Grundlagen des Working Capital Managements. Eine effektive Form der Innenfinanzierung von Unternehmen


Hausarbeit, 2019

22 Seiten, Note: 1.8


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung in das Thema

2 Abgrenzung der Finanzierungsarten
2.1 Grundlagen zur Finanzierung
2.2 Innenfinanzierung
2.3 Außenfinanzierung

3 Grundlagen und Zielsetzung des Working Capital Managements

4 Handlungsfelder des Working Capital Managements
4.1 Forderungsmanagement
4.2 Verbindlichkeitsmanagement
4.3 Vorratsmanagement

5 Kennzahlen im Working Capital Management

6 Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Umlaufvermögensbindung nach Umsatzgröße

Abbildung 2: Kapitalbindungsdauer nach Branchen

Abbildung 3: Schematische Darstellung der Innenfinanzierung

Abbildung 4: Bilanzpolitische Maßnahmen zur Bildung stiller Reserven

Abbildung 5: Liquiditäts- und Renditewirkung einer Rückstellung

Abbildung 6: Schematische Darstellung der Außenfinanzierung

Abbildung 7: Formel zur Berechnung des Working Capital

Abbildung 8: Cash Conversion Cycle

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Übersicht der Finanzierungsarten

Tabelle 2: Zuordnung Positionen der Bilanz zum Net Working Capital

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung in das Thema

Die Weltwirtschafts- und Finanzkrise aus dem Jahr 2008 hatte unter Anderem eine erschwerte Kreditvergabe zur Folge. In diesem Zuge mussten sich Unternehmen verstärkt mit alternativen Finanzierungsmöglichkeiten auseinandersetzen. Eine dieser Möglichkeiten ist eine Innenfinanzierung, genauer ein effizientes Working Capital Management (Wöhrmann, Knauer, & Gefken, 2012, S. 83). Aktuelle Studien zeigen, dass für viele Unternehmen noch immer große Potentiale und Möglichkeiten zur Verbesserung der Innenfinanzierung bestehen (Lehberg, 2015, S. 11). Eine Untersuchung verschiedener Geschäftsberichte von Unternehmen aus den Jahren 2010 - 2014 durch die Unternehmensberatung Deloitte zeigt die bisherige Entwicklung der verschiedenen Kennzahlen des Working Capital Managements. Diese Untersuchung zeigt auf, dass Unternehmen bis zu einem Umsatz von fünf Milliarden Euro mit durchschnittlich 63,5 Tagen ca. 9 % über dem Durchschnitt aller Unternehmen liegen. Demgegenüber weisen Unternehmen mit über fünf Milliarden Euro Umsatz mit 44 Tagen eine deutlich geringere Kapitalbindung im Unternehmen aus. Insbesondere geringere Forderungsreichweite und höhere Verbindlichkeitreichweite lassen auf eine möglicherweise vorteilhaftere Verhandlungsposition für Großunternehmen schließen (Lehberg, 2015, S. 5).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 : Umlaufvermögensbindung nach Umsatzgröße

Quelle: (Lehberg, 2015, S. 5).

Die nächste Abbildung zeigt deutliche Unterschiede in der Kapitalbindungsdauer, gegliedert nach Branchen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2 : Kapitalbindungsdauer nach Branchen

Quelle: (Lehberg, 2015, S. 6).

Durch die Betrachtung der vorangegangenen Abbildungen wird deutlich, dass es viele Unternehmen deutliches Potential in ihrem eigenen Working Capital Management aufweisen. Unterschieden nach Branchen liegen einige näher an dem zu vergleichenden Benchmark als andere. Der Benchmark innerhalb der Branche gibt den optimalen Wert an, den es gilt so gut wie möglich zu erreichen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Grundlagen des Working Capital Management zu erläutern und zu definieren.

2 Abgrenzung der Finanzierungsarten

2.1 Grundlagen zur Finanzierung

Unter Finanzierung kann die allgemeine Zuführung von liquiden Mitteln in Form von Kassenbestand oder Bankguthaben für ein Unternehmen verstanden werden. Grundsätzlich unterscheidet man laut Literatur zwischen einer Innen- / bzw. Außenfinanzierung und einer Eigen- bzw. Fremdfinanzierung.

