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Inwieweit kann offene Kinder- und Jugendarbeit die Resilienzförderung unterstützen?

Title: Inwieweit kann offene Kinder- und Jugendarbeit die Resilienzförderung unterstützen?

Term Paper , 2007 , 21 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Studentin Stefanie Petschkuhn (Author)

Social Work
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Ich möchte zunächst auf die offene Kinder- und Jugendarbeit und deren Geschichte,
Methoden und pädagogische Anforderungen eingehen.
Danach kläre ich den Begriff „Resilienz“ und verdeutliche die Bedeutung von Risiko- und
Schutzfaktoren in der kindlichen Entwicklung. Ein multidimensionales Bedingungsmodell aus der klinischen Psychologie lässt dabei gut das
Zusammenwirken von vielen unterschiedlichen Faktoren erkennen, die unter
Umständen zu einer Beeinträchtigung in der Entwicklung eines Kindes führen
können.
Nachdem sowohl das Arbeitsfeld „offene Kinder- und Jugendarbeit“ und die
Resilienzforschung geklärt sind, werde ich mich mit der Frage beschäftigen, in
wieweit die offene Kinder- und Jugendarbeit die Resilienzförderung unterstützen
kann und wo ihre Chancen aber auch Probleme oder Grenzen liegen.

[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Offene Kinder- und Jugendarbeit

2.1 Begriffsklärung

2.2 Geschichte und gesetzliche Grundlage

2.3 Zielgruppen der offenen Kinder- und Jugendarbeit

2.4 Methoden und Arbeitsformen

2.5 Anforderungen an das pädagogische Personal

3. Resilienz

3.1 Begriffsklärung und Forschungsstand

3.2 Resilienzmodelle zur Resilienzförderung

3.3 Schwerpunkte der Resilienzforschung

3.4 Entwicklungspsychopathologisches Modell

3.5 Risikofaktoren

3.6 Schutzfaktoren: Stärkung der Resilienz

4. In wieweit kann offene Kinder- und Jugendarbeit die Resilienzförderung unterstützen?

4.1 Grenzen der Resilienzförderung

5. Weiterführende Gedanken

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial der offenen Kinder- und Jugendarbeit als unterstützendes Instrument zur Resilienzförderung bei Kindern und Jugendlichen. Dabei steht die zentrale Frage im Mittelpunkt, wie pädagogische Ansätze in diesem freiwilligen und niedrigschwelligen Arbeitsfeld dazu beitragen können, die Widerstandsfähigkeit Heranwachsender gegenüber schwierigen Lebensbedingungen zu stärken.

  • Historische Entwicklung und gesetzliche Rahmenbedingungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit.
  • Multidimensionales Verständnis von Resilienz und Identifikation von Schutzfaktoren.
  • Verknüpfung von subjektorientierter Pädagogik mit der Förderung von Bewältigungskompetenzen.
  • Anforderungen an das pädagogische Fachpersonal in einem multidisziplinären Arbeitsfeld.
  • Grenzen und Herausforderungen der Resilienzförderung in freiwilligen Freizeitangeboten.

Auszug aus dem Buch

3.6 Schutzfaktoren: Stärkung der Resilienz

Bestimmte Basiskompetenzen erleichtern dem Kind den Alltag und lassen es schwierige Lebenssituationen besser überstehen.

Eine der wichtigsten Bedingungen dafür ist ein positives Selbstkonzept und das Erlernen von sozialen Kompetenzen. Kinder mit einem positiven Selbstkonzept können mit unangenehmen Ereignissen leichter umgehen, denn sie haben ein gutes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen. Sie glauben daran, die Schwierigkeiten lösen zu können. Sie verfügen über eine Kontrollerwartung und ein Gefühl der Selbstwirksamkeit. Sie können sich selbst regulieren.

Zu einem positiven Selbstkonzept gehört auch die Fähigkeit des Selbstmanagements, sich also entscheiden und organisieren zu können.

Als genauso wichtig und effektiv wird das sozial kompetente Verhalten gewertet. Emotionale Stabilität, Selbstaufmerksamkeit, Perspektivenübernahme, Kontrollüberzeugung und im behavioralen Bereich die Durchsetzungsfähigkeit, Handlungsflexibilität, Kommunikationsfertigkeit und Konfliktfähigkeit sind immer nötig, besonders aber bei traumatischen Ereignissen und schwierigen Lebensumständen.

