Herausforderungen an Banken in Deutschland im Zeitalter der Digitalisierung und Nachhaltigkeit


Bachelorarbeit, 2020

77 Seiten, Note: 1,5


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit

2. Grundlegende Begriffsdefinitionen
2.1 Wesentliche Aspekte der Digitalisierung
2.2 Wesentliche Aspekte der Nachhaltigkeit

3. Untersuchung verschiedener Bankenmodelle
3.1 Traditionelle Bankenmodelle
3.2 Moderne Bankenmodelle
3.2.1 Universalbanken
3.2.2 Spezialbanken

4. Anforderungen an Bankenmodelle und ihre Bewertung in digitaler Hinsicht .. 13
4.1 Aktuelle Situation der Digitalisierung
4.2 Generelle Veränderungen des Verhaltens und der Anforderungen der Kunden
4.3 Digitalisierungsbedingte Kundenanforderungen
4.4 Verhalten neuer Wettbewerber
4.4.1 FinTechs: Gefahr oder Chance
4.4.2 Konkurrenz der Non-Banks und Near-Banks
4.5 Rolle der Bankenaufsicht in Zeiten der Digitalisierung
4.6 Kritische Würdigung

5. Anforderungen an Bankenmodelle und ihre Bewertung aus Sicht der Sustainability, insb. sozialer, ökologischer und ökonomischer Aspekte
5.1 Vorbemerkungen
5.2 Nachhaltige Kundenanforderungen und Kundenverhalten
5.3 Soziale Aspekte - soziale Bankenmodelle am Beispiel der Kirchenbanken
5.4 Ökologische Aspekte - Betrachtung der ökologischen Dimension anhand der „grünen“ Investitionen
5.5 Ökonomische Aspekte - Profitable Investitionsmöglichkeiten unter Berücksichtigung der drei Dimensionen..
5.6 Kritische Würdigung

6. Schlussbetrachtung
6.1 Zusammenfassung
6.2 Ausblick

Quellenverzeichnis

Anhang

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1.1: Definition von Digitalisierung

Abb. 2.1 Voraussetzungen für eine erfolgreiche Online-Präsenz

Abb. 2.2: FinTech-Landschaft in Deutschland nach Segmenten

Abb. 2.3: Positionierung der FinTechs in Deutschland

Abb. 2.4: Neue Wettbewerber, die Einfluss auf Banken haben

Abb. 2.5: „Ausschnitt aus den Datenflüssen zwischen Meldepflichtigen, BaFin und anderen Instituten und Behören

Abb. 2.6: „PEGASUS“-Prinzip

Abb. 3.1: Übersicht zur finanziellen gesellschaftlichen Unterstützung der Evangelischen Bank eG

Abb. 3.2: Wertentwicklung nachhaltiger Produkte im Vergleich zum Aktienindex MSCI World

Abb. 3.3: Veränderte Anlagekriterien unter Berücksichtigung ökosozialer Aspekte

Tabellenverzeichnis

Tab. 1.1: Auszug von Kursen und Renditen börsennotierter Bundeswertpapiere, August 2020

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind zentrale Themenfelder für unsere heutige Gesell­schaft und Wirtschaft. Die Entwicklung dieser beiden Megatrends verläuft dabei dyna­misch und hat großen Einfluss auf eine Vielzahl von Lebensbereichen. Nicht nur die Gesellschaft allgemein wird von diesen Trends geprägt, sondern auch das Bankwesen im Speziellen. Die Banken haben sich seit der Finanzkrise 2007 zum einen mit verschärf­ten Regulierungen und zum anderen mit Imageverlusten auseinanderzusetzen. Zudem stellen die Globalisierung und der demografische Wandel die Banken vor ernstzuneh­mende Herausforderungen. Die Digitalisierung und die Nachhaltigkeit sind zwei zusätz­liche Bereiche, die erheblichen Einfluss auf den zukünftigen Erfolg der Banken haben. Denn damit einher gehen veränderte Kundenbedürfnisse und -anforderungen. Heutzu­tage besitzt fast jeder Deutsche ein Smartphone, mit dem er online Bankgeschäfte ab­wickelt. Dabei werden die Kunden zunehmend anspruchsvoller gegenüber den digitalen Angeboten ihrer Banken. Weiterhin bekommen die Banken ernstzunehmende Konkur­renz von externen Wettbewerbern, die ihr Kerngeschäft in anderen Branchen betreiben.

„Wenn wir es schaffen, Moral und Ethik in unser wirtschaftliches Handeln mit einzube­ziehen, werden wir noch größeren Erfolg haben."1 Dieses Zitat vom ehemaligen Vor­standsmitglied der Volkswagen AG beschreibt präzise die Motivation der nachhaltig han­delnden Unternehmen, die mittlerweile auch die Banken erreicht hat. Das Bewusstsein der Menschen für Nachhaltigkeit nimmt weiter zu. So haben sich auch in dieser Hinsicht die Bedürfnisse der Kunden gewandelt. Immer mehr Bankkunden verlangen von ihren Banken nachhaltigere Finanzprodukte oder zumindest nachhaltigeres Handeln. So ste­hen die Banken vor den Herausforderungen, Nachhaltigkeit erfolgreich in die Geschäfts­aktivitäten zu implementieren, denn diese müssen auch für die Banken rentabel sein.

Vor dem Hintergrund der genannten Herausforderungen bezüglich der Digitalisierung und Nachhaltigkeit, stellt sich die Frage: Welche Herausforderungen auf die Banken in Deutschland im Zeitalter der Digitalisierung und Nachhaltigkeit zukommen?

1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit

Ziel dieser Arbeit ist die Beantwortung der Leitfrage „Welche Herausforderungen haben Banken in Deutschland im Zeitalter der Digitalisierung und Nachhaltigkeit?“. Eine qualitative und reflektierende Antwort wird hierzu im Rahmen der Schlussbetrachtung dieser Arbeit gegeben.

