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Social Media im Kontext von Unterricht und Schule

Potentiale und Grenzen der Medienpädagogik

Titel: Social Media im Kontext von Unterricht und Schule

Hausarbeit , 2021 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Dirk Burgardt (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit soll die Frage beantwortet werden, welche Möglichkeiten das Phänomen Social Media im Hinblick auf die Medienkompetenzvermittlung im pädagogischen Handlungsfeld Schule bietet. Während im ersten Teil ein grundlegender Abriss über die Charakteristika von Social Media und eine theoretische Fundierung auf Basis des Medienkompetenzmodells von Dieter Baacke erfolgt, beschäftigt sich der zweite Teil mit den unterschiedlichen Perspektiven auf das Phänomen Social Media sowie konkreten Möglichkeiten der Erfahrung und Anwendung im schulischen Handlungsfeld.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Social Media aus medienpädagogischer Perspektive

2.1 Die Phänomene ‚Web 2.0‘ und ‚Social Media‘

2.1.1 Das ‚Web 2.0‘ als techno-soziale Infrastruktur

2.1.2 ‚Social Media‘ als soziale Medientechnologie

2.2 Medienkompetenz als Schlüsselbegriff der Medienpädagogik

2.3 Medienkompetenzmodell nach Baacke

3 Mediennutzung bei Schüler:innen im Kontext von Social Media

3.1 Nutzung von Social Media durch Jugendliche in Zahlen

3.2 Social Media und die psychosoziale Entwicklung im Jugendalter

3.2.1 Identitätsbildung als zentrale Entwicklungsaufgabe des Jugendalters

3.2.2 Social Media und die Identitätsentwicklung im Jugendalter

4 Social Media als Herausforderung für die Schule

4.1 Schule und Unterricht im digitalen Transformationsprozess

4.2 Medienkompetenzvermittlung in der Lehrerbildung

4.3 Medienkompetenzvermittlung durch den Einsatz von Social Media

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Mediennutzungsverhalten von Jugendlichen im Kontext von Social Media und analysiert, welche Möglichkeiten diese Phänomene zur Förderung der Medienkompetenz im schulischen Handlungsfeld bieten. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Schule den Herausforderungen der fortschreitenden Mediatisierung begegnen und Social Media didaktisch sinnvoll in den Unterricht integrieren kann.

  • Grundlagen zu Web 2.0 und Social Media
  • Medienkompetenzkonzepte nach Dieter Baacke
  • Empirische Daten zur Mediennutzung von Jugendlichen
  • Psychosoziale Entwicklung und Identitätsbildung im digitalen Zeitalter
  • Integration von Social Media in den Schulunterricht (Blogs, Wikis)

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Identitätsbildung als zentrale Entwicklungsaufgabe des Jugendalters

In der Jugendphase ist der Mensch erstmals aufgefordert, sich mit der Gestaltung mittelfristiger Lebensziele eigenständig auseinander zu setzen. Die Verantwortung für die Lebensplanung und die Strukturierung des Alltags geht von der Herkunftsfamilie auf die Jugendlichen über und verlangt Handlungskonzepte im Hinblick auf verschiedenste Bereiche der Identitätsbildung (Wegener, 2008, S. 42). Die Entwicklung von Identität kann demnach als zentrale Entwicklungsaufgabe dieses Lebensalters identifiziert werden (Oerter & Montada, 2008, S. 303).

Der Psychoanalytiker Erik H. Erikson erarbeitet in seinem Modell der psychosozialen Entwicklung (Erikson, 1993) insgesamt acht Phasen über die gesamte Lebensspanne des Menschen hinweg. In jeder Phase steht eine spezifische psychosoziale Krise im Vordergrund, deren Bewältigung als Entwicklungsfortschritt für das Individuum anzusehen ist. Als zentrale Krise des Jugendalters identifiziert Erikson (1993, S. 234) die Identitätsentwicklung zwischen den beiden Polen ‚Identitätsfindung‘ und ‚Rollendiffusion‘. Identitätsfindung beschreibt die Erfahrung „eines kohärenten, integrierten Selbst, das sichere Gefühl einer stabilen, inneren Kontinuität und Gleichheit mit sich selbst über verschiedene Situationen. Rollendiffusion beschreibt demgegenüber die Unfähigkeit, eigene Erfahrungen in eine kohärente Identität zu integrieren.“ (Eschenbeck & Knauf, 2018, S. 31).

