Die Möglichkeiten und Gefahren der Hypnose


Ausarbeitung, 2008
37 Seiten, Note: 2

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

2. EINLEITUNG
2.1 Zur Wahl meines Themas
2.2 Ziel und Fragestellung

3. BEGRIFFSBESTIMMUNG
3.1 Was ist Hypnose?
3.2 Anwendungsmöglichkeiten der Hypnose
3.3 Arten der Hypnose
3.4 Zielfestlegung der Hypnose
3.5 Die 3 Stufen der Hypnose

4. DIE PHÄNOMENE
4.1 Psychische Phänomene
4.2 Physische Phänomene
4.3 Leistungssteigerungen
4.3.1 Steigerung der Gedächtnisleistung
4.3.2 Steigerung der muskulären Belastbarkeit
4.4 Wirksamkeit der Hypnose

5. GRUNDLAGEN DER HYPNOSE / ERKLÄRUNGSMODELLE
5.1 Geschichtliche Hypothesen
5.1.1 Fluidum - und Wellentheorie
5.1.2 Suggestionstheorie
5.2 Stand der heutigen Hypnoseforschung

6. DIE DUNKLE SEITE DER HYPNOSE
6.1 Das Entstehen von Vorurteilen
6.2 Vorurteile gegenüber der Hypnose
6.2.1 Verlust des Willens
6.2.2 Nicht mehr aus der Hypnose aufwachen
6.3 Die Bühnenhypnose
6.3.1 Exkurs: Das Milgram-Experiment
6.3.2 Die Tricks der Bühnenhypnotiseure
6.4 Massenbeeinflussung durch Hypnose
6.5 Missbrauch der Hypnose bei Sekten
6.6 Kritik an der Hypnose aus geisteswissenschaftlicher Sicht

7. PERSÖNLICHE ERFAHRUNGEN
7.1 Seminar bei der GTH - Erlebnisbericht
7.1.1 Werner J. Meinhold’s Präsentation
7.1.2 Vorführung einer Hypnose - Ich als Beobachter
7.2 Gespräch mit Dr. med. dent. K
7.2.1 Interview mit Dr. med. dent. K
7.2.2 Fazit des Interviews
7.3 Hypnose - Ich als Hypnotisierter
7.3.1 Verlauf
7.3.2 Meine Gefühle während der Hypnose

8. NACHWORT

9. QUELLENVERZEICHNIS

10. SELBSTSTÄNDIGKEITSERKLÄRUNG

2 - EINLEITUNG

2.1 ZUR WAHL MEINES THEMAS

Die Wahl eines geeigneten Themas für meine Maturarbeit war eine Herausforderung. Ich suchte nach einem Thema welches mich interessierte, und von welchem ich ausgehen konnte, dass es mich auch über längere Zeit faszinieren würde. Ein Gebiet, welches mich schon seit vielen Jahren interessierte ist der menschliche Schlaf. Der Schlaf, welchem ich anfänglich auch meine Maturarbeit widmen wollte, hat viele Phänomene und Mysterien die ich entdecken wollte. Ich hatte bereits begonnen Unterlagen zu sammeln und mich einzulesen. Während dieser Einarbeitungszeit schwand meine Motivation für diese Materie aufgrund der Notwendigkeit von tiefen naturwissenschaftlichen Hintergrundinformationen.

Deshalb entschloss ich mich das Thema zu wechseln.

Per Zufall kam ich mit Stefan Marcec ins Gespräch, der mir den Gedankenanstoss gab, über Hypnose zu schreiben. Meine Begeisterung dafür war von Beginn weg gross, da ich es - obwohl ich keinerlei Vorwissen hatte - für ein sehr interessantes Thema hielt. Der Vorteil war, dass mindestens so viele Phänomene und Mysterien vorhanden sind, jedoch weniger naturwissenschaftliche Kenntnisse benötigt werden. Dafür kamen die psychologischen und geisteswissenschaftlichen Aspekte hinzu, was meinen Interessen eher entsprach.

2.2 ZIEL UND FRAGESTELLUNG

Die meisten Menschen haben aufgrund von zweifelhaften Quellen ein negatives Bild der Hypnose. Bevor ich anfing mich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen hatte auch ich eine falsche Ansicht über die Hypnose.

