Soziale Arbeit zwischen Hilfe und Dienstleistung

Warum christlich motivierte Soziale Arbeit die Professionalisierung Sozialer Arbeit behindert


Hausarbeit, 2008

24 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Ethik und Moral
2.1. Einteilung der Ethik
2.1.1 Gesinnungsethik
2.1.2 Erfolgsethik
2.1.3 Verantwortungsethik/Diskursethik

3. Hilfe oder Dienstleistung in der Sozialen Arbeit?
3.1. Hilfe aus christlicher Sicht
3.2. Lebensweltorientierte Dienstleistung
3.3. Ethische Betrachtungen zu Hilfe und Dienstleistung
3.3.1 Ethische Implikationen zum Helfermodell
3.3.2 Ethische Implikationen zum Dienstleistungsmodell
3.3.3 Dienstleistung und Hilfe als zeitgemäße Einheit

4. Auswirkung der ethischen Position auf die Professionalisierung Sozialer Arbeit
4.1. Professionalisierung Sozialer Arbeit
4.2. Verstrickung von Staat und Staatskirchen in Deutschland
4.3. Wie die Kirchen die Professionalisierung Sozialer Arbeit behindern
4.4. Berufsausbildung
4.5. Beruflicher Zugang und Institutionelle Bedingungen
4.6. Berufsständische Vereinigungen und berufethische Standards

5. Schlussbetrachtungen

6. Literatur

Anhang (Pressemitteilung Ba-Wü Nr. 242/2007)

Hinweis: Die deutsche Sprache wird nach wie vor mehrheitlich von maskulinen Bezeichnungen bestimmt. Um dem Gender-Aspekt gerecht zu werden, müssten korrekterweise immer beide geschlechtsspezifischen Bezeichnungen Verwendung finden. Bei vielen Textpassagen würde hierdurch jedoch die Lesbarkeit des Textes nachhaltig beeinträchtigt. Es wurde daher innerhalb dieser Arbeit mehrheitlich die (unschöne) Alternative mit dem GROßEN "I" verwendet.

Verwendete Konventionen: Wörtliche Zitate sind zusätzlich zu den Anführungszeichen durch kursive Schriftformatierung gekennzeichnet. Bei längeren Zitaten wurde auf die Anführungszeichen jedoch verzichtet.

1. Einleitung

Der Untertitel dieser Arbeit – Warum christlich motivierte Soziale Arbeit die Professionalisierung Sozialer Arbeit behindert – hört sich zunächst nach einer Provokation an, die man als grundsätzlichen Angriff gegen den christlichen Glauben werten könnte. Dies ist aber mitnichten die Intention dieser Arbeit. Viel mehr wird aufgezeigt, aus welchen ethischen Positionen heraus Soziale Arbeit einerseits als Hilfe und andererseits als Dienstleitung betrachtet werden kann. Damit gehen letztendlich auch institutionelle Gesichtspunkte einher, welche die Professionalisierung Sozialer Arbeit beeinflussen.

Dazu wir Im zweiten Kapitel zunächst geklärt, was Ethik den überhaupt ist, wie sie sich von der Moral abgrenzt und welche Einteilungen innerhalb der Ethik möglich sind.

Das dritte Kapitel zeigt auf, was unter Hilfe aus christlicher Sicht zu verstehen ist. Dem wird Soziale Arbeit als lebensweltorientierte Dienstleistung gegenübergestellt. Die weiteren Abschnitte des dritten Kapitels thematisieren die ethischen Implikationen zum Helfermodell ebenso wie die zum Dienstleistungsmodell.

Auf Grundlage der im dritten Kapitel vorgestellten ethischen Positionen erfolgt eine Auseinandersetzung darüber, wie sich diese Positionen auf die Professionalisierung Sozialer Arbeit auswirken. Dazu werden zunächst, zumindest rudimentär, die verschiedenen Diskursstränge innerhalb der Professionalisierungsdebatte der Sozialen Arbeit vorgestellt. Der Professionalisierungsdiskurs innerhalb der Sozialen Arbeit wird dann hinsichtlich der für Professionen notwendigen Rahmenbedingungen beleuchtet. Insbesondere wird die Verstrickung von Staat und Staatskirchen und die damit zusammenhängenden Rahmenbedingungen Sozialer Arbeit auch unter ethischen Gesichtspunkten betrachtet. Dies sind überwiegend die Berufsausbildung, der berufliche Zugang und die Institutionellen Bedingungen, sowie die berufsständischen Vereinigungen und deren berufsethischen Standards.