In der aktuellen sozialpsychologischen Debatte wird die Identitätsentwicklung angesichts gesellschaftlicher Modernisierungsprozesse neu diskutiert. Anders als bei Erikson wird Identität nunmehr als fortlaufender Prozess angesehen, der sich über die gesamte Lebensspanne hinweg vollzieht. Identitätsarbeit endet damit am Ende der Adoleszenz nicht mehr in einem formstabilen Zustand, sondern es sind kontinuierliche Anpassungen der Identität notwendig (Wegener, 2008, S. 42).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Wandel durch Digitalisierung und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Möglichkeiten von Social Media für die Medienkompetenzvermittlung in der Schule.

2 Social Media aus medienpädagogischer Perspektive: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Web 2.0 und Social Media und legt die theoretische Basis durch das Medienkompetenzmodell nach Baacke.

3 Mediennutzung bei Schüler:innen im Kontext von Social Media: Der Hauptteil analysiert empirische Daten zum Mediennutzungsverhalten Jugendlicher und diskutiert deren Bedeutung für die psychosoziale Entwicklung und Identitätsbildung.

4 Social Media als Herausforderung für die Schule: Hier wird die Rolle der Schule im digitalen Transformationsprozess untersucht, inklusive der Anforderungen an die Lehrerbildung und der konkreten Anwendung von Social-Media-Formaten wie Blogs und Wikis.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, identifiziert Chancen sowie bestehende Hürden in der Schulentwicklung und unterstreicht die Notwendigkeit, informelle digitale Lernsettings in den Unterricht zu integrieren.

Schlüsselwörter

Social Media, Web 2.0, Medienkompetenz, Medienpädagogik, Dieter Baacke, Identitätsbildung, Jugendalter, Schule, Mediennutzung, Digitale Transformation, Lehrerbildung, Blogs, Wikis, Medienkritik, Medienkunde

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Integration von Social Media in den schulischen Bildungsauftrag, um die Medienkompetenz von Jugendlichen in einer digitalisierten Welt zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind Medienpädagogik, das Mediennutzungsverhalten von Jugendlichen, die psychosoziale Entwicklung im Jugendalter und die Herausforderungen für Schulentwicklung und Lehrerbildung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, Möglichkeiten und Strategien aufzuzeigen, wie Social Media zur Medienkompetenzvermittlung im pädagogischen Handlungsfeld Schule effektiv eingesetzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Fundierung (Medienkompetenzmodell nach Baacke) sowie die Auswertung relevanter Fachliteratur und aktueller empirischer Studien (z. B. JIM- und JAMES-Studien).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Mediennutzung Jugendlicher, deren Einfluss auf die Identitätsbildung und diskutiert konkrete Umsetzungsmöglichkeiten digitaler Medienformate wie Blogs und Wikis im Unterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Medienkompetenz, Social Media, Identitätsbildung, Lehrerbildung und digitale Transformation charakterisiert.

Welche Rolle spielt das "Bielefelder Modell" für die Argumentation?

Das Modell von Dieter Baacke dient als theoretischer Rahmen, um Medienkompetenz in vier Dimensionen zu gliedern, wodurch ein systematischer Ansatz für die Medienpädagogik geschaffen wird.

Warum werden Blogs und Wikis als Beispiele hervorgehoben?

Blogs und Wikis werden beispielhaft genannt, da sie kollaborative Arbeitsformen ermöglichen, die Identitätsentwicklung fördern und sich aufgrund ihrer Usability gut für schulische Lernszenarien eignen.

Welches Fazit zieht der Autor bezüglich der Lehrerbildung?

Der Autor stellt fest, dass es an strategischer Steuerung mangelt und die Ausbildung Lehramtsstudierender aktuell einen zu geringen Verpflichtungsgrad hinsichtlich medienpädagogischer Anwendungen aufweist.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Social Media im Kontext von Unterricht und Schule
Untertitel
Potentiale und Grenzen der Medienpädagogik
Hochschule
FernUniversität Hagen
Note
1,3
Autor
Dirk Burgardt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
21
Katalognummer
V1145901
ISBN (eBook)
9783346522993
ISBN (Buch)
9783346523006
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Medienkompetenz Medienpädagogik Social Media Unterricht Schule Cybermobbing Lehrerbildung Digitalisierung Jugend Identität Social Web soziale Medien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dirk Burgardt (Autor:in), 2021, Social Media im Kontext von Unterricht und Schule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1145901
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