Der Zement als ein hydraulisches Bindemittel war bereits den Phöniziern als Baustoff bekannt und wurde über Byzanz und dem Oströmischen Reich den Griechen und vor allem den Römern übermittelt, die mit der Verwendung von Puzzolanerde einen langsam und unter Wasser erhärtenden Beton herstellten, der in seinem Endstadium bereits weitgehend dem Beton unserer Zeit entsprach.
Inhaltsverzeichnis
- Aufgabenstellung
- Ausgangssituation
- Abgrenzung und Zielsetzung
- Untersuchungsmethoden
- Beton
- Zement
- Historische Angaben
- Weiterentwicklung
- Entwicklung in Deutschland
- Neuere Spezialzemente (2003)
- Prüfmethoden
- Regelwerke für Zement
- Zuschlagstoffe
- Anmachwasser
- Allgemeine Angaben
- Von 1943 bis 2003
- Zusatzmittel
- Betone
- Von 1924 bis 1928; Mischungen und Benennungen
- Von 1938 bis 2003
- Herstellung von Beton
- In der Frühzeit
- Von 1932 bis 2003
- Nachbehandlung
- Prüfung von Betongüten
- Widerstand von Beton
- Zement
- Stahl
- Historische Angaben
- Weiterentwicklung
- Betonstahl
- Von 1907 bis 1943
- Von 1938 bis 2003
- Spannstahl
- Allgemeine Angaben
- Von 1923 bis 2002
- Spannbeton
- Allgemeine Angaben zur Vorspannung
- Von 1886 bis 1951
- Vorspannsysteme
- Spannungen infolge Vorspannung
- Verformungen infolge Vorspannung
- Auflagerkräfte infolge Vorspannung
- Grad der Vorspannung
- Art der Vorspannung
- Vor dem Erhärten des Betons
- Nach dem Erhärten des Betons
- Vorspannung ohne Verbund
- Historische Angaben
- Von 1923 bis 2001
- Ringvorspannung
- Historische Angaben
- Von 1910 bis 1990
- Spannpressen
- Regelwerke für Spannbeton
- Reibungsverluste
- Durchführung der Vorspannung
- Injizieren der Spannkanäle
- Schwinden und Kriechen
- Spannbetonbrücken
- Belastungsannahmen
- Regelwerke für Massivbrücken
- Ausgeführte Brücken
- Baukosten
- Löhne und Arbeitszeiten von 1850 bis 2002
- Baustoffpreise von 1938 bis 1967
- Entwicklung der Baukosten von 1913 bis 1963
- Verkehrshaushalt von 1950 bis 1980 und 2002
- Bestand an Brücken von 1965 bis 1975
- Beschäftigte und Bauvolumen von 1960 bis 1970
- Verkehrswege von 1950 bis 2002
- Verkehrsdichte von 1929 bis 2003
- Überwachung von Brücken
- Sanierung von Brücken
- Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit bietet einen umfassenden Überblick über die Entwicklung von Beton und Eisen zu Spannbetonbrücken. Das Hauptziel ist es, die chronologische Abhängigkeit zwischen Forschung, Entwicklung und Ausführung im Spannbetonbau aufzuzeigen. Dabei werden die wichtigsten Baustoffe, Bautechniken und Regelwerke sowie die Entwicklung der Löhne, Preise und Verkehrsinfrastruktur im Zusammenhang mit dem Spannbetonbau dargestellt.
- Entwicklung der Baustoffe Beton und Stahl im Spannbetonbau
- Entwicklung der Vorspanntechniken und Spannverfahren
- Einfluss von Schwinden und Kriechen auf die Spannkraft
- Entwicklung von Belastungsannahmen und Regelwerken für Spannbetonbrücken
- Überwachung und Sanierung von Spannbetonbrücken
Zusammenfassung der Kapitel
Der Text beginnt mit einer Darstellung der Aufgabenstellung, der Ausgangssituation, der Abgrenzung und der Zielsetzung der Arbeit. Anschließend werden die Entwicklung von Beton und Stahl detailliert betrachtet, wobei der Fokus auf die Veränderungen der Baustoffe, der Herstellungstechniken und der relevanten Normen liegt. Im Kapitel über Spannbeton werden die unterschiedlichen Vorspanntechniken und Spannverfahren, die statischen Auswirkungen der Vorspannung, das Schwinden und Kriechen des Betons sowie die Regelwerke für Spannbetonbauteile umfassend behandelt. Das abschließende Kapitel befasst sich mit der Entwicklung des Spannbetonbrückenbaus, wobei die wichtigsten Brückenbauwerke, Belastungsannahmen, Regelwerke, Kostenentwicklungen und die Überwachung und Sanierung von Spannbetonbrücken behandelt werden.
Schlüsselwörter
Spannbeton, Beton, Stahl, Spannstahl, Vorspannung, Schwinden, Kriechen, Spannbetonbrücken, Belastungsannahmen, Regelwerke, Baukosten, Überwachung, Sanierung.
Häufig gestellte Fragen
Wie hat sich Beton historisch entwickelt?
Beton war bereits den Phöniziern und Römern bekannt. Die Römer nutzten Puzzolanerde für wassererhärtenden Beton, der dem heutigen Baustoff bereits sehr ähnlich war.
Was ist der wesentliche Vorteil von Spannbeton gegenüber einfachem Stahlbeton?
Durch die Vorspannung wird der Beton unter Druck gesetzt, was Risse minimiert und deutlich größere Spannweiten bei Brückenbauwerken ermöglicht.
Was versteht man unter "Schwinden und Kriechen" bei Beton?
Schwinden ist die Volumenminderung durch Wasserabgabe, Kriechen die zeitabhängige Verformung unter Last. Beides muss bei der Berechnung der Spannkraftverluste berücksichtigt werden.
Welche Vorspannsysteme werden in der Arbeit unterschieden?
Die Arbeit erläutert Vorspannung mit und ohne Verbund, Ringvorspannung sowie Verfahren vor und nach dem Erhärten des Betons.
Wie haben sich die Baukosten für Brücken historisch verändert?
Die Arbeit analysiert Löhne, Baustoffpreise und den Verkehrshaushalt von 1850 bis 2002, um die ökonomische Entwicklung des Brückenbaus darzustellen.
Welche Rolle spielen Regelwerke im Spannbetonbau?
Regelwerke und Normen sind entscheidend für die Sicherheit. Die Arbeit zeigt die chronologische Entwicklung dieser Normen parallel zum technischen Fortschritt auf.
- Arbeit zitieren
- dipl.- Ing Rolf Pächnatz (Autor:in), 2005, Entwicklung von Beton und Eisen zur Brücke aus Spannbeton, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114238