Mit dieser Arbeit möchte ich dem Leser einen spannenden, übersichtlichen Einblick in das komplexe und faszinierende Gebiet der Hypnose geben und Vorurteile durch Tatsachen ersetzen. Dies setzt eine relativ gute Kenntnis der Funktionsweise der Hypnose voraus. Diese Kenntnis habe ich im Laufe der Erstellung der Maturarbeit erworben und möchte sie nun, für den Laien verständlich, weitergeben.

Dabei leitet mich die Frage: Welche Möglichkeiten bietet die Hypnose und mit welchen Gefahren sind diese verbunden.

3 - BEGRIFFSBESTIMMUNG

3.1 WAS IST HYPNOSE?

Der Ausdruck Hypnose kommt aus dem griechischen Hypnos und wurde vom schottischen Arzt James Braid eingeführt. Man übersetzt Hypnos (griech. Gott des Schlafes) mit Schlaf. Das ist auch der Grund, weshalb dieser Begriff schon zu etlichen Missverständnissen und Verwirrungen geführt hat. Denn die Hypnose ist kein Schlaf- oder schlafähnlicher Zustand. Der tiefhypnotische Zustand kann auch als eine Trance bezeichnet werden.

Nach Prof. Dr. med. Dietrich Langen ist die Hypnose „ein durch Suggestion herbeigeführter Zustand, mit einer auf die Stimme des Hypnotiseur eingeengten und unterschiedlich gesenkten Bewusstseinslage und trophotropen (den Stoffwechsel- und Ernährungszustand eines Organismus beeinflussend) vegetativen Umschaltungen.“

Hypnose ist ein altes Heilverfahren, welches schon den alten Ägyptern bekannt war. Auch der Arzt Paracelsus (1494-1541) empfahl die Hypnosebehandlung vor allem für Nervenerkrankungen.

Werner J. Meinhold, ein Begründer einer neuartigen Sicht der ganzheitlichen Medizin und Präsident der Internationalen Gesellschaft für Integrative Tiefenpsychologische Therapie in Hypnose und Hypnoseforschung (GTH) definiert den Begriff Hypnose wie folgt:1

Definition der Hypnose nach Werner J. Meinhold:

„Die Hypnose ist ein natürlicher Bewusstseinszustand (kein Schlafzustand) mit konzentrierter bzw. eingeschränkter Vigilanzbreite und der Möglichkeit der erhöhten Bewusstseinsaufmerksamkeit bzw. Wahrnehmung in Richtung der Konzentration sowie Erweiterung des Bewusstseins auf sonst unbewusste innerseelische, geistige und körperliche Bereiche. Die Hypnose ermöglicht körperliche, seelische und geistige Leistungen, die willkürlich nicht zu erbringen sind.“

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Werner J. Meinhold, Das Grosse Handbuch der Hypnose, 1993, Seite 35

3.2 ANWENDUNGSMÖGLICHKEITEN DER HYPNOSE

Die seriöse Hypnose wird vor allem im medizinischen und therapeutischen Bereich angewendet, zum Beispiel bei psychosomatischen Krankheiten oder auch bei Operationen. Auch Süchte und tiefe Ängste können behandelt und oft sogar komplett geheilt werden. In der Suchtbehandlung gelingen Erfolge hauptsächlich beim Rauchen. Bei Alkoholismus und Essstörungen kann Hypnose als ergänzendes Verfahren eingesetzt werden. In der Krebstherapie eignet sich die Hypnose vor allem zur psychischen Bewältigung der Krankheit und Linderung von Nebenwirkungen einer Chemotherapie.1

3.3 ARTEN DER HYPNOSE

AUTOHYPNOSE bedeutet Selbsthypnose. Sie ist ein selbst herbeigeführter, oft ungewollter oder unbewusster hypnotischer Zustand, in welchem die Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Vorstellung fixiert wird. Sie kommt beispielsweise beim langen Fahren auf der Autobahn oder beim intensiven Lesen eines spannenden Buches vor. Beim langen, monotonen Autofahren auf der Autobahn kann man leicht in einen hypnotischen Zustand geraten. Man fährt ohne zu denken, macht jedoch alles richtig. Oder man liest ein spannendes Buch derart konzentriert, dass man alles andere nicht mehr richtig wahrnimmt. Auch dies wird als hypnotischer Zustand bezeichnet. Jeder Mensch befindet sich deshalb fast täglich in einem schwachen, hypnotischen Zustand.

