Geschichte, Erscheinungsform, Status und Probleme des Französischen in Quebec


Seminararbeit, 2003
31 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichte Quebecs von der Entdeckung bis 1763

3. Sprachenrecht

4. Die Stille Revolution

5. Das Französische in Quebec
5.1. Genese des Französischen in Quebec
5.2. Besonderheiten
5.2.1. Bewahrung der älteren Sprachstufe
5.2.1.1. Aussprache
5.2.1.2. Morphologie
5.2.1.3. Syntax
5.2.1.4. Wortschatz
5.2.2. Bewahrung regionaler Eigenheiten
5.2.2.1. Aussprache
5.2.2.2. Wortschatz
5.2.3. Substrate und Adstrate
5.2.3.1. Amerindianismen
5.2.3.2. Anglizismen
5.2.4. Neologismen
5.2.5. Wortschatzlücken im „Français québécois“

6. Das „Office de la langue française“ (OLF)

7. Schlussbetrachtung

8. Bibliographie

1 Einleitung

Welchen Status hat die französische Sprache außerhalb Frankreichs? Diese Frage ist sehr interessant. Wenn man sich jedoch auch mit den Umständen beschäftigt, die zu der Verbreitung des Französischen in der Welt geführt haben und die Entwicklung der Sprache dort beobachtet, insbesondere die Weiterentwicklung der Sprache auf einem anderen Kontinent, findet man kaum ein schöneres Beispiel als die Provinz Quebec. Denn Quebec ist das einzige Gebiet außerhalb Europas, in dem das Französische die Muttersprache des überwiegenden Teils der Bevölkerung ist.

Vom Mutterland Frankreich völlig isoliert, hat es die französische Sprache in Quebec, umgeben von anglophonen Gebieten, schwer gehabt, sich durchzusetzen.

Wie kann sich eine Sprache unter diesen Bedingungen durchsetzen und worin unterscheidet sie sich von dem in Frankreich gesprochenen Französisch?

Nachdem ich zunächst auf die Geschichte Quebecs eingehen werde, berücksichtige ich ebenso die Genese des „Français québécois“.

Weiterhin fand ich es wichtig, die Konflikte zwischen den Frankophonen und den Anglophonen in der Provinz zu thematisieren und auf die Sprachenfrage im geschichtlich-rechtlichen Kontext einzugehen. Denn im Gegensatz zu anderen Gebieten auf dem nordamerikanischen Kontinent, in denen sich die französische Sprache nicht durchsetzen konnte, haben es die Einwohner Quebecs erreicht, die Provinz zu einem französisch einsprachigen Territorium zu machen.

Danach soll das Kapitel des heutigen „Français québécois“ eine Rolle spielen, in dem ich beantworten werde, inwieweit es sich im Bereich der Lexik, der Phonetik, der Morphologie und der Syntax vom Französischen in Frankreich unterscheidet. Besonders die Regionalismen und Archaismen, die für vom Mutterland isolierte Sprachgebiete so typisch sind, sollen hier deutlich werden.

Ich werde mich nicht darauf beschränken, die Unterschiede aufzuzeigen, sondern auch den Sub- und Adstrateinfluss behandeln, der auf das „Français québécois“ in erster Linie im Bereich des Wortschatzes eingewirkt hat. Außerdem werde ich ebenfalls kurz auf Neolo-gismen und Lücken im Wortschatz dieser regionalen Varietät des Französischen eingehen.

Abschließend gebe ich einen kurzen Überblick über die Normierung der französischen Sprache durch das „Office de la langue française“ in Quebec. Dieses Thema ist wesentlich, gerade weil es diese Art von Sprachenpflege in den anderen Gebieten Nordamerikas mit frankophoner Bevölkerung nicht gegeben hat.

2 Geschichte

Der historische Ursprung der Provinz Quebec liegt im Jahre 1535, als der französische Entdecker Jacques Cartier das Gebiet um das heutige Québec für Frankreich einnahm. Der Name dieses Gebietes war zunächst „Stradacona“, doch die dort ansässigen Algonkin-Indianer nannten es „Kebec“, was „Verengung der Wasser“ bedeutet und der Lage Quebecs entspricht.

Quebec liegt genau am Zusammenfluss der Flüsse St. Charles und St. Lorenz. An dieser Stelle ist der St. Lorenz "nur" einen Kilometer breit, was der Stadt ihren Namen gab.

Eine dauerhafte Besiedlung des Gebiets erfolgte jedoch erst nach der Gründung der gleichnamigen Stadt durch Samuel de Champlain im Jahre 1608, der dort einen kleinen Pelzhandelsposten errichtete, was ihm noch heute mit einem Denkmal vor dem Château Frontenac gedankt wird.

