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Störungsbilder in den verschiedenen Entwicklungsphasen und Konzept zum Umgang mit Kindern mit Asperger-Syndrom

Titel: Störungsbilder in den verschiedenen Entwicklungsphasen und Konzept zum Umgang mit Kindern mit Asperger-Syndrom

Hausarbeit , 2021 , 41 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Entwicklungspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Fallstudie beschäftigt sich mit verschiedenen Störungsbildern, die vorwiegend im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter auftreten. Hierbei wird auf einzelne Störungen wie Depressionen, Essstörungen und Entwicklungsstörungen eingegangen. Der theoretische Ausblick zu Störungen, die vorwiegend im Säuglings-, Kindes- und Jugendalter entstehen, umfasst sowohl die Symptomatik als auch die Entstehungsursachen und Therapiemöglichkeiten. Zudem erfolgt ein Vergleich zu Störungen im Erwachsenenalter. Im Fokus der Fallstudie steht der Umgang mit Kindern, die das Asperger-Syndrom aufweisen. Hierbei werden die Problemlage und Ätiologie erläutert, sowie ein selbstentwickeltes Konzept für den bestmöglichen Umgang mit Kindern, die Asperger aufweisen, vorgestellt.

Trotz der hohen Qualitätsansprüche des deutschen Gesundheitssystems sowie den vielen bestehenden Präventions- und Interventionsprogrammen, erkranken laut der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) fast 20% der Kinder und Jugendlichen innerhalb eines Jahres an einer psychischen Störung. Die betroffenen Kinder und Jugendlichen sind auch als Erwachsene stärker gefährdet, wobei die Hälfte aller psychischer Erkrankungen bereits vor dem 19. Lebensjahr entstehen. Das Vorliegen von Störungen macht für die Beroffenen einen normalen Alltag meist nicht möglich und begünstigt oftmals die Entstehung negativer sozialer Folgen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Störungsbilder in verschiedenen Entwicklungsphasen

2.1 Störungen im Säuglings- und Kleinkindalter

2.1.1 Regulationsstörung

2.1.2 Bindungsstörung

2.1.3 Ausscheidungsstörung

2.1.4 Tiefgreifende Entwicklungsstörung

2.2 Störungen mit vorwiegenden Beginn im Kindesalter

2.2.1 Angststörung

2.2.2 Zwangsstörung

2.2.3 Hyperkinetische Störung

2.2.4 Ticstörung

2.2.5 Störung des Sozialverhaltens

2.2.6 Umschriebene Entwicklungsstörung

2.3 Störungen mit vorwiegenden Beginn im Jugendalter

2.3.1 Depression

2.3.2 Essstörung

2.3.3 Substanzenmissbrauch

3. Vergleich zu Störungen im Erwachsenenalter

4. Konzept zum Umgang mit dem Asperger-Syndrom bei Kindern

4.1 Ätiologie des Asperger-Syndroms

4.2 Ziele des Konzepts

4.3 Möglichkeiten und Umgang mit dem Störungsbild

4.3.1 Therapeutische Maßnahmen des Asperger-Syndroms

4.3.2 Maßnahmen für Eltern

4.3.3 Maßnahmen für Schulen und Lehrkräfte

5. Kritische Diskussion und Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Fallstudie ist es, einen theoretischen Überblick über verschiedene psychische Störungsbilder im Kindes- und Jugendalter zu geben und diese in einen Vergleich zu Störungen im Erwachsenenalter zu setzen. Auf Basis dieser Erkenntnisse soll ein fundiertes Konzept entwickelt werden, das praktische Ansätze und Ratschläge für einen förderlichen Umgang mit dem Asperger-Syndrom bei Kindern bietet.

  • Symptomatik, Ätiologie und Therapiemöglichkeiten von Störungsbildern im Kindes- und Jugendalter.
  • Differenzierung von Störungen in unterschiedlichen Entwicklungsphasen.
  • Vergleichende Analyse von Entwicklungsstörungen und Störungen im Erwachsenenalter.
  • Konzeptentwicklung für den Umgang mit dem Asperger-Syndrom in Familie und Schule.
  • Integration und Inklusion von Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen.

Auszug aus dem Buch

4.3.1 Therapeutische Maßnahmen des Asperger-Syndroms

Beim Asperger-Syndrom sind, wie bei anderen Autismus-Spektrum-Störungen oftmals langfristige Interventionen von Nöten, da der Therapieverlauf bei dieser Entwicklungsstörung längerfristig ist und sich die meisten Verbesserungen erst nach einer gewissen Zeit einstellen. Dies ist jedoch wieder abhängig von dem einzelnen Individuum. Typische Symptome, wie bspw. die Angst vor Veränderungen oder die Neigung zum stereotypen Denken und Verhalten können eine schnelle Verbesserung zusätzlich erschweren. Auch das „Schwarz-Weiß-Denken“ sowie die festgefrorene Überzugung von dem Wahrheitswert gewisser Informationen, trotz neuer widersprüchlicher Informationen, stehen einer Verbesserung zusätzlich im Weg. All diese Umstände müssen bezüglich der Erwartungen der Therapiedauer berücksichtigt werden. Die Festlegung konkreter Therapieziele erfolgt stets individuell und wird gemeinsam mit dem Betroffenen oder auch mit Einbezug der Eltern festgelegt. Zu den häufigsten Therapiezielen gehören:

