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"Le retour de la chère morte" in den Werken "Véra" von Villiers de l’Isle-Adam und "La morte amoureuse" von Théophile Gautier

Título: "Le retour de la chère morte" in den Werken "Véra" von Villiers de l’Isle-Adam und "La morte amoureuse" von Théophile Gautier

Trabajo de Seminario , 2015 , 14 Páginas , Calificación: 3,0

Autor:in: Ksenia Turkina (Autor)

Estudios franceses - Literatura
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In der vorliegenden Hausarbeit wird das Motiv der Rückkehr anhand von den beiden Novellentexten "Véra" von Villiers de l’Isle- Adam und "La morte amoureuse" von Théophile Gautier herausgearbeitet. Die Thematik der Rückkehr wird zunächst in den beiden Werken separat behandelt. Anschließend wird ein Vergleich der beiden Werke erfolgen. Der Schwerpunkt wird dabei darauf gelegt, wie die Rückkehr von Clarimonde und Véra sozusagen in die "texture du récit" eingebettet wird.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Auguste de Villiers de l’Isle-Adam, « Véra »

2.1 Kurze Zusammenfassung

2.2 Die Rückkehr von Véra

3. Théophile Gautier, « La morte amoureuse»

3.1 Kurze Zusammenfassung

3.2 Die Rückkehr von Clarimonde

4. Die Rückkehr von Véra und Clarimonde im Vergleich

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Motiv der Rückkehr der „chère morte“ (der teuren Toten) in den Novellen „Véra“ von Villiers de l’Isle-Adam und „La morte amoureuse“ von Théophile Gautier. Dabei wird analysiert, durch welche Symbole und erzählerischen Elemente die Grenzüberschreitung zwischen dem Jenseits und dem irdischen Leben in beiden Werken dargestellt wird.

  • Vergleichende Analyse fantastischer Literatur des 19. Jahrhunderts
  • Die Funktion und Symbolik des Orients als Motiv der Wiederkehr
  • Die Rolle von Licht, Schatten und räumlichen Gegebenheiten
  • Psychologische Aspekte der Todesnegation und Willenskraft
  • Die narrative Einbettung des Fantastischen in den Novellentext

Auszug aus dem Buch

2.2 Die Rückkehr von Véra

Bereits in der Eingangsszene wird dem Leser vermittelt, dass es sich um eine innige Beziehung zwischen dem Grafen und Véra handelt. Als Véra plötzlich aus dem Leben gerissen wird, versucht der Graf allein durch die Kraft der Gedanken und die Negation von Véras Tod sie auferstehen zu lassen. « Grâce à la profonde et toute-puissante volonté de M. d’Athol, qui, à force d’amour, forgeait la vie et la présence de sa femme dans l’hôtel solitaire, cette existence avait fini par devenir d’un charme sombre et persudeur. » (Villiers 1983 [zuerst 1883]: 23)

Anschließend lehnt er den Tod der Gräfin vollständig ab. « – Raymond, dit tranquilement le comte, ce soir, nous sommes accablés de fatigue, la comtesse et moi; [...]. » (Villiers 1983 [zuerst 1883]: 20) Dieser Satz zeigt, dass der Graf den Tod seiner geliebten Frau regelrecht negiert und beschließt ab diesem Zeitpunkt an, so zu leben, als wäre Véra stets an seiner Seite. (Yamazaki 1998: 89)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das literarische Motiv der Rückkehr aus dem Jenseits ein und erläutert die Zielsetzung der vergleichenden Untersuchung zweier französischer Novellen des 19. Jahrhunderts.

2. Auguste de Villiers de l’Isle-Adam, « Véra »: Dieses Kapitel fasst die Handlung zusammen und analysiert, wie der Graf durch reine Willenskraft und die symbolische Umdeutung von Licht und Raum die Anwesenheit seiner verstorbenen Frau aufrechterhält.