Die Arbeit beginnt mit den grundlegenden Begriffsdefinitionen, um das Verständnis für die im Verlauf der Arbeit behandelten Themen zu gewährleisten (Kapitel 2). Der Fokus liegt dabei auf den Begriffen Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Daraufhin werden in Ka­pitel 3 verschiedene Bankenmodelle untersucht. In Kapitel 3.1 werden die traditionellen Bankenmodelle vorgestellt. Das Kapitel 3.2 wird in zwei weitere Unterkapitel aufgeteilt. So werden im Kapitel 3.2.1 die Universalbanken erläutert und im Kapitel 3.2.2 die Spe­zialbanken. Hierbei werden die verschiedenen Bankenmodelle erläutert und voneinan­der abgegrenzt. Im Anschluss an die einführenden Erläuterungen im zweiten und dritten Kapitel folgen die beiden Hauptkapitel. Das erste Hauptkapitel „4. Anforderungen an Bankenmodelle und ihre Bewertung in digitaler Hinsicht“ wird in sechs Unterkapitel auf­geteilt, wobei das vierte Unterkapitel in zwei weitere Unterkapitel unterteilt wird. Das erste Unterkapitel „4.1 Aktuelle Situation der Digitalisierung“ leitet das Hauptkapitel ein, indem es den Status quo der Digitalisierung im Hinblick auf den Bankensektor be­schreibt. Als nächstes werden im Unterkapitel „4.2 Generelle Veränderungen des Ver­haltens und der Anforderungen der Kunden“ die generellen digitalisierungsbedingten Kundenanforderungen beschrieben. Dieses führt das nächste Unterkapitel „4.3 Digitali­sierungsbedingte Kundenanforderungen“ weiter aus. So werden darin die digitalisie­rungsbedingten Kundenanforderungen analysiert und erklärt. Dabei wird untersucht, welche Anforderungen die Kunden gegenüber ihren Banken im Zusammenhang mit der Digitalisierung haben. Das Unterkapitel „4.4 Verhalten neuer Wettbewerber“ wird in zwei weitere Unterkapitel unterteilt. So beschreibt das Kapitel „4.4.1 FinTechs: Gefahr oder Chance?“ die Konkurrenz der FinTechs zu den Banken. Als letztes Unterkapitel wird die Konkurrenz der Near- und Non-Banks beschrieben. Nachdem das Verhalten der Bank­kunden und neuer Wettbewerber analysiert wurde, wird im Kapitel 4.5 die Rolle der Ban­kenaufsicht vorgestellt. Hierbei wird erklärt, welche Rolle die Bankenaufsicht in der Digi­talisierung einnimmt und inwiefern sie in diesem Kontext auf die Banken einwirkt. Im letzten Unterkapitel dieses Hauptkapitels (4.6) wird die Ausarbeitung kritisch gewürdigt. Anschließend beginnt das nächste Hauptkapitel „5. Anforderungen an Bankenmodelle und ihre Bewertung aus Sicht der Sustainability, insbesondere sozialer, ökologischer und ökonomischer Aspekte“. In diesem Kapitel wird die Thematik der Nachhaltigkeit in Bezug auf Banken erläutert. Dieses Kapitel besteht aus sechs Unterkapiteln, wobei das erste Unterkapitel Vorbemerkungen auf das Thema sind. In Kapitel „5.2 Nachhaltige Kundenanforderungen und Kundenverhalten“ werden die Kundenanforderungen und das Kundenverhalten in Bezug auf den Trend Nachhaltigkeit beschrieben. Danach beginnt die Ausarbeitung des Trends Nachhaltigkeit anhand der drei Dimensionen: So­zial, Ökologisch und Ökonomisch. Zunächst werden im Kapitel „5.3 Soziale Aspekte“ die sozialen Aspekte am Beispiel der Kirchenbanken erläutert. Als Nächstes folgt das Kapi­tel „5.4 Ökologische Aspekte“, welches die ökologische Dimension anhand der „grünen“ Investitionen betrachtet. Anschließend wird im Kapitel „5.5 Ökonomische Aspekte“ die letztgenannte Dimension erläutert. Hierbei werden die profitablen Investitionsmöglich­keiten unter Berücksichtigung der drei Dimensionen untersucht. Zum Schluss wird die­ses Kapitel ebenfalls kritisch gewürdigt. Das Kapitel „6. Schlussbetrachtung“ umfasst zwei Unterkapitel. So werden im Kapitel „6.1 Zusammenfassung“ zunächst die ausgear­beiteten Aspekte zusammengefasst. Abschließend wird im Kapitel „6.2 Ausblick“ ein Ausblick auf die Perspektiven der Bankenbranche unter den Aspekten der zwei beschrie­benen Megatrends gegeben.

2. Grundlegende Begriffsdefinitionen

2.1 Wesentliche Aspekte der Digitalisierung

In der Literatur finden sich verschiedene Definitionsansätze für den Begriff „Digitalisie­rung“. In Abhängigkeit von der in der Literatur beschriebenen Branche oder dem darge­stellten Prozess werden dem Begriff unterschiedliche Bedeutungen zugeschrieben. Auch die Komplexität der Ansätze variiert stark. Somit lässt sich aus der Literatur keine eindeutige Definition ableiten. Im Allgemeinen werden unter Digitalisierung alle Verän­derungen, die auf neuen Technologien, digitalen Geräten, dem Internet sowie moderner Informations- und Telekommunikationstechnik basieren, verstanden. Stark vernetzte und intelligente Systeme sind weitere Aspekte der Digitalisierung. Vornholz beschreibt drei Definitionsansätze, die in der Abbildung 1.1 grafisch dargestellt werden.2 Die jewei­ligen Definitionen orientieren sich an verschiedenen Grundlagen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1.1: Definition von Digitalisierung3

In der obersten Definition wird unter Digitalisierung die Transformation von analogen Daten (Text, Bild, Ton etc.) in digitale Daten verstanden. Diese können mithilfe von Com­putern oder von anderen technischen Geräten gespeichert und weiterverarbeitet wer- den.Die daraus entstandenen Daten werden zunächst als Angaben, Werte oder formu­lierbare Befunde definiert, die durch Messung oder Beobachtung gewonnen werden. So­mit sind sie die Beschreibung eines Status quo und wertfrei.Neue Erkenntnisse aus den vorliegenden Daten können erst gewonnen werden, wenn diese bearbeitet werden (z.B. Dynamisierung, Benchmarking). Der technische Aspekt dieser engen Definition wird be­sonders betont. Dabei werden bestehende Abläufe zunächst nicht verändert.Es wird ein physisches Dokument in ein digitales Dokument umgewandelt, wenn z.B. Dokumente eingescannt werden. Zudem resultierenaus der Einführung digitalerTechnologienVer- änderungenfür alltägliche Prozesse im privaten wie beruflichen Bereich. Dies schließt beispielsweise die Möglichkeitein,Zahlungen online zu tätigen oder einenpapierbasier- ten durch einen elektronischen Workflow zu ersetzen.4

Im Rahmen der weiten Definition werden zusätzliche Aspekte berücksichtigt. Durch das Internet und die Möglichkeit der Dezentralisierung von Daten und die stetige digitale Ent­wicklung wird der Begriff Digitalisierung weiterausgelegt. Die Nutzung der Dienstleistun­gen der Cloud und des Mobile Computing erweitern die Möglichkeiten der Dezentralisie­rung der Daten. So sind die Daten zu jeder Zeit und von jedem Ort abrufbarund können somit weiterverarbeitet und gespeichert werden. Es werden immer leistungsfähigere Ge­räte eingesetzt, um interaktive Kommunikations- und Serviceplattformen zu nutzen. Der digitale Wandel im 20. Jahrhundert begann mit der sukzessiven Modernisierung von Ar­beitsplätzen durch Informations- und Kommunikationstechnologien und durch die Schaf­fung von Netzwerken. Die Unternehmen fokussierten sich auf die Digitalisierung der ver­schiedenen Prozesse, um den Kunden möglichst schnelle, individuelle und auf die Kun­den zugeschnittene Dienstleistungen bzw. Produkte anzubieten. So besitzen Unterneh­men ein breites Spektrum an Schnittstellen, mit denen sie mit Kunden in Kontakt treten können. Die Digitalisierung verlässt bei dieser Definition das unmittelbare Arbeitsumfeld und vernetzt diverse Anwendungen und Nutzer miteinander.