2. Ethik und Moral

Die Begriffe Ethik und Moral werden oftmals synonym verwendet, es ist daher notwendig, zunächst eine Abgrenzung der beiden Begriffe vorzunehmen. Bemüht man zu diesem Zweck das Fachlexikon der sozialen Arbeit in der aktuellen 6. Auflage, so stellt man fest, dass der Begriff „Moral“ dort nicht aufgeführt ist. Das Stichwort Ethik, genauer der Suchbegriff „Ethik in der sozialen Arbeit“ ist jedoch sehr wohl zu finden. (Vgl. Fachlexikon der sozialen Arbeit 2007) Hieraus jetzt zu folgern, dass Ethik ein (Sozial) Wissenschaftlicher Begriff ist und Moral eben nicht, ist sicherlich ein Fehlschluss. In vielen Wörterbüchern werden im Übrigen beide Begriffe mit Sittenlehre übersetzt. Dies ist ein weiteres Indiz dafür, dass beide Begriffe -zumindest alltags sprachlich- synonym verwendet werden. Aber was unterscheidet nun Moral und Ethik? Johann Schneider (2001) bezeichnet Ethik als die Theorie oder Reflexion der Moral (Vgl. Schneider 2001). Das bedeutet, dass Ethik die Wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Moral ist. So richtig „griffig“ wird die Differenz zwischen Ethik und Moral aber auch mit dieser Aussage nicht. Deutlicher sichtbar wird die Abgrenzung zwischen Moral und Ethik bei Johannes Schilling (2000):

Ethik ist die Lehre und Wissenschaft von den Werten und Normen, von tradierter Sittlichkeit und unbedingtem Sollen, das für das Handeln des Menschen maßgeblich ist. (Schilling 2000 S.228)

Somit ist erkennbar, dass Ethik eine wissenschaftliche Disziplin der Philosophie ist, man kann daher Ethik auch als praktische[1] Philosophie bezeichnen. Dabei lassen sich die verschiedenen ethischen Positionen und Richtungen in vielfältiger Form einteilen.

2.1. Einteilung der Ethik

Die Vielzahl der ethischen Positionen macht es unmöglich, diese anhand einer allgemeingültigen Systematik einzuteilen. Es gibt daher in der Literatur ganz unterschiedliche Ordnungssystematiken der ethischen Positionen. Für das weitere Verständnis dieser Arbeit ist es hilfreich, sich an der von D.J. Löwisch vorgenommenen Einteilung[2] in Gesinnungs-, Erfolgs-, und Verantwortungs/Diskursethik zu orientieren (Vgl. Schilling 2000)[3]. Im Folgenden werden diese drei Gruppen daher knapp skizziert. Dabei orientiert sich die Darstellung an den Ausführungen von Johannes Schilling (Vgl. Schilling 2000).

2.1.1 Gesinnungsethik

Gesinnungsethik gibt entsprechend der jeweiligen Gesinnung feste nicht hinterfragbare Regeln vor. Sie ist damit prinziptreu und grundsatzverpflichtend, Abwägungsprozesse finden somit nicht statt. Der Absolutheitsanspruch wird durch feste moralische Vorgaben geliefert. Diese festen moralischen Wertvorstellungen werden sehr oft von Religionen manifestiert.

Das führt dazu dass für den Fall eines unerwünschten Ergebnisses einer Handlung nicht etwa der oder die Handelnde(n) einen Fehler gemacht haben, sondern die Schuld wird stets mit der Umwelt begründet. Jemand, der nach seiner Gesinnung handelt, wird daher vor seinem Gewissen niemals einen Fehler zugeben müssen, denn er hat ja entsprechend den unverrückbaren Regeln seiner Gesinnung -und damit richtig-gehandelt. Im Zweifel wird ein unbefriedigendes oder unerwünschtes Ergebnis im Rahmen von religiösen Gesinnungen mit dem „Willen Gottes“ erklärt werden können.

