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Nachhaltigkeit an Hochschulen - Beitrag für eine Konzeption einer nachhaltigen Hochschule Fulda

Title: Nachhaltigkeit an Hochschulen - Beitrag für eine Konzeption einer nachhaltigen Hochschule Fulda

Diploma Thesis , 2008 , 121 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Benedikt Gries (Author)

Health - Nutritional Science
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„Nachhaltigkeit an Hochschulen“ – ein Thema das bisher von Hochschulen nur vereinzelt wahrgenommen wurde. Eine gemeinsame Tagung des Hochschul-informationssystems (HIS) und der Technischen Universität Darmstadt (TU Darmstadt), die im Juni 2008 unter dem Titel „Implementierung von Nachhaltigkeit an Hochschulen“ in Darmstadt stattfand, zeigte zwar, dass einige Hochschulen in Deutschland bereits Anstrengungen im Bereich der Nachhaltigkeit unternommen haben. Ein gemeinsames Leitbild, wie sich Nachhaltigkeit an Hochschulen praktisch umsetzen lässt, existierte aber zu diesem Zeitpunkt nicht. Einige Hochschulen, wie beispielsweise die Leuphana Universität Lüneburg, fallen durch ihre umfassenden Anstrengungen auf dem Gebiet einer nachhaltigen Entwicklung besonders auf. Sowohl im konzeptionellen wie auch im anwendungsbezogenen Bereich hat die Universität Lüneburg Pionierarbeit geleistet. Auch an der TU Darmstadt wurde das Thema der Nachhaltigkeit als Kernaufgabe erkannt, was sich nicht zuletzt durch die Einrichtung einer eigenen „Nachhaltigkeits“-Abteilung in ihrer Verwaltung äußert. Aber auch an weiteren Fachhochschulen, Hochschulen und Universitäten, wie beispielsweise an den Universitäten Freiburg, Bremen, Lübeck, Hamburg, Ulm oder Kassel, wurden bereits interessante und zukunftsfähige Konzepte, Projekte und Aktionen dazu entwickelt und durchgeführt, wie Hoch-schulen in der Zukunft zu einer nachhaltigeren Entwicklung beitragen können. Auch der Studiengang Oecotrophologie an der Hochschule Fulda sieht sich in der Verantwortung, sich mit dem Nachhaltigkeitsgedanken zu befassen. So heißt es in der Kurzbeschreibung des Studienganges, dass „...im Fachbereich Oecotrophologie im Rahmen von Projekt-, Praxis- und Abschlussarbeiten sowie von Forschungsvorhaben seit vielen Jahren Themen bearbeitet wurden und werden, die eine nachhaltige Entwicklung, mit den Schwerpunkten Gesundheit, Ernährung, Lebensmittelerzeugung und -verarbeitung sowie Umwelt, fördern...“ . Des Weiteren soll, laut Prüfungsordnung des Fachbereichs Oecotrophologie, „...das Studium der Oecotrophologie die Studierenden dazu qualifizieren, ihre Arbeit in Verantwortung für Mitwelt und Nachwelt unter besonderer Berücksichtigung von Ethik, Nachhaltigkeit und Ernährungsökologie zu tun...“.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einleitung

