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Interkulturelle Bildung und Erziehung am Beispiel Niedersachsens

Title: Interkulturelle Bildung und Erziehung am Beispiel Niedersachsens

Term Paper , 2004 , 12 Pages

Autor:in: Katja Meyer (Author)

Pedagogy - Intercultural Pedagogy
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Deutschland ist seit Jahrzehnten ein Zielland von Zuwanderern aus vielen unterschiedlichen Herkunftsländern. „Fremde“ und die Erfahrung der Fremdheit ist für viele Menschen längst ein Teil ihres Alltags geworden, ob am Arbeitsplatz, im Sportverein, im Krankenhaus oder in der Schule, die in diesem Sinne ein Spiegelbild der Gesellschaft darstellt und neben den Konflikten und Problemen des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Herkunft auch neue Chancen eines Miteinander eröffnen kann. Die folgende Arbeit soll sich deshalb
mit der Interkulturelle Bildung und Erziehung - am Beispiel Niedersachsens – beschäftigen. Ich möchte mich als erstes mit den Definitionen von Interkultureller Pädagogik und Interkultureller Kommunikation beschäftigen. Als nächstes betrachte ich die Ursachen für den geringeren Bildungserfolg ausländischer SchülerInnen und dabei vor allem die Heterogenität der SchülerInnen. Der größte Teil meiner Hausarbeit bezieht sich jedoch mit
Untersuchungsergebnisse zum Thema: Schule als Ort der Integration. Ich beziehe mich bei der Arbeit neben den Büchern „Interkulturelles Lernen mit Kindern“ von
Konrad Baer und „Interkulturelle Kommunikation“ von Helga Losche hauptsächlich mit der Broschüre „Wege zur interkulturellen Schule“ des Niedersächsisches Kultusministerium.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Interkulturelle Pädagogik

3. Interkulturelle Kompetenz durch interkulturelle Kommunikationsfähigkeit

4. Grundsätze einer interkulturellen Erziehung

5. Ursachen für einen geringeren Bildungserfolg ausländischer SchülerInnen

5.1 Heterogenität der Schüler

6. Untersuchungsergebnisse zum Thema: Schule als Ort der Integration

6.1 Miteinander in der Schule

6.2 interkulturelle Kommunikationsfähigkeiten durch Hausaufgabenhilfe

6.3 Ergebnisse der Shell-Jugendstudie 2000

7. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen und Chancen interkultureller Bildung und Erziehung in Niedersachsen. Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen interkultureller Kompetenz, Kommunikationsfähigkeit und dem schulischen Erfolg ausländischer SchülerInnen zu analysieren und Möglichkeiten der Integration im schulischen Alltag aufzuzeigen.

  • Grundlagen der interkulturellen Pädagogik
  • Die Bedeutung von interkultureller Kommunikationsfähigkeit für soziale Beziehungen
  • Ursachen für den geringeren Bildungserfolg ausländischer SchülerInnen
  • Die Rolle der Schule als zentraler Ort der Integration
  • Analyse praktischer Fördermaßnahmen wie der Hausaufgabenhilfe

Auszug aus dem Buch

5.1 Heterogenität der Schüler

Die Anzahl der Nationalitäten und Sprachen der SchülerInnen ist in den letzten Jahren gestiegen. In der Bundesrepublik lassen sich drei große Migrantengruppen unterscheiden: Menschen aus den ehemaligen Anwerbeländern und deren Nachkommen, Flüchtlinge, die aus verschiedenen Gründen Asyl suchen und AussiedlerInnen aus Osteuropa.

Die Kinder bringen daher sehr unterschiedliche Lernvoraussetzungen und -fähigkeiten mit in den Unterricht. Unterschiede zeigen sich unter anderem in Aspekten ihrer Weltsicht, ihrer Lebensformen und Zugehörigkeit zu verschiedenen Religionen. Untersuchungen zeigen z. B., dass psychische Störungen bei Schulkindern je nach Nation anders aussehen, sich geschlechtsspezifische Verhaltensweisen je nach Herkunftsland anders darstellen und dass je nach Herkunftsland verschiedene Fehlertypen beispielsweise beim Erlernen der deutschen Sprache berücksichtigt werden müssten. Die Kinder wachsen zum großen Teil innerhalb ihrer Familien auf, in denen sie ihre Muttersprache und Werte ihres heimatlichen Normensystems in verschiedenem Umfang lernen. Auf der anderen Seite stehen die Schülerinnen in unterschiedlichem Maße unter dem Einfluss der deutschen Umwelt. Ein weiterer Punkt ist der schlechte sozioökonomische Status vieler Familien, insbesondere durch die schwierige Arbeitsmarkt- und Ausbildungssituation, der sich häufig als chancenschmälernd auswirkt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert die Ausgangslage in Deutschland als Zuwanderungsland und stellt das Ziel der Arbeit vor, interkulturelle Bildungskonzepte in Niedersachsen zu beleuchten.

