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Pädagogisches Handeln in Zeiten des Social Distancing

Titel: Pädagogisches Handeln in Zeiten des Social Distancing

Hausarbeit , 2021 , 14 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Nina Wardaschko (Autor:in)

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Corona-Krise bring einige Hindernisse mit sich. Eines davon, welches jeden betrifft, ist das „Social Distancing“, auf Deutsch, die Kontakte zu verringern, um das Ausmaß der Pandemie einzudämmen. Es stellt nicht nur für das private Leben eine Herausforderung dar, sondern auch Unternehmen, Schulen, wie auch Kindertageseinrichtungen haben damit zu kämpfen und waren auf diese außergewöhnliche Situation, die nun bereits seit einem Jahr weltweit herrscht, nicht vorbereitet. Die Krise betrifft somit auch die jüngsten unter uns. Durch die Pandemie kommt es nicht nur zu „Lockdowns“, der Schließung aller nicht Lebensnotwendigen Einrichtungen, und „Social Distancing“, auch die Rahmenbedingungen und Strukturen des Alltages in Kindertageseinrichtungen mussten sich an die neue Situation anpassen. Angrenzend an diese Änderungen stellt sich auch die Frage, inwiefern sich das Social Distancing auf das pädagogische Handeln von Fachkräften in Kindertageseinrichtungen auswirkt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Pädagogisches Handeln

2.1 Merkmale pädagogischen Handelns

2.2 Grundformen des pädagogischen Handelns

3. Die Corona Krise in Kindertageseinrichtungen

4. Eingewöhnungen während der Pandemie

4.1 Neue Herausforderungen einer Eingewöhnung

4.2 Chancen der Eingewöhnung

4.3 Inwiefern hat sich das pädagogische Handeln während der Eingewöhnung geändert?

5. Bezugsfachkraft – ist das während der Krise noch möglich?

5.1 Herausforderungen als Bezugsfachkraft während Corona

5.2 Entstehende Chancen

5.3 Das pädagogische Handeln der Bezugsfachkraft

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, wie sich die Rahmenbedingungen der Corona-Pandemie auf das pädagogische Handeln von Fachkräften in Kindertageseinrichtungen ausgewirkt haben, insbesondere im Hinblick auf Eingewöhnungsprozesse und die Rolle der Bezugsfachkraft. Ziel ist es zu analysieren, ob trotz der Einschränkungen durch Social Distancing eine professionelle pädagogische Arbeit und Beziehungsgestaltung weiterhin möglich sind und welche Chancen für die Zukunft daraus entstehen können.

  • Grundlagen des pädagogischen Handelns und Verstehens
  • Einfluss der Corona-Krise auf den Kita-Alltag und die Eingewöhnung
  • Herausforderungen für die Bindungsbeziehung zwischen Fachkraft und Kind
  • Professionalität der pädagogischen Fachkraft in Krisenzeiten
  • Chancen für pädagogische Innovationen durch die Pandemie

Auszug aus dem Buch

2.1 Merkmale pädagogischen Handelns

Hinter pädagogischem Handeln und Verstehen, steckt mehr als die reine Förderung des Lernens und einer persönlichen Entwicklung. Das pädagogische Handeln besitzt eine innere Struktur, welche dargelegt und somit verstanden werden muss. Hermann Giesecke (2013) grenzt den Begriff „pädagogisches Handeln“ in seinem Werk „Pädagogik als Beruf“ ein und betitelt es als ein soziales Handeln. Charakteristisch hierfür ist die zu Grunde liegende Wechselseitigkeit, wodurch eine Interaktion der Handelnden entsteht. Daraus kann wiederum erschlossen werden, dass es in bestimmten pädagogischen Situationen immer mehrere Möglichkeiten gibt zu agieren, je nachdem, wie sich der Interaktionspartner verhält. Grundlegend wird somit deutlich, dass es kein „richtiges“, sondern nur ein Situatives Handeln gibt. Ein Handeln, welches angemessen, vernünftig und zielorientiert ausgerichtet ist, wird unter pädagogischem Handeln verstanden.

