Die Nation bei Benedict Anderson

Konstruktivistische und essentialistische Elemente in seiner Theorie


Hausarbeit (Hauptseminar), 2008
26 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bestimmung der idealtypischen Richtungen
2.1 Konstruktivismus
2.2 Essentialismus

3. Die Nation bei Anderson
3.1 Die vorgestellte Gemeinschaft oder die „Erfindung“ der Nation
3.2 Konstruktivistische und essentialistische Elemente
3.2.1 Grundannahmen und die Definition der Nation
3.2.2 Die Entstehung von Nationen
3.2.3 Sprache als Merkmal der Nations-Zugehörigkeit

4. Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Europa hat einen neuen Staat. Die Abgeordneten des Kosovo beschlossen am Sonntagnachmittag in Pristina per Akklamation die Unabhängigkeit der südserbischen Provinz.“[1] „Mit Protesten vor französischen Supermärkten und diplomatischen Einrichtungen haben Chinesen in den vergangenen Tagen gegen die Unabhängigkeit Tibets und eine angebliche Unterstützung französischer Unternehmen für exiltibetische Gruppen protestiert.“[2] – Der Kampf um staatliche Selbstbestimmung spielt im Jahr 2008 in der Berichterstattung über die internationale Politik offensichtlich einmal mehr eine wichtige Rolle. Aber egal ob es um das Selbstbestimmungsrecht des Kosovo gegenüber Serbien oder Tibets gegenüber China geht, hintergründig haben solche Schlagzeilen immer auch ein Phänomen zum Thema, das im Alltagsbewusstsein und in der medialen Öffentlichkeit – also abseits von wissenschaftlichen Diskursen – als weitgehend selbstverständlich wahr- und hingenommen wird. Gemeint ist hier das Konzept der Nation, durch das sich viele Menschen fraglos einer bestimmten sozialen Gemeinschaft zuordnen und das auf diese Weise in den letzten zweihundert Jahren eine enorme Wirkmächtigkeit entfaltet hat. Man denke nur an all die Kriege, die in dieser Zeit zwischen Nationen beziehungsweise ihren Staaten stattgefunden haben und an die damit verbundene hohe Zahl der Opfer. Zudem lässt sich der moderne Staat der Neuzeit als starkes soziales Organisationsprinzip kaum ohne die Nation denken. Und selbst wenn momentan über einen zunehmenden Wandel national verfasster Staatlichkeit spekuliert wird, so orientiert sich ein Großteil der Welt heute weiterhin am Vorbild des starken Nationalstaats, wie er in seiner Blütezeit in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts vorkam.[3] Das damit verbundene Bild von Frieden, allgemeiner wirtschaftlicher Prosperität und sozialer Sicherheit mag neben der politischen Selbstbestimmung auch ein Motiv für bestimmte Gruppen von Menschen sein, einen eigenen Staat oder zumindest mehr staatliche Autonomie ein zu fordern. Aber worauf berufen sich Gemeinschaften eigentlich, wenn sie beanspruchen eine Nation zu sein und in diesem Zusammenhang nach staatlicher Selbstbestimmung verlangen, wie es bei den angesprochenen aktuellen Beispielen Kosovo und Tibet der Fall ist? Mit welchen Argumenten werden solche Ansprüche begründet beziehungsweise von anderer Seite abgewehrt?

Die Konzepte, die mit dem Anspruch, eine Nation zu sein, verbunden sind, lassen sich meines Erachtens in zwei idealtypische Richtungen unterscheiden – zum einen in die Richtung des Konstruktivismus und zum anderen in die Richtung des Essentialismus. Im Sinne dieser Unterscheidung können beispielsweise die zwei Nationstypen der Staatsnation und der Kulturnation begriffen werden. Während bei der Staatsnation durch ihren politisch-voluntaristischen Charakter Staat und Nation zusammenfallen und damit alle Staatsbürger zugleich Mitglieder der Nation sind, besitzt die Kulturnation zwar noch keinen eigenen Staat, aber „das Gefühl nationaler Zusammengehörigkeit entwickele sich aus Gemeinsamkeiten der Herkunft, der Abstammung und der Sprache, der Konfession und der Geschichte.“[4] Beim Staatsnations-Typus tritt der Konstruktionscharakter somit offener zu Tage als beim Typus der Kulturnation, der viel stärker auf gemeinsame „essentielle“ Merkmale abhebt.[5]

