Diese Arbeit beschäftigt sich zunächst einmal mit dem Grundgedanken
des Projektmanagements. Wir werden dabei näher an den Begriff „Projekt“
eingehen, sowie auf die Bedeutung von Projektmanagement. Anschließend
wollen wir erläutern, warum Projektorganisation in der Krankenkasse
durchgeführt wird. Dabei greifen wir auf ein Beispiel aus der
Praxis der Gesetzlichen Krankenversicherung, dem CRM – Projekt zurück.
Wir durchleuchten die Gründe für das CRM – Projekt, die Anforderungsanalyse
sowie den weiteren Projektverlauf. Im Anschluss daran
werden wir die Grundlagen der Projektplanung darstellen. In diesem
Kapitel stellen wir sowohl die Einbettung der Projektplanung in den Projektablauf dar, sowie die Aufgabenplanung und Ablauf- und Terminplanung
im Projekt dar.
Im weiteren Verlauf dieser Arbeit soll dann ein weiterer wichtiger Punkt
der Projektplanung, das Risikomanagement, aufgeführt werden. Hier
wird zunächst mal der Begriff „Risiko“ erklärt, sowie die verschiedenen
Phasen, wie Risikoanalyse, -bewertung und -absicherung. Anschließend
werden die Maßnahmen erörtert. Dabei werden v.a. die Punkte
der Maßnahmenplanung, -bewertung und das Risiko Controlling genauer
dargestellt.
Abschließend folgt dann noch ein Fazit, wo die wichtigsten Kenntnisse
noch einmal kurz zusammengefasst werden.
[...]
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Grundgedanken zum Projektmanagement
2.1. Projektbegriff und Projektmanagement
2.2. Bedeutung von Projektmanagement
3. Warum Projektorganisation in einer Krankenkasse?
3.1. Projektorganisation am Beispiel des Customer Relationship Management Projekts
3.1.1. Gründe für die Aufnahme des CRM Projektes
3.1.2. Anforderungsanalyse im CRM Projekt
3.1.3. Weiterer Projektverlauf
4. Projektplanung
4.1. Grundlagen der Planung
4.2. Einbettung der Projektplanung in den Projektablauf
4.2.1. Aufgabenplanung in Projekten
4.2.2. Ablauf- und Terminplanung im Projekt
4.3. Risikomanagement
4.3.1. Ausgestaltung des Risikomanagementsystems
4.3.2. Der Begriff „Risiko“
4.3.3. Risikoanalyse
4.3.4. Risikobewertung
4.3.5. Risikoabsicherung
4.3.5.1. Maßnahmenplanung
4.3.5.2. Maßnahmenbewertung
4.3.5.3. Risiko Controlling
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Anwendung von Projektmanagement-Methoden in der gesetzlichen Krankenversicherung, um komplexe Vorhaben trotz starrer Linienstrukturen effizient zu realisieren. Dabei steht die systematische Organisation, Planung und Absicherung von Projekten unter Berücksichtigung eines konkreten Praxisbeispiels im Vordergrund.
- Grundlagen und Bedeutung des Projektmanagements
- Notwendigkeit von Projektorganisation in Krankenkassen
- Praxisbeispiel: Einführung eines Customer Relationship Management (CRM) Systems
- Methoden der Projektplanung und Aufgabenstrukturierung
- Umfassendes Risikomanagement zur Sicherung des Projekterfolgs
Auszug aus dem Buch
4.3.2. Der Begriff „Risiko“
Die Definition des Begriffes „Risiko“ ist sehr umfangreich und weitrei-chend. Eine kurze und präzise Beschreibung lautet wie folgt:
Die Entscheidungen eines Wirtschaftssubjektes über ein wirtschaftli-ches Verhalten führen im Regelfall nicht zu einem eindeutigen Ergeb-nis, sondern es verursacht eine Vielzahl von Ergebnismöglichkeiten, die jeweils mit (bekannten oder unbekannten) Wahrscheinlichkeiten eintre-ten.32
Hier wird erklärt, dass die Ergebnisse einer Handlung nicht genau vor-hersehbar und kalkulierbar sind. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zwei Gründe sind aber ausschlaggebend:
1. äußere Einflüsse
2. keine oder unvollkommene Information => Ungewissheit
Bei äußeren Einflüssen handelt es sich um Umwelteinflüsse, die die Ergebnisse des Handelns unübersehbar machen. Dabei kann es sich um natürliche Umwelteinflüsse handeln (z.B. Sturm, Hagel usw.), tech-nische Umwelteinflüsse handeln (z.B. Versagen technischer Anlagen), wirtschaftliche Umwelteinflüsse handeln (z.B. Aktionen von Konkurren-ten) oder auch gesellschaftliche Umwelteinflüsse handeln (z.B. neue Gesetze). Wenn diese Einflüsse unvorhersehbar sind, handelt es sich um Zufälle.33
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik starrer Strukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung ein und begründet die Notwendigkeit von Projektmanagement anhand eines CRM-Beispiels.