Aus dem Pelzhandel und der Fischerei erwuchs ein neues Interesse des französischen Königs an dem Gebiet. Quebec wurde rasch zum Verwaltungszentrum der „Nouvelle-France“.

1629 wurde Quebec trotz seiner strategisch günstigen Lage auf einer 93m hohen Anhöhe erstmals von den konkurrierenden Engländern eingenommen, aber im Frieden von St-Germain wieder an Frankreich zurückgegeben.

Nach der Gründung der Stadt Quebec folgten die Gründung von Trois-Rivières 1634 und Montreal 1642. Die Verwaltung der neuen Kolonie wurde vom König zunächst einer Monopolkompanie unterstellt, die Grund und Boden wie in einem Feudalsystem an Kolonisten abtrat.

Der Zustrom an Siedlern aus dem Mutterland war sehr gering, denn die „Nouvelle-France“ war kein günstiges Auswanderungsland und stellte wegen der starken Präsenz der Jesuiten auch kein Hoffnungsgebiet für Protestanten dar. Erst ab 1663, als die Verwaltung der Kolonie wieder vom Mutterland übernommen wurde, stieg die Zahl der Zuwanderer. Zum einen wurden wegen der Bedrohung durch die Irokesen Anfang der 60er Jahre 1000 Soldaten in das Land geschickt, von denen etwa die Hälfte als Kolonisten dort blieb. Zum anderen wurden zwischen 1663 und 1673 ca. 800 junge Waisenmädchen (les filles du roi) nach Kanada geschickt, um den Überhang an männlichen Bewohnern auszugleichen und das Bevölkerungswachstum voranzutreiben. Insgesamt verließen zwischen Anfang des 17. Jahrhunderts und 1760 ca.10.000 Franzosen ihre Heimat, um sich in Kanada anzusiedeln. Ein Großteil der französischen Einwanderer kam im 17. Jahrhundert aus der Normandie (18,5%), und dem Bereich der Ile-de-France/Paris (14,7%). Auch im 18. Jahrhundert waren diese Herkunftsregionen vorrangig.[1] In den folgenden Jahren stieg die Geburtenrate in Quebec stark an, so dass man 1760 schon 70.000 Bewohner in der Kolonie zählte. Bis zur Eroberung durch Großbritannien wurde die Entwicklung der Kolonie im Wesentlichen von der kolonialen Bourgeoisie, d.h. von Grundherren und den durch Pelzhandel reichgewordenen Händlern und Geschäftsleuten, sowie vom Militär und der katholischen Kirche bestimmt.

1756 kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen französischen Siedlern und den benachbarten englischen Kolonien, den späteren USA. Während des 7-jährigen Krieges zwischen England und Frankreich belagerte die englische Armee Quebec. Sie schlugen die Truppen des Marquis de Montcalm am 13. September 1759 in der Schlacht auf der Ebene von Abraham. Ein Jahr später fiel Montreal ebenfalls in die Hände der britischen Truppen. Damit war die Eroberung durch Großbritannien beendet. Im Vertrag von Paris 1763 überließ der französische König dem britischen Souverän das eigentliche Kanada und ganz Louisiana östlich des Mississippi.

Die neue britische Obrigkeit zog es vor, die sozialpolitischen Strukturen Quebecs weitgehend unverändert zu lassen. Da das französische Verwaltungs- und Militärpersonal nach der Eroberung durch die Briten abgezogen waren, breitete sich bei den Siedlern ein Gefühl der Isolation aus, welches sich die Kirche zunutzen machte, um immer mehr in die Rolle einer Führungsinstitution Französisch-Kanadas hineinzuwachsen.

3 Die Sprachenfrage

Nach der Eroberung durch britische Truppen war die Verwendung der französischen Sprache eine Selbstverständlichkeit. Allerdings war die Andersartigkeit der neuen Provinz hinsichtlich Sprache, Kultur, Religion in dem Vertrag von Paris 1763 nicht gesetzmäßig verankert.

Der erste Gouverneur der Provinz, Murray, wurde eher aus Einsicht in die Notwendigkeit zum Fürsprecher der „affaires francophones“, trotz der ihm aufgetragenen Assimilationspolitik. Er sprach sich für die Zulassung der Frankophonen zu öffentlichen Ämtern und für das Recht auf den Gebrauch der Muttersprache aus.

Seinem Nachfolger Carleton gelang es sogar, die Regierung in London davon zu überzeugen, das französische Zivilrecht in Quebec wieder einzuführen.