In den Auseinandersetzungen um die politische Selbstbestimmung von wie auch immer gearteten Gemeinschaften bevorzugen die beteiligten Konfliktparteien nun je nach Standpunkt eher die eine als die andere Richtung. Berufen sich separatistische Bewegungen vor allem auf, aus ihrer Sicht wesentliche, gemeinsame Merkmale, die ihre Gemeinschaft zu einem „Volk“ und zu einer „Nation“ mit Recht auf einen eigenen Staat machen, so werden bereits bestehende Staaten die Einheit der Nation in ihren existierenden staatlichen Grenzen hervorheben und versuchen diese Einheit zu bewahren. Diese Abhängigkeit vom jeweiligen situativen Standpunkt zeigt sich ferner im historischen Entstehungsprozess moderner Nationalstaaten, in dessen Verlauf sich der Nationalismus nach einer erfolgreichen Staatsgründung oft von einer „progressiven Integrationsideologie“ zu einer „sozialen Abwehr und Ausgrenzungsideologie“ gewandelt hat.[6] Der Grat zwischen nationaler Befreiung der einen und Unterdrückung der anderen ist hier ziemlich schmal.

Die Erkenntnis, dass es sich bei Nationen – egal ob Staats- oder Kulturnation und trotz essentieller Merkmale – hauptsächlich um Konstrukte handelt, wurde in der Nationalismusforschung insbesondere durch Benedict Anderson populär gemacht. Mit seinem Buch Imagined Communities[7] aus dem Jahr 1983 begründete Anderson gewissermaßen eine neue Phase der Nationalismusforschung,[8] deren Ansatz im Gegensatz zu den vorherigen Forschungsphasen „vor allem den Anschein der Natürlichkeit des Nationalismus und der Nation“[9] auflöste. Wenn Nationen nun aber nichts Natürliches sondern etwas Konstruiertes sind, worauf können sich vorhandene Nationalstaaten beziehungsweise nationale Unabhängigkeitsbewegungen dann eigentlich noch berufen? Die theoretische Fundierung des meist unhinterfragten sozialen Phänomens der Nation besitzt hier also durchaus Relevanz für die politische Wirklichkeit. Die vorliegende Hausarbeit soll deshalb der Frage nachgehen, ob sich in der Arbeit Andersons, welche nun mal als die Begründung des konstruktivistischen Ansatzes in der Nationalismusforschung gilt, nicht ebenso essentialistische Elemente finden lassen? Und wenn dem so ist, in welchem Verhältnis stehen die verschiedenen Merkmale des Konstruktivismus und Essentialismus in seiner Theorie?

Um diese Fragen klären zu können, muss zunächst noch deutlicher heraus gearbeitet werden, was unter den beiden idealtypischen Richtungen in Bezug auf die Nation zu verstehen ist und wie Essentialismus und Konstruktivismus für die weitere Untersuchung definiert werden. Daran anschließend gilt es, die essentialistischen und konstruktivistischen Aspekte bei Anderson auf zu zeigen und sie auf ihre Interaktion hin zu überprüfen. Dabei ist es wohl angebracht, die Betrachtung auf bestimmte Textstellen einzugrenzen und diese intensiver zu diskutieren. Denn vor dem Hintergrund der Fragestellung kann und will die Hausarbeit Andersons Theorie weder umfassend darstellen, noch ihre allgemeine Gültigkeit überprüfen.

2. Bestimmung der idealtypischen Richtungen

Bei der idealtypischen Bestimmung der beiden Richtungen erscheint es sinnvoll zu sein, zuerst die konstruktivistische zu betrachten, weil diese in der Fachliteratur wesentlich stärker ausgearbeitet wurde als die essentialistische Richtung. Der Essentialismus, der im wissenschaftlichen Diskurs keine direkten Vertreter besitzt, lässt sich im Anschluss daran vermutlich einfacher als Kontrast und in Abgrenzung zum Konstruktivismus bestimmen. Dabei werden jeweils Definitionen und Sichtweisen diverser Autoren herangezogen, um anschließend für die weitere Untersuchung fest zu machen, was unter essentialistischen und konstruktivistischen Aussagen verstanden werden soll.

Bei der Betrachtung des Konstruktivismus wird versucht Anderson und sein Werk selbst soweit wie möglich außen vor zu lassen, da es als schwierig erscheint, die konstruktivistischen Elemente in seiner Arbeit auf zu zeigen, nach dem man den Konstruktivismus zuvor durch seine Aussagen entscheidend definiert hat. Bei der Heranziehung andere Autoren, die sich nach 1983 mit der konstruktivistischen Sicht auf Nation und Nationalismus beschäftigt haben, muss jedoch stets mit bedacht werden, dass diese mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit von den Gedanken Andersons beeinflusst worden sind. Möglicherweise ergibt sich daraus ein methodisch-argumentatives Dilemma bei der Bestimmung des Konstruktivismus, das für die Untersuchung aber hoffentlich nicht zu problematisch wird.