Die Möglichkeiten und Leistungen der Autohypnose sind ähnlich denen der Heterohypnose, setzen jedoch langes und ständiges autohypnotisches Training voraus, um deren Intensität zu erreichen. Man muss fähig sein die eigenen Gedanken soweit auszuschalten, um sich selbst in Hypnose zu versetzen.

HETEROHYPNOSE bedeutet die Herbeiführung des hypnotischen Zustands durch einen Hypnotiseur. Dieser hat die Funktion des Suggerierens und führt den Hypnotisanden (Person welche hypnotisiert werden soll) durch die 3 Stadien der Hypnose (siehe Kapitel 3.5). Die Heterohypnose ist zugleich auch eine Autohypnose, da alle Suggestionen vom Hypnotisanden autohypnotisch verarbeitet werden. Dennoch übt der Hypnotiseur grossen Einfluss auf die Intensität der hypnotischen Phänomene aus und beeinflusst die Zugänglichkeit massgebend.

Die Suggestion (lat. subgerere = unterschieben) ist ein „ichfremder Einfluss, der bei positiver emotionaler Wechselbeziehung angenommen und autosuggestiv verarbeitet wird.“ (Quelle: D. Langen, Die gestufte Aktivhypnose, 1972)

Jede Kommunikation, auch ausserhalb der Hypnose, enthält suggestive Anteile. Die Suggestibilität (Beeinflussbarkeit) ist auch die Voraussetzung für die Lernfähigkeit. Die Wirkung der Suggestion ist stark von der Aufmerksamkeit und des Vertrauens des zu Hypnotisierenden abhängig. Für eine starke, erfolgreiche Hypnose, sollte der zu Hypnotisierende die Geschehnisse sowie den Hypnotiseur akzeptieren und dulden. Diese Akzeptanz wird bei einem seriösen Hypnotiseur zuvor in mehreren Gesprächen aufgebaut.

Die Suggestionen des Hypnotiseurs sollten stets positiv sein. Er sollte keine Negationen verwenden, denn negativ gestellte Suggestionen, zum Beispiel Verbote, werden vom Hypnotisierten meistens ignoriert. Zur Verdeutlichung dieser Tatsache schauen Sie sich bitte das rechts aufgeführte Bild an. Es ist unmöglich das Schild zu ignorieren und sich keine Gedanken darüber zu machen, sobald man es angesehen hat. Genau das gleiche gilt beim Befehl „Stellen Sie sich keinen roten Elefanten vor!“1

3.4 ZIELFESTLEGUNG DER HYPNOSE

Die genauen Ziele der angewandten therapeutischen Hypnose werden vor der eigentlichen Hypnose definiert und mit dem Patienten besprochen. Diese können einen sehr breiten Umfang haben, da die Hypnose universell angewendet werden kann.

Die Wirkungen der Hypnose äussern sich in besonderen Wahrnehmungen, Veränderungen psychischer und physischer Leistungen und meditativen Erkenntnissen. Somit können alle Lebensbereiche und Erlebnisse in den Mittelpunkt gestellt und zum Ausdruck gebracht werden.2

3.5 DIE 3 STUFEN DER HYPNOSE

Die gewollte Hypnose kann man in 3 Stufen unterteilen:

Hypnoseeinleitung

Hypnosezustand

Rückführung aus der Hypnose

Die Stufen gehen ineinander über. Bei unbewussten, spontanen Hypnosen, wie zum Beispiel dem Autofahren auf der Autobahn, sind jedoch Unterscheidungen der Zustände nicht möglich, da es bei diesen Fällen keine direkte Hypnoseeinleitung gibt, sondern die Hypnose langsam einsetzt.

