Autor - Verleger - Geld: Goethe und Cotta


Seminararbeit, 1999
31 Seiten, Note: Sehr gut

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Der Cotta Verlag
1.1 Biographie J. F. Cottas und Geschichte des Verlages
1.2 Programm und Autoren

2 Die Anfänge der Verbindung zwischen Goethe und Cotta

3 Werke Goethes bei Cotta
3.1 Die Propyläen
3.2 Die Einzelwerke
3.3 Die Gesamtausgaben
3.4 Die Ausgabe letzter Hand

4 Das Verhältnis zwischen Goethe und Cotta
4.1 Die Vermittler
4.2 Konflikte
4.3 Goethe, Cotta und das Geld

Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Einleitung

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) wechselte häufig die Verleger seiner Werke, bis er in Johann Friedrich Cotta einen Partner fand, mit dem er bis zu seinem Tod zusammenarbeitete. Zu Cottas Vorgängern zählen beispielsweise Bernhard Christoph Breitkopf, Christian Friedrich Weygand, Georg Joachim Göschen, Johann Friedrich Unger und Friedrich Vieweg.[1]

Die Beziehung zwischen Autor und Verleger ist nicht nur auf das Manuskript beschränkt, sondern sehr vielschichtig, häufig auch kompliziert und spannungsgeladen. Dies zeichnete auch das Verhältnis zwischen Goethe und Cotta aus, wobei die beiden Männer auch eine persönliche Freundschaft verband und sie immer größte Hochachtung voreinander hatten.

Die vorliegende Arbeit gliedert sich in vier Kapitel. Im ersten setzte ich mich mit der Geschichte des Cotta Verlages sowie mit der Biographie Johann Friedrich Cottas auseinander. Außerdem gebe ich hier einen Überblick über das Programm und die Autoren des Verlages. Im nächsten Kapitel beschreibe ich, wie die Verbindung zwischen Goethe und Cotta begonnen hat und bringe in diesem Zusammenhang auch einige Auszüge aus dem gemeinsamen Briefwechsel. In Kapitel drei widme ich mich den Werken Goethes, die Cotta verlegt hat, wobei ich auch auf unternehmerische Überlegungen Cottas sowie auf die Auflagenhöhe und den Absatz der Werke eingehe. Besonders ausführlich beschreibe ich die Situation um das Erscheinen der Ausgabe letzter Hand, da sie das Problem des Nachdruckes zu dieser Zeit deutlich macht sowie Goethes Einstellung zu Honorarfragen zeigt. Im letzten Kapitel setzte ich mich mit dem komplizierten Verhältnis zwischen Autor und Verleger auseinander, wobei ich auch hier wieder einige Briefe zitiere. Ich gehe auf Konflikte, die Goethe und Cotta miteinander hatten, sowie auf deren Vermittler, die sie in diesen Fällen heranzogen, ein. Zuletzt widme ich mich Goethes und Cottas Beziehung zum Geld, die einige Mißstimmigkeiten zwischen Autor und Verleger hervorrief. Hier beschreibe ich auch die damals übliche Honorierungspraxis von Autoren, an deren Änderung Goethe und Cotta maßgeblich beteiligt waren. Auch auf die Probleme mit dem Nachdruck komme ich in diesem Kapitel noch einmal zurück. Abschließend fasse ich die wichtigsten Ergebnisse dieser Arbeit zusammen.

1 Der Cotta Verlag

1.1 Biographie J. F. Cottas und Geschichte des Verlages

Johann Friedrich Cotta war in seiner Tätigkeit als Buchhändler und Verleger 45 Jahre lang sehr erfolgreich und gab wesentliche Impulse für das literarische und publizistische Leben in Deutschland. Er wurde am 27. April 1764 in Stuttgart geboren und leitete den Verlag, der bereit über vier Generationen geführt worden war, von 1787 bis 1832. Die J. G. Cotta´sche Verlagsbuchhandlung wurde 1659 in Tübingen gegründet und hatte ihre Bedeutung in der Universitätsstadt als wissenschaftlicher Verlag gewonnen, dessen Autoren Gelehrte, besonders der theologischen und juristischen Fakultät, waren.[2]

