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Analyse zur Erhebung des Bedarfs an Betreutem Wohnen in Wolfsburg

Titre: Analyse zur Erhebung des Bedarfs an Betreutem Wohnen in Wolfsburg

Mémoire (de fin d'études) , 2007 , 131 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Moritz Krause (Auteur)

Santé - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Ausgangssituation
Alle Bevölkerungsprognosen sagen einen deutlichen Rückgang der deutschen Gesamtbevölkerung voraus. Gleichzeitig durchläuft unsere Gesellschaft einen rapiden Alterungsprozess (demographischer Wandel), wobei sich auch die Struktur des Alter(n)s verändert und einem Modernisierungs- und Individualisierungsprozess unterliegt. Die demographische Entwicklung wird bedeutsame gesellschaftliche Veränderungen hervorrufen: Bis zum Jahr 2030 wird jeder dritte Bürger in Deutschland über 60 Jahre alt sein und die Zahl der älteren Menschen wird erstmals die Zahl der Jüngeren übertreffen. Der demographische Wandel führt somit zu einer neuen Gesellschaftsstruktur. Die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland kann dabei mit folgenden drei Hauptmerkmalen beschrieben werden:
1)Die Anzahl älterer Menschen steigt
Die Anzahl älterer Menschen nimmt absolut und relativ zu: Bis zum Jahr 2020 wird sich die Anzahl der über 60-Jahrigen von derzeit rund 19 (im Jahr 2000) auf knapp 23 Millionen erhöhen. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung wird von 23 % auf 28,5 % ansteigen; der Altenquotient wird sich von 41,3 auf 52,8 mit gravierenden Folgen für die Sozialversicherungssysteme erhöhen. Die Zahl der alleinstehenden Senioren wird im gleichen Zeitraum von rund 7,8 Mio. auf voraussichtlich 13,2 Mio. ansteigen. In den Städten wird die Zunahme der Seniorenhaushalte am stärksten ausfallen, da sich die jüngeren Haushalte eher im Umland einer Stadt ansiedeln, mit der Folge, dass die Städte zunehmend ,vergreisen’ werden. Das eigentliche Problem der demographischen Alterung ist jedoch die Tatsache, dass gleichzeitig die Anzahl der jüngeren Bevölkerung abnimmt.
2)Abnahme der Geburtenzahlen
Die Geburtenziffer ist seit vielen Jahren rückläufig und liegt unter dem Wert, der für eine stabile Reproduktion nötig wäre - hierdurch nimmt die Zahl der in Deutschland geborenen Kinder um etwa ein Drittel pro Generation ab. Zudem ist das Erstgebärendenalter gestiegen und 30 % der Frauen bekommen gar keine Kinder.
3)Zunahme der Lebenserwartung
Die durchschnittliche Lebenserwartung ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich angestiegen und wird auch zukünftig noch weiter ansteigen, mit der Folge, dass die Menschen und die Gesellschaft immer älter werden. Die Zunahme der Lebenserwartung wirkt sich besonders stark auf die Zahl der hochaltrigen Menschen in Deutschland aus. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangssituation

1.2 Problemstellung

2 Grundlagen der Untersuchung

2.1 Betreutes Wohnen

2.1.1 Vorbemerkung

2.1.2 Charakteristika des Betreuten Wohnens

2.1.2.1 Definition des Betreuten Wohnens

2.1.2.2 Bestandteile des Betreuten Wohnens

2.1.2.3 Organisations- und Angebotsformen des Betreuten Wohnens

2.1.3 Chancen und Vorteile des Betreuten Wohnens

2.1.4 Grenzen des Betreuten Wohnens

2.1.5 Kritik an Betreutem Wohnen

2.2 Leben und Wohnen im Alter

2.2.1 Lebenssituation im Alter

2.2.1.1 Vorbemerkung

2.2.1.2 Haushaltsstruktur, Familiensituation und soziale Netzwerke älterer Menschen

2.2.1.3 Gesundheit im Alter

2.2.1.4 Bedarf und Nachfrage nach haushaltsnahen Dienstleistungen im Alter

2.2.1.5 Finanzielle Verhältnisse im Alter

2.2.1.5.1 Einkommensquellen

2.2.1.5.2 Nettogesamteinkommen älterer Menschen

2.2.2 Wohnsituation im Alter

2.2.2.1 Aktuelle Wohnsituation älterer Menschen in Deutschland

2.2.2.2 Wohnqualität, Wohnbedürfnisse und Wohnpräferenzen im Alter

2.2.2.3 Umzugsbereitschaft älterer Menschen

2.2.3 Chancen für das Betreute Wohnen aus den Lebens- und Wohnsituation älterer Menschen für einen zukünftigen, nachfragegerechten Bedarf

