Soziale Arbeit als Hilfe zur Lebensbewältigung am Beispiel der Erziehungsberatung


Hausarbeit, 2021

21 Seiten, Note: 1,0

Anonym


Leseprobe

Inhalt

Einleitung

1 Lebensbewältigung – eine Theorie der Sozialen Arbeit
1.1 Gegenstand und Aufgabe Sozialer Arbeit
1.1.1 Psychodynamische Dimension: Bewältigungsverhalten
1.1.2 Soziodynamische Dimension: Bewältigungskulturen
1.1.3 Gesellschaftspolitische Dimension: Bewältigungslage
1.2 Wissenschaftscharakter
1.3 Theorie/Praxis-Verhältnis
1.4 Gesellschaftliche und soziale Rahmenbedingungen
1.5 Adressat_innen
1.6 Organisation und Institutionen
1.7 Professionelle Handlungsmuster
1.8 Ethische Fragestellungen

2 Lebensbewältigung und Erziehungsberatung
2.1 Bewältigungskonstellationen der modernen Familie
2.2 Erziehungsberatung als Hilfe zur Thematisierung
2.3 Gründe für Erziehungsberatung mit Eltern
2.4 Das Konzept der Lebensbewältigung in der Erziehungsberatung

3 Fazit

Literaturverzeichnis

Einleitung

„Soziale Arbeit befähigt und ermutigt Menschen so, dass sie die Herausforderungen des Lebens bewältigen und das Wohlergehen verbessern.“ (DBSH 2016)

Bereits in der (Teil-)Definition von Sozialer Arbeit des DBSH wird Hilfe zur Lebensbewältigung eine hohe Bedeutung zugeschrieben. Gleichzeitig zieht sich ein theoretisch fundiertes Konzept durch die Soziale Arbeit, was genau diesen Begriff ins Zentrum rückt – das Modell der Lebensbewältigung, was sich seit der ersten Veröffentlichung von Lothar Böhnisch und Werner Schefold im Jahr 1985 zu einer Theorie Sozialer Arbeit entwickelt hat, die im Fachdiskurs an Relevanz gewonnen hat und immer wieder diskutiert wird. Im Zentrum steht das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft und die Bewältigung von kritischen Lebenskonstellationen in diesem Spannungsfeld. Das Konzept der Lebensbewältigung versteht sich als ein Theorie-Praxis-Modell, das nicht nur theoretische Grundlagen darlegt, sondern auch konkrete Handlungsaufforderungen an die Soziale Arbeit stellt. Gerade deshalb ist es auch für die Praxis Sozialer Arbeit anschlussfähig.

Im ersten Teil werde ich daher zunächst Böhnischs Theorie der Lebensbewältigung anhand der acht Theoriedimensionen der Topografie von Cornelia Füssenhäuser (2018b) aufschlüsseln, die „als Kristallisationspunkte sowohl disziplinärer als auch professionsgebundener Theoriebestimmung betrachtet werden“ (Füssenhäuser 2018b, S. 1735). Zuerst bestimme ich den Gegenstand Sozialer Arbeit generell, in diesem Zusammenhang stelle ich die drei Zonen des Bewältigungshandelns bzw. die Handlungsdimensionen vor, in denen Soziale Arbeit Hilfe zur Lebensbewältigung leisten soll und auf die ich den Fokus lege. Anschließend definiere ich den Wissenschaftscharakter genauer, lege das Theorie-Praxis-Verhältnis dar und gehe auf die gesellschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen von Sozialer Arbeit ein. Anknüpfend daran diskutiere ich die Lebenslagen und Lebensweisen der Adressat_innen und spreche die Organisation und Institutionen Sozialer Arbeit an. Abschließend konkretisiere ich die professionellen Handlungsmuster, wobei ich vor allem auf die Handlungsaufforderungen der Theorie der Lebensbewältigung in Form von professionellen Arbeitsprinzipien und Methoden eingehe, und erläutere schließlich ethische Fragestellungen, die sich ergeben.

Vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels, der sich als Ausgangspunkt von Böhnischs Theorie darstellt, stehen gerade auch Familien vor neuen, alltäglichen Herausforderungen, die sie bewältigen müssen. Nicht immer gelingt dies einwandfrei, was sich in familialen Konflikten äußert. Die Belastungen, die aus diesen Konflikten hervorgehen, sind häufig Gründe für Erziehungsberatung (EB) (vgl. Menne 2017b, S. 282). Um Veränderungsprozesse anzustoßen, ist ein bewältigungsorientierten Zugang zu den Familien notwendig. Daher werde ich im Rahmen dieser Hausarbeit herausarbeiten, wie familienbezogene Probleme vor dem Hintergrund heutiger Bewältigungsherausforderungen mit Hilfe des Bewältigungskonzepts aufgeschlossen werden können und welche Anhaltspunkte sich aus der Bewältigungsperspektive für die Beratungspraxis in der EB mit Eltern ergeben.

