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Ritualisierte Lesestrategien an Grundschulen. Wie lassen sie sich erfolgreich vermitteln?

Titel: Ritualisierte Lesestrategien an Grundschulen. Wie lassen sie sich erfolgreich vermitteln?

Hausarbeit , 2020 , 15 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie vermittelt man Lesestrategien kompetent und wie ritualisiert man sie? Wie viel Zeit sollte dafür aufgewandt werden? Welche Handlungsabfolge ist empfehlenswert?

Es wird zunächst der theoretische Hintergrund von Lesestrategien geklärt und so in das Thema eingeführt. Lesestrategien werden definiert und, um die Relevanz der Vermittlung in der Schule zu klären, wird der Bezug zum Kerncurriculum hergestellt. Das Lesekompetenzmodell von Rosebrock und Nix bildet die Basis für die Vermittlung und das Verständnis von Lesestrategien und wird deshalb im Anschluss daran vorgestellt. Nachdem die Theorie des Themas erarbeitet wurde, wird ein selbstentwickeltes Vermittlungskonzept vorgestellt. Da Lehrende unterschiedliche, individuelle Ziele haben und auch die Schüler_innen individuell sind, ist es ratsam sich mit Hilfe von Fachliteratur „eigene Formen der Strategievermittlung zu konfektionieren“ (Philipp 2015). In dieser Arbeit wird deshalb ein Vermittlungskonzept herausgearbeitet, was im Normalfall in allen Punkten in Grundschulen angewandt werden kann. Sollten einige Ratschläge nicht umsetzbar sein, ist dieses Konzept flexibel, sodass sie einfach weggelassen werden können. Damit das Konzept möglichst individuell einsetzbar ist, werden keine konkreten Lesestrategien genannt, sondern sich auf die Vermittlung beschränkt. Die jeweiligen Lesestrategien können individuell, je nach Lernziel, gewählt werden und mit Hilfe dieses Konzepts umgesetzt werden.

Zunächst wird der zeitliche Rahmen der Abfolge von Handlungsschritten für die Vermittlung vorgestellt. Dieser macht das Konzept übersichtlicher und stellt eine Art Leitfaden dar, an dem sich für den nächsten Schritt orientiert werden kann. Hier wird auf die Phase vor der eigentlichen Vermittlung, die Vorbereitung, eingegangen und es werden alle sich bewährten Tipps zur Vermittlung von Lesestrategien ergänzt. Damit entsteht das Vermittlungskonzept von ritualisierten Lesestrategien im Grundschulunterricht. Zuletzt wird die Arbeit hinsichtlich aufgetretener Erkenntnisse und Probleme während der Erarbeitung nochmal reflektiert. Außerdem wird ein abschließendes, zusammenfassendes Fazit gezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Definition Lesestrategien

2.2 Bezug zum Kerncurriculum

2.3 Mehrebenenmodell

3. Vermittlungskonzept

3.1 Abfolge von Vermittlungsschritten

3.2 Verknüpfung und Optimierung

4. Reflexion

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines flexiblen und praxisorientierten Vermittlungskonzepts für ritualisierte Lesestrategien im Grundschulunterricht, um Schülern eine selbstständige Texterschließung zu ermöglichen. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie diese Strategien kompetent eingeführt, im Unterrichtsalltag fest verankert und individuell an verschiedene Lernziele angepasst werden können.

  • Theoretische Grundlagen und Definition von Lesestrategien
  • Bedeutung des Lesekompetenzmodells nach Rosebrock und Nix
  • Didaktische Konzepte zur schrittweisen Vermittlung und Übertragung der Verantwortung
  • Optimierung von Lehr- und Lernprozessen durch fächerübergreifende Ansätze

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition Lesestrategien

Spinner definiert eine Strategie als „eine in unterschiedlichen Situationen einsetzbare, zielgerichtete Vorgehensweise […], die automatisiert ablaufen kann, aber auch bewusstseinsfähig ist“ (2004: 131). Der ziel- und problemorientierte, auf den jeweiligen Text passende, Einsatz, hebt eine Strategie von der simplen Anwendung einer Technik ab (vgl. Rosebrock / Nix 2015: 74-75). Lesestrategien sind Mittel, die bei einem kompetenten Umgang mit Texten helfen, indem Textbegegnungen sowie dessen Erkenntnisprozesse strukturiert werden und so zu einem besseren Verständnis führen (vgl. ebd.: 73). Lesehandlungen werden durch eine Strategieanwendung dahingehend optimiert, dass ein effektiver Umgang mit unterschiedlichen Texten stattfinden und die jeweiligen Handlungsziele erreicht werden können (vgl. Kölbl et al. 2009: 118).

