Alkoholabhängige Eltern und die Auswirkungen auf ihre Kinder. Probleme und Unterstützungsmöglichkeiten


Bachelorarbeit, 2019

65 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitu ng

2. Vom Konsum zur Sucht
2.1. Geschichte des Alkohols
2.2. Alkoholkonsum - Zahlen und Fakten
2.3. Alkoholmissbrauch - Konsum mit Folgen
2.4. Alkoholabhängigkeit - Ein Überblick

3. Rollenverteilung in einer alkoholbelasteten Familie
3.1. Alkoholabhängiger Elternteil
3.2. Co-abhängiger Elternteil
3.3. „Vergessene Kinder“

4. Auswirkungen auf das Kindeswohl
4.1. Entwicklungsstörungen
4.1.1. Intelligenz
4.1.2. Sprache
4.1.3. Weitere kognitive Leistungen
4.2. Verhaltensstörungen
4.2.1. Aufmerksamkeitsstörungen und Hyperaktivität
4.2.2. Störung des Sozialverhaltens
4.2.3. Auffälliges Verhalten
4.2.4. Ängste und Depressionen
4.2.5. Somatische und psychosomatische Störungen
4.3. Schwierigkeiten in der Sozialkompetenz
4.3.1. Interpersonelle Problemlösungskompetenz
4.3.2. Soziale Interaktion und Beziehungsgestaltung
4.4. Seelische Auswirkungen
4.4.1. Ich-Gefühl
4.4.2. Eigene Emotionen
4.4.3. Vernachlässigung und Misshandlung
4.4.4. Vertrauen
4.4.5. Selbstwert
4.5. Exkurs ins Erwachsenenalter

5. Unterstützung für Kinder
5.1. Amtliche Maßnahmen
5.2. Soziales Hilfesystem
5.3. Therapeutische Hilfen

6. Schlussbetrachtung

7. Quellenverzeichnis

Gender Erklärung

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in dieser Bachelorarbeit von der gleichzeitigen Ver­wendung männlicher und weiblicher Sprachformen abgesehen. Es wird an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die ausschließliche Verwendung der männlichen Form geschlechtsunab­hängig verstanden werden soll.

Danksagung

Ich widme meine Arbeit meinem Papa, der aufgrund seiner Krankheit zu früh gehen musste und seine Enkelin nie kennenlernen durfte. Auch wenn seine langwierige Erkrankung unser Leben ziemlich laut, unberechenbar und teilweise quälend gemacht hat, überwiegen die guten Erinnerungen, von denen wir in seinen letzten abstinenten Lebensjahren viele hatten. Papi, du fehlst mir.

Ich möchte mich bei meinem Mann bedanken, der immer zugehört hat, auch wenn ich es sel­tener tat, und mir immer den Rücken stärkte, obwohl ich gedanklich oft abwesend war oder überempfindlich reagiert habe.

Weiteren Dank schulde ich allen, die meine Zeilen vor Abgabe gelesen haben und mir mit Lob, Anregungen sowie Kritik zur Seite standen. Besonderer Dank gilt dabei meiner Schwester, die sich dazu bereit erklärte, mit mir gemeinsam Erinnerungen noch einmal real werden zu lassen. Danke, dass wir heute so offen über unsere Kindheit reden können.

Zu guter Letzt möchte ich noch ein paar Zeilen an meine Tochter richten. Wir wissen, dass wir als Eltern nicht perfekt sind und ganz bestimmt auch nicht immer alles richtig machen. Aber wir setzen alles daran, dass es ihr gut geht, sie sich gesund entwickeln kann und die positiven Erfahrungen überwiegen. Wir lieben dich, kleine Eule.

Niederndodeleben, Juli 2019

Nadine Angelique Hartmann

1. Einleitung

„Ich habe immer gehofft, dass da irgendjemand ist, der irgendwann mal zur Tür reinkommt und sagt, so geht es nicht weiter, da muss sich was ändern. Aber es kam leider niemand."'

(Sonja, 41, über ihre Kindheit mit einem al­koholabhängigen und einem co-abhängigen Elternteil, www.youtube.com )

Hilfeschreie, die niemand hört...

Das Thema Alkoholismus wird innerhalb der Familie tabuisiert, sodass nichts nach außen dringt. Die Gedanken der Eltern drehen sich um das Suchtmittel und darum, das äußere Bild aufrechtzuerhalten. Aber wer denkt an die Kinder in alkoholbelasteten Familien? Wer kann zur Tür reinkommen und helfen?

Ich selbst lebte in einer Familie, in der Alkohol ein ständiger Begleiter war, fast schon ein Fa­milienmitglied. Tägliche Streitereien, nicht zu wissen, welche Stimmung einen zu Hause er­wartet, sowie die Angst, jemanden mit nach Hause zu bringen, während der Alkohol wieder seine offensichtlichen Folgen hinterlassen haben könnte. Das sind Sorgen, die Kinder in einem von Alkohol geprägten Familienleben täglich begleiten.