Es muss klargestellt werden, dass ein Mensch eigentlich nicht hypnotisiert wird, sondern sich immer selbst hypnotisiert. Der Hypnotiseur unterstützt den Hypnotisanden und leitet ihn in den hypnotischen Zustand. Er versucht die Person, mittels Suggestion, in einen total entspannten Zustand zu bringen, um eine Fokussierung der Aufmerksamkeit zu erzeugen, welche ganz dem Hypnotiseur gewidmet sein soll. Um die Aufmerksamkeit zu bündeln und ein Nachlassen zu verhindern benutzt der Hypnotiseur neben der verbalen Suggestion diverse Hilfsmittel, wie zum Beispiel Licht, Musik oder Bilder, sogenannte Fixationspunkte (siehe Abbildung links), auf welche der Hypnotisand sich konzentrieren soll. Der gute Hypnotiseur zeichnet sich aus, indem er verschiedene Hypnosetechniken beherrscht und je nach Verhalten des Hypnotisierten auf ihn eingeht und sein Vorgehen anpasst.

Hat die Person den hypnotischen Zustand erreicht, kann dieser für medizinische und psychotherapeutische Zwecke eingesetzt werden. Je nach Anwendung, ist ein höherer Hypnosegrad erforderlich (siehe Tabelle Kapitel 4.4)

Die Rückführung aus der Hypnose kann, wie auch bei der Einleitung, auf verschiedene Arten erreicht werden. Ein gängiges Vorgehen ist die Zählmethode, bei welcher der Hypnotiseur von 10 rückwärts zählt und dadurch sukzessive die Tiefe der Hypnose verringert, bis zum völligen Verlassen des hypnotischen Zustands.1

4 - DIE PHÄNOMENE

4.1 PSYCHISCHE PHÄNOMENE

In einer tiefen Heterohypnose ist der Hypnotisierte in seiner Wahrnehmung weitgehend auf den Hypnotiseur fixiert. Zudem ist die Aussenwahrnehmung durch die Sinnesorgane deutlich herabgesetzt. Dafür besteht eine erhöhte Aufmerksamkeit und Wahrnehmungsfähigkeit in Richtung einer bestimmten Konzentration.

Es ist sozusagen eine Fokussierung der Aufmerksamkeit in eine bestimmte Richtung. Je nach Tiefe des hypnotischen Zustands können Körperteile gefühllos und somit schmerzunempfindlich werden. Es entsteht ein Zustand der Dissoziation (psychogen verursachte Auflösung von seelischen Verknüpfungen und gedanklichen Vorstellungen).1

4.2 PHYSISCHE PHÄNOMENE

Muskeln, welche normalerweise dem willkürlichen Nervensystem, dem Parasympathikus, unterstehen, werden nun über den Sympathikus gesteuert. Dadurch kommt es zu einer Hypotonie der Muskeln (Spannung unterhalb der Norm = Mangel an Muskelstärke und Muskelspannung in der quergestreiften Muskulatur) und zu einer Verdoppelung der Reaktionszeit. Die Hauttemperatur erhöht sich und die Kernkörpertemperatur sinkt.

Hieraus ergeben sich grundlegende körperliche und geistige Unterschiede zum Schlaf. So können beispielsweise in Hypnose schwierige Bewegungen durchgeführt und Körperhaltungen beibehalten werden. Im Gegensatz zum reaktionsarmen Schlaf besteht in der Hypnose eine spezielle Aufmerksamkeit, „mit einem nach aussen in der Breite eingeengten, aber in erwünschte Richtungen vertieften bzw. erhöhten und nach innen erweiterten Bewusstsein.“

(Quelle: Werner J. Meinhold, Das Grosse Handbuch der Hypnose, 1993)

Die Heterohypnose ist eine Bewusstseinsebene, in welcher die vom Hypnotiseur ausgehenden Reize intensiver aufgenommen werden als andere Reize, wodurch der hypnosebezogene Reiz an Wirkung gewinnt.