Johann Friedrich Cotta besuchte das Gymnasium in Stuttgart, studierte in Tübingen Mathematik, Physik und Jura und schloß sein juristisches Studium mit dem Doktorexamen ab. Nach seinem Studienaufenthalt in Paris erwarb er 1787 den Verlag und die Sortimentsbuchhandlung, die in zwei nebeneinanderstehenden Häusern in Tübingen angesiedelt waren, von seinem Vater. Um seine finanzielle Lage aufzubessern, ging er mit seinem ehemaligen Studienkollegen Christian Jakob Zahn, der von seinem Schwiegervater unterstützt wurde, eine geschäftliche Verbindung ein. Zahn war von 1789 bis 1798 Teilhaber am Unternehmen, bis er von Cotta ausgezahlt werden konnte. 1810 wurde die Buchhandlung nach Stuttgart verlegt, um der bürgerlichen Enge zu entkommen sowie wegen der besseren Verkehrsanbindungen, und 1816 das Sortiment in Tübingen verkauft. 1822 gründete Cotta die „Geographische Anstalt der J. G. Cotta´schen Buchhandlung“, die von Karl Heinrich Vollrath Hoffmann geleitet wurde und neben einschlägigen Werken vor allem Landkarten herausbrachte.

Cotta hatte den Verlag in schlechtem Zustand übernommen, konnte ihn aber rasch sanieren. Die finanzielle Beteiligung Zahns erleichterte es ihm, sich um neue Autoren zu bemühen und seine Verlagsbeziehungen auszuweiten. Der ungewöhnlich schnelle und erfolgreiche Aufstieg des Unternehmens wird auf seine Begabung, seine Willens- und Arbeitskraft, auf seine Sparsamkeit, seinen Ehrgeiz und seinen Fleiß zurückgeführt. Cottas Auffassung von seinem Beruf, das Buch nicht nur als Ware zu betrachten, veranlaßte ihn dazu, stets nach einem Ausgleich zwischen den Belangen der geistigen Produktion und des Geschäftes zu suchen.

Johann Friedrich Cotta war aber nicht nur Verleger. Er beteiligte sich auch an industriellen Unternehmen der Papier- und Textilbranche und an der Bodensee- und Rheindampfschiffahrt, war Teilhaber an einem Hotel in Baden-Baden und bewirtschaftete verschiedene Güter. Sein Hauptgeschäft war jedoch der Verlag, den er ständig erweiterte. Cotta gründete auch einen Zeitungsverlag, eine Druckerei in Augsburg sowie als Zweigverlag mit vorwiegend graphischer Produktion die „Literarisch-artistische Anstalt“ in München. Außerdem betätigte er sich in der Politik; er engagierte sich in der Landespolitik und wurde bei der ersten verfassungsgebenden Ständeversammlung in Württemberg Abgeordneter und später Vicepräsident der zweiten Kammer des württembergischen Landtags. Sein erfolgreichstes politisch-publizistisches Unternehmen war die Herausgabe der „Augsburger Allgemeinen Zeitung“, mit der er für die Idee eines national geeinten Deutschland eintrat.[3]

Cotta zeichneten ein guter Geschäftssinn sowie ein großer Unternehmergeist aus. Er ging seinen ausgebreiteten Geschäften, politischen Tätigkeiten und diplomatischen Aufgaben nach, für die er auch viel auf Reisen war. Meist verband er Ausflüge, die seinen industriellen und politischen Aufgaben dienten, mit Besuchen bei Autoren, mit denen er auch eine regelmäßige und umfangreiche Korrespondenz pflegte. Seine Risikobereitschaft und die zahlreichen Herausforderungen, denen er sich in seinem Leben stellte, zehrten jedoch auch an seiner Gesundheit und an seinem Vermögen. Sein Sohn Georg, der nach Cottas Tod am 29.12.1832 in Stuttgart die Geschäfte weiterführte, mußte sich daher besonders auf den Verlag konzentrieren.

Von seinen Zeitgenossen wurde Johann Friedrich Cotta Ehrgeiz, Geiz und gelegentlich sogar Habsucht vorgeworfen. Cotta erkannte in diesen Vorwürfe den Neid seiner Kritiker auf seine Verdienste sowie auf seinen Reichtum und er verstand es, sich gegen derartige Vorwürfe zur Wehr zu setzten. Er rechtfertigte sich, deshalb oft im Kleinen zu sparen, um im Großen großzügig sein zu können. Zu vielen seiner Autoren und Geschäftspartnern pflegte er ein freundschaftliches Verhältnis und förderte junge Schriftsteller mit Aufträgen, Vorschüssen und Reisestipendien. Mit der Beteiligung an Preisausschreiben und dem Ankauf von Werken bildender Künstler betätigte er sich auch als Mäzen. Cotta repräsentierte einen neuen Verlegertypus, der sich gegen Ende des 18. Jahrhunderts im Zusammenhang mit dem Anwachsen des Lesepublikums und den Ansätzen zu einem freien Schriftstellertum herauszubilden begann, und hatte ein anderes Selbstverständnis als seine zeitgenössischen Berufskollegen. Er betrachtete das Verhältnis zu seinen Autoren nicht nur unter ökonomischen Aspekten, sondern wollte für sie auch die Rolle eines Patrons von Kunst und Wissenschaft übernehmen. Cotta suchte somit stets nach einem Ausgleich zwischen verlegerischem Engagement und kaufmännischer Rücksicht.[4]