Kapitel 1: Entwicklung und Bedeutung von Nachhaltigkeit

1.1 Entstehung des Nachhaltigkeitsgedankens

1.2 Definitionen von Nachhaltigkeit

1.2.1 Frühe Definitionen

1.2.2 Moderne Definitionen

1.2.3 Postmoderne Definitionen

1.3 Nachhaltigkeitsmodelle

Kapitel 2: Nachhaltige Kommunikation und Evaluation

2.1 Definition: Das nachhaltige Unternehmen

2.2 Die Grundlage: Umwelt- und Sozialberichte

2.2.1 Umweltberichterstattung

2.2.2 Sozialberichterstattung

2.3 Anforderungen an Nachhaltigkeitsberichte

2.4 Inhalte, Aufbau und Gestaltung von Nachhaltigkeitsberichten

2.4.1 Aufbau eines Nachhaltigkeitsberichtes

2.4.2 Inhalte eines Nachhaltigkeitsberichtes

2.4.3 Gestaltung eines Nachhaltigkeitsberichtes

2.5 Zertifizierungen für Nachhaltigkeitsberichte

2.5.1 Social Accountability 8000 (SA 8000)

2.5.2 EG-Öko-Audit-System (EMAS)

2.5.3 ISO 14001

2.6 Evaluation von Nachhaltigkeit

2.7 Ansprüche, Interessen und Einfluss der Stakeholder

2.8 Evaluationsmodelle

Kapitel 3: Ressourcensituation an Hochschulen

3.1 Ressourcenverbrauch von Hochschulen

3.1.1 Wasser

3.1.2 Wärme

3.1.3 Elektrische Energie

3.1.4 Verkehr und Mobilität

3.1.5 Emissionen

3.1.6 Abfall

3.2 Möglichkeiten zur Verringerung des Ressourcenverbrauchs am Beispiel von Geräten der elektronischen Datenverarbeitung

3.2.1 Entwicklung von Stromspartechniken

3.2.2 Darstellung des Stromverbrauchs bei Anwendung von Stromspartechniken

3.2.3 Zukünftige Entwicklung

3.2.4 Labels, Zertifikate und Auszeichnungen

3.2.5 Einsparungspotenzial von Stromspartechniken

3.2.6 Weitere Möglichkeiten zur Stromeinsparung

3.2.7 Leistungsaufnahme im Standby-Modus

3.2.8 Bildschirmschoner

3.2.9 Nebeneffekte von Energiespartechniken

3.2.10 Hindernisse und Schwierigkeiten

Kapitel 4: Implementierung von Nachhaltigkeit an Hochschulen

4.1 Grundlagen universitärer Nachhaltigkeitskonzepte

4.2 Nachhaltigkeitskonzepte und -berichte an Hochschulen in Deutschland

4.3 Good Practice

4.3.1 Universität Kassel

4.3.2 Universität Lüneburg

4.3.3 Universität Freiburg

4.3.4 Universität Ulm

Kapitel 5: Auf dem Weg zu einer „Nachhaltigen Hochschule Fulda“

5.1 Nachhaltigkeitsanstrengungen an der Hochschule Fulda

5.1.1 Soziale Verantwortung und Gesundheit für ihre Mitglieder

5.1.2 Integration von Nachhaltigkeitskonzepten in Lehre und Forschung

5.1.3 Betrieblicher Umweltschutz

5.1.4 Kultur und soziale Beziehungen

5.2 Geplante und bereits durchgeführte Aktionen und Projekte

5.3 Möglichkeiten für weitere Tätigkeitsfelder

Zusammenfassung

Nachwort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten, wie der Nachhaltigkeitsgedanke in den Hochschulalltag integriert werden kann, wobei die Forschungsfrage darauf abzielt, wie eine Konzeption für eine "Nachhaltige Hochschule Fulda" unter Berücksichtigung von Ressourcenverbrauch und bestehenden Good-Practice-Ansätzen gestaltet sein kann.

  • Grundlagen des Nachhaltigkeitsgedankens in historischer und philosophischer Perspektive
  • Kommunikations- und Evaluationsmethoden für nachhaltige Entwicklung in Organisationen
  • Ressourcenverbrauch an Hochschulen am Beispiel der Informationstechnik (EDV)
  • Analyse erfolgreicher Nachhaltigkeitskonzepte an deutschen Universitäten
  • Entwicklung von Handlungsempfehlungen für die Hochschule Fulda

Auszug aus dem Buch

1.1 Entstehung des Nachhaltigkeitsgedankens

Die ursprüngliche Bedeutung des Begriffes „Nachhaltigkeit“ entstammt nachweislich dem Prinzip des „forstwirtschaftlichen Nachhaltigkeitsdenkens“.

Das Konzept der „Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft“ wurde erstmals im Rahmen der sich zu Beginn des 17. Jahrhunderts aus der Not der Waldvernichtung entwickelnden Forstwirtschaft formuliert. Tatsächlich praktiziert wurde eine nachhaltige Forstwirtschaft regional jedoch bereits im 15. Jahrhundert.

In vielen Regionen Mitteleuropas, besonders solchen mit einer ausgeprägten Bergbau- und Montantradition, wurden die Kapazitäten der Wälder schon im späten Mittelalter überschritten und deren Begrenztheit deutlich. Erst aus diesem Kontext bildete sich regional die eigentliche Forstwirtschaft heraus und löste hier die bis dahin vorherrschende unkontrollierte Ausbeutung der Wälder ab. Der Gedanke einer nachhaltigen Forstwirtschaft kam erstmals in den von den jeweiligen Landesherren erlassenen Forstordnungen zum Ausdruck, deren älteste bekannte die Forstordnung des Bistums Speyer aus dem Jahr 1442 ist (HASEL 2002, S. 138).

