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Zu Bourdieus "Ökonomisches Kapital, kulturelles Kapital, soziales Kapital"

Title: Zu Bourdieus "Ökonomisches Kapital, kulturelles Kapital, soziales Kapital"

Exegesis , 2021 , 6 Pages

Autor:in: Anonym (Author)

Philosophy - Miscellaneous
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Der französische Soziologe Pierre Bourdieu (1983) untersucht in seinem Werk „Ökonomisches Kapital, kulturelles Kapital, soziales Kapital“ die strukturellen Ursachen und Reproduktionsmechanismen, die in modernen Gesellschaften zu sozialer Ungleichheit führen. Seiner Untersuchung liegt eine umfassende Kapitaltheorie zugrunde, die neben dem ökonomischen Kapital auch das kulturelle und soziale Kapital mitberücksichtigt. In dieser Lesenotiz soll zunächst in die genannten Kapitalarten eingeführt werden, bevor anhand eines Beispiels aufgezeigt wird, inwiefern sich Bourdieus Kapitaltheorie und damit verbundene Kapitalakkumulation auf die heutige Praxis übertragen lassen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Text: Bourdieu – Ökonomisches Kapital, kulturelles Kapital, soziales Kapital

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, Pierre Bourdieus Kapitaltheorie – bestehend aus ökonomischem, kulturellem und sozialem Kapital – theoretisch einzuführen und deren praktische Anwendbarkeit auf moderne gesellschaftliche Phänomene mittels einer Fallanalyse zu demonstrieren.

  • Einführung in die drei Kapitalarten nach Pierre Bourdieu
  • Theoretische Abgrenzung von ökonomischem, kulturellem und sozialem Kapital
  • Mechanismen der Kapitaltransformation und -akkumulation
  • Fallbeispiel: Analyse des Slogans „#MAGA“ und der politischen Praxis von Donald Trump
  • Übertragbarkeit der Kapitaltheorie auf aktuelle gesellschaftliche Kontexte

Auszug aus dem Buch

Text: Bourdieu – Ökonomisches Kapital, kulturelles Kapital, soziales Kapital

Der französische Soziologe Pierre Bourdieu (1983) untersucht in seinem Werk „Ökonomisches Kapital, kulturelles Kapital, soziales Kapital“ die strukturellen Ursachen und Reproduktionsmechanismen, die in modernen Gesellschaften zu sozialer Ungleichheit führen. Seiner Untersuchung liegt eine umfassende Kapitaltheorie zugrunde, die neben dem ökonomischen Kapital auch das kulturelle und soziale Kapital mitberücksichtigt (vgl. Bourdieu 1983, S. 184 f.). In dieser Lesenotiz soll zunächst in die genannten Kapitalarten eingeführt werden, bevor anhand eines Beispiels aufgezeigt wird, inwiefern sich Bourdieus Kapitaltheorie und damit verbundene Kapitalakkumulation auf die heutige Praxis übertragen lassen.

Bereits zu Beginn seines Werkes macht Bourdieu darauf aufmerksam, dass die Menschen in der Gesellschaft nicht beliebig austauschbar sind (vgl. ebd., S. 183). Sie sind vielmehr eine Ressource, die durch drei unterschiedliche Kapitalarten gekennzeichnet ist, wobei die Kapitalarten jeweils in inkorporierter Form am Menschen gebunden sind (vgl. Frey 2009, S. 113). Den Kapitalbegriff definiert Bourdieu – ähnlich wie Marx – im Sinne von „akkumulierte Arbeit, entweder in Form von Materie oder in verinnerlichter, „inkorporierter” Form“ (vgl. Bourdieu 1983, S. 183).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Text: Bourdieu – Ökonomisches Kapital, kulturelles Kapital, soziales Kapital: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Kapitaltheorie von Pierre Bourdieu, differenziert zwischen den drei Kapitalarten und analysiert deren Konvertierbarkeit anhand des Fallbeispiels der „#MAGA“-Kampagne von Donald Trump.

Schlüsselwörter

Pierre Bourdieu, Kapitaltheorie, Ökonomisches Kapital, Kulturelles Kapital, Soziales Kapital, Kapitalakkumulation, Kapitaltransformation, Soziale Ungleichheit, Inkorporiertes Kulturkapital, Objektiviertes Kulturkapital, Institutionalisiertes Kulturkapital, #MAGA, Donald Trump, Wahlkampf

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine Einführung in die soziologische Kapitaltheorie von Pierre Bourdieu und veranschaulicht diese durch eine aktuelle Fallstudie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Definition und Abgrenzung von ökonomischem, kulturellem und sozialem Kapital sowie deren Transformation im gesellschaftlichen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die theoretischen Konzepte Bourdieus greifbar zu machen und zu zeigen, wie diese auf moderne politische und gesellschaftliche Prozesse angewendet werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit der soziologischen Literatur, ergänzt durch eine exemplarische Fallanalyse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Definition der Kapitalarten und der praktischen Anwendung am Beispiel von Donald Trumps Wahlkampagne.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kapitaltheorie, Bourdieu, Kapitalakkumulation und soziale Ungleichheit definiert.

Wie definiert Bourdieu den Begriff des Kapitalbegriffs?

Bourdieu definiert Kapital in Anlehnung an Marx als akkumulierte Arbeit, die sowohl in materieller als auch in inkorporierter, also verinnerlichter Form existiert.

Welche Rolle spielt das ökonomische Kapital im Vergleich zu den anderen Kapitalformen?

Für Bourdieu ist das ökonomische Kapital die dominante Form, da es als Basis fungiert und den Zugang zu anderen Kapitalarten erst ermöglicht.

Wie lässt sich das Beispiel „#MAGA“ mit der Theorie erklären?

Der Slogan fungiert als transformierbares Kapital (objektiviertes Kulturkapital), das durch die Nutzung in Netzwerken (Sozialkapital) zur politischen Mobilisierung und zum Wahlkampferfolg beigetragen hat.

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Details

Title
Zu Bourdieus "Ökonomisches Kapital, kulturelles Kapital, soziales Kapital"
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
6
Catalog Number
V1144705
ISBN (eBook)
9783346522801
Language
German
Tags
bourdieus ökonomisches kapital
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Zu Bourdieus "Ökonomisches Kapital, kulturelles Kapital, soziales Kapital", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1144705
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