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Das Papstwahldekret von 1059

Título: Das Papstwahldekret von 1059

Trabajo Escrito , 2003 , 18 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Dipl.-Soz.-Wiss. Nicole König (Autor)

Historia de Europa - Edad Media, Edad Moderna
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Die folgende Arbeit befasst sich mit dem Papstwahldekret von 1059. Da dieses nicht ohne einen geschichtlichen Hintergrund aus dieser Zeit erfolgen kann, werden im Verlauf dieser Proseminarsarbeit verschiedene Umstände und Zusammenhänge erläutert, die für das Zustandekommen des Papstwahldekrets von 1059 verantwortlich waren. In den ersten Abhandlungen erfolgt eine nähere Erläuterung über das Papsttum, die Herkunft des Namens ect.. Des Weiteren wird die Klosterreform von Cluny beschrieben, aus der sich die spätere Kirchenreform ableitete.
Des Weiteren werden die Päpste und Könige bzw. Kaiser aufgeführt, die als Vorantreiber der Reformen galten oder aber dagegen gewirkt haben. Der letzte Teil der Arbeit befasst sich mit der Entstehung des Papstwahldekretes und mit dessen formalem und sachlichem Aufbau.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Geschichte des Papstes

2.1. Der Papstname und dessen Heiligkeit

2.2. Der Titel des Papstes

2.3. Das Papsttum

3. Die mittelalterliche Wahl im allgemeinen

3.2. Die Papstwahl

3.3. Die Papstwahl im ersten Jahrtausend

4. Die Klosterreform von Cluny und ihre Wurzeln

4.1. Heinrich II.

4.2. Cluny und die Anfänge der Klosterreform

4.3. Heinrich III. und die Reform

4.3.1. Die Absetzung des Papstes

4.3.2. Gründe für die Reformen

4.3.3. Ziele der Reformen

5. Ereignisse die zum Papstwahldekret führten

6.Das Papstwahldekret von 1059

6.1. Was bedeutet der Begriff des Papstwahldekrets?

6.2. Der formale und sachliche Aufbau des Dekrets

6.2.1. Die Wahlhandhabung

6.2.2. Festlegung der Personen des zu wählenden Papstes

6.2.3. Ort der Papstwahl

6.2.4. Befugnisse und die Comminatio

7. Abschließende Bemerkungen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die historischen Hintergründe und die Entstehung des Papstwahldekrets von 1059. Das primäre Ziel ist es, den Transformationsprozess des Papsttums im Kontext der mittelalterlichen Kirchenreformen sowie die Emanzipation der Kirche vom Einflussbereich des deutschen Königtums und Adels nachzuvollziehen.

  • Historische Entwicklung des Papsttitels und der sakralen Bedeutung des Amtes.
  • Einfluss der Klosterreform von Cluny auf die kirchliche Erneuerungsbewegung.
  • Die Rolle von Heinrich III. bei der Absetzung von Päpsten und dem Anstoß der Reformen.
  • Analyse des Papstwahldekrets von 1059 als instrumentelle Grundlage für eine unabhängige Papstwahl.

Auszug aus dem Buch

6.2.1. Die Wahlhandhabung

„Besonders die Kardinalbischöfe sollen sorgfältig beraten und sofort die Kardinalkleriker zu dieser Beratung hinzuziehen. Der übrige Klerus und das Volk sollen der so zustande gekommenen einmütigen Wahl beipflichten.“

Detlev Krause merkt an, dass der Satz „reliquus clerus et populus ad consensum novae electionis accedant“ zweierlei Bedeutungen haben kann. Zum einen kann es heißen, dass Klerus und Volk zu der Übereinstimmung über die neue Wahl hinzutreten, d.h. also Kardinalsbischöfe u.a. haben bereits eine Einstimmigkeit erlangt. Das Volk und der Klerus haben die Entscheidung zu akzeptieren. Zum anderen kann die Sache auch so interpretiert werden, „Klerus und Volk gelangen zur Übereinstimmung betreffs der neuen Wahl, d.h. sie fassen einen einstimmigen Beschluss über die Neuwahl, nachdem vorher schon Kardinalbischöfe und Kardinalkleriker beraten hatten.“ Krause bringt noch weitere Erläuterungen, die eine eindeutige Interpretation erschweren, auf weiteres verzichte ich, da es den Rahmen der Arbeit sonst sprengen würde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der Problemstellung sowie der Zielsetzung hinsichtlich der Untersuchung des Papstwahldekrets von 1059.