Die Digitalisierung bezieht sich seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts zunehmend auf innovative Geschäftsmodelle. Dies wird in der erweiterten Definition deutlich, welche die weitestgehende Definition darstellt. Hierbei wird die Digitalisierung als gesellschaftliche Transformation begriffen. So wird die Digitalisierung nicht mehr als ein rein technologisch geprägter Begriff gesehen. Die Bedingungen werden grundlegend durch die zuneh­mende Anwendung der digitalen Technologien verändert. Nach dieser Definition können durch die Digitalisierung disruptive Entwicklungsmuster entstehen. So kann die Entwick­lung massive Veränderungen in vielen Lebensbereichen und Wirtschaftsbranchen be­wirken. Unter der erweiterten Definition wird die zunehmende Integration von Kommuni­kations- und Informationstechnologien in die Alltags- und Berufswelt verstanden.5 Digi­talisierung wird als Vernetzung von Wirtschaft und Gesellschaft gesehen. Dabei stehen die Vernetzung von Produkten, Geschäftsmodellen und Geschäftsprozessen und die Verbindung von virtueller und physischer Welt im Vordergrund. So entsteht neben der realen eine virtuelle Welt, in der sich die Gesellschaft nachhaltig verändert. Die erwei­terte Definition begreift die Digitalisierung als eine digitale Transformation, die wiederum die fortlaufende Evolution eines Unternehmens, eines Geschäftsmodells, einer Idee, ei­nes Prozesses oder einer Methode bedeutet.

2.2 Wesentliche Aspekte der Nachhaltigkeit

Der Begriff Nachhaltigkeit hat bislang weder im Allgemeinen, noch hinsichtlich der Ban­ken eine einheitliche Definition,6 aber er geht ursprünglich auf nachhaltige Entwicklungen in der Natur zurück. Bereits 1713 formulierte Hans Carl von Carlowitz in seinem Werk „Sylvicultura oeconomica“: „Es dürfe nur so viel Holz geschlagen werden, wie durch plan­mäßige Aufforstung, durch Säen und Pflanzen nachwachsen kann.“7

Es existieren derzeit zahlreiche nationale und internationale Erklärungen und Gesetze, die das nachhaltige Handeln sichern sollen. Im Brundtland-Bericht von 1987 wird Nach­haltigkeit als eine Entwicklung definiert, in der die derzeitige Generation ihre Bedürfnisse befriedigen kann, ohne dabei den zukünftigen Generationen die Möglichkeiten zu neh­men, ihren Bedürfnissen nachzugehen und diese zu befriedigen. Ebenfalls sollen die Lebensstile der zukünftigen Generationen berücksichtigt werden.8

Die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages fügte 1995 zwei weitere Säulen von Nachhaltigkeit hinzu, welche die heutige Definition von Nachhaltigkeit prägen: die Soziale und die Ökonomische Nachhaltigkeit.9 Die Kommission wurde vom Deutschen Bundestag eingesetzt, um Rahmenbedingungen für die nachhaltig zukunftsverträgliche Entwicklung aus ökonomischer, sozialer und ökologischer Perspektive zu erarbeiten. So beschrieb die Enquete-Kommission in ihrem Abschlussbericht die drei Säulen der Nach­haltigkeit. Sie wies aber darauf hin, dass die Säulen integrativ behandelt werden müs­sen. So wird im Verlauf der Arbeit auf die drei Säulen bzw. Dimensionen aus finanztech­nischer Sicht eingegangen.

Die Offenheit des Begriffs ist vermutlich auch für die Reichweite des Begriffs verantwort­lich. So ist der Begriff quer in allen Politikbereichen und in nahezu allen weltpolitischen Bereichen vertreten. Ebenfalls gilt, dass sich die Konturen und die normative Richtung des Begriffs zunehmend auflösen. Daher ist es wichtig, dass Nachhaltigkeit als ein Dis­kursthema verstanden wird und nicht als normatives Zielsystem. So kann ein bestimmtes Problem thematisiert und kodiert werden. Nach der Definition von Ewringmann/Koch (2006) ist Nachhaltigkeit ein langfristiger Erhalt der Leistungsfähigkeit der natürlichen, wirtschaftlichen und sozialen Faktoren, die wiederum der zukünftigen Generation wei­terhin entsprechende Bedürfnisbefriedigung ermöglichen soll.10 Die aufgeführten Defini­tionen ähneln sich inhaltlich. So geht es bei den Definitionen um den Erhalt und die Wei­terentwicklung der natürlichen und anthropogen geschaffenen Kapitalbestände. Die Ent­wicklung des Begriffs ist vielmehr ein Gleichgewicht zwischen den sozialen, ökologi­schen und ökonomischen Dimensionen, auch bekannt unter dem Verständnis „Triple Bottom Line“, da dieser die aktuellen gesellschaftlichen Diskussionen widerspiegelt. So ist die Begriffsbestimmung als dynamisch einzuordnen. Unter „Triple Bottom Line“ versteht man das Gleichgewicht zwischen Sozialem, Mensch und Wirtschaft (people, planet, profit). Es beschreibt das Drei-Säulen-Modell des Begriffs Nachhaltigkeit.

Die Banken haben die Trendentwicklung von Nachhaltigkeit zunächst nicht ernst genom- men11, jedoch ist deren Bedeutung gewachsen.12 Dennoch ist die Entwicklung des Nach­haltigkeits-Trends für die Banken oft ein nebensächlicher Aspekt und wird vielmehr als Kostenfaktor gesehen.13 Dies erkennt man daran, dass sich Nachhaltigkeit selten in der Unternehmensstrategie der Banken widerspiegelt und keine besondere Bedeutung im Angebot von Finanzprodukten findet.14

3. Untersuchung verschiedener Bankenmodelle

3.1 Traditionelle Bankenmodelle

Eine allgemeingültige und übergreifende Definition des Begriffs „Bank“ gibt es in der Li­teratur nicht.15 16 17 18 Die Ausgestaltung der einzelnen Bankgeschäfte wird als dynamisch an­gesehen, da die Rahmenbedingungen der Bankgeschäfte einem ständigen Änderungs­prozess unterliegen. Die Abgrenzungen der verschiedenen Bankenmodelle werden per­spektivisch zugeordnet, wie z.B. aus juristischer, ökonomischer, volkswirtschaftlicher o­der einzelwirtschaftlicher Perspektive. Die juristische Definition wird im Kreditwesenge­setz (KWG) §1 geklärt.

Kreditinstitute sind Unternehmen, die Bankgeschäfte gewerbsmäßig oder in einem Um­fang betreiben, der einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb er­fordert. [..J". "6 Bankgeschäfte sind unter anderem Zahlungsverkehrsgeschäfte, Kreditge­schäfte, Einlagengeschäfte oder Wertpapiergeschäfte. Es fallen darunter die öffentlichen Institute, wie Sparkassen und Landesbanken und die genossenschaftlichen Institute, wie die Volks- und Raiffeisenbanken, Zentralbanken und private Banken (z.B. Deutsche Bank AG, Commerzbank AG)."7

„Finanzdienstleistungsinstitute sind Unternehmen, die Finanzdienstleistungen für an­dere gewerbsmäßig oder in einem Umfang erbringen, der einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert, und die keine Kreditinstitute sind.[.].""8 Zu den Finanzdienstleistungen gehören beispielsweise Finanzierungsleasing, Factoring, Anlageverwaltung, Anlageberatung, Finanzportfolioverwaltung oder Anlagevermittlung. Mitunter fallen hier auch Leasing- und Factoringgesellschaften und Vermögensbetreu- ungs- und Verwaltungsgesellschaften.19

„Finanzunternehmen sind Unternehmen, die keine Institute und keine Kapitalverwal­tungsgesellschaften oder extern verwaltete Investmentgesellschaften sind [...]“.20 Das Kerngeschäft von diesen genannten Unternehmen liegt beispielsweise im Erwerb und Halten von Beteiligungen, Beratung von Dritten bei der Anlage in Finanzinstrumenten, z.B. Aktien, Aktienzertifikate, Genussscheine oder Inhaberschuldverschreibungen. Wei­terhin gehört der Handel mit Finanzinstrumenten für eigene Rechnung und das Geld­maklergeschäft zu den Haupttätigkeiten.21

„Das Bundesministerium der Finanzen kann nach Anhörung der Deutschen Bundesbank durch Rechtsverordnung weitere Unternehmen als Finanzunternehmen bezeichnen [..J.“22 So können Unternehmen, die banktypisch agieren, aber nicht rechtlich regulato­risch beobachtet werden, jederzeit der gesetzlichen Aufsicht unterteilt werden.

