Dieses Buch bietet wertvolle Highlights für Studierende, Lehrende und aktive globale Akteure im Hinblick auf die erfolgreiche Aufgabenbewältigung im Bereich des weltweiten kulturellen Diversitätsmanagements.
Es illustriert nicht nur den Übergang vom herkömmlichen interkulturellen zu einem effektiveren, wissenschaftlich fundierten, quantenkulturellen Paradigma, sondern bietet darüber hinaus auch noch eine weitestgehende Systematisierung inter-transkultureller Instrumente und Spezialkompetenzen, einschließlich eines bilingualen englisch-deutschen interkulturellen Referenz-Fachwörterbuches.
Es ist schwerpunktmäßig in Deutsch und Englisch verfasst, sowie darüber hinaus auch noch ergänzend und abschließend in Französisch und Spanisch.
Inhaltsverzeichnis
Teil 1
Eine Einführung in die Interkulturelle Theorie und Praxis
1. Aspekte des Interkulturellen
2. Ein Silberstreifen am Horizont
3. Was ist Kultur?
4. Kritische Zwischenevaluation
5. Das Zwiebelmodell
6. Das Eisbergmodell
Teil 2
Die Optimierung der interkulturellen Theorie und Praxis auf wissenschaftlicher Grundlage
1. Formulierung eines Kultur-Management Gesetzes
2. Der Diagnostiker-Profiler. Das 3D-12-Oktaven DOME-Transcultural Management Modell
3. Die Optimierung des Diagnostiker-Profilierers
4. Kulturdimensionen
5. Geometrie der Kulturdimensionen
6. Kulturebenen
7. Interkulturelle Managementstile
8. Das Management globaler Business Teams
9. Intrapsychisches Prozessmanagement und interkulturelles Kommunikationsmanagement
Teil 3
Interkulturelles/Transkulturelles Fachwörterbuch Englisch-Deutsch
Teil 4
Eine Synopsis interkultureller Management und Kommunikationsinstrumente
Teil 5
The quantum cultural paradigm shift
1. Plaidoyer Pour Une Conscience Quantique Européenne et Mondiale
2. La Conciencia Cuántica Transcultural
3. Das Quanten-Bewusstsein. Die Quanten-Kultur. Die Quantenoptik
Zielsetzung & Themen
Das Ziel der Arbeit ist die Etablierung eines ganzheitlichen, wissenschaftlich fundierten Ansatzes für das interkulturelle Management, indem bestehende Theorien wie das Zwiebel- und Eisbergmodell durch eine noetische (bewusstseinsbasierte) Ebene erweitert und in einem neuen "DOME-Transcultural Management Modell" integriert werden.
- Systematische Definition und Analyse des Kulturbegriffs sowie kultureller Dimensionen.
- Entwicklung und Darstellung des DOME-Transcultural Management Modells zur Überwindung interkultureller Konflikte.
- Analyse psychologischer Prozesse bei interkulturellen Begegnungen (ORJI-Kreislauf, MIS-Faktoren).
- Anwendung interkultureller Management-Instrumente zur Optimierung globaler Business Teams.
- Einführung einer transkulturellen Perspektive ("Quantum cultural paradigm shift") für nachhaltiges Diversitätsmanagement.
Auszug aus dem Buch
Aspekte des Interkulturellen
Die Globalisierung der Weltwirtschaft und die damit einhergehende Begegnung aller Kulturen konfrontiert uns mit Herausforderungen, für die es bislang keine Präzedenz gibt. Über Jahrhunderte war die systematische Begegnung mit anderen Kulturen meist mit negativem Vorzeichen besetzt und fand in Form militärischer Auseinandersetzungen statt.
Darüber hinaus gab es seit Jahrhunderten auch Kaufleute, die lokal nicht vorhandene Güter in fremden Breiten beschafften. Die Imperative der Globalisierung haben weltweite Präsenz erforderlich gemacht. Wir sind weltweit präsent und die Welt ist präsent bei uns, so dass der Grossteil des Umsatzes namhafter Konzern nicht im Inland, sondern im Ausland erzielt wird. Umgekehrt besteht die Bevölkerung in unseren Breiten bis zu einem Viertel und mehr aus Menschen anderer Kulturen. Die interkulturelle Erfahrung auf militärischem und kolonialem Wege war eine ziemlich einseitige, bei der eine Partei der anderen mehr oder weniger ihren Willen aufzuzwingen suchte. Da heute beinahe in jedem Haus, nicht nur in der Stadt, sondern auch auf dem Land, sowie an jedem Arbeitsplatz Menschen vieler Kulturen aufeinander treffen, ist es ein Gebot der Stunde, die Frage der Interkulturalität, der sich kaum noch jemand entziehen kann, in einer solchen Weise zu stellen, dass sie sich zum Nutzen aller Beteiligten auswirken kann.