Die Hypnose kann deshalb auch als dritter Bewusstseinszustand neben dem Schlaf und dem Wachsein angesehen werden.2

Abbildung:

Neben den psychischen Veränderungen treten in Hypnose auch die hier dargestellten körperlichen Veränderungen auf. Diese sind die Folgen des verringerten Erregungsniveaus des sympathischen Nervensystems in Hypnose.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Quelle: Bärbel & Walter Bongartz, Hypnose, 1999, Seite 12) Zeichnung: Helga Friedrich

4.3 LEISTUNGSSTEIGERUNGEN

Von Menschen werden psychische und physische Leistungen erwartet. Ist die Hypnose so stark um solche Leistungen zu verbessern? Wie genau wirkt sie sich aus und in welchen Bereichen kann sie angewendet werden?

4.3.1 STEIGERUNG DER GEDÄCHTNISLEISTUNG

In Kalifornien wurde 1976 ein Bus mit 26 Schulkindern entführt. Der Bus- fahrer und die Kinder wurden in einem unterirdischen Verschlag in einem abgelegenen Steinbruch gefangen gehalten. Unterstützt von zwei älteren Jungen gelang es dem Busfahrer, sich mit blossen Händen aus dem un- terirdischen Gefängnis zu befreien. Eine Befragung des Busfahrers durch das FBI erbrachte keine brauchbaren Hinweise. Erst in Hypnose gelang es dem Busfahrer sich an eine Autonummer zu erinnern, die bis auf eine Zif- fer mit dem Kennzeichen des Wagens des Entführers übereinstimmte, der daraufhin gefasst werden konnte.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Klingenberger Institut für klinische Hypnose,

http://www.hypnose-kikh.de/column.php?id=96&lan=de

Hier wurde über einen Fall berichtet, in welchem die Hypnose das Erinnerungsvermögen verbessert hat (Hypermnesie). Wurde dabei auch das Gedächtnis verbessert? Gedächtnis und Erinnerungsvermögen müssen klar voneinander abgegrenzt und differenziert werden.

Man kann sich manchmal nicht an den Titel eines Liedes oder an einen Namen erinnern, obwohl er im Gedächtnis ist. Am nächsten Tag fällt er einem dann wieder ein, was bedeutet, dass der Name die ganze Zeit im Gedächtnis vorhanden war. Diese Unterscheidung muss auch bei der Betrachtung von Leistungen des Gedächtnisses in Hypnose berücksichtigt werden.

Zwar gibt es immer wieder Beispiele für Hypermnesie, es ist jedoch erwiesen, dass das Gedächtnis durch Hypnose nicht verbessert wird. Was jedoch möglich ist, und das zeigt der oben geschilderte Fall, ist eine Aufhebung einer Blockade, welche das Erinnerungsvermögen hemmt. Dadurch wird der Zugriff auf bereits vorhandene Informationen im Gehirn frei. Dieses Phänomen öffnet dem amerikanischen Staat Türen bei der Befragung von Zeugen in Gerichtsprozessen. Personen neigen bei Befragung in Hypnose nämlich dazu, mehr Einzelheiten zu berichten als bei Befragung im Wachzustand.

[...]


1 Werner J. Meinhold, Das Grosse Handbuch der Hypnose, 1993, Seite 31-37

1 Gesellschaft für klinische Hypnose Schweiz, Informationsblatt zur klinischen / medizinischen Hypnose, 2006

1 Werner J. Meinhold, Das Grosse Handbuch der Hypnose, 1993, Seite 36-37 Uwe Stocksmeier, Lehrbuch der Hypnose, 1984, Seite 21-25

2 Werner J. Meinhold, Das Grosse Handbuch der Hypnose, 1993, Seite 31-37

1 Werner J. Meinhold, Das Grosse Handbuch der Hypnose, 1993, Seite 35 / 194-266

1 Bärbel & Walter Bongartz, Hypnose, 1999, Seite 10-12

2 Bärbel & Walter Bongartz, Hypnose, 1999, Seite 12-13

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten

Details

Titel
Die Möglichkeiten und Gefahren der Hypnose
Note
2
Autor
Jahr
2008
Seiten
37
Katalognummer
V114868
ISBN (eBook)
9783668154346
ISBN (Buch)
9783668154353
Dateigröße
1566 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hypnose, Suggestion, Medizin
Arbeit zitieren
Steven Winter (Autor), 2008, Die Möglichkeiten und Gefahren der Hypnose, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114868

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