Mit der Quebec-Akte 1774 wurde die freie Ausübung der römisch-katholischen Religion und die französische Zivilgerichtsbarkeit wieder eingeführt. So war die französische Sprache für den Bereich der Rechtssprechung und Gerichtsbarkeit abgesichert. Es galt jedoch immer noch, dass Anordnungen und Erlasse in englischer und französischer Sprache publiziert wurden. Die Rechte, die den Frankophonen durch die Quebec-Akte zugesprochen worden waren, wurden mit der Zeit durch den Zustrom englischer Loyalisten gefährdet. Denn durch den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg kamen viele Zuwanderer nach Quebec. Diese weigerten sich, die Bestimmungen der Quebec-Akte widerspruchslos zu akzeptieren.

Mit der Konstitutionsakte 1791 wurde das aus zwei Provinzen bestehende „Dominion of Canada“ geschaffen und das Land in Ober- und Unterkanada geteilt. Die Provinz Unterkanada entsprach weitgehend dem Gebiet des heutigen Quebec.

Trotz der weiterhin praktizierten Zweisprachigkeit blieb dem Französischen der Status als offizielle Sprache für den parlamentarisch-juristischen Bereich versagt. Die geographische Trennung der beiden Provinzen hat zweifellos auch das Gefühl der Eigenständigkeit gefördert und zum Entstehen eines nationalen Selbstbewusstseins beigetragen. Die Französische Revolution hatte endgültig die Trennung vom Mutterland bewirkt, und von da an ging es den Frankokanadiern um das Überleben und die Absicherung der französischen Sprache. Der demographische Rückhalt dafür war durch die hohe Geburtenrate geschaffen, welche die frankokanadische Bevölkerung in Unterkanada zwischen 1763 und 1814 von 65.000 auf 335.000 anwachsen ließ (revanche des berceaux). Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts hatte jede frankokanadische Familie durchschnittlich 11 überlebende Kinder.

Als die Pläne der Regierung bekannt wurden, beide Provinzen wieder zu vereinigen, brachen die Konflikte um die Sprachenfrage erneut auf, da die Regierung in London an ihren Assimilationsabsichten festhielt und dem Französischen keine legale Grundlage zugestehen wollte. Die Frankophonen waren unzufrieden, denn die Landbevölkerung verarmte mehr und mehr und es gab wenig Aufstiegschancen für die Frankokanadier, weil die Engländer alle Führungspositionen besetzt hatten.

Ein Aufstand unter der Führung Papineaus 1837-1838 mit dem Ziel, die Gleichberechtigung für die Frankokanadier zu erreichen, setzte zwar in London Überlegungen bezüglich der Kolonialpolitik in Gang, es wurde aber eine Entscheidung zugunsten der strikten Assimilationspolitik getroffen. Politisch sah die Regierung in London in der Wiedervereinigung das einzige Mittel, um ihre Ziele zu verwirklichen, denn damit ergäbe sich eine zahlenmäßige Überlegenheit von 550.000 zu 450.000 für die Engländer.

1840 kam es in London dann zur Unionsakte, die 1841 in Kraft trat und im Artikel 41 das Englische zur einzigen Amtssprache der vereinigten Provinzen erhob. Schon 1845 ging ein Antrag nach London, den Artikel 41 aufzuheben, was allerdings erst 1848 geschah.

1849 hielt Gouverneur Lord Elgin zur Eröffnung seiner Legislaturperiode erstmals die Thronrede zunächst in Französisch, dann in Englisch. Damit hatte die französische Sprache offiziell ihren Platz wieder eingenommen.

Im Jahre 1867 entstand der kanadische Staat in seiner modernen bundesstaatlichen Form. Der „Constitution Act“ legte weiterhin die Zweisprachigkeit fest und Englisch und Französisch waren im Bundesparlament und im Parlament in Quebec gleichberechtigt.

Bis ins 20. Jahrhundert veränderte sich der Status der französischen Sprache kaum. Erst in der 2. Hälfte des Jahrhunderts wurde den Frankophonen stärker bewusst, dass sie von einer anglophonen Mehrheit dominiert wurden. Denn die Frankophonen hatten noch lange nicht das gleiche Bildungsniveau wie die Anglophonen und diese besaßen ebenfalls die besseren Arbeitsplätze. Auffallend war auch, dass die Frankophonen für den sozialen Aufstieg Englischkenntnisse benötigten, umgekehrt brauchten die Anglophonen jedoch keine Französischkenntnisse. Durch die Industrialisierung und die Landflucht war ein frankophones städtisches Arbeiterproletariat entstanden. Tatsächlich lebten 1880 ca. 80% der Frankophonen auf dem Land, 1930 waren es nur noch 37% und dieser Trend setzte sich bis in die 60er Jahre fort.