Dafür stelle ich in einem weiteren Schritt die EB als Handlungsfeld der Sozialen Arbeit, ihre Aufgabe und ihr Ziel knapp vor. Nachfolgend arbeite ich die Bewältigungsherausforderungen heraus, vor denen Familien allgemein als Hauptadressatenkreis der EB in der modernen Gesellschaft stehen. Diese bilden den Ausgangspunkt für Erziehungsberatung. In Bezug darauf stelle ich konkrete Anlässe, die Eltern in die EB führen dar und beantworte schließlich die Ausgangsfrage. In meinem Fazit fasse ich die gewonnenen Erkenntnisse und deren Bedeutung zusammen und zeige Grenzen und offene Fragen auf, die sich aus dem Bewältigungskonzept in der EB ergeben.

1 Lebensbewältigung – eine Theorie der Sozialen Arbeit

Die Entwicklungsgeschichte der Theorie der Sozialen Arbeit als Hilfe zur Lebensbewältigung begann im Jahr 1985 mit der Veröffentlichung von Lothar Böhnisch und Werner Schefold unter dem Titel „Lebensbewältigung. Soziale und pädagogische Verständigung an den Grenzen der Wohlfahrtsgesellschaft“. Im Mittelpunkt stand der gesellschaftliche Wandel, der Prozess der Individualisierung und die psychosozialen Folgen für den Menschen. Fragen nach der biografischen Handlungsfähigkeit in kritischen Lebenskonstellationen, hervorgerufen durch den Strukturwandel, rückten in der Weiterentwicklung in den Vordergrund (vgl. Kap. 1.1.1) (vgl. Stecklina/Wienforth 2020, S. 20 f.). Böhnisch baute seinen Ansatz in den folgenden Jahren (mit Hilfe von Wolfgang Schröer) zu einem mehrdimensionalem Konzept aus, das sich aus gesellschaftlicher, soziodynamischer und psychodynamischer Sicht mit dem Paradigma Lebensbewältigung auseinandersetzt (vgl. ebd., S. 11), sodass es heutzutage laut Böhnisch „die Herausforderungen, denen Soziale Arbeit in der zweiten Moderne ausgesetzt ist, konzeptuell aufnehmen kann“ (Böhnisch 2019, S. 9).

1.1 Gegenstand und Aufgabe Sozialer Arbeit

Böhnisch beschreibt „Sozialpädagogik/Sozialarbeit als institutionelles Ergebnis der industriellen Moderne“ (Böhnisch 2012, S. 219). In Anlehnung an Siegfried Bernfelds Definition von Erziehung als Reaktion auf die Entwicklungstatsache (vgl. Bernfeld 1925, zit. n. Böhnisch 2012, S. 219) definiert Böhnisch Sozialpädagogik/Sozialarbeit als „gesellschaftliche Reaktion auf die Bewältigungstatsache“ (Böhnisch 2012, S. 219). Die Entwicklungen in der zweiten Moderne, die soziale Desintegrationsprozesse hervorrufen und infolgedessen mit psychosozialen Bewältigungsproblemen einhergehen, habe die moderne Gesellschaft zu dieser Reaktion gezwungen. Böhnisch sieht Soziale Arbeit also als ein notwendiges Ergebnis der gesellschaftlichen Strukturprobleme. Die strukturell bedingte Dauerkrise lässt sich nicht aufheben, weshalb sie pädagogisch umgewandelt werden muss. Das bedeutet, statt das Ursprungsproblem aufzuheben, müssen die Auswirkungen an den einzelnen Individuen behandelt werden (vgl. ebd., S. 219).

Soziale Arbeit agiert menschenorientiert, indem sie sich auf die „sozial beschädigte Individualität des Menschen und die Neuformierung seiner sozialen Bezüge aus seiner Betroffenheit heraus“ (ebd., S. 219 f.) bezieht, was auch ihre Eigenständigkeit gegenüber der Sozialpolitik kennzeichnet. Mit Hinblick auf den Hintergrund gesellschaftlicher Arbeitsteilung wird zudem deutlich, dass Soziale Arbeit auch keine „Ablegerin der Pädagogik und Fürsorge ist“ (ebd., S. 220). Daraus lässt sich schließen, dass heutige Soziale Arbeit keine Sonderprobleme, sondern biografische Bewältigungsprobleme in der heutigen „Risikogesellschaft“ (Beck 1986) behandelt (vgl. ebd.). Denn „[s]ozialstrukturelle Probleme sozialer Desintegration vermitteln sich in biografischen Integrations- und Integritätsproblemen und darauf bezogenen kritischen Lebensereignissen“ (ebd., S. 223). Böhnisch spricht hier vom „sozialpädagogisch-sozialarbeiterischem Interventionsmodus“ als „strukturlogisches Mittel“ (ebd., S. 219).

