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Soziale Lernprozesse für die Gesundheitsprävention. Der Einfluss sozialer Medien

Title: Soziale Lernprozesse für die Gesundheitsprävention. Der Einfluss sozialer Medien

Term Paper , 2021 , 29 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Psychology - General
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In dieser Hausarbeit sollen verschiedene Arten des Lernens aufgeschlüsselt werden, mit dem Hauptaugenmerk auf der sozial-kognitiven Lerntheorie des Modelllernens nach Albert Bandura.

Auf Basis Banduras theoretischen Annahmen wird ein Bezug zur Anwendung seiner Lerntheorie in der Gesundheitsprävention geknüpft und zuletzt die Chancen und Risiken der sozialen Medien in diesem Kontext reflektiert.

Den Begriff Lernen assoziieren viele Menschen mit Schule, Studieren oder Ausbildung. Es geht um das Lernen von Faktenwissen, Sprachen oder mathematischen Formeln. In der Psychologie wird jedoch deutlich, dass das Lernen eine viel größere Bedeutung und einen weitläufigeren Definitionsbereich hat, als die meisten Leute es vermuten würden.

So erlernen bereits Säuglinge motorische Fähigkeiten, Kleinkinder erlernen soziale Kompetenzen, Erwachsene erlernen neue Technologien anzuwenden und alte Menschen lernen, mit körperlichen Einschränkungen umzugehen. Folglich ist Lernen nicht nur Teil eines Lebensabschnitts, sondern verläuft kontinuierlich und ein ganzes Menschenleben lang.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Begriffsdefinition Lernen

1.2 Assoziatives Lernen

1.2.1 Klassische Konditionierung

1.2.2 Operante Konditionierung

1.3 Kognition

1.3.1 Einfluss der Kognition auf verschiedene Formen des Lernens

2 Modelllernen nach Albert Bandura

2.1 Definition Modelllernen

2.2 Modelllernen in der Gesundheitsprävention

2.3 Modelllernen am Beispiel der Kampagne “Jugend gegen AIDS”

3 Soziale Medien und Gesundheitskommunikation und Prävention

3.1 Chancen der sozialen Medien bezogen auf Gesundheitsprävention durch Modelllernen

3.2 Risiken der sozialen Medien bezogen auf Gesundheitsprävention durch Modelllernen

4 Diskussion

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einfluss sozialer Medien auf die Gesundheitskommunikation und Prävention unter besonderer Berücksichtigung der sozial-kognitiven Lerntheorie nach Albert Bandura. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Modelllernen innerhalb digitaler Umgebungen zur Etablierung präventiver Gesundheitsverhaltensweisen genutzt werden kann und welche Chancen sowie Risiken damit verbunden sind.

  • Sozial-kognitive Lerntheorie und Modelllernen nach Bandura
  • Die Rolle der Kognition in verschiedenen Lernprozessen
  • Anwendungsbeispiele der Gesundheitsprävention (z.B. „Jugend gegen AIDS“)
  • Chancen und Risiken sozialer Medien für die Präventionsarbeit
  • Ethische Aspekte und Herausforderungen in der digitalen Gesundheitskommunikation

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition Modelllernen

Das Modelllernen nach Alfred Bandura ist auch unter den Begriffen “Beobachtungsler nen”, “soziales Lernen” und “Imitationslernen” bekannt. Die sozial-kognitive Lerntheo rie beschreibt, dass ein Organismus sich bestimmte Verhaltensweisen, durch Beobach tung des Verhaltens anderer und dessen Konsequenzen, aneignen kann oder bereits be stehende Verhaltensmuster zu verändern lernen kann. Die beobachtete Person wird dabei als Modell bezeichnet und ihr ausgeübtes Verhalten als Modellverhalten. In diesem Lern prozess muss ein Modell nicht zwangsläufig eine reale Person sein, sondern es kann sich auch um fiktive Charaktere mit bestimmten Merkmalen oder verbale Instruktionen, Filme oder Bücher handeln, die als Modell fungieren. Zudem gibt es verschiedenen Vorausset zungen, die Beobachter und Modell erfüllen müssen, damit das Modelllernen stattfindet, auf welche später genauer eingegangen wird. (Voracek, Gumhalter & Stumm, 2010, S. 440) Ein bekannte Demonstration zu dieser Theorie ist ein Laborexperiment von Albert Bandura. In diesem Experiment beobachteten Kinder erwachsene Modelle, wie diese eine Clownspuppe mit dem Namen Bobo aggressiv attackierten, schlugen und traten. Später zeigten diese Kinder eine höhere Häufigkeit dieses gewalttätige Verhalten gegenüber der Puppe als Kinder aus der Kontrollgruppe, welche das aggressive Verhalten der Modelle nicht gesehen hatten. (Gerrig, 2018, S. 247)