Da Lesen als basale Fähigkeit in der Sekundarstufe oft vorausgesetzt und somit wenig gefördert wird (vgl. Spinner 2004: 138), sind Lesestrategien umso wichtiger. Denn sie tragen bedeutend zu einer selbstständigeren Texterschließung bei und helfen dabei Verstehensprozesse des Lesens zu automatisieren (vgl. Leubner / Saupe 2016: 120).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Lesestrategien im Grundschulunterricht ein und formuliert die zentrale Fragestellung zur erfolgreichen Vermittlung und Ritualisierung.

2. Theoretischer Hintergrund: Hier werden die theoretischen Grundlagen gelegt, indem Lesestrategien definiert, der Bezug zum Kerncurriculum hergestellt und das Lesekompetenzmodell von Rosebrock und Nix als Basis erläutert wird.

3. Vermittlungskonzept: Dieses Kapitel stellt ein selbstentwickeltes Modell vor, das auf verschiedenen Ansätzen basiert, um die schrittweise Vermittlung von Lesestrategien und deren Optimierung in der Schulpraxis zu beschreiben.

4. Reflexion: Der abschließende Teil bewertet den Erarbeitungsprozess und die Anwendbarkeit des entwickelten Konzepts im Hinblick auf die individuelle Lernförderung im Grundschulalltag.

Schlüsselwörter

Lesestrategien, Grundschule, Lesekompetenz, Vermittlungskonzept, Ritualisierung, Textverstehen, Leseförderung, Kerncurriculum, Mehrebenenmodell, Strategieanwendung, Lehrkraft, Lernziele, Selbstständigkeit, Instruktion, Lesedidaktik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Vermittlung von Lesestrategien im Grundschulunterricht und untersucht, wie diese erfolgreich eingeführt und zu einer festen Routine (Ritual) bei den Schülern entwickelt werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Fundierung von Lesekompetenz, der Analyse von Vermittlungsmodellen und der praktischen Ableitung eines flexiblen Konzepts für den Unterricht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Erstellung eines Leitfadens für Lehrkräfte, der aufzeigt, wie Lesestrategien so vermittelt werden können, dass sie von Schülern selbstständig und effektiv zur Texterschließung genutzt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender didaktischer Modelle und Konzepte, die zu einem eigenen, in sich stimmigen Vermittlungsmodell zusammengeführt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst der theoretische Rahmen und das Lesekompetenzmodell geklärt, bevor ein spezifisches Vermittlungskonzept vorgestellt wird, das die Abfolge der Schritte von der Lehrerinstruktion bis zum eigenständigen Üben erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem Lesestrategien, Ritualisierung, Vermittlungskonzept, Lesekompetenz und Grundschulunterricht.

Warum spielt das Lesekompetenzmodell von Rosebrock und Nix eine wichtige Rolle?

Es dient als theoretisches Fundament, um zu verstehen, welche verschiedenen Ebenen des Lesens durch gezielte Maßnahmen gefördert werden können und warum eine systematische Herangehensweise notwendig ist.

Wie flexibel ist das entwickelte Vermittlungskonzept für die Schulpraxis?

Das Konzept ist bewusst flexibel gestaltet, sodass einzelne Ratschläge je nach Lerngruppe und Lernziel weggelassen oder angepasst werden können, ohne die grundlegende Struktur zu verlieren.

Welche Bedeutung kommt der Lehrkraft bei der Einführung von Lesestrategien zu?

Die Lehrkraft nimmt eine Vorbildfunktion ein, die zunächst eine direkte Instruktion und Demonstration (Modellieren) umfasst und sich im Verlauf des Lernprozesses schrittweise zugunsten der Selbstständigkeit der Schüler zurücknimmt.

Warum wird die fächerübergreifende Vermittlung empfohlen?

Da der Nutzen von Lesestrategien in mehreren Fächern deutlich wird, erhöht ein fächerübergreifender Einsatz die Attraktivität für die Lernenden und fördert eine langfristige Anwendungskompetenz.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ritualisierte Lesestrategien an Grundschulen. Wie lassen sie sich erfolgreich vermitteln?
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
15
Katalognummer
V1149674
ISBN (eBook)
9783346533142
ISBN (Buch)
9783346533159
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ritualisierte lesestrategien grundschulen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Ritualisierte Lesestrategien an Grundschulen. Wie lassen sie sich erfolgreich vermitteln?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1149674
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Leseprobe aus  15  Seiten
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