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Waterfront-Entwicklung in europäischen Hafenstädten. Die HafenCity Hamburg und die London Docklands

Title: Waterfront-Entwicklung in europäischen Hafenstädten. Die HafenCity Hamburg und die London Docklands

Term Paper (Advanced seminar) , 2007 , 28 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Verena Bayer (Author)

Geography / Earth Science - Demographics, Urban Management, Planning
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Die folgende Arbeit befasst sich mit den Waterfront-Entwicklungen in europäischen Hafenstädten.
Viele Hafenstädte, als traditionelle Schnittstelle zwischen See- und Landtransport, haben in der Vergangenheit aufgrund des Strukturwandels im globalen Seetransport und im Zuge der Containerisierung ganz oder teilweise ihre hafenorientierten Funktionen verloren und damit einen Bedeutungsverlust erlitten.

Zu Beginn der Arbeit werden zunächst die Gründe für das Brachfallen der Hafengebiete und die darauf folgenden Waterfront-Entwicklungen aufgezeigt. Die Ursachen für diese Strukturveränderungen in Hafenstädten sind meist ähnlich, die Möglichkeiten der Anpassung an die neuen Anforderungen jedoch sind bei jeder Hafenstadt unterschiedlich.
Deshalb wird im Hauptteil der Arbeit die Waterfront-Entwicklung am Beispiel der Häfen von London und Hamburg im Zuge ihrer Umnutzung beschrieben.
Im Schlussteil folgt ein Vergleich der Entwicklungen und Veränderungen jener Häfen. In einer kurzen Zusammenfassung werden sowohl positive als auch negative Folgen und Effekte der Waterfront-Entwicklung in diesen Hafenstädten dargestellt und es werden mögliche Tendenzen und Entwicklungen bei der Revitalisierung von innenstadtnahen Hafenflächen aufgezeigt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen und Definitionen

2.1 Waterfront-Entwicklung ( Begriffsdefinition)

2.2 Wandel in den Häfen und Gründe für Waterfront-Entwicklungen

3. Waterfront-Entwicklung in europäischen Hafenstädten

3.1 Waterfront-Entwicklung am Beispiel London

3.1.1 Von den Docks zu den Docklands

3.1.2 Die London Docklands

3.2 Waterfront-Entwicklung am Beispiel Hamburg

3.2.1 Vom Hafen zur HafenCity

3.2.2 Die Perlenkette

3.2.3 Die HafenCity Hamburg

4. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die städtebaulichen Prozesse der Waterfront-Entwicklung in europäischen Hafenstädten, mit einem besonderen Fokus auf den Strukturwandel von ehemaligen Hafenarealen hin zu neuen, urban genutzten Quartieren. Ziel ist es, die Gründe für den Bedeutungsverlust traditioneller Hafenanlagen zu analysieren und den Erfolg sowie die Herausforderungen von Umnutzungsprojekten durch einen direkten Vergleich der beiden Fallbeispiele London und Hamburg kritisch zu beleuchten.

  • Strukturwandel im globalen Seetransport und Containerisierung
  • Prozesse der Umnutzung und Revitalisierung innenstadtnaher Hafenflächen
  • Politische Rahmenbedingungen und Konfliktpotenziale bei Großprojekten
  • Vergleich der städtebaulichen Ansätze in London (Docklands) und Hamburg (Perlenkette, HafenCity)
  • Folgen für Bevölkerungsstruktur, Arbeitsmarkt und Verkehrsinfrastruktur

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Von den Docks zu den Docklands

Der Hafen von London zählte zu Beginn des 19. Jahrhunderts zu den größten Häfen der Welt. Wie die folgende Karte zeigt, entstanden anschließend an die City of London und weiter flussabwärts entlang der Themse, zum Teil für bestimmte Produkte und zum Teil zur alleinigen Nutzung durch bestimmte Gesellschaften, zahlreiche Docks. Diese künstlich angelegten Hafenbecken waren vom Fluss durch Schleusen abgetrennt und dadurch weitgehend tideunabhängig (Wehling 1994, S. 280).

Die Docks der ersten Bauphase, wie die London Docks und die West India Docks, waren noch wesentlich kleiner dimensioniert als die später entstandenen Dockkomplexe der Royal Docks und der Millwall Docks, die mit hohen Mauern umgeben wurden und mit ihren Lagerhäusern den wirtschaftlichen Mittelpunkt bildeten.

Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts reichten die Kapazitäten der Docks nicht mehr aus. „Größere Schiffseinheiten konnten die kleinen Londoner Docks der ersten Bauphase überhaupt nicht mehr anlaufen, deren räumliche Enge ermöglichte auch keine Anpassung an moderne Verladetechniken.“(Wehling 1994, S. 282) Der zunehmend containerisierte Güterumschlag war damit in den Londoner Dockhäfen mit den schmalen Fingerpiers nicht umzusetzen. Zudem fehlten landseits größere Flächen für die Lagerung und den Umschlag der Container (Schubert3 2002, S.197).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Strukturwandels europäischer Hafenstädte ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die Umnutzung ehemaliger Hafengebiete am Beispiel von London und Hamburg zu untersuchen.