Erst im Erwachsenenalter konnte ich bewusst erleben, dass diese Sucht Auswirkungen auf mein Leben hatte und noch immer hat. Aber ich habe auch erfahren, dass ich kein Einzelfall bin. Etwa 2,65 Millionen Kindern und Jugendlichen in Deutschland geht es ebenso oder ähn­lich, weil sie an der Seite eines Elternteils leben, dem Alkoholmissbrauch oder eine Alkoholab­hängigkeit diagnostiziert wurden (vgl. Mielke, 2018, S. 26 ff.).

Die erschreckenden Zahlen über die „vergessenen Kinder“ und meine eigenen Erfahrungen sind der Grund für diese Bachelorarbeit, in der ich mich mit dem kindlichen Leben in einer alkoholbelasteten Familie und daraus folgenden Auswirkungen auseinandersetze. Ich werde hierbei den Fokus auf das Leben in einer Familie mit einem alkoholabhängigen Elternteil legen und widme mich den Fragen, ob sich dieses Leben negativ auf die Entwicklung von Kindern zwischen dem dritten und dem vollendeten zwölften Lebensjahr auswirkt, ob sie unter den Auswirkungen leiden und welche Unterstützungsmöglichkeiten für sie bereitstehen.

Das Ziel meiner Arbeit soll die Zusammenführung und Gegenüberstellung vorhandener litera­rischer Ansätze sein, die das Bewusstsein aller Beteiligten für Kinder aus alkoholbelasteten Familien schärfen. Stereotype Gedanken an Krankheitsbilder wie beispielsweise ADHS oder eine schlechte Erziehung sollen hinter diesem Hintergrund künftig unter dem Aspekt, ob even­tuell eine elterliche Erkrankung dahinterstehen kann, kritisch überdacht werden.

Weiterhin möchte ich mit meiner Bachelorarbeit Problemfelder im vorhandenen Hilfesystem für Kinder von Alkoholikern (KvA) aufdecken.

Um einen Grundstein für das Thema meiner Bachelorarbeit zu legen, werde ich zunächst im zweiten Kapitel den Alkoholkonsum geschichtlich beleuchten und den Übergang vom Konsum über den Alkoholmissbrauch hin zur Abhängigkeit erklären. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der Rollenverteilung innerhalb der alkoholbelasteten Familie. Es sollen die Unterschiede zwischen einem alkoholabhängigen Elternteil und einem co-abhängigen Elternteil verdeutlicht werden. Der Fokus richtet sich jedoch speziell auf die Perspektive der Kinder und die von ihnen einnehmbaren Rollen. Sodann erfolgt im vierten Kapitel die Überleitung zu den Auswirkungen auf das Kindeswohl. Dabei werde ich auf Störungen der Entwicklung und des Verhaltens sowie auf soziale Schwierigkeiten und seelische Belastungen eingehen. Nach Abschluss des Kapitels mit einem Exkurs in das Erwachsenenalter, zeige ich im fünften Kapitel das bestehende Hilfe­system, gegliedert nach amtlicher, sozialer und therapeutischer Unterstützung auf. Abschlie­ßen werde ich meine Arbeit in Kapitel sechs mit einer Schlussbetrachtung, in der Verbesse­rungsvorschläge und ein Blick auf die Politik verankert sind.

2. Vom Konsum zur Sucht

2.1. Geschichte des Alkohols

Heute wissen wir, dass Obst oder Getreide, wenn es einige Zeit stehen gelassen wird, beginnt zu gären. Bei diesem Prozess entsteht eine chemische Verbindung, Ethanol genannt, und von uns umgangssprachlich mit dem Begriff „Alkohol“ bezeichnet (vgl. Brunold, 2013, www.ge- schichte-lernen.net).

Wann dieser Vorgang entdeckt wurde und Ethanol zu einem Millionen Menschen krank ma­chenden Genussmittel geworden ist, zeige ich im Folgenden auf.