In der Praxis ist diese Begriffsbestimmung für Banken maßgeblich. Hierbei wird eine Bank über ihr Kerngeschäft definiert. In der Begriffsbestimmung im §1 KWG wird zwi­schen Instituten und Finanzunternehmen unterschieden. Diese Unterscheidung und der damit verbundene rechtliche Rahmen, hat Auswirkungen auf die jeweiligen Unterneh­men. Es leiten sich demnach verschiedene komplexe Rahmenbedingungen ab, je nach­dem wie ein Unternehmen zugeordnet wird.

3.2 Moderne Bankenmodelle

3.2.1 Universalbanken

Die Kerngeschäfte von Universalbanken sind Einlagengeschäfte, Kreditgeschäfte und Effektengeschäfte. Darüber hinaus bieten Universalbanken zahlreiche der in § 1 KWG genannten Geschäfte an. Die Universalbanken werden unterschieden in: genossen­schaftliche Banken, öffentlich-rechtliche Banken und Kreditbanken. Diese Unterteilung wird im deutschen Bankenwesen auch als das Drei-Säulen-Modell bezeichnet.

Genossenschaftliche Banken gehören zu den Universalbanken, üblicherweise die In­stitute des Genossenschaftssektors. Dem Genossenschaftssektor sind die Kreditgenos­senschaften und die genossenschaftlichen Zentralbanken zuzuordnen. Sie agieren ebenfalls im Rahmen eines Finanzverbunds. Das zentrale Ziel dieses Sektors ist die Förderung der Mitglieder. Kreditgenossenschaften agieren regional als eine Bank vor Ort. Üblicherweise agieren sie in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft, teils auch als eine Aktiengesellschaft. Die Mitglieder erwerben Geschäftsguthaben, welches das Eigenkapital der Kreditgenos­senschaften bildet. Nichtsdestotrotz können Nichtmitglieder ebenfalls bankbetriebliche Leistungen in Anspruch nehmen. Kreditgenossenschaften greifen in ihrem Verbundsys­tem auf Produkte und Wissen ihrer Partnerunternehmen zurück, wie beispielweise bei Finanzierungen, Bausparen, Versicherungen oder Vermögensanlagen. Als Beispiele für eine Kreditgenossenschaft sind u.a. die Volksbank, Raiffeisenbank, Sparda-Bank oder die PSD Bank zu nennen. Die genossenschaftlichen Banken unterstützen die eigenständigen Genossenschafts­banken. Weiterhin unterstützen die genossenschaftlichen Zentralbanken ihre Kreditge­nossenschaften personell, fachlich und technisch. So helfen sie bei der Durchführung des überregionalen Zahlungsverkehrs, beim Liquiditätsmanagement, bei der Vergabe von Krediten und im Wertpapier-, Depot-, Außenhandels-, und Devisengeschäft.23 Dar­über hinaus betreiben die genossenschaftlichen Zentralbanken eigenständig Bankge­schäfte mit Gewerbekunden. Die genossenschaftlichen Zentralbanken halten Beteiligun­gen an zahlreichen Instituten, wie Leasinggesellschaften, Versicherungen, Bausparkas­sen und Hypothekenbanken. Diese erweitern das Leistungsportfolio in der genossen­schaftlichen Finanzgruppe.

Öffentliche-rechtliche Banken setzen sich überwiegend aus Instituten des Sparkas­sensektors zusammen. Dem Sparkassensektor werden insbesondere die DekaBank Deutsche Girozentrale, Landesbanken und Sparkassen zugeteilt. Die DekaBank Deutsche Girozentrale ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentli­chen Rechts. Sie wird durch zahlreiche Sparkassenverbände getragen und ist das Wert­papierhaus der Sparkassen-Finanzgruppe. Ihre hauptsächlichen Aktivitäten sind im Be­reich der Vermögensverwaltung und der Bankgeschäfte mit Schwerpunkten im Kapital­markt-, Immobilien-, Wertpapier- und Finanzierungsgeschäft. So bieten sie zahlreiche Fondsprodukte, festverzinsliche Wertpapiere, Immobilien und Spezialfonds an. Für die Fonds der DekaBank Deutsche Girozentrale fungieren die Sparkassen und Landesban­ken als Vertriebspartner. Landesbanken agieren normalerweise in der Rechtsform von Anstalten des öffentlichen Rechts. Die Träger der Landesbanken sind meistens Bundesländer, Sparkassenver­bände oder Landschaftsverbände. Landesbanken übernehmen im jeweiligen Bundesland die Rolle als Staats- und Kommunalbank. So wickeln sie ihre Geschäfte (z.B. Kommunalkreditgeschäft oder Baufinanzierungsgeschäft) als Universalbank ab. Ihr Kapital beschaffen sich die Landesbanken durch die Emission von Pfandbriefen und Kommunalobligationen. Zudem bieten Landesbanken ihre Produkte und Leistungen al­len Kunden an. Die Landesbanken unterstehen dem Subsidiaritätsprinzip, d.h., sie sollen nur die Aktivitäten übernehmen, die sie aufgrund ihrer Größe bzw. Komplexität vorteil­hafter als die Sparkassen erbringen können. Sie unterstützen die Sparkassen, da deren quantitative und qualitative Kapazitäten nicht ausreichen. So unterstützen sie die Spar­kassen personell, fachlich und technisch bei der Durchführung des überregionalen Zah­lungsverkehrs, dem Liquiditätsmanagement, bei der Vergabe von Krediten oder im Wert­papiergeschäft.

Die Sparkassen sind üblicherweise Anstalten des öffentlichen Rechts, d.h., sie gehören Gebietskörperschaften, wie Städten, Landkreisen oder kommunalen Zweckverbänden. Jedoch gibt es daneben auch freie Sparkassen, die unabhängig von öffentlichen Ge­bietskörperschaften agieren. Sparkassen wickeln alle üblichen Bankgeschäfte mit priva­ten und gewerblichen Kunden, Kommunen oder institutionellen Anlegern ab. Allerdings sollen Sparkassen nur in Gebieten des Gewährträgers aktiv sein und nicht mit anderen Sparkassen in Konkurrenz treten (Regionalprinzip). Im Zentrum des Aufgabenspektrums der Sparkassen steht dabei die Förderung des Sparsinns, die sichere Geldanlage der Bevölkerung sowie die Förderung der Vermögensbildung. Zudem soll die Bereitstellung von Krediten an die Bevölkerung gewährleistet werden. Die Aufgaben der Sparkassen dienen hauptsächlich dem Gemeinwohl und der kommunalen Bindung.

