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Spiegelstadium, Träume und Wünsche. Das Beispiel "Alice im Wunderland"

Titel: Spiegelstadium, Träume und Wünsche. Das Beispiel "Alice im Wunderland"

Essay , 2021 , 9 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sabrina Fiel Abade (Autor:in)

Psychologie - Allgemeines
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit werde ich mich mit den Psychoanalytischen Aspekten der Träume und Wünsche befassen. Was spielen diese für eine Rolle in der Identifikation des Subjekts und was können diese über das Subjekt sagen? Um diese beiden Aspekte näher zu veranschaulichen, werde ich zunächst einmal das Spiegelstadium laut dem Psychoanalytiker Jacques Lacan definieren. Die Bedeutung dieses Stadiums ist besonders wichtig zu verstehen, da dieser uns in den Bereich des Imaginären bringen wird. Hier werden wir auf dir Träume und Wünsche eines Kindes treffen, welches sich in einem solchen Stadium befindet.

Diese Aspekte werde ich anschließend dank Lewis Carrolls Büchern zum Vorschein bringen. So werden wir in den Büchern „Alice im Wunderland“ und „Alice im Spiegelland“ auf ein junges Mädchen namens Alice treffen. Wieso genau ich diese bekannten Kinderbücher ausgewählt habe, werde ich in den folgenden Abschnitten Anhand von Ausschnitten und Erklärungen Begründen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Leitgedanke

2. Das Spiegelstadium

3. Die Träume und Wünsche eines Kindes

i. DER WUNSCH ERWACHSEN ZU SEIN

ii. DIE TRÄUME

4. Die Aufhebung des Spiegelstadiums

5. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychoanalytischen Aspekte von Träumen und Wünschen in ihrer Bedeutung für die Identifikation des Subjekts. Anhand der Kinderbücher von Lewis Carroll wird analysiert, wie sich das Konzept des Spiegelstadiums nach Jacques Lacan in kindlichen Spiel- und Traumwelten widerspiegelt und welche Rolle elterliche Autorität sowie der Wunsch nach Machtbesitz dabei spielen.

  • Definition und Bedeutung des Spiegelstadiums nach Jacques Lacan
  • Analyse kindlicher Wünsche nach Macht und Identifikation
  • Die Funktion von Träumen als Wunscherfüllung nach Sigmund Freud
  • Die Rolle der Regression und Identitätsbildung in den „Alice“-Büchern

Auszug aus dem Buch

2. Das Spiegelstadium

« Il y suffit de comprendre le stade du miroir comme une identification au sens plein que l’analyse donne à ce terme : à savoir la transformation produite chez le sujet, quand il assume une image […] »

Als Psychoanalytiker ist es für Lacan von großer Notwendigkeit, die Menschen zu beobachten, um ihre Aktionen mit ihrer Psyche gemeinsam zu beurteilen. Er beobachtet somit Kinder, die sich zum ersten Mal ihr eigenes Spiegelbild anschauen. Dabei fällt ihm auf, dass die Kinder, nachdem sie sich selbst im Spiegel beobachtet haben, in der Lage seien eine Einheit zu ihrem eigenen Körper zu finden. Laut Lacan, entsteht dabei eine Identifikation, die durch die Aufnahme der eigenen äußeren Erscheinung entsteht. Bei diesem Prozess entsteht eine Verbindung zwischen der Innenwelt, also der Gedanken und Gefühle des Kindes, und der Außenwelt, das Bild seines Ichs der mit den Blicken der anderen konfrontiert wird. Die Phantasmen, die sich das Kind als Subjekt selbst von sich ausgedacht hat, werden somit vernichtet. Denn das Imaginäre verschwindet durch den Blick im Spiegel.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Leitgedanke: Die Einleitung umreißt das Ziel, psychoanalytische Konzepte von Träumen und Wünschen anhand der Werke von Lewis Carroll zu erforschen.

2. Das Spiegelstadium: Dieses Kapitel definiert das Spiegelstadium nach Lacan und erläutert, wie durch die Identifikation mit dem eigenen Spiegelbild ein Ich in der Außenwelt entsteht.

3. Die Träume und Wünsche eines Kindes: Hier wird untersucht, wie sich der Wunsch nach Macht und das Erwachsenwerden in den Träumen und Spielen der Protagonistin Alice manifestieren.

4. Die Aufhebung des Spiegelstadiums: Das Kapitel behandelt das Scheitern von Regressionsversuchen bei Alice und die Abwesenheit bzw. Problematik elterlicher Autorität.

5. Schlussfolgerung: Die Arbeit resümiert, dass die Identitätsbildung ein Konstruktionsprozess ist, bei dem das Kind versucht, durch Machtansprüche Unabhängigkeit von Autoritätspersonen zu erlangen.

Schlüsselwörter

Spiegelstadium, Jacques Lacan, Psychoanalyse, Alice im Wunderland, Identifikation, Ich-Funktion, Wunscherfüllung, Sigmund Freud, Selbstbewusstsein, Kindesentwicklung, Imaginäres, Regression, Machtbesitz, Subjektbildung, Oraltrieb

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der psychoanalytischen Bedeutung von Träumen und Wünschen und deren Einfluss auf die Identifikation des Subjekts.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind das Spiegelstadium, die kindliche Identitätsfindung, Wunscherfüllung im Traum sowie der Umgang mit elterlicher Autorität.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Es wird untersucht, welche Rolle Träume und Wünsche für die Identifikation des Subjekts spielen und wie diese das Verständnis des eigenen Ichs prägen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine psychoanalytische Literaturanalyse, basierend auf den Theorien von Lacan und Freud, angewandt auf die Texte von Lewis Carroll.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert das Spiegelstadium, die kindlichen Spielrollen, die Bedeutung von Träumen als Wunscherfüllung und die Versuche der Regression in den Alice-Büchern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem das Spiegelstadium, Identifikation, Wunscherfüllung, das Imaginäre und die Subjektbildung.

Warum wählt die Autorin ausgerechnet „Alice im Wunderland“ als Beispiel?

Die Wahl fällt auf Alice, da sich in ihrem Verhalten und ihren Traumwelten deutlich kindliche Identifikationsprozesse und der Wunsch nach Autonomie gegenüber Erwachsenen spiegeln.

Wie deutet die Autorin den Wunsch von Alice, „erwachsen zu sein“?

Dieser Wunsch wird als Streben nach Macht interpretiert, um sich nicht länger den Regeln und der Autorität der Eltern bzw. Erwachsenen unterordnen zu müssen.

Welche Rolle spielt die „Hyäne“ im Kontext der Psychoanalyse für Alice?

Die Hyäne wird als Symbol für den Wunsch nach Macht und den Oraltrieb gedeutet, wobei die Einverleibung des „Knochens“ als Versuch einer psychischen Identifikation und Einheit verstanden wird.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Spiegelstadium, Träume und Wünsche. Das Beispiel "Alice im Wunderland"
Hochschule
Université du Luxembourg
Note
1,0
Autor
Sabrina Fiel Abade (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
9
Katalognummer
V1143294
ISBN (eBook)
9783346522467
Sprache
Deutsch
Schlagworte
spiegelstadium träume wünsche essay
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sabrina Fiel Abade (Autor:in), 2021, Spiegelstadium, Träume und Wünsche. Das Beispiel "Alice im Wunderland", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1143294
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Leseprobe aus  9  Seiten
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