Es wird angenommen, dass bereits in der Mittelsteinzeit1 Alkohol zufällig als Endprodukt eines Gärprozesses bei der Beobachtung von Tieren, die vergorene Nahrung zu sich nahmen, ent­deckt wurde (vgl. Reinhardt, 2010, S. 17 f.). In der Antike2 war der entdeckte Alkohol dann sowohl zum Nahrungs- als auch zum Genussmittel geworden. So nutzten beispielsweise die Ägypter eigens gebackenes Brot zur Bierherstellung (vgl. Schmidt, 1997, S. 22). Den Vorgang der Bierherstellung, auch Bierbrauen genannt, hatten die Ägypter so verinnerlicht, dass es ihnen möglich war, über ein Sortiment von rund 70 Biersorten zu verfügen. Aber auch andere Völker wie Griechen, Römer oder verschiedene Germanenstämme hatten Erfahrungen mit der Nutzung von Alkohol. Die einen mochten lieber Wein, andere hingegen tranken eher Met3 oder Kräuterbier. Der gewonnene Alkohol war jedoch noch nicht so lange haltbar wie man es aus dem 21. Jahrhundert kennt. Aus dem Grund wurde dieser eher zu Feierlichkeiten, dann aber in rauen Mengen hergestellt und auch sogleich unkontrolliert, teilweise bei Trinkspielen verzehrt. Der dabei oftmals erlittene Kontrollverlust führte dazu, dass die Menschen dem Al­kohol zwiegespalten gegenüberstanden. Einerseits galt es als Gastfreundschaft, Alkohol anzu­bieten, und als eine gern genutzte Möglichkeit, die alltäglichen Sorgen zu vergessen. Anderer­seits führte der vorgenannte Kontrollverlust im Rauschzustand zu Streitigkeiten oder Verbre­chen und der „Kater“ am Morgen danach war auch schon damals eine Erfahrung, auf die gern verzichtet wurde.

Obwohl die Trinkkultur schon in der Antike stark ausgeprägt war, gab es seinerzeit nur wenig alkoholbedingte Probleme. Denn aufgrund der geringen Haltbarkeit des Alkohols und der mangelnden Transportmöglichkeiten stand Alkohol nicht jederzeit zur Verfügung und war nach alkoholgetränkten Festen zunächst aufgebraucht. Dies machte die „Entstehung“ von Al­koholikern schwer, da die Notwendigkeit des regelmäßigen unkontrollierten Alkoholgenusses für einzelne Personen nicht bestand (vgl. Lindenmeyer, 1998, S. 22).

Im Christentum und dem Mittelalter4 hatte sich die Geschichte des Alkohols in eine Richtung entwickelt, in der dieser als beliebtestes „Volksgetränk“ zu sich genommen wurde. Zum einen wurde die Möglichkeit des kurzzeitigen Vergessens weiterhin als positiver Effekt angesehen, zum anderen konnte sich beim gemeinsamen Trinken von Alkohol mit den Feinden verbrüdert werden.

Auch in den Klöstern hielt der Alkohol Einzug und hatte im Christentum eine besondere Be­deutung: Wein galt als Blut Jesu und Bier wurde während des Fastens als sättigendes Nah­rungsmittel eingesetzt. Es wurden sogar Biere für verschiedene Menschengruppen hergestellt - für Bettler und Pilger Dünnbier, für Mönche Normalbier und für die Äbte und deren Gäste das allerbeste Bier.

Mit der Eröffnung der ersten Wirtshäuser, bei denen nur zu bestimmten Zeiten der Erwerb von Alkohol möglich war, wurde im Mittelalter die Wirtschaftlichkeit sowohl der Alkoholher­stellung als auch des Alkoholverkaufes entdeckt. Dies führte jedoch nicht dazu, dass in dieser Zeit die Alkoholproblematik stieg. Denn noch immer war der Alkohol nicht lange haltbar, so­dass ein regelmäßiger unkontrollierter zur Alkoholabhängigkeit führender Konsum kaum mög­lich war. Zudem war der Alkoholgehalt in den zur Verfügung stehenden Getränken Bier, Wein und Most5 eher gering (vgl. Lindenmeyer, 1998, S. 22 f.).

In der frühen Neuzeit6 wurde es den Menschen in den Adels- und Oberschichten dank der Verbreitung der Destillation7 von Alkohol möglich, hochprozentigen Branntwein zu konsumieren, was aufgrund der damaligen Trinkgewohnheiten zu ungewollten Rauschzustän­den bis hin zur Besinnungslosigkeit führte (vgl. Brunold, 2013, www.geschichte-lernen.net).

Die Herstellung von Branntwein und dessen Beimischung zu Wein sowie die Verwendung von Hopfen bei der Bierherstellung machten den Alkohol nun auch länger haltbar und so eine täg­liche Zurverfügungstellung und Konsumierung von alkoholischen Getränken möglich.

Auch die Wirtschaft profitierte von der Verbreitung der Destillation. Denn durch die längere Haltbarkeit war der Verkauf über größere Distanzen möglich geworden und rentierte sich sehr schnell.

Daraufhin stieg der Alkoholkonsum drastisch an, nie da gewesene Alkoholprobleme traten auf und es wurde von der ersten Alkoholkrise gesprochen (vgl. Lindenmeyer, 1998, S. 24 f.).