2. Interkulturelle Pädagogik: Dieses Kapitel definiert die interkulturelle Pädagogik als Vorbereitung auf ein Leben in einer pluralistischen Gesellschaft und betont die Bedeutung der Anerkennung von Vielfalt.

3. Interkulturelle Kompetenz durch interkulturelle Kommunikationsfähigkeit: Hier wird der enge Zusammenhang zwischen zwischenmenschlicher Verständigung und dem Erwerb interkultureller Kompetenzen in Überschneidungssituationen erörtert.

4. Grundsätze einer interkulturellen Erziehung: Das Kapitel erläutert zentrale Prinzipien wie Akzeptanz, Individualität und Perspektivenwechsel, die als Rahmen für einen erfolgreichen pädagogischen Erfahrungsraum dienen.

5. Ursachen für einen geringeren Bildungserfolg ausländischer SchülerInnen: Dieses Kapitel analysiert die komplexen Gründe für Bildungsungleichheit, insbesondere die sozioökonomischen und sprachlichen Voraussetzungen.

5.1 Heterogenität der Schüler: Hier wird detailliert auf die verschiedenen Migrantengruppen und die daraus resultierende unterschiedliche Lernausgangslage eingegangen.

6. Untersuchungsergebnisse zum Thema: Schule als Ort der Integration: Dieses Kapitel fasst wissenschaftliche Erkenntnisse zusammen, die Schule als primären Ort der interkulturellen Begegnung bestätigen.

6.1 Miteinander in der Schule: Dieser Abschnitt beleuchtet empirische Studien zum Zusammenleben deutscher und ausländischer SchülerInnen.

6.2 interkulturelle Kommunikationsfähigkeiten durch Hausaufgabenhilfe: Hier wird die Rolle staatlich geförderter Hausaufgabenhilfe als Instrument der pädagogischen Betreuung und Integrationsförderung dargestellt.

6.3 Ergebnisse der Shell-Jugendstudie 2000: Dieses Kapitel ergänzt die Analyse um Daten zur Lernbereitschaft und den Freizeitkontakten Jugendlicher verschiedener Herkunft.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit interkultureller Kommunikationsförderung als Schlüsselqualifikation zusammen und unterstreicht die Verantwortung von Schule und Politik.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Pädagogik, Interkulturelle Kompetenz, Kommunikation, Heterogenität, Bildungserfolg, Integration, Schule, Hausaufgabenhilfe, Shell-Jugendstudie, Anerkennung, Vielfalt, Migranten, Sprachkenntnisse, Sozialisation, Niedersachsen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von interkultureller Bildung und Erziehung unter besonderer Berücksichtigung des Bundeslandes Niedersachsen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Konzepte der interkulturellen Pädagogik, die Analyse der Ursachen für Bildungsunterschiede bei Schülern mit Migrationshintergrund sowie Ansätze zur Förderung der Integration im schulischen Umfeld.

Welches ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie interkulturelle Kommunikationsfähigkeit gezielt gefördert werden kann, um bessere Bildungschancen zu schaffen und ein gelingendes Miteinander in einer pluralistischen Gesellschaft zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung empirischer Untersuchungsergebnisse, wie zum Beispiel Studien der Freien Universität Berlin und der Shell-Jugendstudie 2000.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der interkulturellen Pädagogik, eine Analyse der Heterogenität in der Schülerschaft sowie die Auswertung spezifischer Projekte wie der Hausaufgabenhilfe.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Schlüsselbegriffen zählen interkulturelle Kompetenz, schulische Integration, Heterogenität, Sprachliche Vielfalt und gesellschaftliche Anerkennung.

Warum spielt die Hausaufgabenhilfe eine so wichtige Rolle im Konzept?

Die Hausaufgabenhilfe wird als ein essenzieller Erfahrungsraum beschrieben, in dem Kinder durch gezielte Förderung und Interaktion interkulturelle Kommunikation im Alltag erlernen können.

Welche Rolle spielt die Heterogenität für den Bildungserfolg?

Die Arbeit verdeutlicht, dass die sehr unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, bedingt durch Sprache, Religion, Herkunft und sozioökonomischen Status, eine große Herausforderung für das Bildungssystem darstellen, die differenzierte pädagogische Maßnahmen erfordert.

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Details

Title
Interkulturelle Bildung und Erziehung am Beispiel Niedersachsens
College
Technical University of Berlin  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Course
Hauptseminar Psychologie: Der Erwerb von Schlüsselkompetenzen
Author
Katja Meyer (Author)
Publication Year
2004
Pages
12
Catalog Number
V114273
ISBN (eBook)
9783640152506
ISBN (Book)
9783640154630
Language
German
Tags
Interkulturelle Bildung Erziehung Beispiel Niedersachsens Hauptseminar Psychologie Erwerb Schlüsselkompetenzen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katja Meyer (Author), 2004, Interkulturelle Bildung und Erziehung am Beispiel Niedersachsens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114273
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