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Handel mit Leitungsgebundenen Energien in Deutschland: Absatz und Vertrieb von Kombiprodukten (Bundles)

Title: Handel mit Leitungsgebundenen Energien in Deutschland: Absatz und Vertrieb von Kombiprodukten (Bundles)

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 22 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Diplom-Kfm. Kim Alexander Dethlof (Author)

Business economics - Trade and Distribution
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Summary Excerpt Details

[...] Im Rahmen dieser Seminararbeit soll der Einsatz von Kombiprodukten aus Strom und
Gas, die durch Fusionen ermöglicht werden, diskutiert werden.
In Kapitel 2 werden dafür die allgemeinen Grundlagen zu Bundles und den betrachteten
Energiemärkten herausgearbeitet. Welche Arten der Bündelung gibt es und was für
Vorteile haben sie im Vergleich zur Einzelvermarktung?
In Kapitel 3 werden Gründe und Möglichkeiten für den Einsatz im physischen
Endkundenmarkt diskutiert. Dazu ist zunächst eine grundsätzliche Übertragbarkeit auf
Energiemärkte zu prüfen. Anschließend werden mögliche Kombinationen
herausgearbeitet.
Die Vorteile für den Handel an Großmärkten und ihren Einsatz als Risikosteuerungsinstrument
werden im Kapitel 4 thematisiert.
Abschließend soll eine Aussage über die Zukunft von Bundles auf den Energiemärkten
getroffen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen

2.1 Definition Kombiprodukt

2.1.1 Reine Preisbündelung

2.1.2 Gemischte Preisbündelung

2.1.3 Vorteil der Bündelung

2.2 Der Strommarkt

2.3 Der Gasmarkt

3 Bundles in physischen Endkundenmärkten

3.1 Übertragbarkeit

3.2 Marktsegmente

3.2.1 Haushalte und Kleingewerbe

3.2.1.1 Bedürfnisse und Erwartungen

3.2.1.2 Bündlungs-Möglichkeiten

3.2.2 Groß- und Sondervertragskunden

3.2.2.1 Erwartungen und Bedürfnisse

3.2.2.2 Bündlungs-Möglichkeiten

4 Terminproduktbundles als Risikosteuerungsinstrument

4.1 Einleitung

4.2 Das Portfolio eines EVU

4.2.1 Long-Position

4.2.2 Short-Position

4.2.3 Lieferverträge

4.2.4 Kraftwerkpark

4.3 Gas-Kraftwerke als Call-Option

4.4 Gas-Strom-Spread

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht den ökonomischen Nutzen und die strategischen Möglichkeiten von Kombiprodukten (Bundles) aus Strom und Gas für Energieversorgungsunternehmen. Dabei wird analysiert, wie durch Fusionen Synergien bei der Vermarktung an Endkunden realisiert werden können und inwiefern die Kombination von Strom und Gas als Instrument zur Risikosteuerung und Arbitrage auf Großhandelsmärkten dient.

  • Theoretische Grundlagen der Produktbündelung und Preisgestaltung
  • Einsatzmöglichkeiten von Kombiprodukten im privaten Endkundenmarkt
  • Strategien für Groß- und Sondervertragskunden inklusive Contracting-Modellen
  • Risikomanagement durch Terminproduktbundles und Portfoliostrukturierung
  • Analyse des Gas-Strom-Spreads als Instrument zur Gewinnoptimierung

Auszug aus dem Buch

4.4 Gas-Strom-Spread

Die Energiemärkte weisen aufgrund der Arbitrage und Wettbewerb zwischen den Energieträgern einen Trend zur Konvergenz auf. Es kommt dennoch häufig zu Schwankungen in den Preisunterschieden zwischen Gas und Strom. Das liegt darin begründet, dass der Gaspreis über langfristige internationale Bezugsverträge an den Kosten für Heizöl gekoppelt ist. Rohölpreise reagieren sehr sensibel auf markt- und weltpolitische Veränderungen. Die Gaspreise werden deshalb, wenn auch zeitlich verzögert und nicht im gleichen Ausmaß, immer dem Rohölpreis folgen.

Die Preisdifferenz (Spread) lässt sich durch Abschluss von Terminproduktbundles ausnutzen. Zur Erläuterung ein Beispiel:

Am 16.06.2002 kostet der Stromfuture für eine MWh 30 €. Zum gleichen Zeitpunkt kostet der die äquivalente Menge Erdgas 8 €. Der Spread beträgt 22 €.