Im 19. Jahrhundert folgte sogleich die zweite Alkoholkrise, hervorgerufen durch drei Faktoren: Aufgrund der Industrialisierung und der damit einhergehenden Fabrikentstehungen in den Städten zogen die Menschen aus ihren sozialen Gefügen kommend in die Nähe ihrer Arbeits­stätten, wo sie oftmals anonym und isoliert lebten. Um diesem Elend und ihren täglichen Sor­gen zu entkommen, betäubten sie sich mit hochprozentigen alkoholischen Getränken.

Ein weiterer Faktor, der zur Alkoholkrise führte, war der Ausbau der Alkoholindustrie. Neue Transportmöglichkeiten wie Eisenbahnen und die Erfindung der Bierautomaten und Kältema- schinen8 ließen den Alkoholkonsum auf einen jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von zehn Liter ansteigen (vgl. Lindenmeyer, 1998, S. 27). Dies entspricht fast dem heutigen Niveau. Auch die im 18. Jahrhundert in Europa eingeführte Kartoffel wurde nunmehr zur Herstellung von Alko­hol genutzt. Durch Destillation oder andere Brenntechniken entstand der Kartoffelschnaps, der nach kurzer Zeit zu dem billigsten alkoholhaltigen Getränk seiner Zeit wurde und nun auch von den Ärmsten konsumiert werden konnte (vgl. Brunold, 2013, www.geschichte-ler- nen.net).

Letztlich war auch in Arbeitsstätten, in denen körperlich hart gearbeitet wurde, die Erlaubnis des Verzehrs von Alkohol innerhalb der Arbeitszeit ein Faktor, der den Konsum in die Höhe trieb. Der Alkohol sollte als Motivationshilfe dienen und gleichzeitig die Arbeitsleistung erhö­hen. Da Arbeitgeber schon immer wirtschaftlich handelten, zahlten sie einen Teil vom Lohn als in den fabrikeigenen Läden einlösbare Lebensmittelgutscheine aus, die schon von vornherein zu einem bestimmten Teil für Alkohol festgeschrieben waren. Dies hatte zur Folge, dass im Jahre 1900 im Durchschnitt 20 Prozent des Lohns für Alkohol aufgewandt wurde, und es zudem zu einem außerordentlichen Anstieg der Unfälle in den Fabriken kam.

Zur selben Zeit stiegen auch die Zahlen für alkoholbedingte Krankenhauseinweisungen auf das Fünffache, was folglich dazu beitrug, dass die „Armenkosten“ ebenfalls anstiegen. Denn rund ein Drittel hiervon wurden für die Vermeidung des Hungertodes von Alkoholikerfamilien auf­gewandt (vgl. Lindenmeyer, 1998, S. 27 f.). Finanziert wurden diese Armenkosten größtenteils durch die Wohlfahrtspflege, welche 1851 das erste Trinkerasyl in Deutschland errichtete, und dies bis ins Jahr 1900 auf 27 Heilanstalten im deutschen Reich ausbauen konnte. Zur Wohl­fahrtspflege gehörten seinerzeit die evangelische Innere Mission, die katholische Kirche sowie „humane Vereine“ (vgl. Seegel, 1996, S. 31).

Die daraufhin entstandene „Mäßigkeitsbewegung“, eine dieser Entwicklung Einhalt gebie­tende Bürgerbewegung, bekehrte Trinker zur Abstinenz, speziell zum Verzicht auf Schnaps. Die gefährlichen Auswirkungen von Wein und Bier waren seinerzeit noch nicht bekannt, so­dass deren Verzicht nicht gefordert wurde. Diese größte und bedeutsamste Bewegung fand nach einigen Jahren aufgrund der Revolution von 1848 und der nunmehr in den Vordergrund getretenen Menschenrechte ihr Ende.

Das Thema Abstinenz wurde jedoch weiterhin verfolgt, und zwar von drei Vereinen, die sich „Blaukreuz“, „Guttempler“ und „Kreuzbund“ nannten und bis heute bestehen. Das Wissen über die Auswirkungen von Alkohol nahm eine Wendung. Wurde der übermäßige Genuss von alkoholischen Getränken vormals als Sünde angesehen, sah man ihn jetzt als Krankheit an (Lin- denmeyer, 1998, S. 28). Dank eines gewissen Benjamin Rush, der 1810 ein die stufenweise Entwicklung beinhaltendes Konzept zur Alkoholabhängigkeit veröffentlichte, konnte der Krankheit der Name „Alkoholismus“ gegebenen werden (vgl. Rush, 1810 zit. n. Seegel, 1996, S. 28 f.). Die gesundheitlichen Auswirkungen wie beispielsweise Nervenschädigungen oder Le­berzirrhose sowie deren spezielle Behandlung traten daraufhin immer mehr in den Fokus.