2. Grundlagen und Definitionen: In diesem Kapitel werden der Begriff der Waterfront-Entwicklung definiert und die theoretischen Hintergründe des Wandels in Häfen, etwa durch technologische Innovationen wie die Containerisierung, erläutert.

3. Waterfront-Entwicklung in europäischen Hafenstädten: Das Hauptkapitel beschreibt detailliert die städtebaulichen Revitalisierungsprozesse in London und Hamburg, analysiert die jeweiligen Phasen der Umgestaltung und geht auf die Entwicklung der Infrastruktur sowie sozio-ökonomische Auswirkungen ein.

4. Zusammenfassung und Ausblick: Dieses abschließende Kapitel resümiert die Unterschiede in den Planungsstrategien der beiden Städte, bewertet den Erfolg der Großprojekte und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung kreativer, lokal angepasster Stadtplanung für Hafenareale.

Schlüsselwörter

Waterfront-Entwicklung, Hafenstädte, London Docklands, HafenCity Hamburg, Strukturwandel, Containerisierung, Stadtplanung, Revitalisierung, Umnutzung, Nutzungsänderung, Wirtschaftsstruktur, Verkehrserschließung, Stadtentwicklung, Perlenkette, Enterprise Zone

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit behandelt den städtebaulichen und funktionalen Wandel von ehemaligen Hafengebieten in europäischen Städten, die aufgrund des globalen Strukturwandels ihre ursprüngliche hafenwirtschaftliche Bedeutung verloren haben.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?

Zentral sind die Gründe für den Niedergang traditioneller Hafenstandorte, die Möglichkeiten der städtebaulichen Neugestaltung (Revitalisierung) sowie die Auswirkungen auf das Stadtbild, die Sozialstruktur und die lokale Wirtschaft.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist es, den Prozess der Waterfront-Entwicklung in europäischen Hafenstädten darzustellen und zu vergleichen, wie unterschiedlich die Städte London und Hamburg auf diese Herausforderungen reagiert haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Bearbeitung genutzt?

Die Arbeit verwendet eine vergleichende Fallstudienanalyse (London und Hamburg) unter Einbeziehung von stadtplanerischen Konzepten und historischer Strukturanalysen des Hafenwandels.

Welche Schwerpunkte werden im Hauptteil der Arbeit gesetzt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die spezifischen Entwicklungsphasen der Londoner Docklands inklusive der Rolle der Enterprise Zone und des Canary Wharf Projekts sowie auf die Hamburger Initiativen der "Perlenkette" und der HafenCity.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich am besten über Begriffe wie Waterfront-Entwicklung, Containerisierung, Stadtumbau, HafenCity und Revitalisierung definieren.

Warum war eine Umnutzung der Londoner Docks notwendig?

Die Docks der ersten Bauphase waren räumlich zu begrenzt für moderne Containerschiffe, was zu einer Verlagerung der Hafenaktivitäten in den tiefer gelegenen Hafen Tilbury führte und die Areale brachfallen ließ.

Welchen strategischen Ansatz verfolgt die HafenCity Hamburg im Vergleich zum Londoner Modell?

Im Gegensatz zu den eher unkoordinierten Entwicklungen in London legte Hamburg großen Wert auf einen übergeordneten Masterplan, um Fehler der Vergangenheit zu vermeiden und eine soziale wie ökologische Integration in das Stadtgefüge zu gewährleisten.

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Details

Title
Waterfront-Entwicklung in europäischen Hafenstädten. Die HafenCity Hamburg und die London Docklands
College
RWTH Aachen University  (Geographisches Institut)
Course
Hauptseminar: Ausgewählte Themen zu großstädtischen Entwicklungsproblemen in Europa
Grade
1,7
Author
Verena Bayer (Author)
Publication Year
2007
Pages
28
Catalog Number
V114473
ISBN (eBook)
9783640152933
ISBN (Book)
9783668399396
Language
German
Tags
Waterfront-Entwicklung Hafenstädten Beispiel HafenCity Hamburg London Docklands Hauptseminar Ausgewählte Themen Entwicklungsproblemen Europa Geographie Wirtschaftsgeographie Strukturwandel Strukturveränderungen Hafengebiete Häfen Ursachen Brachfläche Umnutzung Veränderung Umstrukturierung Neugestaltung Wandel Stadtplanung Nutzungswandel Hafenstadt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Verena Bayer (Author), 2007, Waterfront-Entwicklung in europäischen Hafenstädten. Die HafenCity Hamburg und die London Docklands, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114473
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