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Die Entwicklung des deutschen Parteiensystems von 1848 bis 1914

Titel: Die Entwicklung des deutschen Parteiensystems von 1848 bis 1914

Hausarbeit , 1999 , 11 Seiten , Note: gut

Autor:in: Marcus Knops (Autor:in)

Politik - Geschichte der politischen Systeme
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Zunächst möchte ich auf den Ursprung des Begriffs Partei, sowie auf die verschiedenen Typen von Parteien eingehen um eine allgemeine Information zu Parteien zu geben.
Im Anschluß stelle ich die Formen der verschiedenen Parteiensysteme vor. Danach gehe ich dann auf den historischen Verlauf der Entwicklung von Parteien und Parteiensystemen, sowie auf einzelne Parteien und ihre Entstehung speziell ein. Da es sich hierbei um die schriftliche Ausarbeitung eines Referates handelt, werde ich an einigen Punkten im Laufe dieser Arbeit auf Stichpunkte zurückgreifen, da es sonst den
Rahmen dieser Arbeit sprengen" würde.
[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Parteien und das Parteiensystem

2.1. Der Begriff Partei

2.2. Typologien von Parteien

2.3. Formen des Parteiensystems

3 Entstehung des Parteiensystems

3.1. Nationalversammlung 1848

3.2. Entstehung von Parteiströmungen

3.2.1. Die Liberalen

3.2.2. Die Konservativen

3.2.3. Die Katholiken

3.2.4. Die Sozialisten

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung des deutschen Parteiensystems im Zeitraum von 1848 bis 1914, um den Ursprung und die Funktionsweise politischer Parteien in dieser Ära zu analysieren. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwieweit die damaligen Parteien bereits demokratiefähig waren und welche Voraussetzungen sie für die spätere Weimarer Republik schufen.

  • Grundlagen des Parteibegriffs und verschiedene Parteientypologien
  • Einfluss verschiedener Parteiensysteme auf das politische Geschehen
  • Die Rolle der Frankfurter Nationalversammlung als Ausgangspunkt für Parteiströmungen
  • Die Entwicklung ideologischer Parteien (Liberale, Konservative, Katholiken, Sozialisten)
  • Analyse der Demokratiefähigkeit deutscher Parteien vor 1914

Auszug aus dem Buch

3.1. Nationalversammlung 1848

Die Nationalversammlung im Mai 1948 in der Frankfurter Paulskirche gilt als Ursprung des Mehrparteiensystems in Deutschland. Die Nationalversammlung setzte sich überwiegend aus Professoren und Gelehrten zusammen, die in ihren einzelnen Ländern durch das Männerwahlrecht gewählt wurden. Ziel der Nationalversammlung war es eine Verfassung für ein gesamtdeutsches Reich zu erarbeiten. Diese Verfassung kam auch zustande wurde dann jedoch vom preußischen König, der nach dieser Verfassung Kaiser eines gesamtdeutschen Reiches werden sollte, abgelehnt, da er die Krone nicht vom Volk sondern von Gott verliehen bekommen wollte.

Innerhalb der Nationalversammlung bildeten sich Gesinnungsgemeinschaften, die man heute als Vorläufer der Parteien sehen kann. Diese Gemeinschaften trafen sich meist in Cafés oder Gaststätten und entwickelten ein gemeinsames Ziel für die Verfassung. Die Gemeinschaften im Einzelnen übernahmen oftmals für ihre Gruppierung den Namen des Cafés, in welchem sie sich zusammensetzten (z.B. Casino, Augsburger Hof, Württemberger Hof etc.).

Dabei entstanden einige große und einflußreiche Gesinnungsgemeinschaften von denen ich exemplarisch vier veranschaulichen möchte:

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorwort: Der Autor erläutert den Aufbau der Arbeit und die methodische Vorgehensweise, bei der aufgrund des Referatscharakters teilweise Stichpunkte genutzt werden.

2 Parteien und das Parteiensystem: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Partei, stellt verschiedene Typologien vor und differenziert zwischen unterschiedlichen Formen von Parteiensystemen.