Kreditbanken werden aus den Zweigstellen ausländischer Banken, Großbanken, Regi­onalbanken oder sonstigen Kreditbanken gebildet. Großbanken sind privatrechtliche Universalbanken in der Rechtsform einer Aktiengesell­schaft. Zu ihrem Angebot gehören nahezu alle Bankdienstleistungen und Produkte, die sie jeglichen Kundengruppen anbieten. Zudem haben sie viele Filialen und Zweigstellen, da sie durch ausländische Töchtergesellschaften auch an ausländischen Märkten aktiv sind. Zu den Großbanken gehören u.a. die Deutsche Bank AG, die Commerzbank AG oder die HypoVereinsbank AG. Die Zweigstellen von ausländischen Banken sind im § 53 KWG geregelt. „ Unterhält ein Unternehmen mit Sitz im Ausland eine Zweigstelle im Inland, die Bankgeschäfte betreibt oder Finanzdienstleistungen erbringt, gilt die Zweigstelle als Kreditinstitut oder Finanz­dienstleistungsinstitut. Unterhält das Unternehmen mehrere Zweigstellen im Inland, gel­ten sie als ein Institut.“24 Ausländische Banken, die aus einem anderen Mitgliedsstaat des Europäischen Wirtschaftsraum stammen und eine Zweigstelle in Deutschland eröff­nen wollen, müssen ihre Geschäftsaktivitäten bei der Bundesanstalt für Finanzdienst­leistungsaufsicht im Rahmen eines freien grenzüberschreitenden Dienstleistungsver­kehrs oder im Rahmen einer Niederlassung anmelden.25 Im Unterschied zu den auslän­dischen Banken benötigen deutsche Banken eine schriftliche Erlaubnis der Bundesan­stalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, bevor sie ihre Geschäftsaktivitäten in Betrieb neh­men. Ausländischen Banken wird somit eine vereinfachte Vorgehensweise gewährt, wel­che man als Notifikationsverfahren oder Europäischen Pass bezeichnet. Zu den genann­ten Banken gehören u.a. BNP Paribas oder UBS Limited. Regionalbanken und sonstige Kreditbanken bilden eine heterogene Bankengruppe, die privatrechtlich in verschiedenen Rechtsformen agieren. Die Aktivitäten der Regionalban­ken sind in der Regel regional beschränkt, jedoch sind inzwischen zahlreiche Regional­banken überregional vertreten. Zu den sonstigen Kreditbanken gehören auch größere Kreditinstitute, die ebenfalls überregional agieren. Zu der heterogenen Bankengruppe gehören u.a. Donner & Reuschel AG, Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA, Merck Finck & Co. oHG Privatbankiers und die Targobank AG & Co. KGaA.

3.2.2 Spezialbanken

Spezialbanken sind aus der Sicht der Deutschen Bundesbank Banken mit speziellen Tätigkeitsfeldern. Spezialbanken unterscheiden sich von den Universalbanken im We­sentlichen in drei Bereichen: in ihren Bankdienstleistungen, ihrer Kundenauswahl und in ihren Vertriebswegen. Bausparkassen, Realkreditinstitute, Banken mit Sonderaufgaben und sonstige Spezialbanken bilden zusammen die Spezialbanken.

Bausparkassen sind entweder privat- oder öffentlich-rechtliche Spezialbanken. Ihr pri­märes Ziel ist die Wohnungsbaufinanzierung über Bausparverträge, welche mit dem Kol­lektivsparen gefördert wird. Im Rahmen eines Bausparvertrags nehmen Bausparkassen von den privaten Haushalten (Bausparern) Spareinlagen entgegen. Der Bausparer ver­pflichtet sich mit dem Vertragsabschluss zu regelmäßigen Einzahlungen. Nach der ent­sprechenden Ansparsumme oder dem Ablauf der vereinbarten Zeit hat der Bausparer das Recht auf ein zinsgünstiges Darlehen in vereinbarter Höhe zur Finanzierung von wohnungswirtschaftlichen Maßnahmen. Dabei bestimmt die Bausparkasse durch eine Bewertung die Zuteilungsreife des Bauspardarlehens. Die Bewertung hängt von der ge­leisteten Einlagenhöhe, der Zinsvariante und der angestrebten Darlehenshöhe/-laufzeit ab. Ebenfalls bieten die Bausparkassen im Rahmen eines Bausparvertrages zweckge­bundene Finanzierungen an, wie beispielsweise zur Beschaffung, Errichtung, Modernisierung und Erhaltung von Eigentumsimmobilien. Zudem kann der Erwerb von Rechten zur dauerhaften Nutzung von Wohnraum (z.B. im Seniorenzentrum) oder der Erwerb von Bauland finanziert werden.

Realkreditinstitute agieren in öffentlich-rechtlichen Rechtsformen. Ihr wesentliches Merkmal ist die Vergabe von langfristigen Krediten an Privatpersonen, inländischen Kör­perschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts. Ihre Kapitalbeschaffung besteht überwiegend aus der Emission von Pfandbriefen. Pfandbriefe sind emittierte gedeckte Schuldverschreibungen auf Basis des Pfandbriefgesetzes (PfandBG)26. Dabei beziehen sich die verschiedenen Pfandbriefe auf die zugrunde liegende Deckungsmasse des Kre­dits bzw. Darlehens. Für das Betreiben der genannten Geschäftsaktivitäten seitens der Kreditinstitute, müssen diese bestimmte Anforderungen erfüllen, wie die jederzeitige De­ckung der Pfandbriefe durch konkrete Deckungswerte, separate Deckungsmassen und finanzielle Schutzmaßnahmen für die Eigentümer der Pfandbriefe. Zu den Realkreditin­stituten gehört z.B. die Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank.

Banken mit Sonderaufgaben können aufgrund ihrer gesonderten Aufgaben nicht direkt einer Bankengruppe zugeordnet werden. Ihre Sonderaufgaben setzen sich beispiels­weise aus der bestimmten Förderung eines bestimmten Zwecks, eines bestimmten Per­sonenkreises oder einer regionalen Ausrichtung zusammen. Deren Geschäftsmodelle sind grundlegend unterschiedlich, so dass eine einheitliche Abgrenzung nicht möglich ist. Allerdings führt die Deutsche Bundesbank Banken mit Sonderaufgaben in ihrem „Verzeichnis der Kreditinstitute und ihrer Verbände sowie der Treuhänder für Kreditinsti­tute in der Bundesrepublik Deutschland“ mit auf. Sie werden in private und öffentlich­rechtliche Institute unterschieden. Zu den privaten Instituten gehören u.a. die IKB Deut­sche Industriebank AG oder die AKA Ausfuhrkredit GmbH und zu den öffentlich-rechtli­chen Instituten gehören u.a. die Kreditanstalt für Wiederaufbau oder die Landwirtschaft­liche Rentenbank.

Sonstige Spezialbanken setzen sich überwiegend aus Bürgschaftsbanken und Woh­nungsunternehmen mit Spareinrichtung zusammen. Bürgschaftsbanken sind soge­nannte Förderbanken, die vom Staat unterstützt werden. Ihre Rechtsform ist privat. Ihr primäres Ziel ist es, kleine und mittelständische Unternehmen bei Finanzierungen zu fördern, welche keine Sicherheiten aufweisen können. Sie agieren hierbei als Bürge und sind daher wettbewerbsneutral. Mithilfe von Rückbürgschaften, die sie vom Bund und den Ländern bekommen, sorgen sie für Sicherheit bei Kreditinstituten, bei denen sie als Bürgschaft dienen. Ihre Eigentümer bzw. Gesellschafter sind i.d.R. Innungen, Versicherungen, Kreditinstitute oder Kammern, wie Industrie-, Handels- oder Hand­werkskammern. Unter Wohnungsunternehmen mit Spareinrichtung versteht man u.a. Bauvereine, Wohnungsbaugenossenschaften, Baugenossenschaften. Sie verwalten als kooperative Wohnungsunternehmen die Spareinlagen ihrer Mitglieder. Durch die Spar­einlagen haben die Mitglieder die Möglichkeit, auf eine zinsgünstige Finanzierung für Um- und Neubauten oder Renovierungen. Kooperative Wohnungsunternehmen über­nehmen verschiedene Aufgaben für ihre Mitglieder, daher kann man sie nach verschie­denen Unternehmensarten abgrenzen. So betreiben sie auch Bankgeschäfte nach den Voraussetzungen des Kreditwesengesetzes und müssen daher zahlreiche bankspezifi­sche Anforderungen erfüllen, die im KWG geregelt sind.