Gegen den dritten von mir beschriebenen und für die zweite Alkoholkrise mitverantwortlichen Faktor der arbeitgeberseits erteilten Erlaubnis des Verzehrs von Alkohol am Arbeitsplatz wurde ab 1907 mithilfe erster Gewerkschaftsbeschlüsse entgegengewirkt. Auch wurden den der Arbeit wegen in die Stadt gezogenen Menschen zur Vorbeugung des schadhaften Genusses von Alkohol lebenswertere Wohnungen und Wohnumgebungen bereitgestellt (vgl. Lindenmeyer, 1998, S. 28 f.).

Erst ab 1914, während des Ersten Weltkrieges, konnte der Alkoholkonsum deutlich einge­dämmt werden.

Für die an der Front kämpfenden Soldaten wurde jeder zur Verfügung stehende Alkohol als Moralheber verwendet. Da sich im weiteren Verlauf eine Lebensmittelknappheit entwickelte, konnte kein alkoholhaltiger Nachschub produziert werden, sodass auch die bis dahin bestan­dene Alkoholproblematik immer mehr rückläufig wurde (vgl. ebd.).

Ab 1921 etwa stieg der Alkoholkonsum als Folge der Inflationskonjunktur im Vergleich zu den Vorjahren wieder langsam an, wurde jedoch ab 1923 aufgrund der durch die Inflation hoch­schnellenden Preise wieder eingedämmt (vgl. Brunold, 2013, www.geschichte-lernen.net).

In den Folgejahren ab 1924 konnte aufgrund der nunmehr stabilen Wirtschaft wiederum ein Anstieg des jährlichen Pro-Kopf-Verbrauches reinen Alkohols auf 5,5 Liter verzeichnet wer­den. Aber auch dieser den höchsten Stand in der Zwischenkriegszeit aufweisende Anstieg wurde aufgrund der Weltwirtschaftskrise gestoppt und ging langsam auf drei Liter pro Jahr zurück (vgl. ebd.).

Im Jahr 1933 griffen die Nationalsozialisten dann noch einmal in die Alkoholproblematik ein. Sie verfolgten den Glauben, dass Alkoholismus vererbbar sei, und ließen die dem Alkohol ver­fallenen Menschen entweder sterilisieren oder in Konzentrationslager bringen.

In den folgenden Jahren, besonders nach Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 herrschte er­neute Lebensmittelknappheit, die letztlich zu einem bis 1956 bestehenden Verbot des Alko­holbrennens führte. Nachdem sich die Wirtschaft erholt hatte und schnell und nachhaltig ge­wachsen war, stieg auch der Konsum von Alkohol wieder an und diesmal in allen gesellschaft­lichen Schichten gleich. Dies hatte die dritte Alkoholkrise zur Folge, die bis in die 1970er Jahre anhielt, was die im folgenden Kapitel aufzuzeigenden Zahlen belegen (vgl. Lindenmeyer, 1998, S. 29 ff.).

2.2. Alkoholkonsum - Zahlen und Fakten

Der Genuss von Alkohol blieb nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr länger nur den wirt­schaftlich und gesellschaftlich gut positionierten Menschen vorbehalten. In allen Schichten wurde er nun konsumiert und auch in den verschiedensten Bereichen des alltäglichen Lebens. Daneben hatten sich die Trinkgewohnheiten geändert, denn allmählich tranken die Menschen Alkohol nicht mehr nur in Gruppen oder zu Festen, sondern auch „mit“ sich allein und zu den unterschiedlichsten Tageszeiten. Gründe hierfür waren noch immer die Nutzung von Alkohol als mögliches Mittel zur Entspannung oder Bewältigung von Problemen, er wurde zum Aufbau von Selbstvertrauen und unter Jugendlichen für Mutproben genutzt.

Diese Veränderungen der Trinksitten sowie die Einbeziehung von Jugendlichen und Frauen in die Statistiken haben dazu beigetragen, dass in den Jahrzehnten nach 1950 die Zahlen den Alkoholkonsum in unserer Gesellschaft betreffend beachtlich gestiegen sind (vgl. Sponsel, 2007, www.sgipt.org). Dies zeigt auch der nachstehend grafisch dargestellte Pro-Kopf-Ver­brauch in Deutschland in den Jahren 1970 bis 2016.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Pro-Kopf-Verbrauch von Alkohol in Deutschland in den Jahren 1970 bis 2016 (in Liter) Statista 2017, www.statista.de)

Lag der Pro-Kopf-Verbrauch reinen Alkohols etwa um 1950 bei ca. drei Liter (vgl. Lindenmeyer, 1998, S. 14), stieg er in den darauffolgenden 30 Jahren auf einen bis dahin nie da gewesenen Wert von 15,1 Liter pro Kopf. Erst ab den 1980er Jahren, auch hervorgerufen durch das immer mehr herausgearbeitete Wissen über Alkohol und seine Folgen, sank der Pro-Kopf-Verbrauch stetig und hält sich seit 2010 bei zehn bis elf Liter konsumiertem reinen Alkohol. Hierbei han­delt es sich um einen Durchschnittswert, von dem nicht auf genaue Zahlen des Trinkverhaltens der Menschen in der Bundesrepublik Deutschland geschlossen werden kann. Jedoch konnte ein Zusammenhang zwischen dem Pro-Kopf-Verbrauch reinen Alkohols und den Zahlen von Folgeerkrankungen festgestellt werden. Denn steigt der Pro-Kopf-Verbrauch, steigen auch die Fallzahlen alkoholbedingter Erkrankungen und der Behandlungsanlässe (vgl. Sponsel, 2007, www.sgipt.org).