Modelllernen tritt, entgegen der Annahmen der Konditionierungstheorien, ohne be obachtbare aktive Rolle oder Verstärkung des Lernenden auf und erweist sich somit, als komplexes soziales Lernsystem. Die Kognitionen kommen in diesem Lernprozess meist in Form von Erwartungen vor. (Gerrig, 2018, S. 246)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, definiert grundlegende Lernformen und erläutert die Zielsetzung der Arbeit sowie die theoretische Herangehensweise.

2 Modelllernen nach Albert Bandura: Hier wird die sozial-kognitive Lerntheorie detailliert dargestellt, die vier basalen Lernprozesse beschrieben und deren Anwendung in gesundheitspräventiven Kampagnen illustriert.

3 Soziale Medien und Gesundheitskommunikation und Prävention: Dieses Kapitel analysiert das Potenzial und die Gefahren digitaler Plattformen als Räume für präventive Gesundheitsbotschaften und Interaktionen.

4 Diskussion: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, reflektiert die Anwendbarkeit der Theorie auf moderne Medien und erörtert ethische sowie praktische Implikationen für die Gesundheitskommunikation.

Schlüsselwörter

Modelllernen, Sozial-kognitive Lerntheorie, Albert Bandura, Gesundheitsprävention, Soziale Medien, Gesundheitskommunikation, Beobachtungslernen, Imitation, Entertainment Education, Kognition, Präventionskampagnen, Medienwirkung, Psychologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der sozial-kognitiven Lerntheorie nach Albert Bandura und der Nutzung sozialer Medien zur Förderung präventiver Gesundheitsmaßnahmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen Lerntheorien (Konditionierung und Modelllernen), die Bedeutung von Kognition, gesundheitspräventive Werbekampagnen sowie die Chancen und Risiken der Kommunikation über digitale soziale Medien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Verständnis für die Anwendbarkeit von Modelllernen in der modernen Gesundheitsprävention zu schärfen und die Auswirkungen der sozialen Medien auf das individuelle Gesundheitsverhalten kritisch zu reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Hausarbeit, die auf einer fundierten Literaturanalyse basiert und psychologische Theorien auf aktuelle mediale Gegebenheiten überträgt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Definitionen des Modelllernens nach Bandura, die Anwendung in der Gesundheitsprävention (beispielhaft an der Kampagne "Jugend gegen AIDS") sowie der Einfluss sozialer Medien erarbeitet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Modelllernen, Gesundheitsprävention, Soziale Medien, Bandura, Kognition und Imitationslernen.

Wie definiert Bandura das Modelllernen im Gegensatz zum klassischen Konditionieren?

Im Gegensatz zur klassischen Konditionierung, die auf Reiz-Reaktions-Mustern basiert, betrachtet Bandura das Modelllernen als einen komplexen Prozess, der kognitive Prozesse und Beobachtung ohne direkte Verstärkung des Lernenden beinhaltet.

Welche Rolle spielt die Strategie „Entertainment Education“ in dieser Arbeit?

Sie wird als zentrale Kommunikationsstrategie identifiziert, die pädagogische Inhalte in Unterhaltungsformate integriert, um gezielt Aufmerksamkeit für Gesundheitsthemen zu generieren und Verhaltensänderungen anzuregen.

Welche Risiken gehen von sozialen Medien in der Gesundheitsprävention aus?

Die Arbeit identifiziert insbesondere die Verbreitung von Falschinformationen, die Förderung selbstzerstörerischer Trends und den sogenannten Werther-Effekt als signifikante Gefahrenquellen.

Warum sind Influencer für die Präventionsarbeit relevant?

Sie nehmen für die jüngere Zielgruppe eine Idolfunktion ein und verfügen über eine hohe soziale Reichweite, wodurch sie als effektive Modelle für prosoziales Verhalten in Kampagnen fungieren können.

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Details

Title
Soziale Lernprozesse für die Gesundheitsprävention. Der Einfluss sozialer Medien
College
SRH - Mobile University  (SRH Fernhochschule)
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
29
Catalog Number
V1148786
ISBN (eBook)
9783346537133
ISBN (Book)
9783346537140
Language
German
Tags
Kognition Modelllernen Gesundheitskommunikation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Soziale Lernprozesse für die Gesundheitsprävention. Der Einfluss sozialer Medien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1148786
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