3. Théophile Gautier, « La morte amoureuse »: Das Kapitel behandelt die Geschichte des Priesters Romuald, der ein Doppelleben zwischen seiner kirchlichen Pflicht und seiner Liebe zu einer verstorbenen Vampirfrau führt, und untersucht die hierbei eingesetzten Symbole.

4. Die Rückkehr von Véra und Clarimonde im Vergleich: In diesem Kapitel werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Novellen gegenübergestellt, wobei insbesondere die räumliche Inszenierung und die symbolische Nutzung des Orient-Motivs hervorgehoben werden.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass beide Autoren durch eine Vielzahl von Symbolen, wie Licht, Schatten und orientalische Verweise, die Grenze zwischen Leben und Tod narrativ überwinden.

Schlüsselwörter

Fantastische Literatur, Rückkehr, Véra, La morte amoureuse, Villiers de l’Isle-Adam, Théophile Gautier, Orient-Motiv, Todesnegation, Lichtsymbolik, Jenseits, Novelle, Literaturvergleich, Symbolik, 19. Jahrhundert, Grenzüberschreitung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der literarischen Darstellung der Rückkehr verstorbener Frauen in zwei bekannten französischen Novellen des 19. Jahrhunderts.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind das fantastische Genre, die Symbolik der Wiederauferstehung, die Macht der Willenskraft sowie die Verschränkung von Leben und Tod.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die narrativen Techniken und Symbole aufzuzeigen, durch die die Rückkehr der Verstorbenen in den Texten von Villiers de l’Isle-Adam und Gautier für den Leser glaubhaft gemacht wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine komparatistische (vergleichende) Literaturanalyse, die auf Basis von Primärtexten und einschlägiger Sekundärliteratur durchgeführt wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich zunächst separat den beiden Werken („Véra“ und „La morte amoureuse“), um danach einen systematischen Vergleich der verwendeten Motive und Symbole anzustellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Fantastik, Jenseits, Todesnegation, Orient-Motiv und Literaturvergleich beschreiben.

Wie spielt das Motiv des „Orients“ in beiden Werken eine Rolle?

Das Orient-Motiv fungiert in beiden Werken als Symbol für einen neuen Ursprung oder eine Wiedergeburt, um die endgültige Endlichkeit des Todes semantisch zu „exorzieren“.

Welche Bedeutung hat das „Licht“ in der Novelle „Véra“?

Das Licht wird als Attribut der Verstorbenen gedeutet, das die Anwesenheit von Véra positiv besetzt und somit ihren Tod symbolisch vertreibt.

Welche Funktion erfüllt der „Vorhang“ bei Gautier?

Der Vorhang dient als „Objet-temoin“, eine Art Zeugenobjekt, das die Grenze zwischen dem irdischen Bereich und dem Jenseits markiert und somit den Übergang für das Erscheinen von Clarimonde reguliert.

Wie unterscheidet sich die Rolle des Grafen von der des Priesters Romuald?

Während der Graf aktiv versucht, durch eigene Willenskraft eine neue Realität zu konstruieren, wirkt bei Romuald die mystische Atmosphäre des Zimmers auf sein Verhalten ein, was ihn eher passiv beeinflusst.

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Detalles

Título
"Le retour de la chère morte" in den Werken "Véra" von Villiers de l’Isle-Adam und "La morte amoureuse" von Théophile Gautier
Universidad
University of Trier
Curso
Seminar: Literarische Fantastik
Calificación
3,0
Autor
Ksenia Turkina (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
14
No. de catálogo
V1149691
ISBN (Ebook)
9783346532718
ISBN (Libro)
9783346532725
Idioma
Alemán
Etiqueta
théophile gautier Auguste de Villiers de L’Isle-Adam
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ksenia Turkina (Autor), 2015, "Le retour de la chère morte" in den Werken "Véra" von Villiers de l’Isle-Adam und "La morte amoureuse" von Théophile Gautier, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1149691
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