Im weiteren Verlauf der Arbeit werden Begriffe, wie traditionelle Banken, Kreditinstitute oder Institute unabhängig von definitorischen Differenzierungen synonym verwendet.

4. Anforderungen an Bankenmodelle und ihre Bewertung in di­gitaler Hinsicht

4.1 Aktuelle Situation der Digitalisierung

Die Gesellschaft und die Wirtschaft werden durch die Digitalisierung tiefgreifend verän­dert. Die damit verbundenen technischen Entwicklungen haben sich in den vergangenen Jahren stetig in der Bevölkerung verbreitet. So nutzten im Jahre 2015 75% der Deut­schen regelmäßig das Internet,27 im Februar 2020 waren es bereits über 87% der Deut- schen28 und mehr als 79% verfügten über ein Smartphone.29 Diese Entwicklung wird auch in der Nutzung des Onlinebankings deutlich. Während im Jahre 2001 knapp 20% der Bankkunden ihre Bankgeschäfte online betrieben, waren es 2019 bereits mehr als die Hälfte der Bankkunden.30 Knapp ein Drittel der Onlinebanking-Geschäfte wurden mit dem Smartphone getätigt.31 Laut der Studie des Bundesverbands Deutscher Banken fanden ca. 50% der Interaktionen der Kunden mit ihrer Bank online statt. Diese Kunden reprä­sentieren ca. 60% des Gesamteinkommens in Deutschland und bestehen aus allen Al­tersgruppen. So nutzen knapp 70% der Kunden im Alter von 18 und 29 Jahren die On­linebanking-Angebote ihrer Bank, genau wie in der Altersgruppe zwischen 30 und 39 Jahren. Je höher die Altersgruppe, desto weniger Menschen nutzen die Online-Ange­bote ihrer Bank. So nutzen 66% der Bankkunden in der Altersgruppe von 40 bis 49 Jahren das Onlinebanking, in der Altersgruppe 50 bis 59 sind es 37% und in der Alters­gruppe ab 60 Jahren sind es nur noch 27%.

Die Bedeutung der Digitalisierung wird auch daran deutlich, dass viele Banken diesem Thema in ihrer strategischen Entwicklung mittlerweile eine höhere Bedeutung beimes­sen. So hat die Deutsche Bank AG knapp 200 Millionen Euro für die Digitalisierung ihres Angebots zur Verfügung gestellt.32 Hauptsächlich sollten das Informationsangebot und die Dialogmöglichkeiten verbessert werden. Dennoch weist die Bankbranche im Ver­gleich zu anderen Branchen Defizite auf. Dies wird dahingehend deutlich, dass das On­line-Geschäft vieler deutscher Retailbanken reaktiv ausgerichtet ist. So erhalten Kunden Auskünfte zu Produkten, Preisen, Gebühren, Serviceleistungen und Spezialangeboten, wenn sie auf den jeweiligen Webseiten suchen. Es wird vorausgesetzt, dass der Kunde weiß, wonach er sucht. Anbieter, welche digital weiterentwickelt sind, haben ein größe­res Informations- und Transaktionsangebot als Anbieter, die weniger entwickelt sind und nur das Nötigste anbieten.33 Die Auswirkungen der Digitalisierung werden nicht nur in der Benutzung des Internets und des damit verbundenen Onlinebankings deutlich, sondern auch in den Filialen. Mit der Entwicklung der Digitalisierung mussten die Banken den Online-Kanal einführen. In der Folge nahmen die Filialbesuche der Kunden ab und die Nutzung des Online-Kanals nahm zu. Wie bereits erwähnt, nutzten im Jahre 2019 mehr als die Hälfte der Deutschen digitale Bankangebote (z.B. Onlinebanking). Dies führte zu einem kontinuierlichen Rückgang der Filialen. Zur Verdeutlichung: Im Jahre 1998 gab es 63.000 Filialen, im Jahre 2018 waren es nur noch 30.500 Filialen.34 Dies entspricht einen Rückgang innerhalb der vergangenen 20 Jahren von mehr als der Hälfte.

Die Digitalisierung prägt die aktuelle Situation der Bankkunden auf mehreren Ebenen. Es werden beispielsweise Produkte und die dazugehörigen Produktionsprozesse verän­dert, sodass Optimierungen der Geschäftsmodelle, der Bankleistungserstellung, der In­formationsstruktur und der Banksteuerung notwendig werden. So verfügen immer noch viele Banken über veraltete Datenverarbeitungsstrukturen, sodass sich die Vernetzung mit den Buchhaltungs- und Risikomanagementsystemen als schwierig darstellt.35 Diese Technologien der Banken lassen sich schwer anpassen, da sie äußerst komplex und über Jahre gewachsen sind, sodass ein unstrukturiertes Geflecht an Datenverarbei­tungsprogrammen in den Banken entstanden ist.36 In diesem Kontext stehen die digitali­sierungsbedingten Verhaltensänderungen seitens der Kunden im Fokus. Zudem bedarf es neuer Interaktions- und Vertriebskanäle. Die Bedeutung von Social Media und von Mobile-Banking gewinnen zunehmend an Bedeutung. Dazu sind neue leistungsstarke Wettbewerber auf dem Markt zu beobachten. Aus Sicht der Banken haben diese Verän­derungen und Entwicklungen eine hohe Relevanz, da die konkurrierenden Unternehmen bestimmte Prozesse der bankbetrieblichen Wertschöpfung übernehmen. Dazu soll die Rolle der Bankenaufsicht im Kontext der Digitalisierung analysiert werden.

4.2 Generelle Veränderungen des Verhaltens und der Anforderungen der Kunden

In fast allen Bereichen und Branchen bringen das Internet und die Möglichkeit des orts­und zeitunabhängigen Onlinezugangs mithilfe von mobilen Endgeräten eine starke Ver­änderung im Informations- und Kaufverhalten der Kunden mit sich. Vor allem im Bereich der Banken haben die rapiden technischen Entwicklungen der letzten Jahre das Kun­denverhalten maßgeblich geprägt. Aufgrund der zunehmenden Digitalisierung und des Einflusses des Internets im alltäglichen Leben verschiebt sich der Vertrieb und die Kom­munikation von den stationären Filialen zu digitalen Alternativen.37 Diese Veränderungen stellen die gesamte Bankenbranche vor großen Herausforderungen.

