Ziel dieser Ausarbeitung ist es, die Literaturreform des 17. Jahrhunderts am Beispiel des Sonetts zu beschreiben. Die Poetik von Martin Opitz steht dabei im Mittelpunkt. Anhand von Sonetten der "Teutschen Poemata" (1624) beziehungsweise der "Geistlichen Poemata" (1638) und der "Weltlichen Poemata" (1644) können dessen Theorien beispielhaft nachvollzogen werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Hauptteil
- Einführung in das Thema: Herkunft und Aufbau des Sonetts
- Volksdichtung versus deutsche Sprachrenaissance: Ursachen und Voraussetzungen der Literaturreform im 17. Jahrhundert
- Ein poetischer Sonderweg: Darstellungsintention der Poetik von Martin Opitz (1597-1639) am Beispiel des Sonetts
- Synthese einer Analogie: Bezugnahme auf weitere Poetiken von Philipp von Zesen (1609-1689) und August Buchner (1592-1661)
- Nachbemerkung
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Ausarbeitung befasst sich mit der Literaturreform des 17. Jahrhunderts am Beispiel des Sonetts und analysiert die Poetik von Martin Opitz als zentralen Aspekt. Die Arbeit untersucht die Entwicklung des Sonetts in Deutschland im Kontext der europäischen Renaissance und beleuchtet die Bedeutung von Opitz' Werk für die deutsche Literaturgeschichte.
- Die Entwicklung des Sonetts in Deutschland
- Die Literaturreform des 17. Jahrhunderts
- Die Poetik von Martin Opitz
- Die Bedeutung des Sonetts für die deutsche Literaturgeschichte
- Die Rolle von Opitz' "Buch von der deutschen Poeterey" als maßgebliches Regelwerk deutscher Dichtkunst
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der Ausarbeitung ein und stellt die Zielsetzung sowie den Fokus auf die Literaturreform des 17. Jahrhunderts am Beispiel des Sonetts dar. Der Hauptteil beginnt mit einer Einführung in die Herkunft und den Aufbau des Sonetts, wobei die Entwicklung der Gedichtform in Italien und die spätere Adaption in Deutschland beleuchtet werden. Anschließend wird die Volksdichtung im Vergleich zur deutschen Sprachrenaissance betrachtet, um die Ursachen und Voraussetzungen der Literaturreform im 17. Jahrhundert zu verstehen. Im dritten Kapitel wird die Poetik von Martin Opitz im Detail analysiert, wobei seine Darstellungsintention am Beispiel des Sonetts untersucht wird. Der vierte Teil befasst sich mit der Synthese einer Analogie, indem die Poetiken von Philipp von Zesen und August Buchner in Bezug auf Opitz' Werk betrachtet werden. Die Nachbemerkung fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Ausarbeitung zusammen und bietet einen Ausblick auf weitere Forschungsfelder.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Literaturreform des 17. Jahrhunderts, das Sonett, Martin Opitz, "Buch von der deutschen Poeterey", deutsche Sprachrenaissance, Volksdichtung, Poetik, Darstellungsintention, europäische Renaissance, italienische Literatur, deutsche Literaturgeschichte.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptziel dieser Arbeit zur Literaturreform des 17. Jahrhunderts?
Das Ziel ist die Beschreibung der Literaturreform im 17. Jahrhundert am Beispiel der Gedichtform des Sonetts, wobei die Poetik von Martin Opitz im Mittelpunkt steht.
Warum ist Martin Opitz für die deutsche Literaturgeschichte so bedeutend?
Opitz verfasste mit dem „Buch von der deutschen Poeterey“ ein maßgebliches Regelwerk, das die deutsche Dichtkunst reformierte und den Weg für eine eigenständige deutsche Sprachrenaissance ebnete.
Welche Ursachen führten zur Literaturreform im 17. Jahrhundert?
Die Reform entstand aus dem Spannungsfeld zwischen der traditionellen Volksdichtung und dem Streben nach einer deutschen Sprachrenaissance nach europäischem (insbesondere italienischem) Vorbild.
An welchen Werken von Opitz wird die Theorie in der Arbeit nachvollzogen?
Die Theorien werden beispielhaft anhand der Sonette aus den „Teutschen Poemata“ (1624), den „Geistlichen Poemata“ (1638) und den „Weltlichen Poemata“ (1644) analysiert.
Welche anderen Poeten werden im Zusammenhang mit der Reform genannt?
Neben Martin Opitz werden auch die Poetiken von Philipp von Zesen und August Buchner herangezogen, um eine Synthese der literarischen Entwicklungen dieser Zeit zu bilden.
- Arbeit zitieren
- M.A. Mia Gerhardt (Autor:in), 2001, Die Literaturreform des 17. Jahrhunderts , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114969