Johann Friedrich Cotta war zweimal verheiratet. Mit seiner ersten Frau Wilhemine Haas, die 1821 starb, hatte er vier Kinder, von denen der Sohn Georg und die Tochter Ida am Leben blieben. 1824 heiratete er Elisabeth Freiin von Gemmingen-Guttenberg, wodurch sich ihm ein neuer adeliger Verwandtenkreis erschloß. Seit 1817 trug Johann Friedrich Cotta seinen Adelstitel „zu Cottendorf“ und seit 1822 war er Freiherr.

1.2 Programm und Autoren

Johann Friedrich Cotta engagierte sich sehr für die Klassik, die auch das Bild seines Verlages zu Beginn des 19. Jahrhunderts prägte. Der Verlag war jedoch auch zu dieser Zeit ein allgemein wissenschaftlicher Verlag, in dem die Literatur nur weniger als die Hälfte der Titel ausmachte. Den Cotta Verlag zeichnete ein sehr breites und vielfältiges Programm aus, das der Leselust der damaligen Zeit entgegenkam, die Literatur nicht zu kurz kommen ließ und auch dem Image des Wissenschaftsverlages entsprach.[5]

Um die „Lesewut“ zu Beginn des 19. Jahrhunderts zu befriedigen, verlegte Cotta Periodika wie Kalender, Almanache (zum Beispiel Kartenalmanache) oder Journale und Taschenbücher in mehreren Reihen (wie etwa das „Taschenbuch für Damen“), die alle meist auch mit Illustrationen versehen und schön ausgestattet waren. Die Ausgaben wurden in hoher Auflage herausgebracht und zu einem niedrigen Preis verkauft. Auch das „Morgenblatt für gebildete Stände“, eine Tageszeitung für Literatur und bildende Kunst, und die politische Tageszeitung „Allgemeine Zeitung“, sowie Periodika aus Politik, Naturwissenschaft, Technologie und Staatswissenschaft erschienen im Verlag. Cotta besaß einen der größten Zeitschriftenverlage seiner Epoche, wobei er eine besondere Vorliebe für literarische und Kunstzeitschriften hatte. Durch die Mitarbeit an den oder die Herausgabe der Zeitschriften ließen sich vielfältige Beziehungen herstellen, durch die Cotta für seinen Verlag immer wieder neue Autoren gewinnen konnte. Aber es war auch umgekehrt der Fall, daß er den einen oder anderen Autor eigener Werke zur Mitarbeit an einem seiner Journale bewegen konnte.

1794 knüpfte Cotta Verlagsbeziehungen zu Friedrich Schiller, und die beiden erörterten ihre ersten gemeinsamen Pläne. Auf seine Anregung hin wurde Schiller zum Herausgeber der Zeitschrift „Horen“, die bis 1797 erschien und für die er auch Johann Wolfgang von Goethe zur Mitarbeit aufforderte. Über die „Horen“ gewann der Verleger bedeutende Dichter und Philosophen wie Friedrich Hölderlin, Jean Paul, Georg Martin Wieland, Johann Gottlieb Fichte, Alexander und Wilhelm von Humboldt, Johann Gottfried Herder, Johann Heinrich Voß oder die Brüder August Wilhelm und Friedrich Schlegel als Autoren. 1797 – 1800 erschienen bei Cotta vier Jahrgänge des „Musenalmanachs“, die Goethe und Schiller betreuten. Auch die „Xenien“ gaben die beiden Schriftsteller gemeinsam heraus. Eine weitere Kunstzeitschrift war die „Propyläen“, die von Goethe von 1798 – 1800 herausgegeben wurde. Cotta verlegte die Werke „Wallenstein“, „Maria Stuart“, „Jungfrau von Orleans“ sowie „Wilhelm Tell“ von Schiller und brachte 1804, kurz vor dem Tod des Autors, die Gesamtausgabe seiner Dramen unter dem Titel „Theater“ heraus. Schiller und Cotta verband eine besonders enge Freundschaft.