Der tägliche, von der Weltgesundheitsorganisation (kurz: WHO) in den 1990er Jahren als un­bedenklich bezeichnete Pro-Kopf-Verbrauch von Reinalkohol betrug sieben Gramm (vgl. Lin- denmeyer, 1998, S. 48). Wie viel Gramm reiner Alkohol beispielsweise in Bier und Wein ent­halten ist, zeigt die folgende Darstellung:

Diese Abbildung wurde aus urheberrechtlichen Gründen von der Redaktion entfernt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Übersicht Alkoholgehalt in Gramm in alkoholischen Getränken (Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V., 2017, S. 2, www.dhs.de)

Ab einem regelmäßigen täglichen Konsum von mehr als 12 Gramm Reinalkohol bei Frauen und mehr als 24 Gramm bei Männern kann es zu Schädigungen der Organe sowie zu sozialen und psychischen Schwierigkeiten kommen (vgl. DHS, 2017, S. 2, www.dhs.de). Beispielsweise können alkoholbedingt Krankheiten wie Bluthochdruck, Fettleibigkeit, Lungenentzündung oder aber auch Angst und Depressionen auftreten (vgl. Kielstein, 1990, S. 15.). Im sozialen Bereich kann es zu Problemen am Arbeitsplatz, dem Entzug der Fahrerlaubnis und zu familiä­ren Problemen kommen, auf die im weiteren Verlauf noch ausführlich eingegangen wird. Letztlich kann es aufgrund regelmäßigen, schadhaften Alkoholkonsums zum Tode kommen. Schätzungen zufolge starben in Deutschland im Jahr 2016 ca. 74.000 Menschen an den direk­ten oder indirekten Folgen riskanten Alkoholkonsums. Darin inbegriffen sind auch Menschen, die aufgrund des regelmäßigen Konsums von Alkohol in Verbindung mit Tabak starben (vgl. Rummel et. al., 2018, S. 17).

Ab wann der Konsum von Alkohol riskant und schädlich ist, beleuchtet das folgende Kapitel.

2.3. Alkoholmissbrauch -Konsum mit Folgen

Der Konsum von Alkohol hat sich über die Jahre in der Gesellschaft etabliert. Bei Empfängen, Feiern oder in der Freizeit - Alkohol ist ein treuer Begleiter, der gesellschaftlich in allen Schich­ten akzeptiert wird.

Wie bereits ausgeführt empfehlen Experten, eine tägliche Menge Reinalkohols von 12 Gramm bei Frauen und 24 Gramm bei Männern nicht zu überschreiten. Hierbei handelt es sich noch um einen risikoarmen Alkoholkonsum, der jedoch Studien zufolge bereits einen Zusammen­hang zu Erkrankungsrisiken erahnen lässt. Zusätzlich werden mindestens zwei trinkfreie Tage in der Woche empfohlen (vgl. John et. al., 2018, S. 43).

Manz et. al. stellten fest, dass schon ein geringer über diese Menge hinausgehender Konsum alkoholhaltiger Getränke, der sich gewohnheitsmäßig gestaltet, zu körperlichen oder psychi­schen Schäden führen kann und als Alkoholmissbrauch zu bezeichnen ist (vgl. Manz et. al., 2016, S. 13). Gemäß ICD-109 und DSM-IV10 wird missbräuchlicher Konsum definiert als Beein­trächtigungen oder Leiden verursachendes Trinkmuster, das sich im sozialen Bereich auswirkt und zu psychischen und physiologischen Schädigungen führen kann, wie dies die nachste­hende Grafik zeigt (vgl. Hautzinger, Thies, 2009, www.beltz.de):

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Diagnostische Kriterien für Alkoholmissbrauch nach ICD-10 und DSM IV (eigene Darstellung in Anlehnung an Klein, 2006, S. 17 f.)

Missbräuchlicher Alkoholkonsum wird des Weiteren nach riskantem, gefährlichem und Hoch­konsum unterschieden.

Riskanter Konsum ist die körperliche Zuführung reinen Alkohols von mehr als 12 Gramm bis 40 Gramm pro Tag bei Frauen und mehr als 20 Gramm bis 60 Gramm bei Männern.