2.3 Lebens- und Wohnsituation im Betreuten Wohnen

2.3.1 Vorbemerkung

2.3.2 Bewohnerstruktur und Gesundheitszustand der Bewohner

2.3.3 Umzugsmotive und Erwartungen beim Betreuten Wohnen

2.3.4 Angebot und Nutzung der Serviceleistungen

2.3.5 Finanzielle Situation der Bewohner und Preise des Betreuten Wohnens

2.3.6 Schlussfolgerungen aus den Lebens- und Wohnsituationen im Betreuten Wohnen

3 Analyse

3.1 Analyse des bestehenden Wohn- und Versorgungsangebotes für ältere Menschen in Wolfsburg

3.1.1 Wohnangebote für ältere Menschen in Wolfsburg

3.1.2 Ambulante Versorgungsangebote für ältere Menschen in Wolfsburg

3.2 Analyse der Entwicklung der Bevölkerung sowie der Anzahl von Pflege- und Hilfebedürftigen in Wolfsburg bis 2020

3.2.1 Vorausberechnung der Wolfsburger Bevölkerung bis 2020

3.2.1.1 Aktuelle Bevölkerung Wolfsburgs

3.2.1.2 Zukünftige Bevölkerung Wolfsburgs

3.2.2 Vorausberechnung der Anzahl Pflegebedürftiger in Wolfsburg bis 2020

3.2.2.1 Vorbemerkung

3.2.2.2 Pflegebedürftige Personen in Wolfsburg 2003

3.2.2.3 Vorausberechnung der Anzahl pflegebedürftiger Personen in Wolfsburg bis 2020

3.2.3 Vorausberechnung der Anzahl Hilfebedürftiger in Wolfsburg bis 2020

3.3 Vorausberechnung des zukünftigen Bedarfs an Betreutem Wohnen in Wolfsburg

3.3.1 Versorgungsniveaus mit Betreutem Wohnen

3.3.2 Potentialabschätzung für Betreutes Wohnen in Wolfsburg

4 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Ziel der Diplomarbeit ist es, auf Basis der aktuellen demographischen Entwicklung und der sozialen sowie finanziellen Lebenssituation älterer Menschen in Wolfsburg zu untersuchen, ob zukünftig ein erhöhter Bedarf an Angeboten für "Betreutes Wohnen" besteht und wie dieser bedarfsgerecht abgedeckt werden kann.

  • Analyse der demographischen Entwicklung in Wolfsburg bis zum Jahr 2020.
  • Erhebung des aktuellen Wohn- und Versorgungsangebotes für Senioren in der Stadt.
  • Untersuchung des Bedarfs an Betreutem Wohnen unter Berücksichtigung von Gesundheit, finanzieller Situation und Wohnbedürfnissen.
  • Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur bedarfsgerechten Erweiterung des Versorgungsangebots.

Auszug aus dem Buch

2.1.3 Chancen und Vorteile des Betreuten Wohnens

Betreutes Wohnen versucht die Vorteile des privaten Wohnens im Alter mit denen institutioneller Wohnformen zu verbinden. Es weist dabei sowohl individuelle als auch gesellschaftliche sowie allgemeine und spezielle Vorteile gegenüber den stationären Versorgungseinrichtungen auf:

Betreutes Wohnen versucht durch die Kombination aus altengerechter Wohnung, Betreuungs- und Serviceleistungen eine selbstständige Lebens- und Haushaltsführung der Bewohner, auch bei einem Nachlassen der körperlichen und geistigen Fähigkeiten oder im Falle von Hilfe- oder Pflegebedürftigkeit, zu erhalten oder wiederherzustellen und den Bewohnern ein möglichst langes Verbleiben in der eigenen Wohnung zu ermöglichen. Eine soziale Isolation der Bewohner wird durch eine kommunikationsfördernde und barrierefreie Gestaltung der Wohnanlage und des direkten Wohnumfeldes sowie der Förderung der Teilhabe am sozialen und gesellschaftlichen Leben verhindert. Soziale Betreuungsleistungen und Serviceleistungen verbessern die Lebensqualität der Bewohner bei zunehmenden Alter.

