„Ich habe in Erfahrung gebracht, dass das Wort Stunt ,,Kunststück“ bedeutet, und Kunst kommt von Können und Können von Lernen. Kurzgefasst: Wagemut gekoppelt mit Vorsicht […] eine Actionszene sollte wie eine Choreographie erarbeitet werden.“, so beschreibt Evelyne Gutkind-Bienert – Deutschlands erste Stuntfrau – ihren Beruf.1 Der Stunt ist ein Kunststück. Das soll Teil meiner Hausarbeit sein und dabei klären, wie er sich entwickelte und in welcher Verbindung er zur Filmwerbung oder sogar zur Werbung allgemein steht. Ich möchte Fragen klären wie: Welche Arten von Stunts gibt es? Wie entwickelte sich die Filmwerbung und welche Formen gibt es? Was sind Stars im Film und in welcher Verbindung stehen sie zum Stunt? Ebenfalls möchte ich Zusammenhänge von Stuntman und Star sowie Star und Filmwerbung näher beleuchten. In meinem letzten Abschnitt erläutere ich eine zweite Art des Stunt, den Werbestunt.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
1. Der Stunt
1.1 Definition des Stunt
2. Filmwerbung
2.1 Entwicklung und Theorie
2.2 Formen der Filmwerbung
2.2.1 Plakatwerbung für den Film
2.2.2 Trailer für den Film
2.3 Stars in der Filmwerbung
3. Der Stunt im Film
3.1 Entwicklung des Stunt im Film
3.2 Der Beruf Stuntman
4. Der Werbestunt
5. Zusammenfassung
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle und Bedeutung des Stunts im Kontext der Filmwerbung und des Films. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie der Stunt als "Kunststück" sowohl zur Fesselung des Publikums als auch als werbliches Instrument eingesetzt wird und welche Wechselwirkungen zwischen Filmstars, Stuntmen und verschiedenen Werbeformen bestehen.
- Definition und historische Entwicklung des Stunts
- Methoden und Theorien der Filmwerbung
- Die Bedeutung von Stars als Werbeträger und Identifikationsfiguren
- Das Berufsbild des Stuntmans
- Die Funktion und Inszenierung des Werbestunts
Auszug aus dem Buch
1.1 Definition des Stunt
Um sich der Bedeutung des Wortes Stunt bewusst zu werden, soll eine genauere Erklärung erfolgen. Es gibt mehrere Bedeutungen, die sich in meiner Hausarbeit aber auf nur zwei für mich wichtige und für die Bearbeitung des Themas notwendige reduzieren. Das Wort Stunt kommt aus dem Englischen und heißt soviel wie Kunststück oder genauer, gewagtes gefährliches Kunststück. Das Wort ist jedoch schon sehr eingedeutscht und wird vorrangig in Bezug auf Filmaufnahmen verwendet. Bei Dreharbeiten wird für eine gefährliche Szene ein Stuntman oder eine Stuntwoman eingesetzt, um die Rolle des Darstellers zu übernehmen.
Da Darsteller in einem Film mit einem so gering wie möglichen Verletzungsrisiko arbeiten sollen. Undenkbar, würde ein hoch bezahlter Schauspieler während der Dreharbeiten ausfallen, denn der Erfolg des Filmes hängt davon ab und könnte ein Filmproduktionsunternehmen finanziell stark belasten. Ein Stuntman oder eine Stuntwoman studiert die entsprechende Rolle des Darstellers und vollführt mit technischem Fachwissen und körperlicher Fitness eine gefährliche Szene professionell und unverletzt. Stuntman oder Stuntwoman ist ein Beruf und somit für Talente und Perfektionisten gleichermaßen eine Berufung. Sie sind meist Kampfsportler und Techniker in einem und arbeiten im Team. Der Beruf Stuntman gehört zu den gefährlichsten Berufen überhaupt.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Einführung in die Thematik des Stunts als Kunststück sowie Erläuterung der Zielsetzung der Hausarbeit.
1. Der Stunt: Definition des Stunt-Begriffs und dessen Bedeutung für den modernen Film sowie die Einführung des Begriffs Werbestunt.
2. Filmwerbung: Analyse der theoretischen Grundlagen der Filmvermarktung und Untersuchung von Werbeformen wie Plakaten und Trailern.
3. Der Stunt im Film: Betrachtung der historischen Entwicklung von Actionszenen und dem professionellen Anforderungsprofil an Stuntmen.
4. Der Werbestunt: Erörterung der gezielten Nutzung von Aufsehen erregenden Aktionen in der Öffentlichkeit zu Werbezwecken.
5. Zusammenfassung: Synthese der Erkenntnisse über die Wechselwirkungen zwischen Stars, Filmen und dem Einsatz des Stunts.
Schlüsselwörter
Stunt, Filmwerbung, Stuntman, Kinofilm, Filmstar, Werbegag, Plakatwerbung, Trailer, Marketing, Sensationslust, Aktionsinszenierung, Publicity, Unterhaltungsindustrie, Kamera, Filmerfolg
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse des Stunts und dessen vielfältigen Funktionen in der Filmbranche und der Werbung.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Zentrale Themen sind die historische Entwicklung des Stunts, die Bedeutung der Filmwerbung, die Rolle von Stars im Marketing und das spezifische Berufsbild des Stuntmans.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die Wechselwirkungen zwischen dem Stunt als spektakulärem Element im Film und als werblichem Instrument (Werbestunt) sowie die Bedeutung dieser Phänomene für den Erfolg eines Filmprojekts zu beleuchten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor stützt sich auf eine theoretische Aufarbeitung der Literatur, analysiert filmgeschichtliche Zusammenhänge und vergleicht verschiedene Werbeformen anhand von Beispielen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Filmwerbung, die Analyse der Formen (Plakat, Trailer), die Rolle des Stars sowie die detaillierte Untersuchung des Stunts im Film und als eigenständiger Werbegag.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Stunt, Filmwerbung, Stuntman, Filmstar, Werbegag, Marketing, Sensationslust und Filmerfolg.
Wie unterscheidet sich der Werbestunt von einem Stunt im Film?
Während der Stunt im Film primär der Gefahrdarstellung innerhalb der Handlung zur Fesselung des Zuschauers dient, nutzt der Werbestunt reale, oft schockierende oder außergewöhnliche Ereignisse in der Öffentlichkeit, um Interesse für ein Produkt oder einen Film zu wecken.
Welche Rolle spielt der Star im Kontext der Filmwerbung?
Der Star fungiert als Marke und Orientierungspunkt für das Publikum; sein Einsatz minimiert wirtschaftliche Risiken für Filmproduzenten und dient als zentrales Element in Werbekampagnen.
Warum ist der Beruf des Stuntmans laut Autor heute ein hochspezialisierter Beruf?
Da Stuntmen nicht nur körperliche Fitness und Kampfsportkenntnisse benötigen, sondern auch technisches Wissen über Metall, Stahlseile und Pyrotechnik, um gefährliche Szenen sicher und professionell umzusetzen.
- Quote paper
- Patrick Assmann (Author), 2008, Der Stunt in der Filmwerbung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114732