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Stakeholder-Theorie und Utilitarismus, Globe-Studie, Unternehmenskultur und Lernkultur

Unternehmenskultur und Wirtschaftsethik

Title: Stakeholder-Theorie und Utilitarismus, Globe-Studie, Unternehmenskultur und Lernkultur

Submitted Assignment , 2021 , 29 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Business economics - Business Ethics, Corporate Ethics
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Summary Excerpt Details

Der Stakeholder-Ansatz fordert, dass Unternehmen nicht nur die Interessen der Anteilseigner, sondern aller Anspruchsgruppen zu berücksichtigen haben. Inwieweit sind die Ansätze der Pflichtenethik sowie des Utilitarismus mit der Stakeholder-Theorie vereinbar? Im ersten Kapitel dieser Arbeit wird darauf eingegangen, inwiefern die zwei unterschiedlichen Perspektiven unterschiedliche Verpflichtungen gegenüber den Interessengruppen nahelegen würden.

Das zweite Kapitel der Arbeit thematisiert, welche Hypothese der amerikanische Leadership-"Guru" Robert House mithilfe der empirischen Daten der GLOBE-Studie beweisen wollte. Darauf aufbauend werden Empfehlungen aus dem Ergebnis für den erfolgreichen Manager in einer globalisierten Welt abgeleitet.

Das letzte Kapitel der Arbeit differenziert die beiden Begriffe Unternehmenskultur und Lernkultur unter Einbezug von Scheins 3-Ebenen-Modell und dem Lernmodell nach Argyris und Schön. Sodann wird in diesem Kontext aufgezeigt, wie sich der Begriff der Enkulturation einordnen lässt. Der Unterschied von Enkulturation und Sozialisation wird erläutert und erklärt, welche Rolle in diesem Kontext Werte und kulturelle Praktiken spielen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Vereinbarkeit von Stakeholder-Theorie und Utilitarismus

1.1 Die Stakeholder-Theorie

1.2 Begriffsklärungen Ethik und Moral

1.3 Die Pflichtenethik

1.4 Der Utilitarismus

1.5 Vereinbarung der Pflichtenethik und des Utilitarismus mit der Stakeholder Theorie

2 Globe-Studie von Robert House

2.1 Inhalte der GLOBE-Studie

2.2 Ergebnisse der GLOBE-Studie

2.3 Empfehlungen für einen erfolgreichen Manager

3 Unternehmenskultur und Lernkultur unter Einbezug von Scheins 3-Ebenen-Modell und dem Lernmodell nach Agyris und Schön

3.1 Unternehmenskultur und Lernkultur

3.2 Enkulturation und Sozialisation

3.3 Zusammenhang zwischen Unternehmenskultur/Lernkultur und Enkulturation und Sozialisation

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Zusammenspiel zwischen ethischen Theorien, interkultureller Führung und dem Aufbau von Lernkulturen in Unternehmen. Dabei wird analysiert, wie unterschiedliche philosophische Ansätze zur Entscheidungsfindung beitragen, welche universellen Führungsmerkmale global relevant sind und wie organisationale Lernprozesse sowie die Integration neuer Mitarbeiter durch Enkulturation den langfristigen Unternehmenserfolg sichern.

  • Vergleich und praktische Anwendung von Pflichtenethik und Utilitarismus im Kontext der Stakeholder-Theorie.
  • Analyse der GLOBE-Studie zur Identifikation globaler und kulturspezifischer Führungsmerkmale.
  • Untersuchung von Unternehmenskultur mittels des 3-Ebenen-Modells nach Schein.
  • Evaluierung organisationaler Lernformen (Single-Loop, Double-Loop, Deutero-Lernen) nach Argyris und Schön.

Auszug aus dem Buch

1.1 Die Stakeholder-Theorie

Bei einer literaturbasierten Suche nach der Stakeholder-Theorie wird auf einen umfassend dokumentierten und diskutierten Ansatz gestoßen. Viele Forschungsansätze beschreiben, wie Stakeholder Engagement umzusetzen ist. Von bedeutender Relevanz sind insbesondere die Forschungsfelder „normative Theorien der Wirtschaft“, „Firmen-, Governance- und Organisationstheorie“, „soziale Verantwortung der Unternehmen und Leistung“ und „strategisches Management“ (Freeman, 2010). Andere Autoren kategorisieren den Stakeholder-Ansatz wie folgt: deskriptive Stakeholder Theorie, instrumentelle Stakeholder Theorie und die normative Stakeholder Theorie (vgl. Donaldson & Preston, 1995; Poeschl, 2013).

Nach Poeschl (2013, S. 130) zielt der deskriptive Ansatz darauf ab, die unternehmerische Realität und die Beziehungen der Unternehmen zu ihren Anspruchsgruppen abzubilden und zu erklären, soweit möglich. Stakeholder Engagement wird in einer instrumentellen Perspektive als ein Schritt zum Erreichen der Unternehmensziele betrachtet, wie beispielsweise Steigerung der Rentabilität oder des Marktents (Donaldson & Preston, 1995; Poeschl, 2013). Im normativen Ansatz sind moralische bzw. philosophische Managementgrundsätze von Bedeutung, wobei der Zusammenhang zwischen Stakeholder Engagement und wirtschaftlicher Leistung eines Unternehmens außen vor bleibt (Donaldson & Preston, 1995). Strategien, die dem normativen Ansatz folgen, werden auf Grundlage von ethischen Prinzipien hergeleitet (Altenburger & Mesicek, 2016, S. 16).