Außerdem wird im Allgemeinen die Pädagogik so verstanden, Menschen „Erziehung und Bildung zu ermöglichen“ und sie zudem „in ihrer Entwicklung positiv zu fördern“. Aus Sicht der pädagogischen Fachkraft, soll demgemäß aus einer lehrenden Haltung heraus gehandelt werden, um folglich dem Kind Erziehung aber auch Bildung zu ermöglichen. Demgemäß wird das Kind nicht nur in der Entwicklung gefördert, es wird auch durch die Ausbildung der Resilienz auf schädliche Einflüsse vorbereitet. Bildung bezieht sich somit auf das Lernen des Kindes, um das Lernbedürfnis zu stillen und die Erziehung gleicht unter diesen Umständen einem Lernangebot. Allgemein gesagt, umfasst das pädagogische Handeln also alle erzieherischen Tätigkeiten, welche sich auf das Lernen des Gegenübers beziehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen der Corona-Krise für Kindertageseinrichtungen und skizziert die Fragestellung zur Veränderung pädagogischen Handelns.

2. Pädagogisches Handeln: Dieses Kapitel definiert pädagogisches Handeln als soziales Handeln und erläutert wesentliche Merkmale sowie Grundformen wie das Zeigen.

3. Die Corona Krise in Kindertageseinrichtungen: Das Kapitel beschreibt die Auswirkungen der Pandemie und staatlicher Maßnahmen auf den Kita-Betrieb und den Alltag von Kindern und Personal.

4. Eingewöhnungen während der Pandemie: Hier werden die Herausforderungen und Chancen einer professionellen Eingewöhnung unter erschwerten Bedingungen erörtert.

5. Bezugsfachkraft – ist das während der Krise noch möglich?: Das Kapitel diskutiert, wie Bindungsbeziehungen unter den Bedingungen von Abstandsregeln aufrechterhalten und gestaltet werden können.

6. Fazit: Das Fazit stellt fest, dass sich die Rahmenbedingungen stark geändert haben, die fachliche Professionalität jedoch zur Aufrechterhaltung der pädagogischen Qualität essenziell bleibt.

Schlüsselwörter

Corona-Krise, Pädagogisches Handeln, Kindertageseinrichtungen, Eingewöhnung, Bezugsfachkraft, Bindungsbeziehung, Social Distancing, Pandemie, Pädagogische Professionalität, Kindeswohl, Erziehung, Bildung, Kita-Alltag, Resilienz, Interaktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das professionelle pädagogische Handeln in Kindertageseinrichtungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Gestaltung von Eingewöhnungsprozessen sowie der Arbeit der Bezugsfachkraft unter den speziellen Bedingungen der Pandemie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu untersuchen, inwiefern das pädagogische Handeln durch die Krise gewandelt wurde und ob eine professionelle Beziehungsgestaltung trotz Kontaktbeschränkungen weiterhin möglich ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit pädagogischen Konzepten von Autoren wie Giesecke, Neuß und Prange/Strobel-Eisele sowie der Analyse aktueller Rahmenbedingungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des pädagogischen Handelns, eine Analyse der pandemiebedingten Veränderungen im Kita-Alltag und eine spezifische Betrachtung von Eingewöhnung und Bezugspflege.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Pädagogisches Handeln, Corona-Krise, Eingewöhnung, Bezugsfachkraft und Bindung sind die prägenden Begriffe.

Wie verändert sich die Eingewöhnung durch die Pandemie?

Die Eingewöhnung erfordert eine Anpassung der Rahmenbedingungen, wie etwa die Einhaltung von Hygieneregeln, während die fachliche Qualität und die Notwendigkeit der Anwesenheit einer Bezugsperson bestehen bleiben.

Warum ist das "Zeigen" nach Prange in der Krise besonders relevant?

Das Zeigen dient als Grundform des Lernens; während der Krise wird es verstärkt genutzt, um Kindern notwendige Verhaltensweisen wie Händewaschen oder Abstandsregeln zu vermitteln.

Welche Herausforderungen ergeben sich für die Bezugsfachkraft?

Die größte Herausforderung besteht darin, trotz notwendiger Distanz und Sicherheitsmaßnahmen die emotionale Bindung zum Kind aufrechtzuerhalten und feinfühlig auf dessen Bedürfnisse zu reagieren.

Welche positiven Aspekte bzw. Chancen werden aufgezeigt?

Die Pandemie ermöglicht Innovationen wie die Tandem-Eingewöhnung und fördert die Reflexionsfähigkeit der Fachkräfte, was die Professionalität langfristig steigern kann.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Pädagogisches Handeln in Zeiten des Social Distancing
Hochschule
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Note
1,0
Autor
Nina Wardaschko (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
14
Katalognummer
V1145886
ISBN (eBook)
9783346522979
ISBN (Buch)
9783346522986
Sprache
Deutsch
Schlagworte
pädagogisches handeln zeiten social distancing
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nina Wardaschko (Autor:in), 2021, Pädagogisches Handeln in Zeiten des Social Distancing, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1145886
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Leseprobe aus  14  Seiten
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