Die Basis des Behandlungserfolges ist hierbei eine gute Beziehung zwischen dem von Asperger betroffenen Kind und seinem Therapeuten. Die Beziehung sollte auf Werten wie Akzeptanz, Respekt, Vertrauen und Wertschätzung basieren. Für die Kinder erfüllt dies gleichzeitig die Funktion des Modelllernens. Im Alltag sind Individuen mit Asperger oftmals sozial isoliert und pflegen nur wenige oder gar keine positiven sozialen Kontakte, womit das „Übungsfeld“ zum Erlernen sozialer Kompetenzen eingeschränkt ist. Die Beziehung vom Kind zu seinem Therapeuten ermöglicht es dem Kind, zu lernen, wie die erfolgreiche Gestaltung eines zwischenmenschichen Kontakts erfolgt. Innerhalb eines geschützten Settings bekommt das Kind vermittelt, welche Verhaltensweisen sozial erwünscht sind und welche nicht. Zudem stellt eine sichere therapeutische Beziehung ein Übungsfeld für reale Beziehungen dar.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Prävalenz psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen und stellt das Ziel der Arbeit vor, ein fundiertes Konzept zum Umgang mit dem Asperger-Syndrom zu entwickeln.

2. Störungsbilder in verschiedenen Entwicklungsphasen: Dieses Kapitel bietet eine Übersicht über verschiedene psychische Störungen, unterteilt in das Säuglings- und Kleinkindalter, das Kindesalter und das Jugendalter, inklusive deren Symptomatik und Ursachen.

3. Vergleich zu Störungen im Erwachsenenalter: Hier werden Parallelen und Unterschiede zwischen frühkindlichen Störungsbildern und psychischen Erkrankungen im Erwachsenenalter aufgezeigt.

4. Konzept zum Umgang mit dem Asperger-Syndrom bei Kindern: In diesem Kapitel wird ein wissenschaftlich fundiertes Konzept zur Unterstützung von Kindern mit Asperger-Syndrom vorgestellt, welches therapeutische Ansätze sowie Maßnahmen für Eltern und Lehrkräfte umfasst.

5. Kritische Diskussion und Fazit: Das abschließende Kapitel reflektiert das entwickelte Konzept kritisch und betont die Notwendigkeit individueller Interventionsansätze sowie einer verstärkten gesellschaftlichen Aufklärung.

Schlüsselwörter

Asperger-Syndrom, Entwicklungspsychologie, Autismus-Spektrum-Störung, Psychische Störungen, Kindheit, Jugend, TEACCH-Ansatz, Therapie, Inklusion, Verhaltensauffälligkeiten, Komorbidität, Diagnose, Pädagogik, Regulationsstörung, Soziale Kompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der entwicklungspsychologischen Betrachtung psychischer Störungsbilder bei Kindern und Jugendlichen und erarbeitet darauf aufbauend ein Konzept zur Unterstützung von Kindern mit Asperger-Syndrom.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit behandelt die Symptomatik, Ätiologie und Therapiemöglichkeiten verschiedener Entwicklungsstörungen sowie spezifische Strategien für den Alltag und die Schule im Kontext des Asperger-Syndroms.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Darstellung wissenschaftlich fundierter Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität von Kindern mit Asperger-Syndrom und deren Umfeld durch ein strukturiertes Handlungskonzept.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Fallstudie nutzt einen theoretischen Ausblick und die Zusammenführung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse aus der psychologischen Fachliteratur, um praxisorientierte Handlungsansätze abzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Klassifikation und Beschreibung von Störungsbildern in verschiedenen Altersstufen, deren Vergleich zum Erwachsenenalter sowie die Entwicklung eines spezifischen Konzepts für den Umgang mit dem Asperger-Syndrom.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Asperger-Syndrom, Autismus-Spektrum, therapeutische Intervention, TEACCH-Ansatz, Inklusion, psychische Gesundheit und Entwicklungsstörung.

Welche Bedeutung hat der TEACCH-Ansatz in diesem Dokument?

Der TEACCH-Ansatz wird als ganzheitlicher pädagogisch-therapeutischer Ansatz hervorgehoben, der durch Strukturierung und Visualisierung das eigenständige Lernen und die Bewältigung des Alltags für Kinder mit Asperger-Syndrom unterstützt.

Warum ist die Rolle der Begleitperson im Schulalltag so wichtig?

Die Begleitperson fungiert als Unterstützung zur Sicherstellung der Orientierung, Ordnung und Struktur, dient als Informationsvermittler zwischen Eltern und Lehrern und hilft dem Kind beim Erlernen sozialer Kompetenzen.

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Details

Titel
Störungsbilder in den verschiedenen Entwicklungsphasen und Konzept zum Umgang mit Kindern mit Asperger-Syndrom
Hochschule
SRH Hochschule Riedlingen
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
41
Katalognummer
V1148099
ISBN (eBook)
9783346532961
ISBN (Buch)
9783346532978
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Entwicklungspsychologie Fallstudie Störungen im Kindes-und Kleinkindalter Störungen im Jugendalter ICD10 Depression Zwangsstörung Hyperkinetische Störung Störungen im Erwachsenenalter Asperger-Syndrom Therapeutische Maßnahmen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Störungsbilder in den verschiedenen Entwicklungsphasen und Konzept zum Umgang mit Kindern mit Asperger-Syndrom, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1148099
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Leseprobe aus  41  Seiten
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