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Das Münchner Eingewöhnungsmodell. Aufbau einer gelingenden Erziehungspartnerschaft im U3-Bereich

Title: Das Münchner Eingewöhnungsmodell. Aufbau einer gelingenden Erziehungspartnerschaft im U3-Bereich

Term Paper , 2021 , 24 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Katharina Fröhlich (Author)

Pedagogy - Nursery Pedagogy, Early Childhood Education
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Die vorliegende Hausarbeit setzt sich mit der Frage auseinander, wie auf Grundlage des Münchener Eingewöhnungsmodells eine gelingende Erziehungspartnerschaft aufgebaut werden kann.

Dafür wird die Erziehungspartnerschaft erläutert: Welche Voraussetzungen und fachliche Kompetenzen der pädagogischen Mitarbeiter werden für die Kooperation benötigt? Welchen Einfluss hat die Eltern-Kind-Bindung auf die Erziehungspartnerschaft? Dann wird konkret auf das Münchener Modell eingegangen; die Grundannahmen, die Transition der Eltern und die konkrete Umsetzung der Erziehungspartnerschaft im Handlungskonzept stehen hier im Mittelpunkt.

Den Abschluss dieser Arbeit bildet das Fazit mit einer kurzen, kritischen Zusammenfassung und einem Ausblick, wie die Erziehungspartnerschaft im U3-Bereich weiterentwickelt werden kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Erziehungspartnerschaft

2.1 Voraussetzungen einer gelingenden Erziehungspartnerschaft

2.2 Kompetenzen der pädagogischen Fachkraft

2.3 Einfluss der Eltern-Kind-Bindung

3. Eingewöhnung

3.1 Grundannahmen des Münchener Eingewöhnungsmodells

3.2 Eltern als Teil der Transition

3.3 Handlungskonzept bezogen auf Eltern

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie auf Grundlage des Münchener Eingewöhnungsmodells eine gelingende Erziehungspartnerschaft zwischen pädagogischen Fachkräften und Eltern im U3-Bereich aufgebaut und gefestigt werden kann.

  • Voraussetzungen und fachliche Kompetenzen für eine erfolgreiche Kooperation
  • Die Bedeutung der Eltern-Kind-Bindung für den Übergang in die Kita
  • Grundannahmen und Phasen des Münchener Eingewöhnungsmodells
  • Die aktive Einbindung von Eltern als Teil des Transitionsprozesses
  • Reflexion über Herausforderungen und die Weiterentwicklung der Erziehungspartnerschaft

Auszug aus dem Buch

3.1 Grundannahmen des Münchener Eingewöhnungsmodells

Das Münchener Eingewöhnungsmodell beruht auf den Ergebnissen eines Modellprojekts von 1987-1991 in München mit dem Titel „Modellprojekt Frühförderung von Kleinstkindern durch Unterstützung junger Familien bei der Erziehungsaufgabe und durch pädagogische Qualifizierung von Kinderkrippen“ unter der Leitung von Prof. Dr. Kuno E. Beller der freien Universität Berlin. Es bezieht Erkenntnisse aus der Transitionsforschung stark mit ein und hat Ähnlichkeiten zu ökopsychologischen Modellen der Schulfähigkeit und deren Gestaltung des Übergangs von Familie oder Kita in die Schule (vgl. A. Winner & E. Erndt-Doll, 2013, S. 18). Das wesentliche Interesse des Projekts war die Förderung der Kooperationsbeziehung zwischen Eltern, Kindern und pädagogischen Fachkräften und deren aktive Beteiligung am pädaogischen Alltag (ebd., S. 9). Daher ist es für Kleinkinder wie auch für Kindergartenkinder gleichermaßen geeignet.

Jeder Abschnitt der Eingewöhnung wird für das Kind und seine Eltern, wie auch für die Kindergruppe und für das Personal durchdacht und gestaltet. Die Eingewöhnung wird als aktiver Aneignungsprozess verstanden, indem es nicht generell um Stressvermeidung geht. Vielmehr geht es darum, negative Gefühle zuzulassen und Kinder und Eltern in ihrer Trennungsangst aufzufangen (ebd., S. 14). “Kinder entwickeln sich in der aktiven Auseinandersetzung mit sich selbst und ihrer Umwelt. Dabei entstehen stets neue Bedürfnisse, die sie mit ihren momentanen Fähigkeiten und Möglichkeiten noch nicht befriedigen können, und es entstehen Konflikte mit neuen Anforderungen der Umwelt und mit sich selbst. In diesem Widerspruch liegt eine wichtige Triebkraft für Entwicklung“ (A. Winner & E. Erndt-Doll, 2013, S. 21). Eingewöhnung ist somit eben auch ein Entwicklungsprozess.