Zusammenfassung der Kapitel
Aspekte des Interkulturellen: Dieses Kapitel thematisiert die globalen wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen, die eine neue Herangehensweise an Interkulturalität jenseits kolonialer oder militärischer Muster erforderlich machen.
Ein Silberstreifen am Horizont: Hier wird der theoretische Übergang von der aristotelischen Logik, die Widersprüche ausschließt, hin zu einer ganzheitlichen, noetischen Sichtweise eingeleitet, die Diversität als antientropischen Lebensfaktor begreift.
Was ist Kultur?: Das Kapitel kontrastiert den klassischen, bildungsbürgerlichen Kulturbegriff (Kultur I) mit dem für das interkulturelle Management entscheidenden sozialanthropologischen Kulturbegriff (Kultur II), der Wertepräferenzen und Einstellungen umfasst.
Kritische Zwischenevaluation: Eine kritische Auseinandersetzung mit Hofstedes Modellen, die diese kontextualisiert und als zeitbedingte Arbeitshypothesen einordnet, ohne ihren Wert für die aktuelle Forschung zu schmälern.
Das Zwiebelmodell: Vorstellung von Hofstedes Modell der kulturellen Manifestation, das zwischen sichtbaren "Praktiken" (Symbole, Helden, Rituale) und den tieferliegenden, unbewussten Werten und Grundannahmen unterscheidet.
Das Eisbergmodell: Dieses Modell veranschaulicht die Sichtbarkeit von Verhaltensmustern an der Oberfläche im Kontrast zu den darunter liegenden, unsichtbaren kulturellen Werten, die das Verhalten erst steuern.
Schlüsselwörter
Interkulturelles Management, Kulturelle Diversität, DOME-Transcultural Management Modell, Transkulturalität, Noetik, Kulturelle Intelligenz, Hofstede, Eisbergmodell, Interkulturelle Kompetenz, Organisationskultur, Globale Business Teams, Wertepräferenzen, Bewusstseinsarchitektur, Synergie, Globalisierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Werk primär?
Das Buch bietet eine umfassende Analyse der interkulturellen Theorie und Praxis und führt ein innovatives, ganzheitliches Managementsystem (DOME-Profiler) ein, das interkulturelle Dynamiken nicht nur beschreibt, sondern auf eine höhere, transkulturelle Ebene hebt.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Arbeit deckt die Grundlagen interkultureller Forschung ab, diskutiert bekannte Modelle wie die von Hofstede oder Trompenaars und führt darüber hinaus noetische und transkulturelle Konzepte ein, um globale Managementprozesse zu optimieren.
Was ist das primäre Ziel des DOME-Modells?
Das Ziel ist es, komplexe kulturelle Diversität und vermeintlich unvereinbare Wertepräferenzen mittels einer "noetischen Dimension" zu integrieren, um diese als strategischen Erfolgsfaktor für Innovation und Synergie nutzbar zu machen.
Welche wissenschaftliche Methode liegt dem Ansatz zugrunde?
Es werden interdisziplinäre Erkenntnisse aus der Psychologie, Philosophie, Neurophysiologie und Quantenphysik verknüpft, um eine ganzheitliche "Bewusstseinsarchitektur" des globalen Managers zu entwerfen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Beschreibung der verschiedenen Ebenen des DOME-Profilers, der Analyse von Managementstilen, der Führung globaler Teams sowie der Überwindung von Konflikten durch transkulturelle Strategien.
Welche Rolle spielt die "noetische Dimension"?
Sie bildet die zentrale, transzendente Steuerungsebene im DOME-Modell, die es ermöglicht, kulturelle Konditionierungen zu erkennen und zu transzendieren, um eine objektive, integrative Managementebene zu erreichen.
Wie unterscheidet sich der Ansatz des Autors von klassischen Kulturmodellen?
Während klassische Modelle oft einen deterministischen, dualistischen Blick auf Kulturen werfen, plädiert der Autor für eine dynamische, komplementäre Sichtweise, die durch eine ethisch-noetische Steuerungsebene (das "Auge des Orkans") eine höhere Form der Integration erlaubt.
Warum ist das Verständnis von "Konditionierung" für Manager wichtig?
Da kulturelle Programmierung weitgehend unbewusst abläuft, ist das Verständnis eigener und fremder Konditionierung der erste Schritt, um "Falschattributionen" zu vermeiden und professionell-rational statt emotional-defensiv auf interkulturelle Situationen zu reagieren.
- Citar trabajo
- Gebhard Deißler (Autor), 2021, Global World Skills, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1146210