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Guter Mann, böser Mann? Die Darstellung des Mannes in den feministischen Werken "The Yellow Wallpaper" und "The chinese Lobster" von Charlotte Perkins Gilman

Titel: Guter Mann, böser Mann? Die Darstellung des Mannes in den feministischen Werken "The Yellow Wallpaper" und "The chinese Lobster" von Charlotte Perkins Gilman

Hausarbeit , 2021 , 15 Seiten , Note: 2,8

Autor:in: Sindy Horitzky (Autor:in)

Geschlechterstudien / Gender Studies
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit werden die beiden Werke „The Yellow Wallpaper“ von Charlotte Perkins Gilman und „The chinese Lobster“ von Dame Antonia Susan Byatt auf die Darstellung der Männlichkeit analysiert.

Zunächst werden die Erkenntnisse der Männerforschung, gezielt vom 19. bis ins 20. Jahrhundert untersucht und akkumuliert. Anhand dieser Erkenntnisse werden die beiden Protagonisten John The Wallpaper und Peregrin Diss The Lobster analysiert. Zunächst wird das Erscheinungsbild der beiden beziehungsweise der Genderfaktor betrachtet und daraufhin das Verhalten der beiden Männer in dem Essay beziehungsweise der Kurzgeschichte untersucht. Ein weiterer Punkt ist die Analyse zum Thema Liebe und Partnerschaft, in dem die Liebe von John zu seiner Frau bzw. die Partnerschaft von Peregrin Diss zu Dr. Himmelblau betrachtet wird. Hierbei wird untersucht, ob die beiden Männer ihrer Zeit – dem Erscheinungszeitraum der Werke – entsprechend handeln, oder ob es positive Auffälligkeiten gibt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. GESCHLECHTERFORSCHUNG BZW. MÄNNERFORSCHUNG

3. DIE DARSTELLUNG

3.1 CHARAKTERISIERUNG DES PROTAGONISTEN

3.1.1 Genderfaktor

3.1.2 Erscheinungsbild

3.1.3 Verhalten

3.2 LIEBE UND PARTNERSCHAFT

3.3 KARRIERE

4. RESÜMEE

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit analysiert die Darstellung von Männlichkeit in den feministischen Werken "The Yellow Wallpaper" von Charlotte Perkins Gilman und "The chinese Lobster" von Dame Antonia Susan Byatt. Im Zentrum steht die Untersuchung, wie sich das Bild des Mannes in der Literatur über einen Zeitraum von rund 100 Jahren gewandelt hat und inwieweit die Protagonisten den damaligen gesellschaftlichen Erwartungen an Männlichkeit entsprechen.

  • Analyse des Männlichkeitsbildes im 19. und 20. Jahrhundert
  • Vergleichende Charakterisierung der männlichen Protagonisten John und Peregrin Diss
  • Untersuchung von Identitätsfragen, Geschlechterrollen und gesellschaftlichen Erwartungen
  • Analyse der Dynamiken in den Themenfeldern Liebe, Partnerschaft und Karriere

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Erscheinungsbild

Beginnend mit der ältesten Veröffentlichung wird hierbei zunächst John aus The Wallpaper betrachtet. Eine genaue Beschreibung des Charakters findet in Gilmans Werk nicht statt. Es werden nur seine Handlungen und auch Aussagen beschrieben. „And dear John gathered me up in his arms, and just carried me upstairs and laid me on the bed, ...“ Durch das Tragen seiner Frau, kann die Größe bzw. die Statur des Mannes erahnt werden, jedoch geht Gilman nicht näher darauf ein. Auch die Stimme des Mannes wird von Gilman, auf die Lautstärke, nicht weiter eingegangen. Werden diese Aspekte unter der oben genannte Männerforschung berücksichtigt, so wird deutlich, dass dies um 1890 keine weitreichende Rolle gespielt hat. Das Aussehen des Mannes spielt in Folge dessen keine Rolle, da der Titel ‚Ehemann‘ bisher ausreicht um den Gender Status bzw. ihn als Person zu definieren. Des Weiteren ist John der Geldbringer der Familie, da sein Beruf als Arzt ebenso als genauere Beschreibung erbracht wird. „John is a physician, ...“ Erneut zeigen sich hier die Idealstellung des Mannes, mithin sein Beruf als wichtiges Zentrum von John gewählt wurde. Auch mit einer gewissen Distanziertheit wird John von Gilman beschrieben. „John is away all day, and even some nights when his cases are serious.“ Es wird erneut den Mittelpunkt in Johns Leben auf seine Arbeit gelegt. Die Gestaltungsqualität wurde Männer meh zugeschrieben als Frauen, so findet sich dies ebenso im Essay wieder. „... - he hates to have me write a word.“ Selbst die kreative Auslegung der Frau durch Texte findet nicht Johns wohlwollen. Sollte der Mann doch ein Facettenreicher Mensch sein und nicht die Frau. Wird John aus rein literarischer Sicht betrachtet, so findet sich in ihm eine ähnliche Beschreibung wie von Sir Doyle über Sherlock Holmes. Ein Rational denkender Mann mit einem Wissenschaftlichen Beruf. Jedoch ist dies nur ein Aspekt von John, jedoch wird dies zu einem späteren Zeitpunkt weiter erläutert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die untersuchten Werke ein und definiert das Ziel der Analyse sowie die methodische Vorgehensweise anhand der Männerforschung.