Die Digitalisierung führt dazu, dass die Bereiche Elektronik, Telekommunikation und In­formationstechnologie zunehmend miteinander verknüpft werden. So entstehen für die Nutzer ständig neue Anwendungsmöglichkeiten, wie beispielsweise die Nutzung des Fernsehgerätes als eine Art Smartphone oder das Nutzen des Smartphones als Steue­rungsgerät verschiedener Anwendungen (z.B. Smart-Home). Der Kunde ist heutzutage anspruchsvoller denn je. So informiert er sich selbstständig, vergleicht und beteiligt sich aktiv an der öffentlichen Meinungsbildung sowie dem Beratungs- und Verkaufsprozess.38 Engagierte Privatanleger können durch das große Informationsangebot ähnliche Erfolge erzielen wie professionelle Investoren, wenn sie ausreichend Zeit für die Informations­recherche aufbringen. Zudem erwarten viele der jungen Kunden, dass bestimmte Dienstleistungen der Banken online zur Verfügung gestellt werden, sodass diese Ange­bote zeit- und ortsunabhängig, kostenlos und über diverse Zugänge zur Verfügung ste­hen. Dies wird von den Kunden als selbstverständlich angesehen. Aufgrund dessen ha­ben sich die Form und Art der Informationsbeschaffung, die Kommunikationswege und die Kommunikationsverhaltensweise verändert.39 Zudem sind die Kunden ungeduldiger und fordern mehr Flexibilität seitens der Banken. So möchte der Kunde von mobilen Geräten und unabhängig von Öffnungszeiten der Banken deren Dienstleistung zu jeder Zeit in Anspruch nehmen können. Der Kunde kann dabei situativ wählen, ob er eine kompetente Beratung in der Filiale möchte, nutzerfreundliche Prozesse im Onlineban­king mithilfe von mobilen Endgeräten, simpler Kontakt via E-Mail oder Chat oder eine kompetente Beratung durch ein Call-Center präferiert. So verlangt der Kunde von einer Bank einen digitalen Prozess und ein System, dass ihm den Umgang mit Geld und die Kontoführung erleichtert, aber auch eine kompetente, einen persönlichen Mehrwert brin­gende Beratung bei komplexen Sachverhalten. Hinsichtlich der Wahl des Kommunikati­onsweges sind die Bedürfnisse des Kunden relevant. Die Prozesse, die im Hintergrund laufen, sind für den Kunden unbedeutend, solange seine Bedürfnisse effizient, günstig und in hoher Qualität befriedigt werden.

4.3 Digitalisierungsbedingte Kundenanforderungen

Die meisten Banken werben mit ihren Angeboten und Leistungen und kommunizieren mit ihren Kunden auf ihren Webseiten. Mittlerweile ist Onlinebanking für die Kunden als selbstverständlich anzusehen. Die Kunden haben in den meisten Fällen realen Kontakt zu ihren Banken beim Geldabheben und nutzen seltener als früher eine Beratung vor Ort. In der Folge gehen die Zahlen der Filialen und Bankmitarbeiter seit mehreren Jahren stetig zurück. Damit ist die letzte Bindung der Kunden zu ihren Banken das Girokonto.40 Grund für die technische Entwicklung ist das Bedürfnis nach Sicherheit. So wollen die Kunden ihr Geld sicher anlegen. Sie möchten eine Bank, der sie vertrauen können, da Vertrauen für Menschen mit physischen Strukturen und menschlichem Kontakt verbun­den ist. Zudem möchten Kunden eine möglichst verständliche Darstellung der Bank­dienstleistungen, da die Komplexität häufig ein Hindernis darstellt.

Eine stetig wachsende Anzahl an Menschen bewegt sich souverän im Internet vom Heim-PC oder vom Smartphone. Ein in der Literatur oft benutzter Begriff für diese Men­schen ist „Digital Natives“. Sie werden als technikaffine Menschen definiert, die Ver­trauen in das dezentrale und selbstorganisierte Internet haben.41 Zudem sind sie offen für neue Produkte und Leistungen, die bequem online zur Verfügung stehen. Die Digital Natives kann man mit folgenden vier Eigenschaften charakterisieren:42

Misstrauen in Banken. Sie haben die Finanz- und Bankenkrise ab 2008 erlebt und dadurch weniger Vertrauen in das Bankgeschäft. Bindungsunwilligkeit an Banken. Sie suchen die örtliche Filiale erst auf, wenn es tat­sächlich notwendig ist, beispielsweise wegen einer Legitimation oder einer persönlichen Beratung. Die Vielfalt der Angebote, die online zur Verfügung stehen, verstärken die Bindungsunwilligkeit der Digital Natives. Offenheit gegenüber neuen Anbietern von Finanzdienstleistungen. Digital Natives sind offen für neue Anbieter von Finanzdienstleistungen, wenn sie ihnen digitale Ange­bote anbieten. So haben neue Wettbewerber gute Chancen für den Markteintritt. Vertrauen in renommierte Institutionen. Sie vertrauen renommierten Unternehmen wie beispielsweise Apple, Amazon, Paypal oder Google.

In der Phase der Informationsbeschaffung spielt das Internet eine zentrale Rolle. Der Weg durch die Netzwelt zu den gewünschten Bankdienstleistungen und Angeboten wird in der Literatur „Customer Journey“ genannt. Die Digital Natives nutzen eine Vielzahl von Informationsquellen, bevor sie eine Entscheidung treffen. Die Informationen beschaffen sich die Digital Natives oft bei Online-Vergleichsplattformen (z.B. Check24), welche Transparenz und Vergleiche zwischen den Konditionen und Produkten verschiedener Anbieter ermöglichen. In die Vergleiche werden ebenfalls Angebote von Near- und Non- Banks43 einbezogen. Bankkunden nutzen selbst bei komplexen Bankprodukten die Ver­gleichsportale als Hauptinformationsquelle.44 Eine weitere Informationsquelle ist die Empfehlung von anderen Kunden, Familienmitgliedern, Freunden oder Bekannten, da diesen Gruppen besonderes Vertrauen entgegengebracht wird. Eine weitere Quelle in der Informationsbeschaffung ist die Online-Präsenz der Banken selbst. Aufgrund gestie­gener Preistransparenz bei Standardleistungen verstärkt sich der Preiswettbewerb bei Bankengeschäften. Somit übernehmen die Online-Vergleichsportale eine wichtige und zentrale Rolle in der Informationsbeschaffung. Des Weiteren haben sich die Vertriebs­kanäle der Banken weiterentwickelt. So hat der Kunde freie Wahl beim Zugang zu Bank­angeboten. Diese werden demnach nicht mehr isoliert über einzelne Vertriebskanäle angeboten.45 „Kunden nehmen zunehmend vertriebskanalübergreifend Bankprodukte in Anspruch, beispielsweise Rechnungen als Online-Überweisung, Kontostandabfragen mobil über eine Smartphone- oder eine Tablet-App, Zinskonditionenvergleiche über ein Vergleichsportal, Einkäufe im Shoppingcenter mit der Kreditkarte, Geldeinzahlun­gen 24/7 am Cash-Recycler in der Bank und Geldauszahlungen beim Tanken oder Ein­kaufen im Supermarkt.“46 Nicht nur in der Informationsbeschaffung hat die Digitalisierung ihre Wirkung entfaltet, auch in der Beziehung zwischen Bank und Kunde. Je einfacher das Produkt ist, desto geringer ist die Bedeutung der persönlichen Beratung. Die Banken bieten ein großes Spektrum an vielfältigen Beratungsfunktionen. Beispielsweise helfen sogenannte Produktfinder dem Kunden nach Beantwortung einiger spezifischer Fragen zum optimalen Produkt oder persönliche Live-Chats auf Webseiten der Banken. Jedoch präferieren die Kunden bei komplexeren Beratungssituationen die Beratung vor Ort.