Betreutes Wohnen bietet Versorgungssicherheit durch Gewährleistung der notwendigen Unterstützung im hauswirtschaftlichen und pflegerischen Bereich. Der Betreuungsaufwand ist durch bedürfnis- und bedarfsgerechte Hilfen dabei so gering, die Leistungen so individuell wie möglich. Das Betreuungskonzept des Betreuten Wohnens ist als Alternative zu den Vollversorgungskonzepten in Pflegeheimen zu verstehen, bei denen durch Pauschalregelungen den Bewohnern die Möglichkeit einer selbstständigen Lebensführung genommen wird. Beim Betreuten Wohnen schränkt die Betreuung die selbstständige Lebensführung nicht ein, sondern erhält und ergänzt sie.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Ausgangssituation bezüglich des demographischen Wandels und Definition der Problemstellung für die Stadt Wolfsburg.

2 Grundlagen der Untersuchung: Theoretische Einordnung des Konzepts "Betreutes Wohnen" sowie Analyse der Lebens- und Wohnbedingungen älterer Menschen als Voraussetzung für den Bedarf.

3 Analyse: Bestandsaufnahme der Wolfsburger Angebote und Modellrechnung zur Bevölkerungs- und Bedarfsentwicklung bis 2020.

4 Fazit: Zusammenfassende Erkenntnisse sowie konkrete Handlungsempfehlungen für die zukünftige wohnungspolitische Planung in Wolfsburg.

Schlüsselwörter

Betreutes Wohnen, demographischer Wandel, Altenhilfe, Wolfsburg, Pflegebedarf, altersgerechtes Wohnen, Wohnungsmarkt, Senioren, Versorgungsgrad, soziale Netzwerke, Haushaltsstruktur, Bedarfsprognose, Lebensqualität, Wohnbaustrategie, ambulante Pflege.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den zukünftigen Bedarf an "Betreutem Wohnen" für Senioren in der Stadt Wolfsburg unter Berücksichtigung des demographischen Wandels.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themen umfassen die Definition und Konzepte des Betreuten Wohnens, die Lebens- und Wohnsituation im Alter sowie die Analyse des bestehenden lokalen Angebots in Wolfsburg.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es soll geklärt werden, ob Wolfsburg aufgrund der demographischen Entwicklung zukünftig mehr Betreutes Wohnen benötigt und wie ein solches Angebot bedarfsgerecht gestaltet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor verwendet eine Modellrechnung, um auf Basis der Bevölkerungsstruktur und Pflegequoten den zukünftigen Bedarf an Wohn- und Pflegeplätzen bis 2020 zu quantifizieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine Analyse des IST-Zustands in Wolfsburg und eine quantitative Prognose zur Bevölkerungs- und Pflegeentwicklung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit fokussiert auf Begriffe wie Betreutes Wohnen, Demographie, Wolfsburg, Pflegebedürftigkeit und Versorgungsplanung.

Warum ist das Betreute Wohnen in Wolfsburg aktuell problematisch?

Das aktuelle Angebot konzentriert sich zu stark auf das gehobene und Luxus-Preissegment, während Angebote im mittleren und unteren Bereich fehlen.

Welche Empfehlung gibt der Autor für neue Wohnanlagen?

Er empfiehlt die Schaffung von kombinierten Einrichtungen (Pflegeheim und Betreutes Wohnen) mit einer stärkeren Ausrichtung auf Einzelabrechnung statt Pauschalangeboten.

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Résumé des informations

Titre
Analyse zur Erhebung des Bedarfs an Betreutem Wohnen in Wolfsburg
Université
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel
Note
2,0
Auteur
Moritz Krause (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
131
N° de catalogue
V114769
ISBN (ebook)
9783640153602
ISBN (Livre)
9783640155286
Langue
allemand
mots-clé
Analyse Erhebung Bedarfs Betreutem Wohnen Wolfsburg
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Moritz Krause (Auteur), 2007, Analyse zur Erhebung des Bedarfs an Betreutem Wohnen in Wolfsburg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114769
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