2. GESCHLECHTERFORSCHUNG BZW. MÄNNERFORSCHUNG: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Männlichkeitsforschung und den historischen Wandel des Männerbildes seit dem 19. Jahrhundert.

3. DIE DARSTELLUNG: Hier erfolgt die eigentliche literaturwissenschaftliche Analyse der männlichen Figuren im Hinblick auf Charaktereigenschaften, Partnerschaften und Karriere.

3.1 CHARAKTERISIERUNG DES PROTAGONISTEN: Untersuchung der Protagonisten durch die Analyse von Genderfaktoren, ihrem Erscheinungsbild sowie ihrem spezifischen Verhalten.

3.1.1 Genderfaktor: Fokus auf die geschlechterspezifische Einordnung der Protagonisten in ihre jeweilige Zeit und soziale Umgebung.

3.1.2 Erscheinungsbild: Analyse der physischen und sozialen Repräsentation der Männerfiguren innerhalb der Erzählungen.

3.1.3 Verhalten: Betrachtung der zwischenmenschlichen Interaktionen und der emotionalen Resonanz der Protagonisten gegenüber ihren Ehefrauen bzw. Kolleginnen.

3.2 LIEBE UND PARTNERSCHAFT: Untersuchung, wie die männlichen Hauptfiguren ihre romantischen oder kollegialen Beziehungen gestalten und welche Rolle dabei Macht und Kontrolle spielen.

3.3 KARRIERE: Analyse der beruflichen Tätigkeit und des Status der Protagonisten als zentrales Element ihrer gesellschaftlichen Identität.

4. RESÜMEE: Abschließende Zusammenfassung der Ergebnisse hinsichtlich der Entwicklung des Männlichkeitsbildes in der feministischen Literatur.

Schlüsselwörter

Männlichkeitsforschung, Geschlechterrollen, feministische Literatur, The Yellow Wallpaper, The chinese Lobster, Charlotte Perkins Gilman, A.S. Byatt, Patriarchat, Identität, Geschlechterbeziehungen, Literaturanalyse, Gender Studies, Männlichkeitsbild, Gesellschaftsstruktur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Darstellung von Männern in zwei spezifischen feministischen Werken und analysiert, wie sich das gesellschaftliche Bild des Mannes über ein Jahrhundert hinweg in der Literatur widerspiegelt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Wandel von Männlichkeitsidealen, die soziale Rolle des Mannes in Bezug auf Karriere und Partnerschaft sowie die geschlechterspezifische Identitätsbildung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu analysieren, ob die männlichen Protagonisten in den gewählten Werken als negativ oder "böse" wahrgenommen werden müssen oder ob sie eine komplexere, historisch bedingte Entwicklung durchlaufen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die literaturwissenschaftliche Analyse unter Anwendung theoretischer Erkenntnisse der Männlichkeitsforschung des 19. bis 21. Jahrhunderts.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Charakterisierung der männlichen Protagonisten, deren Verhalten in Partnerschaften und ihre Rolle im beruflichen Kontext.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Männlichkeitsforschung, Geschlechterrollen, Patriarchat, Literaturanalyse und die spezifischen Autoren/Werke wie Gilman und Byatt.

Wie unterscheidet sich die Darstellung von John aus "The Yellow Wallpaper" von Peregrin Diss aus "The chinese Lobster"?

John verkörpert das rationale, arbeitszentrierte Ideal des späten 19. Jahrhunderts, während Peregrin Diss als komplexerer Charakter des 20. Jahrhunderts mit einem reflektierteren Bild von Männlichkeit und kollegialer Partnerschaft dargestellt wird.

Welche Rolle spielt die Zeitgeschichte für die Analyse?

Die Zeitgeschichte ist essenziell, da die Männlichkeitsbilder in den Werken eng mit den jeweiligen soziokulturellen Erwartungen ihrer Entstehungszeit, wie z.B. dem Aufkommen des Feminismus in den 1960er Jahren, verknüpft sind.

Kommt die Arbeit zu dem Schluss, dass die Männerfiguren generell negativ dargestellt werden?

Nein, das Resümee stellt fest, dass die Männer in den Werken keineswegs als grundsätzlich negativ oder frauenfeindlich erscheinen, sondern vielmehr als Akteure in einem sich wandelnden gesellschaftlichen Kontext.

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Details

Titel
Guter Mann, böser Mann? Die Darstellung des Mannes in den feministischen Werken "The Yellow Wallpaper" und "The chinese Lobster" von Charlotte Perkins Gilman
Hochschule
Universität Konstanz
Veranstaltung
Literaturwissenschaftliche Perspektive auf Gender
Note
2,8
Autor
Sindy Horitzky (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
15
Katalognummer
V1145737
ISBN (eBook)
9783346524492
ISBN (Buch)
9783346524508
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gender Gender Studies byatt the yellow wallpaper the Chinese Lobster mann männerforschung Perry Diss john Gilman Perkins männer
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sindy Horitzky (Autor:in), 2021, Guter Mann, böser Mann? Die Darstellung des Mannes in den feministischen Werken "The Yellow Wallpaper" und "The chinese Lobster" von Charlotte Perkins Gilman, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1145737
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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