2. Die Geschichte des Papstes: Erläuterung der allgemeinen Terminologie, der Bedeutung des Papstnamens und der Entwicklung des Papsttitels.

3. Die mittelalterliche Wahl im allgemeinen: Erörterung der germanisch geprägten Wahlvorstellungen und der Institution Papstwahl im Wandel der Zeit.

4. Die Klosterreform von Cluny und ihre Wurzeln: Analyse der Klosterreform, der Kirchenpolitik unter Heinrich II. und III. sowie der Ziele der Reformer.

5. Ereignisse die zum Papstwahldekret führten: Untersuchung der politischen Instabilitäten nach dem Tod Heinrichs III. und der Widerstände gegen den römischen Adel.

6.Das Papstwahldekret von 1059: Analyse des formalen und inhaltlichen Aufbaus des Dekrets inklusive der Wahlbestimmungen.

7. Abschließende Bemerkungen: Zusammenfassende Einordnung des Dekrets als wichtige Vorstufe für den späteren Investiturstreit.

Schlüsselwörter

Papstwahldekret, Papsttum, Kirchenreform, Cluny, Heinrich III., Investiturstreit, Kardinalbischöfe, Lateransynode, Libertas ecclesiae, Mittelalter, Papstwahl, Reformpapsttum, Kirchenrecht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der historischen Genese des Papstwahldekrets von 1059 und dessen Bedeutung für die Unabhängigkeit der Kirche.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Reformpapsttum, die Rolle der Klosterreform von Cluny sowie der Konflikt zwischen weltlicher Macht und kirchlichem Anspruch.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Papstwahldekret dazu beitrug, den Einfluss des Kaisers und des römischen Adels auf die Papstwahl zu verringern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Analyse von Quellen und Fachliteratur zur mittelalterlichen Geschichte und Kirchenrechtsgeschichte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historischen Rahmenbedingungen, die Reformbemühungen unter Heinrich III. sowie den spezifischen Aufbau und die Bestimmungen des Dekrets.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Papstwahldekret, Reformpapsttum, Investiturstreit, Libertas ecclesiae und Kardinalsbischöfe.

Warum war die Beteiligung von Klerus und Volk bei der Wahl umstritten?

Die Interpretation der Formulierung im Dekret lässt offen, ob Klerus und Volk aktiv an der Wahl teilnahmen oder lediglich die bereits durch die Kardinäle getroffene Entscheidung akzeptieren sollten.

Was passierte, wenn ein Papst nicht in Rom inthronisiert werden konnte?

Das Dekret legte fest, dass ein rechtmäßig gewählter Papst auch ohne Inthronisierung in Rom bereits die volle Befugnis besaß, die Kirche zu leiten und über ihre Güter zu verfügen.

Final del extracto de 18 páginas  - subir

Detalles

Título
Das Papstwahldekret von 1059
Universidad
University of Wuppertal  (FB Geschichte)
Curso
Erzbischof Anno II
Calificación
2,0
Autor
Dipl.-Soz.-Wiss. Nicole König (Autor)
Año de publicación
2003
Páginas
18
No. de catálogo
V11431
ISBN (Ebook)
9783638175951
ISBN (Libro)
9783640127948
Idioma
Alemán
Etiqueta
Papstwahldekret Erzbischof Anno
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dipl.-Soz.-Wiss. Nicole König (Autor), 2003, Das Papstwahldekret von 1059, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11431
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