Im Vordergrund steht das kompetente Kind, das diese Übergänge aus eigener Kraft gut bewältigen kann, wenn es angemessene Unterstützung erfährt. Daher geht das Münchener Eingewöhnungsmodell davon aus, dass alle am Eingewöhnungsprozess beteiligten Personen miteinbezogen werden müssen –

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den Rechtsanspruch auf Betreuung, die Bedeutung der Transition für das Kind und die gesetzliche Verankerung der Erziehungspartnerschaft.

2. Erziehungspartnerschaft: Hier werden die Voraussetzungen, notwendige Kompetenzen der Fachkräfte sowie der Einfluss der Bindungsqualität auf die Zusammenarbeit thematisiert.

3. Eingewöhnung: Dieses Kapitel beschreibt das Münchener Modell, die Rolle der Eltern in der Transition und die konkrete praktische Umsetzung im Handlungskonzept.

4. Fazit: Das Fazit bietet eine kritische Zusammenfassung der Möglichkeiten und Grenzen einer Erziehungspartnerschaft in der heutigen Praxis sowie einen Ausblick auf notwendige Weiterentwicklungen.

Schlüsselwörter

Erziehungspartnerschaft, Münchener Eingewöhnungsmodell, U3-Bereich, Transition, Eltern-Kind-Bindung, pädagogische Fachkraft, Eingewöhnung, Bindungstheorie, Kooperation, Familienzentrum, Kita, kindliche Entwicklung, Partizipation, Beziehungsaufbau, Fachkompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Aufbau einer gelingenden Erziehungspartnerschaft im U3-Bereich unter besonderer Berücksichtigung des Münchener Eingewöhnungsmodells.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Gestaltung der Eingewöhnungsphase, der professionellen Haltung pädagogischer Fachkräfte und der Einbindung der Eltern als Partner.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch das strukturierte Vorgehen des Münchener Modells Vertrauen aufgebaut und eine nachhaltige Kooperation zwischen Einrichtung und Elternhaus gefördert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit gewählt?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung auf Basis wissenschaftlicher Literatur, Studien zur Transitionsforschung und pädagogischer Fachkonzepte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Voraussetzungen für die Zusammenarbeit, die Rolle der Bindung, die Grundannahmen des Münchener Modells und das konkrete fünfphasige Handlungskonzept.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Erziehungspartnerschaft, Münchener Eingewöhnungsmodell, Transition, Bindung und pädagogische Professionalität.

Welche Rolle spielt die „vorurteilsbewusste Haltung“ der Fachkraft?

Sie ist entscheidend, um Vielfalt in der Elternschaft wertschätzend zu begegnen, Diskriminierung zu vermeiden und eine vertrauensvolle Basis für die Zusammenarbeit zu schaffen.

Warum ist die Trennungsphase bei der Eingewöhnung so emotional?

Sie markiert den ersten bewussten Ablöseprozess für Kind und Eltern; das Modell sieht hier explizit vor, die Gefühle der Eltern ernst zu nehmen, statt sie zu beschönigen.

Warum gibt es kein „Patentrezept“ für die Erziehungspartnerschaft?

Aufgrund der unterschiedlichen familiären Hintergründe, Milieus und sozialen Positionen muss jede Einrichtung individuelle Wege finden, um Familien auf Augenhöhe zu begegnen.

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Details

Title
Das Münchner Eingewöhnungsmodell. Aufbau einer gelingenden Erziehungspartnerschaft im U3-Bereich
Grade
1,7
Author
Katharina Fröhlich (Author)
Publication Year
2021
Pages
24
Catalog Number
V1146781
ISBN (eBook)
9783346531339
ISBN (Book)
9783346531346
Language
German
Tags
Eingewöhnung Erziehungspartnerschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katharina Fröhlich (Author), 2021, Das Münchner Eingewöhnungsmodell. Aufbau einer gelingenden Erziehungspartnerschaft im U3-Bereich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1146781
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