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Armut in der fortgeschrittenen-modernen Gesellschaft

Title: Armut in der fortgeschrittenen-modernen Gesellschaft

Term Paper , 2014 , 13 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Ksenia Turkina (Author)

Sociology - Miscellaneous
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Was genau ist mit dem Begriff der Armut gemeint? Wie wird Armut überhaupt gemessen? Welche Bevölkerungsgruppen weisen ein hohes Risiko auf, von Armut getroffen zu werden? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Armut und sozialer Ausgrenzung?

Nachdem die Konzepte der absoluten und der relativen Armut behandelt wurden, wird die Messung relativer Einkommensarmut näher in den Blick genommen. Es folgt eine Definition der „neue Armut“. Später werden unterschiedliche Faktoren die zur Armut führen können betrachtet sowie die Bevölkerungsgruppen die am häufigsten von Armut betroffen sind, erwähnt. Das vorletzte Kapitel beleuchtet das Problem der Exklusion am Arbeitsmarkt und zeigt wie der Verlust der Erwerbstätigkeit zum gesellschaftlichen Ausschluss führen kann. Anschließend werden die einzelnen Arbeitslinien nochmals kurz zusammengefasst.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Armutsdefinition und Armutsmessung

2.1 Absolute Armut

2.2 Relative Armut

2.3 Messung der relativen Einkommensarmut

3 „Neue“ Armut

4 Armutsfaktoren und Risikogruppen

5 Das Konzept der sozialen Exklusion

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Phänomen der Armut im Kontext moderner Gesellschaften und analysiert den Zusammenhang zwischen Armut und sozialer Ausgrenzung. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie Armut definiert und gemessen wird, welche Faktoren das Armutsrisiko erhöhen und inwiefern der Verlust der Erwerbstätigkeit zur sozialen Exklusion führt.

  • Differenzierung zwischen absoluter und relativer Armut
  • Methodik der Armutsmessung anhand von Einkommensschwellen
  • Entstehung und Charakteristika der sogenannten „neuen Armut“
  • Identifikation zentraler Armutsfaktoren und betroffener Bevölkerungsgruppen
  • Analyse des mehrdimensionalen Konzepts der sozialen Exklusion

Auszug aus dem Buch

2.2 Relative Armut

Im Unterschied zu den Entwicklungsländern, wo die Armut eine eher absolute Ausprägung aufweist, bezeichnet man die Armut die in den wohlhabenden Weltregionen auftritt eher als „relativ“. Die relative Armut beleuchtet nicht mehr die „physische Existenzgefährdung“ sondern bezieht sich auf die materiellen Mindeststandards. Diese Mindeststandards haben aber nicht nur einen finanziellen Charakter, sondern können sich ebenfalls auf den kulturellen als auch auf den sozialen Kontext beziehen. Townsend drückt diese mehrdimensionalen Deprivationen folgendermaßen aus: „[...] people may be seen to be deprived if they do not have, at all, or sufficiently, the conditions of life – that is, the diets, amenities, standards and services – which allow them to play the roles, participate in the relationships and follow the customary behaviour which is expected of them by virtue of their membership of society“ (Townsend 1987: 130, zitiert nach Böhnke 2006: 45). Eine Person, deren Lebensstandard sich unterhalb des in einer Gesellschaft als „normal“ angesehenen Lebensniveaus befindet, lebt somit nach dieser Definition unterhalb der Armutsschwelle.

Mit anderen Worten ist die relative Armut eine Situation von Entbehrung, ja ein gewisser Mangel gegenüber den Wohlfahrtsnormen die in einer Gesellschaft zu einem bestimmten Zeitpunkt vorherrschen. Dieser Ansatz der Armut wird in den meisten europäischen Ländern verwendet um die Armutsstatistiken zu erstellen. Zu bemerken ist allerdings, dass keine einheitlich objektiven Kriterien existieren, nach denen der „angemessene Lebensstandard“ definiert wird. Lebensstandards haben also einen subjektiven Charakter und können von Gesellschaft zu Gesellschaft variieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Wandel durch Individualisierung und führt in das aktuelle Spannungsfeld zwischen Armut und sozialer Ausgrenzung ein.

2 Armutsdefinition und Armutsmessung: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Unterschiede zwischen absoluter und relativer Armut sowie die methodische Erfassung von Einkommensarmut.

3 „Neue“ Armut: Hier wird der historische Wandel von der „traditionellen“ hin zur „neuen Armut“ beschrieben, die zunehmend auch Erwerbstätige betrifft.

4 Armutsfaktoren und Risikogruppen: Das Kapitel analysiert Ursachen für Armut und identifiziert gefährdete Gruppen wie Langzeitarbeitslose, Alleinerziehende und Familien mit Migrationshintergrund.

5 Das Konzept der sozialen Exklusion: Diese Sektion definiert soziale Exklusion als mehrdimensionalen Prozess und zeigt die Bedeutung der Erwerbsarbeit für die gesellschaftliche Teilhabe auf.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Komplexität der Armutsproblematik sowie die integrative Bedeutung der Erwerbsarbeit.

Schlüsselwörter

Armut, relative Armut, Einkommensarmut, soziale Exklusion, soziale Ungleichheit, Armutsrisiko, Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit, Armutsfaktoren, Lebensstandard, soziale Benachteiligung, gesellschaftliche Teilhabe, Armutsforschung, Prekariat.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Definition, Messung und den Ursachen von Armut in modernen wohlhabenden Gesellschaften und deren Verbindung zur sozialen Ausgrenzung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Schwerpunkten zählen absolute und relative Armutsbegriffe, die Dynamik der „neuen Armut“, spezifische Risikogruppen sowie das multidimensionale Konzept der sozialen Exklusion.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein Verständnis für die komplexen Mechanismen hinter Armut zu entwickeln und den Zusammenhang zwischen ökonomischer Lage und gesellschaftlichem Ausschluss aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literatur- und Theorieanalyse soziologischer Konzepte und statistischer Daten aus dem Bereich der Armutsforschung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Armutsbegriffe definiert, die Messung relativer Armut erläutert, die strukturelle Verschiebung zur „neuen Armut“ analysiert sowie Faktoren und Risikogruppen detailliert besprochen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Armut, relative Armut, soziale Exklusion, Arbeitslosigkeit, Risikogruppen, gesellschaftliche Teilhabe und Lebensstandard.

Warum wird heute verstärkt vom Begriff der „neuen Armut“ gesprochen?

Dieser Begriff markiert den Wandel, dass Armut nicht mehr nur Randgruppen betrifft, sondern durch Massenarbeitslosigkeit und prekäre Beschäftigung weite Teile der Gesellschaft – bis hin zu Erwerbstätigen – erreichen kann.

Welche Rolle spielt die Erwerbsarbeit im Kontext der sozialen Exklusion?

Die Erwerbstätigkeit fungiert als zentrales Integrationsmedium, da sie durch das Geldeinkommen gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht und eine stabile soziale Stellung sichert.

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Details

Title
Armut in der fortgeschrittenen-modernen Gesellschaft
College
University of Trier
Course
Proseminar: Gesellschaftskonzepte und Gesellschaftsanalysen
Grade
1,3
Author
Ksenia Turkina (Author)
Publication Year
2014
Pages
13
Catalog Number
V1149693
ISBN (eBook)
9783346532732
ISBN (Book)
9783346532749
Language
German
Tags
armut gesellschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ksenia Turkina (Author), 2014, Armut in der fortgeschrittenen-modernen Gesellschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1149693
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