1.1.1 Psychodynamische Dimension: Bewältigungsverhalten

Im Vordergrund steht dann die Frage nach der psychosozialen Handlungsfähigkeit von Menschen in diesen kritischen Lebenssituationen und wie diese biografisch bewältigt werden. Dies erklärt Böhnisch anhand seines „Grundmechanismus der Bewältigung“ und spricht dabei von Bewältigungsverhalten (vgl. Böhnisch 2019, S. 20).

Lebensbewältigung versteht sich dabei als „das Streben nach psychosozialer Handlungsfähigkeit in kritischen Lebenskonstellationen“ (ebd.). Eine Lebenskonstellation wird als kritisch empfunden, wenn die bisherigen personalen und sozialen Ressourcen nicht genügen und somit die psychosoziale Handlungsfähigkeit gefährdet ist (vgl. Böhnisch 2012, S. 223). Diese Handlungsfähigkeit ist bedingt durch Selbstwert, soziale Anerkennung und Selbstwirksamkeit (als den eigenen Anspruch, soziale Situationen unter Kontrolle zu haben und positive soziale Reaktionen dafür zu erhalten). Sind diese drei Komponenten also nicht ausreichend vorhanden, muss die eigene Handlungsfähigkeit „um jeden Preis“ gesucht werden (vgl. Böhnisch 2019, S. 20 f.). Damit knüpft Böhnisch an die Logik des Coping-Konzepts aus der Stressforschung an und transformiert und erweitert dieses durch sozialpädagogische Aspekte (vgl. Böhnisch/Schröer 2013, S. 27).

Immer dort, wo Menschen die soziale Orientierung verloren haben, sich wertlos fühlen und keine soziale Anerkennung bekommen, wo sie wenig Möglichkeiten haben, etwas zu bewirken, auf sich aufmerksam zu machen und – vor allem – ihre innere Hilflosigkeit nicht aussprechen zu können, setzt ein somatisch angetriebener psychosozialer Bewältigungsmechanismus der Abspaltung ein, der antisoziale oder selbstdestruktive Züge annehmen kann und die Betroffenen zur Klientel werden lässt. (Böhnisch 2019, S. 18)

Unter Abspaltung versteht Böhnisch den Vorgang, die eigene Hilflosigkeit nach außen zu drücken und zu kompensieren. Abspaltungsverhalten tritt dann auf, wenn Betroffene es nicht schaffen, ihre eigene Hilflosigkeit zu thematisieren (vgl. Kap. 1.1.2), also ihre innere Befindlichkeit auszusprechen, und auf diese Weise ihren somatischen Druck loszuwerden. Unterschieden wird dabei zwischen äußerer und innerer Abspaltung. Äußere Abspaltung äußert sich in der Projektion der Problematik auf Andere, beispielsweise durch körperliche oder psychische Gewalt und Demütigungen. Das dissoziale Verhalten, was von der Gesellschaft abgelehnt und negativ bewertet wird, wird dabei von Betroffenen immer als positiv und entspannend empfunden und ist oftmals das letzte Mittel, um Anerkennung, Selbstwert und Selbstwirksamkeit zu erhalten. Bei der inneren Abspaltung wird die Hilflosigkeit auf das eigene Selbst projiziert, was sich in Gewalt gegen sich selbst, in Autoaggression ausdrückt. Dabei steht das gespaltene Selbst im Zentrum, was sich durch Selbsthass kennzeichnet. Auch hier geht es um den Ausdruck innerer Hilflosigkeit (vgl. ebd., S. 21-24).

Böhnisch macht darauf aufmerksam, dass Bewältigungsverhalten geschlechtsdifferent zu betrachten ist, da Männer/Jungen und Frauen/Mädchen zu unterschiedlichen Abspaltungsmustern neigen (vgl. ebd., S. 35). Männer spalten eher durch körperliche Gewalt ab, Frauen eher durch psychische Gewalt. Im Konzept der Lebensbewältigung wird dies mit dem Begriff des „Geschlechterhabitus“ begründet, der sich „auf das System der geschlechtshierarchischen Arbeitsteilung, in dem (weiblich konnotierte) Beziehungsarbeit immer noch geringer bewertet wird als (männlich konnotierte) Erwerbsarbeit [bezieht]“ (Böhnisch 2019, S. 35).