Gefährlicher Konsum entspricht einem täglichen Konsum Reinalkohols bei Frauen von mehr als 40 Gramm bis 80 Gramm und bei Männern von mehr als 60 Gramm bis 120 Gramm.

Hochkonsum bedeutet gemäß der Definition der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen die Trinkmenge reinen Alkohols bei Frauen von mehr als 80 Gramm und bei Männern von mehr als 120 Gramm pro Tag (vgl. DHS, 2017, S. 2, www.dhs.de). Dies entspricht etwa fünf Gläsern Wein a 0,21 Liter bei Frauen und etwa sechs Flaschen Bier a 0,5 Liter bei Männern.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass Alkoholmissbrauch jenen Konsum betrifft, der so­wohl zu gesundheitlichen als auch zu psychischen oder sozialen Beeinträchtigungen führt, und der regel- bzw. gewohnheitsmäßig betrieben wird.

Die diesbezüglichen Zahlen sprechen für sich: Bei einer Bevölkerungszahl in Deutschland von ca. 7,4 Millionen Menschen im Alter von 19 bis 64 Jahren nehmen rund 14 Prozent auf eine missbräuchliche Art und Weise Alkohol zu sich. Etwa 1,8 Millionen der in Deutschland leben­den Personen sind nach Kriterien, die im folgenden Abschnitt erläutert werden, alkoholabhän­gig. Das entspricht ca. 3,4 Prozent der Bevölkerung (vgl. Batra et. al., 2016, S. 301 ff.).

2.4. Alkoholabhängigkeit - Ein Überblick

Bei der Alkoholabhängigkeit, früher Trunksucht oder Alkoholkrankheit genannt, handelt es sich um eine seelische (psychische) und/oder körperliche (physische) Abhängigkeit von Alko­hol (vgl. Kielstein, 1990, S. 30).

Eine psychische Abhängigkeit beschrieben Solms und Steinbrecher im Jahr 1975 als „schwer bezwingbares Verlangen nach ständig oder periodisch wiederholter Einnahme der Droge (Alkohol), um Unlustgefühle zu vermeiden oder lustvolle Befriedigung zu erlangen, wobei versucht wird, sich die Substanz (Alkohol) mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu beschaffen. Dieses maßlose unersättliche Verlangen bildet die grundlegende Voraussetzung für das

Auftreten und Fortbestehen jeder Abhängigkeit. Es führt zum Hauptcharak­teristikum der Sucht, zum „Nicht-mehr-aufhören-Können“ (Solms, Steinbrecher, 1975, zit. n. Kielstein, 1990, S. 30 f.).

Wie eine solche Sucht entsteht, zeigt das folgende Suchtdreieck:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Suchtdreieck

(Kolitzus, 1997, S. 22)

Eine Ecke dieses Dreiecks besetzt der Mensch mit allem, was ihn mit seinem Charakter, seinem genetischen Erbgut sowie seiner Sozialisation ausmacht. Eine zweite Ecke wird von dem sozi­alen Gefüge, mit dem der Mensch in Wechselwirkung steht, eingenommen. Hierzu zählen die Ursprungsfamilie, die Freunde sowie die Arbeitskollegen. Die dritte Ecke bilden die Drogen, im hiesigen Fall der Alkohol. Der Mensch und auch seine sozialen Verbände filtern letztlich die zu ihnen passenden Drogen oder suchtbedingten Verhaltensweisen heraus, welche diese wie­derum beeinflussen.

Der dieses Dreieck umgebende Kreis stellt die Rahmenbedingungen dar, die unsere Gesell­schaft uns zur Verfügung stellt, beispielsweise die Legalität von Alkohol oder auch der von Angebot und Nachfrage bestimmte Preis (vgl. Kolitzus, 1997, S. 22).

Mit dem Wissen über die Grundsteine einer Suchtentwicklung kann nun auf die sechs Phasen geblickt werden, die laut Lang-Graf und Huser auf dem Weg zu einer Alkoholabhängigkeit durchlaufen werden.