2.1 Konstruktivismus

Als Begründer des allgemeinen Sozialkonstruktivismus schlechthin gelten Peter Berger und Thomas Luckmann mit ihrem Buch The Social Construction of Reality[10] aus dem Jahr 1966.[11] Die Grundthese des damit entstandenen wissenschaftlichen Ansatzes besteht darin, dass die Wirklichkeit eine Konstruktion der Menschen und ihrer sozialen Gemeinschaft – der Gesellschaft – ist, dass Wirklichkeit also „nur in und durch die Handelnden“[12] selbst existiert. Um klar zu machen, was hinter dieser einschneidenden Erkenntnis steht, scheint es notwendig zu sein, hier kurz die zentralen Aspekte der Argumentation von Berger und Luckmann nachzuzeichnen.[13]

Ausgehend von der Frage, wie es möglich ist, „dass subjektiv gemeinter Sinn zu objektiver Faktizität wird[14], vollzieht sich für Berger und Luckmann die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit folgendermaßen: Auf Grund seiner biologischen (Un)Verfasstheit ist der Mensch auf andere Menschen angewiesen und darauf sich seine eigene Wirklichkeit zu schaffen. Aus den Begegnungen mit Anderen gehen Typisierungen dieser Anderen, ihrer Handlungen und der Welt im Allgemeinen hervor, wodurch jedes eigene Handeln bewusst oder unbewusst mit Sinn ausgestattet wird. In jedem Handeln externalisiert sich dieser Sinn und trägt durch Fremdverstehen und die Wechselseitigkeit der Perspektiven wieder zu Typisierungen bei den Anderen bei. Kommt es zu wiederholten Begegnungen mit und zur Lösung von Handlungsproblemen zwischen „Typen von Handelnden“[15], so werden diese Handlungen und der damit verbundene Sinn nicht nur typisiert und habitualisiert, sondern bei der Übernahme durch Dritte auch institutionalisiert. Auf diese Weise entsteht aus externalisiertem subjektivem Sinn eine objektive Wirklichkeit in Form von Institutionen und Rollen, deren Sinn gegenüber Dritten, die nicht die Erzeuger dieser Objektivationen sind, kommunikativ vermittelt und legitimiert werden muss. Hier sind insbesondere symbolische Deutungs- beziehungsweise Sinnwelten als Interpretations- und Legitimationsressourcen zu benennen.

Jeder Mensch sieht sich nun solch einer gesellschaftlich objektivierten Wirklichkeit ganz besonders im Alltag gegenüber, da sie bereits vor seiner Geburt in den Handlungen seiner Vorgänger vorhanden war und ist. Im Rahmen des Sozialisationsprozesses wird die objektive schließlich wieder zur subjektiven Wirklichkeit, in dem man sich mit den Eltern und weiteren signifikanten Anderen identifiziert und sich von ihnen gesellschaftliche Rollen, Normen und Einstellungen aneignet beziehungsweise diese von ihnen vermittelt bekommt. Berger und Luckmann bezeichnen diesen Vorgang als Internalisierung oder auch Einverleibung, der für sie „das Fundament erstens für das Verständnis unserer Mitmenschen und zweitens für das Erfassen der Welt als einer sinnhaften und gesellschaftlichen Wirklichkeit“[16] darstellt. Außerdem bildet der Mensch in diesem Zusammenhang erst eine „persönliche“ Identität aus. Der Sprache kommt bei all diesen Vorgängen eine entscheidende Bedeutung zu, nicht nur weil über sie Rollen und Einstellungen vermittelt werden, sondern weil ihr Aufbau und ihre einzelnen Wörter objektivierter Sinn par exellence sind. Sprache ist damit „sowohl der wichtigste Inhalt als auch das wichtigste Instrument der Sozialisation.“[17]

Diese hier nur kurz skizzierten Prozesse der Externalisierung, Objektivierung und Internalisierung, lassen sich analytisch durchaus so auflösen und einzeln darstellen, um sie besser nachvollziehen zu können. In der Realität menschlicher Gesellschaft müssen sie allerdings in einem dialektischen Verhältnis gesehen werden, bei dem alle drei Vorgänge sich gleichzeitig und andauernd vollziehen. Auf Grund dieser Gleichzeitigkeit und da die Menschen ähnliche Handlungen niemals ganz genau so ausführen wie zuvor, besitzt die menschliche Gesellschaft ein gewisses dynamisches Moment, das eine völlige Reproduktion der objektiven Wirklichkeit verhindert. Berger und Luckmann bringen die, der gesellschaftlichen Dynamik zugrunde liegende Dialektik mit folgenden drei Sätzen auf den Punkt: „ Gesellschaft ist ein menschliches Produkt. Gesellschaft ist eine objektive Wirklichkeit. Der Mensch ist ein gesellschaftliches Produkt.“[18]

