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Dyskalkulie – Relevanz der Förderung der Vorläuferfähigkeiten

Title: Dyskalkulie – Relevanz der Förderung der Vorläuferfähigkeiten

Term Paper , 2021 , 7 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Laura Kersten (Author)

Psychology - Miscellaneous
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Vorläuferfähigkeiten und -fertigkeiten im mathematischen Bereich sind basal für das Erlernen weiterer mathematischer Kompetenzen in der Grundschule.
Die Förderung dieser kann als Ansatzpunkt zur Prävention und Intervention von Dyskalkulie genutzt werden. Um die Relevanz der Förderung der Vorläuferfähigkeiten zu durchleuchten, wird der aktuelle Forschungsstand anhand einiger zentraler Studien abgebildet.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorläuferfähigkeiten

3. Aktueller Forschungsstand

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Störungsbild der Dyskalkulie mit einem spezifischen Fokus auf die Bedeutung mathematischer Vorläuferfähigkeiten. Ziel ist es, auf Basis des aktuellen Forschungsstands und ausgewählter Metaanalysen zu eruieren, inwiefern die Förderung dieser Basiskompetenzen zur Verbesserung der Rechenfertigkeiten bei Kindern mit (drohender) Dyskalkulie beitragen kann.

  • Definition und Symptomatik der Dyskalkulie
  • Bedeutung mathematischer Vorläuferfähigkeiten für den Rechenerwerb
  • Analyse der Wirksamkeit von Interventionen mittels Metaanalysen
  • Unterschiede zwischen curricularen und nicht-curricularen Förderansätzen
  • Bedarf an weiterführender Forschung zur Prävention im Vorschulalter

Auszug aus dem Buch

Vorläuferfähigkeiten

Vorläuferfähigkeiten sind solche Kenntnisse, welche bereits vorschulisch oder zu Beginn der ersten Klasse, vor dem eigentlichen Rechenerwerb, vorhanden sein sollten (vgl. Nolte, 2015, S. 61). Sie stellen somit die Basis für den weiteren Rechenerwerb dar (Ennemoser et al., 2015, S. 46). Hierzu zählen insbesondere Kenntnisse wie das Schätzen und Vergleichen von Mengen, Zählfertigkeiten sowie das Kennen und Benennen von arabischen Zahlen (Haberstroh & Schulte-Körne, 2019, S. 108; Moraske et al., 2018, S. 32). Zudem sollten Kinder lernen bzw. gelernt haben sicher abzuzählen und die Zahlwortreihe zu beherrschen (Fischer, Roesch & Moeller, 2017, S. 27). Hinsichtlich der Zahlwortreihe spricht man vom „ordinalen Zahlverständnis“, d.h. das Kind weiß, „dass jede Zahl eine feste Position in der Zählsequenz hat“ (ebd., S. 27). Es handelt sich demnach um eine Eins-zu-Eins-Zuordnung zwischen Objekt und Zahlwort (ebd., S. 27). Auch den „Kardinalaspekt“ sollten Kinder erlernen (ebd., S. 27). Dieser Aspekt bezeichnet die Verknüpfung zwischen Zahl und Menge (ebd., S. 28). Auf Basis dessen entwickeln sich Zahlbeziehungen und erste Zahlenraumvorstellungen (ebd., S. 30). Sind diese Vorläuferfähigkeiten (noch) nicht ausgebildet, können Kinder nur zählend, nicht rechnend zu Ergebnissen kommen (vgl. Kuhn, Schwenk, Souvignier & Holling, 2019, S. 98).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Störungsbild der Dyskalkulie ein und stellt die mathematischen Vorläuferfähigkeiten als zentrales Thema der Arbeit vor.

2. Vorläuferfähigkeiten: Hier werden die basalen mathematischen Kenntnisse definiert, die für einen erfolgreichen Rechenerwerb notwendig sind, wie etwa das ordinale Zahlverständnis und der Kardinalaspekt.

3. Aktueller Forschungsstand: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Metaanalysen zur Wirksamkeit von Förderinterventionen bei Kindern mit Dyskalkulie und erörtert die Ergebnisse hinsichtlich curricularer und nicht-curricularer Ansätze.

Schlüsselwörter

Dyskalkulie, Vorläuferfähigkeiten, Rechenstörung, Mathematische Basiskompetenzen, Intervention, Metaanalyse, Förderwirksamkeit, Grundschulkinder, Rechenerwerb, Prävention, Diagnostik, Lernstörung, Zahlenraumvorstellung, Kardinalaspekt, Symptomatologische Intervention

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Störungsbild der Dyskalkulie und beleuchtet die entscheidende Rolle mathematischer Vorläuferfähigkeiten bei Kindern im frühen Lernstadium.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die Definition der Dyskalkulie, die Bedeutung basaler mathematischer Kompetenzen sowie die Auswertung des aktuellen Forschungsstandes zur Wirksamkeit verschiedener Förderansätze.

Was ist das primäre Ziel dieser Untersuchung?

Das primäre Ziel besteht darin, durch eine Analyse aktueller Studien herauszufinden, ob und wie die Förderung von Vorläuferfähigkeiten dazu beitragen kann, Rechenstörungen bei Kindern effektiv zu behandeln oder ihnen vorzubeugen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer vergleichenden Auswertung relevanter wissenschaftlicher Metaanalysen zum Thema Förderinterventionserfolge bei Kindern mit mathematischen Schwierigkeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Vorläuferfähigkeiten sowie eine kritische Auseinandersetzung mit Ergebnissen aus Metaanalysen über die Wirksamkeit von Interventionen bei Risikokindern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Dyskalkulie, Vorläuferfähigkeiten, mathematische Basiskompetenzen und Interventionswirksamkeit gekennzeichnet.

Warum ist der Übergang vom Zählen zum Rechnen für Kinder so schwierig?

Ohne die gefestigten Vorläuferfähigkeiten wie das Verständnis von Mengen und Zahlenreihen fehlen Kindern die notwendigen kognitiven Grundlagen, um von einer zählenden Strategie auf eine abstrakte, rechnende Strategie umzustellen.

Welche Rolle spielt die Differenzierung zwischen curricularen und nicht-curricularen Förderansätzen?

Die Differenzierung ist wichtig, da Metaanalysen zeigen, dass nicht-curriculare Ansätze, die an grundlegenden Kompetenzen ansetzen, oft zu Transferleistungen führen, die sich positiv auf die Rechenfertigkeiten auswirken, selbst wenn die Rechenleistung nicht explizit trainiert wurde.

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Details

Title
Dyskalkulie – Relevanz der Förderung der Vorläuferfähigkeiten
College
University of Applied Sciences Düsseldorf
Grade
1,3
Author
Laura Kersten (Author)
Publication Year
2021
Pages
7
Catalog Number
V1144626
ISBN (eBook)
9783346524096
Language
German
Tags
Dyskalkulie Rechenschwäche Rechenschwierigkeiten Grundschule Grundschulkinder Vorläuferfähigkeiten Vorläuferfertigkeiten Mathematik Förderung Studien mathematische Basiskompetenzen Rechenfertigkeiten Rechenerwerb Prävention
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Laura Kersten (Author), 2021, Dyskalkulie – Relevanz der Förderung der Vorläuferfähigkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1144626
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