3 Entstehung des Parteiensystems: Hier wird der historische Ursprung der deutschen Parteien ab der Nationalversammlung 1848 bis hin zur Herausbildung der vier Hauptströmungen nachgezeichnet.

3.1. Nationalversammlung 1848: Das Kapitel beschreibt die Frankfurter Paulskirche als Geburtsort der ersten Gesinnungsgemeinschaften und Vorläufer deutscher Parteien.

3.2. Entstehung von Parteiströmungen: Es wird die Entwicklung der politischen Lager zwischen 1848 und 1871 analysiert, aus denen sich die prägenden Parteien entwickelten.

3.2.1. Die Liberalen: Die Entstehung der Fortschrittspartei und der Nationalliberalen Partei wird unter Berücksichtigung ihrer sozialen Zusammensetzung und Programmziele dargestellt.

3.2.2. Die Konservativen: Das Kapitel beleuchtet die Entstehung der Freikonservativen Partei und der Deutschkonservativen Partei sowie deren politische Einflüsse.

3.2.3. Die Katholiken: Hier wird die Gründung der Partei Zentrum 1870 und deren Rolle im Spannungsfeld der konkurrierenden Weltanschauungen behandelt.

3.2.4. Die Sozialisten: Die Gründung der Arbeitervereine durch Lasalle sowie die Entstehung der SPD unter Einfluss der Marxschen Theorie werden erläutert.

4 Fazit: Die Arbeit schließt mit der Bewertung, dass die Parteien vor 1914 aufgrund mangelnder Regierungserfahrung und fehlender Kompromissfähigkeit noch nicht vollständig demokratiefähig waren.

Schlüsselwörter

Parteiensystem, Nationalversammlung 1848, Liberale, Konservative, Zentrum, Sozialisten, Demokratiefähigkeit, Weimarer Republik, politische Strömungen, Parteientypologie, Frankfurt, Paulskirche, Geschichte Deutschlands, 19. Jahrhundert.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung der politischen Parteien in Deutschland von der Frankfurter Nationalversammlung 1848 bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs 1914.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Parteien, der historischen Entstehung von Parteiströmungen sowie der Einordnung dieser Parteien in das politische System der damaligen Zeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Entwicklung der deutschen Parteienlandschaft nachzuvollziehen und zu prüfen, inwieweit diese Parteien in der konstitutionellen Monarchie demokratiefähig agieren konnten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse auf Basis der Auswertung von Fachliteratur, wobei die Arbeit aufgrund ihres Ursprungs als Referatsausarbeitung auch stichpunktartige Zusammenfassungen enthält.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in das Parteiensystem und einen historischen Teil, der die vier großen Strömungen (Liberale, Konservative, Katholiken, Sozialisten) detailliert vorstellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Parteiensystem, Nationalversammlung, politische Strömungen, Demokratiefähigkeit und der Zeitrahmen von 1848 bis 1914.

Warum war die Nationalversammlung 1848 so bedeutsam für das Parteiensystem?

Sie gilt als Ursprung des Mehrparteiensystems in Deutschland, da sich dort erstmals Gesinnungsgemeinschaften bildeten, die als direkte Vorläufer späterer Parteien gelten.

Welches Fazit zieht der Autor zur Demokratiefähigkeit der Parteien vor 1914?

Der Autor kommt zum Schluss, dass die Parteien damals aufgrund mangelnder Erfahrung in Regierungsverhandlungen und fehlender Mitsprachemöglichkeiten in der konstitutionellen Monarchie noch nicht demokratiefähig waren.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Entwicklung des deutschen Parteiensystems von 1848 bis 1914
Hochschule
Universität zu Köln  (Erziehungswissenschaftliche Fakultät)
Veranstaltung
Zwichenprüfung Gesellschaftslehre
Note
gut
Autor
Marcus Knops (Autor:in)
Erscheinungsjahr
1999
Seiten
11
Katalognummer
V1143
ISBN (eBook)
9783638107167
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Entwicklung Parteiensystems Zwichenprüfung Gesellschaftslehre
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marcus Knops (Autor:in), 1999, Die Entwicklung des deutschen Parteiensystems von 1848 bis 1914, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1143
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Leseprobe aus  11  Seiten
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