Welche Konsequenzen hat die Einsicht, dass Wirklichkeit im Allgemeinen eine Konstruktion der Menschen und ihrer Gesellschaft ist, nun speziell für die Sicht auf die Nation und den Nationalismus? Folgt man der Argumentation von Berger und Luckmann in allen Punkten, so dürfte das Konzept der Nation als Teil der gesellschaftlichen Wirklichkeit ebenfalls nicht mehr als ein Konstrukt sein. Demnach würde sie nur eine symbolische Sinnwelt darstellen, mit deren Hilfe man die Alltagswelt nach bestimmten Kategorien deutet und die bestehende Verhältnisse legitimiert, wie zum Beispiel die Unterteilung der Erde in einzelne Nationalstaaten oder die Identifizierung von Menschen als Amerikaner, Deutsche oder Franzosen. Und obwohl die Nation damit eine nicht zu vernachlässigende handlungsleitende Funktion und Wirkmächtigkeit besitzt, bleibt sie aus diesem Blickwinkel als etwas Konstruiertes doch nur ein Deutungsangebot unter vielen, das weder natürlich noch von ewiger Dauer ist.

[...]


[1] Heithecker, Marcus, Kosovo erklärt sich zum 47. Staat Europas, in: DIE WELT vom 18.02.2008, S. 1.

[2] Maass, Harald, Welle des Nationalismus ergreift China, in: Stuttgarter Zeitung vom 21.04.2008, S. 4.

[3] Vgl. Leibfried, Stefan/ Zürn, Michael, Von der nationalen zur post-nationalen Konstellation, in: dies. (Hrsg.), Transformationen des Staates?, Frankfurt/M. 2006, S. 19-65, hier S. 23-34.

[4] Kunze, Rolf-Ulrich, Nation und Nationalismus, Darmstadt 2005, S. 28.

[5] Vgl. ebd., S. 14 & 28f.

[6] Vgl. ebd., S. 16.

[7] Englische Originalausgabe: Anderson, Benedict, Imagined Communities. Reflections on the Origin and Spread of Nationalism, London 1983. Im Folgenden wird auf diese deutsche Ausgabe Bezug genommen: Anderson, Benedict, Die Erfindung der Nation. Zur Karriere eines folgenreichen Konzepts, 2., um ein Nachwort von Thomas Mergel erw. Aufl. der Neuausgabe 1996, Frankfurt/M. 2005.

[8] Vgl. Kunze 2005 (Anm. 4), S. 16f.

[9] Wehler, Hans-Ulrich, Nationalismus. Geschichte, Formen, Folgen, München 2001, S. 9.

[10] Amerikanische Originalausgabe: Berger, Peter L./ Luckmann, Thomas, The Social Construction of Reality. A Treatise in the Sociology of Knowledge, New York 1966. Im Folgenden wird auf diese deutsche Ausgabe Bezug genommen: Berger, Peter L./ Luckmann, Thomas, Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit. Eine Theorie der Wissenssoziologie, unveränd. Abdr. der 5. Aufl., Frankfurt/M. 1990.

[11] Vgl. Knoblauch, Hubert, Wissenssoziologie, Konstanz 2005, S. 153.

[12] Ebd.

[13] Vgl. im Folgenden ebd., S. 153-165; und vor allem Berger/ Luckmann 1990 (Anm. 10) insgesamt.

[14] Berger/ Luckmann, S. 20.

[15] Ebd., S. 58.

[16] Ebd., S. 140.

[17] Ebd., S. 144.

[18] Ebd., S. 65.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Die Nation bei Benedict Anderson
Untertitel
Konstruktivistische und essentialistische Elemente in seiner Theorie
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Institut für Politikwissenschaft)
Veranstaltung
Nationalismus
Note
1,0
Autor
Jahr
2008
Seiten
26
Katalognummer
V114627
ISBN (eBook)
9783640153473
ISBN (Buch)
9783640155200
Dateigröße
528 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Nation, Benedict, Anderson, Nationalismus, Erfindung, Konstruktivismus, Essentialismus, Sprache, vorgestellt, Gemeinschaft, Hobsbawm
Arbeit zitieren
Benjamin Triebe (Autor), 2008, Die Nation bei Benedict Anderson, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114627

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