Folgende Positionen werden für 10 Mio. MWh eingegangen:

Long/Short: Preis * Menge = Gesamtpreis

Long Gas: 8€ * 10 Mio. MWh = -80 Mio. €

Short Strom 30€ * 10 Mio MWh = 300 Mio. €

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Liberalisierung des deutschen Energiemarktes durch das EnWG 1998 und führt in die Fragestellung zur strategischen Relevanz von Strom-Gas-Kombiprodukten ein.

2 Grundlagen: Dieses Kapitel definiert Kombiprodukte als Instrument der Preispolitik und unterscheidet zwischen reiner und gemischter Preisbündelung sowie den spezifischen Rahmenbedingungen der Strom- und Gasmärkte.

3 Bundles in physischen Endkundenmärkten: Es werden die Vorteile von Produktbündeln für EVU und Endkunden analysiert, wobei verschiedene Marktsegmente von Haushalten bis zu Großkunden differenziert betrachtet werden.

4 Terminproduktbundles als Risikosteuerungsinstrument: Das Kapitel behandelt die risikorelevante Bedeutung der Portfoliooptimierung für EVU und zeigt auf, wie durch die Kombination von Strom und Gas Arbitragepotenziale genutzt werden können.

5 Fazit und Ausblick: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Fusionen zur Bündelung von Energieträgern aufgrund von Skaleneffekten und Konvergenztendenzen der Märkte für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit unerlässlich sind.

Schlüsselwörter

Kombiprodukte, Preisbündelung, Strommarkt, Gasmarkt, Liberalisierung, Energieversorgungsunternehmen, Endkundenmarkt, Risikomanagement, Contracting, Arbitrage, Gas-Strom-Spread, Marksegmentierung, Terminhandel, Skaleneffekte, Konvergenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die strategischen und ökonomischen Vorteile, die Energieversorgungsunternehmen durch die Bündelung von Strom- und Gasprodukten erzielen können.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Preisbündelung, der Segmentierung von Endkundenmärkten, Contracting-Modellen für Industriekunden sowie dem Risikomanagement im Energiehandel.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Nutzen von Kombiprodukten sowohl in der physischen Endkundenvermarktung als auch im Bereich der Risikosteuerung und Arbitrage an Terminbörsen wissenschaftlich zu erläutern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine betriebswirtschaftliche Analyse durchgeführt, die theoretische Grundlagen des Preismanagements auf die liberalisierten Energiemärkte anwendet und durch Praxisbeispiele veranschaulicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition von Bundles, die Analyse des Endkundenmarktes und eine detaillierte Untersuchung von Terminmarktstrategien, insbesondere des Gas-Strom-Spreads.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Kombiprodukte, Preisbündelung, Risikosteuerung, Arbitrage, Energie-Contracting und Marktkonvergenz.

Inwiefern beeinflusst das KonTraG das Risikomanagement eines Energieversorgers?

Das Gesetz schreibt Unternehmen ein angemessenes Risikomanagement vor, was Energieversorger dazu bewegt, moderne Instrumente wie Terminproduktbundles zur Preisabsicherung zu implementieren.

Wie unterscheidet sich Energieliefer-Contracting von Finanzierungs-Contracting?

Beim Energieliefer-Contracting übernimmt das EVU Betrieb und Instandhaltung der Anlage, beim Finanzierungs-Contracting plant und baut das EVU die Anlage lediglich, während der Kunde die Betriebsverantwortung trägt.

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Details

Title
Handel mit Leitungsgebundenen Energien in Deutschland: Absatz und Vertrieb von Kombiprodukten (Bundles)
College
University of Lüneburg  (Instituts für Betriebswirtschaftslehre, Arbeitsbereich Entscheidung und Organisation)
Course
Handel mit Leitungsgebundenen Energien in Deutschland
Grade
2,3
Author
Diplom-Kfm. Kim Alexander Dethlof (Author)
Publication Year
2004
Pages
22
Catalog Number
V114634
ISBN (eBook)
9783640153527
ISBN (Book)
9783640155248
Language
German
Tags
Handel Leitungsgebundenen Energien Deutschland Absatz Vertrieb Kombiprodukten Handel Leitungsgebundenen Energien Deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Kfm. Kim Alexander Dethlof (Author), 2004, Handel mit Leitungsgebundenen Energien in Deutschland: Absatz und Vertrieb von Kombiprodukten (Bundles), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114634
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