Ein gespanntes Verhältnis herrschte zwischen Cotta und Heinrich von Kleist, das durch einen Briefwechsel dokumentiert ist. Die Zusammenarbeit begann mit der Übernahme des Werkes „Penthesilea“, das kein anderer Verlag wollte und Cotta selbst auch nicht gefiel. Der Autor beendete das Verhältnis, da er mit dem vorgeschlagenen Erscheinungstermin für das „Käthchen von Heilbronn“ nicht zufrieden war.

Obwohl ihm Romantik nicht lag, verlegte Cotta die Hauptwerke der beiden Romantiker Friedrich de la Motte Fouqué und Adam Oehlenschläger. Auch mit Ludwig Tieck und E.T.A. Hoffmann arbeitete er zusammen.

Johann Friedrich Cotta führte die wissenschaftliche Tradition des Verlages weiter, wobei so gut wie alle Fächer berücksichtigt wurden. Nur die Theologie trat völlig zurück. Die Rechtswissenschaft, Philologie und Geschichte hatten einen wichtigen Stellenwert. Zahlreich erschienen Memoiren zur Zeitgeschichte und Politik, und auch die Kunstgeschichte und Archäologie wurden berücksichtigt. Auf dem Gebiet der Pädagogik publizierte Cotta etwa Johann Heinrich Pestalozzi. Einen besonders wichtigen Anteil am wissenschaftlichen Programm hatte die Philosophie; hier wurden etwa Werke von Johann Gottlieb Fichte, Friedrich Wilhelm Josef Schelling, Georg Wilhelm Friedrich Hegel oder Franz von Baader verlegt.

Besonderes Augenmerk widmete Johann Friedrich Cotta den Naturwissenschaften. Der berühmteste und vielseitigste naturwissenschaftliche Autor Cottas war Alexander von Humboldt, der zuerst eine Erzählung in den „Horen“ veröffentlicht hatte. Gemeinsam mit dem Pariser Verleger Schöll brachte Cotta den Bericht über seine Expedition nach Südamerika heraus. Es folgten weitere gemeinsame Projekte, wobei das Verhältnis zwischen den beiden trotz finanzieller Auseinandersetzungen immer freundschaftlich war.

2. Die Anfänge der Verbindung zwischen Goethe und Cotta

Die Verbindung zu Johann Wolfgang von Goethe hatte Cotta der Vermittlung Friedrich Schillers zu verdanken, der ihn zur Mitarbeit an den „Horen“ gewinnen konnte. Cotta besuchte Schiller gewöhnlich auf der Rückreise von der Leipziger Buchmesse und lernte dabei auch seinen Weimar-Jenaer Freundeskreis kennen. Seine Beziehung zu Goethe vertiefte sich, als dieser 1797 auf einer Reise auch nach Tübingen kam und für einige Tage bei ihm zu Gast war. Schiller hatte diesen Besuch sorgfältig vorbereitet und Cotta darum gebeten, Goethe besonders freundlich aufzunehmen.[6]

Der erste Briefwechsel zwischen Goethe und seinem zukünftigen Verleger beinhaltete die Einladung Goethes bei Cotta:

„Von Herrn Hofrat Schiller erfare ich so eben, daß Euer Hochwolgeborn hieher kommen werden, ich beeile mich daher, Sie hiedurch zu bitten, Ihr AbsteigQuartier bei mir zu nehmen, so schlecht und recht als ich es habe

Sie werden mich durch die Erfüllung dieser Bitte ungemein erfreuen.

Mit unterthänigem Respekt

Euer Hochwolgeboren untertäniger Cotta“ (31.7.1797)[7]

„Da ich in einiger Zeit nach Stuttgart abzugehen und dann auch bald in Tübingen einzutreffen gedenke, so habe ich hierdurch mich zum Voraus bey Ihnen anmelden und zugleich versichern wollen wie angenehm es mir seyn werde Sie und die Ihrigen in guter Gesundheit anzutreffen. (...) (24.8.1797)[8]

Cotta legte großen Wert darauf, seinen Gast in jeder Hinsicht zufriedenzustellen und sein Vertrauen zu gewinnen. Mit seinen verlegerischen Absichten hielt er zu diesem Zeitpunkt noch zurück. Goethe fühlte sich in Cottas Umgebung, wo ihm auch gelehrte und interessante Personen vorgestellt wurden, sehr wohl. Sein Urteil über Cotta fiel äußerst positiv aus, wie durch einen Brief an Schiller belegt ist:

„Je näher ich Herrn Cotta kennen lerne, desto besser gefällt er mir. Für einen Mann von strebender Denkart und unternehmender Handelsweise, hat er so viel mäßiges, sanftes und gefaßtes, so viel Klarheit und Beharrlichkeit, daß er mir eine seltne Erscheinung ist (...).“(12.9.1797)[9]