Nach der „Révolution tranquille“ in den 60er Jahren, auf die ich im Kapitel 4 näher eingehen werde, beschäftigte man sich mit der Frage, wie man das Französische wieder zu einer auf allen Gebieten verwendeten Sprache machen könnte. Der kanadische Bundesstaat setzte sich in dieser Frage für den Ausbau der Zweisprachigkeit ein.

1969 trat die „Loi sur les langues officielles“ in Kraft, um die Benachteiligungen der Frankophonen aus der Welt zu schaffen und die Zweisprachigkeit auf alle Ebenen der Verwaltung auszudehnen.

In Quebec dagegen wurde nach und nach versucht, die territoriale französische Einsprachigkeit durchzusetzen. Denn in den 60er Jahren war in Quebec erstens ein zahlenmäßiger Rückgang der Frankophonen zu verzeichnen, der durch die Assimilation an die englische Sprache und Kultur, sowie eine Abnahme der Geburtenrate verursacht wurde, zweitens gab es eine große Diskussion um die Schulsprachenfrage. Die Einwanderer weigerten sich, sich an die französische Kultur zu assimilieren. Für sie stand fest, dass ihre Kinder in englischsprachige Schulen gingen. Das englischsprachige Schulwesen wurde zudem noch hauptsächlich durch Steuergelder der frankophonen Bevölkerung finanziert, was dieser verständlicherweise missfiel.

1969 wurde zur Lösung dieser Konflikte die „Loi pour promouvoir la langue française au Québec“ verabschiedet. Dieses Gesetz machte das Französische zu einem Pflichtfach in der Schule. Die Frankophonen waren jedoch immer noch nicht zufrieden, denn die Sprache, in der die Einschulung erfolgte, war weiterhin frei wählbar.

1974 machte die „Loi sur la langue officielle“ das Französische zur offiziellen Sprache in Quebec und verfügte, dass auf öffentlichen Aushängen und Schildern das Französische zu verwenden sei. Außerdem wurden Unternehmen dazu verpflichtet, Französisierungs-programme einzuführen und der Zugang zu englischen Schulen wurde von ausreichenden Sprachkenntnissen abhängig gemacht.

1977 wurde Quebec mit der „Loi 101“, der „Charte de la langue française“ offiziell zu einem einsprachig französischem Territorium. Abgesehen von diesem neuen Gesetz wurden die Bestimmungen der „Loi sur la langue officielle“ von 1974 verschärft. Zum Beispiel durften Kinder nur noch dann öffentliche englische Schulen besuchen, wenn eines der Elternteile bereits in Quebec englisch eingeschult worden war.

Die „Charte de la langue française“ ist heute noch offiziell gültig. Allerdings mussten im Laufe der Zeit mehrere Bestimmungen geändert werden.

1979 wurde die Bestimmung über den alleinigen offiziellen Charakter von französischsprachigen Gesetzestexten aufgehoben, wie er in der Verschärfung der „Loi sur la langue officielle“ festgelegt worden war, denn diese Bestimmung war unvereinbar mit dem Prinzip der Zweisprachigkeit wie es im „Constitution Act“ 1867 erklärt worden war. Auch die Schulzugangsbestimmungen und die Regelung über die ausschließliche Verwendung des Französischen auf Beschilderungen mussten aufgehoben werden, weil sie als verfassungswidrig erkannt wurden. Die heute gültige Version der „Charte“ stammt von 1993.

Mittlerweile ist das Französische in Quebec für mehr als 80% der Bevölkerung nicht nur Muttersprache, sondern auch spontanes Kommunikationsmittel.

[...]


[1] Pöll, Bernhard. Französisch außerhalb Frankreichs, Tübingen 1998, p.71, Tab.2

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten

Details

Titel
Geschichte, Erscheinungsform, Status und Probleme des Französischen in Quebec
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf  (Romanisches Institut)
Veranstaltung
Französisch außerhalb Frankreichs: Verbreitung, Geschichte, Struktur
Note
2,0
Autor
Jahr
2003
Seiten
31
Katalognummer
V11472
ISBN (eBook)
9783638176286
ISBN (Buch)
9783638641869
Dateigröße
579 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geschichte, Erscheinungsform, Status, Probleme, Französischen, Quebec, Französisch, Frankreichs, Verbreitung, Struktur
Arbeit zitieren
Vanessa Schweppe (Autor), 2003, Geschichte, Erscheinungsform, Status und Probleme des Französischen in Quebec, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11472

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