Die einzelnen Finanzierungsarten werden im weiteren Verlauf erläutert. Eine weitere Definition der Finanzierung ist die allgemeine Zuführung von liquiden Mitteln in Form von z.B. Kassenbestand oder Bankguthaben in ein Unternehmen. Dabei verfolgt das Unternehmen das Ziel den Kapitalbedarf für kurzfristige oder langfristige Investitionen zu decken. (Erdmann & Krupp, 2018, S. 490).

2.2 Innenfinanzierung

Mittels der Finanzierungsform der Innenfinanzierung werden dem Unternehmen finanzielle- oder auch liquide Mittel zur Verfügung gestellt. Somit wird bisher im Unternehmen gebundenes Kapital in liquide Mittel umgewandelt (Stopka & Urban, 2017, S. 459). Das Kapital aus der Innenfinanzierung kommt vom Unternehmen selbst z.B. durch die Bildung von Rückstellungen oder dem Abschreibungspotential, da es hier zu folgenden Buchungssätzen kommt: Aufwand an Rückstellungen oder Aufwand an Wirtschaftsgut. In Höhe dieses Aufwands wird dann der Gewinn gemindert und es muss hierauf keine Steuern gezahlt werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3 : Schematische Darstellung der Innenfinanzierung

Eine Möglichkeit der Innenfinanzierung ist die Gewinnthesaurierung. Hierbei werden erzielte Gewinne nicht ausgeschüttet, sondern auf das neue Geschäftsjahr übertragen (Erdmann & Krupp, 2018, S. 492).

Dem gegenüber steht die stille Selbstfinanzierung. Welche durch Thesaurierung des nicht ausgewiesenen Gewinns erfolgt. Diese realisierten Gewinne werden nicht offen im Jahresabschluss ausgewiesen. Es besteht eine stille Selbstfinanzierung, wenn durch eine Unterbewertung der Aktiva / Vermögen oder Überbewertung der Passiva / Kapital stille Reserven gebildet werden (Stopka & Urban, 2017, S. 466). Stille Reserven können anhand des folgenden Beispiels eines niedrigen Wertansatzes eines Wirtschaftsguts verdeutlicht werden. Ein PKW wird im Jahr eins für Anschaffungskosten mit 100 Geldeinheiten angeschafft. Die Nutzungsdauer beträgt fünf Jahre, wonach die jährliche AfA 20 Geldeinheiten beträgt. Nach drei Jahren Nutzungsdauer ist eine kumulierte AfA in Höhe von 60 Geldeinheiten angefallen und am Ende des Jahres drei beträgt der Buchwert des PKW 40 Geldeinheiten. Der PKW wird am Ende des Jahres drei für 50 Geldeinheiten verkauft. Somit existieren 10 Geldeinheiten stille Reserven (Veräußerungserlös 50 Geldeinheiten ./. 40 Geldeinheiten Buchwert des PKW).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4 : Bilanzpolitische Maßnahmen zur Bildung stiller Reserven

Quelle: in Anlehnung an: (Stopka & Urban, 2017, S. 467).

Abschreibungen verteilen buchhalterisch die Anschaffungskosten eines Vermögensgegenstands auf seine Laufzeit. Diese wird durch die AfA-Tabelle definiert. Die Abschreibungskosten werden in die Produktkosten einkalkuliert und somit über die Umsatzerlöse dem Unternehmen wieder zugeführt (Erdmann & Krupp, 2018, S. 394).

[...]

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Grundlagen des Working Capital Managements. Eine effektive Form der Innenfinanzierung von Unternehmen
Hochschule
European Management School (EMS)
Note
1.8
Autor
Jahr
2019
Seiten
22
Katalognummer
V1147069
ISBN (eBook)
9783346539076
ISBN (Buch)
9783346539083
Sprache
Deutsch
Schlagworte
grundlagen, working, capital, managements, eine, form, innenfinanzierung, unternehmen
Arbeit zitieren
Fabian Roch (Autor:in), 2019, Grundlagen des Working Capital Managements. Eine effektive Form der Innenfinanzierung von Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1147069

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