Neben den Veränderungen der gesellschaftlichen Verhältnisse, die die Menschen in kritische Lebenskonstellationen versetzen, bezieht sich das Konzept der Lebensbewältigung auch auf die Lebensalter, als „Konstrukte der modernen Industriegesellschaft“ (Böhnisch 2018, S. 39), die sich im Lebenslauf als biografische Bewältigungsherausforderungen zeigen, gerade an offenen und riskanter gewordenen Übergängen (vgl. ebd., S. 35). Dabei sind der eigene Lebenslauf und die Biografie eng miteinander verknüpft. Der Lebenslauf wird hauptsächlich durch Bildung und Arbeit strukturiert; wie sich dieser entwickelt, ist jedoch biografisch bedingt (ebd., S. 36). Das Verhältnis von Lebenslauf und Biografie kann man also wie folgt beschreiben: „In der Biografie ist die Bewältigung des Lebenslaufs strukturiert. Dieser Lebenslauf ist gleichermaßen vorgezeichnet wie gestaltbar“ (ebd.). Böhnisch geht also von einer sozial konstruierten Wirklichkeit aus. Das Individuum agiert im Lebenslauf biografisch und ist dabei ständig dem gesellschaftlichen Wandel ausgesetzt (vgl. Böhnisch 2018 zit. n. Lambers 2020, S. 117). Zu den Lebensaltern mit den entsprechenden eigenen Bewältigungsherausforderungen zählen die Kindheit, die Jugend, das Erwachsen- bzw. Erwerbsalter und das Alter, die heutzutage mehr sind als die einfache Definition von Altersgruppen. „Vielmehr steckt in ihnen eine gesellschaftliche Vorstellung und Ordnung, nach der Menschen in einer modernen Gesellschaft ihr Leben in Einklang mit den gesellschaftlichen Erwartungen organisieren“ (Böhnisch 2018, S. 39). Diese typischen gesellschaftlichen Vorgaben für die entsprechenden Lebensalter, wie zum Beispiel, dass Jugendliche die Schule besuchen und lernen müssen, führen dazu, dass sich „Gesellschaft massiv in die individuellen Lebenswelten vermittelt“ (ebd.). Es ist also die eigene Aufgabe und Verpflichtung, sich mit den Lebensaltern und ihren Ansprüchen, Aufforderungen und Grenzen zu beschäftigen, da diese sich nicht als einfache Lebensphasen darstellen, die man automatisch durchlebt (vgl. ebd., S. 51).

In Hinblick auf die psychodynamische Dimension der Lebensbewältigung ist die generelle Aufgabe Sozialer Arbeit, Menschen in kritischen Lebenskonstellationen so zu unterstützen, dass sie ihr psychosoziales Gleichgewicht wieder herstellen können. Soziale Arbeit sollte immer auf die Herstellung von Selbstwert, Anerkennung und Selbstwirksamkeit ihrer Adressat_innen abzielen.

1.1.2 Soziodynamische Dimension: Bewältigungskulturen

Bei der Frage nach Handlungsfähigkeit spielt nicht nur die innerpsychische Dimension eine Rolle, sondern auch die soziale Dimension mit den enthaltenen Bewältigungskulturen, die das eigene Bewältigungsverhalten beeinflussen und Chancen zur Thematisierung bieten oder diese begrenzen. Mit Thematisierung meint Böhnisch „nicht nur den sprachlichen Akt, sondern vor allem auch den sozial-interaktiven Vorgang des Mitteilens “ (Böhnisch 2019, S. 21 f.), was mit dem Anschluss an soziale Kontakte einhergeht. Zu den genannten Bewältigungskulturen zählen beispielsweise Milieukontexte wie die Gleichaltrigengruppe, die Schule, die Arbeitswelt und auch die Familie (vgl. Böhnisch/Schröer 2013, S. 31 f.).

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Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Soziale Arbeit als Hilfe zur Lebensbewältigung am Beispiel der Erziehungsberatung
Hochschule
Technische Hochschule Köln, ehem. Fachhochschule Köln
Veranstaltung
M 1.3 Theorien der Sozialen Arbeit
Note
1,0
Jahr
2021
Seiten
21
Katalognummer
V1148059
ISBN (eBook)
9783346527790
ISBN (Buch)
9783346527806
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Böhnisch, Soziale Arbeit, Lebensbewältigung, Erziehungsberatung, Theorien der Sozialen Arbeit, Füssenhäuser
Arbeit zitieren
Anonym, 2021, Soziale Arbeit als Hilfe zur Lebensbewältigung am Beispiel der Erziehungsberatung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1148059

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