2. Grundgedanken zum Projektmanagement: In diesem Kapitel werden grundlegende Definitionen von Projekten und die allgemeine Bedeutung des Projektmanagements als Führungsprozess erörtert.
3. Warum Projektorganisation in einer Krankenkasse?: Hier wird analysiert, warum die klassische Linienorganisation in Krankenkassen oft nicht ausreicht und wie Projektorganisation als ergänzende Form Mehrwerte schafft.
4. Projektplanung: Dieses Kapitel behandelt detailliert die Phasen der Planung, Aufgabenstrukturierung, Terminierung sowie das systematische Risikomanagement.
5. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die Unverzichtbarkeit von Projektmanagement als systematisches Instrument in Krankenkassen.
Schlüsselwörter
Projektmanagement, Gesetzliche Krankenversicherung, Projektorganisation, Projektplanung, Risikomanagement, CRM, Softwareprojekt, Risikobewertung, Risikoanalyse, Aufgabenplanung, Terminplanung, Prozessmanagement, Systematik, Effizienz, Kundenbindung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung und Anwendung von Projektmanagement-Methoden innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung zur besseren Bewältigung komplexer und abteilungsübergreifender Aufgaben.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit fokussiert sich auf den Projektbegriff, die Notwendigkeit von Projektorganisation, die verschiedenen Phasen der Projektplanung sowie ein fundiertes Risikomanagementsystem.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Projektmanagement als ergänzende Organisationsform genutzt werden kann, um Vorhaben wie die Einführung eines CRM-Systems in einer Krankenkasse erfolgreich und effizient zu gestalten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema, ergänzt durch eine praktische Fallanalyse am Beispiel des CRM-Projekts der Siemens Betriebskrankenkasse.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen des Projektmanagements, die spezifische Situation in Krankenkassen, die Phasen der Projektplanung (einschließlich Aufgaben- und Terminplanung) sowie ein detailliertes Risikomanagement-Modell erarbeitet.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Projektmanagement, Risikomanagement, Gesetzliche Krankenversicherung, Projektorganisation und CRM-System.
Warum wird das Beispiel des CRM-Projekts der SBK herangezogen?
Es dient als praktisches Anschauungsobjekt, um die Relevanz von Projektmanagement bei der Einführung neuer Software-Lösungen in einem realen Krankenkassen-Umfeld zu demonstrieren.
Welche Bedeutung hat das Risikomanagement in diesem Kontext?
Risikomanagement wird als unverzichtbarer Bestandteil gesehen, um während der Projektlaufzeit Unsicherheiten zu minimieren und den Erfolg kritischer Vorhaben durch präventive und korrektive Maßnahmen zu sichern.
Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Projektrisiken?
Es wird zwischen projektspezifischen Risiken, die eher einmalig auftreten, und projektunspezifischen Risiken, die in verschiedenen Projekten wiederkehren können, differenziert.
Welche Phasen des Risikomanagements werden beschrieben?
Die Arbeit beschreibt die Phasen der Risikoanalyse, der Risikobewertung und der Risikoabsicherung, welche wiederum in Maßnahmenplanung, Maßnahmenbewertung und Risiko-Controlling unterteilt werden.
- Quote paper
- Sadik Altindal (Author), 2007, Anwendung des Projektmanagements in der gesetzlichen Krankenversicherung - unter besonderer Betrachtung der Organisation, Planung und des Risikomanagements, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114716