Freeman (2010) definiert Stakeholder als jede Person oder Gruppe, die von einem Unternehmen beeinflusst wird, oder die Ziele eines Unternehmens beeinflussen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vereinbarkeit von Stakeholder-Theorie und Utilitarismus: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Stakeholder-Theorie und stellt diese in den Kontext der Pflichtenethik sowie des Utilitarismus, um moralische Handlungsoptionen für Unternehmen zu prüfen.

2 Globe-Studie von Robert House: Hier werden die Inhalte und Ergebnisse der interkulturellen GLOBE-Studie präsentiert, um daraus universell gültige Empfehlungen für erfolgreiche Manager in einer globalisierten Wirtschaft abzuleiten.

3 Unternehmenskultur und Lernkultur unter Einbezug von Scheins 3-Ebenen-Modell und dem Lernmodell nach Agyris und Schön: Das Kapitel verknüpft organisationskulturelle Konzepte mit Modellen organisationalen Lernens und erläutert die Bedeutung von Enkulturation und Sozialisation für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.

Schlüsselwörter

Unternehmenskultur, Wirtschaftsethik, Stakeholder-Theorie, Utilitarismus, Pflichtenethik, GLOBE-Studie, Führung, Organisationskultur, Lernkultur, Organisationales Lernen, Enkulturation, Sozialisation, Management, Führungskompetenzen, Unternehmensstrategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die ethische Fundierung unternehmerischen Handelns sowie die kulturellen und organisationalen Bedingungen, die für erfolgreiche Führung und nachhaltigen Unternehmenserfolg notwendig sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind Wirtschaftsethik (Pflichtenethik/Utilitarismus), interkulturelles Management (GLOBE-Studie), Unternehmenskultur (Scheins 3-Ebenen-Modell) und Lernende Organisationen (Argyris und Schön).

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen ethischen Ansprüchen, interkulturellen Anforderungen an Führungskräfte und der Etablierung einer Lernkultur aufzuzeigen, um Unternehmen strategisch für globale Herausforderungen zu rüsten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine literaturbasierte Analyse, die bestehende theoretische Modelle und empirische Studienergebnisse zusammenführt und auf aktuelle unternehmerische Fragestellungen anwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Kapitel: die ethische Analyse von Stakeholder-Beziehungen, die Vorstellung der GLOBE-Studie zu Führungsdimensionen und die theoretische Fundierung von Unternehmens- und Lernkultur.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Unternehmenskultur, Ethik, Stakeholder, Lernkultur, Führung und organisationales Lernen.

Wie bewerten Pflichtenethik und Utilitarismus das Handeln in Krisensituationen?

Während die Pflichtenethik den Fokus auf universelle Prinzipien und das Vermeiden von Fehlverhalten legt, priorisiert der Utilitarismus das Abwägen von Handlungsfolgen, um das größtmögliche Wohl für die Gesellschaft zu erreichen.

Warum ist das "Deutero-Lernen" nach Argyris und Schön für Unternehmen wichtig?

Deutero-Lernen fungiert als ein Lernprozess zweiter Ordnung, der die Organisation lehrt, das eigene Lernverhalten zu reflektieren und somit stetig anpassungsfähig und innovativ zu bleiben.

Welche Rolle spielt die "Enkulturation" für neue Mitarbeiter?

Enkulturation beschreibt den meist unbewussten Prozess, in dem neue Mitglieder die Werte, Normen und die Unternehmenskultur adaptieren, was für die Identifikation mit dem Unternehmen essenziell ist.

Wie lässt sich der Erfolg von Managern in einer globalisierten Welt messen?

Der Erfolg hängt laut GLOBE-Studie insbesondere von der Fähigkeit ab, universelle Führungsmerkmale (wie charismatisches und teamorientiertes Verhalten) in den spezifischen kulturellen Kontext zu übersetzen.

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Details

Title
Stakeholder-Theorie und Utilitarismus, Globe-Studie, Unternehmenskultur und Lernkultur
Subtitle
Unternehmenskultur und Wirtschaftsethik
College
SRH - Mobile University
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
29
Catalog Number
V1143551
ISBN (eBook)
9783346521224
ISBN (Book)
9783346521231
Language
German
Tags
Stakeholder Utilitarismus Ethik Moral Pflichtenethik Vereinbarung Globe-Studie Robert House Manager Unternehmenskultur Lernkultur Enkulturation Sozialisation Agyris und Schön Scheins 3-Ebenen-Modell
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Stakeholder-Theorie und Utilitarismus, Globe-Studie, Unternehmenskultur und Lernkultur, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1143551
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