2.1.2 Erfolgsethik

Wie der Begriff schon deutlich macht, geht es bei der Erfolgsethik um den durch Handlungen anzustrebenden Erfolg. Dabei wird der Erfolg durch die Erreichung von Glück, Annehmlichkeiten, Anerkennung oder auch materiellen Vorteilen ethisch legitimiert. Jemand der im Sinne der Erfolgsethik handelt, überprüft somit die Richtigkeit seiner Handlungen und der dazu verwendeten Methoden hinsichtlich des bereits eingetretenen oder zu erwartenden Erfolges. Bei der Erfolgsethik steht also die Zweckmäßigkeit an zentraler Stelle.

2.1.3 Verantwortungsethik/Diskursethik

Die Verantwortungsethik steht in direkter Divergenz zur Gesinnungsethik, damit ist die Verantwortungsethik eben gerade nicht an feste gesellschaftliche oder religiöse Regeln gebunden. Vielmehr hat die Verantwortungsethik die verantwortungsvolle Abschätzung von Folgen und (evtl. unerwünschten) Nebenfolgen des eigenen Handelns zum Inhalt.

Damit geht die Verantwortungsethik vom Menschen als freies vernünftiges und seine Handlungen, bzw. die Folgen daraus wahrnehmendes Wesen aus. Die moralische Handlungsreflexion ist daher ein zentraler Bestandteil der Verantwortungsethik. Wie aber sollen Handlungen ethisch beurteilt werden, wenn die Handlungen nicht an starre Gesinnungsvorgaben gebunden sind? Hierzu ist ein Diskurs über gemeinsam getragene normative Ansprüche unumgänglich, Verantwortungsethik ist daher stets eine Diskursethik. Nach Johannes Schilling (2000) muss dieser Diskurs sechs Anforderungen erfüllen:

- Die Sachverhalte bilden den ausschließlichen Inhalt des Diskurses, ideologische oder religiöse Überzeugungen sind dabei zurück zu stellen.
- Ausreichendes Sachwissen der Diskurspartner ist notwendig, dieses kann ggf. auch von Experten bezogen werden.
- Es ist Zivilcourage notwendig, weil die DiskursteilenehmerInnen um Redlichkeit, Selbstdistanz und Selbstkritik bemüht sein müssen. Damit gehört ein hohes Maß an kritischer Selbstreflexion zur Diskursethik.
- Konsenserzielung über die Vorzugsregeln ist wegen der konflikthaften Natur der Diskursethik ebenso notwendig wie
- die Gemeinsamen kommunikative Fähigkeiten und
- die Problem- und Konfliktlösungskompetenz

(Vgl. Schilling 2000)

Bei den Kompetenzen,die für die Erfüllung dieser sechs Anforderungen notwendig sind handelt es sich –und das ist unschwer festzustellen– um Sozialarbeiterische Basiskompetenzen.

Schilling empfiehlt daher:

„…,die Vermittlung von Diskursethik als eine an Pädagogen gerichtete ethische Forderung und Aufgabe zu bezeichnen“ (Schilling 2000 S. 233)

Damit spricht sich Schilling deutlich gegen eine reine Gesinnungsethik wie auch gegen eine reine Erfolgsethik aus. Es stellt sich nun die Frage, mit welchen Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit die Forderung nach der Diskursethik adäquat berücksichtigt werden kann?

3. Hilfe oder Dienstleistung in der Sozialen Arbeit?

Wenn es um die Frage der Theorien und Methoden Sozialer Arbeit geht stellt sich die grundsätzliche Frage, ob denn Soziale Arbeit Hilfe bereitstellt oder eine Dienstleistung anbietet? Auch diese Frage ist letztendlich von der ethischen Position abhängig von der aus man Soziale Arbeit betrachtet.