Cotta erfuhr von diesem Lob und war sehr erfreut. In einem Brief an Schiller läßt er anklingen, daß er gerne mit Goethe eine Verlagsverbindung eingehen würde, er betonte jedoch zugleich, daß er „ (...) außer dem Handelsinteresse noch ein anderes kenne.“[10] Schiller äußerte Cotta gegenüber die Bedenken, daß er es bei Goethe mit einem uneinsichtigen und anspruchsvollen Autor zu tun haben würde, dem seine bisherigen Verleger Enttäuschung und Ärger bereitet hatten. In einem Brief warnte er ihn:

„Es ist, um es gerade herauszusagen, kein guter Handel mit G. zu treffen, weil er seinen Werth ganz kennt und sich selbst hoch taxiert, und auf das Glück des Buchhandels, davon er überhaupt nur eine vage Idee hat, keine Rücksicht nimmt. Es ist noch kein Buchhändler in Verbindung mit ihm geblieben, er war noch mit keinem zufrieden und mancher mochte auch mit ihm nicht zufrieden seyn. Liberalität gegen seine Verleger ist seine Sache nicht.“(18.5.1802)[11]

[...]


[1] Kuhn, Dorothea (Hrsg.): Goethe und Cotta. Briefwechsel 1797 – 1832. Textkritische und kommentierte Ausgabe in drei Bänden. Bd. 3/1 Erläuterungen zu den Briefen 1797 – 1815, Stuttgart 1983, S9

[2] Lohrer, Liselotte: Cotta. Geschichte eines Verlages. Ludwigsburg 1959, S47ff; Cotta und das 19. Jahrhundert. Aus der literarischen Arbeit eines Verlages. (Katalog) Ständige Ausstellung des Schiller-Nationalmuseums und des Deutschen Literaturarchivs Marbach am Neckar. Ausstellung und Katalog: Dorothea Kuhn. München 1980. (= Marbacher Kataloge, Hrsg. von Bernhard Zeller, Nr. 35), S5ff; Kuhn, Dorothea (Hrsg.): Goethe und Cotta. Briefwechsel 1797 – 1832. Bd. 3/1, Stuttgart 1983, S13f

[3] Hertel, Karin: Der Politiker Johann Friedrich Cotta. Publizistische verlegerische Unternehmungen 1815 – 1819, in: AGB Bd. XIX, 1978, Sp. 367f

[4] Hagen, Waltraud: Goethes Werke auf dem Markt des deutschen Buchhandels. Eine Untersuchung über Auflagenhöhe und Absatz der zeitgenössischen Goethe-Ausgaben, in: Goethe-Jahrbuch 100, Hrsg. von Karl Heinz Hahn, 1983, S 34f

[5] Lohrer, Liselotte: Cotta. Geschichte eines Verlages. Ludwigsburg 1959, S47ff; Cotta und das 19. Jahrhundert. Dorothea Kuhn, München 1980, S5ff

[6] Lohrer, Liselotte: Cotta. Geschichte eines Verlages. Ludwigsburg 1959, S58f; Kuhn, Dorothea (Hrsg.): Goethe und Cotta. Briefwechsel 1797 – 1832. Bd. 3/1, Stuttgart 1983, S22f

[7] Kuhn, Dorothea: Goethe und Cotta. Briefwechsel 1797-1832, Bd. 1, Stuttgart 1979, S7

[8] Kuhn, Dorothea: Goethe und Cotta. Briefwechsel 1797-1832, Bd. 1, Stuttgart 1979, S7

[9] Lohrer, Liselotte: Cotta. Geschichte eines Verlages. Ludwigsburg 1959, S58

[10] Lohrer, Liselotte: Cotta. Geschichte eines Verlages. Ludwigsburg 1959, S58

[11] Corino, Karl: Genie und Geld. Vom Auskommen deutscher Schriftsteller. Reinbek bei Hamburg 1991, S145

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten

Details

Titel
Autor - Verleger - Geld: Goethe und Cotta
Hochschule
Universität Wien  (Institut für Germanistik)
Veranstaltung
Seminar Neuere deutsche Literatur – Der Schriftsteller, das Geld und das Recht
Note
Sehr gut
Autor
Jahr
1999
Seiten
31
Katalognummer
V114264
ISBN (eBook)
9783640152438
ISBN (Buch)
9783640154562
Dateigröße
472 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Autor, Verleger, Geld, Goethe, Cotta, Seminar, Neuere, Literatur, Schriftsteller, Recht
Arbeit zitieren
Mag. phil. Maria Schlager (Autor), 1999, Autor - Verleger - Geld: Goethe und Cotta, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114264

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