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1: Entwicklung und Bedeutung von Nachhaltigkeit: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Herkunft des Nachhaltigkeitsbegriffs aus der Forstwirtschaft sowie die Entwicklung globaler Konzepte und Modelle, wie das Drei-Säulen-Modell.

Kapitel 2: Nachhaltige Kommunikation und Evaluation: Hier werden Grundlagen der Berichterstattung sowie Methoden zur Bewertung nachhaltiger Entwicklung in Unternehmen und deren Übertragbarkeit auf Hochschulen diskutiert.

Kapitel 3: Ressourcensituation an Hochschulen: Dieses Kapitel analysiert den Ressourcenverbrauch an Hochschulen, fokussiert dabei insbesondere den Energiebedarf von EDV-Geräten und erläutert Möglichkeiten zur Stromeinsparung.

Kapitel 4: Implementierung von Nachhaltigkeit an Hochschulen: Es werden Grundlagen universitärer Nachhaltigkeitskonzepte sowie Best-Practice-Beispiele deutscher Universitäten (Kassel, Lüneburg, Freiburg, Ulm) vorgestellt.

Kapitel 5: Auf dem Weg zu einer „Nachhaltigen Hochschule Fulda“: Dieses Kapitel überträgt die gewonnenen Erkenntnisse auf die spezifische Situation der Hochschule Fulda und benennt konkrete Handlungsfelder.

Schlüsselwörter

Nachhaltigkeit, Hochschule Fulda, Ressourceneffizienz, Umweltmanagement, Energieeinsparung, Nachhaltigkeitsbericht, Corporate Social Responsibility, Stakeholder, EDV-Energieverbrauch, COPERNICUS-Charta, Agenda 21, Umweltprüfung, Nachhaltigkeitskonzept, ökologische Bilanz, Wissensvermittlung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit?

Die Arbeit untersucht, wie das Leitbild der Nachhaltigkeit in den Kontext von Hochschulen integriert werden kann, mit speziellem Fokus auf die praktische Umsetzung an der Hochschule Fulda.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die historische Entwicklung des Nachhaltigkeitsbegriffs, Methoden der Kommunikation und Evaluation, den Ressourcenverbrauch an Hochschulen sowie die Implementierung konkreter Nachhaltigkeitskonzepte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, einen Beitrag für eine Konzeption einer "Nachhaltigen Hochschule Fulda" zu leisten, indem bestehende Modelle analysiert und konkrete Handlungsfelder aufgezeigt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt eine umfassende Literaturanalyse und vergleicht bestehende Nachhaltigkeitskonzepte sowie Good-Practice-Beispiele anderer deutscher Hochschulen.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Fokus?

Der Hauptteil befasst sich intensiv mit der Kommunikation und Evaluation von Nachhaltigkeit, der Analyse des Ressourcenverbrauchs (insbesondere EDV-Energiebedarf) und der Darstellung von Strategien zur Implementierung dieser Prinzipien an Hochschulen.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Schlüsselbegriffe sind Nachhaltigkeit an Hochschulen, Energieeffizienz, Umweltmanagement, Stakeholder-Einbindung und die praktische Konzeption einer nachhaltigen Hochschulentwicklung.

Wie unterscheidet sich die Hochschule Fulda von anderen in der Studie behandelten Universitäten?

Als kleinste Hochschule Hessens bietet sie spezifische Herausforderungen; die Arbeit nutzt sie als Fallbeispiel, um zu zeigen, dass auch an kleineren Einrichtungen nachhaltige Projekte erfolgreich initiiert werden können.

Warum wird der Energieverbrauch von Computern so detailliert betrachtet?

Da Hochschulen große Mengen an elektronischen Geräten für Verwaltung und Forschung nutzen, stellt die EDV einen signifikanten und technisch optimierbaren Bereich des Ressourcenverbrauchs dar.

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Details

Title
Nachhaltigkeit an Hochschulen - Beitrag für eine Konzeption einer nachhaltigen Hochschule Fulda
College
University of Applied Sciences Fulda
Grade
1,0
Author
Benedikt Gries (Author)
Publication Year
2008
Pages
121
Catalog Number
V114441
ISBN (eBook)
9783640152827
ISBN (Book)
9783640154890
Language
German
Tags
Nachhaltigkeit Hochschulen Beitrag Konzeption Hochschule Fulda Thema Nachhaltigkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Benedikt Gries (Author), 2008, Nachhaltigkeit an Hochschulen - Beitrag für eine Konzeption einer nachhaltigen Hochschule Fulda, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114441
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