3.1. Hilfe aus christlicher Sicht

Christlich motivierte Soziale Arbeit basiert unverrückbar auf dem christlichen Menschenbild. Recherchiert man nun, was sich hinter dem christlichen Menschenbild genau verbirgt, so stellt man fest, dass sich zwar sehr viel Institutionen, Verbände und Einrichtungen darauf berufen, eine allgemeine Definition ist jedoch kaum zu finden.

Stephanie Ulrich weist in Ihrer an der Hochschule Esslingen eingereichten Diplomarbeit mit dem Titel „Möglichkeiten und Grenzen christlich geprägter Sozialer Arbeit“ (2005) darauf hin dass es beim christlichen Menschenbild unterschiedliche Nuancen gibt, es aber einzelne Bestandteile gebe, über die größtenteils Einigkeit bestehe. (Vgl. Ulrich 2005)

Diese Bestandteile seien:

- Ebenbildlichkeit. Der Mensch ist von Gott nach seinem Bild geschaffen, diese Ebenbildlichkeit unterscheide ihn von allen anderen Geschöpfen. Die Würde des Menschen wird dabei mit dieser Ebenbildlichkeit begründet.
- Sündhaftigkeit. Dabei sei der Begriff Sünde nicht als moralische Verfehlung zu sehen, sondern als Zielverfehlung der Gemeinschaft mit Gott. Diese Gemeinschaft mit Gott sei dabei die eigentliche Bestimmung des Menschen. Durch die Sündhaftigkeit sei nicht nur die Beziehung des Menschen zu Gott gestört, sondern auch die zu sich selbst, den Mitmenschen und der Umwelt.
- Erneuerung. Der Mensch sei nur bis zu einem gewissen Grad in der Lage, sein Leben ins Gleichgewicht zu bringen bzw. es dort zu halten. Um mit sich selbst in und seinem Beziehungsgefüge wieder ins Reine zu kommen. müsse man sich wieder bewusst für Gott entscheiden. Weiterhin müsse man die Vergebung für die Abkehr von Gott und die sich daraus entstehende Schuld in Anspruch nehmen.

(Vgl. Ulrich 2005)

Vor dem Hintergrund der skizzierten Eckpfeiler des christlichen Menschenbildes bietet christlich motivierte Soziale Arbeit Hilfen an. Stephanie Ulrich kommt bei der Zusammenfassung dessen, was christliche geprägte Soziale Arbeit ausmacht zu folgenden Schlussfolgerungen:

„Menschen, sowohl Helfende wie Hilfe Empfangende, sind stets in ihrem Bezug zu Gott zu sehen. Sei es hinsichtlich ihrer Beschaffenheit, ihrer Motivation zum helfenden Handeln oder in Bezug auf ihr Problem. Der Nächsten- und Gottesliebe kommt dabei ein besonderer Stellenwert zu, etwa um sich selbst oder seinen Nächsten im Licht der Liebe Gottes zu sehen oder um aus Dankbarkeit und Liebe zu handeln.“

(Ulrich 2005 S.39)

Es zeigt sich, dass im Sinne des christlichen Helfermodells alle Hilfen in Bezug zu der Autorität Gottes stehen. Selbst wenn der Hilfeempfänger nicht an Gott glaubt, ist er Teil eines „-Hilfe-Dank-Gott“- Konstruktes, bei dem der oder die Helfende aus Liebe und Dankbarkeit vor Gott und des Nächsten handelt. Ein Koproduktionsprozess zwischen dem der Hilfe nachfragt und dem Hilfe gewährt ist somit ausgeschlossen.

Außerdem verortet sich das christliche Helfermodell offensichtlich in einem Absolutheitsanspruch, dass z.B. Therapieeinrichtungen das Recht abspricht „Glaubensfreie“ Therapien durchzuführen. Das wird durch das folgende Zitat sehr deutlich:

Für Christen ist das die Heilung und das Heil in Jesus Christus, welches sie nur in ihm und nie ausschließlich in sich selbst finden können – auch wenn bspw. manche Therapieeinrichtungen anderes implizieren. (Hundeck in Ulrich 2005)

Zu bedenken ist sicherlich, dass es innerhalb des Christentums unterschiedliche Konfessionen und Strömungen gibt. Erschreckend fundamentalistisch wirkt das Zitat von Hundeck, und dieser Kommentar sei gestattet, auf mich aber dennoch.

