die Etablierung einer Zentralverwaltungswirtschaft abzielten“, während die Westallierten fokussiert auf den „Marshallplan“ der USA, mit dem Ziel zur Integration von westlichen Wirtschaftsstrukturen, agierte. (Olbrich 2001, S. 307)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert den zeitlichen Rahmen der Arbeit von 1945 bis heute und legt dar, wie die historische Entwicklung der Erwachsenenbildung unter Berücksichtigung von Wirtschaft und Politik analysiert wird.

2. Definition und Rückblick der Erwachsenenbildung: Dieses Kapitel erläutert die terminologische Entwicklung des Begriffs der Erwachsenenbildung sowie den Übergang zum Konzept des lebenslangen Lernens.

3. Die geschichtlichen Entwicklungen: Das Hauptkapitel beschreibt die historischen Phasen wie Nachkriegszeit, Wirtschaftswunder sowie realistische und reflexive Wende und deren Auswirkungen auf das Bildungswesen.

3.1. die Nachkriegszeit und Wiederaufbau: Hier wird der existenzielle Notstand nach dem Zweiten Weltkrieg und die damit verbundene Notwendigkeit einer politischen und wirtschaftlichen Wiedergeburt thematisiert.

3.1.1. Status Quo: Die Analyse der zerstörten Lebensgrundlagen und der politischen Einflussnahme durch die alliierten Siegermächte steht hier im Vordergrund.

3.1.2. Erwachsenenbildung: Dieses Unterkapitel beleuchtet die Rolle der Volkshochschulen bei der Entnazifizierung und der politischen wie beruflichen Bildung.

3.2. das Wirtschaftswunder: Fokus auf die wirtschaftliche Erholung der 50er Jahre in BRD und DDR und deren Konsequenzen für das Bildungsverständnis.

3.2.1. Status Quo: Der wirtschaftliche Aufschwung und die strukturelle Kontinuität trotz politischer Neuerungen werden hier erörtert.

3.2.2. Erwachsenenbildung: Es wird der gescheiterte Neuanfang einer theoretisch fundierten Erwachsenenbildung in der BRD diskutiert.

3.3. die realisitische Wende: Das Kapitel behandelt den Paradigmenwechsel der 60er Jahre hin zu einer stärkeren Bildungsökonomie.

3.3.1. Status Quo: Hier wird der Fachkräftemangel und die damit einhergehende Veränderung der Arbeitswelt beschrieben.

3.3.2. Erwachsenenbildung: Die Aufwertung der Erwachsenenbildung zum eigenständigen Sektor und der Einfluss von Bildungsdebatten werden dargestellt.

3.4. die reflexive Wende: Dieses Kapitel thematisiert die Phase der Ölkrise und die Suche nach ganzheitlicher, persönlicher Bildung.

3.4.1. Stauts Quo: Der Anstieg der Arbeitslosigkeit durch Automatisierung und technische Wandlungsprozesse steht im Zentrum.

3.4.2. Erwachsenenbildung: Hier wird die Orientierung an Subjektivität und Erfahrung als Reaktion auf die berufliche Anpassungsqualifizierung beschrieben.

4. Fazit: Das Fazit fasst die geschichtlichen Erkenntnisse zusammen und reflektiert die heutige Diskrepanz zwischen Emanzipation und ökonomischer Verwertung in der Erwachsenenbildung.

Schlüsselwörter

Erwachsenenbildung, berufliche Bildung, Nachkriegszeit, Wirtschaftswunder, realistische Wende, reflexive Wende, Bildungsökonomie, Humankapitaltheorie, lebenslanges Lernen, Volkshochschulen, politische Bildung, Strukturwandel, Emanzipation, Qualifikation, Kompetenzentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine historische Analyse der Erwachsenenbildung in Deutschland ab 1945 bis zur Gegenwart unter Berücksichtigung politischer und ökonomischer Entwicklungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind der historische Wandel des Bildungsverständnisses, die Rolle der Bildungsökonomie, die Institutionalisierung der Erwachsenenbildung sowie das Spannungsfeld zwischen Qualifikationsbedarf und persönlicher Emanzipation.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Entwicklung der Erwachsenenbildung in verschiedenen Epochen zu verstehen, um das heutige Spannungsverhältnis zwischen wirtschaftlichen Anforderungen und dem Ziel individueller Persönlichkeitsentwicklung einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine historisch-analytische Methode, basierend auf einer fundierten Literaturrecherche und der Auswertung zentraler bildungstheoretischer sowie historischer Quellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in vier chronologische Phasen: Nachkriegszeit, Wirtschaftswunder, realistische Wende und reflexive Wende, wobei jeweils der politische Status Quo und die pädagogische Entwicklung betrachtet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Erwachsenenbildung, Humankapitaltheorie, Bildungsökonomie, lebenslanges Lernen, reflexive Wende und gesellschaftliche Emanzipation.

Was bedeutete die "realistische Wende" konkret für die Erwachsenenbildung?

Sie führte zu einer Aufwertung der Erwachsenenbildung als dritten, rechtlich gleichgestellten Bildungssektor und orientierte Bildung stärker an wirtschaftlichen Erfordernissen und der Bildungsökonomie.

Wie unterscheidet sich die "reflexive Wende" von vorangegangenen Phasen?

Im Gegensatz zur rein ökonomisch orientierten Anpassung der vorangegangenen Phase legte die reflexive Wende einen neuen Fokus auf Subjektivität, Erfahrung und die individuelle Befriedigung von Bildungsbedürfnissen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die historischen und aktuellen Trends der Erwachsenenbildung. Eine Analyse
Hochschule
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg  (Bildungswissenschaften)
Note
1,3
Autor
Lisa Fetter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
14
Katalognummer
V1142364
ISBN (eBook)
9783346520982
ISBN (Buch)
9783346520999
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Erwachsenenbildung Nachkriegszeit Status Quo
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lisa Fetter (Autor:in), 2021, Die historischen und aktuellen Trends der Erwachsenenbildung. Eine Analyse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1142364
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