Ein weiterer Schutzfaktor ist das soziale Netzwerk. Die Fähigkeit, Bindungen aufzubauen, gute Beziehungen zu Familienmitgliedern aufrecht zu halten, Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu schließen wirkt unterstützend in Notzeiten und stärkt das Selbstbewusstsein. Auch die Zugehörigkeit zu einer Musikgruppe, einem Sportverein oder anderen Hobby- oder Freizeitgruppen wirkt entlastend.

Ganz wichtig ist die Fähigkeit, die Opferrolle zu verlassen und aktiv zu werden. Resiliente Menschen ergreifen in schwierigen Situationen die Initiative und glauben an ihre eigenen Kompetenzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Resilienzforschung ein und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Unterstützungsmöglichkeiten durch die offene Kinder- und Jugendarbeit.

2. Offene Kinder- und Jugendarbeit: Dieses Kapitel erläutert Begriffe, Geschichte, rechtliche Grundlagen, Zielgruppen, Methoden und die professionellen Anforderungen an das Personal in diesem Handlungsfeld.

3. Resilienz: Das Kapitel bietet einen theoretischen Überblick über Resilienzmodelle, Forschungsfaktoren, Risikobereiche sowie die Bedeutung von Schutzfaktoren für die kindliche Entwicklung.

4. In wieweit kann offene Kinder- und Jugendarbeit die Resilienzförderung unterstützen?: Hier wird der subjektorientierte Ansatz der Jugendarbeit analysiert, um die Chancen und Wirkungsweisen bei der Förderung resilienten Verhaltens aufzuzeigen.

5. Weiterführende Gedanken: Das Abschlusskapitel diskutiert praktische Ansätze zur Optimierung der Arbeit, insbesondere durch Kooperationen und eine stärkere Ausrichtung an den Bedürfnissen benachteiligter Kinder.

Schlüsselwörter

Resilienz, offene Jugendarbeit, Kinder- und Jugendhilfe, Resilienzförderung, Schutzfaktoren, Risikofaktoren, Subjektbildung, Pädagogik, Selbstkonzept, Sozialpädagogik, Kompetenzentwicklung, Lebenswelt, Freiwilligkeit, Jugendberatung, Bewältigungsstrategien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Zusammenwirken von offener Kinder- und Jugendarbeit und der Förderung psychischer Widerstandsfähigkeit, der sogenannten Resilienz, bei Kindern und Jugendlichen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der pädagogischen Arbeit in Jugendzentren, der Theorie der Resilienzforschung sowie der Analyse, wie durch gezielte Angebote soziale und psychische Kompetenzen gestärkt werden können.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es zu klären, inwieweit die offene Kinder- und Jugendarbeit als stabilisierende Umweltbedingung fungieren kann, um resilientes Verhalten bei Heranwachsenden aktiv zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der theoretischen Einordnung pädagogischer und psychologischer Konzepte sowie der Analyse gesetzlicher Rahmenbedingungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl das Arbeitsfeld der offenen Kinder- und Jugendarbeit als auch die wissenschaftlichen Grundlagen der Resilienz detailliert beschrieben und anschließend in einen direkten pädagogischen Bezug gesetzt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Resilienz, offene Jugendarbeit, Schutzfaktoren, pädagogische Kompetenzentwicklung und subjektorientierter Ansatz.

Welche Rolle spielt die Freiwilligkeit bei der Resilienzförderung?

Die Freiwilligkeit ist ein zentrales Merkmal der offenen Arbeit, stellt jedoch gleichzeitig eine Grenze dar, da Kinder aus sehr schwierigen familiären Verhältnissen den Zugang zu diesen Angeboten oft nicht eigenständig finden können.

Warum ist das "Subjekt-Bildung"-Modell so wichtig für die Arbeit?

Es dient als theoretisches Fundament, um zu erklären, wie durch eigenverantwortliche Lebensgestaltung und die Entwicklung von Selbstwirksamkeit die Resilienz der Jugendlichen systematisch aufgebaut werden kann.

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Details

Title
Inwieweit kann offene Kinder- und Jugendarbeit die Resilienzförderung unterstützen?
College
University of Education Freiburg im Breisgau  (Sozialpädagogik)
Course
Die Vielfalt der Hilfen zur erziehung
Grade
1,3
Author
Studentin Stefanie Petschkuhn (Author)
Publication Year
2007
Pages
21
Catalog Number
V114920
ISBN (eBook)
9783640162604
ISBN (Book)
9783640172016
Language
German
Tags
Inwieweit Kinder- Jugendarbeit Resilienzförderung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Studentin Stefanie Petschkuhn (Author), 2007, Inwieweit kann offene Kinder- und Jugendarbeit die Resilienzförderung unterstützen? , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114920
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