3.2. Lebensweltorientierte Dienstleistung

Lebensweltorientierte Soziale Arbeit ist im Gegensatz zum christlichen Helfermodell nicht an ein bestimmtes „feststehendes Menschbild“ gebunden, viel mehr wird der Mensch primär in seinen Bezügen betrachtet. Man mag nun kritisieren wollen, dass dies ja reine Theorie sei, zu bedenken ist jedoch, dass im Gegensatz zu den rein deskriptiven Theorien der Sozialen Arbeit das Konzept der Lebensweltorientierung konkrete Struktur- und Handlungsmaxime bestimmt. Somit ist bezüglich dieses Konzeptes eine Trennung zwischen Disziplin und Profession der Sozialen Arbeit zumindest fragwürdig. Schließlich ist es innerhalb der Disziplin, oder besser ausgedrückt innerhalb der Praxis, notwendig, auf die Erkenntnisse der Wissenschaft dynamisch zurückzugreifen, dies gilt insbesondere vor der Tatsache der Alltagsnähe des Konzeptes. (Vgl. Thiersch/Grunwald/Köngeter 2005 S. 162) Ergebnisse der Praxis fließen außerdem in den ständig fortwährenden wissenschaftlichen Diskurs ein, dies ist bei rein deskriptiven Theorien nicht, bzw. nicht mit der Dynamik der Fall, wie dies auf die Lebensweltorientierung zutrifft. Es liegt dem Konzept der Lebensweltorientierung also eine handlungsleitende Verbindung von Theorie und Praxis zugrunde. Anders ausgedrückt: wenn sozialarbeiterische Praxis als stets situativ betrachtet wird und Wissenschaft als rein methodisch verortet, dann wird deutlich, dass sich Wissenschaft und Praxis zu einem operationalen Grundprinzip Lebensweltorientierter Sozialer Arbeit vereinen. Auch Grunwald und Thiersch betonen:

„Dieses Zusammenspiel einer situativen Sensibilität und methodischen Maximen lässt sich im Prinzip der strukturierten Offenheit verstehen“. (Grunwald/Thiersch 2004 S.5)

Dabei basiert dieses Prinzip der strukturierten Offenheit im Kontext Lebensweltorientierter Sozialer Arbeit unter anderem auf Struktur- und Handlungsmaximen, die den Dienstleistungscharakter Lebensweltorientierter Sozialer Arbeit deutlich heraus stellen. Zu nennen sind hier ins besondere die folgenden Maxime:

[...]


[1] Wobei „praktisch“ in diesem Kontext handlungsorientiert meint.

[2] Weitere mögliche ethische Einteilungen hat z.B. Johann Schneider (2001) vorgenommen. Er grenzt zunächst den Ansatz der klassischen Ethik von den modernen ethischen Ansätzen ab. Innerhalb der modernen ethischen Ansätze differenziert er dann in Utilitarismus, Deontische Ethik, Nihilistische Position und Diskursethik. (Vgl. Schneider 2001)

[3] Schilling führt hier D.J. Löwisch an, dies jedoch ohne weitere Quellenangabe.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Soziale Arbeit zwischen Hilfe und Dienstleistung
Untertitel
Warum christlich motivierte Soziale Arbeit die Professionalisierung Sozialer Arbeit behindert
Hochschule
Hochschule Esslingen  (Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege (SAGP))
Veranstaltung
Ethik der Sozialen Arbeit
Note
1,7
Autor
Jahr
2008
Seiten
24
Katalognummer
V114268
ISBN (eBook)
9783640152452
ISBN (Buch)
9783640154586
Dateigröße
745 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soziale, Arbeit, Hilfe, Dienstleistung, Ethik, Sozialen, Arbeit, christlich, Sozialarbeit, unchristlich, Religion, Menschenbild
Arbeit zitieren
Thomas Schlenker (Autor), 2008, Soziale Arbeit zwischen Hilfe und Dienstleistung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114268

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