In der ersten Phase wird, wenn überhaupt, nur in Maßen Alkohol konsumiert. Allerdings tre­ten bereits jetzt häufiger Veränderungen im Zusammenleben auf. In der zweiten Phase dann beginnt ein Familienmitglied bewusst zu trinken, versucht dies aber vor der Familie zu ver­heimlichen, beispielsweise durch häufigeres Zähneputzen oder trinken außer Haus. In der da­rauffolgenden dritten Phase ist zwar das Bewusstsein der übrigen Familienmitglieder auf­grund erster wahrnehmbarer Anzeichen für ein Alkoholproblem geschärft, jedoch verleugnen sie das Problem oder reden sich eine andere Wahrheit, in der es kein Problem gibt, ein. Die vierte Phase ist durch einen zunehmenden Alkoholkonsum und der damit verbundenen fami­liären Isolation aus dem Sozialgefüge gekennzeichnet. Die Gedanken kreisen gehäuft um die Beschaffung von Alkohol, die Entlastung des „Trinkers“ und um die Vermeidung von Konflikt­situationen. In der sich anschließenden fünften Phase erfolgt eine Verschiebung aller in der Familie eingenommenen Rollen, weil das abhängige Familienmitglied seinen Pflichten nicht mehr nachkommen kann und so allmählich an den Rand des Familiensystems rückt. Die sechste und damit letzte Phase ist geprägt von unterschiedlichsten Krisen, wie beispielsweise beruflicher, schulischer oder sozialer Probleme. Nachdem die Ressourcen aller nicht süchtigen Mitglieder aufgebraucht sind, bleibt oft nur der Weg der Auflösung der vorhandenen Struktu­ren. Dies kann eine Trennung bzw. Scheidung, den Auszug aus dem Elternhaus, einen thera­peutischen Alkoholentzug oder auch den Tod des abhängigen Familienmitgliedes bedeuten (vgl. Lang-Graf, Huser, 2003, S. 18 ff.).

Auf Basis der Kenntnisse über die Entwicklung einer Alkoholabhängigkeit folgt nun die Aufklä­rung über die Kriterien, nach welchen eine Sucht, speziell Alkoholismus gemäß ICD-10 diag­nostiziert werden kann. Hierzu müssen innerhalb eines Jahres mindestens drei der nachste­henden Kriterien erfüllt sein:

1. Der Wunsch oder der Zwang, Alkohol zu sich zu nehmen, war sehr stark.
2. Weder der Beginn, das Ende, noch die Menge des Konsums alkoholhaltiger Getränke konnte noch kontrolliert werden.
3. Bei Reduzierung oder gar Verzicht auf Alkohol kam es zum körperlichen Entzugssyn- drom11.
4. Um die erwünschte Wirkung des Alkohols zu erzielen, wurden immer größer werdende Mengen konsumiert (Toleranzentwicklung).
5. Interessen oder andere Vergnügen wurden vernachlässigt, um sich Alkohol zu beschaf­fen und diesen konsumieren zu können.
6. Trotz des Wissens über bereits eingetretene Gesundheitsschädigungen oder soziale Schwierigkeiten wurde weiterhin Alkohol konsumiert (vgl. Hautzinger, Thies, 2009, www.beltz.de).

Da aber nicht jede Sucht gleich ist und auch nicht jede Alkoholabhängigkeit der anderen ent­spricht, wurde versucht, die verschiedenen Formen des Alkoholismus anhand einer psychiat­rischen Klassifikation herauszuarbeiten. 1960 gelang dies Elvin Morton Jellinek12. Seine Diffe­renzierung der Trinker-Typen setzte sich bis heute gegen andere Einteilungen durch, auch wenn sie nicht die Einzige blieb. Jellinek unterteilte die Menschen, die der Trunksucht verfal­len waren, wie folgt:

[...]


1 10000 bis 5000 v. Chr.

2 3000 v. Chr. bis Christi Geburt

3 Honigwein

4 Christi Geburt bis 1400 n. Chr.

5 Obstwein

6 16. und 17. Jahrhundert

7 Prozess zur Gewinnung hochprozentigen Alkohols, bei dem mittels Sieden eines Ausgangsgemisches der entstehende Dampf in einem Kondensator aufgefangen wird.

8 Gerät zur Kälteerzeugung

9 International Classification of Diseases nach der WHO

10 Ab 1994 gültige, 4. Auflage des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders nach der American Psy­chiatric Organisation Diagnostische Kriterien für Alkoholmissbrauch nach ICD-10 und DSM IV (eigene Darstellung in Anlehnung an Klein, 2006, S. 17 f.)

11 Entzugserscheinungen, bspw. Erbrechen, Schweißausbrüche, Zittern, Unruhe (vgl. Kielstein, 1990, S. 32)

12 amerikanischer Psychologe und Erforscher des Alkoholismus (geb. 1890, gest. 1963)

Ende der Leseprobe aus 65 Seiten

Details

Titel
Alkoholabhängige Eltern und die Auswirkungen auf ihre Kinder. Probleme und Unterstützungsmöglichkeiten
Note
1,7
Autor
Jahr
2019
Seiten
65
Katalognummer
V1148152
ISBN (eBook)
9783346528292
ISBN (Buch)
9783346528308
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Alkoholismus, Alkoholabhängigkeit, Co-Abhängigkeit, alkoholkranke Eltern, alkoholabhängiger Elternteil, Auswirkungen Alkohol, Kinder leiden, Kinder Alkohol, Eltern Alkohol
Arbeit zitieren
Nadine Angelique Hartmann (Autor:in), 2019, Alkoholabhängige Eltern und die Auswirkungen auf ihre Kinder. Probleme und Unterstützungsmöglichkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1148152

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