Die Digital Natives haben hohe Anforderungen in ihre Finanzdienstleister, denn sie möchten wie vermögende Privatkunden behandelt werden. Sie fordern von ihrer Bank, dass sie flexibel auf ihre Bedürfnisse eingeht und sich jederzeit für ihre Sonderwünsche offen zeigt. Die Kunden sind durch die Digitalisierung „verwöhnt“, insbesondere sind sie an Diversität und Sofortverfügbarkeit gewöhnt. Dadurch sind sie ungeduldiger, kritischer und wählerischer hinsichtlich der Wahl der Anbieter. So wird eine Webseite wieder ver­lassen, wenn diese nicht ihren Anforderungen genügt. Erst recht gilt dies für ihre Finanz­produkte, wenn diese austauschbar sind. Damit der Finanzdienstleister den ersten Kon­takt mit einem potenziellen Kunden aufbauen kann, muss dieser den Kunden beim ers­ten Kontaktversuch ansprechen. Hierbei muss dieser besonders auf seine digitale An­sprache achten.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2.1: Voraussetzungen für eine erfolgreiche Online-Präsenz47

[...]


1 "Goeudevert, Daniel, zitiert aus: Voland, Thomas (20"6): Die soziale und ökologische Komponente von Nachhaltigkeit im Bankensektor, S. 252

2 Vgl. Vornholz, Günter (2019): Digitalisierung der Immobilienwirtschaft, S. 25; Vgl. zu Definitionsansätzen auch: Bathija, Alwin; Kümpel, Thomas (2019): Digitalisierung im Bankensektor, S. 11 ff.

3 Vgl. Vornholz, Günter (20"9): Digitalisierung der Immobilienwirtschaft, S. 25

4 Vgl. Vornholz, Günter (20"9): Digitalisierung der Immobilienwirtschaft, S. 25

5 Vgl. Bathija, Alwin; Kümpel, Thomas (2019): Digitalisierung im Bankensektor, S. 11

6 Vgl. Kirschberger, Axel; Umbach, Christian (2013): Nachhaltigkeitsstrategien, S. 200

7 Carlowitz von, Hans (1713): Sylvicultura oeconomica, zitiert aus: Bauer, Denise; Stegmaier, Martina (2016): Nachhal­tigkeit als (Regulierungs-)Konzept im Bankensektor, S.6

8 Vgl. United Nations (1987): Report of the World Commission on Environment and Development, (Brundtland-Bericht)

9 Vgl. Abschlussbericht der Enquete-Kommission (1998): „Schutz des Menschen und der Umwelt“

10 Vgl. Ewringmann, Dieter; Koch, Lars (2006): Chemische Industrie, Nachhaltigkeit und Innovationen, S. 13

11 Vgl. Jurgeit, Ludwig; Tröger, Martin (20""): Banking 20"", S. 2"

12 Vgl. Bauer, Denise A.; Steigmaier, Martina (20"6): Nachhaltigkeit als (Regulierungs-)Konzept im Bankensektor, S.37

13 Vgl. Leonhardt, Fabian; Wiedemann, Arnd (20"4): Push und Pull, S. 30

14 Vgl. Schuster, Hannes; Hastenteufel, Jessica (20"7): Die Bankenbranche im Wandel, S. "00

15 Vgl. Schmeisser, Wilhelm; Endesfelder, Jorg; Schütz, Kerstin (2008): Das Bankensystem in Deutschland, S. "; Vgl. Hellenkamp, Detlef (20"5): Bankwirtschaft, S. 4

16 Vgl. Kreditwesengesetz §" Abs. " Satz "

17 Vgl. Hellenkamp, Detlef (20"5): Bankwirtschaft, S. 5 "8 Kreditwesengesetz §" Abs. "a Satz "

18 Vgl. Hellenkamp, Detlef (2015): Bankwirtschaft, S. 5

19 Kreditwesengesetz §1 Abs. 3 Satz 1

20 Kreditwesengesetz §1 Abs. 3 Satz 1

21 Vgl. Hellenkamp, Detlef (2015): Bankwirtschaft, S. 5

22 Kreditwesengesetz §1 Abs.3

23 Vgl. Hellenkamp, Detlef (2015): Bankwirtschaft, S. 29

24 Kreditwesengesetz §53 Abs. 1

25 Vgl. Hellenkamp, Detlef (2015): Bankwirtschaft, S. 27

26 Vgl. Die deutschen Pfandbriefbanken: Pfandbrief-Arten

27 Vgl. Studie Statista (2015): Internetnutzung

28 Vgl. Studie Statista (2020): Internetnutzung

29 Vgl. Studie D21 (2019): Digitale Lage in Deutschland

30 Vgl. Studie Bundesverband Deutscher Banken (2020): Wie die Deutschen zahlen (wollen): Bargeld vs. Karte

31 Vgl. Studie Bundesverband Deutscher Banken (2020): Wie die Deutschen zahlen (wollen): Bargeld vs. Karte

32 Vgl. Deutsche Bank AG (2014): Jahresbericht 2014, S 5

33 Vgl. Heinemann, Gerrit; Gehrckens, Mathias; Adams, Roland (2015): Digital Services und Commerce der Zukunft, S.

34 Vgl. o.V. (2018). Zahl der Banken in Deutschland sinkt deutlich

35 Vgl. King, Brett (2014): Breaking Banks, S. 13

36 Vgl. Appel, Christian; Milanese, Andreas (2016): Das altersschwache Herz der IT, S. 661

37 Vgl. Quitt, Birte; Schmoll, Anton (2014): Die Filiale 2015+, S. 50

38 Vgl. Schuster, Hannes; Hastenteufel, Jessica (2017): Die Bankenbranche im Wandel, S. 72

39 Vgl. Hellenkamp, Detlef (2015): Bankwirtschaft, S. 47

40 Vgl. Schmidt, Karl Matthäus (2013): Ende einer Ära oder Beginn eines neuen Zeitalters?, S. 111

41 Vgl. Schmidt, Karl Matthäus (2013): Ende einer Ära oder Beginn eines neuen Zeitalters?, S. 112

42 Vgl. Schmidt, Karl Matthäus (2013): Ende einer Ära oder Beginn eines neuen Zeitalters?, S. 112

43 Unter Near- und Non-Banks versteht man Unternehmen, die bankähnliche Leistungen anbieten. Eine ausführliche Definition folgt im Kapitel 4.4.2

44 Vgl. Schuster, Hannes; Hastenteufel, Jessica (2017): Die Bankenbranche im Wandel, S. 74

45 Vgl. Hellenkamp, Detlef (2015): Bankwirtschaft, S. 47

46 Hellenkamp, Detlef (2015): Bankwirtschaft, S. 47

47 Quelle: Eigene Darstellung

Ende der Leseprobe aus 77 Seiten

Details

Titel
Herausforderungen an Banken in Deutschland im Zeitalter der Digitalisierung und Nachhaltigkeit
Hochschule
Northern Business School
Note
1,5
Autor
Jahr
2020
Seiten
77
Katalognummer
V1146716
ISBN (eBook)
9783346526830
ISBN (Buch)
9783346526847
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Banken, FinTechs
Arbeit zitieren
Maximilian Zapalski (Autor:in), 2020, Herausforderungen an Banken in Deutschland im Zeitalter der Digitalisierung und Nachhaltigkeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1146716

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